Lexikon der Argumente


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Begriff/
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Literatur
Information Shannon Brockman I 155
Information/Shannon/Kaiser: In Shannons inzwischen berühmter Formulierung(1) ergab sich der Informationsgehalt einer Zeichenkette durch den Logarithmus der Anzahl der möglichen Symbole, aus denen eine bestimmte Zeichenkette ausgewählt wurde. Shannons wichtigste Erkenntnis war, dass die Information einer Nachricht genau wie die Entropie eines Gases war: ein Maß für die Störung des Systems.
Brockman I 154
(....) Der Mathematiker Warren Weaver erklärte, dass in Shannons Formulierung "das Wort Information.... in einem besonderen Sinne verwendet wird, der nicht mit seinem normalen Gebrauch verwechselt werden darf. Insbesondere dürfen Informationen nicht mit Bedeutung verwechselt werden(2). Sprachwissenschaftler und Dichter seien vielleicht besorgt über die "semantischen" Aspekte der Kommunikation, fuhr Weaver fort, aber nicht Ingenieure wie Shannon.
Vielmehr bezieht sich "dieses Wort "Information" in der Kommunikationstheorie nicht so sehr auf das, was man sagt, sondern auf das, was man sagen könnte." (2).


1. Claude Shannon, A Mathematical Theory of Communication, Bell System Technical Journal (1948), Vol. 27/3
2. Warren Weaver, ’Recent Contributions to the Mathematical Theory of Communication,” in Claude Shannon and Warren Weaver, The Mathematical Theory of Communication (Urbana: University of Illinois Press, 1949), 8.


Kaiser, David “”information” for Wiener, for Shannon, and for Us” in: Brockman, John (ed.) 2019. Twenty-Five Ways of Looking at AI. New York: Penguin Press.

