Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

Screenshot Tabelle Begriffes

 

Finden Sie Gegenargumente, in dem Sie NameVs…. oder….VsName eingeben.

Erweiterte Suche:
Suchbegriff 1: Autor oder Begriff Suchbegriff 2:Autor oder Begriff

zusammen mit




Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 21 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Autor
Eintrag
Eintrag
Literatur
Literatur
Allgemeinheit Carnap Carnap VI 91
Allgemeinheit: entsteht aus der Übereinstimmung gewisser Erlebnisströme bei den Subjekten.
Stroud I 181
Allgemeinheit/Carnap: muss ihrerseits in einer bestimmten Weise verstanden werden.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Stroud I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
Dimension Carnap VI 126
Dimension/Sehsinn/Carnap: Die Zerlegung der Dimensionen in eine eindeutige Konstellation wurde dadurch möglich, dass die beiden Relationen der Gleichstelligkeit (Sehfeld, zweidimensional) und der Gleichfarbigkeit (dreidimensional im Farbkörper) ein formal verschiedenes Verhalten zeigen, in dem verschiedene gleichfarbige Qualitäten in dem selben Elementarerlebnis vorkommen können, nicht aber verschiedene gleichstellige Qualitäten. Tieferer Grund: zwei Dinge können nicht zur gleichen Zeit am selben Ort sein. - Principium individuationis: bestimmt letztlich die Raumordnung.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Dinge Quine III 270
Gegenstand/Objekt/Ding/Quine: ein Gegenstand ist in jedem Moment die Summe der gleichzeitigen momentanen Zustände im Raum verteilter Atome oder anderer kleiner physikalischer Teilchen. >Atome/Quine. Über die Zeit hinweg ist er die Summe seiner aufeinanderfolgenden momentanen Zustände.
QuineVsHeraklit: wir können zweimal in denselben Fluss steigen. Was wir nicht können, ist zweimal in dasselbe zeitliche Stadium (Zeitstadium) des Flusses steigen. Jedenfalls nicht, wenn dieser Teil kürzer ist als die Zeit, die wir zum Hineinsteigen brauchen.
III 271
Veränderung/Wechsel/Quine/(s): die Veränderung hängt von der Wahl der Zeitabschnitte ab, die verglichen werden.
VII (a) 18
Dinge/Quine: die Existenz von Dingen wird postuliert, um den Zugang zum Erlebnisstrom zu vereinfachen. >Existenz/Quine.
VII (d) 66f
Gegenstände/Einzeldinge/Ding/Hume: die Idee physikalischer Objekte entspringt einem Irrtum der Identifikation. Jeden Augenblick erfinden wir in Wirklichkeit ein neues Objekt!
QuineVsHume: das brauchen wir nicht zu teilen.


IX 35
Ding/Gegenstand/Objekt/Klasse/Quine: jedes Ding ist für uns eine Klasse, nachdem wir in Kapitel 4 Individuen zu ihren eigenen Elementen erklärt haben. Hieraus folgt, dass jede Klasse eine Klasse von Klassen ist, und damit, dass jedes Ding eine Klasse von Klassen ist. >Klassen/Quine. Der Vorteil liegt darin, dass überall, wo eine freie Variable einen Sinn ergibt, auch ein Klassenabstraktionsterm sinnvoll ist. Daher können wir fortan griechische Buchstaben anstatt Variablen in den freien Stellen verwenden. >Variablen/Quine.

XI 150
Ding/Gegenstand/Carnap/Lauener: Dinge anzunehmen, bedeutet nur die Wahl einer gewissen Sprache. Es heißt nicht, an diese Dinge zu glauben. >Sprache/Quine.
XI 151
CarnapVsQuine: sein Existenzkriterium (Wert einer gebunden Variablen zu sein) hat insofern keine tiefere Bedeutung, als darin nur eine Sprachwahl zum Ausdruck kommt. QuineVsCarnap: Sprache und Theorie können nicht so getrennt werden. Die Wissenschaft ist die Fortsetzung unserer täglichen Praxis. >Theorie/Quine, >Wissenschaft/Quine.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Empfindungen Carnap Putnam V 240f
CarnapVsÜbersetzung Empfindungen in Aussagen über physikalische Gegenstände. - >Quine: Unbestimmtheit der Übersetzung.
Carnap VI 129
Empfindung/Carnap: Bestandteil von Erlebnissen. Ihre Individualität erhalten sie durch die Angabe, zu welchen ElementarErlebnissen sie gehören.
Def Empfindung: geordnetes Paar aus einem ElementarErlebnis und einer Qualitätsklasse, zu der das Erlebnis gehört.
Empfindungen/Carnap: gehören zur Psychologie.
VI 91
Empfindung/Gefühl/Carnap: als Einzelbestandteil der Wahrnehmung erst das Ergebnis einer Analyse.
VI 93
Weitere Zerlegung: Intensitäts und Qualitätskomponenten.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Empirismus Carnap II 199
Empirismus/Carnap: bei den Grundelementen handelt es sich nicht um Sinnesempfindungen der gleichen Art wie bei den britischen Empiristen oder bei Mach, sondern um "Elementarerlebnisse". (Carnap war von der >Gestalttheorie beeinflusst).

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Erlebnisse Dilthey Gadamer I 67
Erlebnis/Dilthey/Gadamer: Etwas wlrd zum Erlebnls, sofern es nicht nur erlebt wurde, sondern sein Erlebtsein einen besonderen Nachdruck hatte, der ihm bleibende Bedeutung verleiht. Was in dieser Weise ein ist, gewinnt vollends einen neuen Seinsstand im Ausdruck der Kunst. Diltheys berühmt gewordener Buchtitel „Das Erlebnis und die Dichtung“ bringt diesen Zusammenhang aufeine einprägsame Formel. In der Tat ist es Dilthey gewesen, der zuerst dem Worte eine begriffliche Funktion zuwies, das bald zu einem beliebten Modewort und zur Bezeichnung eines so einleuchtenden Wertbegriffs aufsteigen sollte, daß viele europäische Sprachen es als Fremdwort übernommen haben.
Gadamer I 68
Diltheys Goethe-Aufsatz lässt uns (...) in die unbewusste Vorgeschichte des Wortes zurückblicken, weil dieser Aufsatz in der Fassung von 1877(1) und in der späteren Bearbeitung von „Das Erlebnis und die Dichtung“ (1905) vorliegt. Dilthey vergleicht in diesem Aufsatz Goethe mit Rousseau, und um Rousseaus neuartiges Dichten aus der Welt seiner inneren Erfahrungen zu beschreiben, wendet er den Ausdruck „das Erleben“ an. In der Paraphrase eines Rousseau-Textes findet sich dann die Wendung »die Erlebnisse früherer Tage«(2). DiltheyVsRationalismus: Die Wortprägung evoziert offenkundig die Kritik am Rationalismus der Aufklärung, die im Ausgang von Rousseau den Begriff des Lebens zur Geltung brachte. Es dürfte der Einfluss Rousseaus auf die deutsche Klassik sein, der den Maßstab des "Erlebtseins" in Kraft setzte und damit die Wortbildung "Erlebnis" ermöglichte.
Leben/Idealismus/Gadamer: Der Begriff des Lebens bildet
Gadamer I 69
aber auch den metaphysischen Hintergrund, der das spekulative Denken des deutschen Idealismus trägt, und spielt bei Fichte wie bei Hegel, aber auch bei Schleiermacher eine fundamentale Rolle. Gegenüber der Abstraktion des Verstandes ebenso wie gegenüber der Partikularität der Empfindung oder Vorstellung impliziert dieser Begriff die Verbindung zur Totalität, zur Unendlichkeit. Gadamer: Das ist in dem Ton, den das Wort Erlebnis bis zum heutigen Tage hat, deutlich vernehmbar. >Erlebnis/Historische Entwicklung/Gadamer, >Gegebenes/Dilthey.
Gadamer I 71
Dilthey/Gadamer: Die Sinngebilde, denen wir in den Geisteswissenschaften begegnen, mögen uns noch so fremd und unverständlich gegenüberstehen - sie lassen sich auf letzte Einheiten des im Bewußtsein Gegebenen zurückführen, die selber nichts Fremdes, Gegenständliches, Deutungsbedürftiges mehr enthalten. Es sind die Erlebniseinheiten, die selber Sinneinheiten sind.
Empfindung/DiltheyVsMach/DiltheyVsCarnap/Gadamer: [Es war für Diltheys] Denken von entscheidender Bedeutung (...), dass als letzte Bewusstseinseinheit nicht sensation oder Empfindung genannt wird, wie das im Kantianismus und noch in der positivistischen Erkenntnistheorie des 19. Jahrhunderts bis zu Ernst Mach selbstverständlich war, sondern daß Dilthey dafür sagt. Er begrenzt damit das konstruktive Ideal eines Aufbaus der Erkenntnis aus Empfindungsatomen und stellt ihm eine schärfere Fassung des Begriffs des Gegebenen entgegen. >Leben/Dilthey.


1. Zeitschrift für Völkerpsychologie, Bd. X; cf. die Anmerkung Diltheys zu »Goethe
und die dichterische Phantasie« (Das Erlebnis und die Dichtung, S. 468 ff.).
2. Das Erlebnis und die Dichtung, 6. Aufl., S. 219; cf. Rousseau, Les Confessions,
Partie Il, Livre 9. Die genaue Entsprechung lässt sich nicht nachweisen. Offenbar handelt
es sich nicht um eine Übersetzung, sondern ist eine Paraphrase der bei Rousseau zu
lesenden Schilderung.

