Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Ethik Brentano Chisholm II = Peter Koller Ethik bei Chisholm in Philosophische Ausätze zu Ehren Roderick M. Chisholm Marian David/ Leopold Stubenberg (Hg), Amsterdam 1986

Chisholm II 276
Ethik/Brentano/Moore/Koller: Brentano und Moore konvergieren in erstaunlicher Weise.
II 277
Ethik/Brentano/Moore: Endzweck richtigen Handelns: "das Beste, was man tun kann":
II 279
die größtmögliche Summe des Guten, das (sic) sich erreichen läßt. (Lager) VsMoore/VsBrentano: das setzt nicht nur voraus, dass wir schon wissen, was das Gute ist, sondern auch das wir unter dem erreichbaren Guten jeweils das Beste erkennen können.
Also dass es etwas geben, das intrinsisch und erkennbar gut ist.
Brentano/Moore: behaupten deshalb, es gebe eine direkte unmittelbare Erkenntnis des in sich Guten. Unmittelbare Evidenz.
Gut/Ethik/Wert/Brentano/Moore: das Gute ist das, was man begehren sollte und richtigerweise für gut halten sollte!
Brentano: was es wert ist, es mit einer als richtig charakterisierten Liebe um seiner selbst willen zu lieben.
II 280
Bsp (Brentano): Lust, klare Einsicht, Wissen, Freude (wenn es nicht Freude am Schlechten ist), Richtigkeit unseres Urteilens und unserer Gemütstätigkeit, (unseres Liebens, Hassens und Wollens). Brentano: Prinzip der Summierung (des Guten:
1. Etwas Gutes ist besser als etwas Schlechtes
2. die Existenz des guten ist besser als seine Nichtexistenz
3. ein größeres Gutes ist besser als eine kleineres.
II 280
Ethik/Wert/Gut/Moore: Frage: welche Dinge sind in Isolierung, für sich allein für gut zu erachten? Das erfordert auch die Feststellung von Wertgraden.
II 281
Methode der Isolierung. Daher hat Lust, für sich allein genommen für Moore keinen großen Wert. Erst zusammen mit dem Erleben schöner Dinge hat sie eine wertstiftende Kraft. Das führt zum
Prinzip der organischen Einheiten: viele Dinge nehmen ganz verschiedene Eigenschaften an, abhängig vom Zusammenhang. (MooreVsBrentano). ((s) "synkategorematische" Werte. )
MooreVsBrentano: da der innere Wert durch Verbindung mehrerer einfacher Eigenschaften gekennzeichnet ist, kann er nicht einfach der Summe seiner Teile entsprechen.
Bsp wenn sich niemand eines schönen Gegenstands bewusst ist, hat er keinen Wert.
II 282
Methode der Isolierung/Moore: dass nun wiederum angewendet werden, um den Wert solcher organischer Einheiten zu erkennen. These alle Dinge, die wirklichen Wert haben, sind komplexe organische Einheiten.
Bsp die Freuden des menschlichen Umgangs, Genießen schöner Dinge.
Bsp Schlechtes: Genießen hässlicher Dinge, Grausamkeit, Hass auf das Gute usw.
Ausnahme: Schmerzen: sind schon ohne jegliche Verbindung mit anderem ein Übel.
gemischte Tugenden/Moore: als Ganzheiten eindeutig gut, enthalten jedoch etwas Schlechtes: Bsp Mut, Mitleid, (Hass auf Schlechtes) Erkenntnis schlechter oder hässlicher Dinge.
II 283
Handeln/Ethik/Brentano/Moore: das ist als Basis ausreichend, um die Frage: welches Handeln ist das Richtige? zu beantworten. Von mehreren Handlungsmöglichkeiten ist stets nur dasjenige richtig, das entweder mehr oder zumindest nicht weniger Gutes in der Welt zustande bringt. Dabei ist es gleichgültig, ob dieses Gute dem Handelnden selbst zugute kommt, oder anderen.
Eine Handlung ist also richtig, wenn sie richtige Folgen hat.
Kriterium/Ethik/Moore/Brentano: der Zweck, möglichst viel Gutes in der Welt zu leisten ist dann das Kriterium für richtiges Handeln.
Bewertung: Problem: unsere Kenntnis sind diesbezüglich immer lückenhaft.
II 284
Moore/Brentano: daher kann die Ethik keine allgemeingültigen Vorschriften liefern. Wir haben "Regeln von mittlerer Allgemeinheit". Diese gelten dann in der Mehrzahl der Fälle. Ethik/Werte/Ontologie/intrinsche Eigenschaften/Moore/Brentano/Koller: ontologische Frage: welches sind denn nun eigentlich die Gegenstände der intrinsischen Wertbegriffe, auf welche Dinge lassen sich die Begriffe des intrinsisch Guten und Schlechten überhaupt anwenden? Welche logische Struktur haben diese Begriffe, kann man die Methode der Isolierung immer anwenden?
II 287
KollerVsBrentano/KollerVsMoore: die Fragen nach der erkenntnistheoretischen Rechtfertigung intrinsischer Werturteile und die Frage nach der Eignung derselben für ein tragfähiges Fundament der Ethik sind gerade die Fragen, die den Ansatz von Brentano und Moore zweifelhaft erscheinen lassen.

Brent I
F. Brentano
Psychology from An Empirical Standpoint (Routledge Classics) London 2014

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
Glauben Loar Schiffer I 19
Glauben/Loar: wird aufgefasst als Funktion, die Propositionen auf interne physikalische Zustände abbildet. - Diese inneren physikalischen Zustände haben funktionale Rollen, die durch diese Propositionen angegeben werden.
I 286f
Glauben/SchifferVsLoar: Problem: seine Realisation einer Theorie von Glauben/Wünschen - (als Funktion von Propositionen auf physikalische Zustände), deren funktionale Rollen von der Theorie festgelegt werden. - Problem: Eine Theorie zu finden, die jede Proposition mit einer einzigen funktionalen Rolle korreliert statt mit vielen. - Schiffer: das wird nicht gehen, daher ist das Quine-Field-Argument erledigt. Quine-Field-Argument/Schiffer: (I 157) Glauben/Glaubenssätze/Quine/Schiffer: für Quine sind Glaubenssätze nie wahr, auch wenn er zugesteht (Quine pro Brentano): man kann nicht aus dem intentionalen Vokabular ausbrechen. Aber:
QuineVsBrentano: ins kanonische Schema gehören keine propositionalen Einstellungen, nur physikalische Konstitution und Verhalten von Organismen.

