Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Alltagssprache Fodor II 126
Anomalien/Abweichung/Unregelmäßigkeiten/Intuition/Alltagssprache/Fodor/FodorVsCavell: es geht nicht darum, Anomalien durch Intuitionen zu erklären. - Stattdessen: die relevante Ähnlichkeit angeben heißt gerade, die Erzeugungsregeln (Regeln) zu bestimmen.
III 234
Alltagssprache/Unterscheidung/Wahrnehmung/Gebrauch/FodorVsCavell: es stimmt gar nicht, dass wir für jeden wahrgenommenen Unterschied auch unterschiedliche Wörter haben. Bsp für Formen, Farben, Größen, Lauten usw. - Dann folgt aus dem Fehlen gewisser Wörter nicht, dass wir den entsprechenden Unterschied nicht wahrnehmen. - ((s) > Whorf). - Fodor: dann kann man sich, wenn man eine Unterscheidung fordert, sich auch nicht auf den tatsächlichen Sprachgebrauch berufen. > FodorVsGebrauchstheorie. - Man braucht hier Philosophie, nicht Empirie.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Definitionen Austin I 232
Definition/Austin: Tätigkeit, an der sowohl ein Gegenstand als auch ein Wort beteiligt sind - daher ist es sinnlos zu fragen, ob wir das Wort oder den Gegenstand definieren. (AustinVsCavell). - Dagegen sinnvoll: zu fragen, ob wir den Elefant oder das Wort reiten.