Dilth I
W. Dilthey
Gesammelte Schriften, Bd.1, Einleitung in die Geisteswissenschaften Göttingen 1990

Gadamer I
Hans-Georg Gadamer
Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik 7. durchgesehene Auflage Tübingen 1960/2010

Gadamer II
H. G. Gadamer
Die Aktualität des Schönen: Kunst als Spiel, Symbol und Fest Stuttgart 1977
Farben Carnap VI 126
Farben/Carnap: ergeben sich als Abstraktionsklassen von Gleichfarbigkeit. -
VI 102
Abstraktionsklasse/Carnap: Klasse der mit einem beliebigen Element verwandten Elemente.
VI 152
Ähnlichkeitskreise/Carnap: man nimmt zunächst alle Klassen von sich selbst teilähnlichen Elementarerlebnissen - (wegen Reflexivität). - Dann die Zweier-, Dreier- usw. Klassen von teilähnlichen Elementarerlebnissen. - Dann streicht man aus dieser Liste alle die Klassen, die in einer anderen als Teilklasse enthalten sind.
VI 181
GoetheVsPositivismus/GoetheVsEmpirismus/GoetheVsNewton/GoetheVsCarnap: (Farbenlehre): man soll im Gebiet der Sinneswahrnehmungen selbst bleiben und die zwischen ihnen bestehenden Gesetzmäßigkeiten im Gebiet der Wahrnehmungen selbst feststellen. - CarnapVsGoethe: die physikalischen Gesetze gelten dort nicht, wohl aber andere, verwickeltere.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Fremdpsychisches Carnap VI 186
Fremdpsychisches/Zuschreibung/Behaviorismus/Carnap: 1. Die Zuschreibung von Verhalten geschieht in Bezug auf den Leib, es wird nicht der Seele zugeschrieben. 2. Die zugeschriebenen Zustände sind eigenpsychische! Nicht Erlebnisse des Anderen. - Die ganze Erlebnisreihe des anderen Menschen besteht in nichts anderem als einer Umordnung meiner Erlebnisse und ihrer Bestandteile.
VI 187
Es gibt nichts Fremdpsychisches ohne Leib.
VI 70/71
Kennzeichen/Merkmal/Definition/Konstitution/Carnap: Problem: Bsp Fremdpsychisches: das Verhalten ist ja nicht dasselbe wie das Fremdpsychische selbst! Realismus: das zornige Verhalten ist nicht selbst der Zorn.
Lösung/Carnap: man kann aber alle wissenschaftlichen (nicht metaphysischen) Aussagen über F unter Beibehaltung des logischen Wertes (Wahrheitswertes) umformen in Aussagen über K. Dann sind F und K logisch identisch.
VI 72
Eine Bedeutung für K, die nicht mit F übereinstimmte, könnte wissenschaftlich gar nicht angegeben werden! (viele Autoren VsCarnap). Carnap: das hängt zusammen mit der Leibnizschen Identität.
VI 78/79
Fremdpsychisches/Carnap: jeder psychische Vorgang, wenn er als fremdpsychischer auftritt, ist prinzipiell erkennbar (am Verhalten) oder erfragbar). Also kann jede Aussage umgeformt werden in eine Aussage über die entsprechenden Merkmale. Daraus folgt, dass alle psychischen Gegenstände auf physische Gegenstände (Ausdrucksbewegungen, Verhalten) zurückführbar sind.
VI 192
Intersubjektivität/Fremdpsychisches/Zuschreibung/Carnap: durch die Angaben des Anderen erfahre ich nicht nur den Sachverhalt, sondern auch, dass er dem Anderen bekannt ist.
VI 193
Konstitution: auf keiner Stufe kommt durch die Angaben (Verhalten) des Anderen etwas Neues in das System hinein. Es gibt nur eine Umordnung der gegebenen Elemente. ((s) Sonst wäre das Verhalten unverständlich).
VI 194
Bei der ganzen Zuschreibung wird niemals die eigenpsychische Basis verlassen. Das Konstitutionssystem des Anderen zweigt auf einer hohen Stufe ab.
VI 194
Fremdpsychisches/Welt/Zuschreibung/Carnap: zwischen meiner Welt und der Welt des Anderen besteht eine gewisse Analogie, sein Konstitutionssystem ist nur ein Teil meines eigenen! ((s) Weil ich nur meine Erlebnisse zuschreiben kann.) Siehe auch Selbstzuschreibung/Chisholm.
VI 233
Fremdpsychisches/Carnap: dem Anderen wird Fremdpsychisches als Eigenpsychisches zugeschrieben.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Gegebenes Dilthey Gadamer I 70
Gegebenes/Geisteswissenschaften/Wissenschaft/Dilthey/Gadamer: Da es [Dilthey] darauf ankommt, die Arbeit der Geisteswissenschaften erkenntnistheoretisch zu rechtfertigen, beherrscht ihn überall das Motiv des wahrhaft Gegebenen. Es ist also ein erkenntnistheoretisches Motiv oder besser das Motiv der Erkenntnistheorie selber, das seine Begriffsbildung motiviert und das dem sprachlichen Vorgang (...) (>Erlebnis/Dilthey) entspricht.
((s)VsDilthey: siehe die Kritik Wilfrid Sellars‘ am Begriff des Gegebenen: >Gegebenes/Sellars).
Geisteswissenschaften/Gadamer: Das charakterisiert eben die Entwicklung der Geisteswissenschaften im 19. Jahrhundert, dass sie nicht nur äußerlich die Naturwissenschaften als
Vorbild anerkennen, sondern daß sie, aus dem gleichen Grunde kommend, aus dem die neuzeitliche Naturwissenschaft lebt, das gleiche Pathos von Erfahrung und Forschung entwickeln wie sie. ((s) Vgl. >Empfindungen/Carnap).
Gadamer I 71
Dilthey/Gadamer: Die Gegebenheiten im Bereich der Geisteswissenschaften sind nämlich von besonderer Art, und das will Dilthey durch den Begriff des „Erlebnisses“ formulieren. In Anknüpfung an Descartes' Auszeichnung der res cogitans bestimmt er den Begriff des Erlebnisses durch Reflexivität, durch das Innesein, und will von dieser besonderen Gegebenheitsweise aus die Erkenntnis der geschichtlichen Welt erkenntnistheoretisch rechtfertigen. Die primären Gegebenheiten, auf die die Deutung der geschichtlichen Gegenstände zurückgeht, sind nicht Daten des Experiments und der Messung, sondern Bedeutungseinheiten. Das ist es, was der Begriff des Erlebnisses sagen will: Gegebenes/Dilthey: Die Sinngebilde, denen wir in den Geisteswissenschaften begegnen, mögen
uns noch so fremd und unverständlich gegenüberstehen - sie lassen sich auf letzte Einheiten des im Bewusstsein Gegebenen zurückführen, die selber nichts Fremdes, Gegenständliches, Deutungsbedürftiges mehr enthalten. Es sind die Erlebniseinheiten, die selber Sinneinheiten sind.

Gadamer I 231
Gegebenes/Geisteswissenschaften/Dilthey/Gadamer: Der Begriff des Gegebenen ist [in den Geisteswissenschaften] von grundsätzlich anderer Struktur [als in den Naturwissenschaften]. Es zeichnet die Gegebenheiten der Geisteswissenschaften gegenüber denen der Naturwissenschaften aus, »daß man alles Feste, alles Fremde, wie es den Bildern der physischen Welt eigen ist, wegdenken muss von dem Begriff des Gegebenen auf diesem Gebiet«(1). Alles Gegebene ist hier hervorgebracht.
Dilthey: Der alte Vorzug, den schon Vico den geschichtlichen Gegenständen zusprach, begründet nach Dilthey die Universalität, mit der das Verstehen sich der geschichtlichen Welt bemächtigt.
Gadamer: Die Frage ist jedoch, ob auf dieser Basis der Übergang vom psychologischen zum hermeneutischen Standpunkt wirklich gelingt oder ob sich Dilthey dabei in Problemzusammenhänge verstrickt, die ihn in eine ungewollte und uneingestandene Nähe zum spekulativen Idealismus bringen.
Nicht nur Fichte, sondern bis in die Worte hinein ist an der zitierten Stelle Hegel hörbar. Seine Kritik an der „Positivität“(2) der Begriff der Selbstentfremdung, die Bestimmung des Geistes als Selbsterkenntnis im Anderssein lassen sich leicht von diesem Diltheyschen Satz aus ableiten, und man fragt sich, wo eigentlich die Differenz bleibt, die die historische Weltansicht gegenüber dem Idealismus betonte und die Dilthey erkenntnistheoretisch zu legitimieren unternahm.
Diese Frage verstärkt sich, wenn man die zentrale Wendung bedenkt, mit der Dilthey das Leben, diese Grundtatsache der Geschichte, charakterisiert. >Lebensphilosophie/Dilthey.


