Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Begriff/
Autor/Ismus
Autor
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Literatur
Abstraktheit Dennett I 497f
Abstraktion/Erklärung/Dennett: Dan Sperber(1): Man darf nicht zu abstrakt intentional vorgehen. Abstrakte Objekte gehen nicht unmittelbar in die Kausalbeziehungen ein. Bsp Die Erregung des Kindes entsteht nicht durch die abstrakte Geschichte von Peterchens Mondfahrt, sondern dadurch, dass es die Worte seiner Mutter versteht.
Dennett: das ist kein Hindernis für die Wissenschaft, sondern im Gegenteil: sie kann den gordischen Knoten der verworrenen Kausalbeziehungen durchschlagen, indem sie eine abstrakte Formulierung benutzt und alle jene Komplikationen ignoriert. (>Intentionaler Standpunkt, Intentionale Einstellung.)
I 498
Bsp Die Erregung des Kindes sollte nicht aus der abstrakten Geschichte erklärt werden, sondern aus dem Verständnis der Worte seiner Mutter.

1. Sperber, Dan 1985."Anthropology and Psychology: Towards an Epidemiology of Representations." Man, vol. 20, pp. 73-99.

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Erklärungen Dennett Rorty VI 144
Rorty: Erklärung/Dennett: Es reicht aus, zu erklären, warum es etwas Phänomenologisches zu geben scheint - also warum es so zu sein scheint, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem Denken, dass etwas rosarot erscheint, und dem, dass etwas wirklich rosarot erscheint. Erklärung/Modell/Dennett: Modelle dürfen weder zu kompliziert sein, noch übervereinfacht. Bsp Es geht nicht darum, in einem Taschenrechner alle Elektronen zu verfolgen.

Dennett I 138
Modell/Muster/Erklärung/Dennett: Warum betrachten wir dieses Muster und nicht ein anderes? Um das zu begründen, müssen wir nicht nur das Wirkliche in Erwägung ziehen, sondern auch das Mögliche!
I 335
Wir müssen eine Idealisierung von Graden der Möglichkeit aufstellen. Evolution erklären:> Eigenschaften: Bsp Sie bestellen ein grünes Auto und es kommt zum Termin: die Frage ist dann nicht, warum ist dieser Wagen grün, sondern: warum ist dieser (grüne) Wagen hier. ((s). den Wagen als ganzes betrachten, der grüne Wagen stünde sonst woanders). > falsche Frage.
Gerade-so-Geschichten: Bsp Victoriasee: ungewöhnlich viele Arten von Barschen. Einzige (herkömmliche) Erklärung: Austrocknung zu vielen Tümpeln. Außer der Beschaffenheit der Tiere hat man aber keinen Hinweis darauf!
I 416
Dennett: Alle diese Geschichten sind "zu schön, um wahr zu sein". Aber Gould macht sich nicht des Pangloss-Prinzips schuldig, wenn er sie bis zum Beweis des Gegenteils als wahr ansieht. Zufall/Beleg/Dennett: Bsp ein Geysir bricht durchschnittlich alle 65 Minuten plötzlich aus. Die Form der Plötzlichkeit ist keinerlei Beleg für die Zufälligkeit.
I 424
Kambrische Explosion/DennettVsGould: Ebenso ist die Plötzlichkeit hier kein Beleg für die Zufälligkeit.
I 102
Erklärung/Begründung/Evolution/Dennett: Bsp Die Vorteile der Sexualität können nicht als Begründung genommen werden, warum es sie gibt - die Evolution kann ihren Weg nicht voraussehen - Folge: die Sexualität muss als Nebeneffekt (Epiphänomen) überdauert haben.