Austin I
John L. Austin
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society, Supplementary Volume 24 (1950): 111 - 128
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Austin II
John L. Austin
Ein Plädoyer für Entschuldigungen
In
Linguistik und Philosophie, Grewendorf/Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 8 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsCavellVsCavell Fodor Vs Alltagssprache II 123
FodorVsAlltagssprache: das zwingt den Philosophen der Alltagssprache, immer mehr bei den Intuitionen Zuflucht zu suchen.
II 124
Insbesondere wird er in Anspruch nehmen, Anomalien intuitiv zu erkennen und zu sagen, ein philosophisches Problem sei dann gelöst, wenn Anomalien erkannt seien. (Cavell behauptet das!). FodorVsCavell: Widerspruch: er meint also, dass es in der philosophischen Praxis darauf ankommt, Wörter nicht falsch zu verwenden und zugleich meint er, dass er mit Hilfe der Intuitionen entscheiden kann, wann ein Wort falsch gebraucht wird.
Wenn es intuitiv auch klar sein mag, wann ein Wort anomal ist, so genügt es für philosophische Zwecke nicht zu wissen, dass es anomal ist, es kann aus vielen Gründen anomal sein, von denen einige nicht fehlerhaft sind!
Bsp Wenn man dem Metaphysiker vorwirft, dass er die Sprache falsch verwendet, wird er zu recht antworten: "Na und?"
Außerdem können wir von einer Bedeutungstheorie nicht verlangen, dass sie jede Äußerung, die ein theoretisch ungeschulter Sprecher anomal nennt, auch von der Theorie so bewertet wird.
II 125
Die Theorie sollte vielmehr nur semantische Verletzungen bestimmen.
II 126
FodorVsIntuitionen: Entscheidungen über Ungewöhnlichkeiten (Anomalien) sind in keiner Weise zu extrapolieren, wenn sie sich nur auf Intuitionen gründen. Dann haben wir gar keine Theorie, sondern nur überanstrengte Intuitionen. OxfordVsFodor/AlltagsspracheVsFodor: könnte kontern, dass wir das Prinzip ignoriert hätten, ähnliche Fälle mit ähnlichen Methoden zu behandeln.
FodorVsVs: das geht an der Sache vorbei: die relevante Ähnlichkeit angeben heißt gerade, genau die Erzeugungsregeln zu bestimmen.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
VsCavellVsCavell Positivismus Vs Alltagssprache Fodor II 118
PositivismusVsAlltagssprache/PositivismusVsOxford: die Philosophie der Alltagssprache (PdA) hat keine Systematik. Eine Darstellung der natürlichen Sprache, die nicht deren formale Struktur bestimmt, kann die Erzeugungsprinzipien für die syntaktischen und semantischen Eigenschaften nicht erfassen.
II 123
FodorVsAlltagssprache: das zwingt den Philosophen der Alltagssprache, immer mehr bei den Intuitionen Zuflucht zu suchen.
II 124
Insbesondere wird er in Anspruch nehmen, Anomalien intuitiv zu erkennen und zu sagen, ein philosophisches Problem sei dann gelöst, wenn Anomalien erkannt seien. (Cavell behauptet das!). FodorVsCavell: Widerspruch: er meint also, dass es in der philosophischen Praxis darauf ankommt, Wörter nicht falsch zu verwenden und zugleich meint er, dass er mit Hilfe der Intuitionen entscheiden kann, wann ein Wort falsch gebraucht wird.
Wenn es intuitiv auch klar sein mag, wann ein Wort anomal ist, so genügt es für philosophische Zwecke nicht zu wissen, dass es anomal ist, es kann aus vielen Gründen anomal sein, von denen einige nicht fehlerhaft sind!
Bsp Wenn man dem Metaphysiker vorwirft, dass er die Sprache falsch verwendet, wird er zu recht antworten: "Na und?"
Außerdem können wir von einer Bedeutungstheorie nicht verlangen, dass sie jede Äußerung, die ein theoretisch ungeschulter Sprecher anomal nennt, auch von der Theorie so bewertet wird.
II 125
Die Theorie sollte vielmehr nur semantische Verletzungen bestimmen.
II 126
FodorVsIntuitionen: Entscheidungen über Ungewöhnlichkeiten (Anomalien) sind in keiner Weise zu extrapolieren, wenn sie sich nur auf Intuitionen gründen. Dann haben wir gar keine Theorie, sondern nur überanstrengte Intuitionen. OxfordVsFodor/AlltagsspracheVsFodor: könnte kontern, dass wir das Prinzip ignoriert hätten, ähnliche Fälle mit ähnlichen Methoden zu behandeln.
