Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 4 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsAlltagsspracheVsAlltagssprache Black Vs Alltagssprache II 207
Alltagssprache/Austin: hat die lange Prüfung des Überlebens des Tüchtigsten überstanden, feinere Unterscheidung als theoretisch ersonnene künstliche Sprachen.
II 208
VsAlltagssprache, Philosophie der Alltagssprache/Max Black: These: sie sei intellektuell konservativ.
II 161
VsSprache/Black: es gibt eine lange Tradition, sich gegen angebliche oder tatsächliche Irreführung durch Sprache aufzulehnen: Bsp Logan Pearsall Smith: "Ich stand eine Weile da und dachte über Sprache nach, über ihre perfide Gemeinheit und ihre Unangemessenheit, über die Schändlichkeit unseres Wortschatzes und darüber, wie die Moralisten unsere Wörter verdorben haben, indem sie in die Wörter wie in kleine Giftfläschchen all ihren Hass auf menschliche Freude gefüllt haben".
"Logophobie"/Abscheu vor der Sprache/BerkeleyVsSprache: "der größte Teil des Wissens wird durch den Missbrauch der Wörter verwirrt und verdunkelt. da die Wörter sich so sehr dem Verständnis entgegenstellen, bin ich entschlossen, so wenig wie möglich Gebrauch von ihnen zu machen, und zu versuchen, sie bloß und nackt in meine Vorstellungen einzubeziehen".
II 162
LockeVsSprache: war von den Irrtümern, der Dunkelheit den Fehlern und der Verwirrung die durch den schlechten Gebrauch der Wörter verbreitet wird so beeindruckt, dass er sich fragte, ob sie mehr zur Verbesserung oder zur Verhinderung des Wissens beigetragen hat. (Essay Buch III, Kapitel XI Sektion 4). WhiteheadVsSprache: sie ist unvollständig und fragmentarisch, sie stellt nur ein Durchgangsstadium jenseits der Affenmentalität dar. Hauptgefahr für die Philosophie: falsches Vertrauen in die Angemessenheit der Sprache.
Wittgenstein: alle Philosophie ist Sprachkritik.
Brigham Young: ich sehne mich nach der Zeit, in der ein Fingerzeig oder eine Handbewegung jede Idee ohne Äußerung ausdrücken kann. (1854)
Swift: (Reise nach Balnibarbi): ...das Projekt des zweiten Professors bezweckte die Abschaffung aller Wörter...
II 163
die Klügsten folgten der neuen Methode, sich durch Dinge auszudrücken, die sie in einem Bündel auf dem Rücken herumtragen...
III 166
SartreVsSprache/Black: "Ekel": Roquentin versucht, sich ins Schweigen zurückzuziehen.

Black I
Max Black
"Meaning and Intention: An Examination of Grice’s Views", New Literary History 4, (1972-1973), pp. 257-279
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, G. Meggle (Hg) Frankfurt/M 1979

