Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Literatur
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Angeborenes Vollmer I 19
Angeboren/angeborene Ideen/Angeborenes/Vollmer: Bsp Bewegungssehen, Farbwahrnehmung, Zeitempfinden, räumliches Sehen, also die "Fähigkeit, zweidimensionale Netzhautbilder dreidimensional zu interpretieren - Konstanzleistungen: Wiedererkennen, Kategorien bilden (Klassen, Begriffe), Kenntnis menschlicher Gesichter, Lächeln und Wutmimik, das optische Fixieren einer Schallquelle (auch bei Blindgeborenen), Sprachfähigkeit, Sprechbedürfnis. Teilweise angeboren: Intelligenz, Musikalität, logische Strukturen (z.B. modus ponens, biologisch realisiert durch die Fähigkeit, bedingte Reflexe auszubilden), elementare mathematische Strukturen (z.B. Gruppenstrukturen und Invariantenbildung). Möglicherweise auch das kausale Denken. VollmerVsEmpirismus: die meisten Programme sind bei der Geburt längst eingebaut. Und sie passen durchweg zu unserer Umwelt.

Vollmer I
G. Vollmer
Was können wir wissen? Bd. I Die Natur der Erkenntnis. Beiträge zur Evolutionären Erkenntnistheorie Stuttgart 1988

Vollmer II
G. Vollmer
Was können wir wissen? Bd II Die Erkenntnis der Natur. Beiträge zur modernen Naturphilosophie Stuttgart 1988
Beobachtungssprache Sellars I XXI
Beobachtungssprache/SellarsVsEmpirismus: auch die Beobachtungssprache wird gewählt - und damit eine Ontologie.
I XVII
Beobachtungsberichte/Bericht/SellarsVsEmpirismus/Sellars: scheinen statt der Sinnesdaten das Fundament der Rechtfertigung bilden zu können - Vs: sie sind nicht in dem Sinne selbständig, das sie keinerlei weiteres Wissen voraussetzen.

Sellars I
Wilfrid Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Sellars II
Wilfred Sellars
Science, Perception, and Reality, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977
Beweisbarkeit Vollmer II 154
Beweisbarkeit/Theorie/VsEmpirismus/Vollmer: empirische Tatsachen können eine Theorie niemals beweisen.

Vollmer I
G. Vollmer
Was können wir wissen? Bd. I Die Natur der Erkenntnis. Beiträge zur Evolutionären Erkenntnistheorie Stuttgart 1988

Vollmer II
G. Vollmer
Was können wir wissen? Bd II Die Erkenntnis der Natur. Beiträge zur modernen Naturphilosophie Stuttgart 1988
Empirismus Adorno XIII 85
Erfahrung/Empirismus/Adorno: Bei Locke, Berkeley und Hume findet man über die Erfahrung ungeheuer viel, die Erfahrung selber aber wird man in dieser Philosophie kaum antreffen.
XIII 86
De Philosophie hat das Problem, dass sie, sobald sie Erfahrungen geltend machen will, im allgemeinen immer wieder auch nur einen Begriff von Erfahrung und gar nicht den Inhalt der Erfahrung hat. araus hat sie eine Tugend gemacht und daraus abgeleitet, dass die Erfahrung, weil sie nur im Begriff von Erfahrung ausdrückbar sei, ihrerseits nur ein Begriff, nur ein Wesen sei. Inhalt/Adorno: paradoxerweise kommt der Inhalt bei idealistischen Philosophien wie Hegel, aber auch Schelling, viel besser zur Geltung als in den empiristischen Philosophien.
XIII 155
Empirismus/Adorno: im Gegensatz zum Rationalismus tut das Denken gleichsam etwas hinzu. Indem es zu dem gegebenen von außen her hinzukommt, sind die beiden Prinzipien (res cogitans und res extensa) wieder unvermittelt. Dann sei alles Denken ohne Sinne eben ein bloßes Gedankengespinst. Dieser Ansatz entwickelt sich aber aus seiner eigenen Konsequenz dann auch immer weiter im Sinn einer fortschreitenden Subjektivierung. Aus dem naiv realistischen Empirismus von Bacon entwickelt sich allmählich über Locke bis Berkeley und Hume der konsequente Empirismus, bei der durch den konsequenten Rekurs auf die Sinne überhaupt nichts anderes als Rechtquelle der Erkenntnis gelten gelassen wird als die unmittelbaren Gegebenheiten meines Bewusstseins.
XIII 156
RationalismusVsEmpirismus/EmpirismusVsRationalismus/Adorno: der Gegensatz zwischen Empirismus und Rationalismus ist nicht entfernt so radikal, wie man ihn sich vielfach vorstellt. Beide sind an dem Wissenschaftsmodell der Evidenz orientiert. Sie sind beide Residualtheorien der Wahrheit und gegen dadurch immerzu ineinander über. Das Moment der Naturbeherrschung und schließlich der Selbstbeherrschung liegt in beiden Schulen gleichermaßen zugrunde.
XIII 157
Erfahrung/Empirismus/Adorno: die Erfahrung wird auch im Empirismus immer nur als ein Prinzip, ihren allgemeinsten Kategorien nach und gar nicht ihrem Inhalt nach, behandelt.
XIII 158
Erst der Erzgegner des Empirismus, der Idealismus und in umfassendsten Maße Hegel hat versucht, die volle geistige Erfahrung in den Griff zu bekommen. KantVsEmpirismus/Adorno: Erfahrung ohne Denken gibt es überhaupt nicht, sonst bliebe sie bei der bloßen Diskontinuität der einzelnen Momente stehen. Das Einheitsprinzip ((s) der Subjektivität, der Vernunft und des Geistes) würde dann ganz wegfallen.