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Evolution Gould Dennett I 412
Evolution/Gould These: der entscheidende Unterschied in der Evolution ist nicht die schlichte Anpassung sondern die Artbildung. (DennettVs) - Gould: These: Arten sind zerbrechliche, aber unveränderliche Gebilde. nicht Verbesserungen sondern geschlossenes Verwerfen - Richtige Ebene: nicht Gene sondern ganze Arten oder Klades - Arten/Gould/(s): werden nicht verbessert, sondern verworfen - Ebene/Erklärung/Dennett: wie bei Software/Hardware: einiges wird besser auf der einen, anderen auf der anderen Ebene erklärt.
Gould I 88ff
Evolution/Darwinismus/Individuum/Gould: Individuen entwickeln sich nicht evolutionär, sie können nur wachsen, sich fortpflanzen und sterben. Evolutionäre Veränderungen treten auf bei Gruppen von miteinander interagierenden Organismen. Arten sind die Einheiten der Evolution. Orthodoxer Darwinismus/Gould: These: Gene mutieren, Individuen unterliegen der Selektion, Arten entwickeln sich evolutionär.
I 131
Evolution/Gould: These: ich stelle mir die Evolution nicht als Leiter sondern eher in Form eines Strauchs mit vielen Verzweigungen vor. Daher: je mehr Arten desto besser.
I 133
Die Wichtigkeit dieses Punkts kann man an Entwicklung der Moleküle sehen. Die Zahl der Unterschiede zwischen den Aminosäuren korreliert deutlich mit der Zeit seit der Abzweigung von Entwicklungslinien. Je länger die Trennung, desto größer die Unterschiede. So hat man eine molekulare Uhr entwickelt. Die Darwinisten waren generell überrascht von der Regelmäßigkeit dieser Uhr. Denn die Selektion sollte eigentlich mit erkennbar unterschiedlicher Geschwindigkeit bei der verschiedenen Entwicklungslinien zu versch. Zeiten vorgehen.
I 134
VsDarwinismus: Die Darwinisten sind tatsächlich gezwungen, zu erwägen, dass die regelmäßige molekulare Uhr eine Evolution wiedergibt, die nicht der Selektion unterliegt, sondern der zufälligen Fixierung neutraler Mutationen. Wir haben uns nie von der Auffassung der Evolution des Menschen trennen können, die das Gehirn in den Mittelpunkt stellt. Der Australopithecus afarensis widerlegte das, wie es übrigens von scharfsinnigen Evolutionstheoretikern wie Ernst Haeckel und Friedrich Engels vorausgesagt worden war.
Tradition: Allgemeine Auffassung: dass der aufrechte Gang eine leicht erreichbare allmähliche Entwicklung, und der Zuwachs des Gehirnvolumens einen überraschend schnellen Sprung darstellte.
I 136
GouldVs: ich möchte die gegenteilige Auffassung vertreten: Nach meiner Auffassung ist der Aufrechtgang eine Überraschung, ein schwer zu erreichendes Ereignis, eine rasche und fundamentale Umgestaltung unserer Anatomie. Die darauf folgende Vergrößerung unseres Gehirns ist in anatomischen Begriffen ein sekundäres Epiphänomen, ein einfacher Übergang, eingebettet in das allgemeine Muster der menschlichen Evolution. Zweifüßigkeit ist keine einfache Errungenschaft, sie setzt eine fundamentale Umgestaltung unserer Anatomie, insbesondere der Füße und des Beckens.
I 191
Evolution/Gould: geht im Wesentlichen auf zweierlei Weise vor sich: a)