Black II
M. Black
Sprache. Eine Einführung in die Linguistik München 1973

Black III
M. Black
The Prevalence of Humbug Ithaca/London 1983

Black IV
Max Black
"The Semantic Definition of Truth", Analysis 8 (1948) pp. 49-63
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994
VsAlltagsspracheVsAlltagssprache Fodor Vs Alltagssprache II 123
FodorVsAlltagssprache: das zwingt den Philosophen der Alltagssprache, immer mehr bei den Intuitionen Zuflucht zu suchen.
II 124
Insbesondere wird er in Anspruch nehmen, Anomalien intuitiv zu erkennen und zu sagen, ein philosophisches Problem sei dann gelöst, wenn Anomalien erkannt seien. (Cavell behauptet das!). FodorVsCavell: Widerspruch: er meint also, dass es in der philosophischen Praxis darauf ankommt, Wörter nicht falsch zu verwenden und zugleich meint er, dass er mit Hilfe der Intuitionen entscheiden kann, wann ein Wort falsch gebraucht wird.
Wenn es intuitiv auch klar sein mag, wann ein Wort anomal ist, so genügt es für philosophische Zwecke nicht zu wissen, dass es anomal ist, es kann aus vielen Gründen anomal sein, von denen einige nicht fehlerhaft sind!
Bsp Wenn man dem Metaphysiker vorwirft, dass er die Sprache falsch verwendet, wird er zu recht antworten: "Na und?"
Außerdem können wir von einer Bedeutungstheorie nicht verlangen, dass sie jede Äußerung, die ein theoretisch ungeschulter Sprecher anomal nennt, auch von der Theorie so bewertet wird.
II 125
Die Theorie sollte vielmehr nur semantische Verletzungen bestimmen.
II 126
FodorVsIntuitionen: Entscheidungen über Ungewöhnlichkeiten (Anomalien) sind in keiner Weise zu extrapolieren, wenn sie sich nur auf Intuitionen gründen. Dann haben wir gar keine Theorie, sondern nur überanstrengte Intuitionen. OxfordVsFodor/AlltagsspracheVsFodor: könnte kontern, dass wir das Prinzip ignoriert hätten, ähnliche Fälle mit ähnlichen Methoden zu behandeln.
FodorVsVs: das geht an der Sache vorbei: die relevante Ähnlichkeit angeben heißt gerade, genau die Erzeugungsregeln zu bestimmen.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
VsAlltagsspracheVsAlltagssprache Positivismus Vs Alltagssprache Fodor II 118
PositivismusVsAlltagssprache/PositivismusVsOxford: die Philosophie der Alltagssprache (PdA) hat keine Systematik. Eine Darstellung der natürlichen Sprache, die nicht deren formale Struktur bestimmt, kann die Erzeugungsprinzipien für die syntaktischen und semantischen Eigenschaften nicht erfassen.
II 123
FodorVsAlltagssprache: das zwingt den Philosophen der Alltagssprache, immer mehr bei den Intuitionen Zuflucht zu suchen.
II 124
Insbesondere wird er in Anspruch nehmen, Anomalien intuitiv zu erkennen und zu sagen, ein philosophisches Problem sei dann gelöst, wenn Anomalien erkannt seien. (Cavell behauptet das!). FodorVsCavell: Widerspruch: er meint also, dass es in der philosophischen Praxis darauf ankommt, Wörter nicht falsch zu verwenden und zugleich meint er, dass er mit Hilfe der Intuitionen entscheiden kann, wann ein Wort falsch gebraucht wird.
Wenn es intuitiv auch klar sein mag, wann ein Wort anomal ist, so genügt es für philosophische Zwecke nicht zu wissen, dass es anomal ist, es kann aus vielen Gründen anomal sein, von denen einige nicht fehlerhaft sind!
Bsp Wenn man dem Metaphysiker vorwirft, dass er die Sprache falsch verwendet, wird er zu recht antworten: "Na und?"
Außerdem können wir von einer Bedeutungstheorie nicht verlangen, dass sie jede Äußerung, die ein theoretisch ungeschulter Sprecher anomal nennt, auch von der Theorie so bewertet wird.
II 125
Die Theorie sollte vielmehr nur semantische Verletzungen bestimmen.
II 126
FodorVsIntuitionen: Entscheidungen über Ungewöhnlichkeiten (Anomalien) sind in keiner Weise zu extrapolieren, wenn sie sich nur auf Intuitionen gründen. Dann haben wir gar keine Theorie, sondern nur überanstrengte Intuitionen. OxfordVsFodor/AlltagsspracheVsFodor: könnte kontern, dass wir das Prinzip ignoriert hätten, ähnliche Fälle mit ähnlichen Methoden zu behandeln.
FodorVsVs: das geht an der Sache vorbei: die relevante Ähnlichkeit angeben heißt gerade, genau die Erzeugungsregeln zu bestimmen.
III 222
Alltagssprache/Cavell: hier gibt es drei mögliche Typen, Feststellungen über sie zu machen: Typ I Feststellungen: "Wir sagen ...... aber wir sagen nicht...." ((s) Gebrauchsfeststellungen)
Typ II Feststellungen: Die Ergänzung von Typ I Feststellungen durch Erläuterungen.
Typ III Feststellungen: Verallgemeinerungen.
Austin: Bsp wir können freiwillig ein Geschenk machen. (Aussage über die Welt).
Cavell: faßt dies als "materialen Modus" auf für "Wir sagen: ’Das Geschenk wurde freiwillig gemacht’ “. (Aussage über die Sprache).
freiwillig/RyleVsAustin: drückt aus, dass an der Handlung etwas suspekt ist. Wir hätten die Handlung nicht tun sollen.
Cavell These: solche Widersprüche sind in keinem vernünftigen Sinn empirisch.
III 223
Äußerungen der Native Speaker (Muttersprachler) sind keine Feststellungen darüber, was man in einer Sprache sagen kann, sie sind die Quelle von Äußerungen. ((s) Datenmaterial). Wir sind auch ohne Empirie zu jeder beliebigen Typ I Feststellung, die wir zur Stützung einer Typ II Feststellung benötigen, berechtigt.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
VsAlltagsspracheVsAlltagssprache Quine Vs Alltagssprache QuineVsAlltagssprache, Philosophie der
I 22
VsPhilosophen, die die Alltagssprache als sakrosankt betrachten. Fehler, zu verkennen, dass die Sprache sich stets weiterentwickelt. Unser Schiff bleibt flott: bei jeder Änderung bleibt der größte Teil intakt.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987