Lexikon der Argumente


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Behauptbarkeit Lewis V 139
Behauptbarkeit/Konditional/Semantik: Behauptbarkeit statt Wahrheit: hier wegen Wahrscheinlichkeit. - allerdings erhält man Behauptbarkeit am besten über Wahrheitsbedingungen plus Aufrichtigkeitsbedingung. - Adams: andersrum: Wahrheitsbedingungen nicht für das ganze Konditional, aber für Antezedens und Konsequens einzeln - dazu eine Regel, dass die Behauptbarkeit des indikativischen Konditionals mit dem Konditional der subjektiven Wahrscheinlichkeit des Konsequens geht, gegeben durch das Antezedens - Lewis pro - (>Adams-Konditional). LewisVsAdams: Admas meint etwas anderes: er nennt iK das, was Lewis einen Wahrscheinlichkeits-Konditional nennt. - Adams: die Wahrscheinlichkeit von Konditionalen ist ungleich der Wahrscheinlichkeit von Wahrheit.
AdamsVsLewis: Wahrscheinlichkeit von Konditionalen gehorcht nicht den Standardgesetzen der Wahrscheinlichkeit.
Lösung/Lewis: wenn wir Wahrheit nicht erwähnen, gehorcht die Wahrscheinlichkeit von Konditionalen den Standardgesetzen- dann haben iK keine Wahrheitswerte und keine Wahrheitsbedingungen. - D.h. Boolesche Verknüpfungen, aber keine wahrheitsfunktionalen! (nicht wahrheitsfunktional (wafu)) - ((s) >Adams-Konditional).
V 142
Behauptbarkeit/Konditional/Lewis: sie soll der subjektiven Wahrscheinlichkeit entsprechen. - (Lewis pro Grice) - Die Behauptbarkeit wird vermindert durch Falschheit oder triviales Wahrsein. - Das führt zur konditionale Wahrscheinlichkeit. - Dazu müssen wir die gemessene Behauptbarkeit von der Wahrscheinlichkeit der Wahrheit des wahrheitsfunktionalen Konditionals (Hufeisen, ⊃) abziehen.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Glaubensgrade Adams Field II 296
Adams-Konditional/Field: Angenommen wir fügen den allgemeinen Adams-Konditional “>” hinzu, der nur als Hauptoperator auftreten darf und der dem Prinzip gehorcht, dass der Glaubensgrad in A > B immer der bedingte Glaubensgrad in B gegeben A ist. Glaubensgrad/Field: wenn wir annehmen, dass bedingter und unbedingter Glaubensgrad durch konditionales bzw. unkonditionales Q repräsentiert wird, erhalten wir, dass der Glaubensgrad in A > B gleich Q(B I A) ist.
Adams-Konditional/Field: der normale Adams-Konditional bei dem angenommen wird, dass Glaubensgrade den Wahrscheinlichkeitsgesetzen gehorchen, erfasst das „wenn...dann „ besser als die WaFu des Konditionals.
Jedenfalls wenn das nur als Haupt-Verbindung auftritt:
Bsp „wenn ich es versuche, werde ich in die Mannschaft aufgenommen ((If I try out for the yankees, I will make the team“).
Dann scheint der verallgemeinerte Adams-Konditional für Vagheit geeignet. Wenn das so ist, dann sollte der
Glaubensgrad von A > B sein:
Q(DA I A).
Wahrscheinlichkeits-Funktion/Glaubensgrad: Unterschied: für Wahrscheinlichkeits-Funktion ist die bedingte Wahrscheinlichkeit nie höher als die Wahrscheinlichkeit des materialen Konditionals. Williamson/Field: für sein Argument (1 – 3) ist das wichtig: alle Prämissen erhalten den Q-Wert 1 wenn „wenn...dann“ als verallgemeinerte Adams-Konditional gelesen werden. Dann ist die klassische Schlussregel nicht gültig, in dieser Lesart von „wenn...dann“.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Konditional Adams Field II 252/296
Materiales Konditional/Adams-Konditional/A-K/Field: (Lit. Adams 1975): (außerhalb der Mathematik): Wenige von uns würden folgendem Schluss zustimmen: Bsp von "Clinton wird nicht im Amt sterben" auf "Wenn Clinton im Amt stirbt, wird Danny de Vito Präsident". - Das legt nahe, dass hier die Äquivalenz zwischen "A > B" und "~(A v B)" nicht besteht - anders gesagt: "Wenn A dann B" scheint nicht dieselben Wahrheitsbedingungen zu haben wie "~A v B". - Adams-Konditional: darf nur als Hauptoperator gebraucht werden - Der Glaubensgrad von A > B ist immer der bedingte Glaubensgrad von (B I A).
