Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Ähnlichkeitsmetrik Hintikka II 192
Ähnlichkeit/Semantik möglicher Welten/Ähnlichkeitsmetrik/Hintikka: kann auf zweifache Weise festgestellt werden: 1. Fragen, was die maximale Distanz zwischen möglichen Welten ist
2. Fragen, was die minimale Distanz ist.
Ad 1.: die Faktizitätsbedingung führt dazu, dass die Distanz gleich null sein muss (minimale Distanz). D.h. dass eine gegebene Welt innerhalb ihrer eigenen Alternativen ist.
II 193
Intentionalität/Hintikka: ihr Fehlschlagen ist ein interessantes Kriterium für Intentionalität. Bsp Wissen: ist aus diesem Grund weniger intentional als Glauben.
Faktizität/Hintikka: der Ausdruck ist insofern irreführend, als wir eine Menge von Möwe betrachten können, wobei wir die aktuale Welt ausschließen! Bsp Deontologie:
Deontologie/Semantik möglicher Welten/Hintikka: hier könnte es sein, dass wir die aktuale Welt aus der Menge der möglichen Welten ausschließen. ((s) Dass wir nur wünschenswertes betrachten, das von der Realität abweicht).
Hintikka: die Idee ist, dass was immer in einer gegebenen Welt obligatorisch ist, wahr ist in jeder ihrer deontischen Alternativen. Denn diese Alternativen wären deontisch perfekte Welten.
Deontologie/Hintikka: ist nach dieser Erklärung nichtintentional!.
Phänomenologie/Hintikka: das Fehlschlagen der Faktizitätsbedingung ist eng verwandt mit Ideen der Phänomenologie: ihr geht es nämlich entscheidend um die mögliche Nichtexistenz eines Gegenstands, auf den ein geistiger Akt gerichtet ist.
Akt/Brentano/Hintikka: These: das Objekt kann in ihm „inexistent“ sein.
Husserl/Hintikka: These: Objekte von Akten sind urteilsmäßig oder andernfalls propositional.
Nichtexistenz/Intentionalität/Brentano/Husserl/Hintikka: Nichtexistenz führt zu einem Fehlschlagen der Faktizität. Daher ist das Fehlschlagen der Faktizität ein wichtiges Kriterium für das Verstehen der Phänomenologie.
Ähnlichkeitsmetrik/Ähnlichkeit/Mögliche Welten/Hintikka: Bsp Wissen
Wissen/Glauben/Semantik möglicher Welten/Hintikka: die maximale Distanz zwischen Welten, die von Wissen zugelassen wird, ist größer als die maximale Distanz im Fall von Glauben.
Weil Wissen Glauben impliziert (entails) sind die Glaubenswelten innerhalb der Menge der Wissenswelten.
Nach dem unrevidierten Kriterium wäre dann Glauben intentionaler als Wissen.
Vs: das Gegenteil ist aber der Fall.
Logisch möglich/Hintikka: einige logisch mögliche Welten sind wilder und weiter entfernt von der aktualen Welt als Welten, die man glaubt. Dennoch sind logische Modalitäten weniger intentional als propositionale Einstellungen.
Problem: das Maß der maximalen Distanz liefert falsche Ergebnisse, wenn wir es mit verschiedenen intensionalen Begriffen zu tun haben.
II 196
Intentionalität/Hintikka: dass das Fehlschlagen von (c) (Bewahrung der Identität, VsSpaltung) ein Kriterium für sie ist sieht man an ihrem Verhalten bei wechselnden Begriffen: Notwendigkeit (logische, physikalische und analytisch) erfüllen Bedingung c). („Was ist, ist notwendig was es ist und kein ander Ding“) Umgekehrt sind gewisse andere Begriffe offensichtlich intentionaler als Notwendigkeit und diese verletzen c).
II 197
Bsp „Nicht alles was ist, ist so, dass gewusst wird, was es ist, noch, dass es kein ander Ding ist“.

