Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 14 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Atomsätze Atomsatz: (auch Elementarsatz): soll einzelne Tatsachen (Sachverhalte) darstellen bzw. abbilden. Das führt zu dem Problem, wie Tatsachen abgegrenzt werden können. Siehe auch Elementarsatz, Protokollsatz, Basissatz.
Beobachtungssätze Beobachtungssatz: auch Protokollsatz oder Basissatz: Beschreibung eines sinnlich wahrgenommenen Ereignisses. Beobachtungssätze sind nicht irreversibel und nicht unabhängig von Theorien wegen des in ihnen verwendeten Vokabulars.
Beobachtungssätze Genz II 32ff
Beobachtungssätze/Hume/Genz: durch Analyse von Beobachtungssätzen können wir nichts lernen, was über die unmittelbaren Erfahrungen hinausgeht. Genz dito.
II 29
Basissatz/Theoriesprache/Genz: aus der Theoriesprache können Basissätze abgeleitet werden, aber nicht umgekehrt die Theoriesprache aus Basissätzen.
II 30
Theoriesprache/Genz: ist ein Produkt menschlicher Phantasie, die sich an Basissätzen bewähren muss. Begriff/Einstein/Genz: ist logisch unabhängig von der Sinneserfahrung.
Freiheit: es gibt hier Freiheit, aber nicht so stark wie für den Dichter, sondern wie für den, der ein Worträtsel löst. Er kann jedes Wort vorschlagen, aber am ende gibt es nur ein richtiges.
II 31
Theoriesprache/Realität/Genz: inwiefern haben Sätze und Begriffe der Theoriesprache teil an der Realität? Begriffe: könnten sie durch Basissätze definiert werden, und die Sätze der Theoriesprache aus Beobachtungen abgeleitet werden, die sich durch Basissätze ausdrücken lassen, dann wäre der Status der Theoriesprache derselbe wie der der Basissätze.
Lösung/Genz: die Theoriesprache fasst nicht nur Beobachtungen zusammen, sondern verallgemeinert sie auch. (Durch Naturgesetze).
II 37
Basissätze/Genz: fassen Sinnesdaten zusammen und bedürfen keiner Interpretation. Sie bilden bereits ein komplexes System. Theorie: stellt Beziehungen zwischen Basissätzen her.



Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002
Erlebnisse Popper Flor II 479
Erlebnisse/Popper: zwischen Aussagen und Erlebnissen gibt es keine logischen Relationen! Folglich ist die Annahme eines Basissatzes immer konventionell. >Hintergrundwissen.

Po I
Karl Popper
Grundprobleme der Erkenntnislogik. Zum Problem der Methodenlehre
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Flor I
Jan Riis Flor
"Gilbert Ryle: Bewusstseinsphilosophie"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Flor II
Jan Riis Flor
"Karl Raimund Popper: Kritischer Rationalismus"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A.Hügli/P.Lübcke Reinbek 1993

Flor III
J.R. Flor
"Bertrand Russell: Politisches Engagement und logische Analyse"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Flor IV
Jan Riis Flor
"Thomas S. Kuhn. Entwicklung durch Revolution"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993
Korrespondenztheorie Ayer I 291
VsKorrespondenztheorie: Protokollsätze als Basissätze zu privilegieren, ist ein Fehler, da stillschweigend fälschlich vorausgesetzt wird, dass Basissätze Tatsachen wiedergäben.
I 293 f
AyerVsKorrespondenztheorie/AyerVsWittgenstein: Bsp Landkarte: die Annahme der Strukturähnlichkeit ist verfehlt - sonst könnte eine Landkarte mit richtigem Maßstab von einem ganz anderen Land sein. - Bsp eine sehr ähnliche Photographie könnte von jemand anderem sein. - Es muss eine Konvention geben. - Eine physikalische Entsprechung ist nur dann richtig, wenn sie als Methode der Repräsentation gewählt wird - Die Konvention entscheidet, was Zeichen darstellen - der Sachverhalt darüber, was wahr ist.
I 295
Landkarte/Ayer: kann man als eine Art Proposition auffassen. - Sie drückt etwas aus, indem sie physikalisch korrespondiert. - Wahrheit erhalten wir durch Erfüllung dieser Aussagenfunktion. - Aber nicht dadurch, dass wir die eine oder die andere Methode wählen, um zu bestimmen, was die Funktion ist.
I 296f
AyerVsKorrespondenztheorie: verwechselt die Frage nach der Konventionalität des Symbolsystems mit der Frage nach der Wahrheit des Symbolisierten.

