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Barcan-Formel Bigelow Die Barcan-Formel (x)Na > N(x)a

Barcan-Formel/BF/Bigelow/Pargetter: VsBarcan: man könnte einwenden, dass die intendierten Interpretationen von “notwendig” die Barcanformel falsifizieren.
Bsp „N“ sei es ist logisch notwendig, dass“ und angenommen, einige Spielarten des Atheismus ist wahr, nach denen alles raumzeitlich lokalisiert sein muss. Dann haben wir
(x)(x ist räumlich)
Aber man könnte hinzufügen, dass ein gegebenes räumliches Ding – Bsp ein Schraubenzieher – logisch unmöglich nicht-räumlich sein könnte.
Um es paradoxal auszudrücken: wenn dieser Schraubenzieher nichträumlich gewesen wäre, wäre er nicht dieser Schraubenzieher gewesen.
N(wenn der Schraubenzieher überhaupt existiert, ist er räumlich)
Allgemein
(x)N(wenn x existiert, ist x räumlich)
Dies hat die Form
(x)Na.
I 110
Barcan-Formel/Bigelow/Pargetter: stellt fest, dass ((x)NA > N(x)a).
D.h. wenn der Atheist die BF akzeptiert, (zusammen mit dem modus ponens) wird er verpflichtet auf
N(x)a
d.h.
N(Alles ist so, dass, wenn es existiert, es räumlich ist)
Problem/VsBarcan/Bigelow/Pargetter. viele Atheisten würden dies bestreiten. Denn die Barcan-Formel würde sie auf die logische Unmöglichkeit festlegen, obwohl sie von einer kontingenten Falschheit ausgehen.
Barcan-Formel/(s): legt den Atheisten darauf fest, dass Gott logisch unmöglich ist, selbst wenn dieser bloß von einer kontingenten Tatsache ausgeht.

Barcan-Formel/BF/Bigelow/Pargetter: wir plädieren dennoch für ein Akzeptieren der BF für den modalen Realismus, wenn er die strikteste Interpretation Notwendigkeit annimmt.
Aber der Grund erwächst nur aus der Semantik, nicht aus der Logik.
Pointe: wenn wir die Semantik für eine Ablehnung der BF aufstellen merken wir, dass wir dafür die BF voraussetzen müssen.
((s) Frage: gilt das nicht für jede Behauptung einer Unmöglichkeit einer Sache?)
Modaler Realismus/Barcan-Formel/BF/Bigelow/Pargetter: der Modale Realismus muss also leugnen, dass es kontingent sei, was für Dinge es gibt. Es ist bloß kontingent, was für Dinge es in der aktualen Welt gibt, weil es kontingent ist, welche Welt die aktuale Welt ist.
Possibilia: da der MR Possibilia annimmt, muss er sagen „es gibt Gott oder könnte ihn geben“ was dann aber für ihn gleichbedeutend ist mit „es gibt Gott“. Und zwar schon aus der logischen Möglichkeit! Wegen seiner eigenen Interpretation von „es gibt“.
„Es gibt“/Interpretation/Bigelow/Pargetter/(s): kann verschieden interpretiert werden: für den modalen Realismus heißt es, was möglich ist, das gibt es auch.
Barcan-Formel/BF/Bigelow/Pargetter: ist ein Axiom, das modale Operatoren und Quantoren in Verbindung setzt.
Ähnlich: Hughes/Cresswells Prinzip der Prädikation:
Prinzip der Prädikation/Hughes/Cresswell/Bigelow/Pargetter: HC 1968, S 184-8):
(x)(Na v N~a) v (x)(Ma u M~a).
alltagssprachliche Übersetzung/(s): alle Dinge haben ihre Eigenschaften entweder notwendigerweise oder möglicherweise.
Bigelow/Pargetter: das teilt alle Eigenschaften (oder Bedingungen), die ein Gegenstand zu erfüllen hat) in zwei Arten:
a) Essenzen
b) Akzidentia.