Loar I
B. Loar
Mind and Meaning Cambridge 1981

Loar II
Brian Loar
"Two Theories of Meaning"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
Heterophänomenologie Radner Daisie Radner
Heterophänomenologie: wie wir etwas über die Vögel und die Bienen lernen in
Tie I D. Perler/M. Wild (Hg) Der Geist der Tiere Frankfurt 2005

I 408
Heterophänomenologie/HP/DennettVsBrentano/VsHusserl: aus der Perspektive der 3. Person statt der ersten. RadnerVsDennett: These: Heterophänomenologie kann man auch aus der 1. Person Perspektive betreiben.
I 409
Heterophänomenologie/Radner: beschäftigt sich mit: 1. Wie erscheinen die Dinge einem Subjekt
2. Wie ist das Erleben des Subjekts ("wie ist es für das Subjekt...")
Frank Jackson: behandelt beide als gleichwertig:
Bsp Fred: für ihn gibt es zwei Rottöne, wo alle anderen nur einen wahrnehmen. Wie ist es für Fred, wenn er Rot1 und Rot2 sieht?
Radner: die Frage schwankt zwischen (1.) und (2.).
Im ersten Sinn: Jackson: "Wie ist die neue Farbe?"
im zweiten Sinn: Jackson: "wenn wir unsere Physiologie der von Fred anpassen könnten, würden wir es endlich wissen".
Bsp M. Tye: anstatt zu sagen,
a) Der Farbenblinde Jones wisse nicht, wie die verschiedenen Farben aussehen, können wir genauso gut sagen,
b) Er wisse nicht, wie es ist, die Erlebnisse zu haben, die für das Sehen der Farben charakteristisch ist.
Beide hängen zusammen, Probleme werden aber nicht immer gleich gut im Sinne von 1. wie von 2. gestellt und umgekehrt.
I 410
Bsp Farbenforscherin Mary/Jackson/Radner: das Problem ist nicht, wie Rot für Mary aussehen mag (vermutlich wie für uns), sondern wie ihr Erlebnis sein wird. Wird es eine Überraschung sein?
I 411
Umwelt/Innenwelt/Radner: beide können sowohl aus der Sicht der 1. als auch der 3. Person angegangen werden.
I 412
Diese Unterscheidung entspricht nicht der zwischen Auto und Heterophänomenologie. HP: 1.,3. Person/Umwelt/Innenwelt. alle Kombination von Fragen möglich.
Umwelt/heterophänomenologisch: 3. Person: Bsp "Wie erscheinen Dinge für das Subjekt?"
1. Person: Bsp "Wie würden mir die Dinge erscheinen, wenn ich einen Sinnesapparat wie den des Subjekts hätte?"
Innenwelt/heterophänomenologisch: 3. Person: Bsp "Wie sind die Erlebnisse des Subjekts?"
1. Person: Bsp "Wie wären meine Erlebnisse, wenn ich mit in den Umständen des Subjekts befände und gewisse Merkmale mit ihm gemeinsam hätte?".
I 413
Heterophänomenologie/Radner: Bsp möchte wissen, wie ein Warnruf für ein anderes Subjekt klingt, Bsp für Raubvögel wie Habichte oder Eulen, die einen kleinere Kopf haben als wir.
I 414
Wie wäre es, wenn ich keine Ohrmuscheln hätte und die Ohren nur zwei Zentimeter voneinander entfernt stünden? Problem: ich kann mir andere Ohren an meinem Gehirn vielleicht vorstellen, aber nicht, wie es für mich mit einem Katzengehirn wäre.

Radner I
Daisie Radner
"Heterophenomenology. Learning About the Birds and the Bees", in: Journal of Philosophy 91 (1994) pp. 389-403
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Intentionalität Brentano Pauen V 22
Intentionalität/Brentano/Pauen: hier geht es nicht um alltagssprachliche "Absicht", sondern das notwendige Handeln "von" etwas.
V 23
Als Kennzeichen des Mentalen ist Intentionalität ungeeignet, da nicht alle Bewusstseinszustände intentionalen Charakter haben - Bsp Schmerzen.
Field II 69
Intentionalität/Glauben/Brentano/Lewis/Field: (Lewis, späte 1970er): vergleicht das Problem mit folgendem über Zahlen. Bsp „Viele anscheinend physikalische Eigenschaften scheinen physikalische mit nicht-physikalischen Dingen - genannt Zahlen - zu verbinden“. Bsp welche Art von physischer Relation kann ein 7 Gramm schwerer Stein zu der Zahl 7 haben?“. (Ähnlich Churchland 1979(1), Dennett 1982(2), Stalnaker 1984(3)).
FieldVs: der Vergleich bringt nicht viel.
Nominalismus: ist hier eine Lösung: buchstäblich gibt es keine Zahlen, und dann auch keine Relationen (Field 1980). Das erlaubt die Rede von Zahlen als nützliche Fiktion.
FieldVs: so betrachtet gibt es keinen Druck, Brentanos Problem zu lösen.
Field II 71
Intentionalität/Glauben/Brentano/Horwich/FieldVsHorwich: (Horwich (1998)(4) zeigt, wie man das Problem noch weiter verfehlen kann: These nach ihm stehen „bedeutet“ und „glaubt“ für echte Relationen zwischen Personen und Propositionen. Horwich: aber es gibt keinen Grund anzunehmen, dass ein physikalistischer Zugang diesen relationalen Status erhält:
Def Fehlschluss der Konstitution/Horwich/Field: die (falsche) Annahme, dass das, was relationale Tatsachen konstituiert, selbst relational sein müsste.
Field II 72
Intentionalität/Brentanos Problem/Field: sein Problem lautet, umformuliert in unserem Zusammenhang: wie könnte das Haben von Wahrheitsbedingungen (bei Repräsentationen) naturalistisch erklärt werden?
II 259
Referenz/Unbestimmtheit/FieldVsBrentano: wenn Referenz unbestimmt ist, können wir nur eine naturalistische Antwort akzeptieren, keine Brentanosche einer irreduziblen mentalen Verbindung.
1. Paul Churchland, Scientific Realism and the Plasticity of Mind, Cambridge 1979
2. D. Dennett, "Beyond Belief" in: A: Woodfield (ed.), Truth and Object, Clarendon Press, 1-95
3. R. Stalnaker, Inquiry, Cambridge 1984
1. P. Horwich, Meaning, Oxford 1989

Prior I 123
Intentionalität/Brentano: einmalige logische Kategorie. Relationsähnlich ohne eine wirkliche Relation zu sein.


