Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
Witz Dummett Dummett Vs Alltagssprache Dummett III (e) 185
Oxford Philosophie/Dummett: stärkster Einfluß: von Ryle. RyleVsCarnap: verfehlte Methodologie VsHeidegger: Witzfigur Ryle: Einfluß von Husserl
III 196
Partikularismus/Gebrauchstheorie/Oxford/Dummett: angeblich könne die GT nur jeden einzelnen Satz erklären. Der Philosoph dürfe kein Muster entdecken wollen, wo es keins gebe. DummettVs: wir lernen die Sprache auch nicht Satz für Satz!
Allerdings richtig: es sind Sätze und nicht Wörter, die im allgemeinen Sinne einen "Gebrauch" haben.
III 196/197
Alltagssprache: hier konnte die Oxford Philosophie (wegen ihres antisystematischen Ansatzes) nichts dazu beitragen, jene Prinzipien besser zu verstehen, aufgrund derer wir offensichtlich die Sprache so schnell lernen.(>Chomsky). DummettVsOxford: verwendete ständig psychologische und semantische Begriffe, die eine Bedeutungstheorie nicht voraussetzen darf, sondern erklären soll! Bsp "eine Einstellung zum Ausdruck bringen", "eine Frage zurückweisen" usw. (DummettVsAustin).
Ebenso wurden ständig "Wahrheit" und "Falschheit" unerklärt verwendet.
III 198
DummettVsPartikularismus: mißachtete auch die Unterscheidung semantisch/pragmatisch. Jeder, der nicht in den Klauen der Theorie steckt, würde zunächst dazu neigen, das, was ein Satz buchstäblich sagt, von dem zu unterscheiden, was man unter speziellen Umständen damit mitzuteilen versuchen könnte.
Nach der "Philosophie der Alltagssprache" galt nur der letztere Begriff als legitim. "buchstäbliche Bedeutung" galt als ein illegitimes Nebenprodukt.
III 199
DummettVsOxford, DummettVsStrawson: künstlich eingeführte neue Begriffe wie "Präsupposition" oder "Konversationsimplikatur" oder DummettvsAustin: die Unterscheidung zwischen "illokutionären" und "perlokutionären" Akten (DummettVsSprechakttheorie) traten an die Stelle der allgemeinen semantischen Begriffe, und ohne daß jemand merkte, hörte die "Normalsprache" (Alltagssprache) dabei auf, zu existieren.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Behauptbarkeit Brandom, R. II 243
Brandom eigener Ansatz: These regelgeleitetes Sprachspiel, das erlaubt, mit deklarativen Sätzen propositionale Gehalte zu verbinden, die in dem Sinne objektiv sind, daß sie sich von den Einstellungen der Sprecher ablösen - das spaltet die Behauptbarkeit in zwei Teile: Festlegung und Berechtigung (zwei normative Status) - geht über BT hinaus, weil es die Unterscheidung von richtigem und falschem Gebrauch ermöglicht. (>Dummett, >Schach, Witz, Gewinn)
VsRedundanzth. Dummett, M. III 226
Redundanztheorie/Äquivalenzthese/Dummett/Schulte: Unterschied: Die Redundanztheorie (Ramsey, manchmal Wittgenstein) ist die These, daß die ÄT (Äquivalenzthese) eine erschöpfende Erläuterung des Wahrheitsbegriffs liefere.
Äquivalenzthese: "p ist wahr" läuft auf das gleiche hinaus wie "p".
DummettVsRedundanztheorie: sie muss falsch sein, weil wir den Witz der Verwendung von "ist wahr" verstehen! Daher muss es etwas geben, was wir über den Wahrheitsbegriff wissen, das in der Äquivalenzthese nicht enthalten ist.
D.h. sie ist nicht vereinbar mit unserer Verwendung des Wï·"Begriffs zur Erklärung des Verstehens sprachlicher Bedeutung.