Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

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Literatur
Attributiv/referentiell Chisholm I 89
Attributive Bedeutung/Chisholm: die Eigenschaft des F-sein ist die attributive Bedeutung des Ausdrucks T in einer Sprache L, wenn für jeden Gegenstand gilt, dass er 1. nur dann damit bezeichnet wird, wenn er die Eigenschaft hat,
2. jeder Sprecher dann die Eigenschaft annimmt.
I 90 https://www.philosophie-wissenschaft-kontroversen.de/gesamtliste.php?thema=Referenz
Namen: Pointe: für Namen gilt das nicht. >Namen, >Referenz, >Bedeutung.
I 108
Annemarie hat keine attributive Bedeutung, daher gibt es keine Eigenschaft "A-lieben". >Ontologie/Chisholm.


II 112
Referentiell/attributiv/Brandl: aufgrund von Berichten: nur attributiv - daneben gibt es immer noch die Fälle "wer immer es ist". - Danach liegt beiden, referentiell und attributiv ein de re-Glauben zugrunde. - D.h. wir können nicht sagen, dass mit attributiv nur ein Bereich getroffen wurde, das geht nur bei de dicto-Gebrauch.
II 112
Attributiv/Brandl: geht nur bei de dicto-Gebrauch, nicht wenn der Sprecher den Gegenstand kennt. - Wer immer es ist: "Bereich" geht nicht: weder der gesehene Gegenstand noch aus dem Bericht - Unterscheidung referentiell/attributiv ist innerhalb von de re -Aussagen zu treffen - aber wir müssen immer wissen, welche Rolle die Bezugnahme im konkreten Fall spielt.
II 120
Referentiell/Donnellan/Brandl: hier muss der Sprecher nicht nur wissen, welches der von ihm bezeichnete Gegenstand ist, sondern er muss diesen auch kennen - dann Glauben de re "vom kleinsten Spion" erst möglich.
II 123
Widerspruch zu oben: nur dann ref, wenn der Sprecher aus Berichten anderer entnehmen kann, um wen es sich handelt - ((s) von denen, die er außerdem kennt?).
II 126
Referentiell ist die grundlegende Form jeder Bezugnahme - BrandlVs: das ist die reduktionistische Variante.
II 125
Attributiv/Brandl: hier hängt das "Gerichtetsein" von der Bezeichnungsfunktion der Ausdrücke ab - (Grenzfall) - Dabei bezieht sich der Sprecher auf einen Gegenstand, weil er weiß, dass er auch noch eine andere Kennzeichnung als einziger erfüllt - ("epistemisch nah"). >Beschreibung.

Brandl, Johannes. Gegen den Primat des Intentionalen. In: M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
de re Chisholm I 30f
Meinen de re/Chisholm: Einem anderen Ding die Eigenschaft zuschreiben: du bist von mir als fröhlich gemeint - andere Vs: solche Eigenschaften gibt es nicht, der Geist kann den Kreis seiner Vorstellungen nicht verlassen. >Zuschreibung, >Zirkularität.
I 36
Bsp Ernst Mach: de re in Bezug auf sich: "Was für ein herabgekommener Schulmeister steigt da in den Bus" - aber nicht de dicto: "Ich bin ein...".
I 37
de dicto: Der größte Mann akzeptiert die Proposition, dass der größte Mann weise ist. - de re: Es gibt ein x, sodass x mit dem größten Mann identisch ist, und x wird von x für weise gehalten.
I 38
(P) Der größte Mann akzeptiert die Proposition, dass der größte Mann weise ist. (de dicto) - (Q) Es gibt ein x, so dass x mit dem größten Mann identisch ist , und x wird von x für weise gehalten. (de re) - (S) Der größte Mann meint, dass er selbst weise ist. - S.u.: (S"),(P"): direkte Zuschreibung statt de re und de dicto. >de dicto.
I 39
"er selbst"/Chisholm: impliziert, anders als der Ausdruck de dicto, den Ausdruck de re. >Quasi-Indikator., >Er selbst.