Brent I
F. Brentano
Psychology from An Empirical Standpoint (Routledge Classics) London 2014

Pau I
M. Pauen
Grundprobleme der Philosophie des Geistes Frankfurt 2001

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Pri I
A. Prior
Objects of thought Oxford 1971

Pri II
Arthur N. Prior
Papers on Time and Tense 2nd Edition Oxford 2003
Intentionalität Hintikka II XVII
Intentionalität/Hintikka. These: Intentionalität hat einen Multi-Welten-Charakter. Def intentional/Hintikka: ein Begriff ist intentional gdw. seine semantische Erklärung mehrere mögliche Szenarien und ihre Relation zueinander involviert. Das rückt Intentionalität in die Nähe von Intensionalität. These: Intentionalität ist eine graduelle Angelegenheit. Es gibt Arten und Dimensionen der Intentionalität, die nicht alle gleichermaßen interessant sind. So wie mögliche Welten sich unterscheiden können.
Chisholm: hat Intentionalität nachgewiesen im logischen Verhalten gewisser Begriffe.
II 183
Def Intentional/Intentionalität/Hintikka: These: es ist ein Zeichen von Intentionalität, wenn mögliche Welten gebraucht werden, um die Semantik des Begriffs zu erklären. Intentionalität/Hintikka: können wir auch Intensionalität nennen:
Man muss einen Hintergrund von Alternativen (unrealisierten Möglichkeiten) betrachten, wenn man das Bewusstsein eines Subjekts betrachtet.
Intentionalität/Brentano/Husserl/Hintikka: für die beiden war die „Gerichtetheit auf ein Objekt“ wesentlich für Intentionalität. Ein intentionaler Begriff „zeigt hinter sich“. HintikkaVsHusserl/HintikkaVsBrentano.
William Kneale: dito. KnealeVsHusserl/KnealeVsBrentano.
II 188
Intentionalität/Hintikka: ist eine graduelle Angelegenheit. Das liegt nahe, wenn es stimmt, dass wir bei Intentionalität immer unrealisierte Möglichkeiten betrachten müssen. „Ontologische Kraft“/Hintikka: je größer die ontologische Kraft eines Geistes ist, desto weiter kann man über die aktuale Welt hinausgehen.
Grad von Intentionalität/Hintikka: bemisst sich an der Distanz zur aktualen Welt.
II 196
Intentionalität/Hintikka: dass das Fehlschlagen von (c) (Bewahrung der Identität, VsSpaltung) ein Kriterium für sie ist sieht man an ihrem Verhalten bei wechselnden Begriffen: Notwendigkeit (logische, physikalische und analytisch) erfüllen Bedingung c). („Was ist, ist notwendig was es ist und kein ander Ding“) Umgekehrt sind gewisse andere Begriffe offensichtlich intentionaler als Notwendigkeit und diese verletzen c).
II 197
Bsp „Nicht alles was ist, ist so, dass gewusst wird, was es ist, noch, dass es kein ander Ding ist“.

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Intentionalität Putnam III 49
Evolution/Intentionalität/Putnam: die Evolution wird uns nicht mehr Intentionalität herausgeben, als wir hineingepackt haben.
III 51
Kants Problem der Intentionalität ist die Frage, inwiefern ein Bewusstseinsinhalt eine "Vorstellung", also eine "Repräsentation" von einem Gegenstand außerhalb des Bewusstseins sein kann, ist das schwierigste Rätsel der Philosophie.
III 203
Intentionalität/Referenz/Wittgenstein/Putnam: Wittgenstein nimmt an, dass wir die Bezugnahme gar nicht als kausale Beziehung deuten. Wir finden die Vorstellung verlockend, die Intentionalität unserer Worte sei im Erlebnis des Denkens selbst gegeben. Wenn man gefragt wird »woher weißt du, dass es ein Gedanke an so und so ist?« Denkt man auf Anhieb an so etwas wie einen Schatten, ein Bild. Man denkt nicht an eine kausale Beziehung. Aber:
III
210
Intentionalität/WittgensteinVs: »Illusion der inneren Intentionalität« illusorische Vorstellung, Bezugnahme sei ein Geheimnisvolles etwas, dass existiert, während wir denken.
III 211
Da wir alle Verwendungsweisen gar nicht überblicken, verfügen wir über gar keine Theorie der Bezugnahme.
V 17
Gedanken/Putnam: sind nach Ansicht vieler Autoren wesentlich verschieden von physischen Gegenständen. Sie haben das Merkmal der »Intentionalität«. Nichts Physisches besitzt »Intentionalität«, es sei denn, sie sei abgeleitet aus einer Anwendung durch den Geist. PutnamVs: das ist eine vorschnelle Postulierung mysteriöser Geisteskräfte.
V 35
Intentionalität/Brentano: »Intentionalität« setzt den Geist zur Bezugnahme instand. PutnamVsBrentano: das ist keine Lösung.
I 204f
Intentionalität/Relativismus/Positivismus/Putnam: Mir scheint, dass sowohl Relativisten als auch Positivisten vom Problem der Intentionalität der Repräsentation beunruhigt sind. Die Intentionalität scheint einfach nicht in unser post-darwinistisches Bild zu passen.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Ontologie Brentano Chisholm II = Klaus Hedwig Brentano und Kopernikus in Philosophische Ausätze zu Ehren Roderick M. Chisholm Marian David/ Leopold Stubenberg (Hg), Amsterdam 1986

Chisholm II 267
Ontologie/Brentano/Hedwig: B. ist nüchtern: es sind nur "Dinge" die vorgestellt und als "seiend" anerkannt werden. (Keine Universalien?). Hedwig: gerade deswegen verwundert es, dass Brentano Fiktionen als "nützlich" und "bequem" und "praktisch" bezeichnet.
II 268
Brentano dass dem Kopernikaner, der ptolemäisch spricht, ein Umdenken konzedieren. Die Lücke wird bei Brentano vom Denken her geschlossen. VsBrentano: die Stärke dieser Erkenntnistheorie ist auch ihre Schwäche: die sinnliche Wahrnehmung gerät unter die Herrschaft einer erkenntnistheoretischen Option.
Brentano: (bereits früh): Verstand und innere Wahrnehmung seien vollständig analog zu bewerten. (VsThomas von Aquin).
VsBrentano: Frage: inwieweit kann die genetische Herkunft einer durch Empfindung motivierten Vorstellung durch diese Vorstellung selbst epistemologisch eingeholt und evident gemacht werden?
Das kann Brentano nicht, auch wenn er auf die Evidenz des sekundären Bewusstseins rekurriert. D.h. dass dem Psychischen ein Bereich der Affekte vorgelagert scheint, der dunkel bleibt und nicht in sich selbst erkannt werden kann,
II 269
sondern nur in seiner Wirkung auf den Erkenntnisakt.
II 271
Ontologie/Brentano: Seiendes ist synonym mit Ding.

