Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

Screenshot Tabelle Begriffes

 

Finden Sie Gegenargumente, in dem Sie NameVs…. oder….VsName eingeben.

Erweiterte Suche:
Suchbegriff 1: Autor oder Begriff Suchbegriff 2:Autor oder Begriff

zusammen mit




Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 12 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Autor
Eintrag
Eintrag
Literatur
Literatur
Bestätigung Armstrong III 42/43
Bestätigung/Armstrong: Bestätigung von alle F sind G: die Widerlegung der Konverse (a)Ga & Fa durch ~Fa & Ga ist keine Bestätigung des Gesetzes. - Tooley: von "es ist ein Gesetz, dass Fs Gs sind" auf: " es ist ein Gesetz, daß ~Gs ~Fs sind"? ((s) Kontraposition) - Armstrong: nur: "Es ist der Fall...": es gibt keine negativen Universalien - Bestätigung/Dretske: Konverse einer Erklärung.
III 46
Konjunktion von zwei Eigenschaften ist nur in positiven Fällen eine Bestätigung des Gesetzes - negative Fälle: bloß Bestätigung für Humesche Gleichförmigkeit. D.h. eine Konsequenz des Gesetzes, aber nicht das Gesetz selbst.
III 102
Bestätigung/Armstrong: kein Zirkel: wenn das Gesetz gilt, ist die Beobachtung erklärt. - Also bestätigt die Beobachtung die Existenz des Gesetzes - Problem: ~G"s, die ~F"s sind. - Es ist unklar, ob sie Bestätigungskraft haben. Vorschlag: Bestätigung 2. Grades.

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
Eigenschaften Armstrong III 12
Eigenschaften/Armstrong: Eigenschaften sind immer nicht-lokal! - Bsp "in Australien lebend" ist keine Eigenschaft - auch relationale Eigenschaften dürfen nicht lokal sein. (((s) Vgl. >Eigenschaften/Chisholm).
III 14
Individuation/Individuum/Einzeldinge/Eigenschaften/Armstrong: es ist wahrscheinlich, dass es für jedes Einzelding wenigstens eine individuierende Konjunktion von Eigenschaften gibt. - Bsp "eine Lichtsekunde von Proton A entfernt seiend" - das ist keine Eigenschaft - aber: Bsp "eine Lichtsekunde von einem Proton entfernt seiend" wäre richtig. ((s) Allgemeinheit).
III 83
Eigenschaften/Armstrong: Eigenschaften sind strikt identisch in allen verschiedenen Instantiierungen (Universale) - daher nicht alle beliebigen Prädikate - Pseudo-Eigenschaft: Identität mit sich selbst (kein Universale). - Identität verleiht keine kausale oder nomische Kraft. >Identität.
III 114f
Eigenschaften/Armstrong: der Zustand N(F,G) ist gleichzeitig eine Relation 1. Stufe. - Wenn Bsp "eine Masse sein" eine Eigenschaft von Eigenschaften ist, dann wird "die Eigenschaft von 1 Kg, eine Masse zu sein" ein Zustand 2. Stufe sein (M(K) und das wird, aus Symmetriegründen auch eine Eigenschaft 1. Stufe sein, die auf ED 1. Stufe angewendet wird, so wie dieses Gewicht. VsRealismus von Eigenschaften/Eigenschaftsrealismus: Es besteht die Gefahr der Verdoppelung, Zwischenglieder. - Armstrong spät: ist skeptisch Vs "Eigenschaft, eine Masse zu sein".
III 141
Eigenschaften/Armstrong: die "Eigenschaft, eine Eigenschaft zu sein" ist nicht erwünscht. - Jedenfalls ist sie keine Humesche Gleichfömigkeit 2. Stufe. - Sie wird aber von >Tooley gebraucht, wenn er ein universales Gesetz als Gesetz 2. Stufe über Gesetze annimmt.
III 145
Gesetze/Armstrong: Wir sollten lieber neue Eigenschaften einführen als neue Gesetze. >Gesetz/Armstrong, >Naturgesetz/Armstrong.
III 163ff
Eigenschaften/Armstrong: wenn sie wesentlich sind, dann nur in Bezug auf ein Begriffsschema. >Begriffsschema.
II 5
Eigenschaften/Armstrong: kategorische Eigenschaft = nicht-dispositionale Eigenschaft. - Aber viele Eigenschaften sind eigentlich dispositional: Bsp "hart" genauso wie "biegsam". - Aber dispositional ist nicht auf kategorisch reduzierbar. >Dispositionen/Armstrong.
II (c) 96
Eigenschaften/kategorisch/dispositional/Armstrong: Asymmetrie zwischen kategorisch/dispositional: Dispositionen erfordern kategorische Eigenschaften in einer Weise, in der kategorische Eigenschaften Dispositionen nicht erfordern. - Es ist möglich, dass in einer möglichen Welt Dinge nur kategorische Eigenschaften haben, ohne dispositionale Seite. - Das wäre nach Martin eine träge Welt, weil es keine Kausalität gäbe.
II (c) 102
MartinVsArmstrong: Die Welt muss nicht so "geschäftig" sein, dass jede Disposition manifestiert sein müsste - (>II 77)
II (c) 97
Eigenschaften/Nominalismus/Martin/Place: Eigenschaften sind Einzeldinge. - Daher gibt es keine strikte Identität zwischen verschiedenen Manifestationen oder Vorkommnissen von Eigenschaften. - Statt dessen: "exakte Ähnlichkeit". - Verursachung: Prinzip: "Gleiches verursacht Gleiches". ArmstrongVs: 1. Das ist nur eine kosmische Regularität und damit als ganzes ein kosmischer Zufall. ArmstrongVs: 2. pro Universalien-Sicht: Universalien erklären, warum dieselben Eigenschaften in denselben Umständen dieselben Wirkungen hervorbringt (nicht bloß die gleichen). - Prinzip: "Identisches verursacht Identisches". >Ähnlichkeit.
Martin III 168
Kompositionsmodell/Martin: These: wir sollten Eigenschaften statt Teile annehmen - die komplexen Eigenschaften, Dispositionen und Relationen des Ganzen sind zusammengesetzt aus den einfacheren Eigenschaften und Relationen und Dispositionen der Teile.

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

Martin I
C. B. Martin
Properties and Dispositions
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin II
C. B. Martin
Replies to Armstrong and Place
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin III
C. B. Martin
Final Replies to Place and Armstrong
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin IV
C. B. Martin
The Mind in Nature Oxford 2010
Eigenschaften Martin Martin III 169
Eigenschaften/Martin: These: Was auch immer die letztlichen Konstituenten (Eigenschaften) der Natur sein sollten, sie bestehen genauso wenig in rein qualitativen Eigenschaften und reinen Akten wie irgendwelche makroskopischen oder strukturellen Eigenschaften. ((s) Das Sprechen über "was auch immer" führt zur Annahme von "Rollen", Bsp "kausale Rolle", >Funktionale Rolle" usw. Bsp "was die kausale Rolle von Schmerz spielt".) Die Eigenschaften bloß angenommener Teilchen müssen zu mehr fähig sein als manifestiert ist. ((s) Vgl. >Verborgene Variablen, verborgene Parameter.)

Armstrong III 12
Eigenschaften/Armstrong: Eigenschaften sind immer nicht-lokal! - Bsp "in Australien lebend" ist keine Eigenschaft - auch relationale Eigenschaften dürfen nicht lokal sein. (((s) Vgl. >Eigenschaften/Chisholm).
III 14
Individuation/Individuum/Einzeldinge/Eigenschaften/Armstrong: es ist wahrscheinlich, dass es für jedes Einzelding wenigstens eine individuierende Konjunktion von Eigenschaften gibt. - Bsp "eine Lichtsekunde von Proton A entfernt seiend" - das ist keine Eigenschaft - aber: Bsp "eine Lichtsekunde von einem Proton entfernt seiend" wäre richtig. ((s) Allgemeinheit).
III 83
Eigenschaften/Armstrong: Eigenschaften sind strikt identisch in allen verschiedenen Instantiierungen (Universale) - daher nicht alle beliebigen Prädikate - Pseudo-Eigenschaft: Identität mit sich selbst (kein Universale). - Identität verleiht keine kausale oder nomische Kraft. >Identität.
III 114f
Eigenschaften/Armstrong: der Zustand N(F,G) ist gleichzeitig eine Relation 1. Stufe. - Wenn Bsp "eine Masse sein" eine Eigenschaft von Eigenschaften ist, dann wird "die Eigenschaft von 1 Kg, eine Masse zu sein" ein Zustand 2. Stufe sein (M(K) und das wird, aus Symmetriegründen auch eine Eigenschaft 1. Stufe sein, die auf ED 1. Stufe angewendet wird, so wie dieses Gewicht. VsRealismus von Eigenschaften/Eigenschaftsrealismus: Es besteht die Gefahr der Verdoppelung, Zwischenglieder. - Armstrong spät: ist skeptisch Vs "Eigenschaft, eine Masse zu sein".
III 141
Eigenschaften/Armstrong: die "Eigenschaft, eine Eigenschaft zu sein" ist nicht erwünscht. - Jedenfalls ist sie keine Humesche Gleichfömigkeit 2. Stufe. - Sie wird aber von >Tooley gebraucht, wenn er ein universales Gesetz als Gesetz 2. Stufe über Gesetze annimmt.
III 145
Gesetze/Armstrong: Wir sollten lieber neue Eigenschaften einführen als neue Gesetze. >Gesetz/Armstrong, >Naturgesetz/Armstrong.
III 163ff
Eigenschaften/Armstrong: wenn sie wesentlich sind, dann nur in Bezug auf ein Begriffsschema. >Begriffsschema.
Armstrong II 5
Eigenschaften/Armstrong: kategorische Eigenschaft = nicht-dispositionale Eigenschaft. - Aber viele Eigenschaften sind eigentlich dispositional: Bsp "hart" genauso wie "biegsam". - Aber dispositional ist nicht auf kategorisch reduzierbar. >Dispositionen/Armstrong.
II (c) 96
Eigenschaften/kategorisch/dispositional/Armstrong: Asymmetrie zwischen kategorisch/dispositional: Dispositionen erfordern kategorische Eigenschaften in einer Weise, in der kategorische Eigenschaften Dispositionen nicht erfordern. - Es ist möglich, dass in einer möglichen Welt Dinge nur kategorische Eigenschaften haben, ohne dispositionale Seite. - Das wäre nach Martin eine träge Welt, weil es keine Kausalität gäbe.
Armstrong II (c) 102
MartinVsArmstrong: Die Welt muss nicht so "geschäftig" sein, dass jede Disposition manifestiert sein müsste - (>II 77)
Armstrong II (c) 97
Eigenschaften/Nominalismus/Martin/Place: Eigenschaften sind Einzeldinge. - Daher gibt es keine strikte Identität zwischen verschiedenen Manifestationen oder Vorkommnissen von Eigenschaften. - Statt dessen: "exakte Ähnlichkeit". - Verursachung: Prinzip: "Gleiches verursacht Gleiches". ArmstrongVs: 1. Das ist nur eine kosmische Regularität und damit als ganzes ein kosmischer Zufall. ArmstrongVs: 2. pro Universalien-Sicht: Universalien erklären, warum dieselben Eigenschaften in denselben Umständen dieselben Wirkungen hervorbringt (nicht bloß die gleichen). - Prinzip: "Identisches verursacht Identisches". >Ähnlichkeit.
Martin III 168
Kompositionsmodell/Martin: These: wir sollten Eigenschaften statt Teile annehmen - die komplexen Eigenschaften, Dispositionen und Relationen des Ganzen sind zusammengesetzt aus den einfacheren Eigenschaften und Relationen und Dispositionen der Teile.