Brockman I
John Brockman
Possible Minds: Twenty-Five Ways of Looking at AI New York 2019
Neo-Fisher-Effekt Uribe Uribe I 4
Def Fisher-Effekt/Uribe: Eine Vielzahl empirischer und theoretischer Studien argumentieren, dass eine vorübergehende positive Störung des Nominalzinses einen vorübergehenden Anstieg des Realzinses verursacht, was wiederum die Gesamtnachfrage und die Inflation (...) herunter drückt (siehe zum Beispiel
I 5
Christiano, Eichenbaum und Evans, 2005)(1). Ebenso ist eine Eigenschaft praktisch aller modernen geldwirtschaftlich untersuchten Modelle, dass ein vorübergehender Anstieg des Nominalzinses langfristig keinen Einfluss auf die Inflation hat. Im Gegensatz dazu, wenn der Anstieg des Nominalzinses dauerhaft ist, muss die Inflation früher oder später um etwa das gleiche Ausmaß steigen, wenn der Realzins, gegeben durch die Differenz zwischen dem Nominalzins und der erwarteten Inflation, nicht langfristig durch nominale Faktoren bestimmt wird (...). Diese eins-zu-eins langfristige Beziehung zwischen Nominalzinsen und Inflation wird als Fisher-Effekt bezeichnet. Def Neo-Fisher Effekt/Uribe: Der Neo-Fisher-Effekt besagt, dass ein permanenter Anstieg des Nominalzinses nicht nur langfristig, sondern auch kurzfristig zu einem Anstieg der Inflation führt.
I 6
Der Fisher-Effekt liefert jedoch keine Prognose, wann die Inflation wahrscheinlich
I 8
den dauerhaften Anstieg des Nominalzinses einholen wird. Sie besagt nur, dass sie dies schließlich tun muss.
Uribe I 8
Neo-Fisher-Effekt/Empirisches Modell/Neu-Keynesianisches Modell/Inflation/Zinsen/Uribe: Empirisches Modell: Das empirische Modell zielt darauf ab, die Dynamik von drei makroökonomischen Indikatoren (...) zu erfassen: der Logarithmus der realen Pro-Kopf-Leistung (...), die Inflationsrate (...), ausgedrückt in Prozent pro Jahr, und der Nominalzins (....), ausgedrückt in Prozent pro Jahr.
[Uribe] geht davon aus, dass [die drei obigen Indikatoren] von vier exogenen Schocks getrieben werden: einem nicht stationären (oder permanenten) monetären Schock (...), einem stationären (oder vorübergehenden) monetären Schock (...), einem nicht stationären nicht monetären Schock (...) und einem stationären nicht monetären Schock (...).
I 16
[Uribe] schätz[t] das empirische Modell auf vierteljährlichen US-Daten über den Zeitraum 1954:Q3 bis 2018:Q2.
I 18
Das Hauptergebnis [aus dem empirischen Modell] ist, dass die Anpassung der Inflation an ihr höheres langfristiges Niveau kurzfristig erfolgt. Tatsächlich steigt die Inflation um 1 Prozent und bleibt danach in etwa auf diesem Niveau. Auf der realen Seite der Wirtschaft führt der permanente Anstieg des Nominalzinses nicht zu einem Rückgang der Gesamtaktivität. Tatsächlich weist die Produktion eine vorübergehende Expansion auf. Dieser Effekt könnte die Folge niedriger Realzinsen sein, die sich aus der schnellen Konjunkturbelebung nach dem permanenten Zinsschock ergeben. Aufgrund der schnelleren Reaktion der Inflation im Verhältnis zu dem des Nominalzinses fällt der Realzins bei Belastung um fast 1 Prozent und nähert sich von unten auf sein stationäres Niveau an, was bedeutet, dass die gesamte Anpassung an einen permanenten Zinsschock im Zusammenhang mit niedrigen Realzinsen erfolgt.
I 22
Wie wichtig sind nicht-stationäre monetäre Schocks? Die Relevanz des Neo-Fisher-Effekts hängt nicht nur davon ab, ob er in den Ist-Daten identifizierbar ist (...), sondern auch davon, ob permanente monetäre Schocks eine wichtige Rolle bei der Erklärung kurzfristiger Bewegungen der Inflationsrate spielen.
I 23
Das empirische Modell weist dieser Art von monetärer Störung [dem nicht-stationären monetären Schock] eine bedeutende Rolle zu, insbesondere bei der Erklärung von Bewegungen bei nominalen Variablen. Im Vergleich dazu erklärt der stationäre monetäre Schock einen relativ kleinen Anteil der Bewegungen in den drei im Modell enthaltenen makroökonomischen Indikatoren.
I 25
Zusammenfassend prognostiziert das geschätzte empirische Modell, dass ein permanenter Anstieg des Nominalzinses zu einem sofortigen Anstieg der Inflation und einer Übergangsdynamik führt, die durch niedrige Realzinsen und keinen Output-Verlust gekennzeichnet ist. >Terminologie/Uribe
Neu-Keynesianisches Modell: In diesem Abschnitt wird das Vorhandensein eines Neo-Fisher-Effekts im Rahmen eines geschätzten Standardoptimierungsmodells in der neokeynesianischen Tradition untersucht. [Das Modell] wird von sechs Schocks angetrieben: permanenten und vorübergehenden Zinsschocks, permanenten und vorübergehenden Produktivitätsschocks, einem Präferenzschock und einem Arbeitskräfteversorgungsschock.
I 37
Die Antworten, die das neukeynesianische Modell impliziert, stimmen mit denen des empirischen Modells überein (...). Eine Erhöhung des Nominalzinssatzes, die von privaten Agenten als dauerhaft angesehen wird (...), führt kurzfristig zu einem Anstieg der Inflation, ohne dass die Gesamtaktivität verloren geht. Im Gegensatz dazu verursacht eine Erhöhung des nominalen Zinssatzes, der als
I 39
vorübergehend interpretiert wird (...), einen Rückgang der Inflation und einen Rückgang der Gesamtaktivität. Die Reaktion auf einen permanenten Anstieg der Nominalzinseninflation, heißt nicht nur, dass die Inflation zu steigen beginnt, sondern dies auch schneller tut als der Nominalzins. Infolgedessen sinkt der Realzins. Im Gegensatz dazu führt ein vorübergehender Anstieg des Nominalzinses zu einem Rückgang der Inflation und einem Anstieg des Realzinses. Eine natürliche Frage ist, warum sich die Inflation kurzfristig schneller bewegt als der Zinssatz, wenn der Währungsschock voraussichtlich dauerhaft sein wird. Die Antwort hat mit dem Vorhandensein von nominalen Rigiditäten und mit der Art und Weise zu tun, wie die Zentralbank die Geldpolitik betreibt. Als Reaktion auf einen permanenten
I 40
Geldschock, der den Nominalzins langfristig um ein Prozent erhöht, erhöht die Zentralbank den kurzfristigen Leitzins schnell, aber schrittweise. Gleichzeitig wissen die Unternehmen, dass durch den Fisher-Effekt das Preisniveau langfristig um ein Prozent steigen wird und dass auch sie langfristig ihren eigenen Preis im gleichen Verhältnis erhöhen müssen, um Verluste zu vermeiden. Da Unternehmen mit quadratischen Kosten für die Preisanpassung konfrontiert sind, finden sie es optimal, sofort mit der Erhöhung des Preises zu beginnen. Da alle Unternehmen das Gleiche tun, beginnt die Inflation selbst zu steigen, sobald der Schock angekündigt wird.

