| Begriff/ Autor/Ismus |
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| Begriffe | Heidegger | Begriffe aus M. Heidegger, Sein und Zeit, Tübingen 1993 Heidegger III Abhängigkeit (der Realität von der Sorge) 212 Angst 182,186, 342 Antike Ontologie (logos bei Platon, Aristoteles, copula) 159,160 Augenblick 427 Auslegung (Vorhaben, Vorsicht, Vorgriff) 150 Ausrichtung 108 Aussage 154 ("als"):158 Aus-sein auf 261 Bedeuten 87 Bedeutsamkeit 364 Begegnen (Ganzheit) 85 Bewandtnis 84 Besorgen 56/57 Bestehen (nicht vorhanden, nicht zuhanden) 333 Bezirk 67,114,248 (Metaphysik),283,398 Charaktere 250 (Existenz: sich vorweg gericht in die Zukunft) (Faktizität: schon sein in Gewesenheit) (Verfallenheit: sein bei Gegenwart) Da 132,263 "Da" (Vereinzelung) 263 Dasein (ist seine Erschlossenheit) 133,134 ("Dass es ist"), 284, (Dasein selbst: Erstreckung) 374 Ego cogito (ich denke etwas) 321 "Einfühlung" 125(Vs) Ekstasen: Gewesenheit Zukunft Gegenwart 328 Entdecktheit (nicht Daseinsmäßiges) 85,218 (Wahrheit) Ent-Fernung 105 Entschlossenheit 296/97, 305 Entwurf 145, (=Existenz): 284 Erbe (und Überlieferung) 383 Erkennen 202 Erschlossenheit 75,220,260 Erwarten 262 Evidenz (Vorhandenes) 265 Existenz (=Entwurf) 284 Existenzialien statt Kategorien 44 Existenzialität Struktur der Existenz 16 Existieren 263,284 Faktizität 56,135,222,250,259,284,241,362,379 (F. contra Tatsächlichkeit): 276 Freigabe (Woraufhin; verweist auf Phänomen Welt) 85/86 Freiheit 188 Furcht 140 (Näherung der Nähe) Fürsorge 121 Gegend 103,368 (>Platz) Gegenwart (eigentliche: Augenblick) 338 Gerede 168 Gewärtigen 337(uneigentliche Zukunft) Gewissheit 256/57,265 Gewesenheit Gegenwart Zukunft 327 Gewissen 270ff Gewissenlosigkeit (Bedingung für existentiell "gutes" Handeln) 288 Gewaltsamkeit 311 Geworfenheit 135,179 Grund 284 Handeln (verantwortlich) 288,300 "Idee" (keine Deduktion) 182 Innerzeitigkeit 333 In-Sein, In der Welt sein 53 (wohnen bei, vertraut),188 Jemeinigkeit 240 Kant (VsKant: Zeit: unmittelbar physisch wahrnehmen) 419 Kants Dunkles Zimmer (Orientierung "rechts, links") 109 Lichtung (Erschlossenheit des Daseins): 170 (vor aller Zeitlichkeit): 350 Man 126 Man selbst 129 Mitdasein, Mitsein 118,120,121 (Mitsein als Umsicht) 123 Möglichkeit 187 Neugier (Zerstreuung) 172 Nichtigkeit 285,305 nicht 283,284 "Nichts" 279 Nietzsche (zur Historie) 396 ontisch-ontologisch 8,11,13,185 Platz 368 Raum 368 (109 113) Region 64,114 Ruf 269ff "Rufer" 274 Sagen 169 Sein zum Tode 266 Selbstheit (Weise) 267ff (Bezeugung, Ruf) Schicksal 384,386 Schuld (schuldig) 287 Sinn 151 Situation 299 Sorge 192 (sich vorweg schon sein in (der Welt) 198 (Sorge Gedicht, Herder,Vorrang der Sorge vor Leib und Geist) "Subjekt" (ontologisch) 320,366 Substanz des Menschen ist die Existenz 212 Substanzialität: Seinscharakter der Naturdinge 63 Theorie 358ff Tod 245,250,258 (Tod anderer, Vertretung): 237 transzendieren 363 (Schwere des Hammers setzt Objektivierung voraus, nicht zuhanden) Uhr 413 Umschlag Besorgen/Entdecken 360,361 Umsicht 56,69,123,172 Unbestimmtheit 308 Unwahrheit 308 Verfallen 176, (ontisch/ontologisch) 293 Vergessen (Wiederholbarkeit) 399,342,344 Verschlossenheit 348 Verstehen 87,144,145,363 Verstehen (des Anrufs) 288 Verweisung 74,77,78,82 (Zeigen Verweisung Beziehung) Volksgemeinschaft 384 Vorhandensein = "existentia" (trad.) 42 Vorlaufen 262 Wahl 268, 287 Wahrheit (Entdecktheit und Entdeckend sein) 218,316, (W. vorausgesetzt) 227,316 Welt, "Welt" 64/65, ("weltlich" = innerweltich Seiendes), Weltlichkeit, (die Welt ist nicht mehr) 380 Werden 243 Wiederholung 385 Wissenschaft 358ff Worum willen (In der Welt Sein des Daseins) 84 Zeichen 76ff Zeit ("wesentliche") 329, (Zeit Raum): 367, 408 (gewärtigen: Zukunft gegenwärtigen: jetzt, behalten: Gewesenheit) 408, ("Weltzeit" = innerweltliche Zeit, auch vorher) 424 zeitlicher Horizont 365 Zeitlichkeit des Seins, Seinsweise des Daseins temporal 19,23 Zeitlichkeit der Furcht (Angst) 342 (Zeitlichkeit: Seinssinn der Sorge) Zeitlichkeit der Seinsmodi Verstehen, Befindlichkeit, Verfallenheit 350 Zeitmessung 414 Zeug (im Besorgen begegnend) 68 Zirkel (nicht vitiosus) 152/53,314 (als "Entwurf" zulässig, Grundstruktur der Sorge) Zuhanden 69,71,324 Zukunft (Zeitlichkeit) 326, (Vorrang):329,330, (eigentliche Z.: Vorlaufen) 336,408 |