Brent I
F. Brentano
Psychology from An Empirical Standpoint (Routledge Classics) London 2014

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
Propositionale Einstellungen Davidson I (b) 20
Propositionale Einstellung/Davidson: Ein Vorschlag läuft darauf hinaus, den auf "glaubt" folgenden Rest des Satzes als komplexes Adverb zu deuten. DavidsonVs: kein Mensch hat eine Ahnung, wie daraus die Bedeutungen der einzelnen Wörter abgeleitet werden könnten. Wir verstehen die Sätze aber ganz offensichtlich, weil wir die enthaltenen Wörter verstehen.
I (b) 22
Wenn die "Inhalte" der propositionalen Einstellungen die Bedeutungen wären, müssten immer neue, sehr lange Wörter gelernt werden, die oft nur einmal auftreten. Da aber jeder Aussagesatz als Inhaltssatz auftreten kann, ist ihre Zahl unendlich und daher nicht lernbar.
I (e) 104
Propositionale Einstellungen/Fodor: innere "solipsistische" Zustände, die bestimmen, was gemeint ist. DavidsonVsFodor: Aber solche Zustände gibt es gar nicht, das liegt auf der Hand: die sehr allgemeinen Merkmale für Stachelschweine z.B. "hat vier Pfoten, und Stacheln" usw. sind ebenso sehr wie die Wörter "Stachelschwein" und "Kurzschnabeligel" von der Naturgeschichte des Erwerbs dieser Wörter abhängig.
Glüer II 127
Propositionale Einstellungen werden über öffentliche Objekte individuiert - Überzeugungen haben Ursachen, keine privaten Objekte (mit etwa privilegiertem Zugang). - (Externalismus).
Avramides I 102f
Rationalität/Davidson: ist es, was wir zum Verständnis von propositionalen Einstellungen brauchen, nicht für die Physik - ((s) = Vernunft).
Davidson I (b) 22
Propositionale Einstellungen/Inhalt/Gehalt/Bedeutung/Davidson: wenn die "Inhalte" der prop. Einst. die Bedeutungen wären, müssten immer neue, sehr lange Wörter gelernt werden, die oft nur einmal auftreten.
I (b) 23
Propositionale Einstellungen/Glauben/Referenz/Inhalt/Davidson: danach gibt es keine Alternative zur Auffassung von Glaubenssätzen als relationalen Sätzen. Also muß man den Inhaltssatz "Der Diamant Kohinoor ist eines der Kronjuwelen" eventuell zusammen mit "dass" als singulären Term auffassen.
I (b) 39
Propositionale Einstellung/Gegenstand/Inhalt/Glauben/Wunsch/Brentano: kein vom äußeren Gegenstand verschiedenes inneres Objekt - ((s) Davidson eigentlich auch Vs "innere Gegenstände" - aber: DavidsonVsBrentano: Problem bei Gegenständen, die nicht existieren - Lösung/Davidson/(s): Lerngeschichte sichert Wortbedeutung ohne Referenz. - Brentano These: Intentionalität irreduzibel auf Gehirnzustände.)
I (e) 97
Propositionale Einstellungen/Davidson: sind nicht subjektiv - Zugang zum Fremdpsychischen gewährleistet durch Mechanismus des Sprachverstehens - man muss vom beobachteten Verhalten zu den Einstellungen kommen können, weil Sprache und Gedanken interpretierbar sind.
Glüer II 127
Propositionale Einstellungen/Davidson: werden über öffentliche Objekte individuiert - Überzeugungen haben Ursachen, keine privaten Objekte - (Externalismus) - keine Repräsentation - Prädikat "x glaubt, dass p": Relation zwischen Sprecher und einer Äußerung des Interpreten.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
Sprache Brentano Chisholm II = Johann Christian Marek Zum Programm einer Deskriptiven Psychologie in Philosophische Ausätze zu Ehren Roderick M. Chisholm Marian David/ Leopold Stubenberg (Hg), Amsterdam 1986

Chisholm II 217
Sprache/Denken/Brentano: These die Untersuchung der Sprache ist der Untersuchung des Denkens untergeordnet. Die Sprache ist es, die von unseren Einsichten über das Denken beurteilt wird.
Chisholm II 263
Sprache/Denken/Brentano: Frage: ob Worte durch Worte zu erklären sind (> hermeneutischer Zirkel). These weder die Klärung von Äquivokationen noch das Ziel sprachlicher Präzision ist durch die Sprache selbst zu erreichen. "Sondern in Erklärungen der Gegenstände selbst, die sich zum Vergleich bieten und einen gemeinsamen allgemeinen Begriff erfassen lassen, wird die Grundlage für das Verständnis aller Reden gewonnen".
II 264
Sprache/Brentano/Hedwig: ihre Analyse schließt "mehrfaches Wissen" ein. Klarheit der Sprache ist Ausdruck der Klarheit des Wissens. VsBrentano: unklar, wie die reistische Sprache des Philosophen zur Sprache der Lebenswelt werden könnte.
II 265
Brentano geht es aber um den umgekehrten Prozess.

Brent I
F. Brentano
Psychology from An Empirical Standpoint (Routledge Classics) London 2014

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 13 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsBrentanoVsBrentano Davidson Vs Brentano, Fr. I (b) 39
DummettVsBrentano: für ihn besteht weiterhin das Problem der Gedanken, (bzw. Scheingedanken) über Gegenstände, die nicht existieren. Doch dieses Problem lässt sich ohne weiteres lösen: wir müssen die Vorstellung fallen lassen, es gäbe innere Gegenstände oder geistige Vorstellungen im erforderlichen Sinne. Das heißt nicht, dass nur äußere Gegenstände übrig bleiben, mit deren Hilfe wir die verschiedenen Bewusstseinszustände identifizieren können. Wir verfügen über Hilfsmittel, auch wenn diese Bewusstseinszustände , wie man so schön sagt, auf nichtexistierende Gegenstände gerichtet sind. Denn wir sind zu ihrer Ermittlung imstande, ohne vorauszusetzen, dass es überhaupt irgendwelche Gegenstände gibt, die "dem Bewusstsein gegenwärtig" sind.
DavidsonVsInnere Gegenstände (DavidsonVsBrentano). Vgl. >Gedankenobjekte, >Glaubensobjekte, >Mentalismus.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
VsBrentanoVsBrentano Dummett Vs Brentano, Fr. Davidson I 39
Nach Dummett hat sich Brentano geweigert, einzuräumen, daß einem geistigen Akt ein von dem äußeren Gegenstand verschiedenes inneres Objekt zukomme, nämlich eine geistige Vorstellung durch die der äußere Gegenstand dem Bewußtsein präsentiert wird. DummettVsBrentano: für ihn besteht daher weiterhin das Problem der Gedanken, (bzw. Scheingedanken) über Gegenstände, die nicht existieren.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
VsBrentanoVsBrentano Field Vs Brentano, Fr. Field II 30
Materialismus/mentale Gegenstände/Eigenschaften/Field: auch irreduzible mentale Eigenschaften (Bsp Glauben, Wünschen) muß der Materialismus leugnen. 1. Problem: die Erfahrungseigenschaften Bsp die Eigenschaft, Schmerz zu empfinden.
2. Problem: Intentionalität: wie kann der Materialismus sie erklären.
mentale Eigenschaften/Field: scheinen relational zu sein: zwischen einer Person und etwas.
Materialismus: muß zeigen, daß sie nicht irreduzibel mental sind.
Kann der Materialismus VsBrentano zeigen, daß Glauben und Wünschen adäquat erklärt werden können?
Field: das kann er!
II 259
Referenz/Unbestimmtheit/FieldVsBrentano: wenn Referenz unbestimmt ist, können wir nur eine naturalistische Antwort akzeptieren, keine Brentanosche einer irreduziblen mentalen Verbindung. Naturalismus/Field: muß aber zugeben, daß Referenz unbestimmt ist, (weil er hier keine mentalen Tatsachen annehmen kann).
Lösung/Field: der Naturalismus kann aber naturalistische Tatsachen annehmen, die die Referenz partiell festlegen. Bsp Tatsachen über unseren Gebrauch, die zeigen, daß ein Wort nicht für etwas ganz anderes steht.
Problem: damit wird nie sichergestellt, daß der gefundene Referent der einzige ist. (Das liegt schon an der normalen Unbestimmtheit, nicht der radikalen).
Def partielle Referenz/Field/(s): gleich „unbestimmte Referenz“. D.h., ein Wort referiert auf einen Gegenstand, aber vielleicht auch noch auf andere. (s.o.).