1. Dilthey, Ges. Schriften VIl, 148.
2. Hegels theologische Jugendschriften, ed. Nohl, S. 139f.

Dilth I
W. Dilthey
Gesammelte Schriften, Bd.1, Einleitung in die Geisteswissenschaften Göttingen 1990

Gadamer I
Hans-Georg Gadamer
Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik 7. durchgesehene Auflage Tübingen 1960/2010

Gadamer II
H. G. Gadamer
Die Aktualität des Schönen: Kunst als Spiel, Symbol und Fest Stuttgart 1977
Idealismus Carnap II 195ff
CarnapVsIdealismus-Realismus-Debatte: Inhaltlose Auseinandersetzung über Begriffe.
II 196/7
Def Idealismus/Carnap: Gegenstände werden nur dann als seiend betrachtet, wenn wir über sie Begriffe bilden können.
VI 248/249
Konstitutionstheorie/Carnap: stimmt mit dem subjektiven Idealismus darin überein, dass sich alle Aussagen über Erkenntnisgegenstände umformen lassen in Aussagen über Strukturzusammenhänge. Stimmt mit dem transzendentalen Idealismus darin überein, dass alle Gegenstände "im Denken erzeugt" werden.
Mit dem Solipsismus: das Gegebene sind meine Erlebnisse.
Die Konstitutionstheorie ist auch mit dem Phänomenalismus vereinbar.
Alle widersprechen sich in keinem Punkt, solange sie nicht in den Bereich der Metaphysik geraten.


Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Intersubjektivität Carnap VI 90
Objektivität/Carnap: Unabhängigkeit vom urteilenden Subjekt. >Intersubjektivität. Intersubjektivität/Carnap: wesentliche Eigenschaft der Wirklichkeit. Problem: wie soll die Wissenschaft zur Intersubjektivität kommen, wenn alle ihre Gegenstände von einem individuellen Subjekt aus konstituiert werden?
Lösung: zwar ist das Material der individuellen Erlebnisströme verschieden, sogar inkomparabel,
VI 91
aber gewisse Struktureigenschaften stimmen für alle Erlebnisströme überein.
VI 180
Physikalische Welt/Carnap: ist von der Wahrnehmungswelt zu unterscheiden. Bloße Zahlenquadrupel, denen Zustandsgrößen zugeschrieben werden.
VI 181
Nur sie ist der Intersubjektivität zugänglich, nicht die Wahrnehmungswelt.
VI 192
Intersubjektivität/Fremdpsychisches/Zuschreibung/Carnap: durch die Angaben des Anderen erfahre ich nicht nur den Sachverhalt, sondern auch, dass er dem Anderen bekannt ist.
VI 198f
Intersubjektivität: ist lückenhaft, und zwar sind die Lücken nicht durchweg an denselben Stellen.
VI 199
Def Intersubjektiver Gegenstand/Carnap: die Abstraktionsklassen der intersubjektiven Zuordnung.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Metaphysik Carnap VI 235
Metaphysik/Carnap: alle Probleme der "Deutung"; "Erklärung"; "Grundlage" fallen in ihr Gebiet - Bsp Parallelität: solche Parallelreihen (Bsp zwischen Seh- und Hörerlebnissen) (Bsp Bericht der Versuchsperson) können einfach aufgestellt werden - ihre Deutung fällt aber nicht in das Gebiet der Wissenschaft, sondern in das der Metaphysik.
VI 260
Das "Rätsel des Lebens" ist keine Frage, sondern eine Situation.
Flor, Ernst Mach in Hügli/Lübke, Philosophie des 20. Jahrhundert
II 167 ff
PositivistenVsMetaphysik: eine Wirklichkeit, die der Erfahrung grundsätzlich verschlossen bleibt, kann es nicht geben.
Entscheidung über letzten Bezugspunkt: Brasilien-Bsp >
Stegmüller I 385
Solipsismus/Carnap: Vs vulgären Solipsismus: Bsp Zwei Geographen, ein Realist, ein Solipsist. Für den Realisten existieren die Dinge "an sich". - Für den Solipsisten ist alles irreal. Beide werden auf der Suche nach einem angeblichen See in Zentralbrasilien zu einem identischen Ergebnis gelangen, z.B. den See finden. Für den Realisten ist der See "an sich" vorhanden, für den Solipsisten irreal. Beide sprechen als Metaphysiker. Da in der Suche alle empirischen Verfahren erschöpft sind, keine weitere Entscheidung möglich.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Ordnung Carnap VI 206
System/Referenz/Bezug/Transformation/Bedeutung/Relation/Permutation/Carnap: man könnte willkürlich irgendwelche anderen Relationen annehmen, für die dennoch genau dieselben empirischen Aussagen (den Zeichen nach!) gelten, die aber nun etwas anderes bedeuten. - Bsp Wir brauchen nur eine eineindeutige Transformation der Menge der Grundelemente in sich selbst und als neue Grundrelation diejenigen Relationen, deren Bestand der transformierte Bestand der alten Grundrelationen ist. Dann sind die neuen Relationen den alten strukturgleich (isomorph). - ((s) Schlüsselstelle.)
VI 213
Ordnung/Carnap: Bsp Hund im zoologischen Gebiet: Punkt - als Individuum anders lokalisiert - zeitliche Ordnung anders als alle anderen. - Der Unterscheidung singulärer Term/allgemeiner Term entspricht die zwischen Ordnungen - Qualitäten werden anders geordnet als nach Raum und Zeit - Das entspricht dem Unterschied zwischen Gleichortigkeit und Gleichfarbigkeit von Sehfeldstellen - Grund: verschiedene gleichortige (gleichstellige) Qualitätsklassen können nie zu demselben Elementarerlebnis gehören, wohl aber gleichfarbige. Nur so konnten wir die beiden Ordnungen Sehfeld und Farbkörper (>Dimensionen) trennen. VI 215 Gleichortigkeit erlaubt erst die Erkenntnissynthese. - ((s) Zwei Dinge können nur nacheinander am selben Ort sein - zeitliche Dimension - nicht bei Gleichfarbigkeit.)

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Phänomenalismus Putnam V 240f
Phänomenalismus/Mill/Putnam: wir sprechen nur über unsere Empfindungen. - Moderne Form: verbindet sich mit dem Instrumentalismus: These: alle Fakten sind letzten Endes instrumentell - Bohr: Wissenschaft findet nicht heraus, wie die Natur ist, sondern was wir über die Natur sagen können. Ethik/Phänomenalismus: These: Aussagen über Werte sind nur emotiv, nicht kognitiv. (>Non-Kognitivismus). CarnapVsPhänomenalismus/CarnapVsHusserl: Übersetzungen von Aussagen über Gegenstände in Aussagen über Empfindungen sind tatsächlich falsch, eine falsche Art von Reduktionismus. - Empfindungen sind privat, Gegenstände sind öffentlich, Ablesen von Messwerten ist kein Erlebnis.
Phänomenalismus/Putnam: Motivation: will scheinbaren Konflikt zwischen instrumenteller Wissenschaft und direktem Interesse an Natur ausräumen.

I (a) 42
Carnap/Putnam: (R. Carnap, Der Logische Aufbau der Welt, Schlusskapitel): Skizze des Verhältnisses von Dingsprache zu Empfindungs-Sprache, die keine Übersetzung darstellt. - PutnamVsPhänomenalismus: das ist die alte Behauptung, wir könnten uns die einfachste Theorie aussuchen. >Theorien/Putnam.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Phänomenologie Quine VII (a) 17
Einfachheit/Quine: ist selbst zweideutig und unklar. Es ist ein doppelter oder mehrfacher Standard. Abhängig vom Begriffsschema. Unmittelbare Erfahrungen können in einem physikalistischen Begriffsschema einfacher dargestellt werden.

Begriffsschema/Phänomenologie/Naturalismus/Quine: die phänomenalistischen und physikalischen Begriffsschema konkurrieren. Welches ist besser? Jedes hat seine Vorteile.
Jedes kann sogar als das Fundamentalere angesehen werden!
Phänomenologie: phänomenalistisches Begriffsschema: ist in erkenntnistheoretischer Hinsicht fundamentaler. (>Erfahrung/Quine, >Erlebnis/Carnap).
Physikalistisches Begriffsschema: vereinfacht die unzähligen unverbundenen Sinneseindrücke.
VII (a) 18
Dinge/Gegenstände/Ontologie/Existenz/Quine: physikalische Objekte werden postuliert um den Zugang zum Erlebnisstrom zu vereinfachen. Phänomenologie/Quine: erklärt physikalische Objekte zu nützlichen Mythen. - Wir wollen sehen, wie weit sich unser physikalistisches auf ein phänomenalistisches Begriffsschema reduzieren lässt.
Phänomenologie/Quine: erklärt physikalische Objekte zu nützlichen Mythen.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Psychologie Carnap VI 203
Psychologie/Psychologismus/Carnap: unsere geistigen Gegenstände (Bsp biologische, soziologische, medizinische Gegenstände usw.) werden hier nicht psychologisiert. Grund: die konstituierten Gegenstände sind auf einer höheren Stufe angesiedelt als die Konstitution. Sie sind sphärenfremd. (d.h. sie gehören einer anderen Seinsart an). - Werte: aus Werterlebnissen - (wie Wahrnehmung aus Wert-Erlebnissen resultiert). >Konstitutionssystem.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Qualitäten Wittgenstein Hintikka I 113
Qualität/Wittgenstein: zumindest manche Aussage, in der einer erlebten Qualität ein Grad zugeschrieben wird, ist zugleich ein atomarer Satz. Elementarsatz/Wittgensteins Bsp für Elementarsätze: "Hier ist grün". (> Sätze/Strawson, Aussagen/Strawson, Zuschreibung/Strawson).