A I
Th. W. Adorno
Max Horkheimer
Dialektik der Aufklärung Frankfurt 1978

A II
Theodor W. Adorno
Negative Dialektik Frankfurt/M. 2000

A III
Theodor W. Adorno
Ästhetische Theorie Frankfurt/M. 1973

A IV
Theodor W. Adorno
Minima Moralia Frankfurt/M. 2003

A V
Theodor W. Adorno
Philosophie der neuen Musik Frankfurt/M. 1995

A VI
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften, Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel Frankfurt/M. 1071

A VII
Theodor W. Adorno
Noten zur Literatur (I - IV) Frankfurt/M. 2002

A VIII
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen Frankfurt/M. 2003

A IX
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 8: Soziologische Schriften I Frankfurt/M. 2003

A XI
Theodor W. Adorno
Über Walter Benjamin Frankfurt/M. 1990

A XII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 1 Frankfurt/M. 1973

A XIII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 2 Frankfurt/M. 1974
Empirismus Barrow I 36
Empirismus/Positivismus/Barrow: beide: es gibt nur Einzeltatsachen, keine Universalien. EmpirismusVsUniversalien/PositivismusVsUniversalien.
I 42
Beide VsOperationalismus/VsInstrumentalismus: Theorien können nur entdeckt werden, sie dürfen nicht erfunden werden.
I 39
VsEmpirismus/Barrow: eine Theorie der Elementarteilchen ist mehr als eine bloße Aufzählung ihrer Eigenschaften. - Sie schließt nützliche Begriffe aus, weil sie nicht beobachtbar sind. - Damit verbietet der Empirismus jedes Naturgesetz!

B I
John D. Barrow
Warum die Welt mathematisch ist Frankfurt/M. 1996

B II
John D. Barrow
Die Natur der Natur: Wissen an den Grenzen von Raum und Zeit Heidelberg 1993

B III
John D. Barrow
Die Entdeckung des Unmöglichen. Forschung an den Grenzen des Wissens Heidelberg 2001
Empirismus Dummett I 188
DummettVsBritische Empiristen: Ideen erklären nichts. DummettVsEmpirismus, Britischer
Sinnkriterium/Dummett: braucht eine Bedeutungstheorie. >Bedeutungstheorie/Dummett, >Empiristisches Sinnkriterium.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982
Empirismus Easton Brocker I 490
Empirismus/EastonVsEmpirismus/Easton: der Empirismus erschöpft sich in einer Ansammlung von Fakten ohne Grundlage. EastonVsEmpirismus: Akkumulation von Daten als Selbstzweck, deren theoretische Besonderheit nicht ersichtlich werde. (1) Siehe Theorie/Easton, Politik/Easton.