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
VsBrentanoVsBrentano Putnam Vs Brentano, Fr. VII 435
Das „Mitgefangen“-Argument/Rechtfertigung/Putnam: (These: die Frage was eine gute Erklärung ist oder keine, was eine gute Interpretation ist oder nicht, und was gerechtfertigt ist und was nicht, sind im selben Boot). (Argument/(s): Interpretation, Rechtfertigung und Erklärung seien im selben Boot). Bsp Angenommen, wir nähmen die Begriffe „Kompetenz“, oder „Beste Erklärung“ oder „Rechtfertigung“ als undefinierte Grundbegriffe. Weil diese keine physikalistischen Begriffe sind, wäre unser Realismus nicht mehr von der Art, den Harman zu verteidigen wünscht.
Warum sollte man dann nicht sagen, dass Brentano recht hat und es unreduzierbare semantische Eigenschaften gibt? >Unreduzierbarkeit.
PutnamVsBrentano: wenn daran nichts falsch ist, dann wird die Frage, warum man kein ethischer Nonkognitivist ist, eine ernsthafte Frage.
Harman/Putnam: würde aber doch sagen, dass es ein Unterschied ist, ob man fragt, ob die Erde vielleicht erst vor ein paar tausend Jahren entstand,
VII 436
oder ob man etwas Moralisches fragt, weil es dort keine physikalischen Tatsachen gibt, die darüber entscheiden. PutnamVsHarman: wenn der >moralische Realismus mit Harman (und mit Mackie) brechen muss, dann ist die ganze Begründung der Unterscheidung Tatsachen/Werte beschädigt.
Interpretation/Erklärung/Putnam: unsere Ideen der Interpretation, Erklärung usw. kommen genauso tief aus menschlichen Bedürfnissen wie ethische Werte.
Putnam: dann könnte ein Kritiker von mir sagen, (auch wenn er moralischer Realist bleibt): „Also gut, dann sind Erklärung, Interpretation und Ethik im selben Boot“ („Companions in Guilt“ Argument).
Putnam: und genau da wollte ich ihn haben! Das war mein Hauptanliegen in „Vernunft Wahrheit und Geschichte“. (Putnam These Erklärung, Interpretation und Ethik sind nicht im selben Boot“ (companions in guilt“-Argument, Mitgefangen-mitgehangen-Argument: bei teilweisem Relativismus droht der totale Relativismus. PutnamVsHarman).
Relativismus/Putnam: es gibt keinen rationalen Grund ethischen Relativismus zu unterstützen, aber nicht gleichzeitig totalen Relativismus.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
VsBrentanoVsBrentano Quine Vs Brentano, Fr. Schiffer I 157
Glauben/Glaubenssätze/Quine/Schiffer: für Quine sind Glaubenssätze nie wahr, auch wenn er zugesteht Quine pro Brentano: ~ man kann nicht aus dem intentionalen Vokabular ausbrechen. Aber: QuineVsBrentano: ~ ins kanonische Schema gehören keine propositionale Einstellungen, nur physikalische Konstitution und Verhalten von Organismen. (W + O 1960, S 221).

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
VsBrentanoVsBrentano Wittgenstein Vs Brentano, Fr. Stegmüller IV 54
mentale Zustände/WittgensteinVsBrentano:(auch Locke, Hume): nicht so etwas wie "Verstehen" sondern etwas wie Zahnschmerzen, Depressionen, große Aufregung (seelischer Zustand) Verstehen steht auf einer anderen Stufe.
IV 59
Pointe: Bsp angenommen, selbst wenn mein Meinen der Addition immer mit einem bestimmten Kopfweh verbunden wäre, könnte ich nicht entscheiden, ob es nicht doch Quaddition wäre, weil nur bisherige Fälle gegeben.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960
VsBrentanoVsBrentano Verschiedene Vs Brentano, Fr. Metzinger II 397
GüzeldereVs "Höherstufiges Bewußtsein"/GüzeldereVsBrentano: Gefahr des infiniten Regresses. (>Regreß).





Metz I
Th. Metzinger (Hrsg.)
Bewusstsein Paderborn 1996
VsBrentanoVsBrentano Martin Vs Brentano, Fr. Arm II 8
Intentionalität/Martin/Pfeifer/Burnheim/VsBrentano: nicht zentrales Merkmal d. Mentalen, sondern von Dispositionen! Place: zentral: "Gerichtetheit": von Dispositionen auf Ereignisse, die nicht existieren: die Manifestationen! (Brentano pro).

Martin I
C. B. Martin
Properties and Dispositions
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin II
C. B. Martin
Replies to Armstrong and Place
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin III
C. B. Martin
Final Replies to Place and Armstrong
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Martin IV
C. B. Martin
The Mind in Nature Oxford 2010

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
VsBrentanoVsBrentano Güzeldere Vs Brentano, Fr. Metz II 397
Bewusstsein/Brentano: "Die Vorstellung des Tones und die Vorstellung von der Vorstellung des Tones bilden nicht mehr als ein einziges psychisches Phänomen". "In demselben psychischen Phänomen, in dem der Ton vorgestellt ist, erfassen wir zugleich das psychische Phänomen selbst." Erstmals Auftauchen eines "Höherstufigen Bewusstseins" in der Philosophie!
GüzeldereVs"Höherstufiges Bewusstsein"/GüzeldereVsBrentano: Gefahr des infiniten Regresses.

Güzeldere I
Güven Güzeldere
"Is consciousness the perception of what passes in the mind?"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996
VsBrentanoVsBrentano Hintikka Vs Brentano, Fr. II 183
Intentionalität/Brentano/Husserl/Hintikka:: für die beiden war die „Gerichtetheit auf ein Objekt“ wesentlich für Intentionalität. Ein intentionaler Begriff „zeigt hinter sich“. HintikkaVsHusserl/HintikkaVsBrentano. William Kneale: dito. KnealeVsHusserl/KnealeVsBrentano.