Martin I
C. B. Martin
Properties and Dispositions
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin II
C. B. Martin
Replies to Armstrong and Place
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin III
C. B. Martin
Final Replies to Place and Armstrong
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin IV
C. B. Martin
The Mind in Nature Oxford 2010

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
Eigenschaften Place Armstrong III 12
Eigenschaften/Armstrong: Eigenschaften sind immer nicht-lokal! - Bsp "in Australien lebend" ist keine Eigenschaft - auch relationale Eigenschaften dürfen nicht lokal sein. (((s) Vgl. >Eigenschaften/Chisholm).
Armstrong III 14
Individuation/Individuum/Einzeldinge/Eigenschaften/Armstrong: es ist wahrscheinlich, dass es für jedes Einzelding wenigstens eine individuierende Konjunktion von Eigenschaften gibt. - Bsp "eine Lichtsekunde von Proton A entfernt seiend" - das ist keine Eigenschaft - aber: Bsp "eine Lichtsekunde von einem Proton entfernt seiend" wäre richtig. ((s) Allgemeinheit).
Armstrong III 83
Eigenschaften/Armstrong: Eigenschaften sind strikt identisch in allen verschiedenen Instantiierungen (Universale) - daher nicht alle beliebigen Prädikate - Pseudo-Eigenschaft: Identität mit sich selbst (kein Universale). - Identität verleiht keine kausale oder nomische Kraft. >Identität.
Armstrong III 114f
Eigenschaften/Armstrong: der Zustand N(F,G) ist gleichzeitig eine Relation 1. Stufe. - Wenn Bsp "eine Masse sein" eine Eigenschaft von Eigenschaften ist, dann wird "die Eigenschaft von 1 Kg, eine Masse zu sein" ein Zustand 2. Stufe sein (M(K) und das wird, aus Symmetriegründen auch eine Eigenschaft 1. Stufe sein, die auf ED 1. Stufe angewendet wird, so wie dieses Gewicht. VsRealismus von Eigenschaften/Eigenschaftsrealismus: Es besteht die Gefahr der Verdoppelung, Zwischenglieder. - Armstrong spät: ist skeptisch Vs "Eigenschaft, eine Masse zu sein".
Armstrong III 141
Eigenschaften/Armstrong: die "Eigenschaft, eine Eigenschaft zu sein" ist nicht erwünscht. - Jedenfalls ist sie keine Humesche Gleichfömigkeit 2. Stufe. - Sie wird aber von >Tooley gebraucht, wenn er ein universales Gesetz als Gesetz 2. Stufe über Gesetze annimmt.
Armstrong III 145
Gesetze/Armstrong: Wir sollten lieber neue Eigenschaften einführen als neue Gesetze. >Gesetz/Armstrong, >Naturgesetz/Armstrong.
III 163ff
Eigenschaften/Armstrong: wenn sie wesentlich sind, dann nur in Bezug auf ein Begriffsschema. >Begriffsschema.
Armstrong II 5
Eigenschaften/Armstrong: kategorische Eigenschaft = nicht-dispositionale Eigenschaft. - Aber viele Eigenschaften sind eigentlich dispositional: Bsp "hart" genauso wie "biegsam". - Aber dispositional ist nicht auf kategorisch reduzierbar. >Dispositionen/Armstrong.
Armstrong II (c) 96
Eigenschaften/kategorisch/dispositional/Armstrong: Asymmetrie zwischen kategorisch/dispositional: Dispositionen erfordern kategorische Eigenschaften in einer Weise, in der kategorische Eigenschaften Dispositionen nicht erfordern. - Es ist möglich, dass in einer möglichen Welt Dinge nur kategorische Eigenschaften haben, ohne dispositionale Seite. - Das wäre nach Martin eine träge Welt, weil es keine Kausalität gäbe.
Armstrong II (c) 102
MartinVsArmstrong: Die Welt muss nicht so "geschäftig" sein, dass jede Disposition manifestiert sein müsste - (>II 77)
Armstrong II (c) 97
Eigenschaften/Nominalismus/Martin/Place: Eigenschaften sind Einzeldinge. - Daher gibt es keine strikte Identität zwischen verschiedenen Manifestationen oder Vorkommnissen von Eigenschaften. - Statt dessen: "exakte Ähnlichkeit". - Verursachung: Prinzip: "Gleiches verursacht Gleiches". ArmstrongVs: 1. Das ist nur eine kosmische Regularität und damit als ganzes ein kosmischer Zufall. ArmstrongVs: 2. pro Universalien-Sicht: Universalien erklären, warum dieselben Eigenschaften in denselben Umständen dieselben Wirkungen hervorbringt (nicht bloß die gleichen). - Prinzip: "Identisches verursacht Identisches". >Ähnlichkeit.
Martin III 168
Kompositionsmodell/Martin: These: wir sollten Eigenschaften statt Teile annehmen - die komplexen Eigenschaften, Dispositionen und Relationen des Ganzen sind zusammengesetzt aus den einfacheren Eigenschaften und Relationen und Dispositionen der Teile.

Place I
U. T. Place
Dispositions as Intentional States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place II
U. T. Place
A Conceptualist Ontology
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place III
U. T. Place
Structural Properties: Categorical, Dispositional, or both?
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place IV
U. T. Place
Conceptualism and the Ontological Independence of Cause and Effect
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place V
U. T. Place
Identifying the Mind: Selected Papers of U. T. Place Oxford 2004

