Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Allgemeinheit Quine I 10
Unterscheidung singulärer/allgemeiner Term: von Reizbedeutung unabhängig. - Name oder allgemeiner Term für Raum-Zeitsegmente: gleiche Reizbedeutung ("Kaninchenheit").
I 238
Plural: abstrakter singulärer Term: "Löwen sterben aus" - Disposition: "frisst Mäuse" (31)
I 412
QuineVsEigenschaften: Fehlschluss der Subtraktion: aus "über" und "handelt von" Existenz abzuleiten. "Rund" und "Hund" sind Termini für physikalische Gegenstände - aber nicht zusätzlich Eigenschaften! "Rund" und "Hund" allgemeine Termini für Gegenstände, nicht singuläre Termini für Eigenschaften oder Klassen! Dasselbe Argument wäre für Klassen statt Eigenschaften: allg Term symbolisiert ebenso gut seine Extension, wie seine Intension
I 415
Eigenschaften: nicht jeder allgemine Term redet zwangsläufig von Eigenschaften oder Klassen - Eigenschaften und Klassen sind akzeptabel als Werte von Variablen. (!)
IX 194ff
Allgemeinheit/Quine: ist zweideutig: a) verschiedene Indizes anwendbar - b) ungeteilte Quantifikation über eine erschöpfende Allklasse.
Tugendhat I 380
Generelle Aussagen/Allgemeinheit/Quine: These: Die Grundaussagen sind generelle Aussagen, und es gibt gar keine singulären Aussagen. StrawsonVsQuine: es sind gerade die generellen Aussagen selbst, die bei der Angabe ihrer Wahrheitsbedingungen auf singuläre Aussagen verweisen - man kann die Verwendungsweise eines generellen Satzes gar nicht ohne die Voraussetzung der Verwendungsweise singulärer Sätze erklären.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992
Eigenschaften Quine Rorty VI 151
Wesentliche Eigenschaft/Holismus/Quine/Rorty: allenfalls: "Eigenschaft, die für die Anwendung einer bestimmten Beschreibung notwendig ist" - aber nicht: "Eigenschaft, die für die Identität eines Gegenstands mit sich selbst notwendig ist". ---
I 43
Quine: Eigenschaften: unabhängige Existenz von Eigenschaften anzunehmen ist sinnlos.
I 218
Massenterminus/Quine: archaisch (> E. Cassirer, Philosophie der symbolischen Formen, Berlin 1923-1929)). - Eigenschaften: a) Steht Gemeinsamkeit im Vordergrund? b) Geht es um verstreute Klumpen?
I 217
Eigenschaften: meist bloß praktische Abkürzungen für längere Querverweise - Quine, Cassirer: Eigenschaften archaische Überbleibsel.
I 219
Nicht alle abstrakten Gegenstände sind Eigenschaften: Zahlen,Klassen,Funktionen, geometrische Figuren,Ideen, Möglichkeiten. - Abstrakte Gegenstände aufgeben oder zurückführen - getreulich durch Gebrauch von "-heit" von konkreten unterscheiden!
I 322
Eigenschaftsabstraktion (Elimination) statt "a = x(..x..)". - Neu: irreduzibler zweistelliger Operator "0": "a0x (..x..)" - Variablen bleiben als einziges! - Vorangstellung des Pronomens.
I 344/45
Eigenschaften/Quine: keine notwendigen oder kontingenten Eigenschaften.(VsModallogik) - nur wichtige und weniger wichtige Eigenschaften.
I 344
Eigenschaften, Relationen: Bedeutung zeitloser offener Sätze - nicht identifizierbar! (Wie Propositionen).
I 361
Elimination von Relationen und Eigenschaften zugunsten Klassen geordneter Paare, offener Sätze, allgemeiner Termini - sogar verstreuter Gegenstände (im Fall der Farben).
I 412
QuineVsEigenschaften: Fehlschluss der Subtraktion: aus "über" und "handelt von" Existenz abzuleiten. "Rund" und "Hund" sind Termini für physische Gegenstände - aber nicht zusätzlich Eigenschaften! "Rund" und "Hund" allgemeiner Term für Gegenstände, nicht singulärer Term für Eigenschaften oder Klassen! dasselbe Argument wäre für Klassen statt Eigenschaften: allgemeiner Term symbolisiert ebenso gut seine Extension, wie seine Intension.
I 412
Eigenschaften: nicht jeder allgemeine Term redet zwangsläufig von Eigenschaften oder Klassen - Eigenschaften und Klassen sind akzeptabel als Werte von Variablen.
