Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]


 

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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 18 Einträgen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Angeborenes Vollmer
 
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I 19
Angeboren/angeborene Ideen/Angeborenes/Vollmer: Bsp Bewegungssehen, Farbwahrnehmung, Zeitempfinden, räumliches Sehen, also die "Fähigkeit, zweidimensionale Netzhautbilder dreidimensional zu interpretieren - Konstanzleistungen: Wiedererkennen, Kategorien bilden (Klassen, Begriffe), Kenntnis menschlicher Gesichter, Lächeln und Wutmimik, das optische Fixieren einer Schallquelle (auch bei Blindgeborenen), Sprachfähigkeit, Sprechbedürfnis. Teilweise angeboren: Intelligenz, Musikalität, logische Strukturen (z.B. modus ponens, biologisch realisiert durch die Fähigkeit, bedingte Reflexe auszubilden), elementare mathematische Strukturen (z.B. Gruppenstrukturen und Invariantenbildung). Möglicherweise auch das kausale Denken. VollmerVsEmpirismus: die meisten Programme sind bei der Geburt längst eingebaut. Und sie passen durchweg zu unserer Umwelt.

Vo I
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd I Stuttgart 1988

Vo II
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd II Stuttgart 1988
Beobachtungs-Sprache Sellars
 
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I XXI
Beobachtungssprache/SellarsVsEmpirismus: auch die Beobachtungssprache wird gewählt - und damit eine Ontologie.
I XVII
Beobachtungsberichte/Bericht/SellarsVsEmpirismus/Sellars: scheinen statt der Sinnesdaten das Fundament der Rechtfertigung bilden zu können - Vs: sie sind nicht in dem Sinne selbständig, das sie keinerlei weiteres Wissen voraussetzen.

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999
Beweisbarkeit Vollmer
 
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II 154
Beweisbarkeit/Theorie/VsEmpirismus/Vollmer: empirische Tatsachen können eine Theorie niemals beweisen.

Vo I
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd I Stuttgart 1988

Vo II
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd II Stuttgart 1988
Empirismus Adorno
 
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XIII 85
Erfahrung/Empirismus/Adorno: Bei Locke, Berkeley und Hume findet man über die Erfahrung ungeheuer viel, die Erfahrung selber aber wird man in dieser Philosophie kaum antreffen.
XIII 86
De Philosophie hat das Problem, dass sie, sobald sie Erfahrungen geltend machen will, im allgemeinen immer wieder auch nur einen Begriff von Erfahrung und gar nicht den Inhalt der Erfahrung hat. araus hat sie eine Tugend gemacht und daraus abgeleitet, dass die Erfahrung, weil sie nur im Begriff von Erfahrung ausdrückbar sei, ihrerseits nur ein Begriff, nur ein Wesen sei. Inhalt/Adorno: paradoxerweise kommt der Inhalt bei idealistischen Philosophien wie Hegel, aber auch Schelling, viel besser zur Geltung als in den empiristischen Philosophien.
XIII 155
Empirismus/Adorno: im Gegensatz zum Rationalismus tut das Denken gleichsam etwas hinzu. Indem es zu dem gegebenen von außen her hinzukommt, sind die beiden Prinzipien (res cogitans und res extensa) wieder unvermittelt. Dann sei alles Denken ohne Sinne eben ein bloßes Gedankengespinst. Dieser Ansatz entwickelt sich aber aus seiner eigenen Konsequenz dann auch immer weiter im Sinn einer fortschreitenden Subjektivierung. Aus dem naiv realistischen Empirismus von Bacon entwickelt sich allmählich über Locke bis Berkeley und Hume der konsequente Empirismus, bei der durch den konsequenten Rekurs auf die Sinne überhaupt nichts anderes als Rechtquelle der Erkenntnis gelten gelassen wird als die unmittelbaren Gegebenheiten meines Bewusstseins.
XIII 156
RationalismusVsEmpirismus/EmpirismusVsRationalismus/Adorno: der Gegensatz zwischen Empirismus und Rationalismus ist nicht entfernt so radikal, wie man ihn sich vielfach vorstellt. Beide sind an dem Wissenschaftsmodell der Evidenz orientiert. Sie sind beide Residualtheorien der Wahrheit und gegen dadurch immerzu ineinander über. Das Moment der Naturbeherrschung und schließlich der Selbstbeherrschung liegt in beiden Schulen gleichermaßen zugrunde.
XIII 157
Erfahrung/Empirismus/Adorno: die Erfahrung wird auch im Empirismus immer nur als ein Prinzip, ihren allgemeinsten Kategorien nach und gar nicht ihrem Inhalt nach, behandelt.
XIII 158
Erst der Erzgegner des Empirismus, der Idealismus und in umfassendsten Maße Hegel hat versucht, die volle geistige Erfahrung in den Griff zu bekommen. KantVsEmpirismus/Adorno: Erfahrung ohne Denken gibt es überhaupt nicht, sonst bliebe sie bei der bloßen Diskontinuität der einzelnen Momente stehen. Das Einheitsprinzip ((s) der Subjektivität, der Vernunft und des Geistes) würde dann ganz wegfallen.

A I
Th. W. Adorno/M.Horkheimer
Dialektik der Aufklärung Frankfurt 1978

A II
Theodor W. Adorno
Negative Dialektik Frankfurt/M. 2000

A III
Theodor W. Adorno
Ästhetische Theorie Frankfurt/M. 1973

A IV
Theodor W. Adorno
Minima Moralia Frankfurt/M. 2003

A IX
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 8: Soziologische Schriften I Frankfurt/M. 2003

A V
Theodor W. Adorno
Philosophie der neuen Musik Frankfurt/M. 1995

A VI
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften, Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel Frankfurt/M. 1071

A VII
Theodor W. Adorno
Noten zur Literatur (I–IV) Frankfurt/M. 2002

A VIII
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen Frankfurt/M. 2003

A XI
Theodor W. Adorno
Über Walter Benjamin Frankfurt/M. 1990

A XII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 1 Frankfurt/M. 1973

A XIII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 2 Frankfurt/M. 1974
Empirismus Barrow
 