II 121
Glauben de re/Chisholm: a) aufgrund akzeptierter Proposition, dass X die Eigenschaft F besitzt
b) strenge Form: weitere Proposition wissen, dass der Gegenstand die weitere Eigenschaft C als einziger besitzt - ("epistemische Nähe"). >Terminologie/Chisholm.
I 122
Das hilft aber wenig, weil das immer noch ein Wissen durch Beschreibung sein kann. - Das ist das Problem der Intentionalität. - Die "epistemisch engere Beziehung" ist immer noch nicht gefunden. >Intentionalität.
Brandl, Johannes. Gegen den Primat des Intentionalen. In: M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
de re Cresswell II 18
Glauben de re/propositionale Einstellungen/Cresswell: Eine Überzeugung de re über die Zahlen 5 und 7, sodass sie eine bestimmte Eigenschaft haben, nämlich die Eigenschaft, zusammen 12 zu ergeben. de re: ist die richtige Analyse für Sätze mit propositionalen Einstellungen, weil sie für die einzelnen Teile empfindlich ist, nicht nur für den gesamten Dass-Satz.
>Dass-Sätze, >Feinkörning/grobkörnig, >Propositionale Einstellungen.
Gegenposition: "propositional account". - Dieser entspricht der Relationstheorie.
>Relationstheorie.
Problem: die Proposition: Dass 5 + 7 = 12 ist dieselbe wie die, dass 12 = 12 - das kann aber bei der Zuschreibung von propositionalen Einstellungen nicht so paraphrasiert werden.
II 22f
Glauben de re/Bsp Ralph/Ortcutt:/Cresswell: Problem: Dass Ortcutt Ortcutt liebt, sollte dieselbe Proposition sein wie die, dass Ortcutt sich selbst liebt. >Ortcutt-Beispiel.
Weise des Herausgreifens für Ralph: nicht durch den braunen Hut. Daher stimmte Ralph nur der ersten Proposition zu, nicht der zweiten - die erste ist aber de dicto.
>de dicto.
II 144
Glauben de re/Cresswell: Glauben de re ist nicht mit einer Enthaltung vom Urteil vereinbar - von "x glaubt nicht G von y" darf man nicht schließen auf "x glaubt nicht, dass G von y". >Dass-Sätze.
Kaplan: Das ist auch eine Lösung für Bsp Ralph/Ortcutt.
II 182
De re/Wesen/Lewis/Cresswell: (Lewis 1979a(1),540): Kenntnis des Wesens ist eine zu starke Bedingung für Referenz de re. >Referenz.

1. Lewis, D.K. (1979). Attitudes de dicto and de se. Philosophical Review 88. pp 513-43.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
de re Davidson I (b) 18
Glauben de re/Russell: Wir können nur dann ein Urteil haben, wenn wir wissen, um welchen Gegenstand es sich handelt. (>Bekanntschaft). DavidsonVsRussell: Problem bei propositionalen Einstellungen: Bsp Sie kennt ein einfaches Rezept für das Backen von Maisbrot - Über die Einfachheit kann sie nur Bescheid wissen, wenn sie das ganze Rezept kennt.
I (b) 19
Quine früh: Glauben de re: "Insel der Klarheit".

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
de re Quine Brandom I 698
Quine: der zentrale grammatische Unterschied zwischen diesen Zuschreibungsarten betrifft die Korrektheit von Substitutionen. Ausdrücke im de re-Teil sind "referentiell transparent". Das heißt koreferentielle Ausdrücke können salva veritate ausgetauscht werden, dies geht im de dicto Teil nicht.

Quine II 144 f
De re: außerhalb der Reichweite: x = Planeten, x = 9, 9 = ungerade. Das Prädikat trifft auf Wert der Variablen zu, nicht auf den Namen! Siehe >Planeten-Beispiel. De re: ist eine bezugnehmende Position!
De dicto: der gemeinte Terminus steht in dem Satz: "notwendig" - Planeten sind ungerade: Das ist falsch!
II 151
De re: Bsp "Spion" soll eine wesentliche Eigenschaft sein. Das ist falsch. Das ist kein Glauben de re! (>Wesentliche Eigenschaft).

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
de re Rorty VI 195
Glauben de re/Rorty: Bsp Mary glaubt von der Kuh, dass sie ein Reh ist. Brandom/Rorty: mit de re-Zuschreibungen will Brandom die alte Unterscheidung subjektiv/objektiv wieder einführen. >Subjektivität, >Objektivität.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
de re Schiffer I 60f
Glauben de re/Überzeugung/Proposition/vollständiger Inhalt/Schiffer:
(2) "Tanya glaubt, dass Gustav ein Hund ist"

schreibt eine Überzeugung de re im Hinblick auf canis familiaris zu.
Vollständiger Inhalt: enthält eine Gegebenheitsweise der Spezies (egal ob er die Spezies selbst enthält).
>Gegebenheitsweise.