1. Christiano, Lawrence J., Martin Eichenbaum, and Charles L. Evans, “Nominal Rigidities and the Dynamic Effects of a Shock to Monetary Policy,” Journal of Political Economy 113, 2005, 1-45.


Martín Uribe (2019): The Neo-Fisher Effect: Econometric Evidence from Empirical and Optimizing Models. In: NBER Working Paper No. 25089.

Uribe I
Martin Uribe
The Neo-Fisher Effect: Econometric Evidence from Empirical and Optimizing Models. NBER Working Paper No. 25089 2019
Objektivität Field I 272f
Def Objektivität/Mathematik/Kreisel/Putnam/Field: Objektivität soll darin bestehen, dass wir nur die wahren Axiome glauben. ((s) Objektivität also subjektiv, auf propositionale Einstellungen bezogen, gleichzeitig auf Wahrheit.) Problem: Die Axiome beziehen sich auch auf die Ontologie.
I 274
Ontologie muss nicht in Begriffen der Wahrheit der Axiome erklärt werden - das geht nämlich nicht in den assoziierten modalen Sätzen.
I 277
Objektivität/Mathematik/Mengenlehre/ML/Field: Selbst wenn wir "e" als fix annehmen, braucht die platonistische (!) Sicht nicht anzunehmen, dass die Wahrheiten objektiv determiniert sind. Denn es gibt andere Gesamtheiten, über die die Quantoren in einer Mengenlehre gehen können. Putnam: weiter: Es gibt gar keinen Grund "e" fixiert zu halten. FieldVsPutnam: Verwechslung der Sicht, dass Referenz festgelegt wird (z.N. kausal) mit der Sicht, dass sie durch eine Beschreibungstheorie festgelegt wird, die "Ursache" enthält.
II 316
Objektivität/Wahrheit/Mathematik/Field: These: Selbst wenn es keine mathematischen Objekte gibt, warum sollte es nicht der Fall sein, dass es genau einen Wert von n gibt, für den An - modal interpretiert - objektiv wahr ist?
II 316
Mathematische Objektivität/Field: Für sie brauchen wir nicht die Existenz mathematischer Objekte anzunehmen, wenn wir die Objektivität der Logik voraussetzen - objektiv korrekt sind aber nur Sätze der Mathematik, die aus den Axiomen bewiesen werden können.
II 319
Mathematische Begriffe sind nicht kausal mit ihren Prädikaten verbunden ((s) sondern begrifflich) - Bsp für jede Wahl einer Mächtigkeit des Kontinuums können wir Eigenschaften und Relationen für unsere mengentheoretischen Begriffe (hier: Vokabular) finden, die diese Wahl wahr machen und eine andere Wahl falsch.
II 320
Die Verteidigung der Axiome ist genug, um die Mathematik (ohne Objekte) objektiv zu machen - aber nur mit dem weiten Begriff von Konsistenz: dass ein System konsistent ist, wenn nicht jeder Satz eine Folge von ihm ist.
II 340
Objektivität/Mengenlehre/Elementbeziehung/Field: Zur Feststellung der bestimmten Extension von "e" und "Menge" brauchen wir auch die physikalischen Anwendungen - auch für "Finitheit".
III 79
Willkür/willkürlich/Skalentypen/Skalarfeld/Massendichte/Field: Massendichte ist ein ganz spezielles Skalarfeld, das wegen seiner logarithmischen Struktur "weniger willkürlich" ist als die Skale für das Gravitationspotential - ((s) >Objektivität, >Logarithmus.) - Logarithmische Strukturen sind weniger willkürlich - Die Massendichte braucht mehr Grundbegriffe als andere Skalarfelder - Skalarfeld: Bsp Höhe.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Ordnung Wiener II 32
Ordnung/Wiener: je wahrscheinlicher ein Schematyp ist, umso weniger Ordnung enthält er, denn Ordnung ist (…) ein Mangel an Zufälligkeit. Das übliche Maß des Ordnungsgrades einer aus einer größeren Gruppe ausgewählten Schemagruppe ist der negative Logarithmus der Wahrscheinlichkeit der kleineren Gruppe, wenn wir die Wahrscheinlichkeit der größeren Gruppe gleich eins annehmen. Der positive Logarithmus der Wahrscheinlichkeit ist das Maß der Unordnung.