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
VsBrentanoVsBrentano Chisholm Vs Brentano, Fr. II 212
Psychologie/analytische Philosophie/Marek: Frage: ist der Begriff des Psychischen einheitlich? Man kann von Dingen sprechen, die psychisch seien: z.B. Eigenschaften, Beschaffenheiten, Phänomenen, Zuständen, Ereignissen. Und man kann von Begriffen und Theorien sagen, sie seien nicht psychisch.
II 214
Frage: gibt es rein logische Merkmale, die für das Psychische charakteristisch sind? Brentano: ja, die Intentionalität
Andere Autoren VsBrentano: die Suche nach Charakteristika ist vergebens, da das Psychische nicht weiter definierbar sei.
Bsp so wie man für den Begriff der phänomenalen Farbe keine spezifischen Artmerkmale angeben kann. Man könne höchstens Unterarten angeben (Bei der Farbe wie beim Psychischen).
I 217
Alltagssprache zu schnell hinter sich gelassen.
II 253
Wissenschaft/Sprache/Brentano/Hedwig: These: wir denken zwar mit Kopernikus, sprechen jedoch mit Ptolemäus. Bsp Aufgang der Sonne.
II 254
VsBrentano: diese These könnte ihn selbst in Verlegenheit bringen: es könnte sich herausstellen, daß wir in einer alltäglichen Aussage, würde sie in den Begriffen seiner Philosophie gedacht, etwas anderes gedacht als gesagt wird. (>Begriffswandel, >Übersetzung, >Bedeutung, >Sprache/Denken).
II 256
Brentano rechtfertigt den modern denkenden Kopernikaner, der in der ptolemäischen Sprache spricht.

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
VsBrentanoVsBrentano Simons Vs Chisholm, R.M. Chisholm II 166
SimonsVsChisholm/SimonsVsBrentano: These: Chisholm hat von Brentano einen mereologischen Essentialismus geerbt, mit dem ich nicht übereinstimme. Ich werde aber diese Ideen benutzen, um eine leicht abweichende Interpretation von Wittgensteins Tractatus zu geben. Wittgenstein selbst war nicht so klar in bezug auf Tatsachen wie es scheint. Selbstkritik: Durcheinander von Tatsachen und Komplexen.
Zwischen dem späteren Wittgenstein und Brentano liegen Welten, aber es gibt Berührungen zwischen Brentano und dem Tractatus.

Simons I 1
Extensionale Mereologie/Simons: ist die klassische Theorie. Schreibweise: CEM.
Individuenkalkül/Leonard/Goodman: (40er Jahre): andere Name für die CEM. Das soll zum Ausdruck bringen, dass die Gegenstände der Teil-Ganzes-Relation zum niedrigsten logischen Typ gehören (alles Individuen sind, sowohl ein Ganzes als auch ein Teil sind Individuen).
VsCEM: 1. Behauptet die Existenz von Summen als Individuen, für deren Existenz wir außerhalb der Theorie keinerlei Hinweise haben.
Vs: 2. Die ganze Theorie ist für die meisten Dinge in unserem Leben gar nicht anwendbar.
Vs: 3. Die Logik der CEM hat nicht die Ressourcen, mit temporalen und modalen Begriffen umzugehen: Bsp zeitlicher Teil, wesentlicher Teil usw.
Simons: das sind alles externe Kritiken, es gibt aber eine interne Kritik: die erwächst aus der
Extensionale Mereologie: These: Objekte mit denselben Teilen sind identisch (analog zur Mengenlehre).
Problem:
1. Flux: Bsp Menschen haben verschiedene Teile zu verschiedenen Zeiten.
I 2
2. Modalität/extensionale Mereologie: Problem: Bsp ein Mensch könnte andere Teile haben, als er aktual hat und dennoch derselbe Mensch sein. (s) Die Extensionalität würde dann zusammen mit der Leibniz‘schen Identität verlangen, dass alle Teile wesentlich sind. Das führt zum:

Chisholm/Mereologischer Essentialismus/Simons: Chisholm vertritt den mereologischen Essentialismus: These: kein Objekt kann andere Teile haben, als es aktual hat.
Vs: Problem: zu erklären, wieso normale Gegenstände nicht modal starr (alle Teile wesentlich) sind.
Lösung/Chisholm: These: (erscheinende) Dinge (appearances) ((s) alltägliche Dinge) sind logische Konstruktionen aus Objekten, für die der mereologische Essentialismus gilt.
Flux/Mereologie/Simons: Problem/(s): sich verändernde Objekte dürfen nach der CEM nicht als mit sich identisch angesehen werden.
1.
Lösung/Chisholm: These: die tatsächlichen sind mereologisch konstant und die Erscheinungen wieder logische Konstruktionen aus unveränderlichen Objekten. SimonsVsChisholm: der Preis ist zu hoch.
2.
verbreitete Lösung: Ersetzung der normalen Dinge (continuants) durch Prozesse die ihrerseits zeitliche Teile haben.
SimonsVs: damit kann die Extensionalität nicht aufrechterhalten werden. Solche vierdimensionalen Objekte scheitern am modalen Argument.

CEM/Ereignis/Simons: im Fall von Ereignissen ist die extensionale Mereologie angebracht. Auch bei:
Klassen/Massen/Simons: das sind nicht-singuläre Objekte, für die die Extensionalität gilt.
Teil/Simons: ist mehrdeutig, je nachdem ob im Zusammenhang mit Individuen, Klassen oder Massen gebraucht.