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

Martin I
C. B. Martin
Properties and Dispositions
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin II
C. B. Martin
Replies to Armstrong and Place
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin III
C. B. Martin
Final Replies to Place and Armstrong
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin IV
C. B. Martin
The Mind in Nature Oxford 2010
Epiphänomenalismus Chalmers I 150
Epiphänomenalismus/Bewusstsein/Chalmers: Frage: Wenn Bewusstsein nur natürlich (aber nicht logisch) auf dem Physischen superveniert, ist anscheinend keine Kausalität im Spiel. Dann wäre Bewusstsein nur ein Nebeneffekt und müsste gar nicht existieren. (Huxley (1874) (1) argumentiert so. ChalmersVs: Kausale Geschlossenheit unserer physikalischen Welt sieht nur nach Epiphänomenalismus aus.
I 151
VsEpiphänomenalismus/Chalmers: Eine Strategie gegen ihn wäre, die kausale Geschlossenheit der physikalischen Welt zu leugnen. Da sollten wir nicht tun. Es gibt bessere Wege, die von angemesseneren Annahmen von Metaphysik und Verursachung ausgehen. 1. Regularitätsbasierte Verursachung/Chalmers: Statt Kausalität könnten wir mit Hume eine Regularität annehmen. Dann könnte man behaupten, das Verhalten wäre selbst ohne phänomenales Bewusstsein dasselbe gewesen.
ChalmersVs: Es gibt sehr viele systematische Regularitäten zwischen bewussten Erlebnissen und späteren physikalischen Ereignissen, von denen jede uns dazu bringt, eine kausale Verknüpfung zu schließen.
I 152
2. Kausale Überdetermination: Man könnte annehmen, das ein physikalischer und ein phänomenaler Zustand, obwohl völlig getrennt, einen späteren physikalischen Zustand hervorrufen könnten. Problem: kausale Redundanz. Lösung: Tooley (1987) (2) Wir könnten eine irreduzierbare kausale Verbindung zwischen zwei physikalischen und eine separate irreduzible kausale Verbindung zwischen einem phänomenalen und einem physikalischen Zustand annehmen. Das ist eine nichtreduzierbare Sicht auf Verursachung.
ChalmersVsTooley: Es ist nicht leicht zu zeigen, dass daran etwas falsch ist. Ich verfolge das nicht weiter, aber es muss ernst genommen werden.
3. Nichtsupervenienz der Verursachung: Tatsachen über das Bewusstsein und solche über Verursachung sind die einzigen Tatsachen, die nicht logisch auf bestimmten physikalischen Tatsachen supervenieren.
Chalmers: Es ist ganz natürlich, darüber zu spekulieren, ob diese beiden Arten von Nichtsupervenienz eine gemeinsame Wurzel haben.
Rosenberg: (Rosenberg 1966) (3) hat das entwickelt. Rosenberg These: Erfahrung erkennt Verursachung oder einige Aspekte von ihr. Danach braucht Verursachung das Erkennen durch irgendjemand oder irgendetwas.
ChalmersVsRosenberg: Das ist natürlich äußerst spekulativ und führt unter anderem zum Panpsychismus.
I 153
Außerdem bliebe das Zombieproblem bestehen. 4. Die Intrinsische Natur des Physischen: These: Eine physikalische Theorie charakterisiert vor allem die Relationen ihrer Entitäten, d.h. ihre Propensitäten, mit anderen Elemente zu interagieren.
Problem: Was ist es, was diese ganzen Relationen der Verursachung und Kombinationen bewirkt? Russell (1927) (4): Das ist es, worüber die physikalische Theorie sich ausschweigt.
Lösung: eine intrinsische Natur der physikalischen Elemente anzunehmen.
Chalmers: Die einzige Klasse von solchen intrinsischen Eigenschaften wäre die Klasse der phänomenalen Eigenschaften.
I 154
Es muss kein Panpsychismus daraus folgen. Stattdessen können wir protophänomenale Eigenschaften annehmen.
I 159
VsEpiphänomenalismus/Chalmers: Argumente gegen ihn fallen in drei Klassen: 1.Solche, die die Relationen von Erfahrung zu normalen Verhalten betreffen,
2. Solche, die die Relationen von Erfahrung zu Urteilen über normales Verhalten betreffen,
3. Solche, die das Gesamtbild der Welt betreffen, die die Annahme des Epiphänomenalismus hervorruft.
Ad 1. VsEpiphänomenalismus: Bsp Die Intuitionen darüber, warum ich meine Hand aus einer Flamme zurückziehe sind stark, auf der anderen Seite können wir diese Intuitionen durch die Annahme von Regularitäten wegerklären. Wir nehmen Erfahrungen einfach direkter wahr als die zugehörigen Gehirnzustände.
Ad 2. VsEpiphänomenalismus: Es scheint exterm kontraintuitiv, dass unsere Erfahrungen irrelevant für Erklärungen unseres Verhaltens sein könnten.
I 160
Ad. 3. VsEpiphnomenalismus: Das Bild der Welt, das von ihm gezeichnet wird ist unplausibel, indem es nomologische Anhängsel geben soll, die nicht in das System der anderen Naturgesetze integriert sind. Epiphänomenalismus/Chalmers: Ich beschreibe meine eigene Position nicht als Epiphänomenalismus. Die Frage der kausalen Relevanz von Erfahrung bleibt offen.


1. T. Huxley, On the hypothesis that animals are automata. In: Collected Essays, London 1987, pp. 1893-94.
2. M. Tooley, Causation: A Realist Approach, Oxford 1987
3. G. H. Rosenberg, Consciousness and causation: Clues toward a double-aspect theory, Ms Indiana Universwity, 1996.
4. B. Russell, The Analysis of Matter, London 1927

Cha I
D. Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Gesetze Chalmers I 86
Physikalische Gesetze/Verursachung/Supervenienz/Reduktion/Chalmers: Naturgesetze sind nicht logisch supervenient auf den physikalischen Tatsachen unserer Welt mit ihrer raumzeitlichen Geschichte. Es könnte eine von unserer Welt ununterscheidbare andere Mögliche Welt geben, auf der andere physikalische Gesetze gelten. Regularität/Chalmers: An solchen Argumenten kann man sehen, dass Kausalität etwas oberhalb und unabhängig von Regularitäten sein muss (Humesche Sichtweise von Gesetzen und Verursachung: siehe auch Lewis 1986b (1), Mackie 1974 (2), Skyrms 1980 (3). VsHuemesche Sicht: Armstrong 1982 (4), Carroll 1994 (5), Dretske 1977 (6), Molnar 1969 (7), Tooley 1977 (8))). Gesetze und Kausalität haben etwas Irreduzibles.
I 308
Gesetze/psychophysikalische Gesetze/Chalmers: Einige Fragen müssen beantwortet werden: 1. Wenn der Informationsraum phänomenologisch realisiert wird, warum dann auf eine Weise und nicht auf eine andere? Z.B. mit vertauschten Qualia?
2. Ist der Charakter der phänomenalen Information durch die Struktur des Raums festgelegt?
I 309
Wie können komplexe emotionale Erlebnisse erklärt werden? 4. Welche Art formaler Struktur erfasst die Struktur phänomenaler Information am besten?
5. Wie kann die Einheit des Bewusstseins in unserem Rahmen erfasst werden?
6. Was sind genau die Kriterien, nach denen Information in meinem Gehirn meinen bewussten Erlebnissen entsprechen?



1. D. Lewis, Philosophical Papers Vol II, New York 1986
2. J. L. Mackie, The Cement of the Universe, Oxford 1974
3. B. Skyrms Causal Necessity, New Haven 1980
4. D. M. Armstrong, Metaphysics and supervenience, Critica 42, 1982: pp. 3-17
5. J. W. Caroll, Laws of Nature, Cambridge 1994
6. F. Dretske, Laws of Nature, Philosophy of Science 44, 1977: pp. 248-68
7. G. Molnar, Kneale's argument revisited. Oghilosophical Review 78, 1969: pp. 79-89
8. M. Tooley, The Nature of Laws. Canadian Journal of Philosophy 7, 1977: pp. 667-98