Ayer I
Alfred J. Ayer
"Truth" in: The Concept of a Person and other Essays, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ayer II
Alfred Jules Ayer
Language, Truth and Logic, London 1936
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke

Ayer III
Alfred Jules Ayer
"The Criterion of Truth", Analysis 3 (1935), pp. 28-32
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Kriterien Popper Flor II 479
Kriterium/Popper: These: Es gibt kein Sinnkriterium! Das Falsifikationsprinzip besagt nicht, dass alle anderen Aussagenarten erkenntnismäßig sinnlos oder leer sind. Auch Basissätze sind kritisierbar. Ihre Annahme ist nicht durch unsere Erlebnisse begründet! >Protokollsätze, >Sinn/Wissenschaft.
Flor II 480
Falsifizierbarkeitsprinzip = Abgrenzungsprinzip.
I 118
Abgrenzungskriterium/Popper: Ein Abgrenzungskriterium wird ein Vorschlag für eine Festsetzung sein. Allein eine Sache des Entschlusses. Das ist nur zu rechtfertigen durch die Analyse seiner logischen Konsequenzen: >Fruchtbarkeit, >Erklärungskraft usw.

Po I
Karl Popper
Grundprobleme der Erkenntnislogik. Zum Problem der Methodenlehre
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Flor I
Jan Riis Flor
"Gilbert Ryle: Bewusstseinsphilosophie"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Flor II
Jan Riis Flor
"Karl Raimund Popper: Kritischer Rationalismus"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A.Hügli/P.Lübcke Reinbek 1993

Flor III
J.R. Flor
"Bertrand Russell: Politisches Engagement und logische Analyse"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Flor IV
Jan Riis Flor
"Thomas S. Kuhn. Entwicklung durch Revolution"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993
Naturgesetze Genz II 12
Naturgesetze/Genz: behaupten Verknüpfungen von Beobachtungen. Logische Form. Zeitliche Konditionale. Bsp wenn ein Objekt …fällt, ..erreicht es etwa die Geschwindigkeit…“
Zurückführbar auf Beobachtungssätze, die nur die einfachsten Eigenschaften gebrauchen. Nicht alles am Messgerät muss genau bekannt sein.
physikalisches Gesetz/Genz: jedes ist mit der Gesamtheit der Verknüpfungen von Basissätzen, die es impliziert, identisch. Dann sind auch verschieden formulierte Theorien unter Umständen gleich.


Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002
Pragmatismus James Diaz-Bone I 68
Pragmatismus/James: der Begriff wird zum ersten Mal von James 1898 verwendet. Er beruft sich aber auf Peirce, 1878.
I 68f
Zeichen/Peirce/ VsKant: Vs Konstruktion vom transzendentalen Subjekt: Pragmatismus ist diejenige Methode, die erfolgreiche sprachliche und gedankliche Kommunikation und klare Ideen ermöglicht. Für Peirce ist jeder Gedanke Zeichen.
I 70
Pragmatismus/Peirce: voluntaristische Handlungstheorie. Def Voluntarismus: Wille als Grundprinzip des Seins.
I 76
Pragmatismus: wie ein Korridor in der Mitte vieler Zimmer, er gehört allen, die ihn benutzen. Begriff/Pragmatismus: Er hält alle Begriffe für Hypothesen. Verwendung ist immer persönlicher Entschluß.
I 78
Wir leben nicht um zu denken, sondern wir denken, um zu leben.
I 79
Wissenschaft/James: Wissenschaften, comon sense und einzelnes Bewusstsein haben eines gemeinsam: sie sollen die menschliche Anpassungsfähigkeit steigern.
I 88
PragmatismusVsKorrespondenztheorie: Übereinstimmung bei James weicht die Dichotomie wahr/falsch auf. (>Verwirklichung, >Anpassung).
I 102
VsPragmatismus: dass James Wahrheit mit Bewährung verwechsele: es kann niemals festgestellt werden, ob eine Beobachtung richtig übersetzt ist. (>Basissatzproblem).