Extensionalität/Mereologie/Simons: wenn Extensionalität zurückgewiesen wird, haben wir es mit continuants zu tun.
I 3
continuants/Simons: können im Flux sein. Extensionalität/Simons: wenn sie zurückgewiesen wir, können mehr als ein Objekt exakt dieselben Teile haben und daher auch mehrere verschiedene Objekte zur selben Zeit am selben Ort sein.
I 175
Zeitlicher Teil/continuants/Mereologie/SimonsVsalle/SimonsVsChisholm: These: auch continuants können zeitliche Teile haben! D.h. sie sind nicht mereologisch konstant, sondern mereologisch variabel. continuants/Simons: These: müssen auch nicht ununterbrochen existieren. Das liefert uns eine überraschende Lösung für das Problem des Schiffs des Theseus.
I 187
SimonsVsChisholm: wenn er recht hat, sind die meisten alltäglichen Dinge, einschließlich unseres Organismus, nur logische Konstruktionen.
I 188
strikte Verbindung/Getrenntheit/SimonsVsChisholm: das Kriterium für strikte Verbindung ist unglücklicherweise so, dass es impliziert, dass wenn x und y strikt verbunden sind, aber nicht in Kontakt stehen, sie dadurch getrennt werden können, dass ein drittes Objekt zwischen ihnen vorbeigeht, was nicht per se ein Wandel ist auch nicht in ihren direkten Relationen zu einander. Problem: wenn dieses Vorbeigehen nur sehr kurz ist, ist die Frage, ob die getrennte Summe der beiden, die durch das dritte Objekt ausgelöscht wurde, dieselbe ist, die wieder in die Existenz trit, wenn das dritte Objekt verschwunden ist. Wenn es dieselbe ist, haben wir eine unterbrochen existierende Summe.
Chisholm: er selbst stellt sich diese Frage an dem Bsp eine Burg aus Spielzeugsteinen wird abgerissen und aus denselben Steinen wieder aufgebaut.
I 189
Chisholm These: es ist ein Grund, mit der normalen Ontologie unzufrieden zu sein, weil sie gerade solche Beispiele ermöglich. SimonsVsChisholm: aber Chisholms eigene Begriffe haben uns gerade das vorige Beispiel ermöglicht.
Topologie/Simons: dennoch gibt es keinen Zweifel, dass es sinnvoll ist, topologische Begriffe wie Berühren oder im Innern von etwas sein, zur Mereologie hinzuzufügen.
I 192
Def Sukzession/Chisholm:
1.
x ist ein direkter a-Nachfolger von y zu t’ = Def (i) t beginnt nicht vor t’
(ii) x ist ein a zu t und y ist ein y zu t’
(iii) es gibt ein z so dass z ein Teil von x zu t ist und ein Teil von y zu t’ und in jedem Moment zwischen t’ und t einschließlich, ist z selbst ein a.
Simons: dabei wird es im Allgemeinen mehrere solche Teile geben. Wir wählen immer den größten.
w: sei dabei der gemeinsame Teil Bsp bei der Veränderung eines Tisches.
SimonsVsChisholm: Problem: w ist nicht immer ein Tisch!
ChisholmVsVs: behauptet, dass w sehr wohl ein Tisch sei: wenn wir einen kleinen Teil des Tischs wegschneiden bleibt immer noch ein Tisch über.
Problem: aber wenn das Ding das übrigbleibt, ein Tisch ist, weil es schon vorher dort war, dann war es ein Tisch, der ein echter Teil eines Tisches war!
I 193
SimonsVsChisholm: das Argument ist nicht gültig! Bsp Shakespeare Heinrich IV., Akt IV Szene V: Prinz Hal überlegt: wenn der König stirbt, werden wir immer noch einen König haben, (nämlich mich selbst, den Erben). Aber wenn diese Person ein König ist, dann, weil er früher schon da war, dann war er ein König, der der älteste Sohn eines Königs war. ((s) Widerspruch, weil dann zwei Könige gleichzeitig hätten da sein müssen).
Simons: dieser Punkt ist nicht neu und wurde schon von Wiggins und Quine (nicht VsChisholm) hervorgehoben.
I 194
Veränderung/Wandel/Teil/Sukzession/SimonsVsChisholm: es scheint, dass sie aber nicht kompatibel sind mit dem einfachen Fall, wo a gleichzeitig Teile gewinnt und verliert. Bsp dann sollte a+b ein A-Vorgänger von a+c und a+c ein A-Nachfolger von a+b sein. Aber das wird durch die Definitionen nicht erlaubt, außer wenn wir wissen, dass a die ganze Zeit ein A ist, so dass es a+b und a+c in einer Kette verbindet. Aber das wird meist nicht der Fall sein.
Und wenn es nicht der Fall ist, wird a überhaupt nie ein A sein!
SimonsVsChisholm: seine Definitionen funktionieren also nur, wenn er ein falsches Prinzip annimmt!
Sukzession/entia sukzessiva/SimonsVsChisholm: Problem: dass jedes der Dinge die “einstehen” sollen (für ein konstantes ens per se, um den Wandel zu erklären) selbst ein a im ursprünglichen Sinn sein soll (Bsp Tisch, Katze usw.) ist kontraintuitiv.
Lösung/Simons: das "ist" ist hier ein "ist" der Prädikation und nicht der Konstitution. (>Wiggins 1980, 30ff).
mereologische Konstanz/Simons: These: die meisten Dinge, von den wir Sachen prädizieren wie Bsp "ist ein Mensch" oder "ist ein Tisch" sind mereologisch konstant. Der Rest ist einfach lockere Redeweise und ein Spielen mit Identität.
Bsp wenn wir sagen, dass der Mann vor uns im letzten Jahr eine Menge Haare verloren hat, gebrauchen wir "Mann" sehr locker.
Chisholm: wir sollten strenggenommen sagen, dass der Mann, der heute für (stehen für) denselben sukzessiven Mann einsteht, weniger Haare hat als der Mann, der letztes Jahr für ihn einstand.
SimonsVsChisholm/WigginsVsChisholm: damit ist er gefährlich nahe am Vierdimensionalismus. Und zwar besonders wegen folgender These:
I 195
Einstehen für /stehen für/entia sukzessiva/Chisholm: These: das ist keine Relation eines Aggregats zu seinen Teilen. Sortalbegriff/Simons: die Frage ist, ob Sortalbegriffe, die an die Bedingungen geknüpft sind, die festlegen, was zu einer Zeit oder über die Zeit als ein Ding oder als mehrere Dinge einer Art zählen soll, eher auf mereologisch konstante Objekte (Chisholm) oder auf variable Objekte (Simons, Wiggins) anwendbar sind.
SimonsVsChisholm: seine These hat zur Folge dass die meisten Menschen meist ihre meisten Begriffe falsch gebrauchen, wenn das dann nicht überhaupt immer der Fall ist.
I 208
Person/Körper/unterbrochene Existenz/Identität/Mereologie/Chisholm/Simons: unsere Theorie ist am Ende gar nicht so verschieden von der von Chisholm, außer dass wir nicht Materie-Konstanz als „streng und philosophisch“ annehmen und diese einem alltagssprachlichen Gebrauch von Konstanz gegenüberstellen. SimonsVsChisholm: Vorteil: wir können zeigen, wie der aktuale Gebrauch von „Schiff“ mit versteckten Tendenzen zusammenhängt, ihn im Sinne von „materie-konstantes Schiff“ zu gebrauchen.
Schiff des Theseus/SimonsVsChisholm: wir sind nicht zu mereologischem Essentialismus verpflichtet.
Ein materie-konstantes Schiff ist letztlich ein Schiff! D.h. es ist gebrauchsfähig!
unterbrochene Existenz/Substrat/Simons: es muss ein Substrat geben, das die Identifikation über die Lücke hinweg erlaubt.

I 274
SimonsVsChisholm: nach seinem Prinzip gibt es gar kein echtes Objekt, das ein Tisch ist, denn dieser kann ständig seine Mikrostruktur ändern ((s) Atome gewinnen oder verlieren). Chisholm/Simons: damit ist Chisholm aber nicht der geringste Widerspruch nachgewiesen.