FodorVsVs: das geht an der Sache vorbei: die relevante Ähnlichkeit angeben heißt gerade, genau die Erzeugungsregeln zu bestimmen.
III 222
Alltagssprache/Cavell: hier gibt es drei mögliche Typen, Feststellungen über sie zu machen: Typ I Feststellungen: "Wir sagen ...... aber wir sagen nicht...." ((s) Gebrauchsfeststellungen)
Typ II Feststellungen: Die Ergänzung von Typ I Feststellungen durch Erläuterungen.
Typ III Feststellungen: Verallgemeinerungen.
Austin: Bsp wir können freiwillig ein Geschenk machen. (Aussage über die Welt).
Cavell: faßt dies als "materialen Modus" auf für "Wir sagen: ’Das Geschenk wurde freiwillig gemacht’ “. (Aussage über die Sprache).
freiwillig/RyleVsAustin: drückt aus, dass an der Handlung etwas suspekt ist. Wir hätten die Handlung nicht tun sollen.
Cavell These: solche Widersprüche sind in keinem vernünftigen Sinn empirisch.
III 223
Äußerungen der Native Speaker (Muttersprachler) sind keine Feststellungen darüber, was man in einer Sprache sagen kann, sie sind die Quelle von Äußerungen. ((s) Datenmaterial). Wir sind auch ohne Empirie zu jeder beliebigen Typ I Feststellung, die wir zur Stützung einer Typ II Feststellung benötigen, berechtigt.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
VsCavellVsCavell Fodor Vs Cavell, St. III 222
Freiwillig/CavellVsRyle: These: solche Widersprüche sind in keinem vernünftigen Sinn empirisch.
III 224
FodorVsCavell: Trugschluss: Cavell übersieht den Unterschied zwischen dem ,was ein Native Speaker sagt (beim Sprechen) und dem, was ein Native Speaker über das sagt, was er und andere sagen (metasprachliche Kommentare). Letztere brauchen aber nicht wahr zu sein, damit der Linguist mit seiner Untersuchung beginnen kann. Cavell hat nicht gezeigt, dass eine empirische Beschreibung nur dann möglich ist, wenn die metasprachlichen Behauptungen wahr sind.
Wenn der Linguist wahre von falschen Feststellungen trennen wollte, bevor er mit der Beschreibung der Sprache anfangen wollte, musste er eine ganze Menge über die Sprache wissen, ehe er mit seiner Arbeit beginnt.
Wenn man empirische Linguistik von Grammatik und Semantik als Gebieten, für die Empirie nicht relevant sind, abgrenzt, macht man eine Unterscheidung ohne Unterschied.
Unterscheidung ohne Unterschied/Fodor: Bsp wenn man empirische Linguistik von Grammatik und Semantik als Gebieten, für die Empirie nicht relevant sind, abgrenzt.
III 225
Cavell: empirisch sind z.B. Aussagen des Native Speaker über das Lautsystem der Sprache, nicht aber solche über Syntax und Semantik. FodorVsCavell: 1. das ist inkonsistent: umgekehrt würde jedes Argument das zeigt dass der Native Speaker zu Feststellungen über Syntax und Semantik privilegiert ist, gleichermaßen zeigen, dass er zu solchen über das Lautsystem privilegiert ist. Das wäre eine reductio ad absurdum des Arguments, denn dann könnte sich der Native Speaker niemals über die Aussprache irren (?).
2. Selbst wenn CavellVsRyle recht hätte, würde das nicht zeigen, dass Ryles Fehler nicht empirisch ist.
Sprache/Empirie/Cavell: seine Position ist äußerst extrem. da er Feststellungen des Native Speaker als Wahrheiten der transzendentalen Logik bezeichnet, schließt er die Relevanz empirischer Bestätigung sogar aus!
FodorVsCavell: er übersieht, dass es unendlich viele Feststellungen gibt, die empirische Bestätigung benötigen:
Bsp "Ich heiße nicht Stanley Cavell"...usw.
FodorVsCavell: 1. Fehler: die Annahme, wir könnten nur dann die Feststellungen sinnvoll in Frage stellen, wenn es einen besonderen Grund zur Annahme gibt, sie könnten falsch sein.
Das macht die Leichtgläubigkeit zur Tugend und die Philosophie zur Untugend.
III 230
FodorVsCavell: 2. zugegeben: es wäre außergewöhnlich Gründe zu fordern, wenn wir uns über das, was wir sagen, oft im Irrtum befänden. Fodor: aber wenn wir uns nur manchmal im Irrtum befinden, dann ist es immer am Platz, Gründe zu fordern!
Aus Cavells Ansicht folgt dagegen, dass, selbst wenn unser Leben davon abhinge, es nicht angemessen wäre, die Feststellungen in Frage zu stellen!