Hei III Martin Heidegger Sein und Zeit Tübingen 1993 |
| Fledermaus-Beispiel | Nagel | Frank 138ff Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?/Nagel: Nagel(1) hat eine möglichst stark unterschiedene Lebensform gewählt. - Sicher haben sie Erlebnisse, d.h. es ist für sie "irgendwie". - Aber es ist keine Annäherung an unsere Lebensweise möglich: weder durch Hinzufügen, noch durch Weglassen störender Vorstellungen. Es geht nicht darum, wie es für mich wäre, eine Fledermaus zu sein, sondern darum, wie es für eine Fledermaus ist, eine Fledermaus zu sein. NagelVsEinfühlung. > href="https://www.philosophie-wissenschaft-kontroversen.de/suche.php?x=7&y=7&volltext=Einf%C3%BChlung">Einfühlung, >Subjektivität, >Subjektivität/Nagel. 1. Thomas Nagel (1974): What Is It Like to Be a Bat?, in: The Philosophical Review 83 (1974), 435-450 |
NagE I E. Nagel The Structure of Science: Problems in the Logic of Scientific Explanation Cambridge, MA 1979 Nagel I Th. Nagel Das letzte Wort Stuttgart 1999 Nagel II Thomas Nagel Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990 Nagel III Thomas Nagel Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991 NagelEr I Ernest Nagel Teleology Revisited and Other Essays in the Philosophy and History of Science New York 1982 |
| Intersubjektivität | Husserl | Gadamer I 254 Intersubjektivität/Husserl/Gadamer: Die immanenten Gegebenheiten des reflexiv befragten Bewusstseins enthalten das Du nicht unmittelbar und originär. Husserl hat ganz recht, wenn er hervorhebt, dass das Du nicht jene Art von immanenter Transzendenz besitzt, die den Gegenständen der äußeren Erfahrungswelt zukommt. Denn ein jedes Du ist ein alter ego, d. h. es wird vom „Ego“ aus verstanden und doch zugleich auch als von ihm abgelöst und, wie das Ego selbst, als selbständig. Husserl hat in mühevollen Untersuchungen versucht, die Analogie von Ich und Du - die Dilthey rein psychologisch durch den Analogieschluss der Einfühlung interpretiert - auf dem Wege über die Intersubjektivität der gemeinsamen Welt aufzuklären. Er war konsequent genug, den erkenntnistheoretischen Vorrang der transzendentalen Subjektivität dabei nicht im geringsten einzuschränken. >Leben/Husserl. Zunächst wird der andere als Wahrnehmungsding gefasst, das alsdann durch Einfühlung zum „Du“ wird. Bei Husserl ist ein solcher Begriff der Einfühlung gewiss rein transzendental gemeint(1), aber er ist doch an dem Gadamer I 255 Innesein des Selbstbewusstseins orientiert und bleibt die Orientierung an dem das Bewusstsein weit überspielenden Funktionskreis(2) des Lebens schuldig, auf den er doch zurückzugehen beansprucht. In Wahrheit ist also der spekulative Gehalt des Lebensbegriffes bei beiden [Husserl und Dilthey] unentfaltet geblieben. Siehe hierzu >Leben/Paul Graf Yorck. 1. Es ist das Verdienst der Heidelberger Dissertation von D. Sinn, Die transzendentale Intersubjektivität mit ihren Seinshorizonten bei E. Husserl, Heidelberg 1958, den methodisch-transzendentalen Sinn des die Konstitution der Intersubjektivität tragenden Begriffs der „Einfühlung“ erkannt zu haben, der Alfred Schütz, Das Problem der transzendentalen Intersubjektivität bei Husserl, Philos. Rundschau Jg. V, 1957 H. 2, entgangen war. Auch die von D. Sinn in der Philos. Rdsch. 14 (1967), S. 81—182 vorgelegte Heidegger-Darstellung darf als eine vorzügliche Zusammenfassung der Intentionen des späten Heidegger gelten. 2. Ich spiele hier auf die weitreichenden Perspektiven an, die Viktor von Weizsäckers Begriff des „Gestaltkreises“ geöffnet hat. Habermas IV 197 Intersubjektivität/Husserl/SchützVsHusserl/HabermasVsHusserl/Habermas: Husserl scheiterte in den Cartesianischen Meditationen an der monadologischen Erzeugung der Intersubjektivität der Lebenswelt.