Bsp "Sie ist clever"

Vollständiger Inhalt: nicht ‹Emily, cleverness›
>Indexwörter, >Indexikalität.
Problem: Sie ist vielleicht nicht in jeder möglichen Welt clever, oder der Sprecher erkennt sie nicht wieder.
Wenn es um vollständigen Inhalt geht, dann müsste er ihn gleichzeitig glauben und nicht glauben.
Lösung/Frege: verschiedene Gegebenheitsweisen.
>Gegebenheitsweise.
VsProposition: "sie" referiert beide Male auf Emily - daher nicht vollständiger Inhalt, sondern sagt nur, dass der Inhalt irgendeine Gegebenheitsweise enthält.
>Propositionen.
Problem/Schiffer: wir wissen nicht was Gegebenheitsweisen sind und ob es welche gibt.
Schiffer/früh: (1977(1) und 1978(2)): versuchte ich eine Kennzeichnungstheorie für Gedanken de re, heute Vs: das verlangt einen zu komplexen verfeinerten Glauben, den z.B. Kinder nicht haben können.
>Überzeugungen.

1. Stephen Schiffer (1977). Naming and knowing. Midwest Studies in Philosophy 2 (1):28-41
2. Stephen Schiffer (1978). The basis of reference. Erkenntnis 13 (1):171--206

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
Eigenschaften Quine Rorty VI 151
Wesentliche Eigenschaft/Holismus/Quine/Rorty: die wesentliche Eigenschaft/Holismus ist allenfalls: "Eigenschaft, die für die Anwendung einer bestimmten Beschreibung notwendig ist". Sie ist aber nicht: "Eigenschaft, die für die Identität eines Gegenstands mit sich selbst notwendig ist". >Holismus/Quine.
---
I 43
Quine: Eigenschaften: die unabhängige Existenz von Eigenschaften anzunehmen, ist sinnlos.
I 218
Massenterminus/Quine: der Massenterminus ist archaisch (Vgl. E. Cassirer, Philosophie der symbolischen Formen, Berlin 1923-1929). Eigenschaften: a) Steht Gemeinsamkeit im Vordergrund? b) Geht es um verstreute Klumpen?
I 217
Eigenschaften: sind meist bloß praktische Abkürzungen für längere Querverweise. Quine, Cassirer sind der Ansicht, Eigenschaften sind archaische Überbleibsel.
I 219
Nicht alle abstrakten Gegenstände sind Eigenschaften: Bsp Zahlen, Klassen, Funktionen, geometrische Figuren, Ideen, Möglichkeiten. Abstrakte Gegenstände aufgeben oder zurückführen. Sie sind getreulich durch Gebrauch von "-heit" von Konkreten zu unterscheiden! >Abstraktheit/Quine.
I 322
Eigenschaftsabstraktion (Elimination) statt "a = x(..x..)". Neu: ist irreduzibler zweistelliger Operator "0": "a0x (..x..)". Die Variablen bleiben als Einziges! Vorrangstellung des Pronomens. >Abstraktion/Quine.
I 344/45
Eigenschaften/Quine: Es gebe keine notwendigen oder kontingenten Eigenschaften. (VsModallogik) Quine unterscheidet nur zwischen wichtigen und weniger wichtigen Eigenschaften.
I 344
Eigenschaften, Relationen: die Bedeutung zeitloser offener Sätze ist nicht identifizierbar! (Wie Propositionen).
I 361
Es findet eine Elimination von Relationen und Eigenschaften zugunsten von Klassen geordneter Paare, offener Sätze, allgemeiner Termini und sogar verstreuter Gegenstände (im Fall der Farben) statt.
I 412
QuineVsEigenschaften: es ist ein Fehlschluss der Subtraktion: aus "über" und "handelt von" die Existenz abzuleiten. "Rund" und "Hund" sind Termini für physische Gegenstände, aber nicht zusätzlich für Eigenschaften! "Rund" und "Hund" sind allgemeine Termini für Gegenstände, nicht singuläre Termini für Eigenschaften oder Klassen! >Allgemeinheit/Quine. Dasselbe Argument wäre für Klassen statt Eigenschaften: allgemeiner Term symbolisiert ebenso gut seine Extension, wie seine Intension. >Extension/Quine; >Intensionen/Quine.
I 412
Eigenschaften: nicht jeder allgemeine Term redet zwangsläufig von Eigenschaften oder Klassen. Eigenschaften und Klassen sind akzeptabel als Werte von Variablen.
I 464
QuineVsRussell/Whitehead: die Theorie unvollständiger Symbole: eliminiert Klassen bloß zugunsten von Eigenschaften.
II 129f
Eigenschaften: sind schwer zu individuieren. Sie sind nicht, wie Klassen, durch gleiche Elemente zu definieren. Verschiedene Eigenschaften können denselben Dingen zukommen. >Individuation/Quine. Eigenschaften: "Zettsky"(wie Russell): behauptet, Eigenschaften sind identisch, wenn sie Elemente derselben Klassen seien. QuineVs: Lösung: Eigenschaften sind identisch, wenn zwei Sätze auseinander folgen. Das ist unbefriedigend wegen der Analytizität und dem Notwendigkeits-Operator. >Analytizität/Synthetizität/Quine; >Notwendigkeit/Quine.
Eigenschaften/Quine: Eigenschaften sind identisch, wenn sie umfangsgleich sind. Klassen sind nicht durch Elemente spezifiziert, sondern durch Bedingung des Enthaltenseins (offener Satz).
Eigenschaft: ist nicht gleich Prädikat. >Prädikate/Quine.
Eigenschaften: sind offene Sätze. Propositionen: sind abgeschlossene Sätze . >Propositionen/Quine.
Eigenschaften sind nicht gleich Klassen: da es kein Individuationsprinzip für Eigenschaften gibt. Lösung: sind "letzte Klassen". Sie gehören keiner anderen Klasse an, haben nur selbst Elemente. Wie Russell: Aussagenfunktion kommt nur durch ihre Werte vor. Die Eigenschaft ist gleich letzte Klasse oder die Eigenschaft ist gleich Aussagenfunktion.
Eigenschaften haben als letzte Klasse alle Element der Nullklasse, sind daher alle identisch? Vs: diese Identitätsdefinition gilt nur für Theorien, die keine Gegenstände zulassen, die keiner Klasse angehören! >Einhorn-Beispiel.
Eigenschaften/Identität: ist (hier) die Austauschbarkeit in allen Kontexten. Die Voraussetzung: ist die Erschöpfung eines endlichen Lexikons durch die Austauschbarkeit atomarer Kontexte. RyleVs: Kategorienverwechslung!