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I 36
Empirismus/Positivismus/Barrow: beide: es gibt nur Einzeltatsachen, keine Universalien -" EmpirismusVsUniversalien/PositivismusVsUniversalien -" I 42 beide VsOperationalismus/VsInstrumentalismus: Theorien können nur entdeckt werden, sie dürfen nicht erfunden werden -
I 39
VsEmpirismus/Barrow: eine Theorie der Elementarteilchen ist mehr als eine bloße Aufzählung ihrer Eigenschaften -" schließt nützliche Begriffe aus, weil sie nicht beobachtbar sind -" damit verbietet er jedes Naturgesetz! -

B I
John D. Barrow
Warum die Welt mathematisch ist Frankfurt/M. 1996

B II
John D. Barrow
Die Natur der Natur: Die philosophischen Ansätze der modernen Kosmologie Heidelberg 1993

B III
John D. Barrow
Die Entdeckung des Unmöglichen. Forschung an den Grenzen des Wissens Heidelberg 2001
Empirismus Dummett
 
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I 188
DummettVsBritische Empiristen: Ideen erklären nichts. DummettVsEmpirismus, Britischer
Sinnkriterium/Dummett: braucht Bedeutungstheorie.

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982
Empirismus Fodor
 
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IV 191
Empirismus/FodorVsEmpirismus/LeporeVsEmpirismus: der Empirismus kann Gemeinsamkeiten der Begriffe Onkel/Tante, Eis/Dampf, Präsident/Cleopatra usw. nicht zeigen. - ((s) Die Gemeinsamkeiten sind begrifflich.) - Man kann begriffliche Relationen nicht auf Relationen zwischen Beobachtungsbegriffen reduzieren: Bsp Netzwerk: Beobachtungsbegriffe liegen an der Peripherie, theoretische Termini liegen im Zentrum.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992
Empirismus Husserl
 
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I 23
HusserlVsEmpirismus: als Begründung von Gesetzen führt nur zu vagen Regeln - Urteilsverlauf (Denkakt): real, Urteilsinhalt: ideal - statt Empirie: Wesensforschung oder Wesenswissenschaft. Vorbild: mathematisches Denken.
E. Husserl
I Peter Prechtl Husserl zur Einführung, Hamburg 1991 (Junius)
II "Husserl" aus Hauptwerke der Philosophie des 20. Jahrhunderts, Stuttgart 1992
Empirismus James
 
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Diaz-Bone I 56
JamesVsEmpirismus: "Nominalismus": Empiristen behaupten, es gäbe einen Begriff für jedes Objekt. James: wie verhält es sich mit Tatsachen, für die kein Begriff existiert? Schlimmer noch:
I 57
Sprache /James: unterstützt die nominalistische Tendenz, den Bewusstseinsstrom zu zerstückeln!
I 57
Dennoch entwickelt James eine Position des radikalen Empirismus (VsRationalismus, VsEmpirismus der von Hume vertreten wird.). JamesVsHume: um radikal zu sein, darf der Empirismus weder Elemente hineinnehmen, die nicht direkt erfahrbar sind, noch Elemente ausschließen, die direkt erfahren werden.
Radikaler Empirismus/James:
1. Nur solche Sachverhalte können diskutiert werden, die auf Kategorien der Beobachtung beruhen.
2. Die Beziehungen zwischen den Objekten der Erfahrung sind genauso zugänglich wie die Objekte selbst.
3. Zusammenhang als Ergebnis der Folge partieller Erfahrung ist selbst Gegenstand der Erfahrung. Die Erfahrung dieses Zusammenhangs ist der Strom des Bewusstseins.
4. Keine Vorabkonstruktion von subjektivem Bewusstsein

James I
R. Diaz-Bone/K. Schubert
William James zur Einführung Hamburg 1996
Empirismus Kant
 
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Vollmer I 24
KantVsEmpirismus/Vollmer: unannehmbar, weil dann den Begriffen und Grundsätzen des Verstandes die Notwendigkeit abgehen würde, die sie für Kant unzweifelhaft haben. Erfahrung/Kant: jeder bringt bereits fertige Strukturen mit.
I. Kant
I Günter Schulte Kant Einführung (Campus) Frankfurt 1994
Externe Quellen. ZEIT-Artikel 11/02 (Ludger Heidbrink über Rawls)
Volker Gerhard "Die Frucht der Freiheit" Plädoyer für die Stammzellforschung ZEIT 27.11.03

Vo I
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd I Stuttgart 1988

Vo II
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd II Stuttgart 1988
Empirismus Quine
 
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Willard V. O. Quine
Graeser I 146
QuineVsCarnap: (Holismus): weil Theorie nur als ganzes zur Debatte steht, entziehen sich theoretische Termini der Reduktion auf sinnliche Termini. - Aber: Empirismus: Quine ist kein strikter Gegner - Woher stammt sonst die Kenntnis der Welt? - - -
Quine VII 40ff
Empirismus/Quine: überreiche Ontologie - Wissenschaft hat doppelte Abhängigkeit von Sprache und Erfahrung, aber These diese Dualität kann nicht bis in einzelne Aussagen zurückverfolgt werden.
XII 90/1
Empirismus/Quine pro: 1. Alles was für wissenschaftliche Theorien spricht, stammt aus der Erfahrung. 2. Jede Wortbedeutung gründet letztlich auf Erfahrung.
XII 94
Der Empirismus hat aufgegeben: 1. Alles aus Sinnesdaten erklären zu wollen - 2. Die rationale Rekonstruktion. - - -
Stalnaker I 3
QuineVsEmpirismus/Two Dogmas/Stalnaker: keine Basis für die Unterscheidung zwischen Sprachregeln (Regeln) und unseren Urteilen über die Welt. - Keine Theorie-neutrale Basis.

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Empirismus Searle
 
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John R. Searle
I 89
SearleVsEmpirismus: "empirisch" ist mehrdeutig: ontologisch (kausal)/ erkenntnistheoretisch(beobachtbare Parallelität).