Cha I
D. Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Kausalität Bigelow I 264
Erklärung/Kausalität/Bigelow/Pargetter: Problem: wegen drohender Zirkularität können wir Kausalität dann nicht durch Gesetze oder kontrafaktische Konditionale oder Wahrscheinlichkeit erklären. Kontrafaktisches Konditional/Erklärung/Bigelow/Pargetter: umgekehrt werden kontrafaktische Konditionale analysiert in Begriffen von Kausalität. Ebenso Notwendigkeit.
Verursachung/Bigelow/Pargetter: Muss unanalysierter Grundbegriff sein. Sie ist ein strukturelles Universale. Fundamentale Kräfte spielen eine Hauptrolle.
Kräfte/Bigelow/Pargetter: sind Vektoren.
I 265
Kausalität/Verursachung/Erklärung/Bigelow/Pargetter: zunächst widerlegen wir einige gängige Theorien. Verursachung/Tradition/Bigelow/Pargetter: wird oft als eine Art „notwendige Verbindung“ angesehen. Normalerweise wird das so ausgedrückt, dass entweder die Ursache notwendig für die Wirkung ist oder die Wirkung eine notwendige Folge der Ursache. Dann ist die Ursache entweder eine notwendige oder eine hinreichende Bedingung oder beides.
schwächer: einige Autoren: es sei nur unwahrscheinlich, eine Ursache ohne Wirkung (oder umgekehrt) zu finden. (probabilistische Theorien der Verursachung, Lewis 1979, Tooley 1987).
„Notwendigkeits-Theorien“/Bigelow/Pargetter: sollten erklären, auf was für einer Art von Notwendigkeit sie beruhen.
Ursache/Wirkung/BigelowVsTradition/BigelowVsLewis/Bigelow/Pargetter: These eine Ursache muss weder eine hinreichende noch eine notwendige Ursache für eine Wirkung sein, die Wirkung hätte ohne eintreten können oder durch eine andere Ursache, oder ohne Ursache überhaupt! Man kann auch nicht immer eine hohe Wahrscheinlichkeit annehmen! Eine Ursache muss nicht immer die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses erhöhen!
I 266
Hume/Bigelow/Pargetter: das haben wir von ihm gelernt. (HumeVsLewis). Kausalität/Hume/Bigelow/Pargetter: seine Auffassung von ihr hat einen theologischen Hintergrund, (von Descartes und Malebranche her): These: es konnte nicht sein, dass Gott durch irgendwelche Beschränkungen gefesselt wäre.
Daher konnte es nicht sein, dass Gott gezwungen sein würde, der Wirkung zu erlauben, zu folgen. Immer müsste es aus Gottes freier Wahl entstehen und damit jedes Mal ein Wunder sein.
Hume/Bigelow/Pargetter. seine Theorie eliminiert daraus einfach Gott. Hume bittet uns einfach uns vorzustellen, dass die Wirkung es unterlassen könnte, aus der Ursache zu folgen.
Bigelow/Pargetter: damit hat er Recht! Es ist nicht nur logisch möglich, sondern auch empirisch möglich!
Vorstellung/Hume/Bigelow/Pargetter: ist für Hume der Führer zur Möglichkeit. Damit schwenkt er von einem theologischen zu einem psychologischen Argument.
Ursache/Bigelow/Pargetter: Ursachen sind keine hinreichenden Bedingungen. Sie sind auch nicht immer notwendig!
I 267
Lösung/Hume/Bigelow/Pargetter: innere Erwartungen von Regularitäten. Ursache/Hume/Bigelow/Pargetter: nach Hume darf „hinreichend“ nicht modal aufgefasst werden. D.h. dass „hinreichend“ nicht realistisch aufgefasst werden darf.
BigelowVsHume: ging zu weit in seiner Zurückweisung von Notwendigkeit in Gesetzen. Aber nicht weit genug in seiner Zurückweisung des Notwendigkeits-Ansatzes der Kausalität.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
Naturgesetze Bigelow I 113
Naturgesetze/Kontrafaktisches Konditional/Bigelow/Pargetter: sind oft in Begriffen „idealer Systeme“ formuliert. Dazu brauchen sie Kontrafaktischee Konditionale.
I 114
Ebenso brauchen Gedankenexperimente kontrafaktische Konditionale.
I 214
Gesetz/Antike/Bigelow/Pargetter: Bsp „Was nach oben steigt, muss fallen“. Lukrez: was überwiegend aus Erde oder Wasser besteht, muss nach unten wandern. „Unten“ war eine ausgezeichnete Richtung.
Atomismus: Vertreter. Lukrez. Noch wenig astronomische Kenntnisse.
Aristoteles/Ptolemaios: glaubten, dass alles was überwiegend aus Erde oder Wasser besteht, in das Zentrum des Kosmos wandert, und da es ins Zentrum der Erde wandert, müsse dieses das Zentrum des Kosmos sein.
I 215
Antike/Bigelow/Pargetter: in einer Hinsicht ist Aristoteles näher an der Wahrheit, in anderer Hinsicht ist es Lukrez. Dieser hatte recht damit, dass das Zentrum der Erde nicht ausgezeichnet ist. NaturGesetze/Physik/Biologie/Bigelow/Pargetter: eine einseitige Diät durch Beispiele aus der Physik führt nicht unbedingt zu einer richtigen Sicht der NaturGesetze.
Stattdessen: hier einige Beispiel aus der Biologie:
Verallgemeinerung/Biologie: Bsp ein Lebewesen hat Vater und Mutter von derselben Art wie es selbst. (Heute wissen wir, dass dies einige Ausnahmen hat).
I 216
Es war eine Überraschung, als man feststellte, dass dies auch für einige Pflanzen gilt.
I 217
Verallgemeinerung: die meisten haben eine Ausnahme. Bsp ohne Ausnahme: vielleicht die Verallgemeinerung „Alle Säugetiere haben eine Mutter“. Ausnahmen/Gegenbeispiele/Bigelow/Pargetter: man darf die Bedrohung von Gesetzen durch Ausnahmen nicht überschätzen.
Gesetz/Bigelow/Pargetter: dafür suchen wir zweierlei:
a) etwas, das mehr ist als eine Regularität, andererseits
b) weniger als eine ausnahmslose Regularität.
Es kann sein, daß wir mit einem Gesetz eine wichtige Eigenschaften der Fälle aufgedeckt haben, die ihm genügen, auch wenn nicht alle Fälle ihm genügen.
Modal/Gesetz/Bigelow/Pargetter: These die Gemeinsamkeiten, die dem Gesetz genügen, sind modal.
Gesetz/Erklärung/Bigelow/Pargetter: wir brauchen nicht immer ein Gesetz, Bsp um zu wissen, dass unsere Katze schwanger ist. >Verallgemeinerung.
I 220
Gesetze/Bigelow/Pargetter: werden verbessert: Bsp Aristoteles – Kopernikus – Newton. Kopernikus: dachte noch, daß das Material des Mondes nicht in Richtung Erde fällt, sondern zum Mondmittelpunkt. Daher ist der Mond rund.
Newton/(s): erklärte erst die Kreisbewegung des Mondes.
Aristoteles: These alles (erdige und wasserhaltige) fällt zu einem Mittelpunkt und dieser ist zufällig der Mittelpunkt der Erde.
Pointe: damit erfüllt er auch die quasi-kopernikanische Theorie!
I 221
VsAristoteles: seine Theorie war dennoch falsch. Aber nicht weil irgendeine Bewegung anders gewesen wäre, sondern weil die Begründung falsch war: es geht um Gravitation, Aristoteles hielt das Zentrum der Erde für das Zentrum des Kosmos. Fehler: war nicht, dass Aristoteles meinte, kein Gegenstand fiele in eine andere Richtung, sondern weil er meinte, kein Gegenstand könne in eine andere Richtung fallen. (Notwendigkeit).

I 221
Gesetz/Gesetze/Bigelow/Pargetter: sind also Verallgemeinerungen (Beschreibung von Regularitäten) plus Zuschreibung von Notwendigkeit. (Dretske 1977, Tooley 1977, Armstrong 1978, 1983) Bigelow/Pargetter: wenn sie falsch sind, müssen sie strikt falsch sein oder leer. (Cartwright 1983, Hacking 1983).
I 222
Def Gesetze/Gesetz/Bigelow/Pargetter: sind Wahrheiten über Possibilia. Verstehen/Bigelow/Pargetter: Aktualia können nicht vollständig verstanden werden, ohne das Verstehen von Possibilia. ((s) Hier wird Verstehen in Verbindung mit Gegenständen, nicht Sätzen, gebracht).
Mögliche Welten/Verstehen/Bigelow/Pargetter: wir verstehen die aktuale Welt nur, indem wir sie im logischen Raum der möglichen Welten lokalisieren.
NaturGesetz/NG/Bigelow/Pargetter: These: kann nicht angemessen in einer nichtmodalen Sprache beschrieben werden. Und zwar, weil ein NG nicht bloß eine Regularität ist.
logische Form: d.h. ein NG kann nicht bloß als
(x)(Fx > Gx)
dargestellt werden.
logische Form : eines NaturGesetzes wird oft eine universelle Generalisierung (UG) sein. Aber es kann auch eine andere Generalisierung oder andere Form von Satz sein. Wir nehmen hier aber an, daß NG (UG) involvieren und daher folgende Form haben werden:
I 223
natN(x)(Fx > Gx). natürliche Notwendigkeit/Bigelow/Pargetter : beinhaltet (entails) dass NaturGesetze kontrafaktische Konditionale involvieren. Weil sie davon handeln , was passieren würde, nicht nur von dem, was passiert. Und zwar auch, wenn die Dinge in bestimmter Hinsicht anders wären, als sie sind.
D.h. zusätzlich zur Regularität
(x)(Fx > Gx)
wird es wahr sein, dass jedes F ein G sein würde ((s) Logik 2. Stufe!)
logische Form/(s) Kontrafaktisches Konditional statt Quantifikation 2. Stufe:
(x) Fx wäre>wäre Gx)
das zusammen nehmen wir als Wahrmacher für den Satz
natN(x)(Fx > Gx). (s.o.)
NaturGesetz /Bigelow/Pargetter : These: das ist die Sicht von NaturGesetzen, die wir verteidigen.
LewisVsBigelow: (1979) die Theorie ist zirkulär.

I 226
Nichtmodale Theorie/Naturgesetze/Hume/Bigelow/Pargetter: (Statt relativer Notwendigkeit: ) die meisten nichtmodalen Theorie der Naturgesetze stammen von Hume ab. Dann können wir nomische Notwendigkeit als relative Notwendigkeit annehmen, ohne in einen Zirkel zu geraten. Pointe: dann können wir einfach nomische Notwendigkeit als relative Notwendigkeit annehmen und uns darauf verlassen, dass sie ihrerseits auf einem unabhängigen Zugang zu Gesetzen beruht!
Erklärung: also ist es sinnvoll, Gesetze zu gebrauchen, um nomische Notwendigkeit zu erklären, statt umgekehrt. Und das ist viel weniger obskur als modale Argumente.
I 227
BigelowVsVs: modale Erklärungen sind gar nicht so mysteriös. BigelowVsHume: Humesche Theorien sind nicht in der Lage, diese nichtmodalen Eigenschaften der Gesetze zu erklären, sie haben weniger Erklärungskraft.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
Regularität Armstrong II 42 (b) ff
ArmstrongVsHume/ArmstrongVsRegularität: 1. Regularität aufgrund von Naturgesetzen (NG) ist nicht von Zufall zu unterscheiden: Bsp jede Kugel Uran ist kleiner als 1 Km, jede Kugel Gold auch, letzere aber zufällig. 2. NaturGesetze unterstützen kontrafaktische Konditionale, Regularitäten (Regelmäßigkeiten) nicht.
3. Die Regularitäts-Theorie macht aus der Induktion eine irrationale Prozedur.
4. Wahrscheinlichkeit: Problem: jede Verbindung von F"s und G"s kann auch aufgrund eines bloß wahrscheinlichen Gesetzes bestehen: obwohl die Verteilung eine Manifestation des NaturGesetzes ist, ist sie nicht mit ihm identisch.
Lösung: NaturGesetz: Verbindung von Typen von Zuständen.
Lösung: ad 1: Eigenschaften statt Regularität: die Eigenschaften des Goldes/Urans.
ad 2: Universalien machen die Zahl der Instanziierungen irrelevant (ungleich Regularität).
ad 3: durch Universalien wird Induktion zur Abduktion (Schluss auf die Beste Erklärung).
ad 4. Verbindungen zwischen Eigenschaften (Universalien) können in unterschiedlicher Stärke auftreten, dann sind deterministische NaturGesetze ein Grenzfall.
II (b) 45
Regularität/Tooley: eine Regularität ist eine molekulare Tatsache: Konjunktion: dieses F ist ein G und dieses...und... Dagegen: Naturgesetze als Verbindung zwischen Eigenschaften (Universalien): das führt zu atomaren Tatsachen: die Zahl der Instanzen ist irrelevant. > Armstrong: das ist die Lösung für nicht-aktuale Situationen als Wahrmacher von kontrafaktischen Konditionalen. >Wahrmacher, >Kontrafaktische Konditionale, >Regularitätstheorie, >Naturgesetze, >Tatsachen.

