Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Welt Nietzsche Ries II 17
Welt/Erlösung/Nietzsche: Anspruch einer Erlösung der Welt zum »Tanzboden für göttliche Zufälle«.
Danto III 45
Welt/Werte/Nietzsche/Danto: Die Welt als wertlos zu bezeichnen heißt noch lange nicht, ihr im Rahmen eines Werteschemas einen niedrigen Wert beizumessen (…) es muss darum nicht sinnvoll sein, ihr überhaupt einen Wert beizumessen. Werte sind auf die Welt nicht besser anwendbar als Gewichtsmaße auf Zahlen. Es gibt Der Zwecke noch Ordnung, weder Dinge noch Tatsachen, also gar nichts, dem unsere Überzeugungen entsprechen können. Und so sind all unsere Überzeugungen falsch. Dies betrachtet Nietzsche als extremste Form des Nihilismus. (F. Nietzsche Nachlass, Berlin, 1999, S. 555).
Danto III 46
Nach Nietzsches eigener Erfahrung wirkt das Wissen darum, dass die Welt bar aller Form und Bedeutung ist, berauschend; und sollte diese Erkenntnis irgend etwas nahelegen, dann ein „dionysische(s) Ja-sagen zur Welt, wie sie ist, ohne Abzug, Ausnahme und Auswahl.“ (F. Nietzsche Nachlass, Berlin, 1999, S. 834).
Danto III 159
Welt/NietzscheVsHegel/Nietzsche/Danto: Die Welt hat keine vernünftige Gestalt neben derjenigen, die wir ihr verliehen haben. Dann stellen wir aber auch in keinem höheren Maße vernünftige Wesen dar, als die Welt selbst ein vernünftiger Ort ist. Das heißt nicht, dass wir irrational sind, sondern lediglich, dass die Unterscheidung zwischen Rationalität und Irrationalität nicht in Anschlag zu bringen ist. Dass alles Wahre falsch sei, dass Erkenntnis Unkenntnis gleichkommt – dies und ähnliches zu sagen, bedeutet nichts weiter, als Worte zu verdrehen und aufzubauschen.
Das heißt nicht, dass wir vor diesen Luftschlössern Reißaus nehmen sollten.
Danto III 274
Welt/Nietzsche/Danto: Nach Nietzsche ist die Welt etwas von uns Gemachtes und immer wieder zu Machendes. Sie hat keine andere Gestalt oder Bedeutung, als diejenige, die wir ihr auferlegen. Nietzsche: Der Glaube, dass die Welt, die sein sollte, ist, wirklich existiert, ist ein Glaube der Unproduktiven, die nicht eine Welt schaffen wollen, wie sie sein soll. Sie setzen sie als vorhanden, sie suchen nach Mitteln und Wegen, um zu ihr zu gelangen. ‚Wille zur Wahrheit‘ – als Ohnmacht des Willens zum Schaffen. (F. Nietzsche, Nachlass, Berlin 1999, S. 549.)
((s) Siehe Putnam: ‚Warum es keine Fertigwelt gibt‘ in Von einem realistische Standpunkt, Frankfurt, 1993).


Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Ries II
Wiebrecht Ries
Nietzsche zur Einführung Hamburg 1990

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Wirklichkeit Searle III 185
Wahrheit/Wirklichkeit/Searle: können nicht zusammenfallen, weil jede (wahre oder unwahre) Repräsentation an bestimmte Aspekte gebunden ist, aber nicht an andere. - >Begriffsschema. - Ontologie/Searle: aber eine ontologisch objektive Wirklichkeit schient keinen Gesichtspunkt zu haben - PutnamVsSearle: es gibt keine Fertigwelt.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
FertigweltFertigwelt Putnam Vs Esfeld, M. I (c) 93
Esfeld: These: Bedeutung (und begrifflicher Inhalt) sind mit faktischem Gebrauch in einer Gemeinschaft identisch. Sie werden durch normative Einstellungen bestimmt, die die Mitglieder zueinander einnehmen. Normen/normative Einstellungen: sind selbst einer Beurteilung als korrekt oder inkorrekt unterworfen und nicht auf soziale Fakten reduzierbar und supervenieren auch nicht auf diesen.
Korrekt/Korrektheit/Objektivität/Esfeld: hängt von der Weise ab, wie die Welt beschaffen ist. PutnamVsEsfeld: es gibt keine Fertigwelt; > Metaphysischer Realismus.

Dennoch:
III 80/81
Putnam: wer wie ich selbst bestreitet, dass es eine Fertigwelt gibt, behauptet damit noch nicht, dass wir uns die Welt ausdenken. Aber: (I (c) 161): Esfeld: die Welt ist unabhängig von unseren Praktiken.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
FertigweltFertigwelt Putnam Vs Hume, D. Hume I 26
Vernunft/Hume: kann immer angewendet werden, aber auf eine Welt, die vorher schon da war! Sie setzt eine der Vernunft vorgeordnete Moral voraus. PutnamVsHume: es gibt keine >"Fertigwelt". Praxis und Moral sind der Vernunft nach indifferent (nicht den Umständen nach!).
So kann sich die Vernunft, da sie von außen geleugnet wird, als Skeptizismus entdecken. >Skeptizismus.

PutnamVsHume: Kräfte können durchaus beobachtet werden (z.B. gefühlt: Druck). >Kausalität/Hume.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Evolut. Erkenntnth. Vollmer, G. I 37
Evolutionäre Erkenntnistheorie/EE/Vollmer: These: unser Erkenntnisapparat ist ein Ergebnis der biologischen Evolution. Die Übereinstimmung mit realen Strukturen ("Fertigwelt"?) ermöglicht das Überleben. Die Anpassung eines Organismus ist allerdings niemals ideal, sie muß es auch nicht sein.
I 271
VsEE: sagt überhaupt nichts neues. Schon Spencer wurde widerlegt. Bei Haeckel findet sich schon die Bezeichnung "biologische Erkenntnistheorie".
Die These vom Verstand als Organfunktion erinnert an die Kant-Interpretation bei Helmholtz und F.A. Lange: "Das Apriori als physisch-psychische "Organisation".