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983
Empirismus Sellars
 
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I XXI/XXII
SellarsVsLogischer Empirismus: der besondere Witz seiner Kritik liegt darin, dass die Erlebnisse der protokollführenden Personen, die im logischen Empirismus gewissermaßen die Basis der Theoriebildung ausmachen sollten, von ihm als quasi-theoretische, postulierte Entitäten eines alltäglichen Weltbildes rekonstruiert werden.
I 54
Elementare Wort-Welt-Verbindungen bestehen zwischen »rot« sowie roten physikalischen Gegenständen und nicht zwischen »rot« und einer mutmaßlichen Klasse privater roter Einzelgegenstände. (SellarsVsEmpirismus). Das heißt nicht, dass private Empfindungen nicht vielleicht doch wesentlich zur Entstehung dieser assoziativen Verbindungen gehören.

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999
Farben Carnap
 
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VI 126
Farben/Carnap: ergeben sich als Abstraktionsklassen von Gleichfarbigkeit. -
VI 102
Abstraktionsklasse/Carnap: Klasse der mit einem beliebigen Element verwandten Elemente.
VI 152
Ähnlichkeitskreise/Carnap: man nimmt zunächst alle Klassen von sich selbst teilähnlichen Elementarerlebnissen - (wegen Reflexivität). - Dann die Zweier-, Dreier- usw. Klassen von teilähnlichen lementarerlebnissen - Dann streicht man aus dieser Liste alle die Klassen, die in einer anderen als Teilklasse enthalten sind.
VI 181
GoetheVsPositivismus/GoetheVsEmpirismus/GoetheVsNewton/GoetheVsCarnap: (Farbenlehre): man soll im Gebiet der Sinneswahrnehmungen selbst bleiben und die zwischen ihnen bestehenden Gesetzmäßigkeiten im Gebiet der Wahrnehmungen selbst feststellen. - CarnapVsGoethe: die physikalischen Gesetze gelten dort nicht, wohl aber andere, verwickeltere.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg), Frankfurt 1996

Ca III
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg), Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982
Operationalismus Barrow
 
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I 37
Operationalismus: Wissenschaft ist ein System von Vorschriften für die Erforschung der Welt im Labor - linguistisch: wie werden die Wörter benutzt? - InstrumentalismusVsEmpirismus: die sinnvollen Begriffe sind nicht nur die, die sich auf Sinnesdaten zurückführen lassen. - Theorien und Naturgesetze sind nur Instrumente, die Umwelt erfahrbar zu machen. "wahr"/"falsch" gibt es nicht als Eigenschaften von Theorien. - Idealismus: da alles Wissen durch unseren Verstand gefiltert ist, sind wir nie sicher, ob es eine Verbindung zur Wirklichkeit gibt. I 42 OperationalismusVsEmpirismus: Theorien dürfen auch erfunden werden - damit erhält der Beobachter eine wichtigere Rolle.
I 41f
VsOperationalismus/Barrow: fragt, was meßbar ist. Damit muß er komplexe Zahlen und irrationale Zahlen ausschließen. - Zersplitterung der Wissenschaft: jedesmal wenn wir ein anderes Meßverfahren gebrauchen, müssen wir eine Zahl als eine andere Größe betrachten. - zirkulär: der Operationalismus setzt voraus daß wir wissen, was eine erlaubte Operation ist. - Problem: gewisse Begriffe dürfen nur dann verwendet werden, wenn empfindlichere Geräte genauere Messungen zulassen - ((s) damit wir etwas Zukünftiges ausgeschlossen.)

B I
John D. Barrow
Warum die Welt mathematisch ist Frankfurt/M. 1996

B II
John D. Barrow
Die Natur der Natur: Die philosophischen Ansätze der modernen Kosmologie Heidelberg 1993

B III
John D. Barrow
Die Entdeckung des Unmöglichen. Forschung an den Grenzen des Wissens Heidelberg 2001
Rechtfertigung Strawson
 
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IV 101
Rechtfertigung/StrawsonVsEmpirismus, britischen: es gibt keine Rechtfertigung einer Theorie aufgrund eines Teils dieser Theorie (hier: die subjektiven Zustandsfolgen) - was erklärt werden soll, wird hier vorausgesetzt.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981
Synthetisches Chisholm
 
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Chisholm II M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

II 60
Synthetisch: Existenzsatz/Kant: jedes Existentialurteil ist nach Kant synthetisch. synth. Urteile a priori/Kant: machen bedingte Existenzbehauptung. (> Analogien der Erfahrung) - ChisholmVs.
II 61
Synthetisch a priori/Kant: Bsp der Raum ist dreidimensional. - RiemannVs: dass der Raum dreidimensional ist, ist durch die Riemannsche Geometrie widerlegt. Synthetisch a priori/Chisholm: hängt davon ab, ob es nicht-analysierte Propositionen der Form Alle S sind P gibt. - Bsp Chisholm: Alles Quadratische ist gestaltbesitzend, alles Rote ist farbig, nichts Rotes ist grün. - Aber das ist nicht eindeutig: es gibt zwei Formen: a) Alle Menschen sind sterblich, b) Alle Menschen sind Nachkommen.
II 62
Chisholm: das ist formgleich mit den analytischen Propositionen. - KantVsChisholm: formverschieden.
II 72
Synthetisch a priori/Chisholm/Sauer: Problem: es gibt kein synthetisch a priori, wenn die Definition von "notwendig" lautet: p drückt eine nicht widerspruchsfrei negierbare Proposition aus. - Falsche Lösung: Notwendigkeit als bloße Inklusion (Erfassen von a schließt Erfassen von b ein) zu wählen, dann folgt ein Widerspruch: es wäre möglich, dass es eine und keine mögliche Welt gäbe, sodass non-p. - Grund: Bsp p drückt eine Inklusion aus, dann ist non-p widersprüchlich.
II 73
Synthetisch a priori/Chisholm/Sauer: Bsp (S) Alles Rote ist farbig: ist keine logische Wahrheit, weil nicht in jeder möglichen Welt rote Gegenstände existieren. - analytisch/Sauer: Problem: das gleiche passiert bei der Analytizität: aus der Tatsache, dass (A) "Alle Quadrate sind Rechtecke" analytisch ist, würde folgen, dass das in jeder möglichen Welt so ist, aber nicht aus dem einfachen Satz "Alle Quadrate sind Rechtecke". - ((s) Denn es gibt möglichen Welten ohne Quadrate.) - Vs: s.u.
II 74
Wenn "Alle Quadrate sind rechteckig" wahr ist, dann existiert die Eigenschaft des Quadratischseins.
II 76
Die Lehre vom synthetischen Apriori bei Kant ist VsEmpirismus. - Die Lehre vom analytischen Apriori ist VsRationalismus: allein durch konsistentes Denken zur Erkenntnis von Gegenständen zu kommen. - ((s) daraus folgt keine Existenz.)