I 202
Qualität/Erlebnis/Carnap/Hintikka: die Basis des "Logischen Aufbaus": Reihen von momentanen Gesamterlebnissen, aus denen Qualitäten gebildet werden - anders als Sinnesdaten. - CarnapVsRussell: individuelles Erlebnis muss hinzukommen: "Empfindung". - Hintikka: diese ähneln den Gegenständen Wittgensteins. - Unterschied: Carnap: ephemer, psychologisch - Wittgenstein: nichtzeitlich, Substanz der Welt - Empfindung/Carnap: gehört zur Psychologie, Qualität: zur Phänomenologie oder Gegenstandstheorie. - Phänomenologie/Carnap: holistische Analyse der Erfahrung.
I 202 ff
Qualität/Erlebnis/Carnap/Hintikka: die Basis von Carnaps "Aufbau" ist eine Reihe von momentanen Gesamterlebnissen, aus denen Qualitäten gebildet werden.
I 203
Aber nicht einmal Qualitäten gleichen den Sinnesdaten, der Russellschen Konzeption. CarnapVsRussell/CarnapVsSinnesdaten/Carnap: individuelles Erlebnis muss hinzukommen.
Carnap: "Wollen wir die beiden gleichartigen Bestandteile der beiden ElementarErlebnisse unterscheiden, so müssen wir sie nicht nur ihrer Qualität nach bezeichnen, sondern die Angabe des ElementarErlebnisses, zu dem sie gehören, hinzufügen.
Erst ein so bezeichneter Bestandteil ist im eigentlichen Sinn ein individueller, wir wollen ihn im Unterschied zum nur der Qualität nach bestimmten Bestandteil, wie er in der Qualitätsklasse repräsentiert wird, "Empfindung" nennen."
Diese "Empfindungen" ähneln demnach den Gegenständen Wittgensteins. Doch nach Carnap sind sie ephemer, subjektiv und zeitgebunden,
während die Tractatus-Gegenstände die nichtzeitliche "objektive" Substanz der Welt bilden.
Dementsprechend Carnap: "Die Empfindungen gehören zum Bereich der Psychologie, die Qualitäten zur Phänomenologie oder Gegenstandstheorie."
Phänomenologie/Carnap/Hintikka: bei Carnap auf eine holistische Analyse der Erfahrung beschränkt.

II 138
Atomismus/VsAtomismus/Selbstkritik/WittgensteinVsTractatus: es war ein Irrtum, dass es Elementarsätze gäbe, in die sich alle Sätze zerlegen lassen. Dieser Irrtum hat zwei Wurzeln: 1. Dass man die Unendlichkeit als Zahl auffasst, und annimmt es gebe eine unendliche Anzahl von Sätzen.
2. Aussagen, die Grade von Qualitäten zum Ausdruck bringen. ((s) Sie müssen nicht jeden anderen Satz ausschließen. Daher können sie nicht unabhängig sein).

III 141
Def Sachverhalt/Tractatus/Wittgenstein/Flor: Kombination von einfachen Gegenständen ohne Qualitätsmerkmale! Die Sachverhalte sind voneinander völlig unabhängig. Bsp Im Tractatus gibt es wieder ein Beispiel für einen Sachverhalt noch für einen Gegenstand! Mit der Wiedergabe sämtlicher Gegenstände im Verhältnis ihrer Positionen sind auch sämtliche Sachverhalte abgedeckt.
III 142
Es muss eine absolute Unterscheidung zwischen dem Einfachen und dem Komplexen geben.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Realität Carnap Stroud I 182
Def Realität/real/Carnap: Element eines Systems sein, in das es erfolgreich eingepasst ist. - Dann ist die Frage nach dem System als ganzem nicht möglich.
Carnap VI 86
Wirklichkeit/Carnap: die Unterscheidung zwischen wirklichen und nichtwirklichen Gegenständen steht nicht am Anfang des >Konstitutionssystems. Sie tritt erst auf einer relativ hohen Stufe auf. D.h.
Einklammerung/Carnap: wir klammern unsere Erlebnisse ein, d.h. wir stellen nicht die Frage nach der Realität unserer Erscheinungen.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Stroud I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
Täuschungen Carnap VI 227
Täuschung/Carnap: dass der Baum da nur eine Täuschung ist, ändert nichts an der Beschaffenheit des Erlebnisses. - Intentionalität/Carnap: ist nicht eine Beziehung eigener Art - Konstitutionstheorie: schon der gemeinte Baum ist eine komplexe Ordnung von Erlebnissen. - Intentionale Beziehung besteht zwischen einem Erlebnis und einer Erlebnisordnung. - Aber immer auf einem bestimmten Gebiet - sie stellt nicht die Frage nach der Wirklichkeit.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Terminologien Carnap VI 8
Konstitutionssystem/Carnap: alle Gegenstände nach strukturellen Merkmalen kennzeichnen, d.h. letztlich sind Klassen und Relationen die Stufen des Systems. Vier Sprachen: 1. das Logische als eigentliche Systemsprache - außerdem drei Übersetzungen: 2. Wortsprache für konstitutionale Definitionen - 3. realistische Sprache zur Angabe von Sachverhalten - 4. Operationsvorschrift aufgrund gewisser Fiktionen - Wissenschaft: behandelt nur Struktureigenschaften der Gegenstände.
VI 38
Def sphärenverwandt: Hamburg und Paris - (einsetzbar) - Sphärenverwandtschaft: transitiv - daher schließen sich die Sphären gegenseitig aus - Def rein: ist eine Gegenstandsart, wenn alle Gegenstände sphärenverwandt sind - Typentheorie: aus ihr folgt, dass die Eigenschaften sphärenfremder Gegenstand selbst sphärenfremd sind - Sphären: Russellsche Typen für nicht-logische Begriffe.
VI 56
Gegenstände verschiedener Stufe sind einander sphärenfremd.
VI 83
Konstitutionssystem/Carnap: nicht Klassen sondern Grundrelationen sind die Basis - und zwar das Eigenpsychische -
VI 86
Unterscheidung zwischen wirklichen/nichtwirklichen Gegenstand steht nicht am Anfang des Konstitutionssystems.
VI 91
Allgemeinheit aus Übereinstimmung gewisser Erlebnisströme bei den Subjekten.
VI 93
Konstitutionssystem/Carnap: 1. Stufe: nur Klassen von Elementen und Relationen zwischen Elementen - 2. Stufe: Relationen zwischen Klassen und Klassen von Klassen und Klassen von Relationen usw.
VI 224
Sphären/sphärenfremd/Carnap: Bsp das Verhältnis zweier Abstände ist kein Abstand, die Kongruenz zweier Dreiecke ist kein Dreieck.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Wissenschaft Carnap Putnam V 243
Wissenschaft/Carnap: auch wenn Erlebnisse grundlegend sind, so werden Beobachtungsaussagen dennoch nicht in Empfindungssprache ausgedrückt. - Putnam: dennoch ist Introspektion nicht völlig ausgeschlossen. - Carnap und Popper übertreiben das Ausmaß, in dem Beobachtungen stets öffentlich überprüfbar sind. - Lösung: öffentliche Überprüfbarkeit in die Definition von Rationalität mit hereinzunehmen, erspart die Auseinandersetzung darüber. - PutnamVslogischer Positivismus: implizites Mehrheitsdenken.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 10 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
Erlebnis Carnap Carnap Vs Behaviorismus VI 81
CarnapVsBehaviorimus: es ist nicht sicher, ob der Anspruch zu Recht besteht, mit dieser Anordnung (mit physischer Basis) auch das erkenntnismäßige Verhältnis richtig wiederzugeben.
VI 186
Behaviorismus/Fremdpsychisches: 1. Die Zuschreibung von Verhalten geschieht in Bezug auf den Leib, es wird nicht der Seele zugeschrieben! 2. Die zugeschriebenen Zustände sind eigenpsychische. Nicht Erlebnisse des Anderen!
Die ganze Erlebnisreihe des anderen Menschen besteht in nichts anderem als einer Umordnung meiner Erlebnisse und ihrer Bestandteile.
VI 187
Es gibt nichts Fremdpsychisches ohne Leib. Und zwar eines solchen, in dem Ausdrucksvorgänge vorkommen, die denen meines Leibes ähnlich sind.

VII 160
Intension/Roboter/VsBehaviorismus/Carnap: im Fall von Robotern können wir annehmen, dass wir viel detaillierte Kenntnis der internen Struktur besitzen. Daher können wir hier die Strukturanalyse statt der behavioristischen Methode anwenden.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Erlebnis Carnap Quine Vs Carnap, R. Carnap VII 151
intensionalistische These der Pragmatik/CarnapVsQuine: die Bestimmung der Intension ist eine empirische Hypothese, die durch Beobachtung der Sprachgewohnheiten überprüft werden kann.extensionalistische These/QuineVsCarnap: die Bestimmung der Intension ist letztlich eine Geschmacksfrage, der Linguist ist frei, weil es nicht überprüft werden kann. Dann stellt sich aber auch nicht die Frage nach der Wahrheit und Falschheit. Quine: das fertiggestellt Lexikon ist ex pede Herculem d.h. wir riskieren einen Irrtum, wenn wir am Fußende beginnen. Aber wir können daraus einen Vorteil ziehen.
Wenn wir im Fall des Lexikons hingegen (?) eine Definition der Synonymität hinauszögern, taucht kein Problem auf, als nichts für Lexikographen, das wahr oder falsch wäre.
Carnap VII 154
Intension/Carnap: wesentliche Aufgabe: herauszufinden, welche Variationen eines gegebenen Exemplar in verschiedener Hinsicht (z.B. Größe, Gestalt, Farbe) im Bereich des Prädikats zugelassen sind. Intension: kann als Bereich des Prädikats definiert werden.
QuineVsCarnap: könnte antworten, daß der Mann auf der Straße nicht willens sei, etwas über nichtexistierende Gegenstände zu sagen.
Carnap VII 155
CarnapVsQuine: die Prüfungen, die die Intensionen betreffen, sind von Existenzfragen unabhängig. Der Mann auf der Straße ist sehr wohl imstande, Fragen in Bezug auf angenommene kontrafaktische Situationen zu verstehen.
Lanz I 271
QuineVsCarnap: Kritik an der Unterscheidung analytisch/synthetisch. Diese Unterscheidung war für den logischen Empirismus wichtig, weil sie ein Verständnis der Philosophie ermöglicht, das der Philosophie eine selbständige Aufgabe zuweist, die klar von derjenigen der empirischen Wissenschaften verschieden ist! Quine untergräbt diese Voraussetzung: das Los von Begriffen ist nicht unabhängig von ihrem Gebrauch in empirischen Theorien!