1. David Easton, A Framework for Political Analysis, Englewood Cliffs, N. J. 1965, S. 17

Dieter Fuchs, “David Easton, A Systems Analysis of Political Life” in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018

PolEast I
David Easton
A Systems Analysis of Political Life New York 1965

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018
Empirismus Fodor IV 191
Empirismus/FodorVsEmpirismus/LeporeVsEmpirismus: der Empirismus kann Gemeinsamkeiten der Begriffe Onkel/Tante, Eis/Dampf, Präsident/Cleopatra usw. nicht zeigen. - ((s) Die Gemeinsamkeiten sind begrifflich.) - Man kann begriffliche Relationen nicht auf Relationen zwischen Beobachtungsbegriffen reduzieren: Bsp Netzwerk: Beobachtungsbegriffe liegen an der Peripherie, theoretische Termini liegen im Zentrum.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Empirismus Goethe Carnap VI 181
GoetheVsPositivismus/GoetheVsEmpirismus/GoetheVsNewton/GoetheVsCarnap: (Farbenlehre): man soll im Gebiet der Sinneswahrnehmungen selbst bleiben und die zwischen ihnen bestehenden Gesetzmäßigkeiten im Gebiet der Wahrnehmungen selbst feststellen. CarnapVsGoethe: wir müssten also die Gesetze dort (in der Wahrnehmung) auffinden. Aber physikalische Gesetze gelten dort freilich nicht, wohl aber gewisse andere, wenn die Konstitution der physikalischen Welt überhaupt möglich sein soll.
Aber diese Gesetze sind von viel verwickelterer Gestalt.
Carnap VI 180
Physikalische Welt/CarnapVsGoethe: ist von der Wahrnehmungswelt zu unterscheiden. Bloße Zahlenquadrupel, denen Zustandsgrößen zugeschrieben werden.
VI 181
Nur sie ist der Intersubjektivität zugänglich, nicht die Wahrnehmungswelt.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Empirismus Husserl I 23
HusserlVsEmpirismus: Empirismus als Begründung von Gesetzen führt nur zu vagen Regeln. - Urteilsverlauf (Denkakt): real - Urteilsinhalt: ideal. - Statt Empirie: Wesensforschung oder Wesenswissenschaft. Vorbild: mathematisches Denken.
E. Husserl
I Peter Prechtl Husserl zur Einführung, Hamburg 1991 (Junius)
II "Husserl" in: Eva Picardi et al., Interpretationen - Hauptwerke der Philosophie: 20. Jahrhundert, Stuttgart 1992
Empirismus James Diaz-Bone I 56
JamesVsEmpirismus: dieser führe zum "Nominalismus": Empiristen behaupten, es gäbe einen Begriff für jedes Objekt. James: wie verhält es sich mit Tatsachen, für die kein Begriff existiert? >Nominalismus. Schlimmer noch:
I 57
Sprache/James: unterstützt die nominalistische Tendenz, den Bewusstseinsstrom zu zerstückeln!
I 57
Dennoch entwickelt James eine Position des radikalen Empirismus (VsRationalismus, VsEmpirismus der von Hume vertreten wird.). JamesVsHume: um radikal zu sein, darf der Empirismus weder Elemente hineinnehmen, die nicht direkt erfahrbar sind, noch Elemente ausschließen, die direkt erfahren werden. >Empirismus/Hume.
Radikaler Empirismus/James:
1. Nur solche Sachverhalte können diskutiert werden, die auf Kategorien der Beobachtung beruhen.
2. Die Beziehungen zwischen den Objekten der Erfahrung sind genauso zugänglich wie die Objekte selbst.
3. Zusammenhang als Ergebnis der Folge partieller Erfahrung ist selbst Gegenstand der Erfahrung. Die Erfahrung dieses Zusammenhangs ist der Strom des Bewusstseins.
4. Keine Vorabkonstruktion von subjektivem Bewusstsein.

James I
R. Diaz-Bone/K. Schubert
William James zur Einführung Hamburg 1996
Empirismus Kant Vollmer I 24
KantVsEmpirismus/Vollmer: unannehmbar, weil dann den Begriffen und Grundsätzen des Verstandes die Notwendigkeit abgehen würde, die sie für Kant unzweifelhaft haben. Erfahrung/Kant: jeder bringt bereits fertige Strukturen mit.
I. Kant
I Günter Schulte Kant Einführung (Campus) Frankfurt 1994
Externe Quellen. ZEIT-Artikel 11/02 (Ludger Heidbrink über Rawls)
Volker Gerhard "Die Frucht der Freiheit" Plädoyer für die Stammzellforschung ZEIT 27.11.03

Vollmer I
G. Vollmer
Was können wir wissen? Bd. I Die Natur der Erkenntnis. Beiträge zur Evolutionären Erkenntnistheorie Stuttgart 1988

Vollmer II
G. Vollmer
Was können wir wissen? Bd II Die Erkenntnis der Natur. Beiträge zur modernen Naturphilosophie Stuttgart 1988
Empirismus Popper I 129
Empirismus/Beweis/Popper: Wer in den empirischen Wissenschaften strenge Beweise verlangt (oder strenge Überlegungen), wird nicht durch Erfahrung eines besseren belehrt werden können. >PopperVsEmpirismus, Propper pro >Rationalismus.