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
Überzeugungen Sellars
 
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Rorty VI 179 ff
Überzeugung/Sellars: jede Überzeugung ist revidierbar. Überzeugung/SellarsVsEmpirismus: kann nur durch Begriffe gerechtfertigt werden. ((s) Nicht durch "direkte Wahrnehmung", "Intuition", "Erfahrung" usw.).
- - -
Sellars I XXXIII
Ryle: hatte vorgeschlagen, mentale Prädikate wie »überzeugt sein«, »glauben« usw. als Ausdrücke für Dispositionen zu begreifen, ohne jedoch in Rechnung zustellen, dass es dafür wiederum eine Erklärungsinstanz gibt, sei es nach Art des Freudschen Ich oder Über-Ich. Ryle: überzeugt sein heißt, sich auf bestimmte Weise zu verhalten.
Sellars: geht einen Schritt weiter als Ryle, indem er fragt, wie man auch noch die Verhaltensdispositionen selbst erklären kann. Sein Kravattenverkäufer John entwickelt eine Art von Theorie, die sich spezifisch auf das verbale Verhalten einer Gemeinschaft Rylescher Vorfahren bezieht.
Sellars II 325
Handlung : Grundsatzüberzeugungen drücken sich in Verhaltensgleichförmigkeit aus. Das heißt nicht, dass keine Abweichungen möglich sind, sondern nur, dass das Vertreten eines Grundsatzes jedenfalls auch durch eine Verhaltensgleichförmigkeit charakterisiert ist.

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 22 Kontroversen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsEmpirismus Searle Vs Behaviorismus
 
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John R. Searle
I 30
Searle: die Ontologie der geistigen Zustände ist eine Ontologie der ersten Person. (SearleVsBehavoirismus).
I 49
SearleVsBehaviorismus: zwei Arten von Einwänden: 1. Einwände des gesunden Menschenverstandes. 2. Technische Einwände. 1. VsLogischer Behaviorismus: technische Einwände: es ist dem Behaviorismus niemals gelungen, den Begriff einer "Disposition" völlig klarzumachen.
Zirkel: wenn man das Glauben durch Verhalten analysieren will dann muss man offenbar auch auf das Wünschen Bezug nehmen; wenn man das Wünschen durch Verhalten analysieren will, dann muss man offenbar auch auf das Glauben Bezug nehmen (Chisholm 1957).
I 50
LewisVsBehaviorismus: technischer Einwand: der Behaviorismus berücksichtigt nicht die kausalen Beziehungen zwischen Geisteszuständen und Verhalten (Lewis 1966). Die Einwände des gesunden Menschenverstandes sind letztlich am peinlichsten. Die Absurdität liegt in der Leugnung der Existenz aller inneren Geisteszustände. Das läuft unseren gewöhnlichen Erfahrungen davon, wie es ist, ein Mensch zu sein, total entgegen.
I 57
Funktionalismus: was zwei neurophysiologischen Zustände zu Vorkommnissen desselben Geisteszustandstyps macht, ist, dass sie dieselbe Funktion im gesamten Leben des Organismus ausüben. Die beiden Gehirnzustände müssen dann zu folgenden drei Dingen in den selben kausale Beziehungen stehen: 1. Zu dem Reiz, den der Organismus als Input empfängt,
2. Zu den verschiedenen anderen "Geistes" Zuständen und
3. Zu dem Verhalten, dass der Organismus als Output produziert.
Man beachte, dass durch die kausale Beziehungen zwei Einwände vermieden werden die VsBehaviorismus vorgebracht worden waren: der erste besagte dass der Behaviorismus die Kausalbeziehungen von Geisteszustand in vernachlässigt, der andere besagte, dass in ihm eine Zirkularität enthalten sei, als Überzeugungen mit Rückgriff auf Wünsche und Wünsche mit Rückgriff auf Überzeugungen analysiert werden mussten.
VIII 428
Grammatik/Sprache/SearleVsBehaviorismus/SearleVsEmpirismus: Dilemma:
a) Entweder er verlässt sich allein auf Stimulus-Response-Mechanismen (Reiz Reaktion) dann kann er den Erwerb der Grammatik nicht erklären. Oder
b) Er gibt à la Quine zu, dass es angeborene Mechanismen gibt. Doch sobald die Mechanismen reich genug sind, wird der Stimulus-Response-Teil uninteressant!