I 464
QuineVsRussell/Whitehead: Theorie unvollständiger Symbole: eliminiert Klassen bloß zugunsten von Eigenschaften.
II 129f
Eigenschaften: schwer zu individuieren - nicht wie Klassen durch gleiche Elemente zu definieren - verschiedene Eigenschaften können denselben Dingen zukommen. Eigenschaften:"Zettsky"(wie Russell): Eigenschaften sind identisch, wenn sie Elemente derselben Klassen seien. - QuineVs - Lösung: Eigenschaften sind identisch, wenn zwei Sätze auseinander folgen. - Das ist unbefriedigend wegen Analytizität und Notwendigkeits-Operator.
Eigenschaften/Quine: identisch, wenn umfangsgleich - Klassen: nicht durch Elemente spezifiziert, sondern durch Bedingung des Enthaltenseins (offener Satz).
Eigenschaft nicht gleich Prädikat - Eigenschaften: offene Sätze - Propositionen: abgeschlossene Sätze
Eigenschaften nicht gleich Klassen: da es kein Individuationsprinzip für Eigenschaften gibt - Lösung: "letzte Klassen" (gehören keiner anderen Klasse an, haben nur selbst Elemente) - wie Russell: Aussagenfunktion kommt nur durch ihre Werte vor. - Eigenschaft = letzte Klasse oder Eigenschaft = Aussagenfunktion.
Eigenschaften als letzte Klassen alle Element der Nullklasse, daher alle identisch? - Vs: diese Identitätsdefinition gilt nur für Theorien, die keine Gegenstände zulassen, die keiner Klasse angehören! (Einhorn)
Eigenschaften/Identität: (hier)Austauschbarkeit in allen Kontexten - Voraussetzung: Erschöpfung eines endlichen Lexikons durch Austauschbarkeit atomarer Kontexte - RyleVs: Kategorienverwechslung!

Eigenschaften: QuineVsCarnap/Russell: grammatische Kategorien minimieren, Umfang erweitern - wenn alle auf "hat" zurückzuführen sind, dann alle Eigenschaften extensional - Rest könnte durch Liste aufgeführt werden
Eigenschaften: Kontexte mit "hat" sind unproblematisch. - Dagegen: "Enthalten in" ist verboten (wegen Klassen). - "Ist" führt zu zirkularer Definition von Eigenschaft. - Eigenschaften dürfen wir nicht zählen! "Napoleon hatte alle Eigenschaften bis auf eine": verboten! - Allerdings: der Ausdruck "alle Eigenschaften" ist erlaubt!
II 144 f
de re: Bsp Ein Spion zu sein soll eine wesentliche Eigenschaft sein (falsch). - Daraus folgt kein Glauben de re! (Dieser verlangt eine wesentliche Eigenschaft). Modallogik/Quine: die gesamte Modallogik ist kontextabhängig - welche Rolle spielt jemand oder etwas? - Gleiche Stufe wie wesentliche Eigenschaften.
Notwendigkeit/(Quine: der ganze Begriff ist nur im Kontext sinnvoll!
Propositionale Einstellungen/Quine: bleiben erhalten! - Aber nicht de re.
X 95
Eigenschaften/Quine: gibt es nicht wegen mangelnder Unterscheidbarkeit (nur Mengen) - Synonymie unklar - offene Sätze die auf dieselben Gegenstände zutreffen bestimmen nie verschiedene Mengen, aber es könnten verschiedene Eigenschaften zugrunde liegen.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Existenz Quine I 54
Existenz: vom Standpunkt der Theorie immer eine Setzung - nur zu vermeiden durch größere Kompliziertheit - Schiedsstelle: Methode - Frage nach Existenz ist Frage nach Belegen.
I 300
Existenz: Kategorie abhängig vom Gesichtspunkt, aber nicht Existenz des Gegenstands Bsp Zeitabschnitt.
I 316
Existenz: kein Existenzanspruch erwächst aus der Bedeutung eines singulären Terms.
I 402f
Existenz: erwächst nicht aus Dichotomie "Einzelding", "Universale". - Es kommt nicht darauf an, ob es sie gibt! - "Äquator","Nordpol" - Verknüpfung mit Reizen ist ein schwaches Argument für Vorrangstellung physikalischer Gegenstände, macht Termini aber allen Positionen zugänglich.