(1) (Siehe Lebenswelt/Schütz, Lebenswelt/Habermas). Lösung/Habermas: Wenn man die Situation des handelnden Subjekts als Umwelt des Persönlichkeitssystems deutet, lassen sich die Ergebnisse der phänomenologischen Lebensweltanalyse bruchlos in eine Systemtheorie Luhmannscher Observanz integrieren. Das Problem tritt gar nicht mehr auf, wenn die Subjekt-Objekt-Beziehungen durch diejenigen zwischen Subjekt und Umwelt ersetzt werden. Persönlichkeitssysteme bilden nach dieser Vorstellung, (…) Umwelten füreinander. Dabei verschwindet das Intersubjektivitätsproblem, also die Frage, wie verschiedene Subjekte dieselbe Lebenswelt teilen können, zugunsten des Interpenetrationsproblems, wie bestimmte Arten von Systemen füreinander bedingt kontingente, aufeinander abgestimmte Umwelten bilden können. (2) 1. A. Schütz, das Problem der transzendentalen Intersubjektivität bei Husserl, Phil. Rundschau, 1957, S. 81ff; M. Theunissen, Der Andere, Berlin 1965, S. 102ff. D.M. Carr, The Fifth Meditation and Husserl’s Cartesianism, Phil Phenom,. Res. 34, 1973, p. 14ff;P. Hutcheson, Husserl’s Problem of Intersubjekctivity, J. Brit. Soc. Phenomenol, 11, 1980, p. 144ff. 2. N. Luhmann, Interpenetration, Zeitschrift für Sozialforschung, 1977, S. 62ff. |
E. Husserl I Peter Prechtl Husserl zur Einführung, Hamburg 1991 (Junius) II "Husserl" in: Eva Picardi et al., Interpretationen - Hauptwerke der Philosophie: 20. Jahrhundert, Stuttgart 1992 Gadamer I Hans-Georg Gadamer Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik 7. durchgesehene Auflage Tübingen 1960/2010 Gadamer II H. G. Gadamer Die Aktualität des Schönen: Kunst als Spiel, Symbol und Fest Stuttgart 1977 Ha I J. Habermas Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988 Ha III Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981 Ha IV Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981 |
| Kritik | Benjamin | Bolz II 19 Kritik/Romantische Kritik/Benjamin: bezieht ihren Gegenstand nicht beurteilend, sondern potenzierend aufs Absolutum der Kunst. Romantische Kritik vollendet das Werk! (GoetheVsKritik: Das Kunstwerk ist nicht kritikfähig!") >Kritische Theorie. Kritik: Kritisches Verfahren/Benjamin: Kritik ist bei Benjamin rettend, weil es dialektisch immanent, nicht negiert, sondern interpretiert. Nicht wie bei Hegel bestimmte Negation, die zu neuer Form übergeht. Denn die geschichtsphilosophische Verlaufsfigur, der sie eingeschrieben ist, zielt nicht auf eine idealistische Selbstaufstufung des Geistes, sondern auf dessen Zerfall. Rettend ist Kritik im Denken des Untergangs als Übergang. Bolz II 20 Moderne Kritik: "Mortifikation der Werke. Nicht Steigerung des Bewusstseins (romantisch), sondern Ansiedlung des Wissens in ihnen".(1) Bolz II 21 Kommentar (jüdische Tradition): Sachgehalt Kritik: Wahrheitsgehalt. Bolz II 29 Kritik/Benjamin: "Der Kritiker richtet im Angesicht des Autors." Von Benjamin durchaus körperlich zerstörend aufgefasst. "Echte Polemik nimmt ein Buch so liebevoll vor, wie ein Kannibale sich einen Säugling zurüstet". "Bücher verschlingen": Einverleiben, Zerstören. Stoffhunger, Selbstmehrung. Einverleibung statt Einfühlung, verändert auch die Werke. Wohnen im Buch. Kinderbücher haben für Benjamin großen Stellenwert. Bolz II 36 Lehre ist aufgehobene Kritik, Kritik ist inverse Theologie und Religion ist die "konkrete Totalität der Erfahrung". >Theorie, >Religion, >Erfahrung, >Wahrheitsgehalt. 1. W. Benjamin, Briefe. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Gershom Sholem und Th. W. Adorno, Frankfurt/M. 1966/1978. Br. 323 |
Bo I N. Bolz Kurze Geschichte des Scheins München 1991 Bolz II Norbert Bolz Willem van Reijen Walter Benjamin Frankfurt/M. 1991 |