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983
VsEmpirismus Verschiedene Vs Carnap, R. Skirbekk I 16
Bewährung: Korrespondenz zwischen Satz und der Wirklichkeit, NeurathVsCarnap: Kohärenz statt Korrespondenz.
Carnap VI 177
Zuschreibung/Qualität/Sinnesqualität/Carnap: es gibt keine scharfe Grenze zwischen zuschreibbaren und nichtzuschreibbaren Sinnesqualitäten. Organempfindungen lassen sich kaum oder gar nicht bestimmten Weltlinien (also Sehdingen) zuschreiben. Bsp "melancholischer Wald": Diese Zuschreibung ist berechtigt!
VI 178
Weil er eine Empfindung mit entsprechender Qualität erregt. Wie der Zucker die der Süße. (extern) VsCarnap: "pathetischer Fehlschluß".
VI 181
GoetheVsPositivismus/GoetheVsEmpirismus/GoetheVsNewton/GoetheVsCarnap: (Farbenlehre): man soll im Gebiet der Sinneswahrnehmungen selbst bleiben und die zwischen ihnen bestehenden Gesetzmäßigkeiten im Gebiet der Wahrnehmungen selbst feststellen. CarnapVsGoethe: wir müßten also die Gesetze dort (n der Wahrnehmung) auffinden. Aber physikalische Gesetze gelten dort freilich nicht, wohl aber gewisse andere, wenn die Konstitution der physikalischen Welt überhaupt möglich sein soll.
Aber diese Gesetze sind von viel verwickelterer Gestalt.
VI 71
Kennzeichen/Merkmal/Definition/Konstitution/Carnap: Problem: Bsp Fremdpsychisches: das Verhalten ist ja nicht dasselbe wie das Fremdpsychische selbst! Realismus: das zornige Verhalten ist nicht selbst der Zorn.
Lösung/Carnap: man kann aber alle wissenschaftlichen (nicht metaphysischen) Aussagen über F unter Beibehaltung des logischen Wertes (Wahrheitswertes) umformen in Aussagen über K. Dann sind F und K logisch identisch.
(s) Aber eben nicht umgekehrt: der Begriff des Verhaltens ist nicht der Begriff des Zorns.
VI 72
Eine Bedeutung für K, die nicht mit F übereinstimmte, könnte wissenschaftlich gar nicht angegeben werden! (viele Autoren VsCarnap). Carnap: das hängt zusammen mit der Leibnizschen Identität.
VI 78/79
Fremdpsychisches/Carnap: jeder psychische Vorgang, wenn er als fremdpsychischer auftritt, ist prinzipiell erkennbar (am Verhalten) oder erfragbar). Also kann jede Aussage umgeformt werden in eine Aussage über die entsprechenden Merkmale. Daraus folgt, daß alle psychischen Gegenstände auf physische Gegenstände (Ausdrucksbewegungen, Verhalten) zurückführbar sind.
(BergsonVsCarnap).




VsEmpirismus Brendel Vs Carnap, R.
 
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Elke Brendel
I 275
logischer EmpirismusVsSkeptizismus/Empirismus/Skeptizismus/Schlick/Carnap/Brendel: VerifikationismusVsSkeptizismus: (Wiener Kreis): verifikationistische BT: nicht verifizierbare Aussagen sind sinnlos.
Skeptizismus: die Frage nach seiner Wahrheit oder Falschheit zählt auch zu den sinnlosen fragen bzw. „Scheinproblemen“.
I 276
Verifizierbarkeit/BrendelVsWiener Kreis/BrendelVsSchlick/BrendelVsCarnap/Brendel: dieser Begriff war damals schon ständig schwankend.
I 277
Problem: welches sollte die empiristische Basis für Aussagen der verschiedenen Gebiete bilden? VsEmpirismus: Problem: Theoretische Termini.
BrendelVsEmpirismus: dennoch ist die therapeutische Diagnose richtig, weil nicht alles sinnlos ist, das dem empiristischen Sinnkriterium nicht genügt.

Bre I
E. Brendel
Wahrheit und Wissen Paderborn 1999
VsEmpirismus Behaviorismus Vs Empirismus
 
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Danto2 I 266
BehaviorismusVsEmpirismus: wandte sich allerdings vom Empirismus ab, um stattdessen seine Grundlagen einzig im von jedermann Beobachtbaren anzuwenden. Er nimmt an, dass es in der äußeren Welt keine Probleme gibt, sondern nur in der Inneren.
VsEmpirismus Dewey Vs Empirismus
 
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I 84
DeweyVsEmpirismus: Geist nicht Reaktion auf äußere Reize, sondern Verständnis von Sinn. (s) und Empirismus ohne Geist wäre nur "VURD"(Brandom)

Dew II
J. Dewey
Essays in Experimental Logic Minneola 2004
VsEmpirismus Dummett Vs Empirismus
 
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I 117
DummettVsEmpirismus, brit.: Saussure:"...ein Begriff löst im Gehirn ein bestimmtes Klangbild aus. Dies ist ein psychisches Phänomen, dem dann wiederum ein physiologischer Vorgang folgt. Das Gehirn leitet eine Impuls weiter an die Stimmorgane, dann werden die Schallwellen zum Ohr des anderen übertragen, ein rein physischer Vorgang.
DummettVsSaussure: Diese Darstellung des Verständigungsvorgangs ist offensichtlich unhaltbar. Sie imitiert die Gleichsetzung der britischen Empiristen von Vorstellung und Begriff. (Vs) Begriffe werden als Vorstellungsbilder (Ideen) dargestellt. - Bewußtseinsinhalt: privat: Duft, Melodie, Name"Idee" (kein Hintergrund nötig) - aber nicht: Begriffe , Gedanken, Sinn (öffentlich) (VsBritische Empiristen: Begriffe keine "Ideen")

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982
VsEmpirismus Feyerabend Vs Empirismus
 
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I 91
Vernunft/Wahrnehmung/FeyerabendVsEmpirismus: es ist besser, die Erscheinung beiseite zu lassen und die Vernunft zu benutzen, um die Erscheinung als Täuschung zu enthüllen – durch die Vernunft wird der Eindruck mit neuen Beobachtungssätzen verbindbar.

Fe I
P. Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Fe II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979
VsEmpirismus Fraassen Vs Empirismus
 
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I 59
Beobachtung/Grenzen/Fraassen: gibt es Grenzen der Beobachtung? Grover Maxwell: These: im Prinzip nicht.
Andere AutorenVsEmpirismus: gerade weil es solche Grenze gibt.
Beschreibung/Fraassen: eine physikalische Theorie kann nicht ohne Rest in ein Korpus von Sätzen übersetzt werden, das nur beobachtbare Phänomene konstatiert.
((s) Beschreibung/Fraassen/(s): muss immer auch Unbeobachtetes berücksichtigen).
Fraassen. das wird manchmal VsEmpirismus gewendet. Ich gestehe aber nur die Prämisse zu. (Fraassen pro Empirismus).