I 412
QuineVsEigenschaften: Fehlschluss der Subtraktion: aus "über" und "handelt von" Existenz abzuleiten -"rund" und "Hund" sind Termini für physikalische Gegenstände - aber nicht zusätzlich Eigenschaften! "Rund" und "Hund" sind allgemeine Termini für einen Gegenstand, nicht singulärer Term für Eigenschaften oder Klassen. dasselbe Argument wäre für Klassen statt Eigenschaften: ein allgemeiner Term symbolisiert ebenso gut seine Extension, wie seine Intension.

II 173
Existenz: "alle x sind y" Streitfrage: impliziert das die Existenz von "x"? Mittelalterliche Logik: ja - Neuzeit: Nein (man gewinnt dadurch an Symmetrie und Einfachheit).
VII (f) 110ff
Existenz/Ontologie/Quine: nur Werte gebundener Variablen: nicht Prädikate "F", nicht Aussagen "p" usw. weil diese nicht Namen von Entitäten sind.
VII (i) 167
Existenz/Quine: "a existiert" können wir dann entbehren, wenn nach Übersetzung sing Term in Kennzeichnung enthalten.
VIII 31
Existenz/Quine/(s): letztlich allein aus "Das Wort Blinddarmentzündung ist ein Name" - aber müssen Namen bezeichnen?
IX 29
Existenz/Ontologie/Quine/(s): vom Element schließen wir nicht auf die Menge - (s) ein vorliegendes Ding kann vielleicht zu vielen Mengen gehören. - Aber dass wir das Element konstatieren, impliziert seine Existenz als Ding. - Dann existiert auch {x:Fx}, wenn es Element von etwas sein soll.
IX 33
Existenz/Quine: darf nicht mit der Eigenschaft, eine Menge zu sein, verwechselt werden und virtuelle Klassen dürfen nicht mit äußersten Klassen verwechselt werden - Existenz von a bedeutet, Element von ϑ (Allklasse) zu sein - die Eigenschaft, eine Menge zu sein bedeutet, dass a Element von etwas ist - Pointe: der springende Punkt ist, dass man nicht weiß, ob J ein etwas ist - postulieren wir die Existenz von ϑ d.h. ϑ ε ϑ, dann werden in der Tat alle Dinge Mengen. Existent wäre dann die Eigenschaft, eine Menge zu sein. Wenn es nun aber überhaupt äußerste Klassen gibt, dann ist ϑ nicht real, ϑ ε Jϑ. ((s) Absurd.)
IX 176
Definition/Existenz/Quine: nimmt keine Existenz an, wohl aber eine Beschreibung - nein: auch Klassen werden nicht durch Beschreibung geschaffen IX 218 Existenz/Quine: für NF plus äußerste Klassen: die Eigenschaft, eine Menge zu sein
IX 221 Existenz/Quine: was für NF Existenz war, wird nur die Eigenschaft, eine Menge zu sein. - Wo New Foundations also "{x:Fx} ε ϑ" sagte, müssen wir nun "^uFu ε Uϑ" sagen, und auch alle Variablen, die in dem "F" versteckt sein können, auf Mengen (d.h. auf "Uϑ") beschränken.

Lauener XI 128
Existenz/Wert einer gebundenen Variablen/Quine/Lauener: weil "existiert" kein Prädikat ist, brauchen wir Quantifikation - ihre Logik ist die des Existenzquantors - Quantoren: erhalten erst dann Bedeutung, wenn die Werte der Variablen identifizierbar sind. - Ideologie: Teil der Prädikate- (im Gegensatz zu logischen Konstanten und Quantoren). - Werte der Variablen sind eben die Gegenstände.
XI 130
Alles, worauf ein Prädikat zutrifft, ist ein Wert einer Variablen - denn ein Prädikat ist ein offener Satz - Prädikatvariablen kommen nur frei vor. - Alles was existiert, sind Gegenstände, nicht z.B. Eigenschaften.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Q XI
H. Lauener
Willard Van Orman Quine München 1982

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsEigenschaftenVsEigenschaften Quine Vs Eigenschaften I 215
Wir haben gesehen, dass das Auftreten von abstrakten sing Term nicht von dem abstrakter allg Term zu trennen ist ("Tugend ist selten"). Bereits ein Massenterminus hat so etwas wie das hybride Aussehen des abstrakten singulären Terminus. Bsp "Wasser" benennt eher
1. eine gemeinsame Eigenschaft der verschiedenen Pfützen und Glasfüllungen als
2. einen verstreuten Bestandteil der Welt, der aus jenen Pfützen besteht.