FodorVsCavell: 3. falsche Annahme, dass das, was wir über unsere Sprache sagen, nur selten falsch sei. Er übersieht seine eigene Unterscheidung zwischen Typ I und Typ II Feststellungen.
Er hat sicher recht, dass wir uns über Typ I nicht oft irren.
Fodor: aber wir können uns oft in Bezug auf Typ II Fststellungen irren: sie sind eine Art Theorie, eine abstrakte Repräsentation der Kontext Merkmale.
(s.o. III 220
Typ I Feststellungen: "Wir sagen ...... aber wir sagen nicht...." ((s) Gebrauchsfeststellungen) Typ II Feststellungen: Die Ergänzung von Typ I Feststellungen durch Erläuterungen.
Typ III Feststellungen: Verallgemeinerungen.)
III 232
FodorVsCavell: Bsp Bäcker/Professor: kann auf zweierlei Weise aufgefaßt werden: a) welche Art Informationen benötigt der Professor? (Fodor: das wären dann nicht empirische Informationen. Aber danach fragt Cavell gar nicht.
b) Cavell fragt: wenn wir schon wissen, dass der Sprachgebrauch des Bäckers idiosynkratisch ist, folgt dann, dass der Professor keine Berechtigung zu seinen "wir" Feststellungen hat?
Cavell: Nein, es folgt nicht.
Fodor: man sollte aber beachten, dass das für die Entscheidung des Konflikts zwischen den Native Speakers irrelevant ist!
FodorVsCavell: er hat recht: die Existenz abweichenden Sprachgebrauchs schließt "wir" Feststellungen nicht aus.
Aber er sagt das Richtige aus falschen Gründen: die Feststellung des Professors ist eine über den Standard Gebrauch.
Es könnte überhaupt keine Verallgemeinerungen geben, wenn man abweichende Gebrauch nicht in gewissen Maßen tolerieren könnte.
III 233
FodorVsCavell: es sieht philosophisch beeindruckender aus, wenn man sagt: "Dein abweichender Sprachgebrauch verstellt dir den Blick auf die Wirklichkeit" als wenn er eben bloß die Ausdrucksmöglichkeiten einschränkt. Aber selbst das ist nicht unbedingt der Fall, wenn jemand zwei nicht austauschbare Wörter synonym verwendet.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
VsCavellVsCavell Putnam Vs Cavell, St. V 150/15
Stanley Cavell: (Lit:"Must we mean what we say?"): man könnte eine Philosophie "der normalen Sprache" entwickeln, die nicht auf die öffentliche und "kriteriale" Verifikation festgelegt wäre, wenn man eine Auffassung entwickeln könnte, in der die Normen selbst nicht durch gewöhnliche empirische Untersuchungen entdeckt werden können. Solche Normen könnte man ausfindig machen durch eine Art von "Selbsterkenntnis", vergleichbar mit Einsichten, die in der Therapie gewonnen werden oder durch die transzendentale Erkenntnis der Phänomenologie.
Putnam: wie Cavell: mein Wissen hinsichtlich der Muttersprache ist kein "externes" induktives Wissen (Bsp ich kann ohne weitere Belege wissen, dass man im Deutschen "Uhus" sagt, und nicht "Uhue") aber,
PutnamVsCavell: dieser privilegierte Zugang erstreckt sich nicht auf Generalisierungen über richtig und unrichtig. Selbsterkenntnis ist nicht immun gegen Kritik.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
VsCavellVsCavell Stroud Vs Cavell, St. I 260
Skeptizismus/Cavell/Stroud: pro Cavell: er zeigt einen Lösungsweg in der richtigen Allgemeinheit.
I 261
CavellVsSkeptizismus/Stroud: keine Aussage; die der traditionelle Erkenntnistheoretiker hervorbringen kann, ist repräsentativ für unsere epistemische Situation gegenüber der Welt in der Allgemeinheit, die er anstrebt. Das Urteil des Erkenntnistheoretikers oder des Skeptikers ist stets partikulär. Es kann nicht verallgemeinert werden. Stroud: Cavell muss zeigen, dass der Philosoph (Skeptiker, Erkenntnistheoretiker) die Bedeutung jeder partikularen Behauptung falsch konstruieren muss, um seine Verallgemeinerung vorzutäuschen.
StroudVsCavell: ist es denn wahr, dass Bsp Descartes gar keine „konkrete“ Behauptung aufstellt? Die ganz allgemeine Tatsache, dass die verschiedenen Sprachhandlungen (Sprechakte?) wie Behaupten, Fragen usw. alle ihre eigenen Äußerungsbedingungen haben, ist nicht hinreichend, um seinen Cavells Punkt zu begründen. Wir müssen wissen, was die Bedingungen sind, um etwas zu behaupten um zu zeigen, dass sie nicht erfüllt sind in den Fällen, die der Philosoph erwägt. Und es genügt auch nicht nur für Behauptungen, es muss gezeigt werden, dass die Bedingungen für keine Weise etwas zu sagen oder zu denken, die die Zwecke des Philosophen erfüllen könnten,