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980
VsEmpirismus Frege Vs Empirismus
 
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II 19
Zahlen/Frege: die heute sehr verbreitete Neigung, nichts anzuerkennen, was nicht den Sinnen gegeben ist, verleitet dazu, die Zahlzeichen selbst für die Zahlen und die eigentlichen Gegenstände der Betrachtung zu halten. (FregeVsEmpirismus).
II 20
Eine solche Auffassung ist nicht zu halten, weil man nicht von irgendwelchen arithmetischen Eigenschaften der Zahlen sprechen kann, ohne auf die Bedeutung der Zahlzeichen zurückzugehen. Die Eigenschaft der 1 z.B., mit sich selbst multipliziert wieder 1 zu ergeben, wäre eine reine Erdichtung. Man spricht vielleicht von Definition, aber keine Definition ist so schöpferisch, dass sie einem Ding Eigenschaften verleihen könnte, die es nun mal nicht hat.
Zahlengleichheit/Rechnen/Frege: man sagt vielleicht: 1 + 1 ist eine Summe, aber 6 : 3 ist ein Quotient. Was ist aber 6:3? Die Zahl, die mit 3 multipliziert, 6 ergibt. Die Zahl, nicht "eine" Zahl. Es gibt nur eine einzige Zahl, die dieser Bedingung genügt.

F I
G. Frege
Die Grundlagen der Arithmetik Stuttgart 1987

F II
G. Frege
Funktion, Begriff, Bedeutung Göttingen 1994

F IV
G. Frege
Logische Untersuchungen Göttingen 1993
VsEmpirismus Hume Vs Empirismus
 
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II 196
Empirismus/KantVsEmpirismus/LockeVsEmpirismus/HumeVsEmpirismus/Black: alle drei haben erkannt, daß die ausschließliche Bezugnahme auf Erfahrung dazu führen mußte, die Möglichkeit von bekannten Antworten einzuschränken! Hume: sieht die Gefahr und schreibt, daß man später vielleicht die Bibliotheken verbrennen werde.
D. Hume
I Gilles Delueze David Hume, Frankfurt 1997 (Frankreich 1953,1988)
II Norbert Hoerster Hume: Existenz und Eigenschaften Gottes aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen der Neuzeit I Göttingen, 1997
VsEmpirismus Husserl Vs Empirismus
 
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I 23
HusserlVsEmpirismus: Vsempirische Begründung von Gesetzen: dadurch haftet ihnen der Charakter vager Regeln an: Bsp der Satz vom Widerspruch: könnte nur als Vermutung formuliert werden. (Wahrscheinlichkeitsgrade).
E. Husserl
I Peter Prechtl Husserl zur Einführung, Hamburg 1991 (Junius)
II "Husserl" aus Hauptwerke der Philosophie des 20. Jahrhunderts, Stuttgart 1992
VsEmpirismus James Vs Empirismus
 
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I 57
JamesVsEmpirismus: "Nominalismus": Empiristen behaupten, es gäbe einen Begriff für jedes Objekt. James: wie verhält es sich mit Tatsachen, für die kein Begriff existiert?. - Schlimmer noch: Sprache /James: unterstützt die nominalistische Tendenz, den Bewußtseinsstrom zu zerstückeln.
Dennoch entwickelt James eine Position des radikalen Empirismus (VsRationalismus, VsEmpirismus der von Hume vertreten wird.).
JamesVsHume: um radikal zu sein, darf der Empirismus weder Elemente hineinnehmen, die nicht direkt erfahrbar sind, noch Elemente ausschließen, die direkt erfahren werden.
Radikaler Empirismus /James:
1. Nur solche Sachverhalte können diskutiert werden, die auf Kategorien der Beobachtung beruhen.
2. Die Beziehungen zwischen den Objekten der Erfahrung sind genauso zugänglich wie die Objekte selbst.
3. Zusammenhang als Ergebnis der Folge partieller Erfahrung ist selbst Gegenstand der Erfahrung. Die Erfahrung dieses Zusammenhangs ist der Strom des Bewußtseins.
(4.) Keine Vorabkonstruktion von subjektivem Bewußtsein
VsEmpirismus Maturana Vs Empirismus
 
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I 154
Bsp es gibt wohlbekannte von Sinnestäuschungen, z.B. Schatten, die farbig gesehen werden, obwohl sie grau sein müßten. Das wird häufig als Illusion bezeichnet. Maturana: es muß uns klar sein, daß wir nicht eine unabhängige Realität beschreiben! Illusion: kann nur durch Vergleich verschiedenartiger Erfahrungen, also außerhalb einer konkreten Erfahrung (!) unterschieden werden!
In der Erfahrung selbst können wir nicht zwischen Illusion, Halluzination oder Wahrnehmung unterscheiden!
Das ist ein konstitutives Merkmal aller lebenden Systeme.
Wahrnehmung/MaturanaVsEmpirismus: das sollte uns veranlassen, jegliche Gewißheit, die auf Wahrnehmung gründet, in Frage zu stellen.

Mat I
U. Maturana
Biologie der Realität Frankfurt 2000
VsEmpirismus Sellars Vs Empirismus
 