James I
R. Diaz-Bone/K. Schubert
William James zur Einführung Hamburg 1996
Protokollsätze Protokollsatz, Wissenschaftstheorie, Philosophie: Ein Satz, der eine Beobachtung zusammen mit Ort und Zeit sowie evtl. der verwendeten Beobachtungseinrichtungen und Versuchsbedingungen dokumentiert. Probleme ergeben sich im Zusammenhang mit Unterschieden in Bezug auf den möglichen Gegenstandsbereich und die verwendeten Begriffe, wenn verschiedene Theorien oder Theorieerweiterungen angewendet werden. Andere Bezeichnungen sind Basissatz oder Beobachtungssatz. Siehe auch Theoriebeladenheit der Bedeutung, Empirismus, Beobachtungssatz, Beobachtungssprache, Theoretisch Entitäten, theoretisch Termini.
Protokollsätze Genz II 114
Begriffe/Popper/Genz: müssen nicht mehr unbedingt durch Basissätze definierbar sein: Schwächer: stattdessen: die Begriffe sind erforderlich zur Ableitung von Basissätzen.


Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002
Protokollsätze Hempel I 99ff
Protokollsatz/Hempel: im Vergleich zu ihnen haben selbst singuläre Aussagen den Charakter von Hypothesen. Daraus folgt:
I 100
CarnapVsTractatus: Wahrheit/Falschheit aller Aussagen kann nicht mehr unter Bezug auf die Wahrheit bestimmter Basisaussagen definiert werden (denn die sind ja Hypothesen) - Das Bedeutungskriterium ist zu eng. - Dann sind auch Protokollsätze nicht mehr unanfechtbar.
I 102
Schlick: wir können nicht ganz auf Basissätze verzichten, sonst ensteht >Relativismus.
I 104
SchlickVsCarnap/VsNeurath: deren These, dass eine Aussage dann wahr ist, wenn sie durch Protokollsätze hinreichend bewährt ist, führt zu unsinnigen Ergebnissen, sofern die Idee absolut wahrer Protokollsätze abgelehnt wird - es gibt offensichtlich viele verschiedene Systeme von Protokollsätzen - nach Carnap und Neurath wäre jedes dieser verschiedenen, unvereinbaren Systeme wahr.
I 105
Carnap: wahre PS hervorzubringen lernen wir durch Konditionierung: Messinstrumente richtig ablesen usw.
I 106
In der neuen Form von Carnaps Theorie sind Protokollsätze noch radikaler ihres Basis-Charakters entkleidet: sie verlieren ihre Unwiderlegbarkeit. - Popper: Aussagen jeder Form dürfen als Protokollsätze auftreten.
I 107
Am Ende sind Protokollsätze überflüssig.

Hempel I
Carl Hempel
"On the Logical Positivist’s Theory of Truth" in: Analysis 2, pp. 49-59
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Hempel II
Carl Hempel
Probleme und Modifikationen des empiristischen Sinnkriteriums
In
Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich München 1982

Hempel II (b)
Carl Hempel
Der Begriff der kognitiven Signifikanz: eine erneute Betrachtung
In
Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich München 1982
Sprache Genz II 29
Basissatz/Theoriesprache/Genz: aus der Theoriesprache können Basissätze abgeleitet werden, aber nicht umgekehrt die Theoriesprache aus Basissätzen.
II 30
Theoriesprache/Genz: ist ein Produkt menschlicher Phantasie, die sich an Basissätzen bewähren muss. Begriff/Einstein/Genz: ist logisch unabhängig von der Sinneserfahrung. Sie verhalten sich nicht wie Suppe und Rindfleisch, sondern wie Garderobennummer und Mantel.
Freiheit: es gibt hier Freiheit, aber nicht so stark wie für den Dichter, sondern wie für den, der ein Worträtsel löst. Er kann jedes Wort vorschlagen, aber am ende gibt es nur ein richtiges.
II 31
Theoriesprache/Realität/Genz: inwiefern haben Sätze und Begriffe der Theoriesprache teil an der Realität? Begriffe: könnten sie durch Basissätze definiert werden, und die Sätze der Theoriesprache aus Beobachtungen abgeleitet werden, die sich durch Basissätze ausdrücken lassen, dann wäre der Status der Theoriesprache derselbe wie der der Basissätze.
Lösung/Genz: die Theoriesprache fasst nicht nur Beobachtungen zusammen, sondern verallgemeinert sie auch. (Durch Naturgesetze).

Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002
Theoretische Termini Genz II 38
Theoretische Termini/Realität/Begriffe/Gesetze/Genz: die Realität von theoretischen Termini, besteht darin, Zusammenhänge zwischen Basissätzen ableitbar zu machen, die ohne sie nicht möglich wären. Bsp Absoluter Raum/Newton/Genz: Absoluter Raum ist ein theoretischer Term der innerhalb seiner Theorie nicht definiert werden kann. Er geht auch in keinen Beweis eines Basissatzes ein. So etwas richtet keinen Schaden an, solange daraus keine Basissätze folgen.


Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002
Theorien Popper Flor II 476
Theorie/Popper: nicht begründbar, aber überprüfbar. 1. Von keiner wissenschaftlichen Theorie kann man wissen, dass sie wahr ist.
2. Eine wissenschaftlich-empirische Theorie kann zu empirisch feststellbaren Tatsachen in Widerspruch stehen
3. eine rationale Haltung ist durch eine kritische Einstellung gekennzeichnet.
Theorie: entscheiden, dass es einen intersubjektiv feststellbaren Sachverhalt gibt, der allerdings zur Theorie in Widerspruch stehen kann.
Flor II 477
Eine Theorie muss einen oder mehrere streng allgemeine Sätze (Gesetze) enthalten Bsp »alle Körper ziehen einander an«. Allgemeiner Satz: Bsp »alle Gegenstände in meiner Schublade sind rot«: kein streng allgemeiner Satz.
Flor II 478/79
Def Basissatz: Bsp "zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort tritt dieses oder jenes ein". Ein Basissatz kann zu einem allgemeinen Satz in Widerspruch stehen, nicht aber ausgehen abgeleitet werden. Und erbringt einen intersubjektiv beobachtbaren Sachverhalt zum Ausdruck. >Protokollsätze. Allgemeiner Satz: ein streng allgemeiner Satz ist falsifizierbar, wenn es einen möglichen Basissatz gibt, der zu ihm in Widerspruch steht.
Bsp "In meiner Küche befindet sich am 11. Juni 1989 eine grüne Spitzmaus." Basissatz: "Es gibt keine grüne Spitzmaus".
eine Theorie ist nur dann empirisch wissenschaftlich, wenn die Klasse ihrer möglichen Falsifikatoren nicht leer ist.
Flor II 484
Es kann sich herausstellen, dass Basissätze falsch waren, man kann aber auch Randbedingungen oder Zusatzhypothesen ablehnen. Entscheidend: die Annahme eines Basissatzes, der mit den in der Testprozedur enthaltenen Aussagen unvereinbar ist, zwingt in der Regel nicht zur Ablehnung des zentralen Gedankens einer Theorie. Eine neue Theorie muss die Probleme der alten Theorie auch lösen können. Darüber hinaus muss sie die Probleme lösen können die alte nicht lösen konnte. ((s) D.h. die neue Theorie enthält die alte als Teilmenge).
QuineVsPopper: das ist eine falsche Vorstellung: die neue Theorie enthält nicht die alte als Teilmenge, sondern: Bsp auch im Alltag ist die Theorie von Newton nur eine Annäherung.

Feyerabend I 121
Theorie/Popper: neue Theorien haben überschüssigen Gehalt. - Sie sollten danach aber nicht ad hoc angepasst werden. - Lakatos: der überschüssige Gehalt wird Stück für Stücke geschaffen, indem man die Theorien ausdehnt.

Po I
Karl Popper
Grundprobleme der Erkenntnislogik. Zum Problem der Methodenlehre
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Flor I
Jan Riis Flor
"Gilbert Ryle: Bewusstseinsphilosophie"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Flor II
Jan Riis Flor
"Karl Raimund Popper: Kritischer Rationalismus"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A.Hügli/P.Lübcke Reinbek 1993

Flor III
J.R. Flor
"Bertrand Russell: Politisches Engagement und logische Analyse"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Flor IV
Jan Riis Flor
"Thomas S. Kuhn. Entwicklung durch Revolution"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Feyerabend I
Paul Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Feyerabend II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 8 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
BasissatzBasissatz Brandom Vs Ayer, Alfred Jules Ayer I 285
Basissätze/Ayer: womit werden sie konfrontiert? Mit Tatsachen. Aber was sind Tatsachen? Tatsache/AyerVs: falsche Gleichsetzung von Tatsachen mit wahren Aussagen!LL.(BrandomVsAyer!)
Brandom: Tatsachen=wahre Aussagen - Ayer: Tatsachen nicht gleich wahre Aussagen

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

Ayer I
Alfred J. Ayer
"Truth" in: The Concept of a Person and other Essays, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ayer II
Alfred Jules Ayer
Language, Truth and Logic, London 1936
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke

Ayer III
Alfred Jules Ayer
"The Criterion of Truth", Analysis 3 (1935), pp. 28-32
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
BasissatzBasissatz Ayer Vs Brandom, R. I 285
Basissätze: womit werden sie konfrontiert? Mit Tatsachen. Aber was sind Tatsachen? Tatsache/AyerVs: falsche Gleichsetzung von Tatsachen mit wahren Aussagen!LL.(BrandomVsAyer!)
Brandom Tatsachen =wahre Aussagen - Ayer: Tatsachen nicht gleich wahre Aussagen