WienerN I
Norbert Wiener
Cybernetics, Second Edition: or the Control and Communication in the Animal and the Machine Cambridge, MA 1965

WienerN II
N. Wiener
Mensch und Menschmaschine Frankfurt/M. 1952
Terminologien Uribe Uribe I 4
Terminologien/Uribe: Def Fisher-Effekt/Uribe: Eine Vielzahl empirischer und theoretischer Studien argumentieren, dass eine vorübergehende positive Störung des Nominalzinses einen vorübergehenden Anstieg des Realzinses verursacht, was wiederum die Gesamtnachfrage und die Inflation (...) herunter drückt (siehe zum Beispiel
I 5
Christiano, Eichenbaum und Evans, 2005)(1). Ebenso ist eine Eigenschaft praktisch aller modernen geldwirtschaftlich untersuchten Modelle, dass ein vorübergehender Anstieg des Nominalzinses langfristig keinen Einfluss auf die Inflation hat. Im Gegensatz dazu, wenn der Anstieg des Nominalzinses dauerhaft ist, muss die Inflation früher oder später um etwa das gleiche Ausmaß steigen, wenn der Realzins, gegeben durch die Differenz zwischen dem Nominalzins und der erwarteten Inflation, nicht langfristig durch nominale Faktoren bestimmt wird (...). Diese eins-zu-eins langfristige Beziehung zwischen Nominalzinsen und Inflation wird als Fisher-Effekt bezeichnet. Def Neo-Fisher Effekt/Uribe: Der Neo-Fisher-Effekt besagt, dass ein permanenter Anstieg des Nominalzinses nicht nur langfristig, sondern auch kurzfristig zu einem Anstieg der Inflation führt.
I 6
Der Fisher-Effekt liefert jedoch keine Prognose, wann die Inflation wahrscheinlich
I 8
den dauerhaften Anstieg des Nominalzinses einholen wird. Sie besagt nur, dass sie dies schließlich tun muss. Empirisches Modell: Das empirische Modell zielt darauf ab, die Dynamik von drei makroökonomischen Indikatoren zu erfassen (...).
1. Der Logarithmus der realen pro Kopf-Leistung: yt
2. Die Inflationsrate: πt, ausgedrückt in Prozent pro Jahr.
3. Der Nominalzins: it, ausgedrückt in Prozent pro Jahr.
[Uribe] geht davon aus, dass yt, πt, und it von vier exogenen Schocks angetrieben werden: einem nicht stationären (oder permanenten) monetären Schock (X m/t), einem stationären (oder vorübergehenden) monetären Schock (z m/t), einem nicht stationären nicht monetären Schock (X n/t) und einem stationären nicht monetären Schock (z n/t).
I 16
[Uribe] schätz[t] das empirische Modell auf Grundlage von vierteljährlichen US-Daten aus dem Zeitraum 1954: Q3 bis 2018: Q2. Der Proxy für yt ist der Logarithmus des realen BIP, saisonbereinigt in Chained Dollars von 2012 abzüglich des Logarithmus der zivilen nicht-institutionellen Bevölkerung ab 16 Jahren. Der Proxy für πt ist die Wachstumsrate des impliziten BIP-Deflators, ausgedrückt in Prozent pro Jahr. Der implizite BIP-Deflator wiederum wird als das Verhältnis von BIP in laufenden Dollar und realem BIP, beide saisonbereinigt, berechnet. Der Proxy dafür ist der monatliche Effektivzinssatz der Federal Funds, der durch Mittelung in Quartalsfrequenz umgerechnet und in Prozent pro Jahr ausgedrückt wird. >Neo-Fischer-Effekt/Uribe.