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Erfüllung Putnam I (c) 91
Erfüllung/Tarski: ist der Terminus für Referenz. - Putnam: Relation zwischen Worten und Dingen, genauer: zwischen Formeln und endlichen Folgen von Dingen - Tarski; "die nur aus x bestehende Folge der Länge eins erfüllt die Formel "Elektron (y)" gdw. x ein Elektron ist". Die Folge Abraham: Isaak erfüllt die Formel "x ist der Vater von y". - Bei mehrstelligen Relationen spricht man nicht von Referenz. - > Korrespondenztheorie - > Abbildtheorie - Putnam: Tarskis Theorie taugt nicht für die Korrespondenztheorie, weil Erfüllung durch eine Liste erklärt wird. - (Statt > Bedeutungspostulaten: "Elektron" referiert auf Elektronen usw.) - "wahr" ist der null-stellige Fall von Erfüllung: eine Formel ist wahr, wenn sie keine freien Variablen hat und die Nullfolge sie erfüllt.
I (c) 92
Nullstellige Relation: Bsp Tarski: "wahr" ist der nullstellige Fall von Erfüllung: d.h. eine Formel ist wahr, wenn sie keine freien Variablen hat und die Nullfolge sie erfüllt. - Nullfolge: konvergiert gegen 0. Bsp 1;1/4,1/9,1/16,...
I (c) 92
Erfüllung/Putnam: Kriterium W kann erweitert werden zum Kriterium E: (E) eine adäquate Definition von erfüllt-in-S muss alle Instanzen des folgenden Schemas als Theoreme erzeugen: "P(x1...xn) wird von der Folge y1...yn und nur dann erfüllt, wenn P(y1....yn) - reformuliert: "Elektron(x)" wird dann und nur dann von y1 erfüllt, wenn y1 ein Elektron ist. - Das wird von Wahrheit und Referenz (nicht Beweisbarkeit) bestimmt und wird daher auch bei intuitionistischer Interpretation bewahrt. PutnamVsField: sein Einwand scheitert: für den Realisten ist das Tarski-Schema das richtige.
FieldVsTarski: ähnelt einer "Definition" chemischer Valenz durch Aufzählung aller Elemente und ihrer Valenz. - Die kausale Einbindung in unsere Erklärungen fehlt.
PutnamVsField: Wahrheit und Referenz sind keine kausal erklärenden Begriffe, wir brauchen sie immer noch für formale Logik, selbst wenn wissenschaftliche Theorien falsch sind.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Kriterien Popper Flor II 479
Kriterium/Popper: These: Es gibt kein Sinnkriterium! Das Falsifikationsprinzip besagt nicht, dass alle anderen Aussagenarten erkenntnismäßig sinnlos oder leer sind. Auch Basissätze sind kritisierbar. Ihre Annahme ist nicht durch unsere Erlebnisse begründet! >Protokollsätze, >Sinn/Wissenschaft.
Flor II 480
Falsifizierbarkeitsprinzip = Abgrenzungsprinzip.
I 118
Abgrenzungskriterium/Popper: Ein Abgrenzungskriterium wird ein Vorschlag für eine Festsetzung sein. Allein eine Sache des Entschlusses. Das ist nur zu rechtfertigen durch die Analyse seiner logischen Konsequenzen: >Fruchtbarkeit, >Erklärungskraft usw.

Po I
Karl Popper
Grundprobleme der Erkenntnislogik. Zum Problem der Methodenlehre
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Flor I
Jan Riis Flor
"Gilbert Ryle: Bewusstseinsphilosophie"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Flor II
Jan Riis Flor
"Karl Raimund Popper: Kritischer Rationalismus"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A.Hügli/P.Lübcke Reinbek 1993

Flor III
J.R. Flor
"Bertrand Russell: Politisches Engagement und logische Analyse"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Flor IV
Jan Riis Flor
"Thomas S. Kuhn. Entwicklung durch Revolution"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993
Kriterien Tarski Horwich I 130
Wahrheitskriterium/Kriterium/Tarski: werden wir wohl nie finden - aber auch nicht für die meisten anderen Begriffe einschließlich der Physik.(1)
1. A. Tarski, The semantic Conceptions of Truth, Philosophy and Phenomenological Research 4, pp. 341-75