Po I
Karl Popper
Grundprobleme der Erkenntnislogik. Zum Problem der Methodenlehre
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977
Empirismus Quine Graeser I 146
QuineVsCarnap: (Holismus): weil die Theorie nur als ganzes zur Debatte steht, entziehen sich theoretische Termini der Reduktion auf sinnliche Termini. Aber: der Empirismus ist laut Quine kein strikter Gegner. Woher stammt sonst die Kenntnis der Welt?
Quine VII (b) 40ff
Empirismus/Quine: ist eine überreiche Ontologie - die Wissenschaft hat eine doppelte Abhängigkeit von Sprache und Erfahrung, aber eine These lautet, dass diese Dualität nicht bis in einzelne Aussagen zurückverfolgt werden kann.
XII 90/1
Empirismus/Quine pro: 1. Alles was für wissenschaftliche Theorien spricht, stammt aus der Erfahrung. 2. Jede Wortbedeutung gründet letztlich auf der Erfahrung.
XII 94
Der Empirismus hat aufgegeben: 1. Alles aus Sinnesdaten erklären zu wollen. 2. Die rationale Rekonstruktion.
Stalnaker I 3
QuineVsEmpirismus/Two Dogmas/Stalnaker: keine Basis für die Unterscheidung zwischen Sprachregeln (Regeln) und unseren Urteilen über die Welt. Keine Theorie-neutrale Basis.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Empirismus Searle I 89
SearleVsEmpirismus: "Empirisch" ist mehrdeutig: ontologisch (kausal) bzw. erkenntnistheoretisch (beobachtbare Parallelität). >SearleVsEmpirismus.
Verhalten ist unerheblich, wenn es um die Ontologie des Bewusstsein geht. Wir könnten zwei Systeme (Roboter) mit identischem Verhalten haben, von denen eines Bewusstsein hat und das andere nicht.
Empiristischen Philosophen werden diese Gedankenexperimente nicht behagen. Es wird Ihnen so vorkommen, als unterstellte ich hinsichtlich der Geisteszustände eines Systems die Existenz empirischer Tatsachen, die sich aber nicht durch irgendwelche empirischen Mittel nachweisen lassen.
Sie glauben, daß Verhalten eines anderen Systems sei der einzige Anhaltspunkt, gehen wir haben, um diesem System Geisteszustände zuzuschreiben.

Es gibt eine systematische Mehrdeutigkeit im Gebrauch des Wortes "empirisch".
a) ontologischer Sinn von "empirisch".
Wenn man dann von empirischer Tatsachen spricht, sind manchmal kontingente Tatsachen in der Welt gemeint.
I 90
b) Erkenntnistheoretischer Sinn dieses Wortes. Hier meint man einen nachweisbaren Sinn, nämlich aus der Perspektive der dritten Person. Angeblich sind alle empirischen Tatsachen allen kompetenten Beobachtern gleichermaßen zugänglich. Wir wissen aber dass dies nicht stimmt. Es gibt jede Menge empirischer Tatsachen, die nicht allen kompetenten Beobachtern gleichermaßen zugänglich sind.
((s) Man müsste sonst Kompetenz durch Zugang definieren, was zirkulär wäre.)

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Empirismus Sellars I XXI/XXII
SellarsVsLogischer Empirismus: der besondere Witz seiner Kritik liegt darin, dass die Erlebnisse der protokollführenden Personen, die im logischen Empirismus gewissermaßen die Basis der Theoriebildung ausmachen sollten, von ihm als quasi-theoretische, postulierte Entitäten eines alltäglichen Weltbildes rekonstruiert werden.
I 54
Elementare Wort-Welt-Verbindungen bestehen zwischen »rot« sowie roten physikalischen Gegenständen und nicht zwischen »rot« und einer mutmaßlichen Klasse privater roter Einzelgegenstände. (SellarsVsEmpirismus). Das heißt nicht, dass private Empfindungen nicht vielleicht doch wesentlich zur Entstehung dieser assoziativen Verbindungen gehören.