Prinzip der Prädikation/Hughes/Cresswell/Bigelow/Pargetter: ist dazu da, Eigenschaften auszuschließen, die ein Ding wesentlich haben könnte, andere Dinge aber akzidentell.
BigelowVsHughes/Cresswell/BigelowVsCresswell: solche Eigenschaften sollte man aber nicht ausschließen! Bsp die Eigenschaft in der ersten Stunde des Jahres 1600 wach zu sein ist akzidentell für Descartes, aber essentiell unmöglich für andere Gegenstände.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
Einstellungssemantik Cresswell I 64
Einstellungs-SemantikVsMöWe-Semantik/Semantik möglicher Welten/BarwiseVsCresswell: es gibt oft zwei Propositionen, von denen eine von der Person geglaubt wird, die andere aber nicht, aber dennoch beide in denselben möglichen Welt wahr sind - Bsp alle logischen und mathematischen Wahrheiten - aber sie werden nicht alle gewusst, sonst könnte es keinen Fortschritt geben.
I 65
CresswellVs: die Situationen sollen Rollen spielen, die gar nicht gleichzeitig gespielt werden können - Lösung: MöWe-Semantik: die Rollen werden durch Entitäten verschiedener Art gespielt - Lösung: Kontext mit Raum-Zeit-Angabe - falsche Sätze: beschreiben nicht-aktuale Situationen.
I 66
Sätze beschreiben Situationen in einem Kontext. - Der Kontext ist selbst eine Situation, die dem Hörer Zeit, Ort usw. liefert - Interpretation/Barwise: Bedeutung von Sätzen in einem Kontext.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Situationssemantik Barwise Cresswell II 169
Situations-Semantik/Barwise/Perry/Cresswell: (Barwise/Perry, 1983): hier wird explizit verneint, daß logisch äquivalente Sätze in Kontexten mit prop Einst. austauschbar sind. (1983, 175, 1981b, 676f) - Bsp doppelte Negation bei der Zuschreibung von prop Einst. - Lösung: partieller Charakter von Situationen. - Nicht alles muß angegeben sein - bzw. der Sprecher kann sich des Urteils enthalten haben. ("nicht nicht...") - Def Satzbedeutung/Barwise/Perry: eine Relation zwischen Situationen.
Cresswell I 63
Situations-SemantikVsMöWe-Semantik/Wissen/Bedeutung/Barwise/Perry/BarweiseVsCresswell/ PerryVsCresswell/Cresswell: die möglichen Weltenseien zu groß um das zu erklären, was der Sprecher weiß, wenn er einen bedeutungsvollen Satz äußert. Mögliche Welten: sind vollständige mögliche Situationen.
Situations-Semantik: wir brauchen eine mehr partielle Art von Entität. ((s) partial, nichts vollständiges).
CresswellVsSituations-Semantik: (Cresswell 1985a, 168 ff, 1985b, Kapitel 7)
Lösung/Cresswell: These: die Situationen müssen nur in dem Sinn partiell sein, dass sie kleine Welten sind.
Def Abstrakte Situation/Barwise/Perry: (1983, 57 ff). sind theoretische Konstrukte, die für eine adäquate semantische Modellierung der Realität gebraucht werden, die aus realen Situationen besteht.
Cresswell: diese Unterscheidung ignoriere ich hier. Die Semantik möglicher Welten ist da besser, auch wenn man zwischen Realität und theoretischer Repräsentation unterscheidet.
Was wir vergleichen müssen, sind abstrakte Situationen und Welten.
I 64
Einstellungs-SemantikVsMöWe-Semantik/BarwiseVsCresswell: es gibt oft zwei Propositionen, von denen eine von der Person geglaubt wird, die andere aber nicht, aber dennoch beide in denselben Welten wahr sind – Bsp alle logischen und mathematischen Wahrheiten – aber sie werden nicht alle gewusst, sonst könnte es keinen Fortschritt geben.