I 272
Es gibt keine begrifflichen Wahrheiten, die immun wären gegenüber dem Wandel solcher Theorien. Philosophie und Wissenschaften liegen auf ein und denselben Kontinuum.
Newen I 123
Quine/Newen: steht wie Carnap im Geist des Empirismus, hat diesen aber radikal modifiziert.
I 124
Gedanke/Frege: nichtreduzierbar. Gedanke/QuineVsFrege: strebt eine reduktive Erläuterung von Satzinhalten an(wie Carnap).
Basis/QuineVsCarnap: nicht individuelle Sinnesdaten, sondern objektiv beschreibbare Reize.
Satzbedeutung/Quine/Newen: ist durch zwei mengen bestimmt:
1. die Menge der Reize, die zu Zustimmung führt
2. die Menge der reize, die zu Ablehnung führt.
Das gilt aber nur für Gelegenheitssätze.
I 125
Def kognitiv äquivalent/Quine/Newen: = bedeutungsgleich: sind zwei Sätze, wenn sie das gleiche Zustimmungs- bzw. Abbildungsverhalten nach sich ziehen. Für die gesamte Sprache: wenn das für alle Sprecher gilt.
QuineVsCarnap: Sätze haben Vorrang vor Worten.

Quine I 73
QuineVsCarnap: Unterschiede zu Carnaps empirischer Semantik: Carnap schlägt vor, Bedeutung zu erkunden, indem man die Versuchsperson fragt, ob sie ihn unter verschiedenen vorgestellten Umständen die ihr beschrieben werden, anwenden würde. Vorteil: Gegensätze von Termini wie "Kobold" und "Einhorn" werden bewahrt, auch wenn es in der Welt an Beispielen fehlt, die dergestalt voneinander abstechen können.
I 74
Quine: denselben Vorteil weist die Reizbedeutung auf, da es Reizmuster gibt, die zur Zustimmung zur Frage "Einhorn?" veranlassen würden, nicht aber zu "Kobold?" QuineVsCarnap Carnaps Ansatz setzt Entscheidungen darüber voraus, welche Beschreibungen imaginärer Zustände zulässig sind. So wäre z.B. "Einhorn" in Beschreibungen zur Sondierung der Bedeutung von "Einhorn" unerwünscht. Unterschied:
Quine schränkt den Gebrauch unerfüllter Konditionalsätze auf den Forscher ein, Carnap lässt seinen Forscher solche Urteile dem Gewährsmann selbst zur Beurteilung vorlegen. Reizbedeutung kann schon in den ersten Stadien der radikalen Übersetzung ermittelt werden, wo Carnaps Fragebogen noch gar nicht zur Verfügung steht.
Quine: Theorie hat in erster Linie mit Sätzen,
Carnap: mit Termini zu tun.

I 466
Carnap vertritt schon lange die Ansicht, dass die echten Probleme der Philosophie sprachlich sind. Pragmatische Fragen, die unser Sprachverhalten betreffen, nicht Gegenstände. Warum sollte dies nicht auf theoretische Fragen allgemein zutreffen?
I 467
Das geht Hand in Hand mit dem Analytizitätsbegriff.(§ 14) Schließlich lassen sich die theoretischen Sätze im allgemeinen nur pragmatisch rechtfertigen. QuineVsCarnap: Wie kann Carnap da eine Linie ziehen und behaupten, für gewisse Bereiche gälte das nicht?
Dennoch merken wir, dass es einen Übergang von Aussagen über Gegenstände zu Aussagen über Wörter gibt, wenn wir etwa von Fragen über die Existenz von Einhörnern zu Fragen über die Existenz von Punkten und Kilometern Klassen übergehen.

Durch das vielgebrauchte Verfahren des "semantischen Aufstiegs": der Übergang von Aussagen über Kilometer zu Aussagen über "Kilometer". Von der inhaltlichen zur formalen Redeweise. Es ist der Übergang von der Rede in bestimmten Begriffen zur Rede über diese Begriffe.
Es ist genau der Übergang, von dem Carnap meint, er entkleide philosophische Fragen ihres trügerischen Scheins und lasse sie in ihrer wahren Gestalt hervortreten.
QuineVsCarnap: diesen Teil akzeptiere ich jedoch nicht. Der semantische Aufstieg, von dem ich spreche, lässt sich überall anwenden. (Carnap: "inhaltlich" kann man auch "material" nennen.)
Bsp Wenn es darauf ankäme, ließe sich der Satz "In Tasmanien gibt es Wombats" so paraphrasieren: ""Wombat" trifft auf einige Lebewesen in Tasmanien zu".

IV 404
Carnap/(logische Partikel): (»Der logische Aufbau der Welt«): These: es ist grundsätzlich möglich, alle Begriffe auf das unmittelbar Gegebene zurückzuführen. QuineVsCarnap: das ist zu reduktionistisch: Dispositionsbegriffe wie »löslich« können nicht so definiert werden. (Von Carnap selbst später erkannt).
IV 416
QuineVsCarnap: Wozu all die erfinderischen Rekonstruktionen? Letztlich sind Sinnesreizungen das einzige, was wir haben. Wir müssen ermitteln, wie daraus das Bild der Welt konstruiert wird. Warum sich nicht mit Psychologie begnügen?
V 28
Disposition/Quine: Problem: die Angewiesenheit auf gewisse ceteris paribus Klauseln. Mögliche Störungen müssen ausgeschaltet sein. Lösung: einige Autoren: (z.B. Chomsky) Rückzug auf Wahrscheinlichkeiten.
V 29
Carnap: statt Wahrscheinlichkeit: Reduktionssätze als Idealisierungen aufgefasst, an denen Korrekturen stattfinden. Diese Korrekturen fasst Carnap als Umdefinitionen auf, d.h. sie führen zu analytischen Sätzen, die aus der Bedeutung wahr sind.
QuineVsCarnap: ich mache keine Unterscheidung zwischen analytischen und anderen Sätzen.
V 30
Reflexe/Holt/Quine: später konditionierte sind nicht grundsätzlich verschieden von angeborenen. Sie bestehen aus Nervenbahnen mit verringertem Widerstand. Quine: so kann man Dispo auch als diese Bahn selbst auffassen! ((s) Also quasi körperlich. Eben als physikalischen Zustand.)
Disposition/GoodmanVsQuine: ein Dispositionsausdruck ist ein Wechsel auf eine schließlich mechanische Beschreibung und daher zirkulär. Die mechanistischen Termini werden letztlich implizit Dispositionstermini sein.
QuineVsGoodman/QuineVsCarnap: ich bin, anders als die beiden, mit einem theoretischen Wortschatz zufrieden, von dem einige physikalische Grundprädikate zunächst mit Hilfe der Dispositionen-Redeweise gelernt wurden. (Heuristische Rolle).

VII (b) 40
Seine Arbeit ist aber immer noch nur ein Fragment des ganzen Programms. Seine Raum Zeit Punkt Quadrupel setzen eine bewegungsarme Welt voraus ("laziest world"). Prinzip der geringsten Bewegung, soll der Leitfaden für eine Konstruktion einer Welt aus der Erfahrung sein.
QuineVsCarnap: er schien nicht zu bemerken, dass es seiner Behandlung physikalischer Objekte an Reduktion mangelte! Die Quadrupel maximieren und minimieren gewisse allgemeine Eigenschaften (over all features) und mit zunehmender Erfahrung werden die Wahrheitswerte im selben Sinn revidiert.

X 127
Logische Wahrheit/Carnap: These: nur die Sprache und nicht die Beschaffenheit der Welt macht sie wahr. Wahrheit/logische Wahrheit/QuineVsCarnap: ist keine rein linguistische Sache.
Logik/QuineVsCarnap: die beiden Zusammenbrüche, die wir gerade gesehen haben, ähneln sich in Form und Wirkung:
1. Die Logik ist wahr aufgrund der Sprache nur insofern, als sie trivialerweise wahr aufgrund von allem und jedem ist.
2. Die Logik ist untrennbar von der Übersetzung nur insofern, als alles Evidente von der Übersetzung untrennbar ist.
Logik/Sprache/Quine: für die linguistische These scheint der semantische Aufstieg zu sprechen.
QuineVs: das Prädikat „wahr“ (W Prädikat) ist schon vorhanden und hilft gerade, die Logik von der Sprache zu trennen, indem es auf die Welt zeigt.
Logik: spricht zwar viel von Sprache, ist aber auf die Welt und nicht auf die Sprache orientiert. Das wird vom W Prädikat bewirkt.
X 133
Wir lernen die Logik, indem wir die Sprache lernen. VsCarnap: das unterschiedet aber die Logik nicht von anderen Gebieten des Alltagswissens!

