| Begriff/ Autor/Ismus |
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| Bedeutung | Stalnaker | I 204 Bedeutung/Stalnaker: (wie Putnam): Bedeutungen sind nicht im Kopf, weil sie abstrakte Objekte sind. Abstrakte Gegenstände: Abstrakte Gegenstände sind assoziiert mit Dingen, von denen tatsächlich einige im Kopf sind - nämlich Dinge, die Bedeutungen oder Inhalt haben. ((s) Bsp Sätze, Zeichen, Symbole). >Bedeutungen sind nicht im Kopf, >Gegenstände, >Inhalt, >Abstrakte Gegenstände, >Abstrakte Begriffe. |
Stalnaker I R. Stalnaker Ways a World may be Oxford New York 2003 |
| Behaviorismus | Tugendhat | I 204ff Behaviorismus/Tugendhat: Gleichartigkeit ist nur durch Verhalten identifizierbar (auch für einen selbst). - Damit kommt man ohne Vorstellungen aus. - Daher auch ohne Ähnlichkeit. >Verhalten, >Ähnlichkeit, >Gleichheit, >Vorstellungen. Behaviorismus: Der Behaviorismus verwendet keine (abstrakten) Begriffe. >Abstraktheit. Introspektion: nichtsinnliche Vorstellung von Gleichartigkeit, abstrakte Begriffe (Konzeptualismus) (BehaviorismusVs). >Introspektion. TugendhatVsIntrospektion: Die Introspektion findet die Begriffe auch nicht vor, sie postuliert sie nur. I 215f Sprache/Behaviorismus/Tugendhat: Bei der Sprache des Behaviorismus ist Zweck grundlegend, es ist eine reine Signalsprache, die Umstände sind wichtig. (TugendhatVsUmstände zur Erklärung von Bedeutung) >Umstände/Tugendhat. "Konditionalregeln": Verwendung nach den Umständen. TugendhatVs. Behaviorismus: hat keinen Platz für Aussagesätze. >Aussagen. |
Tu I E. Tugendhat Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976 Tu II E. Tugendhat Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992 |
| Gesetze | Newton | Kanitscheider I 116 NewtonVsKepler: falscher Erklärungsansatz, der auf der Aristotelischen Dynamik beruht: Keplersche Gesetze von Newton als Ausgangshypothese benutzt. Newton: führt neue, abstrakte dynamische Begriffe ein, die sich nicht selbst auf die beobachtbare Bewegung von Teilchenbahnen beziehen, sondern als Ursache der Bewegung unsichtbare Kräfte der Massen verwenden. Î 117 Übergang von empirischen Hypothesen zu einer geschlossenen Theorie. >Vorhersage, >Theoriesprache, >Abstrakte Begriffe, >Theoretische Termini, >Theoretische Entitäten. |
PhysNewton I Isaac Newton The Principia : Mathematical Principles of Natural Philosophy Berkeley 1999 Kanitsch I B. Kanitscheider Kosmologie Stuttgart 1991 Kanitsch II B. Kanitscheider Im Innern der Natur Darmstadt 1996 |
| Polysemie | Gärdenfors | I 201 Polysemie/Gärdenfors: viele Wörter scheinen eine große Zahl von verschiedenen Bedeutungen zu haben, die nur wenig miteinander zu tun haben. Es gibt zwei Weisen, im Rahmen einer semantischen Theorie damit umzugehen. (Lakoff, 1987, p. 420(1); Tyler & Evans, 2001, pp. 727-733(2); Zlatev, 2003 (3); Van der Gucht, Klaas, & De Cuypere, 2007(4)). 1. Volle Spezifikation: jede einzelne Bedeutung wird im Lexikon aufgeführt, aber auch die semantischen Relationen zwischen ihnen können spezifiziert werden. (Lakoff, 1987 pro)(1) I 202 2. Minimal Spezifikation: eine Wortbedeutung wird als zentral angenommen, die anderen davon abgeleitet, entweder durch Kontextinformation oder durch semantische Transformationen. Jackendoff: (1983, pp. 118-189)(5): These: Der Geist bildet nicht abstrakte Begriffe aus der Luft heraus. Lakoff (1987)(1):These: unser Geist wäre überfordert, wenn er alle 24 Bedeutungen von „over“ einzeln abspeichern müsste. Lösung: Erinnerung an Prototypen plus allgemeine semantische Prinzipien für die Bildung der anderen Bedeutungen. Gärdenfors dito. Das Mittel dazu nenne ich semantische Transformation. 1. Lakoff, G. (1987). Women, fire, and dangerous things. Chicago: University of Chicago Press. 2. Tyler, A., & Evans, V. (2001). Reconsidering prepositional polysemy networks: The case of over. Language, 77, 724–765. 3. Zlatev, J. (2003). Polysemy or generality? Mu. In H. Cuyckens, R. Dirven, & J. R. Taylor (Eds.), Cognitive approaches to lexical semantics (pp. 447–494). Berlin: Mouton de Gruyter. 4. Van der Gucht, F., Klaas, W., & De Cuypere, L. (2007). The iconicity of embodied meaning: Polysemy of spatial prepositions in the cognitive framework. Language Sciences, 29, 733–754. 5. Jackendoff, R. (1983). Semantics and cognition. Cambridge, MA: MIT Press. |
Gä I P. Gärdenfors The Geometry of Meaning Cambridge 2014 |
| Rationalität | Weber | Habermas III 239 Rationalität/Weber/Habermas: Der Begriff kann mehrere Bedeutungen haben: a) zunehmende theoretische Beherrschung der Realität durch zunehmend präzise abstrakte Begriffe b) methodische Erreichung von Zielen durch präzisere Berechnung der Mittel. (1) III 240 Praktische Rationalität/Weber/Habermas: a) Weber geht von einem weiten Begriff von Technik aus, die es für jedes Handeln gibt, z.B. Gebetstechniken… III 241 b) Diese weite Bedeutung schränkt Weber durch Spezifikation von Mitteln, die ein Bestandteil der objektiven Welt sind, ein. III 242 c) Nicht nur Mittel, auch Zwecke können mehr oder weniger rational sein.(2) III 243 In diesem Zusammenhang wird zwischen formaler (eher technischer) und materialer (eher ethischer) Rationalität unterschieden. d) Nach formaler Rationalität muss sich der Handelnde seiner Präferenzen bewusst sein. Weber ist allerdings Skeptiker in Bezug auf normative Fragen. >Zweckrationalität, >Zwecke, >Präferenzen, >Ziele, vgl. >Technologie. 1. M. Weber, Gesammelte Ausätze zur Religionssoziologie, Bd. I. 1963, S. 265f. 2. Ebenda S. 265 |
Weber I M. Weber Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus München 2013 Ha I J. Habermas Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988 Ha III Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981 Ha IV Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981 |
| Begriff/ Autor/Ismus |
Autor |
Eintrag |
Literatur |
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| Theoret. Term. | Cartwright, N. | I 18 abstrakte Begriffe/theoretische Termini/TT/Physik/Cartwright: These haben nur eine organisierende ((s) ordnende) Rolle. |
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