Eigenschaften: QuineVsCarnap/Russell: grammatische Kategorien minimieren, Umfang erweitern. Wenn alle auf "hat" zurückzuführen sind, dann sind alle Eigenschaften extensional. Rest könnte durch Liste aufgeführt werden.
Eigenschaften: Kontexte mit "hat" sind unproblematisch. Dagegen ist "Enthalten in" verboten (wegen Klassen). "Ist" führt zu zirkularer Definition von Eigenschaft. Eigenschaften dürfen wir nicht zählen! Bsp "Napoleon hatte alle Eigenschaften bis auf eine": ist verboten! Allerdings ist der Ausdruck "alle Eigenschaften" erlaubt!
II 144 f
De re: Bsp Ein Spion zu sein, soll eine wesentliche Eigenschaft sein (falsch) Daraus folgt kein Glauben de re! Denn dieser verlangt eine wesentliche Eigenschaft. Modallogik/Quine: die gesamte Modallogik ist kontextabhängig. Welche Rolle spielt jemand oder etwas? Steht auf der gleichen Stufe wie wesentliche Eigenschaften.
Notwendigkeit/Quine: der ganze Begriff der Notwendigkeit ist nur im Kontext sinnvoll!
Propositionale Einstellungen/Quine: Propositionale Einstellungen bleiben erhalten! Aber nicht de re.
X 95
Eigenschaften/Quine: Eigenschaften gibt es nicht wegen mangelnder Unterscheidbarkeit (nur Mengen). Synonymie ist unklar. Offene Sätze, die auf dieselben Gegenstände zutreffen, bestimmen nie verschiedene Mengen, aber es könnten verschiedene Eigenschaften zugrunde liegen.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Essentialismus Kripke III 375
Notwendig de re (Quine: = "Essentialismus") ist unverständlich. - Andere Autoren: de re muss auf de dicto reduziert werden (auch Glauben de re).
>de re, >de dicto, >Glauben de re, >Wesen/Kripke.

Kripke II 215
de re/Essentialismus/Kripke: Bsp Eine Behauptung de re wäre die Behauptung, die wirkliche Zahl der Planeten (neun) habe die Eigenschaft, notwendigerweise ungerade zu sein. >Planetenbeispiel.
Kripke: Essentialisten wie ich halten das für wahr! (KripkeVsQuine),
Ebenfalls: Wenn wir sagen Bsp "Jones glaubt, dass die reichste Debütantin in Dubuque ihn heiraten wird" meinen wir, dass Jones' Meinung einen bestimmten Inhalt hat, nämlich, dass die reichste Debütantin ihn tatsächlich heiraten wird.
>Inhalt.
de dicto/Kripke: (Bsp) hier glauben wir von einem Mädchen, das (tatsächlich) das reichste in Dubuque ist, dass Jones von ihm glaubt, dass es ihn heiraten wird.