Skirbekk I 177
Wahrheitskriterium/Tarski: es gibt keins, das zeigt, dass kein Satz einer empirischen Theorie falsch ist. - ((s) Das Kriterium ist nicht in den Aussagen selbst - diese sind alle verschieden.). - Gemeinsamkeit wahrer Sätze: ist Wahrheit, nicht ein Kriterium wie Schwärze der Kohle und Weiße des Schnees.(2)

2. A.Tarski, „Die semantische Konzeption der Wahrheit und die Grundlagen der Semantik“ (1944) in. G: Skirbekk (Hg.) Wahrheitstheorien, Frankfurt 1996

Berka I 492
Wahrheit/Kriterium/strukturell/Tarski: ein strukturelles W-Kriterium gestattet es, jeder Aussage der Sprache eine ihr äquivalente Aussage effektiv zuzuordnen, die, wenn sie nicht quantitativ ist, offensichtlich wahr oder offensichtlich falsch ist- das geht im Klassenkalkül. - Strukturelle Charakteristik der wahren Aussagen möglich, wenn man zeigen kann, dass die Klasse der Individuen unendlich ist. ((s) weil dann Richtigkeit/Beweisbarkeit zusammenfallen). - > allgemeines Wahrheitskriterium, > Definition/Tarski.
I 502
Wahrheitskriterium/strukturelles Kriterium/Tarski: wird uns dadurch geliefert, dass wir feststellen, dass der Begriff der wahren Aussage (aus § 3) und der des beweisbaren Satzes (aufgrund der Matrizenmethode) denselben Umfang haben - Problem: das gilt nur für einfachste Sprachen - (d.h. mit nur einer einzigen semantischen Kategorie, Bsp nur Individuen).(3)

3. A.Tarski, Der Wahrheitsbegriff in den formalisierten Sprachen, Commentarii Societatis philosophicae Polonorum. Vol 1, Lemberg 1935

Tarski I
A. Tarski
Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

Skirbekk I
G. Skirbekk (Hg)
Wahrheitstheorien
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt 1977

Berka I
Karel Berka
Lothar Kreiser
Logik Texte Berlin 1983
Morpheme Quine VII (c) 52
Morphem: kleinste Bedeutungseinheit - Quine: einfach bequeme Einteilung von gehörten Phonemsequenzen- Zwischenstadium bei der Einteilung der Klasse K der Zeichensequenzen. - Wenn wir offene Morphemkategorien erlauben, hört die Klasse K der sinnvollen Zeichenketten auf, eine formale Konstruktion aus Phonemen zu sein. - ((s) Weil die Elemente unscharf sind.) Die orthodoxe Art und Weise ist, eine Liste der "Morpheme“ und ihrer Beschreibung aufzustellen.
Morpheme: sind einfach eine bequeme Einteilung von gehörten Phonemsequenzen.
Morpheme könnten als Zwischenstadien in einem Prozess der Rekonstruktion von K unter Bedingungen der Phonemfolge angesehen werden.
Diese Rekonstruktion (reproduction) ist rein formal, ohne Berücksichtigung der Semantik.
Aber das Problem des Grammatikers ist ein ganz anderes: denn es baut auf einem vorausgesetzten Begriff einer bedeutungsvollen Zeichenkette oder einer normalen Äußerung auf.
Problem: wir können nicht sagen, was der Grammatiker versucht, zu tun, noch worin sein Erfolg oder Misserfolg besteht.
VII (c) 55
Morphem/Quine: wir haben übersimplifiziert, als wir sie bloß als bequeme Phonemsequenzen behandelten. Es ist unrealistisch, weil es vom Grammatiker erfordert, das Vokabular auszuschöpfen, anstatt ihm offene Kategorien zu erlauben. Wenn wir auf der anderen Seite offene Morphemkategorien erlauben, hört die Klasse K der sinnvollen Zeichenketten auf, eine formale Konstruktion aus Phonemen zu sein. ((s) Weil die Elemente nicht definiert oder unscharf sind.)
Dann können wir höchstens sagen, sie sei eine formale Rekonstruktion aus Phonemen und seiner offenen Morphemkategorien.
Diese offene Morphemkategorie kann nicht so einfach charakterisiert werden Aufzählung reicht nicht mehr. In diese Lücke könnte ein unanalysiertes semantisches Element eindringen.