Ayer I
Alfred J. Ayer
"Truth" in: The Concept of a Person and other Essays, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ayer II
Alfred Jules Ayer
Language, Truth and Logic, London 1936
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke

Ayer III
Alfred Jules Ayer
"The Criterion of Truth", Analysis 3 (1935), pp. 28-32
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
BasissatzBasissatz Verschiedene Vs Funktionalismus Münch III 338
Funktionalismus/Holenstein: sein offensichtliche Grenze bezieht sich auf die phänomenalen Qualitäten. Phänomene sind funktional nicht identifizierbar. Es ist entscheidbar, ob die Eigenschaft eines Dings, die zwei Personen mit dem Farbadjektiv "rot" belegen, für sie funktional gleichwertig ist. Es ist jedoch unentscheidbar, ob beide die gleiche Farbe wahrnehmen.
Elmar Holenstein, Mentale Gebilde, in: Dieter Münch (Hg) Kognitionswissenschaft, Frankfurt 1992

James I 102
VsFunktionalismus,VsPragmatismus: Der Begriff des Nutzens ist zirkulär und leer. "Alles, was für ein System nützlich ist" kann beliebig aufgefaßt werden. VsPragmatismus: daß James Wahrheit mit Bewährung verwechsele: es kann niemals festgestellt werden, ob eine Beobachtung richtig übersetzt ist. (Basissatzproblem, auch Quine).

Schwarz I 155
VsRolle/VsLewis: besonderes Merkmal unserer mentalen Zustände ist ihre Vertrautheit. Wir identifizieren sie nicht über die kausalen Rollen. LewisVsVs: baut die Introspektion kurzerhand in die kausale Rolle ein. Zur kausalen Rolle bewusster Erfahrungen gehört, dass sie (unter geeigneten Umständen) Meinungen über ihr eigenes Vorliegen bewirken. (1966a(1), 103).


1. David Lewis [1966a]: “An Argument for the Identity Theory”. Journal of Philosophy, 63: 17–25. Mit Ergänzungen in David M. Rosenthal (Hg.), Materialism and the Mind-Body
Problem, Engelwood Cliffs: Prentica-Hall, 1971





Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
BasissatzBasissatz Ayer Vs Korrespondenztheorie I 291
VsKorrespondenztheorie: Protokollsätze als Basissätze zu privilegieren ist ein Fehler, da stillschweigend fälschlich vorausgesetzt wird, daß Basissätze Tatsachen wiedergäben.

Ayer I
Alfred J. Ayer
"Truth" in: The Concept of a Person and other Essays, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ayer II
Alfred Jules Ayer
Language, Truth and Logic, London 1936
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke