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
Regularität Tooley Armstrong II 42 (b) ff
ArmstrongVsHume/ArmstrongVsRegularität: 1. Regularität aufgrund von Naturgesetzen (NG) ist nicht von Zufall zu unterscheiden: Bsp jede Kugel Uran ist kleiner als 1 Km, jede Kugel Gold auch, letzere aber zufällig. 2. NaturGesetze unterstützen kontrafaktische Konditionale, Regularitäten (Regelmäßigkeiten) nicht.
3. Die Regularitäts-Theorie macht aus der Induktion eine irrationale Prozedur.
4. Wahrscheinlichkeit: Problem: jede Verbindung von F"s und G"s kann auch aufgrund eines bloß wahrscheinlichen Gesetzes bestehen: obwohl die Verteilung eine Manifestation des NaturGesetzes ist, ist sie nicht mit ihm identisch.
Lösung: NaturGesetz: Verbindung von Typen von Zuständen.
Lösung: ad 1: Eigenschaften statt Regularität: die Eigenschaften des Goldes/Urans.
ad 2: Universalien machen die Zahl der Instanziierungen irrelevant (ungleich Regularität).
ad 3: durch Universalien wird Induktion zur Abduktion (Schluss auf die Beste Erklärung).
ad 4. Verbindungen zwischen Eigenschaften (Universalien) können in unterschiedlicher Stärke auftreten, dann sind deterministische NaturGesetze ein Grenzfall.
Armstrong II (b) 45
Regularität/Tooley: eine Regularität ist eine molekulare Tatsache: Konjunktion: dieses F ist ein G und dieses...und... Dagegen: Naturgesetze als Verbindung zwischen Eigenschaften (Universalien): das führt zu atomaren Tatsachen: die Zahl der Instanzen ist irrelevant. > Armstrong: das ist die Lösung für nicht-aktuale Situationen als Wahrmacher von kontrafaktischen Konditionalen. >Wahrmacher, >Kontrafaktische Konditionale, >Regularitätstheorie, >Naturgesetze, >Tatsachen.

Tooley I
M. Tooley
Time, Tense, And Causation Oxford 2000

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
Universalien Armstrong III 82
Universalien/Armstrong: Universalien müssen instantiiert sein, aber nicht unbedingt jetzt: Def Universale/Armstrong: die wiederholbaren Eigenschaften der raumzeitlichen Welt. - Falsch: anzunehmen, jedem allgemeinen Prädikat entspräche ein Universale: dann gäbe es auch uninstanziierte Universalien, (ArmstrongVs). >Instanziierung. - Welche Universalien es gibt, ist nicht semantisch (a priori) bestimmt - sondern a posteriori: aus Entdeckungen.
Es gibt keine disjunktiven oder negativen Universalien - wohl aber konjunktive und komplexe.
III 88
Stufen/Ebenen/Universalien/Einzeldinge/Armstrong: Universale 1.Stufe: Relation, - 2. Stufe: Notwendigkeit? Einzelding 2. Stufe: = Universale 1. Stufe. Zustand: Bsp Fa oder aRb. ebenso N(F,G) - 1. Stufe: aRb beinhaltet Einzeldinge 1. Stufe, die unter ein Universale 1.Stufe (Relation) fallen.
2. Stufe: N(F,G) involviert Einzeldinge 2. Stufe (nämlich Universalien 1. Stufe!) die unter ein Universale 2. Stufe fallen.
III 99
Prinzip der Invarianz der Ordnungen: wenn ein Universale von Stufe M ein Universale einer Instantiation ist, dann ist es von der Stufe M in allen Instantiationen.
III 118
Universalien/Armstrong: es darf keine uninstanziierten Universalien (uiU) geben. - VsTooley: sein Bsp mit einem Teilchen, das idiosynkratisch mit anderen reagiert, wobei eine unbekannte einfache Eigenschaft emergiert, wozu es aber nie kommt, macht in diesem Fall ein einzelnes uiU als Wahrmacher notwendig, weil der Inhalt des entsprechenden Gesetzes völlig unbekannt ist. >Wahrmacher.
III 120
Uninstanziierte Universalien: sind logisch möglich, aber ein Desaster für die Theorie der Universalien: dann ist nicht auszuschließen, dass überhaupt keine instantiiert sind und trotzdem existieren (>Platonismus). Mögliche Lösung: zu leugnen, dass es absolut einfache Universalien gibt. ((s) Wegen einfacher emergierender Eigenschaften). - Armstrong: das möchte ich nicht - ich weiß nicht, ob es sie gibt.

Place II 57
Universalien/PlaceVsPlaton/Place: statt geteilter Eigenschaften im Fall von Ähnlichkeit mehrerer Einzeldinge: eine Eigenschaft ist ein Kriterium der Zuschreibung von Instanzen. - Die Art "Eigenschaft" hat eine Instanz. - Place pro Universalien in diesem Sinn. (s.o.)
MartinVsArmstrong: nicht "verteilte Existenz" des Universale über verschiedene und unterbrochene Instantiierungen. - Wahrmacher von kontrafaktischen Konditionalen ist die einzelne Instantiierung, nicht ein zwischen den Instanzen gleichbleibendes Universale. - Sonst muss man Realist sein in Bezug auf Kräfte und Tendenzen "in" den Eigenschaften.

Martin I 77
"Geschäftige Welt"/MartinVsArmstrong: die offensichtliche Möglichkeit, dass eine einzelne Universalen-Instanziierung nur kurz dauert, macht es logisch notwendig, das andere Einzeldinge existieren, die die über die Raumzeit verteilten Manifestationen zusammenhalten. - Es scheint doch aber offensichtlich, dass die Welt nicht so geschäftig sein muss. - Lösung/Martin: These: Der Wahrmacher ist die einzelne Instanz selbst. - > II 96, II 102

Martin II 129
Universalien/MartinVsArmstrong: dass es dasselbe Universale sein soll, zählt wenig, solange die Relation immer noch notwendig oder kontingent sein kann.
Martin III 179
Universalien/MartinVsArmstrong: sind mysteriös: das numerisch identische Universale ist nichts mehr als die Instantiierung und besteht nur in den numerisch verschiedenen und nicht-identischen Instanzen.

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

Place I
U. T. Place
Dispositions as Intentional States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place II
U. T. Place
A Conceptualist Ontology
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place III
U. T. Place
Structural Properties: Categorical, Dispositional, or both?
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place IV
U. T. Place
Conceptualism and the Ontological Independence of Cause and Effect
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place V
U. T. Place
Identifying the Mind: Selected Papers of U. T. Place Oxford 2004

Martin I
C. B. Martin
Properties and Dispositions
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin II
C. B. Martin
Replies to Armstrong and Place
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin III
C. B. Martin
Final Replies to Place and Armstrong
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin IV
C. B. Martin
The Mind in Nature Oxford 2010
Universalien Place Armstrong III 82
Universalien/Armstrong: Universalien müssen instantiiert sein, aber nicht unbedingt jetzt: Def Universale/Armstrong: die wiederholbaren Eigenschaften der raumzeitlichen Welt. - Falsch: anzunehmen, jedem allgemeinen Prädikat entspräche ein Universale: dann gäbe es auch uninstanziierte Universalien, (ArmstrongVs). >Instanziierung. - Welche Universalien es gibt, ist nicht semantisch (a priori) bestimmt - sondern a posteriori: aus Entdeckungen.
Es gibt keine disjunktiven oder negativen Universalien - wohl aber konjunktive und komplexe.
Armstrong III 88
Stufen/Ebenen/Universalien/Einzeldinge/Armstrong: Universale 1.Stufe: Relation, - 2. Stufe: Notwendigkeit? Einzelding 2. Stufe: = Universale 1. Stufe. Zustand: Bsp Fa oder aRb. ebenso N(F,G) - 1. Stufe: aRb beinhaltet Einzeldinge 1. Stufe, die unter ein Universale 1.Stufe (Relation) fallen.
2. Stufe: N(F,G) involviert Einzeldinge 2. Stufe (nämlich Universalien 1. Stufe!) die unter ein Universale 2. Stufe fallen.
Armstrong III 99
Prinzip der Invarianz der Ordnungen: wenn ein Universale von Stufe M ein Universale einer Instantiation ist, dann ist es von der Stufe M in allen Instantiationen.
Armstrong III 118
Universalien/Armstrong: es darf keine uninstanziierten Universalien (uiU) geben. - VsTooley: sein Bsp mit einem Teilchen, das idiosynkratisch mit anderen reagiert, wobei eine unbekannte einfache Eigenschaft emergiert, wozu es aber nie kommt, macht in diesem Fall ein einzelnes uiU als Wahrmacher notwendig, weil der Inhalt des entsprechenden Gesetzes völlig unbekannt ist. >Wahrmacher.
Armstrong III 120
Uninstanziierte Universalien: sind logisch möglich, aber ein Desaster für die Theorie der Universalien: dann ist nicht auszuschließen, dass überhaupt keine instantiiert sind und trotzdem existieren (>Platonismus). Mögliche Lösung: zu leugnen, dass es absolut einfache Universalien gibt. ((s) Wegen einfacher emergierender Eigenschaften). - Armstrong: das möchte ich nicht - ich weiß nicht, ob es sie gibt.