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Rorty VI 205
SellarsVsEmpirismus,Britischer/Rorty: Verwechslung von kausaler Bedingtheit und rechtfertigender Begründung.
Rorty I 194
QuineVsEmpirismus/SellarsVsEmpirismus/logischer/Rorty: deren juristische Zweifel am epistemischen Privileg: das gewisse Behauptungen qua Berichte privilegierter Vorstellungen in Anspruch genommen werden. Gavagai/Quine/Rorty: fragt, wie die Sätze der Eingeborenen in kontingente empirische Plattitüden einerseits und notwendige begriffliche Wahrheiten anderseits unterschieden werden sollen. Für die Eingeborenen reicht aus zu wissen, welche Sätze mit Sicherheit wahr sind. Sie haben keine Ahnung von begrifflichen, notwendigen Wahrheiten.
I 195
Behauptbarkeit/Rorty: wenn Behauptungen aufgrund der Gemeinschaftlichkeit, nicht aufgrund des Charakters der inneren Episoden gerechtfertigt sind, so macht es keinen Sinn, privilegierte Vorstellungen isolieren zu wollen.
I 196
Notwendigkeit/Quine/Rorty: notwendige Wahrheit: gleichbedeutend mit der Tatsache, dass niemand eine interessante Alternative anzubieten habe, die uns veranlassen könnte, sie in Frage zu stellen. Unkorrigierbarkeit/Sellars/Rorty: niemand hat bisher ein brauchbares Verfahren der Kontrolle menschlichen Verhaltens vorgeschlagen, das Zweifel in dieser Angelegenheit verifizieren könnte.
I 196/197
Wahrheit/gerechtfertigte Behauptbarkeit/Rorty: (Dewey). Sellars, Quine, Chisholm, und viele andere haben die Absicht, Wahrheit zu mehr zu machen, als diesen bescheidenen Ansatz.
VI 219
RortyVsEmpirismus: enthält nichts, was eine Rettung lohnte. - - -
Sellars I XVII
Scheinen/Erscheinen/Sellars: wie Lewis und Chisholm: darüber wie jemand etwas erscheint, ist in der Tat jedweder Irrtum ausgeschlossen! Aber VsLewis: dadurch avancieren die Sätze dennoch nicht zum Fundament der Rechtfertigung.
Beobachtungsberichte/SellarsVsEmpirismus/Sellars: scheinen statt der Sinnesdaten das Fundament der Rechtfertigung bilden zu können.
Vs: sie sind nicht in dem Sinne selbständig, dass sie keinerlei weiteres Wissen voraussetzen.
Jemand der stets nur mit »Dies ist grün« reagiert, bringt damit allein noch kein Wissen zum Ausdruck. (> Thermometer). Er hat keine Position im "logischen Raum der Gründe".
I XXI
SellarsVsLogischer Empirismus/SellarsVsEmpirismus/Sellars: der besondere Witz seiner Kritik liegt darin, dass die Erlebnisse der protokollführenden Personen, die im logischen Empirismus gewissermaßen die Basis der Theoriebildung ausmachen sollten, von ihm als quasi theoretische, postulierte Entitäten eines alltäglichen Weltbildes rekonstruiert werden.
I XXII
Sellars: ( anders als Wittgenstein und Austin): Verbindung zwischen Fragestellungen der klassischen Philosophie und der Alltagssprache.
Sellars I 54
Elementare Wort-Welt-Verbindungen bestehen zwischen "rot" sowie roten physikalischen Gegenständen und nicht zwischen "rot" und einer mutmaßlichen Klasse privater roter Einzelgegenstände. (SellarsVsEmpirismus). Das heißt nicht, dass private Empfindungen nicht vielleicht doch wesentlich zur Entstehung dieser assoziativen Verbindungen gehören.

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsEmpirismus Strawson Vs Empirismus
 
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IV 98
Britischer Empirismus: These: die allgemeine Struktur unserer Vorstellung müsse auf irgendeine Weise von einem kleinen Teil ihrer selbst abgeleitet sein. StrawsonVsEmpirimus, Britischer:: engstirnige Reduktion von Sinneserfahrung auf Eindrücke oder Bilder einfacher Sinnesqualitäten.
IV 99
1. Nach einer dieser Richtungen ist unsere allgemeine Denkstruktur so etwas wie eine auf der Grundlage subjektiver Zustandsfolgen ausgearbeitete Theorie. Sie braucht deshalb rationale Rechtfertigung. 2. Hume: Denkart, der wir von Natur aus unterliegen. Erklärung ausschließlich durch Grundmaterialien.
3. Alle Begriffe aus Grundelementen konstruiert. Die Grundelemente sind die subjektiven Zustände selbst. (Begriffsatomismus).
IV 101
Rechtfertigung/StrawsonVsEmpirismus, Britischer: es gibt keine Rechtfertigung einer Theorie aufgrund eines Teils dieser Theorie. (Hier: die subjektiven Zustandsfolgen). Was erklärt werden soll, wird hier vorausgesetzt.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981
VsEmpirismus Wittgenstein Vs Empirismus
 
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Stegmüller IV 59
Vorstellung/Kripkes WittgensteinVsHume: 1. Angenommen, das Bedeutungsverstehen oder Meinen wäre eine Art Kopfweh oder Zahnschmerzen,
IV 60
und "+" meinen wäre immer mit einer unverwechselbaren Art Kopfweh begleitet. Wie kann der Schmerz für mich eine Hilfe sein, zu entscheiden, ob "276" oder "7" die richtige Antwort ist? (Bei einer neuen Aufgabe, mit der ich vorher noch nicht konfrontiert war).
(WittgensteinVsEmpirismus).
Es mag unverwechselbare Qualitäten geben, nur hilft das nicht VsSkeptizismus.
- - -
Wittgenstein II 100
Rationalismus/Empirismus: WittgensteinVsRationalismus: hat Unrecht mit der Annahme, es gebe synthetische Urteile a priori. Sie denken, man könne immer so dasitzen, und nur die Vernunft gebrauchen. Empiristen/Wittgenstein: sie erkannten dass wir ausschließlich die Welt beschreiben können. Das ist richtig.
WittgensteinVsEmpirismus: Fehler: sie versuchten, die Philosophie empirisch zu machen. Richtig: die Vernunft kann nicht alles entscheiden.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960
VsEmpirismus Cartwright Vs Empirismus
 
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I 39
Empirismus/Cartwright. macht zwei Annahmen: 1. Aussagen über Wahrscheinlichkeiten (Wschk) sind nur in stabilen Häufigkeiten begründet. Hier gibt es notorische Probleme mit endlichen kontra unendlichen Bereichen (Ensembles). Aber so viel steht fest:
Wschk/Empirismus/Cartwright: welche Wschk bestehen, beruht auf keinen Fall auf metaphysischen oder kausalen Überlegungen,.
2. Kausalüberlegungen können vollständig auf Wahrscheinlichkeitsüberlegungen reduziert werden, obwohl es weitere empirische Tatsachen braucht, um die nötigen Asymmetrien zu sichern.
CartwrightVsEmpirismus: (hier nur Vs2.): um neue Kausalgesetze zu schließen, brauchen wir vorgängiges kausales Wissen zusammen mit Wschk.
Empirismus/Cartwright: pro: 1. sollten wir beibehalten: Man sollte Wschk und Kausalität auseinander halten, weil Wschk so vielen anderen Dinge dienen kann.
Wschk/Karl Pearson: (Grammar of Science): These: Wschk sollten theorie-frei bleiben. Cartwright dito.