1. Christiano, Lawrence J., Martin Eichenbaum, and Charles L. Evans, “Nominal Rigidities and the Dynamic Effects of a Shock to Monetary Policy,” Journal of Political Economy 113, 2005, 1-45.


Martín Uribe (2019): The Neo-Fisher Effect: Econometric Evidence from Empirical and Optimizing Models. In: NBER Working Paper No. 25089.

Uribe I
Martin Uribe
The Neo-Fisher Effect: Econometric Evidence from Empirical and Optimizing Models. NBER Working Paper No. 25089 2019
Willkür Field I 24
Identität/Identifikation/Field: In vielen Gebieten gibt es das Problem der durchgängigen Willkür von Identifikationen. In der Mathematik ist dies aber stärker als bei physikalischen Objekten.
I 181
Intensitätsrelationen zwischen Paaren oder Tripeln usw. von Punkten: Vorteil: Das vermeidet eine Zuschreibung von Intensitäten zu Punkten und damit eine willkürliche Wahl einer numerischen Skala für Intensitäten.
III 32
Addition/Multiplikation: Addition ist nicht in Hilberts Geometrie möglich (nur mit willkürlichem Nullpunkt und willkürlicher 1) - Lösung: ist die Annahme von Intervallen statt Punkten.
II 310
Nicht-klassische Glaubensgrade/GG/Unbestimmtheit/Field: Bsp dass jede "Entscheidung" über die Mächtigkeit des Kontinuums willkürlich ist, ist ein guter Grund, nicht-klassische Glaubensgrade anzunehmen. (Gemäßigt nicht-klassische Logik: dass einige Instanzen des Satzes vom ausgeschlossenen Dritten nicht behauptbar sind.)
III 31
Zahl/Punkte/Field: Kein Platonist wird reelle Zahlen mit Punkten auf einer physischen Linie identifizieren. Das wäre zu willkürlich ("welche Linie?"). Was soll der Nullpunkt sein und was soll 1 sein?
III 32 f
Hilbert/Geometrie/Axiome/Field: Multiplikation von Intervallen: sind nicht möglich, weil wir dazu ein willkürliches "Einheitsintervall" brauchten. Lösung: ist der Vergleich von Produkten von Intervallen. Verallgemeinerung/Field: Eine Verallgemeinerung ist dann auf Produkte von Raumzeit-Intervallen mit skalaren Intervallen möglich. ((s) Bsp Temperaturunterschied, Druckunterschied). Field: Daher darf man Raumzeit-Punkte nicht als reelle Zahlen auffassen.
III 48
FieldVsTensoren: sind willkürlich gewählt. Lösung/Field: Gleichzeitigkeit.
III 65
Def gleichaufgeteilte Region/gleichgeteilte/gleichmäßig geteilt/Abstandsgleichheit/Field: (alle Abstände innerhalb der Region gleich: R sei eine Raumzeit-Region deren sämtliche Punkte auf einer einzigen Linie liegen, und dass für jeden Punkt x von R der strikt st-zwischen (raum-zeitlich) zwei Punkten von R liegt, es Punkte y und z von R gibt, sodass a) genau ein Punkt von R strikt st-zwischen y und z ist und dieser ist x und - b) xy P-Cong xz - ((s) Damit vermeidet man jegliche willkürliche (Längen-) Einheiten! - Bsp "weniger" Punkte in dem entsprechenden Intervall oder "gleich viele".) ((s) Aber nicht zwischen Temperatur und Raumeinheiten (welches gemeinsame Maß?)) Wohl aber in gemischten Produkten! Dann: "das gemischte Produkt... ist kleiner als das gemischte Produkt..." - Abstandsgleichheit in jedem Bereich für sich: skalar/raum-zeitlich.
III 79
Willkür/willkürlich/Skalentypen/Skalarfeld/Massendichte/Field: Massendichte ist ein ganz spezielles Skalarfeld, das wegen seiner logarithmischen Struktur "weniger willkürlich" ist als die Skala für das Gravitationspotential. - ((s) >Objektivität, >Logarithmus) - Logarithmische Strukturen sind weniger willkürlich. - Massendichte: braucht mehr Grundbegriffe als andere Skalarfelder. Skalarfeld: Bsp Höhe.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994