Ayer III
Alfred Jules Ayer
"The Criterion of Truth", Analysis 3 (1935), pp. 28-32
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
BasissatzBasissatz Prior Vs Lesniewski, St. I 43
Abstrakta/Prior: ontologische Verpflichtung/Quine: Quantifikation über nicht nominale Variablen nominalisiert diese und zwingt uns damit an entsprechende abstrakte Objekte zu glauben.
Hier ist ein mehr technisches Argument, das zunächst in Quines Richtung zu deuten scheint:
Eigenschaften/Abstraktionsoperator/Lambda Notation/Church/Prior: Logiker, die an die reale Existenz von Eigenschaften glauben, führen manchmal Namen für sie ein.
Abstraktionsoperator: soll Namen aus korrespondierenden Prädikaten bilden. Oder aus offenen Sätzen. (Sonderzeichen)
Lambda:λ gefolgt von einer Variable, gefolgt von dem fraglichen offenen Satz.
Bsp wenn φx als "x ist rot" gelesen wird,
I 44
dann ist die Eigenschaft der Röte:λxφx. Bsp wenn Aφxψx: "x ist rot oder x ist grün" (A: hier Adjunktion)
"Eigenschaft, rot oder grün zu sein": λxAφxψx.
Um zu sagen, dass eine solche Eigenschaft ein Objekt charakterisiert, setzen wir einfach den Namen der Eigenschaft vor den Namen des Objekts.
Lambda Kalkül/Prior: hat normalerweise eine Regel, die sagt, dass ein Objekt y die Eigenschaft der φ-heit hat, dann und nur dann, wenn y φt. d.h. wir können gleichsetzen:
(λyAφxψx)y = ∀φyψy. ((s) y/x: weil "von y gilt, etwas (x) ist ...")
Man könnte meinen, dass jemand, der nicht an die reale Existenz von Eigenschaften glaubt, eine solche Notation nicht braucht.
Aber vielleicht brauchen wir sie doch, wenn wir frei sein wollen für alle Arten von Quantifikation.
Bsp Allquantifikation höherer Ordnung:
a) C∏φCφy∑φyCAψyXy∑xAψxXx,
d.h. Wenn (1) für alle φ, wenn y φt, dann φt etwas
dann (2) wenn y entweder ψt oder Xt, dann
macht etwas entweder ψ oder X.
Das geht in Ordnung.
Problem: wenn wir das allgemeinere Prinzip formulieren wollen, von dem a) ein Spezialfall ist: zunächst:
b) C∏φΘφΘ()
Wobei wir in die Klammern das einsetzen wollen, das die Alternation eines Paars von Verben "ψ" und "X" symbolisiert.
AψX geht nicht, weil A nicht von zwei Verben gefolgt sein darf, sondern nur von zwei Sätzen.
Wir könnten ja ein neues Symbol A’ einführen, was das erlaubt:
(A’ φψ)x = Aψxψx
damit wird das ganze zu:
c) C∏φΘφΘA’ψX
Daraus erhalten wir durch Instantiation: von Θ
d) C∏φCφy∑xφxCA’ψXy∑xA’ψXx.
Und das liefert nach Lesniewskis Definition von "A" a).
Das ist auch Lesniewskis Lösung des Problems.
I 45
PriorVsLesniewski: dennoch ist das ein wenig ad hoc. Lamba Notation: gibt uns eine Prozedur, die verallgemeinerbar ist:
Denn c) gibt uns
e) C∏φΘφΘ(λzAψzXz)
was man zu
f) C∏φCφy∑xφx(λzAψzXz)y∑x(λzAψzXz)y
instantiieren kann. Davon führt uns λ-Konversion zu a) zurück.
Pointe: λ-Konversion führt uns nicht von e) nach a), weil in e) das λ-Abstraktum nicht an eine Individuenvariable angebunden ist.
Also sind von einigen Kontexten "Abstrakta" nicht eliminierbar.

I 161
Principia Mathematica/PM/Russell/Prior: Theorem 24.52 : das Universum ist nicht leer Die Universalklasse ist nicht leer, die Allklasse ist nicht leer.
Das fand Russell selbst problematisch.
LesniewskiVsRussell: (Einführung in PM): Verletzung der logischen Reinheit: dass angenommen wird, dass die Allklasse nicht leer ist.
Ontologie/Typentheorie/LesniewskiVsRussell: bei ihm ist die Ontologie mit einem leeren Universum kompatibel.
PriorVsLesniewski: seine Erklärung dafür ist aber rätselhaft:
Lesniewski: Typen auf der untersten Ebene stehen für Namen (wie bei Russell)
Aber bei ihm nicht nur für singuläre Namen, sondern gleichermaßen für allgemeine Namen und leere Namen!
Existenz/LesniewskiVsRussell: ist dann etwas, das signifikant mit einem ontologischen "Namen" als Subjekt prädiziert werden kann. Bsp "a existiert". ist dann immer ein wohlgeformter Ausdruck (Russell: sinnlos!) auch wenn nicht immer wahr.
Epsilon/LesniewskiVsRussell: verbindet bei ihm nicht nur Typen verschiedener Ebene, sondern auch gleicher Ebene! (gleiche logische Typen) Bsp "a ε a" ist bei Lesniewski wohlgeformt, bei Russell nicht.
I 162
Mengenlehre/Klassen/Lesniewski/Prior: was sollen wir daraus machen? Ich schlage vor, dass wir diese Ontologie im allgemeinen als Russellsche Mengenlehre verstehen, die nur keine Variablen für die niedrigsten logischen Typen hat. Namen: sogenannte "Namen" der Ontologie sind dann nicht individuelle Namen wie bei Russell, sondern Klassennamen.
Das löst das erste von unseren zwei Problemen: während es sinnlos ist, Individualnamen aufzuteilen, ist es dies nicht bei Klassennamen.
Wir teilen sie also ein in solche, die auf genau ein Individuum angewendet werden, auf mehrere, oder auf gar keins.
Ontologie/Lesniewski/Russell/Prior: dass es keine leere Klasse geben soll, harrt aber immer noch einer Erklärung.
Namen/Lesniewski/Prior: L.s Namen können also logisch komplex sein! d.h. wir können sie z.B. benutzen um ihre logische Summe oder ihr logisches Produkt zu bilden!
Und wir können einen Namen konstruieren, der logisch leer ist.
Bsp der zusammengesetzte Name "a und nicht-a".
Variablen/Russell: bei ihm sind Individuenvariablen dagegen logisch strukturlos.
Mengenlehre/Lesniewski/Prior: die Entwicklung einer Russellschen Mengelehre aber ohne Variablen der niedrigsten Ebene (Individuen) bringt Probleme, denn diese sind für Russell nicht einfach verzichtbar. Im, Gegenteil; für Russell sind die Klassen aus den Individuen konstruiert.
Damit hat er sozusagen eine primäre (für Individuen, Funktoren) und eine sekundäre Sprache (für Funktoren höherer Ordnung usw.)
Die Basissätze sind so etwas wie "x ε a".
I 163
Def logisches Produkt/Russell: z.B. der α’s und β’s: ist die Klasse der x, so dass x ist ein α und x ist ein β.