I 262
hier erfüllt sein könnten. Problem: aber was sind denn „alle“ möglichen Weisen, etwas zu sagen?
Es scheint, dass es nur eine bestimmte (einzelne, partikulare)) Instanz von Wissen geben müsste, die wir alle als Wissen betrachten würden.
Bsp er stellt sich vor (oder findet sich vor in der Situation) am Kamin zu sitzen. Er fragt sich, ob er weiß und wie er weiß, dass er dort sitzt. Selbst wenn er hier keine Behauptung aufstellt, sieht es so aus, als ob er (StroudVsCavell) dennoch fragen könnte, ob er weiß, ob er in dem Augenblick dort sitzt und eine Basis entdeckt für jedes solche Wissen, und dann anschließend die Verlässlichkeit dieser Basis einschätzen kann.
StroudVsCavell: er könnte dann zu dem Schluss kommen, dass er es nicht weiß, obwohl er gar
keine (Wissens-)Behauptung aufgestellt hat! Wenn das richtig ist, scheint er doch keine konkrete Behauptung (Kontext) zu brauchen, um seine Position in dieser Situation zu bewerten.
Stroud: damit beschreibe ich Descartes’ Projekt als Versuch, sein Wissen zu überprüfen.
Stroud: damit will er die Verlässlichkeit von allem überprüfen, das er seit seiner Jugend behauptet hat. Es scheint dann nicht wesentlich, dass er zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Behauptung aufstellt oder aufgestellt hat. Ich kann immer noch fragen, wie ich etwas wüsste, wenn ich es wüsste.
I 263
StroudVsCavell: Bsp ich lese einen Kriminalroman, und stelle fest, dass ich – ohne eine Behauptung aufzustellen – vorausgesetzt habe, dass etwas bestimmtes unmöglich wäre. Und dass ich für diese Annahme gar keine verlässliche Basis habe, dass es doch möglich sein könnte, obwohl ich das nie explizit gesagt habe. Ich kann dann nachträglich die Position einschätzen (bewerten) in der ich war, und sie unzulänglich finden. ((s) Nach Cavell wäre das nicht möglich, weil er vorher eine explizite Behauptung verlangt, die den Kontext eindeutig festlegt.) Dennoch:
Stroud pro Cavell: ich glaube er hat recht, dass der traditionelle Erkenntnistheoretiker für jeden konkreten Fall Äußerungsbedingungen braucht, die eine Verallgemeinerung unmöglich machen.
StroudVsCavell: ich möchte nur zeigen, dass man dazu gar nicht zeigen muss, dass gar keine Behauptung aufgestellt wurde.
StroudVsSkeptizismus: wenn es so aussieht, dass er seine Position einschätzen kann, sogar ohne dass eine bestimmte Behauptung aufgestellt wurde, müsste sich die Diagnose darauf konzentrieren zu zeigen, dass jede Einschätzung (Bewertung) seiner Position, die der Philosoph vornimmt, nicht die Bedeutung haben kann, von der er denkt, dass sie sie hat. Das ist der entscheidende Punkt.
I 264
Allgemeinheit: welche allgemeine Schlussfolgerung sucht der skeptische Philosoph und warum kann sie nicht gegeben werden? StroudVsCavell: es ist nicht hinreichend zu sagen, dass er eine allgemeine Folgerung sucht, denn es ist nicht wahr, dass die Untersuchung eines Einzelfalls keine allgemeine Folgerung über menschliches Wissen zulässt: Bsp ich lerne, dass Historiker etwas über Äpfel im Sizilien des 4. Jahrhunderts vor Christus wissen. Das zeigt, dass jemand Wissen über Sizilien hat und das ist eine allgemeine Aussage über menschliches Wissen.
Bsp dass niemand die Ursachen von Krebs kennt, ist ebenfalls eine solche allgemeine Aussage über Wissen.
VsMoore: wenn er keine allgemeine Aussage über menschliches Wissen zustande bringt, wie sie der traditionelle Erkenntnistheoretiker sucht, dann liegt das nicht an einer fehlenden Allgemeinheit! Sie wird in genau denselben allgemeinen Ausdrücken ausgedrückt wie sie der Philosoph gebrauchen würde.
Lösung/Stroud: wir müssen eine Unterscheidung von zwei Gebrauchsweisen derselben Wörter einführen. >Thompson Clarke: "Repräsentativität" (…+…)