Kripke I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

Kripke II
Saul A. Kripke
"Speaker’s Reference and Semantic Reference", in: Midwest Studies in Philosophy 2 (1977) 255-276
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Kripke III
Saul A. Kripke
Is there a problem with substitutional quantification?
In
Truth and Meaning, G. Evans/J McDowell Oxford 1976

Kripke IV
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg) Oxford/NY 1984
Glauben Brandom I 788
Glauben/Überzeugung/stark/schwach/Brandom: Man kann schwach von Pegasus glauben, er habe Flügel. Wenn man aber stark an etwas glaubt, muss man in der Lage sein, es herauszugreifen. >Referenz, >Existenz, >Prädikation, >Überzeugungen.
I 759f
Glauben de re/Quine/Brandom: weckte das Interesse an de re, indem er zwischen begrifflichen und relationalen Bedeutungen von Glauben unterschied. - Man hat nicht schon dadurch relationale Überzeugungen über einen Gegenstand, wenn man den singulären Term beherrscht. >Singuläre Termini. Def schwach de re: jemand der lediglich glaubt, dass der kleinste Spion ein Spion ist, weiß nicht viel über Spione. - Noch nicht de re von irgendeinem Gegenstand.
Epistemisch stark: Bsp von Rosa Kleb zu glauben, dass sie der kleinste Spion ist (>de re).
I 790
Def starker/schwacher/Glaube/Brandom: man kann schwach von Pegasus glauben, er habe Flügel - wenn man aber stark an etwas glaubt, muss man in der Lage sein, es herauszugreifen.
II 226
Glauben/Brandom: 1. Man glaubt nur, was man auch zu glauben glaubt - 2. Außerdem alles, worauf man durch seinen Glauben mehr oder weniger festgelegt ist. - Bsp Wenn ich glaube, dass Kant Hamann verehrte und glaube, dass Hamann der Magus des Nordens war, dann glaube ich auch, dass Kant den Magus des Nordens verehrte.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Glauben Lewis IV 151
Glauben/Perry: Glauben hat immer zwei Objekte. 1. Objekt: ist ein Paar aus Individuum und Eigenschaft (Propositionaler Glauben wäre eine null-stellige Relation).
Glauben/Perry: Überzeugungen sind nicht im Kopf. Die mentalen Zustände von Heimson und Hume sind gleich. Es sind aber verschiedene Paare von Individuum und Eigenschaft. Problem: Dann läge die Verrücktheit in Zuständen der Welt.
((s) Heimson-Beispiel: Heimson sagt "Ich bin David Hume." Das stellt ein unlösbares Problem dar. (> Heimson-Beispiel/J. Perry).)
Lösung/Perry: Das erste Objekt von Heimson ist falsch.
2. Objekt: Eine Funktion mit dem Subjekt als Argument und dem ersten Objekt (Individuum-Eigenschaft-Paar) als Wert. Nach dem 2. Objekt sind Glauben doch im Kopf. Hume und Heimson haben dasselbe 2. Objekt: die Funktion, die Hume das Paar Hume und die Eigenschaft Hume zu sein zuschreibt. Beide glauben dasselbe (Lewis pro).
IV 152
Glauben/Überzeugung/LewisVsPutnam: Glauben ist im Kopf! Die Selbstzuschreibungen des Subjekts sind das Ganze seines Glaubenssystems. Fremdzuschreibungen sind keine weiteren Glaubenseinstellungen. Andererseits: Glauben de re: ist nicht im Kopf und es ist auch kein richtiger Glaube. Sie sind Sachverhalte kraft der Relation des Glaubens zu den Dingen. >de re/Lewis.
IV 153
Glauben de re/Lewis: nicht de re: Bsp die Zuschreibung von "Ist ein Spion" an "Ist der kleinste Spion...". Bsp nicht de re: die Zuschreibung "Mörder", wenn der Mord noch nicht aufgeklärt ist. Die geeigneten Kennzeichnungen müssten das Wesen herausgreifen. Nicht de re: Bsp "irgend jemand hat mir..".
IV 155
Lösung: Bekanntschaft: Bsp "Der Mann, von dem ich unter dem Namen Hume gehört habe..." ist schon Bekanntschaft! Auch: Bsp der Autofahrer vor mir: dass er ein unbekanntes Wesen ist, ist irrelevant. >Bekanntschaft.
---
Schwarz I 179
Glauben/Glaubenssatz/Semantik/LewisVsStalnaker: Ob ein Spieler den besten Zug kennt, hängt nicht davon ab, dass er den Satz "dies ist der beste Zug" für wahr hält. Er muss gar keine Sprache sprechen. (Allwissenheit/Stalnaker: Eigentliche Unkenntnis bei scheinbarer Unkenntnis notwendiger Wahrheiten betrifft stets sprachliche Sachverhalte). >Proposition.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
Natürliche Arten Schiffer I 37
Beschreibungstheorie/natürliche Art/Zwillingserde/Schiffer: keine Lösung: "die Wesen, die kospezifisch mit den so und so aussehenden Wesen sind, denen ich begegnet bin". >Zwillingserde, >Beschreibungstheorie, >Identifikation, >Referenz.
Dann referiert "Katze" auf beides! (Auf Katzen und Zwillingserden-Katzen). - Das geht nicht (s.u.).
Glauben darf dabei nicht einstellig sein, dann wäre er nicht auf die Person indiziert - (dann hätten beide sowieso denselben Glauben).
>Überzeugungen.
I 41
Natürliche Art/Glauben/Überzeugung/Schiffer: Problem: Die Theorien von Kripke/Putnam für natürliche Arten sind für Glaubensprädikate ungeeignet. Kripke: Bsp ursprünglicher Begriff "Hund": "diese Art Ding" - (paradigmatische Instanzen).
>Theorie der Kennzeichnungen, >Kennzeichnungstheorie/Russell, >Natürliche Art/Kripke, >Natürliche Art/Putnam, >Zwillingserde/Putnam, >Glaubenseigenschaften.
I 54
Natürliche Art/Proposition/Glauben/Schiffer: Bsp Tanya glaubt, dass Gustav ein Hund ist - Problem: die Proposition kann nicht der Glaubensinhalt sein, denn es gibt keine Darstellung der Rolle, die der Natürliche-Art-Begriff "Hund" hier spielt 1. Möglichkeit: Dass-Satz mit Prädikat, das auf Eigenschaft (Hundheit) referiert - (Klassisch: diese werden direkt in die Proposition eingeführt).
2. Frege: Proposition enthält nicht Hundheit, sondern eine Weise des Gegebenseins, die das ist, wie Tanya sich Hundheit vorstellt (Glauben de re!)
Problem: Dann referiert der Dass-Satz nicht auf den vollständigen Inhalt des Glaubens, sondern z.B.
(Em)(m ist eine Weise des Gegebenseins von Hundheit & B (Tanya, ))
((s) Man weiß nicht, wie Tanya sich einen Hund vorstellt) - dann kann (3) nicht der Inhalt des Glaubens sein:

(3) ‹Gustav, die Eigenschaft, ein Hund zu sein›

Natürliche Art: Es kann sein, dass es gar keine nicht-pleonastische sprachunabhängige Eigenschaft gibt, ein Hund zu sein.
I 55
Natürliche Art/Wittgenstein/Putnam/Kripke: Nicht durch Beobachtungstermini (bzw. beobachtbare Eigenschaften) zu definieren. - Denn uns fehlen geeignete Ausdrücke für hundemäßige Erscheinungen und Verhalten. Richtig: Eigenschaften der Bekanntschaft/Russell.
>Bekanntschaft.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
Notwendigkeit Quine I 344/45
Eigenschaften/Quine: wir lassen keine notwendigen oder kontingenten Eigenschaften zu.(VsModallogik) - nur wichtige und weniger wichtige Eigenschaften.
II 143 ff
"notw" Prädikat in Gesetzen, extensional, kein Zitat, aber unklar - "Q" (Funktor) Modallogik, intensional de re: außerhalb der Reichweite: x = Planeten, x = 9, 9 ungerade - Prädikat trifft auf Wert der Variablen zu, nicht auf den Namen! - de re: bezugnehmende Position!
de dicto: der gemeinte Terminus steht in dem Satz: "notw" Planeten ungerade: falsch!
de re: Bsp Ein Spion zu sein soll eine wesentliche Eigenschaft sein (falsch). - Kein Glauben de re!(> wesentliche Eigenschaften).
Modallogik/Quine: gesamte ML kontextabhängig - welche Rolle spielt jemand oder etwas? - gleiche Stufe wie wesentliche Eigenschaften.
Notwendigkeit/(Quine: der ganze Begriff ist nur im Kontext sinnvoll!
Propositionale Einstellungen/Quine: bleiben erhalten! - Aber nicht de re!