X 42
Morphem/Quine: wird oft als kleinste bedeutungsträchtige Einheit angesehen. Pointe: das würde den Begriff sprachtranszendent (transzendent) machen. Morpheme sind jedoch sprachimmanent.
Vs: Problem: nach welchem Kriterium würde man mit sprachtranszendente Morphemen kürzere Phonemfolgen als Sätze oder noch längere Folgen als bedeutungsträchtig ansehen können?
Problem: der Begriff der Bedeutung ist zu unklar, als daß er eine Definition des Morphems abgeben könnte.
Wir brauchen aber gar keine transzendente Definition.
Wie man eine Phonemfolge in Wörter oder Morpheme einteilen soll, ist eine bloße Frage der Zweckmäßigkeit und Einfachheit im Rahmen einer rekursiven Bestimmung der zu der Klasse der Sprache gehörenden Folgen. Es ist einfach die Frage, was man zu Beginn als Element festlegt und was man durch Bildungsregeln aufbaut.
Lexikon/Grammatik/Quine: dieser Begriff ist auch immanent, denn es enthält eben die Wörter oder Morpheme, die Kategorien angehören.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Ontologie Searle I 33
Erkenntistheoretisch ist es löblich, aber neurobiologisch einfach falsch zu sagen, die gesamte Wirklichkeit sei objektiv.
I 40
Ontologie/Searle: falsche Frage: Was für Arten von Sachen gibt es in der Welt? Richtig: Was muss der Fall sein, damit unsere Empirie wahr ist? >Empirismus/Searle, >Existenz/Searle.
I 78f
Zurückführbarkeit ist ohnehin eine seltsame Anforderung an die Ontologie, denn früher galt es ja als ein klassischer Nachweis der Nicht-Existenz einer Entität, wenn man sie auf etwas anderes zurückführte.
I 118
Die Ontologie der Beobachtung ist - im Gegensatz zu ihrer Erkenntnistheorie - genau die Ontologie der Subjektivität.
I 182
Die Ontologie der unbewussten Geisteszustände besteht einzig und allein in der Existenz rein neurophysiologischer Phänomene.
I 183
Das scheint ein Widerspruch zu sein: Die Ontologie der unbewussten Intentionalität besteht ganz und gar aus objektiven, neurophysiologischen Dritte Person-Phänomenen, und dennoch haben diese Zustände eine Aspektgestalt! Dieser Widerspruch löst sich auf, wenn wir folgendes berücksichtigen: Der Begriff eines unbewussten intentionalen Zustands ist der Begriff von einem Zustand, der ein möglicher bewusster Gedanke ist.
Die Ontologie des Unbewussten besteht in objektiven Merkmalen des Gehirns, die fähig sind, subjektive bewussten Gedanken zu verursachen.

II 68
An die Repräsentation ist keine Ontologie geknüpft.
V 163
Ontologie: Hauptfrage: Gibt es Kriterien für ontologische Voraussetzungen?
V 164
Existenz/Quine: Etwas, als eine Entität annehmen bedeutet, es als den Wert einer Variablen zu betrachten. Existenz/SearleVsQuine: Dieses Kriterium (Wert einer Variablen für Existenz) ist verwirrend und gehaltlos.
Alternatives Kriterium: Eine Theorie setzt die und nur die Entitäten voraus, von denen sie sagt, dass sie existieren. (Dies muss nicht explizit geschehen.)
V 165
Ontologie/Searle: Eine Schreibweise ist so gut wie eine andere, ontologische Schlussfolgerungen sollte daraus nicht abgeleitet werden. Es ist auch möglich, dass kein Übersetzungsverfahren existiert, durch das sich bestimmen ließe, welche Aussage die einfachere oder besser ist.
SearleVsQuine: Nach Quines Kriterium würden zwei Aussagen, die in Wirklichkeit dieselben Voraussetzungen einschließen, verschiedene Voraussetzungen einschließen! (Dieses Argument wurde von William AlstonVsQuine vorgebracht).