Pri I
A. Prior
Objects of thought Oxford 1971

Pri II
Arthur N. Prior
Papers on Time and Tense 2nd Edition Oxford 2003
BasissatzBasissatz Putnam Vs Popper, K. V 146
Popper/Putnam: Voraussagen werden mit »Basissätzen« konfrontiert, die öffentlich akzeptiert sind. VsPopper: man hat kritisiert, er bediente sich einer „konventionalistischen“ Sprache, als ob die Akzeptierung eines Basissatzes eine Konvention wäre. >Protokollsätze.
Putnam: in Wirklichkeit ist es einfach die Anerkennung der Institutionalisiertheit.

V 257/258
Methode/Popper: hat vorgeschlagen, man solle die am ehesten falsifizierbaren der alternativen Hypothesen akzeptieren. PutnamVsPopper: doch es stellt sich heraus, dass die Falsifizierbarkeit unterschiedlich hoch ist, je nachdem, welche Prädikate der Sprache man als undefiniert zugrundelegt! >Methoden/Putnam.
Methode/Wissenschaft: daraus folgt, dass weiterhin die Notwendigkeit eines nichtformalen Elements, dass einer Goodmanschen Entscheidung über die Projizierbarkeit entspricht, (oder der Akzeptierung eines Bayesschen „prior“) besteht.
Hier kann man fragen, wie wir den Erfolg der Wissenschaft erklären sollen, wenn es gar keine Methode gibt? Es lässt sich doch nicht leugnen, dass die Wissenschaft bisher erstaunlich erfolgreich ist.
Antwort: es gibt wohl eine wissenschaftliche Methode, aber sie setzt voraus, dass man schon vorher einen Begriff von Rationalität hatte.
V 258/259
Rationalität/Wissenschaft/Putnam: es kann nicht sein, dass eine neugeschaffene Methode als einziges dafür dient, zu definieren, was Rationalität eigentlich ist.
V 260
Popper/Putnam: Meint, es gebe Rationalitätsbegriffe, die umfassender sind als die wissenschaftliche Rationalität, und auch für ethische Entscheidungen gültig sind. PutnamVsPopper: es ist nicht möglich, alle Theorien mit hohen Falsifizierbarkeitsgrad zu testen.
V 261
Sogar seine Methode beinhaltet so etwas wie eine vorherige Auswahl. Auch seine Berechnungen von Falsifizierbarkeitsgraden ist nicht unabhängig davon, welche Prädikate man zugrundelegt. Popper/Putnam: könnte es nicht sein, dass die poppersche Methode (so vage und nichtformal sie auch sein mag) nicht nur den Begriff der wissenschaftlichen Rationalität erschöpfend erfasst, sondern den gesamten Begriff der erkenntnisbezogenen Rationalität?
PutnamVsPopper: eine derartige Rationalitätsauffassung ist sogar für die Wissenschaft zu eng! Bsp sie würde eine Theorie ausschließen, die zu den erfolgreichsten gehört: die Evolution. (Popper würde das in Kauf nehmen). Evolution: ist nicht hochfalsifizierbar, und sie impliziert keine Vorhersagen.
V 263
PutnamVsPopper: er übertreibt sogar das Ausmaß der Falsifizierbarkeit der Theorien der klassischen Physik. >Falsifikation. Methode/Wissenschaft/Putnam: Gefahr, die Methode mehr und mehr zu verwässern: wenn es am Ende heißt: »führe Experimente so sorgfältig wie möglich aus, dann schließe auf die beste Erklärung, eliminiere Theorien, die sich durch experimenta crucis falsifizieren lassen«, dann ist überhaupt nicht mehr zu sehen, was sich durch eine so vage beschriebene Methode nicht verifizieren lässt.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
BasissatzBasissatz Verschiedene Vs Pragmatismus James I 102
VsFunktionalismus,VsPragmatismus: Der Begriff des Nutzens ist zirkulär und leer. "Alles, was für ein System nützlich ist" kann beliebig aufgefaßt werden. VsPragmatismus: daß James Wahrheit mit Bewährung verwechsele: es kann niemals festgestellt werden, ob eine Beobachtung richtig übersetzt ist. (Basissatzproblem, auch Quine).
Rorty VI 112
G. K. ChestertonVsPragmatismus: Z "Beim Pragmatismus geht es um menschliche Bedürfnisse, und zu den ersten menschlichen Bedürfnissen gehört es, mehr zu sein als ein Pragmatist."
Rorty VI 306
VsPragmatismus: bekannter Vorwurf: er verhalte sich eigentlich konservativ und habe Vorurteile zugunsten des Status quo .(z.B. Jonathan Culler).
VI 307
CullerVsRorty: was man tut, muss auf den eigenen Überzeugungen beruhen, da es keine Grundlage außerhalb des Systems der eigenen Überzeugungen gibt, ist das einzige, was einen logisch zur Modifizierung einer Überzeugung veranlassen könnte, etwas, was man bereits glaubt. (Widerspruch). Rorty: da hat er recht, Unrecht hat er aber, wenn er uns nur logische Gründe als respektabel zugesteht! Die meisten moralischen und geistigen Fortschritte sind nicht durch "logische " Überzeugungsänderungen zustande gekommen!





Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
BasissatzBasissatz Verschiedene Vs Schlick, M. Hempel I 102
Basissätze/Schlick: Vs vollkommenen Verzicht auf ein System unveränderlichen Basissätze: führt zum Relativismus. VsSchlick: man findet nirgends in der Wissenschaft ein absolut unbezweifelbares Kriterium.
I 103
Konstatierungen/Schlick: im Unterschied zu gewöhnlichen empirischen Aussagen werden sie in einem Akt verstanden und verifiziert, nämlich durch Vergleich mit den Tatsachen. Damit kehrt er also zu der materialen Sprechweise zurück. Anders als Aussagen können sie nicht aufgezeichnet werden und sind nur in einem Moment gültig.

Thiel I 41
ThielVsSchlick: lässt sich das Problem wirklich so auflösen? Die Sprache Schlicks ist ja nicht die Alltagssprache, sondern bereits streng geregelt. Unsere Deutungen verleihen den Zeichen immer erst zusätzlichen Sinn. Warum sind manche Zeichensysteme übertragbar auf die Wirklichkeit, andere aber nicht?
I 42
Russell (1903) wenn "empirische Konstanten" für Variablen eingesetzt werden, muss jedes Mal untersucht werden, ob die Formeln erfüllt werden. Mathe wäre dann nur übertragbar, insoweit sie "isomorph" (strukturgleich) mit der Erfahrungswelt ist.





Hempel I
Carl Hempel
"On the Logical Positivist’s Theory of Truth" in: Analysis 2, pp. 49-59
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Hempel II
Carl Hempel
Probleme und Modifikationen des empiristischen Sinnkriteriums
In
Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich München 1982

Hempel II (b)
Carl Hempel
Der Begriff der kognitiven Signifikanz: eine erneute Betrachtung
In
Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich München 1982

T I
Chr. Thiel
Philosophie und Mathematik Darmstadt 1995

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Basissatz Schlick, M. Hempel I 102
Schlick: nicht ganz auf Basissätze verzichten, sonst Relativismus" I 104 SchlickVsCarnap/VsNeurath: deren These, daß eine Aussage dann wahr ist, wenn sie durch Protokollsätze hinreichend bewährt ist, führt zu unsinnigen Ergebnissen, sofern die Idee absolut wahrer Protokollsätze abgelehnt wird." Es gibt offensichtlich viele verschiedene Systeme von Protokollsätzen" nach Carnap und Neurath wäre jedes dieser verschiedenen, unvereinbaren Systeme wahr.

Hempel I
Carl Hempel
"On the Logical Positivist’s Theory of Truth" in: Analysis 2, pp. 49-59
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Hempel II
Carl Hempel
Probleme und Modifikationen des empiristischen Sinnkriteriums
In
Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich München 1982

Hempel II (b)
Carl Hempel
Der Begriff der kognitiven Signifikanz: eine erneute Betrachtung
In
Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich München 1982