I 65
CresswellVs: die Situationen sollen Rollen spielen, die gar nicht gleichzeitig gespielt werden können – Lösung: -Semantik möglicher Welten: die Rollen werden durch Entitäten verschiedener Art gespielt. Lösung: Kontext mit Raum-Zeit-Angabe – falsche Sätze: beschreiben nicht-aktuale Situationen.
I 66
Sätze beschreiben Situationen in einem Kontext – Kontext ist selbst eine Situation, die dem Hörer Zeit, Ort usw. liefert – Interpretation/Barwise: Bedeutung von Sätzen in einem Kontext. Bedeutung/CresswellVsSituations-Semantik/CresswellVsBarwise/CresswellVsPerry: Bedeutung: = Menge der Welten, in denen sie wahr sind.
Problem: Bedeutungen werden oft mit Propositionen gleichgesetzt und dann gibt es Probleme, dass sie Rollen spielen sollen, die sie nicht gleichzeitig spielen können.
I 67
Andererseits verhalten sich einige der anderen Dinge, die Barwise und Perry von Situationen verlangen, wie Welten! Bsp Mollie bellt
e*:= in l: bellt, Mollie, ja.
Das beschreibt eine Situation e gdw. e* < e. ((s) Teilmenge der Situationen, wo Mollie sonst noch bellt? Oder wo Mollie existiert und jemand bellt?).
Def Generierungseigenschaft/Terminologie/Cresswell: (generation property): haben solche Sätze, die eine Situation beschreiben ((s) die Teil einer Menge von Situationen ist). Ein Satz  hat die Generierungseigenschaft im Hinblick auf einen Kontext u, gdw. es eine Situation e* gibt, so dass
u [[φ]] e gdw. e* < e.
((s) Wenn es einen Satz gibt, der allgemeiner ist als der Satz „Mollie bellt in der Raum-Zeit-Situation l“ Oder: Generierungseigenschaft ist die Eigenschaft, die den Satz in den Kontext einbettet, weil Propositionen als Mengen von Welten nicht auf eine einzige Situation beschränkt sein dürfen).
Der Satz φ hat die Generierungseigenschaft schlechthin (simpliciter) gdw. er sie in jedem Kontext hat.
Atomsatz/BP: These alle atomaren Sätze haben die Generierungseigenschaft.
Cresswell: wenn Situationen als Propositionen aufgefasst werden, sollten alle Sätze die Generierungseigenschaft haben. Und zwar weil die generierende Situation e* als die Proposition aufgefaßt werden kann, die von dem Satz  im Kontext u ausgedrückt wird.
Tatsächlich brauchen wir die anderen Situationen gar nicht! Wir können sagen, dass e* die einzige Situation ist, die von  in u beschrieben wird. Aber das ist ohne Bedeutung, weil jedes e* die einzige Klasse von e’s bestimmt, so dass e* < e, und jede Klasse, die von einem e* generiert wird, bestimmt dieses e* eindeutig.

Barw I
J. Barwise
Situations and Attitudes Chicago 1999

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Unmögliche Welt Hintikka II 12
Unmögliche Welt/Hintikka: ich glaube, dass wir sie zulassen müssen, um das Problem einer anderen Art von Allwissenheit, der logischen Allwissenheit zu bekämpfen.
II 63
Unmögliche Welten/Logische Allwissenheit/Semantik möglicher Welten/Hintikka: These: das Problem der Allwissenheit tritt hier gar nicht auf! Bsp (1) Ein Satz der Form „a weiß dass p“ ist wahr in einer Welt W gdw. p wahr ist in allen a-Alternativen. D.h. in allen Welten, die mit dem Wissen von a kompatibel sind.
Logische Allwissenheit: ihr Fehlschlagen kann so formuliert werden:
(2) Es gibt a, p und q so dass a weiß dass p, p impliziert logisch q, ,aber a weiß nicht, dass q.