Stalnaker I 181
Ontologie/Sprache/Metaphysik/Searle: Man darf keine ontologische Konklusionen aus linguistischen Thesen ableiten.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Ordnung Monod I 11
Ordnung/Struktur/Organisation/Monod : werden zwei Begriffen untergeordnet. 1. Teleonomie (von einem übergeordneten Zweck diktierte Eigenschaft) der "apparativen" Organisation.
2. Invarianz der den teleonomischen Strukturen zugrunde liegenden Information.
Proteine: Träger teleonomischer Leistungen
Nukleinsäuren: invarianter Informationsspeicher dank Komplementarität als ausschließlicher Wechselwirkung.
Reproduktion: nahezu invariant durch die organisierten Protein Nukleinsäure Systeme. (mit gewisser Unschärfe). Mutation durch Übersetzungsfehler.
I 13
Nukleinsäuren: teilen sich in DNS: Speicher und RNS: Boten. Aufgrund der Nichtumkehrbarkeit ideser Aufteilung kann das teleonomische Programm, obwohl es Gegenstand der Mutation ist, selber nicht zu seiner Veränderung beitragen.
I 14
Selektion/Eigen: ihr liegt ein physikalisch klar formulierbares Bewertungskonzept zugrunde. Wäre es rein willkürlich, wäre es "survival of the survivor". Selektion bedeutet aber Einschränkung des Zufalls. In der großen Zahl gehorcht die Selektion der Notwendigkeit. ((s Aber sicher nicht auf ein Ziel!).
Eigen: sie erfolgt nach strengen Kriterien.
Zufall/Notwendigkeit/Eigen: die Notwendigkeit tritt gleichberechtigt neben den Zufall, sobald eine Wahrscheinlichkeitsverteilung existiert.
I 25
Ordnung/Organisation/Kriterien/Monod : ein noch enttäuschenderes Kriterium wäre die Funktion: Bsp man vergleiche etwa Pferde auf einem Feld mit Autos auf der Straße. Bsp Auge und Fotoapparat lassen sich nach Struktur und Leistung durchaus vergleichen.


Mon I
J. Monod
Zufall und Notwendigkeit Hamburg 1982
Unendlichkeit Wittgenstein II 127
Unendlichkeit/unendlich/Zahl p/Kriterium/Wittgenstein: Bsp Entwicklung der Zahl p: - Wahrheitskriterium wenn wir 3 Siebener finden, haben wir sie entdeckt. - Falschheitskriterium: haben wir nicht: denn wenn wir sie nicht gefunden haben, wissen wir nicht, ob es sie noch später gibt. - Sätze mit W-Kriterium sind anders als solche mit F-Kriterium. - Noch andere Sätze: haben beides.
II 407
unendlich/Entwicklung von p /Wittgenstein: die Schwierigkeit ist psychologischer Art - Weil wir endliche Geschöpfe sind - Ob Gott die Entwicklung überblicke, hat gar keine Bedeutung. - Einziges Kriterium: Vorhandensein eines Beweises - (Z.B. für die Existenz von 3 Siebenern.).

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960
Wahrheitsfunktionen Quine I 252
Jede Wahrheitsfunktion ist bezeichnungsdurchsichtig.
V 160
Quantoren/Wahrheitsfunktion: sind gleichgültig gegenüber den meisten Unterschieden, aber nicht gegenüber dem zwischen endlich/unendlich. - Wohl aber gleichgültig gegenüber Unterschieden zwischen verschiedenen unendlichen Mächtigkeiten. (abzählbar/überabzählbar) - (> Löwenheim). Weitere Autoren zu Wahrheitsfunktion.
VII (f) 118
Universalien/Ontologie/Wahrheitsfunktionen/Quine: eine andere, kühnere Weise, die Universalien zu abstrahieren liegt darin, sie der Quantifikation zugänglich zu machen. So dehnen wir die wahrheitsfunktionale Logik aus! "(p)", "(Ep)" usw. : sind dann nicht mehr nur schematisch. Sie können geeignete Entitäten als Werte annehmen, insbesondere Propositionen oder besser, Wahrheitswerte.