Sellars I
Wilfrid Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Sellars II
Wilfred Sellars
Science, Perception, and Reality, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977
Farben Carnap VI 126
Farben/Carnap: ergeben sich als Abstraktionsklassen von Gleichfarbigkeit. -
VI 102
Abstraktionsklasse/Carnap: Klasse der mit einem beliebigen Element verwandten Elemente.
VI 152
Ähnlichkeitskreise/Carnap: man nimmt zunächst alle Klassen von sich selbst teilähnlichen Elementarerlebnissen - (wegen Reflexivität). - Dann die Zweier-, Dreier- usw. Klassen von teilähnlichen Elementarerlebnissen. - Dann streicht man aus dieser Liste alle die Klassen, die in einer anderen als Teilklasse enthalten sind.
VI 181
GoetheVsPositivismus/GoetheVsEmpirismus/GoetheVsNewton/GoetheVsCarnap: (Farbenlehre): man soll im Gebiet der Sinneswahrnehmungen selbst bleiben und die zwischen ihnen bestehenden Gesetzmäßigkeiten im Gebiet der Wahrnehmungen selbst feststellen. - CarnapVsGoethe: die physikalischen Gesetze gelten dort nicht, wohl aber andere, verwickeltere.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982
Geisteswissenschaften Dilthey Gadamer I 12
Geisteswissenschaften/Geschichtsschreibung/Dilthey/Gadamer: Auch Dilthey, in dem sdich der Einfluss der naturwissenschaftlichen Methode und des Empirismus der Millschen Logik sehr viel stärker geltend macht, hält dennoch das romantisch-idealistische Erbe im Begriff des Geistes fest. ((Vgl. >Geschichtsschreibung/Droysen). DiltheyVsEmpirismus: Dem englischen Empirismus hat er sich stets überlegen gefühlt, weil er in der lebendigen Anschauung dessen lebte, was die historische Schule gegenüber allem naturwissenschaftlichen und naturrechtlichen Denken auszeichnete. »Nur aus Deutschland kann das wirkliche empirische Verfahren an Stelle des vorurteilsvollen dogmatischen Empirismus kommen.
DiltheyVsMill: Mill ist dogmatisch aus Mangel historischer Bildung« — das ist eine Notiz, die Dilthey in sein Exemplar der Millschen Logik geschrieben hat(2). In der Tat ist die ganze, jahrzehntelange, mühevolle Arbeit, die Dilthey der Grundlegung der Geisteswissenschaften gewidmet hat, eine beständige Auseinandersetzung mit der logischen Forderung, die Mills berühmtes Schlusskapitel(2) für die Geisteswissenschaften aufgestellt hatte.
Methode/Dilthey/Gadamer: Gleichwohl hat sich Dilthey von dem Vorbild der Naturwissenschaften
zutiefst bestimmen lassen, auch wenn er gerade die methodische Selbständigkeit der Geisteswissenschaften rechtfertigen wollte. Für Dilthey gehört zur wissenschaftlichen Erkenntnis die Auflösung der Lebensbindung, die Gewinnung einer Distanz zur eigenen
Gadamer I 13
Geschichte, die allein ermöglicht, sie zum Objekte zu machen. >Methode/Dilthey.

1. W. Dilthey, Gesammelte Schriften Bd. V, S. LXXIV.
2. J. St. Mill, System der deduktiven und induktiven Logik, übertragen von Schiel, 1863, 6. Buch »Von der Logik der Geisteswissenschaften oder moralischen Wissenschaften«.



Wright I 19
Geisteswissenschaften/Humanities/W. Dilthey/Wright, G. H.: Dilthey verwendete für den gesamten Bereich der Methode des Verstehens die Bezeichnung Geisteswissenschaften. Der deutsche Begriff „Geisteswissenschaften“ stammt aus der Übersetzung des englischen „moral science“.