Stroud I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
VsCavellVsCavell Vendler Vs Cavell, St. Vendler I 245
CavellVsLinguistik: diese bringe empirische und daher kontingente Resultate während die der Philosophie nicht empirisch seien, und daher nicht durch (empirische linguistische Resultate) gestützt werden. VendlerVsCavell: das ist ein ungeheuerliches Argument.

Vendler II
Z. Vendler
Linguistics in Philosophy Ithaca 1967

Vendler I
Zeno Vendler
"Linguistics and the a priori", in: Z. Vendler, Linguistics in Philosophy, Ithaca 1967 pp. 1-32
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
VsCavellVsCavell Cavell Vs Descartes, R. Stroud I 258
Bedeutung/Meinen/Wissen/Cavell: Bsp "gar nichts sagen" ist eine Möglichkeit, dass ein Philosoph nicht weiß was er meint. Hier gibt es nämlich nichts zu meinen. (Cavell, The Claim of Reason, Oxf. 1979, 210). CavellVsErkenntnistheorie: sagt erstaunlich wenig.
Behauptung/Cavell/Stroud: ist eine Handlung. Aber nicht jede (Sprech-) Handlung ist eine Behauptung. Selbst wenn ein wohlgeformter Satz hervorgebracht wird! Das gilt auch für Fragen usw.
Äußerungsbedingungen/Cavell: jeder Äußerungstyp (Typ von Sprachhandlung) hat seine Bedingungen. Wenn diese nicht erfüllt sind, gibt es gar keine Behauptung (Äußerung). Und das trifft auf die traditionelle Erkenntnistheorie zu: sie erfüllt nicht die Äußerungsbedingungen.
Def "Basis"/Terminologie/Cavell/Stroud: ist ein Satz, der einen speziellen Anspruch vorbringt (unterstützt, supports).
CavellVsDescartes: man sollte annehmen, dass seine Basis der Anspruch ist, wissen zu wollen, ob er am Kamin sitzt, mit einem Stück Papier in der Hand.
Pointe: dieses Beispiel ist aber nicht als ein Fall zu verstehen, in dem jemand einen speziellen Wissensanspruch (Behauptung von Wissen) untersucht.
I 259
CavellVsErkenntnistheorie, traditionelle: hier gibt es überhaupt keine konkreten Behauptungen von Wissen. Bsp aufgefordert werden sich vorzustellen, man säße am Kamin ist nicht dasselbe wie Bsp vorzustellen, wir hätten zu Wissen behauptet, dass wir am Kamin sitzen. Der Fall des Skeptizismus ist kein Behauptungs-Kontext. Wir können die Frage nicht beantworten, obwohl wir das Gefühl haben, wie sollten sie beantworten.
Aber hier geht es nicht darum, dass etwas übersehen wurde.
Man muss sich wirklich vorstellen können, dass eine Behauptung gemacht wurde, und das ist hier nicht der Fall.
((s) Sonst wären Bsp zwei Leute in einer geteilten Situation und der eine fragt, ob der andere den Kamin auch wahrnimmt).
Cavell/Stroud: ohne aufgestellten Wissensanspruch (Wissensbehauptung) würde die Untersuchung nicht einmal unseren alltäglichen Methoden ähnlich sehen.
Wissensanspruch/CavellVsDescartes: um sich vorzustellen, eine Wissensbehauptung wäre in Descartes’ Beispiel aufgestellt worden, müsste man sich einen Kontext vorstellen, in dem die Behauptung gemacht wurde. Dann braucht man zusätzliche Bedingungen für den Kontext.
Pointe: diese Bedingungen würden erst das Urteil in dem besonderen Fall möglich machen, und dieses wäre dann wiederum nicht auf andere Fälle übertragbar. Das (skeptische) Urteil wäre nicht repräsentativ.
CavellVsSkeptizismus/CavellVsErkenntnistheorie: Dilemma: es muss sich a) um eine konkrete Behauptung handeln, wenn die Prozedur der Untersuchung überhaupt kohärent sein soll, aber wenn sie konkret ist, kann sie nicht allgemein sein.
b) Ohne die Allgemeinheit kann sie nicht skeptisch sein.
Skeptizismus/Cavell/Stroud: pro Cavell: er zeigt einen Lösungsweg in der richtigen Allgemeinheit.
I 261
CavellVsSkeptizismus/Stroud: keine Aussage; die der traditionelle Erkenntnistheoretiker hervorbringen kann, ist repräsentativ für unsere epistemische Situation gegenüber der Welt in der Allgemeinheit, die er anstrebt. Das Urteil des Erkenntnistheoretikers oder des Skeptikers ist stets partikulär. Es kann nicht verallgemeinert werden. Stroud: Cavell muss zeigen, dass der Philosoph (Skeptiker, Erkenntnistheoretiker) die Bedeutung jeder partikularen Behauptung falsch konstruieren muss, um seine Verallgemeinerung vorzutäuschen. (> StroudVsCavell…+…).