XI 99
QuineVsProtokollsatz/QuineVsCarnap/Lauener: beschreibt private, nicht öffentlich zugängliche eigenpsychische Erlebnisse.
XI 129
Intension/Carnap/Lauener: (Meaning and Necessity): versucht Intensionen einzuführen, ohne sich dadurch in eine Metaphysik zu verwickeln. QuineVsCarnap: man kann nicht die Vorteile einer Theorie genießen, ohne die ontologische Rechnung zu begleichen. Daher müssen die angenommenen Gegenstände Werte der Variablen sein.
Eine andere Art wäre zu sagen, dass bestimmte Prädikate zutreffen müssen, damit die Theorie wahr wird. Aber das heißt so viel wie dass es die Gegenstände sind, die Werte der Variablen sein müssen.
Auf jeden Wert trifft ein Prädikat oder dessen Negation zu. ((s) >durchgängige Bestimmung).
XI 130
Umgekehrt ist alles, worauf ein Prädikat zutrifft, ein Wert einer Variablen. Denn ein Prädikat ist ein offener Satz.
XI 138
Ontologie/Carnap/Lauener: Bsp „x ist ein Ding“: auf höherer Allgemeinheitsstufe beziehen sich Existenzannahmen nicht mehr auf die Welt, sondern nur noch auf die Wahl eines geeigneten sprachlichen Rahmenwerks. QuineVsCarnap: das ist bloß ein gradueller Unterschied.
XI 142
Ontologie/Carnap/Lauener: (vorübergehend vertreten): These: philosophische Fragen sind immer Fragen nach dem Sprachgebrauch. semantischer Aufstieg/QuineVsCarnap: dieser darf nicht für ontologische Ausweichmanöver missbraucht werden.
XI 150
Ding/Gegenstand/Carnap/Lauener: Dinge anzunehmen bedeutet nur die Wahl einer gewissen Sprache. Es heißt nicht, an diese Dinge zu glauben.
XI 151
CarnapVsQuine: sein Existenz Kriterium (Wert einer gebunden Variablen zu sein) hat insofern keine tiefere Bedeutung, als darin nur eine Sprachwahl zum Ausdruck kommt. QuineVsCarnap: Sprache und Theorie können nicht so getrennt werden. Wissenschaft ist die Fortsetzung unserer täglichen Praxis.

XII 69
QuineVsCarnap/QuineVsAllwörter: es wird nicht gesagt, worin das Merkmal für den Geltungsbereich genau besteht. ontologische Relativität/QuineVsCarnap: lässt sich nicht durch interne/externe Frage-, Allwörter oder universelle Prädikate erhellen. Sie hat nichts mit universellen Prädikaten zu tun. Die Fragen nach einer absoluten Ontologie sind sinnlos. Dass sie in Bezug auf einen Rahmen sinnvoll sind, liegt im allgemeinen nicht daran, dass die Rahmentheorie einen umfassenderen Bereich hat.
absolute Ontologie/Quine: was sie sinnlos macht, ist nicht ihre Universalität sondern ihre Zirkularität.
Bsp „Was ist ein F?“ kann nur im Rückgriff auf einen weiteren Term beantwortet werden: „Ein F ist ein G“.

XII 89
Erkenntnistheorie/Geltung/Gültigkeit/QuineVsCarnap: Humes Problem (allg. Aussagen + Aussagen über Zukunft sind ungewiss, wenn als über Sinnesdaten oder Sinneseindrücke verstanden) ist bis heute ungelöst. Carnap/Quine: seine Konstruktionen hätten ermöglicht, alle Sätze über die Welt in Sinnesdaten bzw. Beobachtungsbegriffe plus Logik und Mengenlehre zu übersetzen.
XII 90
QuineVsCarnap: die bloße Tatsache, dass ein Satz mit logischen, mengentheoretischen und Beobachtungstermen ausgedrückt ist, bedeutet nicht, dass er sich mit logischen und mengentheoretischen Mitteln aus Beobachtungssätzen beweisen ließe. ((s) Ausdrucksmittel sind keine Beweismittel. (innen/außen, Ebene, Zirkel).)
Erkenntnistheorie/Quine: Pointe: die Wahrheiten über die Natur mit der vollen Autorität der unmittelbaren Erfahrung ausstatten zu wollen, ist ebenso zum Scheitern verurteil wie die Rückführung der Wahrheiten der Mathematik auf die potentielle Einsichtigkeit der elementaren Logik.
XII 91
Carnap/QuineVsCarnap: wenn Carnap seine Konstruktion erfolgreich durchgeführt hätte, wie hätte er wissen können, ob es die richtige ist? Die Frage wäre leer gewesen! Jede wäre befriedigend erschienen, wenn sie nur die physikalischen Aussagen richtig dargestellt hätte. Das ist die rationale Rekonstruktion.
Def rationale Rekonstruktion/Carnap/Quine: Konstruktion physikalistischer Aussagen aus Beobachtungsbegriffen, logischen und mengentheoretischen Begriffen.
QuineVsCarnap: Problem: wenn das erfolgreich gewesen wäre, hätte es viele solche Konstruktionen gegeben und jede wäre gleich befriedigend erschienen, wenn sie nur die physikalistischen Aussagen richtig dargestellt hätte. Aber jede wäre auch eine große Errungenschaft gewesen.
XII 92
QuineVsCarnap: leider liefert der „Aufbau“ keine Reduktion qua Übersetzung die die physikalistischen Begriffe überflüssig machen würde. Das würde er nicht einmal, wenn seine Skizze ausgearbeitet würde. Problem: die Stelle wo Carnap erklärt, wie den Orten im physikalischen Raum und physikalischen Zeit Sinnesqualitäten zuzuordnen seien.
Das bietet aber keinen Schlüssel für die Übersetzung wissenschaftlicher Sätze in solche, die aus logischen, mengentheoretischen und beobachtungsbegriffen gebildet sind.
CarnapVsCarnap: später: („Testability and Meaning“, 1936): Reduktionssätze statt Definitionen.
XII 94
Empirismus/QuineVsCarnap: der Empirismus hat 1. aufgegeben, die Wahrheit über die Natur aus der Sinneserfahrung zu deduzieren. Damit hat er ein wesentlichen Zugeständnis gemacht.
2. hat er die rationale Rekonstruktion aufgegeben, d.h. den Versuch, diese Wahrheiten in Beobachtungsbegriffe und logisch mathematische Hilfsmittel zu übersetzen.
QuineVsPeirce: Angenommen, wir meinten, dass die Bedeutung einer Aussage in dem Unterschied besteht, den ihre Wahrheit für die Erfahrung macht. Könnten wir dann nicht in einem seitenlangen Satz der Beobachtungssprache alle Unterschiede formulieren, die die Wahrheit ausmachen könnte, und könnten wir dies dann nicht als Übersetzung betrachten?
Problem: diese Beschreibung könnte unendlich lang sein, sie könnte dann aber auch in einer unendlichen Axiomatisierung eingefangen werden.
Pointe: damit gibt der Empirist die Hoffnung auf, dass sich die empirische Bedeutung typischer Aussagen über die Realität sich ausdrücken lässt.
Quine: das Problem ist nicht eine zu hohe Komplexität für eine endliche Axiomatisierung, sondern der Holismus:
XII 95
Bedeutung/QuineVsPeirce: was normalerweise Erfahrungsimplikationen hat („Unterschied für die Erfahrung“) betrifft nur Theorien als ganze, nicht einzelne Erfahrungssätze. QuineVsCarnap: auch der „Aufbau“ müsste einer sein, in dem die Texte, in die logisch mathematische Beobachtungsbegriffe übersetzt werden sollen, ganze Theorien und nicht bloß Terme oder kurze Sätze sind.
rationale Rekonstruktion/QuineVsCarnap: wäre eine merkwürdige „Übersetzung“: sie würde das ganze (ganze Theorien) aber nicht die Teile übersetzen!
Statt von „Übersetzung“ sollten wir einfach von Beobachtungsgrundlagen von Theorien sprechen.
pro Peirce: das können wir dann sehr wohl die empirische Bedeutung der Theorien nennen. ((s) Das Zuordnen ganzer Theorien zu Beobachtungen).

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Lanz I
Peter Lanz
Vom Begriff des Geistes zur Neurophilosophie
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

New II
Albert Newen
Analytische Philosophie zur Einführung Hamburg 2005

Newen I
Albert Newen
Markus Schrenk
Einführung in die Sprachphilosophie Darmstadt 2008
Erlebnis Carnap Wittgenstein Vs Carnap, R. I 134
WittgensteinVsTarski/WittgensteinVsCarnap/Hintikka: würde die logische Semantik in Bausch und Bogen ablehnen, weil sie sich nach der Auffassung der Sprache als universellem Medium nicht artikulieren lässt.
I 194 ff
WittgensteinVsCarnap/Wittgenstein/Bio/Hintikka: beschuldigt Carnap, er habe seine Idee der physikalistischen Basissprache ohne Erlaubnis und ohne angemessenen Hinweis benutzt. Neurath hatte als erster im Wiener Kreis gefordert, man solle nicht mehr von "Erlebnisinhalten" und vom "Vergleich zwischen Satz und Wirklichkeit" sprechen, sondern nur noch von Sätzen. (> Kohärenztheorie).