VII (h) 156ff
Sprache/Wahrheitsfunktionen/Intensionalität/Opazität/Quine: jede nicht-wahrheitsfunktionale Sprache führt zu opaken Kontexten. Siehe V 188
V 188
Wissenschaft/Opazität/Quine: Lösung: Beschränkung der Wissenschaftssprache auf Wahrheitsfunktionen und Gegenstands-Quantifikation.
I 115
Die Wahrheiten des wahrheitsfunktionalen Teils der Logik sind die Tautologien.
II 17
Bsp "Sobald (when) es Nacht wird, werden die Lampen angezündet" Hier ist "sobald" eine mit den Wahrheitsfunktionen vergleichbare Verknüpfungspartikel. Zufällig führt sie eher zu bleibenden Sätzen.
II 192
Aus heutiger Sicht ist die Quantorenlogik nichts weiter als eine Weiterentwicklung der Logik der Wahrheitsfunktionen. Der Wahrheitswert einer Wahrheitsfunktion lässt sich anhand der Wahrheitswerte der Argumente berechnen. Wieso wird dann Quantorenlogik dadurch nicht entscheidbar mittels Wahrheitstafeln? Dieses Gültigkeitskriterium wäre zu streng, weil die quantifizierten Teilausdrücke nicht immer unabhängig voneinander sind! Die Wahrheitstafel erfüllt aber voll ihren Dienst, wenn alle Variablen voneinander unabhängig sind.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Wahrheitsprädikat Putnam I (c) 90
Nullstellige Relation: Bsp Tarski: "wahr" ist der nullstellige Fall von Erfüllung: d.h. eine Formel ist wahr, wenn sie keine freien Variablen hat und die Nullfolge sie erfüllt. - Nullfolge: konvergiert gegen 0. Bsp 1;,1/4,1/9,1/16,...
I (c) 97
Wahrheit/Logik/Putnam: die Bedeutung von "wahr" und der Junktoren ist nicht durch deren formale Logik festgelegt. - > Holismus - > Quine: die Unterscheidung zwischen der ganzen Theorie und Bedeutungen von einzelnen Aussagen ist nutzlos.
I (e) 145
"Wahr"/Tarski/Putnam: alle Autoren: die Bedeutung von "wahr" wird durch jede Definition erfasst, die das Kriterium W erfüllt - die Bedeutung kann weiterhin erklärt werden durch nicht-semantisches Vokabular (deskriptive Worte der Objektsprache und logisches Vokabular).