Def phyletische Transformation: Eine Gesamtpopulation verändert sich von einem Zustand zu einem anderen hin. Würden sich alle evolutionären Veränderungen auf diese Weise ereignen, könnte sich das Leben nicht lange halten.
Denn bei einer phyletischen Transformation kommt es nicht zu einer Zunahme an Mannigfaltigkeit und Vielgestaltigkeit, nur zur Transformation von einem Zustand zu einem anderen. Da nun Aussterben (durch Ausrottung) so verbreitet ist, würde bald alles vernichtet, das nicht die Fähigkeit zur Anpassung hat.
b)
Def Speziation: neue Arten zweigen sich von bisherigen ab. Alle Theorien der Speziation gehen davon aus, dass Aufspaltungen bei sehr kleinen Populationen rasch eintreten.
Bei der "sympatrischen" Speziation treten neue Formen innerhalb des Verbreitungsgebiets der bisherigen Form auf.
Große stabile Zentralpopulationen üben einen starken homogenisierenden Einfluss aus. Neue Mutationen werden durch die starken bisherigen Formen beeinträchtigt: Sie mögen langsam an Häufigkeit zunehmen, aber eine veränderte Umwelt setzt gewöhnlich ihrer selektiven Wert herab, lange bevor sie sich durchsetzen können. Mithin sollte eine phyletische Transformation die großen Populationen sehr selten sein, wie dies auch die Fossilfunde beweisen.
Anders sieht es an der Peripherie aus: hier isolierte kleine Populationen sind sehr viel stärker dem Selektionsdruck ausgesetzt, weil die Peripherie die Grenze der ökologischen Toleranz der bisherigen Lebewesen markiert.
I 266
Evolution/Biologie/Gould: Die Evolution geht durch Ersetzung der Nukleotide vor sich.
II 243
Evolution/Gould: These: Die Evolution hat keine Tendenz.
II 331
Evolution/Gould: Die offizielle Definition der Evolution/Gould: Def Evolution: "Veränderung der Genfrequenzen in Populationen". (Der Prozess der zufälligen Zu oder Abnahme der Genfrequenz wird
Def "Gendrift" genannt.)
Die neue Theorie des Neutralismus deutet an, dass viele wenn nicht gar die meisten Gene in individuellen Populationen ihre Häufigkeit primär dem Zufall verdanken.
IV 199
Evolution/Artenreichtum: Der Wandel von wenigen Arten und vielen Gruppen zu wenigen Gruppen und vielen Arten würde selbst bei rein zufälligem Aussterben auftreten, wenn jeder Speziationsvorgang zu Beginn der Geschichte des Lebens von durchschnittlich größeren Veränderungen begleitet gewesen wäre.
IV 221
Evolution/Gould. Vorevolutionäre Theorie: Kette des Seins: die alte Idee, dass jeder Organismus ein Bindeglied darstellt. Sie verwechselt Evolution mit Höherentwicklung. Ist als primitive Form der Evolution missinterpretiert worden, hat aber damit nichts zu tun! Die These ist nachdrücklich antievolutionär.
Problem: es gibt keine Bindeglieder zwischen Wirbeltieren und Wirbellosen
IV 223
Zwischenform: Die Theorie nahm Asbest als Zwischenform zwischen Mineralien und Pflanzen an, wegen der Faserartigen Struktur. Hydra und Korallen wurden als Zwischenform zwischen Pflanzen und Tieren angesehen. (Heute: beides sind natürlich Tiere). Absurd: Ähnlichkeit zwischen Pflanzen und Pavianen, weil Pflanzen ihre Blätter verlieren und Paviansäuglinge ihre Haare.
IV 346
Evolution/Gould: entwickelt sich keineswegs in Richtung auf Komplexität, warum auch?