| Methode | Spengler | Brocker I 121 Methode/Politische Theorie/Politische Theorie/Spengler: Spengler bezeichnet seine Philosophie der Politik als „Physiognomik“, die er der streng wissenschaftlich vorgehenden, kausal und rational argumentierenden »Systematik« (1) als gleichrangig gegenüberstellt, ebenso wie er das Prinzip der »Kausalität« durch eine »Schicksalsidee« (2), das »Gesetz« durch die »Gestalt« ergänzt. (3) Denn nur demjenigen, der nach Spengler über »physiognomischen Takt« (4) – eine spezielle Form historischen Einfühlungsvermögens – verfügt, ist es möglich, Erkenntnisse durch Anwendung von Intuition zu gewinnen. ((s) Hier zeigt sich Spengler wiederum von Nietzsche beeinflusst. Siehe auch H. Pfotenhauer 1985(5)). Zur Politischen Philosophie Spenglers siehe >Politik/Spengler. 1. Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte, Bd. 1: Gestalt und Wirklichkeit, Wien/Leipzig 1918; umgestaltete Aufl. München 1923; Bd. 2: Welthistorische Perspektiven, München 1922. Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte. Vollständige Ausgabe in einem Band, München 1963.S. 125 2. Ebenda S. 152 3. Ebenda S. 130 4. Ebenda S. 152. 5. H. Pfotenhauer, Kunst als Physiognomie. Nietzsches Ästhetische Theorie und literarische Produktion, Stuttgart 1985. Hans-Christof Klaus, Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes (1918/1922) in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018. |
Spengler I Oswald Spengler Politische Schriften München 1932 Brocker I Manfred Brocker Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018 |
| Profit | Ellis | Rothbard II 136 Profit/Zins/William Ellis/Rothbard: Ein besonders wichtiger Beitrag (...) war ein Artikel von William Ellis ((s) 1800-1881) in der Benthamite Westminster Review vom Januar 1826. In einer sehr ausgefeilten Analyse des Sparens und Investierens wies Ellis darauf hin, dass das Sparen durch die Erwartung eines größeren Genusses aus dem aufgeschobenen als aus dem sofortigen Konsum“ veranlasst wird, während andererseits Investitionen durch die Erwartung eines Gewinns hervorgerufen werden. >Sparen, >Zeitpräferenz. Bei der Analyse der Investitionen unterscheidet Ellis mit großem Einfühlungsvermögen zwischen dem Gewinn als Rendite für die Übernahme von Risiken und dem Zins als Rendite für Ersparnisse, die auch eine Risikoprämie enthalten kann. >Investitionen. Profit: Besonders interessant war Ellis' bahnbrechende Risikotheorie des Gewinns. Die Größe des Gewinns“, so behauptete er, ‚muss in einem angemessenen Verhältnis zu dem Risiko stehen, das mit der Entnahme von Schätzen aus dem Hort und ihrer Verwendung in der Produktion verbunden ist‘. Er betonte auch nachdrücklich die Bedeutung eines großen erwarteten Gewinns für die Einführung technologischer Innovationen. Die neue Technologie ist „unerprobt“ und ihre Einführung muss „den Verlust der überholten Maschinen, den Mangel an Geschicklichkeit und Übung bei den Arbeitern und die Ungewissheit des Ergebnisses überwinden, die alle gemeinsam die Annahme und Anwendung des Unerprobten verhindern“. Ellis warf früheren Autoren vor, die Innovation und ihre Probleme zu ignorieren, und wies darauf hin, dass ihre Schwierigkeiten „nur durch die Aussicht auf den großen zusätzlichen Gewinn überwunden werden, der mit der angenommenen Erfindung erwartet wird“. >Technologie, >Innovation. |
Ellis W I William Ellis Outlines of Social Economy 1846 Rothbard II Murray N. Rothbard Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995 Rothbard III Murray N. Rothbard Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009 Rothbard IV Murray N. Rothbard The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988 Rothbard V Murray N. Rothbard Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977 |