Cavell I
St. Cavell
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen Frankfurt 2002

Cavell I (a)
Stanley Cavell
"Knowing and Acknowledging" in: St. Cavell, Must We Mean What We Say?, Cambridge 1976, pp. 238-266
In
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Stanley Cavell Frankfurt/M. 2002

Cavell I (b)
Stanley Cavell
"Excursus on Wittgenstein’s Vision of Language", in: St. Cavell, The Claim of Reason, Wittgenstein, Skepticism, Morality, and Tragedy, New York 1979, pp. 168-190
In
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Stanley Cavell Frankfurt/M. 2002

Cavell I (c)
Stanley Cavell
"The Argument of the Ordinary, Scenes of Instruction in Wittgenstein and in Kripke", in: St. Cavell, Conditions Handsome and Unhandsome: The Constitution of Emersonian Perfectionism, Chicago 1990, pp. 64-100
In
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Davide Sparti/Espen Hammer (eds.) Frankfurt/M. 2002

Cavell II
Stanley Cavell
"Must we mean what we say?" in: Inquiry 1 (1958)
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Stroud I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
VsCavellVsCavell Cavell Vs Linguistik Vendler I 243
Linguistik/Vendler: was hat sie dazu beizusteuern: außer einer Hoffnung bisher nichts.
I 244
Aber um die Linguistik der Syntax steht es besser. Da die Bedeutung eines Wortes auch (nicht nur) eine Funktion seiner syntaktischen Beschränkungen ist, kann die Syntax auch etwas beitragen.
I 245
Argument/Vendler: kein Argument vermag etwas gegen eine Tatsache aber gegen ein gutes Argument gibt es keine widerlegende Tatsache! CavellVsLinguistik: diese bringe empirische und daher kontingente Resultate während die der Philosophie nicht empirisch seien, und daher nicht durch (empirische linguistische) gestützt werden.
VendlerVsCavell: das ist ein ungeheuerliches Argument.