Place II 57
Universalien/PlaceVsPlaton/Place: statt geteilter Eigenschaften im Fall von Ähnlichkeit mehrerer Einzeldinge: eine Eigenschaft ist ein Kriterium der Zuschreibung von Instanzen. - Die Art "Eigenschaft" hat eine Instanz. - Place pro Universalien in diesem Sinn. (s.o.)
MartinVsArmstrong: nicht "verteilte Existenz" des Universale über verschiedene und unterbrochene Instantiierungen. - Wahrmacher von kontrafaktischen Konditionalen ist die einzelne Instantiierung, nicht ein zwischen den Instanzen gleichbleibendes Universale. - Sonst muss man Realist sein in Bezug auf Kräfte und Tendenzen "in" den Eigenschaften.

Martin I 77
"Geschäftige Welt"/MartinVsArmstrong: die offensichtliche Möglichkeit, dass eine einzelne Universalen-Instanziierung nur kurz dauert, macht es logisch notwendig, das andere Einzeldinge existieren, die die über die Raumzeit verteilten Manifestationen zusammenhalten. - Es scheint doch aber offensichtlich, dass die Welt nicht so geschäftig sein muss. - Lösung/Martin: These: Der Wahrmacher ist die einzelne Instanz selbst. - > II 96, II 102

Martin II 129
Universalien/MartinVsArmstrong: dass es dasselbe Universale sein soll, zählt wenig, solange die Relation immer noch notwendig oder kontingent sein kann.
Martin III 179
Universalien/MartinVsArmstrong: sind mysteriös: das numerisch identische Universale ist nichts mehr als die Instantiierung und besteht nur in den numerisch verschiedenen und nicht-identischen Instanzen.

Place I
U. T. Place
Dispositions as Intentional States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place II
U. T. Place
A Conceptualist Ontology
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place III
U. T. Place
Structural Properties: Categorical, Dispositional, or both?
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place IV
U. T. Place
Conceptualism and the Ontological Independence of Cause and Effect
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place V
U. T. Place
Identifying the Mind: Selected Papers of U. T. Place Oxford 2004

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

Martin I
C. B. Martin
Properties and Dispositions
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin II
C. B. Martin
Replies to Armstrong and Place
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin III
C. B. Martin
Final Replies to Place and Armstrong
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin IV
C. B. Martin
The Mind in Nature Oxford 2010

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 6 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
Tooley Gesetz Lewis Vs Armstrong, D. V 353
"New Work for a Theory of Universals" (Armstrong 1983)(1) Universalien/Armstrong: Seine Theorie der Universalien soll eine Lösung des Problems des Einen und des Vielen sein. >Universalien/Armstrong, >Universalien/Lewis.
LewisVsArmstrong: Aber das gestattet entweder nominalistische Lösungen, oder es gestattet überhaupt keine Lösung irgendwelcher Art.
---
Schwarz I 71
Kombinatorialismus/Armstrong: Kombinatorialismus besteht lediglich aus einigen fundamentalen Eigenschaften, bei denen - anders als bei Farben – jede Kombination möglich sein soll (1986,§7)(2). LewisVs: (1986a(3), 86, HellerVs (1998)(4)): Es ist nicht klar, ob das überhaupt geht. LewisVsArmstrong: Damit verschiebt sich das Problem aber nur auf die Interpretation der Beschreibungen: Wann repräsentiert so eine Satzmenge, in der von Eseln nicht die Rede ist, dass es Esel gibt? Nur, wenn die Sätze die Existenz von Eseln notwendig implizieren (1986e(5), 150 157).
Problem: Das setzt wieder Modalität voraus.
VsVs: Man könnte sagen, da die Beziehung zwischen der Verteilung fundamentaler Eigenschaften und allen anderen Wahrheiten analytisch ist, und damit auch ohne primitiv modales Vokabular charakterisierbar ist. (2002b(6), Heller 1996(7), s.u. Kapitel 11. (LewisVs: 1992a(8), 209).
Schwarz I 118
Naturgesetze/NG/DretskeVsLewis/TooleyVsLewis/ArmstrongVsLewis: Lewis’ Natugesetzen fehlt etwas: Bei Lewis sind Naturgesetze bloße Regularitäten, sie müssten aber mehr sein. Dretske-Tooley-Armstrong-Theorie: These: NatuGesetze beruhen auf fundamentalen Beziehungen zwischen Universalien, also Eigenschaften. Weil Regularitäten logisch unabhängig von lokalen Ereignissen sind, können sich mögliche Welten (MöWe) mit denselben lokalen Ereignissen gut in ihren NaturGesetzen unterscheiden: Was hier eine bloße Regularität ist, mag dort eine Universalien-Beziehung sein.
Universalien-Beziehung: Diese Beziehung ist grundlegend und unanalysierbar. Es genügt nicht zu sagen, es bestehe eine Beziehung zwischen Fs und Gs, weil alle Fs Gs sind. Das wäre die Regularitätstheorie.
SchwarzVs: Das gibt Probleme mit uninstantiierten Universalien (Mellor 1980(9), §6).
NaturGesetze/LewisVsArmstrong/LewisVsTooley/LewisVsDretske: Wenn NaturGesetze fundamentale Beziehungen zwischen Universalien ausdrücken, die logisch unabhängig sind von beobachtbaren Regularitäten, wieso nehmen wir dann an, dass die Physik uns etwas über NaturGesetze verrät?
Schwarz I 119
Welchen Nutzen bringen Universalien? Physiker wollen bloß Regularitäten beobachten. Und was hat die Universalien-Beziehung dann mit noch mit den Regularitäten zu tun? Das muss man dann noch zusätzlich erklären! Wie könnte ein angenommener Gesetzgeber ausschließen, dass N(F,G) gilt und dennoch einige Fs keine Gs sind? Es genügt nicht, dem „Gesetzgeber“ einen Namen zu geben wie Armstrong das tut mit „necessitation“ („Notwendigmachung“). NaturGesetze/LewisVsArmstrong: vielleicht besser: Regularitäten, die zusätzlich durch eine primitive Beziehung zwischen Universalien abgesegnet sind, eine Beziehung, die auch in Welten besteht, in denen das NaturGesetz nicht gilt. Das ist zwar noch obskurer, aber dann ist es wenigstens kein Wunder mehr, dass alle Fs Gs sind, wenn ein NaturGesetz das verlangt.
Schwarz I 124
Wahrscheinlichkeit/LewisVsArmstrong: VsFundamentale Wahrscheinlichkeit-Eigenschaft: Fundamentale Eigenschaften können die Rolle nicht erfüllen, die wir Wahrscheinlichkeiten zuschreiben.
Schwarz I 139
Ursache/Verursachung/Armstrong: Abwesenheit ist keine echte Ursache. LewisVsArmstrong: Doch, das ist sie. Sie ist bloß so alltäglich, das es folgendes ignoriert: Problem: Im Vakuum gibt es dann unzählige Abwesenheiten.
Schwarz I 140
Lösung/Lewis: Abwesenheiten sind überhaupt nichts, da gibt es nichts. Problem: Wenn Abwesenheit bloß eine leere Raumzeit-Region ist, warum gäbe es dann ohne sie gerade Sauerstoff und nicht Stickstoff? > Lösung/Lewis: „Einfluss“: Wir erhöhen die Wahrscheinlichkeit leicht. Dann gibt es eine kontrafaktische Abhängigkeit auch zwischen dem Wie, Wann und Wo des Geschehens.
Schwarz I 231
Def Wahrmacher-Prinzip/Wahrmachen/Armstrong/Martin/Schwarz: Alle Wahrheiten müssen in der Ontologie verankert sein. Starke Form: Für jede Wahrheit existiert etwas, das sie wahr macht, dessen Existenz die Wahrheit notwendig impliziert. LewisVsArmstrong: das ist zu stark: Bsp Dass „Es gibt keine Einhörner“ wahr ist, liegt nicht daran, dass es etwas bestimmtes gibt, sondern daran, dass es Einhörner gerade nicht gibt. (1992a(8), 204, 2001b(10), 611f).
Wahrmacher: Ein Wahrmacher wäre hier ein Gegenstand, der nur in Welten existiert, in denen es keine Einhörner gibt. Problem: Warum kann dieser Gegenstand nicht auch in Welten mit Einhörnern existieren?. Antwort: Weil ein solcher Gegenstand dem Rekombinationsprinzip widerspräche.
SchwarzVsLewis: Das stimmt aber nicht. Der Wahrmacher für „es gibt keine Einhörner“ könnte ein Ding sein, das essentiell in einer Welt ohne Einhörner lebt, aber durchaus Duplikate in möglichen Welten mit Einhörnern hat. Die Gegenstückrelation ist keine Beziehung intrinsischer Ähnlichkeit.
Wahrmachen/Prädikat/Armstrong/Schwarz: (Armstrong 1997a(11), 205f): Wenn ein Ding A eine Eigenschaft F hat, muss es einen Gegenstand geben, dessen Existenz diese Tatsache impliziert.
LewisVsArmstrong: Warum kann dieser Gegenstand nicht existieren, obwohl A nicht F ist? (1998b)(12). Warum muss immer, wenn in einer Welt A F ist und in einer anderen nicht, in der einen auch etwas existieren, das in der anderen Welt fehlt? Zwei Welten können sich auch nur darin unterscheiden, was für Eigenschaften die Dinge in ihnen haben ((s) Also bei konstant gehaltenem Gegenstandsbereich andere Eigenschaften).
Eigenschaft/Wahrmacher/Lewis: Dass etwas eine (grundlegende) Eigenschaft hat, benötigt also keine Wahrmacher. Der Satz, dass A F ist, ist wahr, weil A die Eigenschaft F hat. Das ist alles. (1998b(12), 219).
Def Wahrmacher-Prinzip/LewisVsArmstrong/Schwarz: Es bleibt dann nur übrig: Wahrheit superveniert darauf, welche Dinge es gibt und welche perfekt natürlichen Eigenschaften und Relationen sie instantiieren. (1992a(8), 207, 1994a(13), 225, Bigelow 1988(14), §25).
Wann immer sich zwei Möglichkeiten unterscheiden, gibt es in ihnen entweder verschiedene Gegenstände oder diese Gegenstände haben verschiedene fundamentale Eigenschaften (1992a(8), 206, 2001b(10), §4).
Schwarz I 232
Anmerkung: Wenn es qualitativ ununterscheidbare, aber numerisch verschiedene Möglichkeiten gibt, (was Lewis weder behauptet noch bestreitet, 1986e(5), 224) muss das Prinzip auf qualitative Wahrheiten bzw. Eigenschaften beschränkt werden (1992a(8), 206f). Wenn es keine gibt, lässt es sich vereinfachen: keine zwei Möglichkeiten stimmen exakt darin überein, was für Dinge es gibt und welche fundamentalen Eigenschaften sie instantiieren. ((s) Wenn die Verteilung fundamentaler Eigenschaften alles festlegt, sind die Dinge damit gegeben, und die möglichen Welten könnten sich nur in Eigenschaften unterscheiden, aber die sind ja gerade festgelegt). Schwarz: Das kann noch etwas verstärkt werden.