| Terminologien | Husserl | Chisholm II 153 Noema/Husserl: Der Akt selbst konstituiert das Objekt. Wir trennen Akte und transzendentale Objekten. II 154 ChisholmVsHusserl: Das Noema erklärt nichts. --- Husserl I 19/57 Husserl: Forschungsstrategie: Schema Teil-Ganzes. Generalthesis: Die Existenz der Welt wird nicht in Frage gestellt, nur unsere Aussagen über sie. Das Schema wahr/falsch ist durch bloße Beobachtung nicht zu erkennen. I 37 Reell/Husserl: Das Reelle ist nicht-intentional, aber auch: Die Farbqualität erfährt eine "objektivierende Auffassung" und die "Empfindungskomplexion" ist auch reell. Sinn/Husserl: Was mit einem Zeichen gemeint wird ist, dass der Redende dem Laut einen Sinn verleiht. Wir beziehen uns durch Bedeutung auf einen Gegenstand. Bedeutung/Husserl: Bedeutung ist die Leistung des Bewusstseins. Phänomenologisches Vorverständnis: Alle Gegenstände existieren nur als gemeinte Einheiten. I 39 Def Noema (Gedanke)/Husserl: ist a) der Bezugssinn: wie Intension oder b) Gegenstandskern als Träger. Def Noesis: ist Leistung, Charakter des Auffassungssinnes (griechisch: noesis = Wahrnehmung, Begreifen). I 53 "Prinzip aller Prinzipien"/Husserl: Das "Prinzip aller Prinzipien" ist die Forderung, dass nur eine "originär gebende Anschauung" die Begründung der Erkenntnis sein kann, Bsp mathematische Axiome. Husserl grenzt hier jeden Bezug zu empirischen Aussagen aus und stellt den Bezug des Bewusstseins auf sich selbst als geeignetes Verfahren hin ("Selbstgegebenheit"). I 58 Einklammerung (Epoche): Vorwissen wird in Klammern gesetzt. I 43 Def Noema: ist griechisch und steht für "der Gedanke". Zwei Aspekte des intentionalen Gegenstandes: a) noematischer Sinn (Inhalt): das "Wie" der Bestimmtheiten, kohärente Sinneinheit in der Fülle verschiedener Bestimmungen und I 44 b) noematischer Gegenstand (gegenständlich): "Kern", Verknüpfungspunkt und Träger verschiedener Prädikate; das, womit ein identisches "Etwas" festgehalten wird. I 65 ff Das Noema ist auch ein Horizont von Möglichkeiten (durch jeden Bewusstseinsakt gegeben). I 67 Innenhorizont/Husserl: Der Innenhorizont ist die Antizipation der Sinndimension. Außenhorizont: Beim Außenhorizont ist die Wahrnehmung nicht auf ein Objekt beschränkt, sondern bezieht sich auf den gesamten Raum möglicher Gegenstände. I 68 Appräsentation: ist Mitmeinung. I 69 Apperzeption: Apperzeption denkt Empfindungsinhalte in Attribute des Gegenständlichen um. Wahrheit/Husserl: Wahrheit ist gebunden an den Prozess der Näherbestimmung. Eidetische Variation/Husserl: Die Eidetische Variation wird von Zufälligkeiten aktiviert. Konstitution/Husserl: Es ist eine Leistung des Bewusstseins, wenn uns ein Gegenstand anschauungsmäßig gegeben ist. I 45 Denken/Husserl: Begreift man das Denken als Prozess, sieht man, dass Prädikate sich wandeln können. I 72 Def Kinästhese/Husserl: Kinästhese ist das bewusste Sich-Bewegen bei der Wahrnehmung > Leibbewusstsein, Körperbewusstsein. Der Leib wird zum Wahrnehmungsorgan. Die Sinneseindrücke können nicht mehr als einzelne, je nach Denkart abgeschlossene, letzte Einheiten betrachtet werden. Sie stehen in einer Abfolge. I 85 Transzendentales Ego/Husserl: Das transzendentale Ego hat eine Primordialsphäre: Zunächst ist es nur Eigenes in der Sphäre. Wir unterstellen den anderen, ein transzendentales Ego wie wir selbst zu sein. (> Einfühlung). Intersubjektivität/Husserl: Intersubjektivität sind: a) Gegenstände, b) Soziales. Objektivität/Husserl: Objektivität erreicht man durch eine Vielzahl der Perspektiven. Umwelt/Husserl: Umwelt wird a) vom intentionalen Bewusstsein gesetzt und b) vom kommunizierenden Personenverband gesetzt. Die kommunikative Umwelt ist jeder egoistischen vorgängig. I 89 Def Primordialität/Husserl: Damit sind alle Erfahrungserlebnisse, auch die für die Fremderfahrung grundlegenden einführenden Bewusstseinerlebnisse einbegriffen. Das hätte zur Konsequenz, dass Bewusstseinserlebnisse von dem anderen in originärer Gegebenheit aufweisbar sind. Eine solche Konzeption würde unterschiedliche Bewusstseinsweisen als originär gegeben umfassen: sowohl gegenständliche als auch personale. --- Tugendhat I 167 Synkategorematisch/Husserl: Synkategorematische Ausdrücke stehen nicht für einen Gegenstand. Tugendhat I 177 Husserl: Hauptbegriff "Spezies": "Spezies" ist die Übersetzung des griechischen "eidos", was soviel heißt wie "Anblick" oder "Aussehen" (s.u.: gemeinsames Merkmal bei Kant, Begriff). |