Cavell I
St. Cavell
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen Frankfurt 2002

Cavell I (a)
Stanley Cavell
"Knowing and Acknowledging" in: St. Cavell, Must We Mean What We Say?, Cambridge 1976, pp. 238-266
In
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Stanley Cavell Frankfurt/M. 2002

Cavell I (b)
Stanley Cavell
"Excursus on Wittgenstein’s Vision of Language", in: St. Cavell, The Claim of Reason, Wittgenstein, Skepticism, Morality, and Tragedy, New York 1979, pp. 168-190
In
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Stanley Cavell Frankfurt/M. 2002

Cavell I (c)
Stanley Cavell
"The Argument of the Ordinary, Scenes of Instruction in Wittgenstein and in Kripke", in: St. Cavell, Conditions Handsome and Unhandsome: The Constitution of Emersonian Perfectionism, Chicago 1990, pp. 64-100
In
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Davide Sparti/Espen Hammer (eds.) Frankfurt/M. 2002

Cavell II
Stanley Cavell
"Must we mean what we say?" in: Inquiry 1 (1958)
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Vendler II
Z. Vendler
Linguistics in Philosophy Ithaca 1967

Vendler I
Zeno Vendler
"Linguistics and the a priori", in: Z. Vendler, Linguistics in Philosophy, Ithaca 1967 pp. 1-32
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Sketpizismus Cavell, St. Stroud I 257
Def "Basis"/Terminologie/Cavell/Stroud: ist ein Satz, der einen speziellen Anspruch vorbringt Basis/Terminologie/CavellVs: im Fall von Descartes ist die Basis nicht völlig natürlich eingeführt. Das ist der Schlüssel zur Diagnose.
CavellVsSkeptizismus: These "Der Skeptiker tut nicht, was er zu tun glaubt". D.h. aber nicht, daß er die Bedeutungen der verwendeten Begriffe verzerrt. ((s.o. AustinVsMoore).
I 258 Pointe: hier geht es gerade darum, daß die Weise, etwas zu sagen, wesentlich dafür ist, was gemeint ist (CR, 208)
I 258
Gebrauchstheorie/Cavell: geht von Einzelsituationen aus.
I 258f
Skeptizismus/CavellVsSkeptizismus: der Skeptiker tut nicht, was er zu tun glaubt - er sagt nichts! - dann kann er auch nichts meinen - traditionelle Erkenntnistheorie: sagt erstaunlich wenig - behauptet kein Wissen! - Def Basis/Cavell: ein Satz, der einen speziellen Anspruch hervorbringt - CavellVsDescartes: hat auch keine Behauptung gemacht - Unterschied: sich vorzustellen, am Kamin zu sitzen, und sich vorzustellen zu behaupten, dieses zu wissen - so kann die Lösungsmethode nicht einmal unseren alltäglichen Methoden ähnlich sehen - Behauptung: erfordert Kontext, der nicht allgemein zu übertragen wäre - das skeptische Urteil wäre nicht repräsentativ - I 261 das Urteil des Erkenntnistheoretikers oder Skeptikers ist stets partikular - I 261 StroudVsCavell: ich kann feststellen, daß ich eine Voraussetzung gemacht habe, die nicht erfüllt ist - dann stellt das mein Wissen in Frage, ohne daß ich das vorher in einem Wissensanspruch ("Basis") vorgebracht habe - dennoch: wie Cavell: StroudVsErkenntnistheorie: braucht jedesmal einen konkreten Wissensanspruch, der eine allgemeine Beantwortung unmöglich macht -
I 263
Stroud pro Cavell: ich glaube er hat recht, daß der traditionelle Erkenntnistheoretiker für jeden konkreten Fall Äußerungsbedingungen braucht, die eine Verallgemeinerung unmöglich machen. StroudVsCavell: ich möchte nur zeigen, daß man dazu gar nicht zeigen muß, daß gar keine Behauptung aufgestellt wurde.