II 333
Logik/WittgensteinVsCarnap: der Versuch, eine Logik zu konstruieren, die für alle Fälle gerüstet sein soll, ist eine Absurdität von großer Bedeutung, wie z. B. Carnaps Konstruktion eines Relationensystems, dass es jedoch offen lässt, ob irgend etwas dazu passt, was ihm Inhalt verleiht.
VI 94
WittgensteinVsCarnap/Schulte: man kann nicht von vornherein annehmen, die Elementarsätze sollten aus zweistelligen Relationen bestehen.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960
Erlebnis Carnap Newen Vs Carnap, R. New I 115
Wissenschaft/Carnap/Newen: These: hat es nur mit Relationen zu tun ((s) extrinsische Eigenschaften, keine intrinsischen). Wissenschaftliche Aussagen sind reine Strukturaussagen. Bsp Eisenbahnnetz (U-Bahnplan, U-Bahn-Netz):
Strukturbeschreibung/Carnap/Newen: verwendet keine Namen für Orte.
Lösung: Identifikation der Orte durch Anzahl der Verbindungen, bei gleicher Anzahl die Verbindungen der nächsten Nachbarorte usw. Wahrscheinlich lässt sich so schon ein sehr komplexes Netz durch Betrachtung der unmittelbaren Nachbarstationen eindeutig beschreiben.
I 116
Sollten wider Erwarten zwei Knoten sich nicht durch die Anzahl der Verbindungen unterscheiden lassen, so sind sie auch wissenschaftlich ununterscheidbar! VsCarnap/Newen: es werden immer nur Relationen in Bezug auf ein Gegenstandsgebiet ((s) Parameter) berücksichtigt.
Problem: dann sind alle strukturgleichen Netze wissenschaftlich eins zu eins aufeinander abbildbar. Bsp ein Eisenbahnnetz könnte zufällig die Blutbahnen in einem Organismus abbilden.
Relevanz/CarnapVsVs: wissenschaftliche Unterschiede würden sich in Unterschieden der relevanten Relationen manifestieren.
VsCarnap: es gibt keinen absoluten Begriff relevanter Relationen.
I 117
VCarnap: es ist umstritten, ob man die Welt ohne nichtreduzierbare intrinsische Eigenschaften beschreiben kann. Konstitutionssystem/Carnap/Newen: Bsp
1. Aussagen über das eigene Bewusstsein
2. Aussagen über de Welt physikalischer Objekte
3. über das Bewusstsein anderer Personen
4.über geistig-kulturelle Gegenstände.
ElementarErlebnis/Carnap/Newen: ist der Gesamtinhalt dessen, was einem Bewusstsein in einem Augenblick gegeben ist.
I 118
Die Eindrücke sämtlicher Sinne nebst Erinnerungen, Gefühlen usw. Grundbeziehung der Erlebnisse: die Ähnlichkeitserinnerung.
Empirische Aussagen/Carnap: sind letztlich sehr komplexe Aussagen über Ähnlichkeitserinnerungen.
Def Quasianalyse/Carnap/Newen: ist der Weg zu geeigneten Definitionen. Aus ElementarErlebnissen werden Quasigegenstände konstituiert. Alle Alltagsgegenstände werden als Quasigegenstände aufgefasst.
ElementarErlebnisse (= Knoten im Netz). Relation: Ähnlichkeitserinnerung. Bsp Farben: hier werden z.B. 5 Gegenstände aufgrund von Farbähnlichkeit in Beziehung gesetzt.
I 119
Def Farbe/Carnap/Newen: die größte Menge von Elementarerlebnissen, die miteinander farbgleich sind. Quasieigenschaft/Carnap/Newen: das, was aus einer Quasianalyse hervorgeht, z.B. die Quasieigenschaft, eine bestimmte Farbe zu haben, z.B. rot zu sein.
Rationale Rekonstruktion/Carnap/Newen: diese systematische Ableitung aller Erkenntnisse aus Basiselementen ist nicht unbedingt psychologisch adäquat. Es geht nicht um Synthesen und Formungen, wie sie im wirklichen Erkenntnisprozess vorliegen, sondern eben um rationale Rekonstruktion.
VsCarnap/Newen: Problem: es kann mehrere gleichberechtigte Quasianalysen bei einer Verteilung geben:
I 120
(aus Mormann Rudolf Carnap S. 100): T: 1. A 2. ABC 3. C 4.ABD 5.BCE 6.D 7.DE 8.E
T* 1. A 2. BC 3. C 4.AB*D 5.B*CE 6.D 7.DB*E 8.E

Beide Reihen liefern dieselben strukturellen Farbverwandtschaften, weil B und B* symmetrische Rollen spielen. Außerdem sind A und D sowie C und E strukturell austauschbar. D.h. tauscht man sie aus, ist das ElementarErlebnis 2 in T* Strukturgleich mit dem Nr. 7 in T usw.
Pointe: trotz Strukturgleichheit sind T und T* wesentlich verschieden, weil die ElementarErlebnisse unterschiedliche Eigenschaften haben: nach Theorie T hat 2 die Farben A, B und C, nach T* nur A und C.
Problem: Carnap vernachlässigt das
GoodmanVsCarnap: damit scheitert die Quasianalyse grundsätzlich.
NewenVsGoodman: das ist umstritten.
I 121
Carnap/Newen: seine Theorie ist solipsistisch; sie geht von einem Subjekt und seinen Erlebnissen (mentalen Zuständen) aus. Bewusstsein/NewenVsCarnap: Bewusstsein können wir so nur ohne Interaktion und radikale Verschiedenheit darstellen. Die Welt des anderen kann nur als Teil meiner Welt berücksichtigt werden.
NewenVsCarnap: seine Theorie kann nur gelingen, wenn ein nichtsolipsistischer Ansatz gewählt wird.

NS I 30
CarnapVsFrege/CarnapVsPlatonismus: kein platonisches Reich von Gedanken. VsCarnap/VsMöWe-Semantik/Vs Semantik möglicher Welten: zwei Probleme:
1. Problem der leeren Namen.
a) wie können sie sinnvoll in einem Satz gebraucht werden
b) wie können verschiedene leere Namen unterschieden werden?
2. Problem:
Def Hyperintensionalität/Newen/Schrenk: notwendig wahre Sätze sind in genau denselben Mengen von möglichen Welten (MöWe) wahr (nämlich in allen). Daher können sie durch die MöWe-Semantik nicht unterschieden werden. Ihr unterschiedlicher Gehalt kann nicht durch die Intension erfasst werden, wenn die Intension mit Mengen von MöWe gleichgesetzt wird, in denen der Satz wahr ist.

NS I 101
Sinn/Namen/Frege: These: der Sinn eines Namens wird durch die Kennzeichnung ausgedrückt. Das ist die sogenannte Kennzeichnungstheorie, eine einfache Variante der Beschreibungstheorie.
NS I 102
Referenz/Namen/Frege: ebenfalls durch Hinweise auf Kennzeichnung: die Kennzeichnung, deren Sinn der Beitrag eines Namens zum ausgedrückten Gedanken ist, legt auch das Objekt fest. Namen/Carnap/Newen/Schrenk: wie Frege.
VsFrege/VsCarnap: beide haben das Problem, dass nicht klar ist, welcher Individualbegriff mit einem Namen assoziiert wird. Verschiedene Sprecher könnten verschiedene Kennzeichnungen mit einem Namen verbinden, so dass Kommunikation rätselhaft bleibt.
Lösung: Searle: Bündeltheorie.

New II
Albert Newen
Analytische Philosophie zur Einführung Hamburg 2005

Newen I
Albert Newen
Markus Schrenk
Einführung in die Sprachphilosophie Darmstadt 2008
Erlebnis Carnap Carnap Vs Descartes, R. VI 226
Ich/Carnap: Klasse der Elementarerlebnisse. Kein Bündel, da Klassen nicht aus ihren Elementen bestehen! CarnapVsDescartes: die Existenz des Ich ist kein Ur Sachverhalt des Gegebenen.
Aus dem, "cogito" folgt kein "sum".
Carnap: das Ich gehört nicht zum Ausdruck des GrundErlebnisses. Sondern das "dies Erlebnis".
Denken/RussellVsDescartes: "es denkt". (>Lichtenberg). ("Mind", S. 18).