E. Husserl I Peter Prechtl Husserl zur Einführung, Hamburg 1991 (Junius) II "Husserl" in: Eva Picardi et al., Interpretationen - Hauptwerke der Philosophie: 20. Jahrhundert, Stuttgart 1992 Chisholm I R. Chisholm Die erste Person Frankfurt 1992 Chisholm II Roderick Chisholm In Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986 Chisholm III Roderick M. Chisholm Erkenntnistheorie Graz 2004 Tu I E. Tugendhat Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976 Tu II E. Tugendhat Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992 |
| Verstehen | Nagel | Frank I 148 NagelVsEinfühlung: Einfühlung kann es nur bei mentalen Zuständen geben. VsSolipsismus: Dieser ist das Ergebnis davon, dass man die einfühlende Vorstellung als sinnliche interpretiert. >Einfühlung. I 149f Verstehen/Nagel: Wir können auch Indizien für die Wahrheit von etwas haben, das wir nicht verstehen - Individuen radikal verschiedener Gattungen (z.B. Wissenschaftler vom Mars) können beide dieselben physikalischen Ereignisse in einer objektiven Begrifflichkeit verstehen. - Dazu brauchen sie nicht die phänomenalen Formen zu verstehen.(1) >Phänomene. 1. Thomas Nagel (1974): What Is It Like to Be a Bat?, in: The Philosophical Review 83 (1974), 435-450 Nagel I 75 Verstehen/Wittgenstein: Zur Verständigung durch die Sprache gehört nicht nur eine Übereinstimmung in den Definition, sondern in den Urteilen. >Urteile, >Sprache, >Vokabular. Das scheint die Logik aufzuheben, hebt sie aber nicht auf. - Übereinstimmung im Sprachgebrauch und Urteil ist notwendig, aber nicht hinreichend für das Meinen. Nagel: Wenn die Anwendungsbedingungen nicht hinreichend zu sein scheinen, kann es sein, dass man den Begriff falsch gedeutet hat, aber auch, dass man die Bedingungen falsch verstanden hat. |
NagE I E. Nagel The Structure of Science: Problems in the Logic of Scientific Explanation Cambridge, MA 1979 Nagel I Th. Nagel Das letzte Wort Stuttgart 1999 Nagel II Thomas Nagel Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990 Nagel III Thomas Nagel Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991 NagelEr I Ernest Nagel Teleology Revisited and Other Essays in the Philosophy and History of Science New York 1982 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Wahrnehmung | Quine | Münch III 296 Def Wahrnehmung/Quine/Schnelle: Gewahrwerden einer Reizung. Münch III 298 Quine: Bsp "Das Tier reagiert auf den Halbkreis auf dem Bildschirm". - SchnelleVsQuine: woher weiß er das? - Vielleicht nur Schmerzvermeidung. Helmut Schnelle, Introspection and the Description of Language Use“, in: Florian Coulmas (Ed) Festschrift for native speaker, Den Haag 1981, 105-126. – dt: Introspektion und Beschreibung des Sprachgebrauchs, in: Dieter Münch (Hg) Kognitionswissenschaft, Frankfurt 1992 Quine VI 2 Wahrnehmung/Quine: Input: nicht Gegenstände, sondern Aktivierung unserer Sinnesrezeptoren. - Wir müssen uns mit Reizeinflüssen selbst begründen. - Reizeinflüsse statt "Beobachtung" und statt Belegen. >Reize/Quine. VI 100 Wahrnehmung/Quine: im Prinzip neurophysiologisch beschreibbar - Überzeugungen nicht. V 15 Wahrnehmung/Quine: hier geht es um Gestalt, nicht um Reize (diese fallen unter Rezeption). V 18 Wahrnehmung/Quine: hat mehr mit Bewusstsein zu tun als Rezeption von Reizen. Aber auch sie ist Verhaltenskriterien zugänglich. Sie zeigt sich in der Konditionierung von Reaktionen. V 33 Ähnlichkeit/Wahrnehmung/Ontologie/Quine: der Übergang von Wahrnehmung zu Wahrnehmungsähnlichkeit bringt ontologische Klarheit: die Wahrnehmung (das Ergebnis des Wahrnehmungsakts) fällt weg. V 36 Wahrnehmungs-Ähnlichkeit/WÄ/Quine: man ist geneigt, hier von Ähnlichkeit in bestimmten Hinsichten zu sprechen. V 37 Quine: das ist in der Praxis bequem, doch in der Theorie entbehrlich, wenn man Ähnlichkeit wie oben vielstellig ausdehnt. Lernen/Wahrnehmung/Ähnlichkeit/WÄ/Quine: beim Lernen müssen unterschiedliche Grade