Gould I
Stephen Jay Gould
Der Daumen des Panda Frankfurt 2009

Gould II
Stephen Jay Gould
Wie das Zebra zu seinen Streifen kommt Frankfurt 1991

Gould III
Stephen Jay Gould
Illusion Fortschritt Frankfurt 2004

Gould IV
Stephen Jay Gould
Das Lächeln des Flamingos Basel 1989

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Introspektion Chalmers I 13
Introspektion/Psychologie/Phänomenologie/Verhalten/Bewusstsein/Wundt/Chalmers: wenn man wie z.B. Wilhelm Wundt Introspektion gebraucht, um Verhalten zu erklären, verhält man sich 1. Cartesianisch und 2. macht man die Phänomenologie zum Schiedsrichter über die Psychologie. >Phänomenologie/Chalmers.
I 26
Introspektion/Chalmers: die Weise, wie wir über den Inhalt unserer inneren Zustände klar werden. Das ist eine wichtige Komponente unseres alltagssprachlichen Begriffs von Bewusstsein. Analysiert werden kann Introspektion in Begriffen eines rationalen Prozesses der Aufgeschlossenheit für Information über innere Zustände und die Fähigkeit, diese Information sinnvoll anzuwenden. Zustandsberichte: erfordern zusätzlich Sprachbeherrschung.
I 189
Introspektion/Bewusstsein/Erklärung/Dennett/Chalmers: (Dennett, 1979 (1)) …es gibt öffentliche Berichte über unser Bewusstsein und Episoden unserer propositionalen Aufmerksamkeit (awareness), unsere Urteile und dann – soweit es Introspektion betrifft – Dunkelheit (1979, p. 95). ChalmersVsDennett: dann ist Dennetts Introspektion sehr verschieden von meiner. Ich finde Empfindungen, Gefühle, Schmer, usw. die, obwohl sie von Urteilen begleitet sind, sie selbst nicht nur Urteile sind.
I 190
Introspektion/Chalmers: Dennetts Vorgehen ist besser als Extrospektion beschrieben. Er geht von außen vor, um sein Inneres zu erkunden. Dennett/Chalmers: (in Dennett, 1991 (2), p. 363-364): worum es ginge, sei zu erklären, warum die Dinge uns so erscheinen wie sie es tun. Und damit wäre alles erklärt, was erklärt werden muss.
Erscheinen/ChalmersVsDennett: es gibt zwei Bedeutungen von Erscheinung:
a) phänomenal („wie es ist…“)
b) psychologisch (als Disposition für Urteile).
Dennetts Theorie erklärt nur b).


1. D. Dennett, On the absence of phenomenology,. In: D. Gustafson and B Tapscott, (Eds) Body, Mind, and Method, Dordrecht 1979.
2. D. Dennett, Consciousness Explained, Boston, 1991

Cha I
D. Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Modelle Dennett I 265
Modell/Erklärung/Dennett: Jedes Modell eines zeitlichen Vorgangs muss in einem willkürlich gewählten Augenblick beginnen. >Simulation.

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Naturgesetze Dennett I 137/8
Naturgesetz/NG/Fehler/Dennett: Ein Taschenrechner, der aus irgendeinem Grund öfter mal falsche Zahlen ausspuckt, würde dennoch den Naturgesetzen gehorchen.
I 165
Naturgesetz/NG/Gesetze/Erklärung/Dennett: Biologie/Evolution: Statt mit Naturgesetzen kann man vieles auch mit mangelnder Gelegenheit erklären. - Bsp Dollos Gesetz: These: Es gibt keinen Grund, warum evolutionäre Trends nicht auch umkehrbar sein sollten. - DennettVs: Das ist eine statistische Aussage, kein Gesetz.

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Realität Rorty VI 169
Realität/Aussagen/Wittgenstein/Rorty: wir sind nicht imstande, zwischen unseren Aussagen über Elektronen und den Elektronen selbst hin und her zu bewegen - auch nicht zwischen unseren Zuschreibungen von Überzeugungen und den Überzeugungen selbst. - Bsp (Wittgenstein) das wäre so, als wollte man das, was in der Zeitung steht dadurch nachprüfen, dass man nachschaut, was in einem anderen Exemplar derselben Zeitung steht.
VI 170
Erfolg/Erklärung/Realität/RortyVsDennett: Erfolg als Erklärung hilft uns, auf "Realität" zu verzichten - der Erfolg besteht in der Nützlichkeit. Vgl. >Erklärung/Dennett. >Wirklichkeit/Rorty.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000