Car I
N. Cartwright
How the laws of physics lie Oxford New York 1983
VsEmpirismus Kanitscheider Vs Empirismus
 
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I 392
Teilchenhorizont/TH: generiert in den Urknall Modellen auch das Kausalitätsparadox: zwei Galaxien waren in der Vergangenheit so lange unverbunden, bis sich ihre TH berührten. Wenn sie dennoch innerlich völlig gleich beschaffen sind, müsste dies als ein Zufall angesehen werden.
I 394
Horizont/Kanitscheider: Frage, ob die Horizonte echte Erkenntnisgrenzen darstellen. Sie betreffen sicher nicht die theoretische Erkenntnis. Empirismus/Kanitscheider: die Beschränkung durch den Horizont ist keine ontologische.
VsEmpirismus: besitzt ein Modell einen Ereignishorizont, driften nach und nach alle Galaxien über die Grenze, die vorher einmal sichtbar waren, andererseits bleibt ein andres Objekt ewig sichtbar, weil dessen Geschichte bei Annäherung an den EH unendlich verzögert wird. Optisch eingefroren mit unendlicher Rotverschiebung. Für den Beobachter auf dem Objekt existiert dieses Phänomen jedoch nicht.
Umgekehrt gelangen beim Teilchenhorizont immer mehr Objekte in den Bereich des sichtbaren.
Das zeigt, dass beide Horizonte keine physikalischen Barrieren, sondern optische Grenzen sind.
I 395
Kanitscheider: eine Galaxie, die über den Horizont driftet, ändert nicht ihren ontologischen Status, nur ihren epistemischen. (>epistemisch/ontologisch). Damit wird auch der Begriff eines "Gesamtuniversums" sinnvoll, da die Grenzen der sichtbaren Welt nicht die Grenzen der Welt darstellen. Konstituiert wird der Ausdruck durch die Existenz eines kontinuierlichen gesetzesartigen Zusammenhangs.
Objekte außerhalb dieses Zusammenhangs müssen als unerforschbar aufgefasst werden. Für ihre Postulierung gibt es aber auch keinen Grund. Sie sind kein wissenschaftliches Problem.

Kan I
B. Kanitscheider
Kosmologie Stuttgart 1991

Kan II
B. Kanitscheider
Im Innern der Natur Darmstadt 1996
VsEmpirismus Barrow Vs Empirismus
 
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I 39 ff
VsEmpirismus: den forschenden Wissenschaftler stört der Gedanke, eine Theorie könne niemals etwas anderes anstreben, als eine Beschreibung von Daten. Kein Teilchenphysiker würde eine Theorie der Elementarteilchen mit einer Aufzählung der Eigenschaften der Teilchen verwechseln.
I 40
Was machen wir, wenn wir dem Empirismus in der Auffassung folgen, dass nur die Tatsachen Anspruch auf Existenz erheben, wobei an der Ansammlung der Tatsachen das wichtigste ist, dass sie auf verschiedenste Weise miteinander in Beziehung stehen und gemeinsame Eigenschaften haben? Der Empirismus klingt zunächst wie eine harmlose Spitzfindigkeit. Er hat aber unbequeme Folgen: Er schließt viele nützliche physikalische Begriffe aus, weil sie nicht beobachtbar sind. Zunächst verbietet er jedes allgemeingültige Naturgesetz! Weil sich seine Gültigkeit in der Praxis nämlich nur in wenigen Fälle bestätigen lässt. Das scheint zum Untergang der Wissenschaft zu führen.
Die erste Rückzugstaktik besteht dann darin, eine Aussage für sinnvoll zu halten, wenn sie in Verbindung mit anderen verifizierbare Folgen haben kann, aber dann wird am Ende gar nichts mehr ausgeschlossen.

B I
John D. Barrow
Warum die Welt mathematisch ist Frankfurt/M. 1996

B II
John D. Barrow
Die Natur der Natur: Die philosophischen Ansätze der modernen Kosmologie Heidelberg 1993

B III
John D. Barrow
Die Entdeckung des Unmöglichen. Forschung an den Grenzen des Wissens Heidelberg 2001
VsEmpirismus Saussure Vs Empirismus
 
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I 37
SaussureVsEmpirismus: Struktur als System ist in ihrem Funktionieren nicht einfach beobachtbar.
F. de Saussure
I Peter Prechtl Saussure zur Einführung Hamburg 1994 (Junius)
VsEmpirismus James Vs Hume, D.
 
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I 55
JamesVsHume, JamesVsMill : "Assoziationismus": sieht in gedanklichen Vorstellungen und Erfahrungen nur Widerspiegelungen wahrnehmbarer Eindrücke, die durch Einwirkung auf den Organismus Vorstellungen erzeugen. James: Dieser "Determinismus" erklärt wohl die Empfindungen von Einzelheiten, aber nicht die Erfahrungen von Willensäußerungen, Gefühlslagen, Rationalität, Erinnerungen.
I 57
VsRationalismus, VsEmpirismus der von Hume vertreten wird.). JamesVsHume: um radikal zu sein, darf der Empirismus weder Elemente hineinnehmen, die nicht direkt erfahrbar sind, noch Elemente ausschließen, die direkt erfahren werden.
VsEmpirismus James Vs Rationalismus
 
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I 57
Rationalismus/James: Dennoch entwickelt James eine Position des radikalen Empirismus (VsRationalismus, VsEmpirismus der von Hume vertreten wird.). JamesVsHume: um radikal zu sein, darf der Empirismus weder Elemente hineinnehmen, die nicht direkt erfahrbar sind, noch Elemente ausschließen, die direkt erfahren werden.
- - -
Horwich I 24
Wahrheiten/James: im Plural haben sie nur das gemeinsam, dass sie sich auszahlen. Wahrheit/JamesVsRationalismus: wird hergestellt.

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Empirismus VsEmpirismus Pro Hume I 103
Transzendentale Kritik VsEmpirismus: einige Philosophen fragen auf einer methodisch eingeschränkten Ebene: wie kann es ein Gegebenes geben, Einstellung der konstruktiven Logik, die auf die Mathematik zurückgeht. (HumeVs). (Lager: Transzendentalismus/Empirismus).