1. D. M. Armstrong [1983]: What is a Law of Nature?. Cambridge: Cambridge University Press.
2. D. M. Armstrong [1986]: “The Nature of Possibility”. Canadian Journal of Philosophy, 16: 575–594.
3. D. Lewis [1986a]: “Against Structural Universals”. Australasian Journal of Philosophy, 64: 25–46.
4. Mark Heller [1998]: “Property Counterparts in Ersatz Worlds”. Journal of Philosophy, 95: 293–316.
5. D. Lewis [1986e]: On the Plurality of Worlds. Malden (Mass.): Blackwell.
6. D. Lewis [2002b]: “Tharp’s Third Theorem”. Analysis, 62: 95–97.
7. Mark Heller [1996]: “Ersatz Worlds and Ontological Disagreement”. Acta Analytica, 40: 35–44.
8. D. Lewis [1992a]: “Critical Notice of Armstrong, A Combinatorial Theory of Possibility”, Australasian Journal of Philosophy, 70: 211–224, in: [Lewis 1999a]: “Armstrong on Combinatorial Possibility”.
9. David H. Mellor [1980]: “Necessities and universals in natural laws”. In David H. Mellor (Hg.) Science, belief and behaviour, Cambridge: Cambridge University Press.
10. D. Lewis [2001b]: “Truthmaking and Difference-Making”. Noˆus, 35: 602–615.
11. D. M. Armstrong [1997]: A World of States of Affairs. Cambridge: Cambridge University Press.
12. D. Lewis [1998b]: “A World of Truthmakers?” Times Literary Supplement , 4950: 30.
13. D. Lewis [1994a]: “Humean Supervenience Debugged”. Mind, 103: 473–490.
14. John Bigelow [1988]: The Reality of Numbers: A Physicalist’s Philosophy of Mathematics. Oxford: Clarendon Press.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
Tooley Gesetz Verschiedene Vs Humesche Supervenienz Schwarz I 114
VsHumesche Supervenienz/HS/VsLewis/Schwarz: schwerwiegender: Überlegungen, die zeigen sollen, dass nomologische und kontrafaktische Wahrheiten nicht auf der Verteilung lokaler Eigenschaften supervenieren. Angenommen, es gibt ein grundlegendes NaturGesetz, nach dem bei einem Zusammentreffen von X- und Y-Teilchen, stets ein Z-Teilchen entsteht. Rein zufällig treffen X- und Y-Teilchen aber nie zusammen. Die Welt w1, in der dieses NaturGesetz (NG) existiert, sähe dann genau so aus, wie die Welt w2, in der es nicht existiert. Beide Welten stimmen in der Verteilung lokaler Eig überein. Aber sie unterscheiden sich in ihren NG und vor allem in ihren kontrafaktischen Wahrheiten. (In w1 entstünde bei einer Kollision ein Teilchen). (Tooley 1977(1), 669 671, 2003,§4,Armstrong 1983(2),§5.4,Carroll 1994(3),§3.1)



1. Michael Tooley [1977]: “The Nature of Laws”. Canadian Journal of Philosophy, 4: 667–698
2. David. M. Armstrong [1983]: What is a Law of Nature?. Cambridge: Cambridge University Press
3. John Carroll [1994]: Laws of Nature. Cambridge: Cambridge University Press





Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
Tooley Gesetz Armstrong Vs Platon Arm III 90
ArmstrongVsTichy: es scheint klar, dass Gesetze, obwohl Zustände (states of affairs) und real, Abstraktionen sind. D.h. sie können nicht unabhängig von anderen Dingen existieren.
Universale: kann nicht nur aus Gesetzen bestehen und nichts sonst.
ArmstrongVsPlaton: Universalien sind Abstraktionen. aber nicht im Sinne von Quine und vieler nordamerikanischer Philosophen:
III 91
abstrakt/Quine: nennt Platonische Universalien "abstrakt". (In anderem Sinn als Armstrongs Universalien als Abstraktionen). Abstraktion/Armstrong: eine Relation zwischen Abstraktionen ist selbst eine Abstraktion.

Arm III 126
Universalien/ArmstrongVsPlaton: kontingent, genau wie Einzeldinge! D.h. sie existieren eben nicht uninstantiiert. Daher scheint es überhaupt nicht plausibel, dass wenn ein nichtexistierendes U zur Existenz gelangte (Tooley) es eine bestimmte Relation zu anderen hätte oder nach dem Satz vom ausgeschlossenen Dritten eben nicht hätte. Fazit: Tooleys geniale Beispiele halten uns nicht davon ab, uninstantiierte Gesetze als verschleierte kontrafaktische Konditionale (KoKo) zu verstehen, deren Wahrheit oder Falschheit völlig vom Aktualen abhängt, d.h. von instantiierten Gesetzen (höherer Stufe!). Das "Gesetz" von dem man annimmt, dass es danach eintritt, mag niemals eintreten. Dennoch mag es spezifiziert sein.

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
Tooley Gesetz Armstrong Vs Regularitätstheorie Armstrong III 13
ArmstrongVsRegularitätstheorie: 1. extensionale Probleme: A.
Humesche Gleichförmigkeit: es scheint welche zu geben, die keine NaturGesetze sind sind. (HG = Humesche Gleichförmigkeit).
D.h. eine HG zu sein, ist nicht hinreichend dafür, ein NG zu sein.
B.
NG: es könnte welche geben, die nicht universell in Zeit und Raum gelten. Es gibt auch WahrscheinlichkeitsGesetze (WschkG).
Keine dieser beiden wären Humesche Gleichförmigkeiten (HG).
D.h. eine HG zu sein, ist nicht notwendig dafür, ein NG zu sein.
2. "intensionale" Probleme: angenommen, es gibt eine HG, der ein NG entspricht, und der Inhalt dieser Gleichförmigkeit ist derselbe wie der des Gesetzes.
Selbst dann gibt es Gründe anzunehmen, dass das Gesetz und die Gleichförmigkeit nicht identisch sind.
Arm III 25
TooleyVsArmstrong: (s.u.): Naturgesetze, die wesentlich Einzeldinge involvieren, müssen als logisch möglich zugelassen werden. Dann muss es erlaubt sein, dass sich Gesetze von einer komischer Epoche zur nächsten ändern. TooleyVsRegularitätstheorie: für sie ist es ein Problem, dass nur eine schmale begriffliche Lücke die kosmischen Epochen (d.h. HG) von einfach nur sehr groß ausgedehnten Gleichförmigkeiten trennt, die nicht mehr kosmisch sind.,
Angenommen, es gäbe keine kosmischen Gleichförmigkeiten (GF), aber wohl die ausgedehnten, dann ist das logisch kompatibel mit all unseren Beobachtungen.
VsRegth: wie soll sie die Situation beschreiben, dass es
a) keine Gesetze gibt aber ausgedehnte Gleichförmigkeiten? oder
b) dass es Gesetze gibt, aber diese nicht kosmische Reichweite haben? Dem Geist der Regth entspricht eher letzteres.
III 27
VsRegth: sie kann nicht behaupten, dass jede lokale GF ein Gesetz ist.
III 52
ArmstrongVsRegth: macht Induktion irrational.
Arm III 159
ArmstrongVsIdealismus: zur Annahme eines unerklärten Absoluten gezwungen, wegen der Vorraussetzung der Notwendigkeit der Existenz. Es gibt keine Prinzipien der Deduktion vom Absoluten abwärts. Es hat nie eine ernsthafte solche Deduktion gegeben.
Erklärung/Armstrong: wenn aber die Erklärung kurz vor dem Absoluten halten muss, dann muss auch der Idealismus Kontingenz akzeptieren. An welchem Punkt sollten wir die Kontingenz akzeptieren?
ArmstrongVsRegularitätstheorie: diese gibt zu früh auf.
Universalientheorie: können die atomaren Verbindungen von Universalien die wir für die molekularen Gleichförmigkeiten angenommen haben, erklärt werden?
Notwendigkeit/Armstrong: kann immer nur behauptet werden, sie kann nicht gezeigt werden oder auch nur plausibel gemacht werden.