von Ähnlichkeit eine Rolle spielen. Pointe: sonst würde jede verstärkte Reaktion gleichermaßen auf jedwede zukünftige Episode konditioniert, da diese einander alle gleich ähnlich wären! Pointe: daraus folgt, dass die Maßstäbe der Wahrnehmungsähnlichkeit angeboren sein müssen. VI 1 Wahrnehmung/Sprache/Welt: unsere systematische Theorie über die Außenwelt hat sich über Generationen hinweg gebildet. Sie erlaubt uns, zukünftige Sinnesreizungen vorherzusagen. So haben wir inmitten des Gewirrs von Reizungen eine Theorie, die uns hilft, Voraussagen zu überprüfen. >Vorhersagen/Quine. VI 2 Wahrnehmung/Beobachtung/Quine: was Beobachtung ist, ist nicht leicht zu analysieren. Unser Input besteht nicht in Gegenständen, sondern in der Aktivierung unserer Sinnesrezeptoren. Wir müssen uns mit Reizeinflüssen selbst begründen, und auf die Gegenstände verzichten! (Ebenso auf entsprechenden singulären Termini). Def Reizeinfluss/Quine: die zeitlich geordnete Menge aller Wahrnehmungsrezeptoren des Subjekts, die bei einem Anlass aktiviert werden. VI 3 Beobachtung/Quine: so gelingt es uns, auf den Begriff der "Beobachtung" als eigenständigen Terminus Technicus zu verzichten! (Zugunsten von Reizeinfluss). VI 26 Wahrnehmung/Quine: ich habe immer von neuronalen Rezeptoren und ihrer Reizung gesprochen und niemals von Sinnesdaten. (>Naturalisierte Erkenntnistheorie). Sinnesdaten/Quine: sind cartesianisch! >Cartesianismus. VI 86 Wahrnehmung/Lernen/Sprache/Quine: zwei Wahrnehmungssituationen von Otto, dass es regnet, werden sich nicht nur in den Zeitpunkten unterscheiden, sondern auch in neuronaler Hinsicht. Wahrscheinlich zu kompliziert, um überhaupt neuronal beschrieben werden zu können, da es viele unterschiedliche Anzeichen für Regen gibt. Aber es muss dennoch irgendein neuronales gemeinsames Merkmal für die Klasse dieser Vorgänge geben, denn schließlich waren es Reizverallgemeinerungen, die dafür verantwortlich waren, dass Otto es gelernt hat. Danach können wir diese Klasse auf eine ganze Population übertragen. Allerdings ist sie noch unzugänglicher, weil die Nervensysteme verschiedener Individuen unterschiedlich vernetzt sind. VI 89 Wahrnehmung/Kriterien/Quine: von Dingen: Bsp "x nimmt wahr, dass p". Problem: das Licht, in dem wir einen Gegenstand sehen, stammt immer auch von der Sonne oder einer anderen Quelle. VI 90 Können wir auf Kriterien zurückgreifen? Nein: denn wir wollen ja auch zulassen, dass eine Schüssel dadurch wahrgenommen wird, dass sie sich in etwas spiegelt. Lösung: Brennpunkt: wir wollen unterscheiden zwischen dem Sehen eines Glases und dem Sehen durch dieses Glas hindurch. Doch Kausalbeziehungen und Brennpunkt reichen noch nicht aus. Irgendein Teil der Oberfläche unserer Schüssel würde dieser Bedingung nicht minder genügen als die ganze Schüssel selbst. VI 91 Daher brauchen wir ganze Sätze, um durch sie zu den Termini zu gelangen. VI 92 Wahrnehmung/Quine: Bsp "x nimmt wahr, dass p" treibt die Rede von Wahrnehmungen in ungeahnte Höhen. So sollen wir gar bemerken, dass die Newtonschen Gesetze die Keplerschen implizieren! Aber Bedingung: nur anlässlich der Situation, in der wir erstmalig zur Kenntnis nehmen, dass p, sagt man von uns, wir bemerkten. dass p. VI 93 Wahrnehmung/Quine: ist nur ein Ereignis in einem Subjekt zu einem Zeitpunkt. Fremde Wahrnehmungen registrieren wir durch das Verhalten eines Subjekts und unsere Einfühlung. VI 94 Sich in fremden Glauben einzufühlen ist schwerer: zwar verstehen wir den Glauben des Hundes, er werde sein Fressen bekommen, aber wie verstehen wir, dass jemand an die Transsubstantiation während der Eucharistie glaubt? >Behaviorismus. VI 100 Wahrnehmung/Quine: wir haben schon gesehen, dass eine neurologische Verallgemeinerung unserer Wahrnehmungen wegen der unterschiedlichen Situationen, Standpunkte und verschiedener neuronaler Vernetzung nicht möglich ist. Dennoch ist jede Wahrnehmung im Prinzip vollständig beschreibbar unter Verwendung strikt neurologischer Termini! Das gilt aber nicht für Überzeugungen. |