I 216
Massentermini sind archaische Überbleibsel aus der ersten Phase des Spracherwerbs, Vorformen der abstrakten singulären Termini. Der Unterschied des "rot" das von Äpfeln ausgesagt wird und dem "rot" das von ihrer Außenseite ausgesagt wird, hat noch keine Bedeutung. "Rot" wird zum Namen für eine Eigenschaft, die nicht nur Klumpen und Tropfen homogenen Stoffs, sondern auch Äpfeln gemeinsam ist.
Dieser abstrakte Gegenstand lässt sich nun nicht mehr so leicht beiseite schieben, wie die Wasser Eigenschaft beiseite geschoben wurde, indem man 2. (Gemeinsamkeit) den Vorzug vor 1. (Verstreutheit) gab.
I 217
Denn selbst, wenn wir Wasser als einen verteilten konkreten Gegenstand aufzufassen gelernt haben, neigen wir dazu, zusätzlich einen abstrakten Gegenstand wie "die Röte" zuzulassen. Diese Analogie breitet sich dann über die Massentermini hinaus aus, bis hin zu Termini mit strengstens geteiltem Bezug. Daher Rundheit und Kugelförmigkeit. Jeder allgemeine Terminus liefert einen abstrakten singulären Terminus.
Die Nützlichkeit abstrakter Termini liegt größtenteils in der Abkürzung von Querverweisen: Bsp "Dasselbe gilt für Churchill", "Beide Pflanzen habe folgende Eigenschaft gemeinsam". Nur bezieht sich der Querverweis in solchen Fällen bloß auf Wortgebilde. Wir tendieren aber hartnäckig dazu, das Gesagte noch einmal zu vergegenständlichen indem wir eine Eigenschaft setzen, anstatt nur von Wörtern zu reden.
QuineVsEigenschaften: Viele gedankenlose Menschen bestehen aus keinem anderen Grund auf der Realität von Eigenschaften als dem, dass beide Pflanzen (bzw. Eisenhower und Churchill) "zugegebenermaßen etwas gemeinsam haben müssen"!
I 218
Eigenschaften: Insofern die Rede von Eigenschaften ihren Ursprung in solchen abgekürzten Querverweisen hat, entsprechen die vermeintlichen Eigenschaften wahrscheinlich nicht einfachen abstrakten Termini, sondern längeren Ausdrücken. Bsp "mit Stacheln in Büscheln zu je fünf versehen sein". Eigenschaften: Cassirer: "Eigenschaften sind Überbleibsel der Nebengottheiten eines ausgedienten Glaubens".

X 94
Eigenschaften/Prädikate/Propositionen/Individuation/QuineVsFrege: auch die Auffassung des ersten Logikers ist nicht haltbar: Eigenschaften verhalten sich genauso wie Propositionen.
X 95
Eigenschaften/Quine: verhalten sich zu Prädikaten oder offenen Sätzen wie Propositionen zu Sätzen. Man kann nicht, ebenso wenig wie bei den Propositionen, einzelne Eigenschaften unterscheiden. Mengen: kann man unterscheiden aufgrund des Extensionalitätsprinzips.
Extensionalitätsprinzip: zwei Mengen sind identisch, wenn sie dieselben Elemente haben.
Offene Sätze, die auf dieselben Gegenstände zutreffen, bestimmen niemals zwei verschiedene Mengen, aber es können ihnen zwei verschiedene Eigenschaften zugrunde liegen.
Eigenschaften/Identität: damit zwei Eigenschaften identisch sind, müssen die entsprechenden offenen Sätze synonym sein,. Und das ist wegen Unklarheit nicht möglich.
Lösung/einige Autoren: Mengen als Werte von „F“.
Quine: dennoch sollte man Prädikat Schemabuchstaben nicht als quantifizierbare Variablen auffassen.
Prädikat/Quine: Prädikate haben Eigenschaften als ihre „Intensionen“ oder Bedeutungen (oder hätten sie, wenn es Eigenschaften gäbe) und sie haben Mengen als ihre Extensionen. Aber sie sind weder Namen des einen noch des anderen.
Intension: eines Prädikats: Eigenschaft
Extension: eines Prädikats: Menge.
Name: ein Prädikat ist niemals Name, weder seiner Intension (Eigenschaft) noch seiner Extension (Menge).
Variable/Quine: quantifizierbare Variablen gehören daher nicht an Prädikat-Stellen, sondern an Namen-Stellen.