Stroud I 196
KantVsDescartes/CarnapVsDescartes. Rahmen/Bezugssystem/Carnap/Stroud: für Carnap gibt es keinen Standpunkt, von dem aus man einen Rahmen als adäquat oder inadäquat beurteilen kann. Das wäre eine "externe" Frage.
Kant/Stroud: die Parallele dazu ist bei Kant der transzendentale Idealismus: wenn die Dinge unabhängig von uns wären, wäre Skeptizismus unvermeidlich.
Problem: der transzendentale Idealismus ist schlecht mit dem Verifikationsprinzip zu kreuzen. Ist Carnaps eigene positive Theorie hier besser dran? Das ist eine Frage nach ihrem Status. Sie verfolgt dasselbe Ziel wie Kant: die Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnis zu erklären, aber ohne die Grenzen der Verständlichkeit zu überschreiten.
Allgemeines/Besonderes/innen/außen/Verallgemeinerung/Stroud: dazu wäre es notwendig, dass erklärt wird, wie die allgemeine skeptische Konklusion sinnlos sein kann, selbst wenn die besonderen alltäglichen empirischen Behauptungen sinnvoll sind. Das kann nicht einfach daran liegen, dass das eine allgemein und das andere partikular ist.
Descartes/Stroud: das Partikulare ist in seinem Argument repräsentativ, und kann daher verallgemeinert werden. Die Unsicherheit im Einzelfall ist repräsentativ für all unser Wissen. Das ist die Stärke des Arguments.
VerifikationismusVsVerallgemeinerung: gerade diese Verallgemeinerung hält er für verdächtig.
CarnapVsSkeptizismus/CarnapVsDescartes: Aussagen, die innerhalb eines Bezugsystems sinnvoll sind, können nicht sinnvoll auf das Bezugssystem selbst angewendet werden.
Stroud: aber das ist das Problem innen/außen und gar keine Frage von Allgemeinheit oder Besonderem.
StroudVsCarnap: er muss also zeigen, dass die Bewegung von innen nach außen unmöglich ist, und nicht die Verallgemeinerung. Dazu brauchte er aber eine Erklärung, warum die traditionelle Sicht der Relation zwischen „internen“ und „externen“ Fragen falsch ist, wenn er den Skeptizismus vermeiden will. ((s) Warum-Frage).
Besonderes/VerifikationismusVsDescartes: These: der einzelne Satz von Descartes ist schon von Anfang an sinnlos. (Weil unverifizierbar). (StroudVsVs).
I 207
StroudVsVerifikationismus: er muss nun zeigen, wieso dieses Verdikt nicht auf alle einzelnen (besonderen) Sätze des Alltagslebens zutrifft. Der Verifikationismus müsste sonst annehmen, dass unsere ganze Sprache (Alltagssprache) sinnlos ist! (Weil sie nach skeptischen Kriterien nicht verifizierbar ist). Bsp „Ich weiß nicht, ob Erklärung vom Sitzen im Durchzug verursacht wird“ oder Bsp „Der Flugzeug-Spotter weiß nicht, ob das Flugzeug ein F ist“ wären als sinnlos verdammt! Wenn der Verifikationismus bestimmte Sätze nur dann als sinnlos verdammt, wenn sie z.B. von Descartes oder einem anderen Skeptiker geäußert werden, müsste er zeigen, dass es eine abweichenden Gebrauch bei solchen Gelegenheiten gibt. Sonst könnte er gar nicht angeben, was VsDescartes an seiner Äußerung falsch gelaufen sein soll. ((s) Äußerung hier = Handlung, nicht Satz, der ja sinnlos, weder wahr noch falsch sein soll).

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Stroud I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
Erlebnis Carnap Carnap Vs Hume, D. Newen I 113
Konstitution/Konstitutionssystem/Carnap/Newen: These: unser Wissen soll Stufe für Stufe von einer Basis ausgehend in einem System angeordnet werden. Basis: ElementarErlebnisse (Erscheinungen, Eindrücke, Gefühle).
Stufen: Übergang: durch die Konstitutionsrelation. ((s) Eindrücke konstituieren auf einer höheren Stufe Gegenstände).
I 114
Hume/Carnap/Newen: beide nehmen Bewusstseinsphänomene als sichere Basis an. CarnapVsHume: gebraucht formale Logik.
Konstitution/Newen: könnte immer noch beibehalten werden, wenn sich die ElementarErlebnisse als nicht haltbar erweisen sollten.
Konstitution: Bsp aus natürlichen Zahlen als Basis lassen sich rationale und reelle Zahlen konstituieren.
Konstitution/Carnap: ist ontologisch neutral, d.h. damit ist keine Entscheidung getroffen zugunsten z.B. Idealismus oder Realismus.
Konstitution/Carnap: ist weder ein Erzeugen noch ein Erkennen von Gegenständen.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

New II
Albert Newen
Analytische Philosophie zur Einführung Hamburg 2005

Newen I
Albert Newen
Markus Schrenk
Einführung in die Sprachphilosophie Darmstadt 2008
Erlebnis Carnap Carnap Vs Mach, E. VI 91
Erlebnis/Carnap: die Erlebnisgegenstände sind nicht Inhalt, sondern Form und können als Strukturgebilde dargestellt werden. Erkenntnis/Mach: nimmt jene letzten Bestandteile, die sich bei psychologischer und phänomenologischer Analyse der Erlebnisse ergeben als Grundelemente.
CarnapVsMach: das ist dann nicht das Gegebene selbst, sondern Abstraktionen daraus, also etwas erkenntnismäßig Sekundäres.
VI 92
Wir sind auch im Alltag schon an Zerlegungen gewöhnt, (Sehen bei gleichzeitigem Hören) aber das sind auch schon Abstraktionen, die die ursprüngliche Einheit und Totalität nicht berücksichtigen.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Erlebnis Carnap Carnap Vs Metaphysik VI 245
Wirklichkeit/Metaphysik/Carnap: die Metaphysik charakterisiert die Wirklichkeit als "bewußtseinsunabhängig".
VI 246
CarnapVsMetaphysik: nach diesem Kriterium müßte ein in meiner Hand befindlicher Gegenstand als "unwirklich" bezeichnet werden, weil ich ihn durch ein entsprechendes Willenserlebnis ändern könnte. Wenn das ausgeschlossen sein sollte, widerspräche es dem Realismus.
Wenn es nach der Forderung der Metaphysik sich nicht ändert, auch wenn ich ein entsprechendes WillensErlebnis hätte, Bsp Mondkrater, widerspräche das der Meinung des Idealismus.

I 2
CarnapVsMetyphysik/Stalnaker: rührt aus der Verwechslung von Entdeckung und Stipulation her.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Erlebnis Carnap Carnap Vs Russell, B. VI 164
Def Sehdinge/Russell: Klassen ihrer möglichen Aspekte. CarnapVsRussell: das ist möglich, aber wir beginnen unsere Konstitution viel weiter unten!
Für die "nichtgesehenen Aspekte" ist das schwierig, daher konstituieren wir die ganze Sehwelt auf einmal, nicht irgendwelche "Erlebnisse für nichtgesehene Dinge".
VI 247
CarnapVsRussell: realistische Auffassung, die sich dadurch kundtut, daß er Fragen aufwirft, ob ein Gegenstand auch dann noch existiert, wenn er nicht beobachtet wird. Ding an sich/Schlick: wirkliche, nicht gegebene Gegenstände.
Carnap: damit gehören sie zu den erkennbaren Gegenständen!

Wittgenstein I 202 ff
Qualität/Erlebnis/Carnap/Hintikka: die Basis von Carnaps "Aufbau" ist eine Reihe von momentanen Gesamterlebnissen, aus denen Qualitäten gebildet werden.
I 203
Aber nicht einmal Qualitäten gleichen den Sinnesdaten, der Russellschen Konzeption. CarnapVsRussell. CarnapVsSinnesdaten/Carnap: individuelles Erlebnis muss hinzukommen.
Carnap: "Wollen wir die beiden gleichartigen Bestandteile der beiden ElementarErlebnisse unterscheiden, so müssen wir sie nicht nur ihrer Qualität nach bezeichnen, sondern die Angabe des ElementarErlebnisses, zu dem sie gehören, hinzufügen.
Erst ein so bezeichneter Bestandteil ist im eigentlichen Sinn ein individueller, wir wollen ihn im Unterschied zum nur der Qualität nach bestimmten Bestandteil, wie er in der Qualitätsklasse repräsentiert wird, "Empfindung" nennen."
Diese "Empfindungen" ähneln demnach den Gegenständen Wittgensteins. Doch nach Carnap sind sie ephemer, subjektiv und zeitgebunden,
während die Tractatus-Gegenstände die nichtzeitliche "objektive" Substanz der Welt bilden.
Dementsprechend Carnap: "Die Empfindungen gehören zum Bereich der Psychologie, die Qualitäten zur Phänomenologie oder Gegenstandstheorie."
Phänomenologie/Carnap/Hintikka: bei Carnap auf eine holistische Analyse der Erfahrung beschränkt.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960
Erlebnis Carnap Carnap Vs Sinnesdaten Wittgenstein I 202 ff
Qualität/Erlebnis/Carnap/Hintikka: die Basis von Carnaps "Aufbau" ist eine Reihe von momentanen Gesamterlebnissen, aus denen Qualitäten gebildet werden.
I 203
Aber nicht einmal Qualitäten gleichen den Sinnesdaten, der Russellschen Konzeption. CarnapVsRussell. CarnapVsSinnesdaten/Carnap: individuelles Erlebnis muss hinzukommen.
Carnap: "Wollen wir die beiden gleichartigen Bestandteile der beiden ElementarErlebnisse unterscheiden, so müssen wir sie nicht nur ihrer Qualität nach bezeichnen, sondern die Angabe des ElementarErlebnisses, zu dem sie gehören, hinzufügen.
Erst ein so bezeichneter Bestandteil ist im eigentlichen Sinn ein individueller, wir wollen ihn im Unterschied zum nur der Qualität nach bestimmten Bestandteil, wie er in der Qualitätsklasse repräsentiert wird, "Empfindung" nennen."
Diese "Empfindungen" ähneln demnach den Gegenständen Wittgensteins. Doch nach Carnap sind sie ephemer, subjektiv und zeitgebunden,
während die Tractatus-Gegenstände die nichtzeitliche "objektive" Substanz der Welt bilden.
Dementsprechend Carnap: "Die Empfindungen gehören zum Bereich der Psychologie, die Qualitäten zur Phänomenologie oder Gegenstandstheorie."
Phänomenologie/Carnap/Hintikka: bei Carnap auf eine holistische Analyse der Erfahrung beschränkt.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960