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Wahrheitswert Quine VII (d) 71
Propositionaler Kalkül/Ununterscheidbarkeit/theoretische Termini/Quine: "p", "q" usw. beziehen sich auf propositionale Begriffe, was immer sie sein mögen. Aber wir wissen, daß propositionale Begriffe wie Wahrheitswerte nicht unterscheidbar sind in Begriffen des Kalküls, die Ausdruckskraft des Kalküls ist beschränkt.
VII (f) 112
Wahrheitswerte/Quine: können als abstrakten Entitäten zugelassen werden.
VII (f) 115
Wahrheitwert/Quine: keine abstrakte Entität, an die wir mit Behauptungen appellieren.
VII (i) 154
Reichweite/Russell: ein Wechsel in der Reichweite einer Kennzeichnung ist neutral gegenüber dem Wahrheitswert eines beliebigen Satzes. Quine: aber nur, wenn die Kennzeichnung etwas bezeichnet.
Lauener XI 38
Quantifikation/Lauener/(s): nur quantifizierten Sätzen können Wahrheitswerte zugeschrieben werden.
Quine I 226
Vagheit/Quine: lässt die Wahrheitswerte unangetastet. Daher kann sie nützlich sein.
I 263ff
Wahrheitswert/Intension/Extension/Quine: in extensionalen Kontexten darf ein singulärer Term durch einen gleichbezeichnenden singulären Term ersetzt werden, ohne dass sich der Wahrheitswert des Satzes ändert. Das geht nicht in opaken (intensionalen) Kontexten.
I 266
Opakte Kontexten/Wahrheitswert/Frege: in einer Konstruktion mit einer propositionalen Einstellungen darf ein Satz oder Terminus keine Wahrheitswerte, keine Klasse und kein Individuum bezeichnen, sondern funktioniert als "Name eines Gedankens" oder Name einer Eigenschaft oder eines "Individuenbegriffs". ((s) In nicht-intensionalen Kontexten bezeichnet ein Satz bei Frege einen Wahrheitswert, "Das Wahre", oder "Das Falsche". > "Große Tatsache", >"Slingshot-Argument").
II 192
Aus heutiger Sicht ist die Quantorenlogik nichts weiter als eine Weiterentwicklung der Logik der Wahrheitsfunktionen. Der Wahrheitswert einer Wahrheitsfunktion lässt sich anhand der Wahrheitswerte der Argumente berechnen. Wieso wird dann Quantorenlogik dadurch nicht entscheidbar mittels Wahrheitstafeln? Dieses Gültigkeitskriterium wäre zu streng, weil die quantifizierten Teilausdrücke nicht immer unabhängig voneinander sind.
Manche Teilausdrücke könnten sich als nicht wahr herausstellen, sind aber bei näherer Betrachtung einer Zuordnung zu Wahrheitswerten unwürdig. Siehe auch >Wahrheitswerttabellen.

III 281
Wahrheitswert/Existenz/Nichtexistenz/Ontologie/Logik/Quine: welchen Wahrheitswert haben Sätze wie Bsp „Zerberus bellt“?. (Siehe auch >Einhorn-Beispiel). Die Antwort „falsch“ wäre voreilig.
III 282
Problem: zu allen Sätzen, die dann falsch wären, gäbe es eine Negation, die dann wahr wäre! Unsere Ableitungsmethoden beweisen nichts für den Fall, dass es das Objekt nicht gibt. Was zu beweisen wäre, beruht auf einer nichterfüllten Voraussetzung. Wahrheitswertlücke/Quine: stammt aus der Alltagsprache, in der Logik müssen wir sie füllen. Und sei es willkürlich. Jeder Satz soll einen Wahrheitswert (wahr oder falsch) haben.
Das war der Grund für die bequeme Erweiterung des Begriffs des Konditionals in § 3,m die allgemein einen WW für das gesamte Konditional zuließ. Eine ähnliche Erweiterung brauchen wir jetzt für sing Term, die nichts bezeichnen.
Das geht aber nicht durch eine allumfassende Entscheidung. Wohl aber geht das für einfache Sätze, aus denen wir Regeln für zusammengesetzte Sätze ableiten.
Def einfaches Prädikat: ist ein Prädikat, wenn es nicht explizit die Form einer Quantifikation, Negation, Konjunktion, Alternation usw. von kürzeren Bestandteilen hat.
Wird ein einfaches Prädikat auf einen singulären Term angewendet, der nichts bezeichnet, soll der betreffende Satz als falsch gelten. Dann ist Bsp „Zerberus bellt“ falsch, weil er eine Anwendung des Prädikats „[1] bellt“ auf „Zerberus“ darstellt.

V 112
Wahrheitswerte/Sprachlernen/Quine: Wahrheitswerte entsprechen einer fortgeschritteneren Stufe des Lernens. Anhand verschiedener Theorien für verschiedene Gegenstandsgebiete
V 113
lernen wir schließlich, (wenn überhaupt), welches Urteil man in den unbestimmten Fällen der Konjunktion oder Alternation in der Mitte der Tafel abgeben soll. Logik/Sprachlernen/Quine: die zweiwertige Logik ist ein theoretisches Produkt, das wie alle Theorie nur mittelbar gelernt wird. Wie, darüber können wir nur spekulieren.

