Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 1 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Antirealismus McDowell II 49
McDowellVsAntirealismus: der Anspruch zu sagen, ein Satz ohne Belege sei weder wahr noch falsch ist nicht weniger suspekt als der, zu wissen, dass er entweder wahr oder falsch ist.

McDowell I
John McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

McDowell II
John McDowell
"Truth Conditions, Bivalence and Verificationism"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsAntirealismusVsAntirealismus Putnam Vs Antirealismus Putnam I (d) 131
VsAntirealismus/Putnam: man könnte einwenden: jemand könnte vernünftigerweise die eventuell wahre Aussage machen: A; aber es könnte der Fall gewesen sein, dass A und unsere wissenschaftliche Entwicklung verläuft anders, so das ~A Teil der idealen auf lange Sicht akzeptierten Theorie wird. Unter diesen Umständen wäre A der Fall, aber A wäre nicht wahr
PutnamVs: das Argument ist fehlerhaft: die andere "wissenschaftliche Entwicklung" heißt hier die Wahl einer anderen Version. Wir können nicht annehmen, der Satz A habe unabhängig von der Version, die wir akzeptieren, eine Bedeutung.
((s) s.o.: aber: Theorie/PutnamVsKuhn: (u.a.): Bedeutung wechselt nicht von Theorie zu Theorie).
Der metaphysische Realismus steht dem gleichen Problem gegenüber: auch er muß akzeptieren, dass es Fälle gibt, in denen die Referenz eines Terminus davon abhängt, welche Theorie man akzeptiert.
Bsp Nun können z.B. zwei Theorien wahr sein. Dann könnte jemand sagen:
A; aber es könnte der Fall gewesen sein, dass A, und unsere wissenschaftliche Entwicklung verläuft anders, so dass T2 akzeptiert wird. In diesem Fall wäre A der Fall, aber A wäre nicht wahr.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
VsAntirealismusVsAntirealismus Poundstone Vs Antirealismus Poundstone I 110
VsAntirealismus/PoundstoneVsDummett: Gefahr, aus gegenwärtiger Unkenntnis falsche Schlüsse zu ziehen. Bsp Comte nahm 1835 an, wir würden niemals die chemische Zusammensetzung der Sterne kennen können.
W. Poundstone
I W. Poundstone Im Labyrinth des Denkens, Reinbek 1995
VsAntirealismusVsAntirealismus Brendel Vs Antirealismus I 167
KünneVsAntirealismus/VsAnti-Realismus/Künne/VsDummett/Brendel: (Künne 1992, 231ff) es gibt Existenzaussagen, die intuitiv wahr sind, die jedoch bei der Nennung einer Einsetzungsinstanz falsch werden. Bsp (1) (Ex)(auf x wird nie mit einem sing Term Bezug genommen).
(2) (Ep)(p und der Gedanke, dass p wird nie formuliert)
Künne/Brendel. es ist intuitiv klar,, dass es Bsp Regentropfen, Bsp Steine gibt, auf die wir niemals mit einem sing Term referieren. Bsp potentielle Gedanken.
Problem: sobald wir eine Einsetzungsinstanz benennen, haben wir (1) bzw. (2) falsifiziert.
Darstellungstranszendenz/Terminologie/Künne/Brendel: das nennt Künne die „Darstellungstranszendenz der Welt, in der wir leben“.
KünneVsDummett/KünneVs epistemische Wahrheit/KünneVsVerifikatiionismus.
Brendel: das berührt aber nicht die semantische oder epistemische Offenheit bzw. Sprachstufenhierarchie.
I 169
BrendelVsAnti-Realismus/BrendelVsDummett/BrendelvsKünne: man kann durchaus in nicht-selbstfalsifizierender Weise behaupten, dass der Satz wahr ist, ihn jedoch niemals gedacht hat. Lösung/Brendel: es ist eine metasprachliche Reflexion. Es ist also nicht so, dass man im ersten Konjunktionsglied einen Gedanken formuliert, von dem im zweiten Glied gesagt wird, dass er nie formuliert wird.

Bre I
E. Brendel
Wahrheit und Wissen Paderborn 1999