II 253
Beim indikativischen Konditional wird immer die Prämisse vorausgesetzt. – Adams: intuitiv sind Schlüsse mit Konditionalen korrekt. Problem: dann werden sie weniger über die Welt aussagen.
II 253
Indikativischer Konditionalsatz/materiale Implikation/Wahrheitsbedingungen/Field: weitere Überlegungen haben aber viele dazu gebracht zu bezweifeln, dass es hier überhaupt Wahrheitsbedingungen gibt. Konditional/Field: A > B: hier wird beim Schließen immer die Prämisse A vorausgesetzt. D.h. wir akzeptieren konditional B relativ zur Prämisse A.
Adams: die Idee der konditionalen Akzeptanz rechtfertigt unsere intuitiven Überzeugungen, nach denen Schlüsse mit Konditionalen korrekt sind.
Dann ist es aber alles andere als offensichtlich, dass Konditionale etwas über die Welt aussagen. Bsp es muss keine Aussage C geben, deren Wahrscheinlichkeit in allen Umständen dieselbe ist wie die konditionale (bedingte) Wahrscheinlichkeit von (B I A). D.h. das Konditional A > B ist kein solches C.
Pointe: das zeigt, dass wir keine „konditionalen Propositionen“ oder „konditionale Tatsachen“ voraussetzen müssen. Das ist die nonfaktualistische Sicht.
Wahrheitsbedingungen/Nonfaktualismus/Konditional/(s): wenn es keine Tatsachen gibt, dann auch keine Wahrheitsbedingungen..
Grenzfall: wenn die bedingte (konditionale) Wahrscheinlichkeit 0 oder 1 ist es vertretbar, dass die Behauptbarkeitsbedingungen (Akzeptanzbedingungen) dieselben sind wie die des materialen Konditionals.
Vs: man könnte einwenden, dass ein Satz ohne Wahrheitsbedingungen sinnlos ist.
Field: dito, aber es geht in der Hauptsache darum, dass man ohne Wahrheitsbedingungen die Akzeptanzbedingungen nicht in Begriffen der Wahrheitsbedingungen erklären kann.

Lewis V 133
Konditional/Adams/Adams-Konditional/Lewis:ist eine Ausnahme von der Regel, dass der Sprecher normalerweise nichts äußert, was wahrscheinlich nicht wahr ist. - Dann geht die Behauptbarkeit eher mit der bedingten subjektiven Wahrscheinlichkeit des Konsequens.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Sorites Adams Field II 297
Adams-Konditional/Sorites/Field: beim Sorites führt der verallgemeinerte Adams-Konditional dazu, dass alle Prämissen hoch glaubhaft sind, selbst für die klarsten Grenzfälle. Aber das Sorites-Argument erhält die Glaubbarkeit in dieser Lesart nicht.
Wahrscheinlichkeits-Funktion P/Field: aus mehreren verschiedenen P kann dasselbe Q konstruiert werden, daher ist P eigentlich nicht wichtig um den Agenten zu beschreiben. Dann könnte man sagen:
1. Dass Q eine völlig legitimierte Glaubens-Funktion ist.
2. Dass P keine legitimierte Glaubens-Funktion ist. Das wäre schwer zu begründen, wenn der Prozess von P zu Q so wiederholt werden könnten, dass er ein Q* liefert, das von Q verschieden ist, aber das ist nicht der Fall. Wenn wir Q*(A) als Q(DA) definieren, dann ist Q* einfach gleich Q. Das ist unser Grund dafür, dass wir S4 gebrauchen.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994