VI 128
Singuläre Termini/Wahrheitswert/Sinn/zweiwertige Logik/Einhorn/Quine: im Falle bezugsloser singulärer Termini oder fehlgeschlagener Kennzeichnungen kennen wir den Wahrheitswert vielleicht nicht. Es ist nicht gewinnbringend, solche Sätze als sinnlos zu bezeichnen, da die Existenz des Objekts sich (Bsp Pluto) herausstellen könnte. Es geht zwar in Ordnung, den Wahrheitswert offen zu lassen, aber nicht den Sinn eines Satzes!
VI 129
Singuläre Termini/Wahrheitswert/Sinn/zweiwertige Logik/Einhorn/Quine: im Falle bezugsloser singulärer Termini oder fehlgeschlagener Kennzeichnungen kennen wir den Wahrheitswert vielleicht nicht. Es ist nicht gewinnbringend, solche Sätze als sinnlos zu bezeichnen, da die Existenz des Objekts sich (Bsp Pluto) herausstellen könnte. Es geht zwar in Ordnung, den Wahrheitswert offen zu lassen, aber nicht den Sinn eines Satzes!
VI 131
Antirealismus/Satz vom ausgeschlossenen Dritten/Dummett/Quine: Dummett wendet sich mit erkenntnistheoretischen Argumenten gegen den Satz vom ausgeschlossenen Dritten. (Auch Brouwer): Kein Satz ist wahr oder falsch, solange kein Verfahren zur Feststellung des Wahrheitswertes bekannt ist.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Q XI
H. Lauener
Willard Van Orman Quine München 1982
Wahrheitswerttabellen Quine II 192
Aus heutiger Sicht ist die Quantorenlogik nichts weiter als eine Weiterentwicklung der Logik der Wahrheitsfunktionen. Der Wahrheitswert einer Wahrheitsfunktion lässt sich anhand der Wahrheitswerte der Argumente berechnen. Wieso wird dann Quantorenlogik dadurch nicht entscheidbar mittels Wahrheitstafeln?
Dieses Gültigkeitskriterium wäre zu streng, weil die quantifizierten Teilausdrücke nicht immer unabhängig voneinander sind.
Manche Teilausdrücke könnten sich als nicht wahr herausstellen, sind aber bei näherer Betrachtung einer Zuordnung zu Wahrheitswerten unwürdig.

Die Wahrheitstafel erfüllt aber voll ihren Dienst, wenn alle Variablen voneinander unabhängig sind.

VII (f) 116
Wahrheitswerte/Extension/Quine: sogar Gültigkeit (validity) und die Extension von Prädikaten können eliminiert werden! Durch Wahrheitswerttabellen (Wahrheitstafeln).

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Zitat/ Zitattilgung Putnam Rorty VI 87
Wahrheit/Putnam: wir kommen nicht darum herum, dass es irgendeine Art von Wahrheit gibt, irgendeine Art von Richtigkeit, die Substanz hat, und sich nicht bloß der "Zitattilgung" verdankt! Das bedeutet, dass sich das Normative nicht eliminieren lässt. Putnam: diese Richtigkeit kann nicht nur für eine Zeit und einen Ort gelten. (RortyVsPutnam).
Putnam I (e) 144f
Zitattilgung/Putnam: sagt, dass >Kriterium W korrekt ist, aber nicht, wie man "wahr" so definiert, dass das Kriterium erfüllt sein wird - Zitattilgung erlaubt auch nicht, das Prädikat "wahr" aus allen Kontexten zu entfernen. - Bsp mit welchem Satz, der "wahr" nicht enthält, soll dies äquivalent sein: "Wenn die Prämissen eines Schlusses der Form p oder q, nicht-p, also q, beide wahr in S sind, dann ist die Konklusion ebenfalls wahr in S"? - Tarskis Theorie geht über Zitattilgung hinaus, weil sie eine Äquivalenz mit Variablen und Quantoren liefert, die die Zitattilgung allein nicht liefert.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
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Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
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Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000