VII (h) 152
Notwendigkeit/Quine: geht nur für intensionale Objekte, die sollen notwendig so oder so sein. ((s) begrifflich).
X 133
Notwendigkeit/Prinzip/Quine: das Prinzip der minimalen Verstümmelung ist es, was der logischen Notwendigkeit zugrunde liegt: Es kann die Art der Notwendigkeit erklären, die mit der logischen und der mathematischen Wahrheit verbunden ist. - ((s) >Einfachheit, >Prinzipen/Quine).
Rorty IV 60
Notwendig/kontingent/Quine: es gibt keine Unterscheidung zwischen notwendigen und kontingenten Wahrheiten.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Notwendigkeit de re Kripke III 375
De re/Notwendigkeit de re/de dicto/Kripke: Einige Philosophen haben gemeint, Notwendigkeit de re sei unverständlich, solange sie nicht auf Notwendigkeit de dicto (oder Glauben de re auf Glauben de dicto) reduziert wird (ihre "de dicto Gegenstücke"). >de re, >de dicto, >Gegenstücke, >Mögliche Welt/Kripke.
Oder wenigstens, dass die Entailment Beziehung zwischen de dicto und einem entsprechenden de re Statement (über Notwendigkeit oder Glauben) geklärt sind.
Quine: Notwendig de re (="Essentialismus") ist sogar unverständlich, wenn das angebliche de dicto Gegenstück verständlich ist.
>Essentialismus/Kripke.
Substitutionale Quantifikation/Kripke: Aber für substitutionale Quantifikation treten diese Probleme gar nicht auf. Dann kann sogar in modale (opake, intensionale) Kontexte quantifiziert werden! Voraussetzung: Dass die Modalität verständlich ist, wenn sie auf geschlossene Sätze angewendet wird.
Grund: Die Bedingungen (4)-(6) und die Wahrheitsbedingungen für geschlossene Sätze reduzieren sich immer auf die Wahrheitsbedingungen für andere geschlossene Sätze.
>Wahrheits-Bedingungen.
Substitutionale Quantifikation/Quine: Quine hat sogar gezeigt, dass in opaken Kontexte wie Zitate (es gibt nichts opakeres) wo niemand annimmt, dass Erfüllung von referentiellen Variablen Sinn macht, substitutionale Quantifikation verständlich ist. (Das haben wir in Abschnitt 5 gezeigt.)
Das geht aber nur mit de dicto statt de re.
>Substitutionale Quantifikation.

Kripke I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

Kripke II
Saul A. Kripke
"Speaker’s Reference and Semantic Reference", in: Midwest Studies in Philosophy 2 (1977) 255-276
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Kripke III
Saul A. Kripke
Is there a problem with substitutional quantification?
In
Truth and Meaning, G. Evans/J McDowell Oxford 1976