Arm III 53
Induktion/ArmstrongVsRegularitätstheorie: 1. Induktion ist rational. Wir bewältigen mit ihr unser Leben. Der Schluss ist formal ungültig, und es ist ausgesprochen schwierig, ihn zu formalisieren. HumeVsInduktion: mit seinem Skeptizismus gegen Induktion hat er einen Grundpfeiler unseres Lebens in Frage gestellt. (Viel schlimmer als Skeptizismus in Bezug auf Gott).
Moore: verteidigte Induktion wegen des common sense. Armstrong pro.
III 54
Das beste, was der Skeptiker VsInduktion erhoffen kann, ist einige unserer am besten begründeten (induktiv gewonnenen) Alltagsgewissheiten gegeneinander auszuspielen. VsVs: es ist ein kohärentes System, dass unsere Alltagsgewissheiten (Glauben) ein kohärentes System bilden. Anwendung auf sich selbst.
Hume: der Zweifel daran beinhalten ein Quantum an mauvaise foi. (Armstrong dito).
Er bleibt nur während seiner Studien Skeptiker und verwirft den Skeptizismus im Alltag.
VsRegth: es ist daher ein schwerer Vorwurf gegen eine philosophische Theorie, wenn sie auf den Skeptizismus VsInduktion verpflichtet ist.

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
Tooley Gesetz Armstrong Vs Tooley, M. III 104
Tooley: wenn Relation zwischen Universalien Wahrmacher sind, dann sine diese "atomare Tatsachen". dann könnten die Standardprinzipien der Bestätigungstheorie eine Wahrscheinlichkeit > 0 zuschreiben.
III 105
ArmstrongVsTooley: das ist eine Anfangsmöglichkeit oder logische Möglichkeit einer Tautologie. da sollten Empiriker Zweifel haben. ForrestVsTooley: es könnte unendlich viele mögliche Universalien geben. Wäre dann die zuschreibbaren Anfangswahrscheinlichkeiten nicht infinitesimal klein? Das wäre keine Rechtfertigung für die Induktion.
VsInduktion/VsBeste Erklärung: der induktive Skeptizismus könnte bezweifeln, daß es wirklich die beste Erklärung wäre, fundamentaler: warum sollten die Gleichförmigkeiten (GF) der Welt überhaupt eine Erklärung haben?
GF/Berkeley: durch Gott. Dieser könnte die "NaturGesetze" auch morgen abschaffen.
Berkeley/Armstrong: darauf zu antworten heißt schon, die Möglichkeit zuzugestehen. Wir haben keine Garantie, daß die Beste Erklärung das beste Schema ist. Aber es ist informativ.

Arm III 120
Dann wären alle Universalen nur Substanzen im Humeschen Sinn: d.h. etwas, das logisch möglicherweise eine unabhängige Existenz hat.
III 121
ArmstrongVsHume/ArmstronVsTooley: es ist falsch, sich Universalien so vorzustellen. Dann gibt es Probleme, wie Universalien mit ihren Einzeldingen (ED) zusammenhängen sollen. Bsp wenn eine Rel zwischen ED a und b etwas ist, was einer unabhängigen Existenz fähig ist , ohne a und b, und irgendwelcher anderer ED, wird es dann nicht wenigstens eine weitere Rel geben müssen, um sie mit a und b in Verbindungen zu bringen?
Und wenn diese Rel. nun selbst uninstantiiert sein kann, (z.B. in einem Universum mit Monaden!) dann steht diese Rel genauso in Frage usw. ad infinitum. (Bradleyscher Regreß).
Dem kann man nur entgehen, wenn Universalien bloß abstrakte Faktoren von Zuständen sind (aber real).

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
Tooley Gesetz Lewis Vs Tooley, M. Schwarz I 119
Naturgesetze/NG/Reduktionismus/LewisVsTooley: Das ist der Preis für anti-reduktionistische Intuitionen. Es klingt schön und gut, dass Naturgesetze nicht auf lokalen Ereignissen supervenieren, dass unsere Begriffe von Naturgesetzen, kontrafaktischen Wahrheiten und Kausalität nicht auf außerhalb liegendes reduziert werden können (Tooley 1987(1), 2003(2)). Problem: Die offensichtlichsten Merkmale von Naturgesetzen werden damit unbegreiflich! Lewis: (als Reduktionist) kann demgegenüber erklären, warum man die NaturGesetze empirisch entdecken kann, warum die Physik auf dem Weg dazu ist, warum es nützlich ist, die NaturGesetze zu kennen, und warum alle Fs überhaupt Gs sind, wenn „alle Fs sind Gs“ ein NaturGesetz ist. Als Anti-Reduktionist muss man all dies bloß mit Demut zur Kenntnis nehmen.
Lewis: Die Annahme einer primitiven modalen Tatsache, die sicherstellt, dass in jeder möglichen Welt (MöWe) in der N(F,G) besteht, auch alle Fs Gs sind, ist obskur und fast sinnlos: Wenn es keine Möwe gibt, in denen N(F,G) besteht, aber einige Fs nicht G sind, dann muss das eine Erklärung haben, dann muss an der Vorstellung solcher Welten etwas inkohärent sein (s.o. 3,2). Mögliche Welten können nicht einfach fehlen.
NaturGesetze/LewisVsArmstrong: vielleicht besser: NaturGesetze sind Regularitäten, die zusätzlich durch eine primitive Beziehung zwischen Universalien abgesegnet sind, eine Beziehung, die auch in möglichen Welten besteht, in denen das NaturGesetz nicht gilt. Das ist zwar noch obskurer, aber dann ist es wenigstens kein Wunder mehr, dass alle Fs Gs sind, wenn ein NaturGesetz das verlangt.


1. Michael Tooley [1987]: Causation: A Realist Approach. Oxford: Oxford University Press.
2. Michael Tooley [2003]: “Causation and Supervenience”. In [Loux und Zimmerman 2003].

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
NaturGesetze Armstrong, D.M. Lewis V XII
Naturgesetze/Lewis: ich widerspreche den "unHumeschen Gesetzemachern" (z.B. Armstrong): sie können ihr eigenes Projekt nicht durchführen. Def NaturGesetze/Armstrong: These N sei eine "Gesetzmachende Relation" (lawmaker relation), dann ist es eine kontingente Tatsache, und eine, die nicht auf dem AvQ superveniert, welche Universalien in dieser Relation N stehen. Aber es ist dennoch irgendwie notwendig daß, wenn N(F,G) es eine Regularität geben muß, daß alle F"s G"s sind.
Lewis/Schw I 118
Dretske-Tooley-Armstrong-Theorie: These NG beruhen auf fundamentalen Beziehungen zwischen Universalien, also Eigenschaften. Weil Regularitäten logisch unabhängig von lokalen Ereignissen sind, können sich mögliche Welten mit denselben lokalen Ereignissen gut in ihren Naturgesetzen unterscheiden: was hier eine bloße Regularität ist, mag dort eine Universalien-Beziehung sein. Universalien-Beziehung: ist grundlegend und unanalysierbar. Es genügt nicht zu sagen, es bestehe eine Beziehung zwischen Fs und Gs, weil alle Fs Gs sind. Das wäre die Regularitäts-Theorie.
Schurz I 239
NG/Armstrong: These: sind Implikationsbeziehungen zwischen Universalien. Daher kein Bezug auf Individuen. (1983) Maxwell-Bedingung/Wilson/Schurz: (Wilson 1979)

Schu I
G. Schurz
Einführung in die Wissenschaftstheorie Darmstadt 2006
NaturGesetze Drestke, F. Schwarz I 118
Dretske-Tooley-Armstrong-Theorie: These. Naturgesetze (NG) beruhen auf fundamentalen Beziehungen zwischen Universalien, also Eigenschaften. Weil Regularitäten logisch unabhängig von lokalen Ereignissen sind, können sich mögliche Welten mit denselben lokalen Ereignissen gut in ihren Naturgesetzen unterscheiden: was hier eine bloße Regularität ist, mag dort eine Universalien-Beziehung sein. Universalien-Beziehung: ist grundlegend und unanalysierbar. Es genügt nicht zu sagen, es bestehe eine Beziehung zwischen Fs und Gs, weil alle Fs Gs sind. Das wäre die Regularitäts-Theorie.

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren angrenzender Fachgebiete:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
NaturGesetze Tooley, M. Lewis/Schw I 118
Dretske-Tooley-Armstrong-Theorie: These: Naturgesetze (NG) beruhen auf fundamentalen Beziehungen zwischen Universalien, also Eigenschaften. Weil Regularitäten logisch unabhängig von lokalen Ereignissen sind, können sich mögliche Welten mit denselben lokalen Ereignissen gut in ihren Naturgesetzen unterscheiden: was hier eine bloße Regularität ist, mag dort eine Universalien-Beziehung sein. Universalien-Beziehung: ist grundlegend und unanalysierbar. Es genügt nicht zu sagen, es bestehe eine Beziehung zwischen Fs und Gs, weil alle Fs Gs sind. Das wäre die Regularitätstheorie.