Quine I W.V.O. Quine Wort und Gegenstand Stuttgart 1980 Quine II W.V.O. Quine Theorien und Dinge Frankfurt 1985 Quine III W.V.O. Quine Grundzüge der Logik Frankfurt 1978 Quine V W.V.O. Quine Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989 Quine VI W.V.O. Quine Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995 Quine VII W.V.O. Quine From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953 Quine VII (a) W. V. A. Quine On what there is In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (b) W. V. A. Quine Two dogmas of empiricism In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (c) W. V. A. Quine The problem of meaning in linguistics In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (d) W. V. A. Quine Identity, ostension and hypostasis In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (e) W. V. A. Quine New foundations for mathematical logic In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (f) W. V. A. Quine Logic and the reification of universals In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (g) W. V. A. Quine Notes on the theory of reference In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (h) W. V. A. Quine Reference and modality In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (i) W. V. A. Quine Meaning and existential inference In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VIII W.V.O. Quine Bezeichnung und Referenz In Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982 Quine IX W.V.O. Quine Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967 Quine X W.V.O. Quine Philosophie der Logik Bamberg 2005 Quine XII W.V.O. Quine Ontologische Relativität Frankfurt 2003 Quine XIII Willard Van Orman Quine Quiddities Cambridge/London 1987 |
| Zinsen | Ellis | Rothbard II 136 Profit/Zins/William Ellis/Rothbard: Ein besonders wichtiger Beitrag (...) war ein Artikel von William Ellis ((s) 1800-1881) in der Benthamite Westminster Review vom Januar 1826. In einer sehr ausgefeilten Analyse des Sparens und Investierens wies Ellis darauf hin, dass das Sparen durch die Erwartung eines größeren Genusses aus dem aufgeschobenen als aus dem sofortigen Konsum“ veranlasst wird, während andererseits Investitionen durch die Erwartung eines Gewinns hervorgerufen werden. >Sparen, >Zeitpräferenz. Bei der Analyse der Investitionen unterscheidet Ellis mit großem Einfühlungsvermögen zwischen dem Gewinn als Rendite für die Übernahme von Risiken und dem Zins als Rendite für Ersparnisse, die auch eine Risikoprämie enthalten kann. >Investitionen. Profit: Besonders interessant war Ellis' bahnbrechende Risikotheorie des Gewinns. Die Größe des Gewinns“, so behauptete er, ‚muss in einem angemessenen Verhältnis zu dem Risiko stehen, das mit der Entnahme von Schätzen aus dem Hort und ihrer Verwendung in der Produktion verbunden ist‘. Er betonte auch nachdrücklich die Bedeutung eines großen erwarteten Gewinns für die Einführung technologischer Innovationen. Die neue Technologie ist „unerprobt“ und ihre Einführung muss „den Verlust der überholten Maschinen, den Mangel an Geschicklichkeit und Übung bei den Arbeitern und die Ungewissheit des Ergebnisses überwinden, die alle gemeinsam die Annahme und Anwendung des Unerprobten verhindern“. Ellis warf früheren Autoren vor, die Innovation und ihre Probleme zu ignorieren, und wies darauf hin, dass ihre Schwierigkeiten „nur durch die Aussicht auf den großen zusätzlichen Gewinn überwunden werden, der mit der angenommenen Erfindung erwartet wird“. >Technologie, >Innovation. |
Ellis W I William Ellis Outlines of Social Economy 1846 Rothbard II Murray N. Rothbard Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995 Rothbard III Murray N. Rothbard Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009 Rothbard IV Murray N. Rothbard The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988 Rothbard V Murray N. Rothbard Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977 |