Logische Wahrheit: wird dann modell-theoretisch analysiert:
(3) Ein Satz ist logisch wahr, gdw. er wahr in jeder logisch möglichen Welt.
Problem: (1) – (3) sind inkompatibel! Allerdings sind sie in der oben gegebenen Form noch nicht inkompatibel, sondern nur mit der zusätzlichen Annahme:
(4) Jede epistemisch mögliche Welt ist logisch möglich.
II 64
Problem: jetzt kann es sein, dass in einer epistemischen a-Alternative W’ q falsch ist! Problem: nach (4) sind diese epistemischen Welten auch logisch möglich.
Nach der logischen Wahrheit von (p > q) ((s) in diesem Beispiel) muss aber q in jeder logisch möglichen Welt wahr sein. Daraus entsteht der Widerspruch.
Lösung: verschiedene Autoren haben verschieden darauf reagiert:
Positivismus: nimmt Zuflucht zum nichtinformativen (tautologischen) logischer Wahrheit.
HintikkaVs: statt dessen. Semantik möglicher Welten.
(4): setzt die Allwissenheit schon voraus! Es setzt voraus, dass a nur scheinbare Möglichkeiten schon eliminieren kann. Das ist zirkulär.
Lösung: es kann Möglichkeiten geben, die nur möglich erscheinen, aber versteckte Widersprüche enthalten.
II 65
Problem: das Problem ist hier also (4) und nicht (2)! Lösung/Hintikka: wir müssen Welten zulassen, die logisch unmöglich sind, aber dennoch epistemisch möglich. ((s) anders als die unmöglichen Welten, die bei Stalnaker und Cresswell diskutiert werden.)
Dann können (1) – (3) zusammen wahr sein. D.h. in einer epistemischen Welt kann (p > q) fehlschlagen.
Unmögliche Welt/Hintikka: Problem, wie wir sie zulassen können.
Unmögliche Welt//Cresswell/Hintikka: Cresswell schlägt eine Uminterpretation der logischen Konstanten vor. (modelltheoretisch).
HintikkaVsCresswell: das eigentliche Problem bei der Allwissenheit ist doch, dass Leute nicht alle logischen Konsequenzen ihres Wissens erkennen. Und das spielt sich in klassischer Logik ab. Nicht-Standard-Logik: geht an dem Problem vorbei. Man könnte sagen, sie zerstört das Problem statt es zu lösen.
II 65
Unmögliche Welt/Logische Allwissenheit/Lösung/Veikko RantalaVsHintikka: hat einige Probleme dieses Ansatzes gelöst.
II 66
Nichtklassische Modelle: für Sätze 1. Stufe. Unmögliche Welt /Rantala: sind bei ihm nicht „unmöglich“ sondern sie unterscheiden sich von den normalen Möwe, dass sie „sich verändernde Welten“ sind (changing worlds) indem sie neue Individuen zulassen. Allerdings auf eine so subtile Weise, dass sie normalerweise nicht von invarianten Welten (/mit immer denselben Individuen) nicht zu unterscheiden sind. Dabei geht es um:
Urnenmodell/Statistik/Allwissenheit/Hintikka: wobei die varianten Welten solche sind, bei denen bei Zügen aus der Urne möglicherweise neue Individuen im Spiel sind. Aber so wenige, dass man es möglicherweise nicht merkt.

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Wahrmacher Quine II 56
DavidsonVsKorrespondenztheorie: kein Ding macht Sätze wahr (wahrmachen)- Quine: Reize machen nicht wahr,sondern führen zu Überzeugungen.

II 217 ff
Wahrmacher/wahr machen/QuineVsCresswell/Quine: Cresswell stellt seine metaphysische Frage wie folgt: "Was ist es, das eine physikalische Theorie wahr macht, und eine andere falsch?"