Kripke IV
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg) Oxford/NY 1984
Referenz Davidson I (e) 100
Referenz/Sonnenbrand-Bsp/Geistzustand/Davidson: Sonnenbrand wird zwar durch Bezugname auf etwas außerhalb der Haut identifiziert, aber er befindet sich dennoch auf der Haut. - Genauso sind geistige Zustände immer noch im Kopf (wenn auch nicht die Bedeutungen), obwohl sie durch Bezugnahme auf etwas außerhalb identifiziert werden. Geistzustand: geht nicht über die Person hinaus - geistiger Zustand: ist nicht mit physischen Zustand identisch. >Physisch/psychisch.
I (e) 102
Vielleicht besteht kein physikalischer Unterschied zwischen Höhensonnenbrand und Sonnenbrand, aber doch ein Unterschied, denn die Verursachung ist anders.
Glüer II 69
Bsp Identität/Referenz/Davidson/Glüer: wie klar ist die Vorstellung, dass die alten Griechen - einige alte Griechen - glaubten, die Erde sei flach? Diese Erde? Wenn jemand nichts von dem glaubt, was wir über die Erde glauben, inwieweit bezieht er sich dann auf die Erde? >Bedeutungswandel.
I 21
Satzbedeutung/Identifikation/Glauben de re/Referenz/Davidson: Problem: in welche Situationen geraten wir, wenn wir die Bedeutungen von Sätzen erklären wollen? Bsp "Paul glaubt, dass der Diamant Kohinoor eines der Kronjuwelen ist". Wie soll der Satz analysiert werden, wenn man nicht eine Beziehung herstellt zwischen Paul und einer Entität die durch den Ausdruck "dass der Diamant Kohinoor eines der Kronjuwelen ist" herausgegriffen wird.
I 22
Es sind viele Versuche unternommen worden, zu verhindern, dass "glauben" als relationaler Term aufgefasst wird, d.h. als Term, durch den zwei Gegenstände, ein glaubendes Subjekt und etwas anderes zueinander in Beziehung gesetzt werden. (>Gedankenobjekte/Prior, >Relationstheorie. Glauben/Adverb: ein Vorschlag läuft darauf hinaus, den auf "glaubt" folgenden Rest des Satzes als komplexes Adverb zu deuten. (> Churchland).
DavidsonVs: kein Mensch hat eine Ahnung, wie daraus die Bedeutungen der einzelnen Wörter abgeleitet werden könnten. Wir verstehen die Sätze aber ganz offensichtlich, weil wir die enthaltenen Wörter verstehen. >Verstehen.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Referenz Schiffer I 69
Neue Theorie der Referenz/Putnam/SchifferFrege-Russellsche Kennzeichnungstheorie für Glauben de re: in Bezug auf materielle Einzeldinge (Lewis, Loar, Schiffer, Stalnaker). - SchifferVs. >Theorie der Kennzeichnungen/Russell
>Referenz/Putnam
>Referenz/Lewis
>Referenz/Stalnaker
>Überzeugungen de re
>Überzeugung/Frege
>Überzeugung/Russell.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
propositionale Einst Cresswell, M.J. II 4
Propositionale Einstellungen/Cresswell: Problem: wenn Satzbedeutungen Mengen von möglichen Welten sind, in denen der Satz wahr ist, dann müssen zwei Sätze, die in derselben Menge von MöWe wahr sind, dieselbe Bedeutung haben, anders gesagt, die müssen dieselbe Proposition ausdrücken. Dann muß eine Person, die das eine glaubt, auch das andere glauben (weil es dieselbe Bedeutung bzw. ist).
Problem: wenn man die eine durch die andere ersetzt, kann eine wahre Glaubenszuschreibung zu einer falschen werden.
Lösung/Cresswell: These: Einstellungsverben wie "glaubt" sind nicht nur empfindlich in Bezug auf die gesamte Proposition, sondern auf die Bedeutungen ihrer Teile.
II 18
de re/Glauben/Cresswell: These: Glauben de re ist die richtige Analyse für Sätze mit propositionalen Einstellungen, weil sie der Empfindlichkeit propositionaler Verben für einzelne Teile des Satzes und nicht nur für den gesamten daß-Satz gerecht wird. Gegenposition: "propositional account": (s) ungefähr dasselbe wie Relationstheorie/Schiffer): These der Glaubende steht in Relation zu einer Proposition ((s) als Glaubensobjekt.
II 31
Propositionale Einstellung/Zuschreibung/Mehrdeutigkeit/Cresswell: 1. These: Sätze mit propositionalen Einstellungen sind mehrdeutig. 2. These: die Mehrdeutigkeit ist im Wort "daß" angesiedelt.
D.h. die Mehrdeutigkeit ist nicht im Einstellungsverb oder irgendwo im Komplement-Satz angesiedelt. Sondern im "daß".
II 160
Objekt/propositionale Einstellungen/Cresswell: These: die Objekte sind nicht durch den Inhalt bestimmt. D.h. daß eine Handlungserklärung durch Wuschen/Glauben könnte manchmal unterbestimmt sein. Inhalt/Cresswell: ist einfach nicht hinreichend für eine Bestimmung des Objekts.
II 160
Wahrheitsbedingung/WB/propositionale Einstellung/Zuschreibung/Cresswell: These: mehr als bloß die WB des Komplementsatzes sind bei einer Zuschreibung von prop Einst involviert. Das nachzuweisen ist der Hauptzweck dieses Buchs. Dazu brachen wir keine psychologischen Zustandstypen.
Katz/Cresswell: leugnet dagegen, daß WB wesentlich sind für die Bedeutung von Sätzen. (Lit: Harman 1982, 247).
Relations-Theorie Schiffer, St. I 49
These die "propositionale" Theorie von Glauben als Relation zu Propositionen braucht natürliche-Art-Begriffe. (s.u.).
I 54
Klassische propositionale Position/Schiffer: These: Prädikate in daß-Sätzen referieren einfach auf die Eigenschaften und Relationen die sie ausdrücken und direkt in die Propositionen einführen.
I 55
2. mögliche Position: Fregesche Sicht: die Proposition liefert den vollständigen Inhalt des Glaubens, aber enthält nicht Hundheit sonder einen Weise des Gegebenseins von Hundheit, die nicht explizit in (2) ist. Die aber das ist, wie Tanya sich Hundheit vorstellt. (Frege geht es dabei um Glauben de re von normalen physischen Objekten.
Ein Vertreter dieser Sicht würde leugnen, daß der daß-Satz in (2) auf den vollständigen Inhalt referiert. Nach ihm sollte (2) am besten so repräsentiert werden:
(Em)(m ist eine Weise des Gegebenseins von Hundheit & B (Tanya, )).
I 93
Relationstheorie/Mentalesisch/Schiffer: neue These: ein Satz S hat seine Wahrheitsbedingungen 1. durch die begriffliche Rolle (bR) einiger seiner Teile und Eig. - 2. durch bestimmte Kausalrelationen zu Dingen (zur Erklärung von Referenz und Denotation) - damit letztlich Verläßlichkeit bestimmend für die Wahrheitsbedingungen, weil die Kombination aus bR/Kausalität eine Rolle bei der Maximierung der Verläßl. spielt - damit wird auch die Natur der Verläßlichkeit erklärt.