V 189
Theorie/Ontologie/Quine: wie sollte eine wissenschaftliche Theorie am besten aussehen? Wir möchten möglichst viele und gute Voraussagen. Leitgrundsätze: Einfachheit und Konservativität.
V 190
Beide stehen in einem dialektischen Verhältnis! (Um einen Ausdruck meiner Studenten zu verwenden). Eine starke Vereinfachung kann eine relativ große Abweichung rechtfertigen. Zwischen beidem brauchen wir einen Kompromiss.
Konservativismus/Quine: unter anderem durch unseren Mangel an Phantasie. Aber auch kluge Vorsicht gegenüber Hypothesen.
Einfachheit/Konservativität: beide sind schon beim Sprachlernen am Werke.
Sprachlernen/Quine: geht in Sprünge vor sich,. Ist immer an Ähnlichkeiten und Analogien orientiert.
V 191
Kurze Schritte sind konservativ. Sie sind vom relativen Empirismus geleitet. Def relativer Empirismus/Quine: wage dich nicht weiter von den Sinnesdaten weg als nötig. Quine pro: das hält die Theorieänderungen gering.
QuineVs radikaler Empirismus: ihn haben wir aufgegeben, als wir die Hoffnung aufgaben, die Rede von Körper auf die Rede von Sinnesdaten zu reduzieren.
Pointe: das verlangt, bei der substitutionalen Quantifikation über abstrakte Gegenstände zu bleiben. Das spricht das nominalistische Gemüt an. Es äußert sich im relativen Empirismus, denn beide sind dasselbe.
Nominalismus: darf aber die ontologische Harmlosigkeit der Variablen der sQ nicht überschätzen. Im allgemeinen kann man sagen, die Werte der Variablen machen die ganze Ontologie aus, wenn wir nur Gegenstands Variablen, Wahrheitsfunktionen und Prädikate haben.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
VsEigenschaftenVsEigenschaften Quine Vs Locke, J. I 411 ff
Eigenschaften/Quine: Frage: ob Eigenschaften den (schon akzeptierten) Sinnesqualitäten analog sind (so wie die Elementarteilchen im common sense akzeptiert). Man kann sich hier analog zu den Teilchen auf Kontinuität berufen. Das zeigt die verbreitete Vorliebe für Eigenschaften. (QuineVsEigenschaften)
I 412
Aus Mangel an Neugierde projiziert man irgendwelche nichtsinnlichen Eigenschaften analog zu Sinnesqualitäten folglich als wiederkehrende Merkmale der subjektiven Szenen, die sich in unserem Geist abspielen. Weiterer Grund: Einige lassen sich von dem gegenstandsgerichteten Muster unseres Denkens dazu verleiten, den wesentlichen Inhalt jedes Satzes in den Dingen zu sehen, von denen der Satz handelt.
So wird ein prädikativer Satz von so jemand weniger als Satz über den Gegenstand als über den Gegenstand und eine Eigenschaft aufgefasst.
Locke: war der Auffassung, allgemeine Termini seien Namen allgemeiner Ideen
QuineVsLocke/QuineVsIdeen: Fehlschluss der Subtraktion: Tendenz, aus "über" bzw. "handelt von" zuviel herauszuholen.
So jemand wird der Auffassung sein, dass jeder allg Term für physikal. Gegenstände z.B. "rund" und "Hund" gleichzeitig eine Eigenschaft symbolisiert. Dann aber (so wird er sich überlegen) muss jedes Argument für phys. Ggst., das von der Nützlichkeit ausgeht, noch stärker für Eigenschaften sprechen!
Denn diese Termini symbolisieren fein säuberlich eine einzige Eigenschaft, während sie mit den unbestimmt vielen Ggst. auf die sie zutreffen, nicht so nahtlos korrespondieren.

V 59
Sprache/Quine: Ideen mögen so oder so beschaffen sein, aber Wörter sind da draußen, wo man sie sehen und hören kann. Nominalismus/Quine: wendet sich von Ideen ab und den Wörtern zu.
Sprache/QuineVsLocke: dient nicht zur Übermittlung von Ideen! (> NominalismusVsLocke).
Quine: es ist wohl richtig, dass wir beim Sprachlernen lernen, wie Wörter mit gleichen Ideen zu verbinden sind (wenn man Ideen akzeptiert). Problem: woher weiß man, dass diese Ideen die gleichen sind?

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987