Quine: ich kann nichts weiter tun, als mit wenig hilfreichem Realismus zu antworten, dass es die Beschaffenheit der Welt ist.
Cresswell fügt jedoch hilfreicherweise hinzu, dass diese Frage oft im erkenntnistheoretischen Sinn gestellt wird: Wie können wir wissen, dass die eine Theorie wahr und die andere falsch ist?
Das ist eine ganz andere Frage, und sie ist ernster zu nehmen. Ein Hindernis liegt noch im Verb "wissen". Muss es Gewissheit, Unfehlbarkeit implizieren? Dann lautet die Antwort, dass wir es nicht wissen können.

Doch wenn wir stattdessen fragen, wieso der Glaube an eine Theorie berechtigter ist als an eine andere, hat unsere Frage Gehalt.
Eine vollständige Antwort wäre eine vollständige Theorie der Beobachtungsbelege und der wissenschaftlichen Methode.
Cresswell zitiert Quine kurz und schnell, dass die letzte Entscheidung beim Schiedsgericht der Erfahrung liege.
II 218
CresswellVsQuine: "Quines Metaphern über das Schiedsgericht werden nie soweit ausgeführt, werden, wie das nach unserem Gefühl nötig ist". Cresswell vergleicht Quines Auffassung mit Russells logischem Atomismus und findet beide zu recht unvereinbar. "Quine hat nichts übrig für eine Theorie, durch die die atomaren Tatsachen zu einfachen, von allen anderen jeweils logisch unabhängigen Tatsachen über unsere Erfahrung würden". Quine: das ist richtig.
II 218
Erfahrung/Quine: Meine Beobachtungssätze handeln nicht von der Erfahrung (!) aber sie sind leidlich naturalistische Analoga von Sätzen über Erfahrung, insofern ihr Gebrauch durch unmittelbare Konditionierung auf die Reizung von Sinnesrezeptoren gelernt wird. Außerdem sind einfache Beobachtungssätze in den meisten Fällen tatsächlich unabhängig voneinander. QuineVsAtomismus/QuineVsRussell: Der grundlegende Unterschied zwischen Russells logischem Atomismus und meiner Auffassung ist, dass die übrigen Wahrheiten nach meiner Ansicht nicht irgendwie aus den Beobachtungssätzen zusammengesetzt oder von ihnen impliziert werden. Ihr Zusammenhang mit den Beobachtungssätzen ist vermittelter und komplexer.
II 219
Cresswell bürdet mir ein Reich reifizierter Erfahrungen oder Erscheinungen auf, das im Gegensatz stehe zu einer unerforschlichen Realität. Damit hat meine naturalistische Auffassung keine Ähnlichkeit: Bei mir gibt es Kräfte, die von realen Gegenständen der Außenwelt auf unsere Nervenenden einwirken.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Situations-Sem. Perry, J. Cresswell I 63
Situations-SemantikVsMöWe-Semantik/Semantik mögllicher Welten/Wissen/Bedeutung/Barwise/Perry/BarweiseVsCresswell/ PerryVsCresswell/Cresswell: die MöWe seien zu groß um das zu erklären, was der Sprecher weiß, wenn er einen bedeutungsvollen Satz äußert. MöWe: sind vollständige mögliche Situationen.
Situations-Semantik: wir brauchen eine mehr partielle Art von Entität. ((s) partial, nichts vollständiges).
CresswellVsSituations-Semantik: (Cresswell 1985a, 168 ff, 1985b, Kapitel 7)
Lösung/Cresswell: die Situationen müssen nur in dem Sinn partiell sein, daß sie kleine MöWe sind.
I 64
Einstellungs-Semantik/Cresswell: (Cresswell 1985b) ich verteidige den Zugang zu propositionalen Einstellungen über MöWe-Semantik.
I 73
Barwise/Perry: These: damit Joe sieht, daß Sally raucht oder nicht raucht müßte er entweder sehen wie sie raucht oder sehen, wie sie nicht raucht.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984