Simons I
P. Simons
Parts. A Study in Ontology Oxford New York 1987

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
VsBrentanoVsBrentano Schiffer Vs Sententialismus I 120
Def klassischer Sententialismus/Schiffer: nach ihm bestimmt die Bedeutung oder der Inhalt, welchen Satz man glaubt.
I 120
Und das ist gleichzeitig das Problem: DavidsonVsklassischer Sententialismus, VsSententionalismus/VsSententialismus/Schiffer: Problem: Mehrdeutigkeit in einer Sprache und in mehreren Sprachen.
1. Bsp [Empedokles liept]: in Englisch: er sprang (leaped, (in den Ätna), in Deutsch: er liebt). (Davidson 1968, 98).
2. Bsp Field: "visiting relatives can be boring".
Problem: die Wahrheitsbedingungen (WB) des Glaubens sind nach dem unverfeinerten Sententialismus die gleichen wie die des geglaubten Satzes. Bei mehrdeutigen Sätzen müssten das dann mehrere Wahrheitsbedingungen sein!
Bsp wenn es eine Sprache gäbe, in der "Liebe ist grausam" bedeutet, dass Kängurus fliegen, dann muss Henri beides glauben!
I 123
DavidsonVsSententialismus: 1.a) Mit einem Satz als Referenzobjekt des dass-Satzes gäbe es eine Fixierung auf nur eine Sprache. b) Wegen der Mehrdeutigkeit könnte es dann mehrere Wahrheitsbedingungen in derselben Sprache geben. (1975, 165f).
2. (Auch VsFrege): Dem Satz wird eine ganz andere semantische Rolle zugeschrieben als normal: Frege und Sententionalismus konstruieren, "die Erde bewegt sich" als größeren Teil eines sing Term, nämlich "dass die Erde sich bewegt". Das machen beide wegen der fehlenden Substituierbarkeit in intensionalen Kontexten.
I 137
Bedeutung/propositionale Einstellung/Glauben//SchifferVsSententialismus: es kann also keine korrekte sententialistische Theorie von pro Einst geben. Denn kein Mensch kennt die inhalts-bestimmenden Eigenschaften. Deswegen kann es auch keinen korrekten extensionalistischen Zugang zur kompositionalen Semantik für natürliche Sprachen geben.
Früher hatten wir schon gesehen, dass auch als nicht-sententialistischen Theorie scheiterten.
I 157
Glauben/Glaubenssätze/Quine/Schiffer: für Quine sind Glaubenssätze nie wahr, auch wenn er zugesteht Quine pro Brentano: ~ man kann nicht aus dem intentionalen Vokabular ausbrechen. Aber: QuineVsBrentano: ~ ins kanonische Schema gehören keine propositionale Einstellungen, nur physikalische Konstitution und Verhalten von Organismen. (W+O 1960, S 221).
Vssententialistischer Dualismus/sD/Schiffer: 1. QuineVs:
Wenn wir den sD akzeptieren, müssen wir mit Brentano die „Wichtigkeit einer autonomen Wissenschaft der Intention“ anerkennen. Problem: diese common sense-Theorie wäre dann vom Rest der Wissenschaft abgeschnitten. Und:
Isolation/Wissenschaft/Wright: (Wright 1984): von der Wissenschaft isoliert zu sein, heißt diskreditiert zu sein.
Theorie/Quine: wenn sie diskreditiert ist, können ihre theoretischen Termini nicht wahr von etwas sein und Sätze wie "Ich glaube, manche Hunde haben Flöhe" können nicht wahr sein.
sententialistischer Dualismus/Field: pro: (1972, 357): Physikalismus ist eine erfolgreiche Hypothese, ...die nur eine große Zahl von Experimenten zwingen würde, aufzugeben.
I 158
Wir bringen Quine und Field wie folgt zusammen: (1) "glaubt", "wünscht", "bedeutet" usw. sind theoretische Termini (TT) einer common sense psychologischen Theorie.
(2) Die Rechtfertigung für methodologischen Physikalismus (was Field will) und die Natur der common sense Theorie erfordern, dass - sollten die Theoretischen Termini physikalistisch irreduzibel sein - die Volkspsychologie falsch sein muss. D.h. die Terme sind wahr von nichts (Quine).
(3) Daher muss der sD falsch sein: Glaubenssätze können nicht beides sein: wahr und irreduzibel.
SchifferVs: das ist nicht überzeugend. Ich bezweifle beide Prämissen. Ad (2): es gibt keine berechtigte empirische Hypothese die erfordert, dass theoretische Tatsachen auf physikalische Tatsachen reduzierbar sind. Das wäre nur plausibel, wenn die TT durch die Theorie selbst definiert wären, die sie einführt. (…+…)

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Essentialismus Chisholm, R. II 166
SimonsVsChisholm/SimonsVsBrentano: These Chisholm hat von Brentano einen mereologischen Essentialismus geerbt, mit dem ich nicht übereinstimme. Ich werde aber diese Ideen benutzen, um eine leicht abweichende Interpretation von Wittgensteins Tractatus zu geben. Wittgenstein selbst war nicht so klar in bezug auf Tatsachen wie es scheint. Selbstkritik: Durcheinander von Tatsachen und Komplexen.
Zwischen dem späteren Wittgenstein und Brentano liegen Welten, aber es gibt Berührungen zwischen Brentano und dem Tractatus.
Simons I 2
Chisholm/Mereologischer Essentialismus/Simons: Chisholm vertritt den mereologischen Essentialismus: These kein Objekt kann andere Teile haben, als es aktual hat. Vs: Problem: zu erklären, wieso normale Gegenstände nicht modal starr (alle Teile wesentlich) sind. Lösung/Chisholm: These (erscheinende) Dinge (appearances) ((s) alltägliche Dinge) sind logische Konstruktionen aus Objekten, für die der mereologische Essentialismus gilt. Lösung/Chisholm: These die tatsächlichen sind mereologisch konstant und die Erscheinungen wieder logische Konstruktionen aus unveränderlichen Objekten. SimonsVsChisholm: der Preis ist zu hoch.
Simons I 275
mereologischer Essentialismus/Zwischenposition/Chisholm/Simons: es gibt noch eine weitere, die Chisholm ablehnt: daß einige Teile wesentlich sind und andere nicht. Das ist meine Position. ChisholmVsSimons: alle Teile sind notwendig.
Simons: These einige Teile sind wesentlich (nicht notwendig!).

Simons I
P. Simons
Parts. A Study in Ontology Oxford New York 1987
Hetero-Phänomen. Dennett, D. Püerler/Wild I 408
Heterophänomenologie/HP/DennettVsBrentano/VsHusserl: aus der Perspektive der 3. Person statt der ersten. RadnerVsDennett: These HP kann man auch aus der 1. Person-Perspektive betreiben.
Intentionalität Millikan, R. Graeser I 125/126
Intentionalität/MillikanVsBrentano: These Verrichtungen aller Art sind auf eine bestimmte Normalität hin angelegt. Das ist natürlich häretisch gegenüber Brentano, der den Begriff seinerzeit für irreduzibel Mentales geprägt hatte. (Um die unüberbrückbare Kluft zum Physischen zu markieren).
Millikan: statt dessen: Intentionalität kommt nicht in einem Stück! Alles hat die Funktion, dieses oder jenes hervorzubringen.

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002