Dilth I
W. Dilthey
Gesammelte Schriften, Bd.1, Einleitung in die Geisteswissenschaften Göttingen 1990

Gadamer I
Hans-Georg Gadamer
Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik 7. durchgesehene Auflage Tübingen 1960/2010

Gadamer II
H. G. Gadamer
Die Aktualität des Schönen: Kunst als Spiel, Symbol und Fest Stuttgart 1977

WrightCr I
Crispin Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WrightCr II
Crispin Wright
"Language-Mastery and Sorites Paradox"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

WrightGH I
Georg Henrik von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008
Individuen Entwicklungspsychologie Upton I 5
Individuen/Entwicklungspsychologie/Upton: Frage: Inwieweit ist die Entwicklung durch äußere Faktoren oder durch etwas in jedem Einzelnen selbst getrieben (>Umwelt/Entwicklungspsychologie). Tradition: Traditionelle Entwicklungsauffassungen sehen den Einzelnen in seiner Entwicklung als passiv an. Empiriker sehen das Kind als passiven Empfänger von Reizen, während Nativisten das Kind als passiv einem biologischen Programm folgend betrachten.
VsEmpirismus: Die meisten zeitgenössischen Entwicklungstheorien erkennen eine aktive Rolle für Kinder in ihrer eigenen Entwicklung. Dieses Denken hat seine Wurzeln in der Philosophie von Immanuel Kant, der sich für eine Synthese von Nativismus und Empirie einsetzte. >Psychische Entwicklung/Kant.

Upton I
Penney Upton
Developmental Psychology 2011
Kausalität Parsons Habermas IV 309
Kausalität/Handlung/Motive/Moral/Durkheim/Parsons/Habermas: Parsons hält Durkheims Unterscheidung zwischen moralischem und kausalem Zwang für den entscheidenden Durchbruch VsEmpirismus. Parsons: die Furcht vor Sanktionen ist immer sekundär, primär ist der Sinn für moralische Verpflichtung. (1)

1.Talcott Parsons, The Structure of Social Action, NY, 1949, S. 709.

ParCh I
Ch. Parsons
Philosophy of Mathematics in the Twentieth Century: Selected Essays Cambridge 2014

ParTa I
T. Parsons
The Structure of Social Action, Vol. 1 1967

ParTe I
Ter. Parsons
Indeterminate Identity: Metaphysics and Semantics 2000

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981
Objektiver Geist Popper Habermas III 116
Objektiver Geist/Popper/Habermas: Popper setzt sich mit der empiristischen Grundauffassung auseinander, nach der das Subjekt unvermittelt der Welt gegenübersteht, über Sinneswahrnehmungen seine Eindrücke aus ihr empfängt oder durch Handlungen auf Zustände in ihr einwirkt. Dieser Problemkontext erklärt, warum Popper seine Lehre vom objektiven Geist als eine Erweiterung des empiristischen Konzepts versteht und den objektiven ebenso wie die subjektiven Geist als „Welten“ d.h. als spezielle Gesamtheiten von Entitäten einführt. (Welt 1: physikalische Gegenstände, Welt 2: Bewusstseinszustände, Welt 3: objektive Gedankeninhalte) Die älteren Theorien des objektiven Geists, die von Dilthey bis Theodor Litt und Hans Freyer in der historistischen und der neuhegelschen Tradition entwickelt worden sind, gehen vom Primat eines tätigen Geistes aus, der sich in den von ihm konstituierten Welten auslegt.
PopperVsLitt/PopperVsDilthey/PopperVsFreyer/Habermas: Popper hält demgegenüber am Primat der Welt gegenüber dem Geist fest und begreift die zweite und die dritte Welt in Analogie zur ersten Welt ontologisch. In dieser Hinsicht erinnert seine Konstruktion der dritten Welt eher an Nicolai Hartmanns Theorie des geistigen Seins. (1) (PopperVsEmpirismus).
Welt 3/Popper/Habermas: die Produkte des menschlichen Geistes kehren sich unverzüglich als Probleme gegen ihn: „Diese Probleme sind offensichtlich selbständig. Sie werden in keiner Weise von uns geschaffen; vielmehr entdecken wir sie und in diesem Sinne existieren sie schon vor ihrer Entdeckung, darüber hinaus sind mindestens einige dieser Probleme möglicherweise unlösbar.“ (2)


1.N. Hartmann, Das Problem des geistigen Seins, Berlin 1932.
2.K. R. Popper, J. C. Eccles The Self and its Brain, Berlin 1977 p. 41ff.


Po I
Karl Popper
Grundprobleme der Erkenntnislogik. Zum Problem der Methodenlehre
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981
Operationalismus Barrow I 37
Operationalismus: Wissenschaft ist ein System von Vorschriften für die Erforschung der Welt im Labor - linguistisch: wie werden die Wörter benutzt? - InstrumentalismusVsEmpirismus: die sinnvollen Begriffe sind nicht nur die, die sich auf Sinnesdaten zurückführen lassen. - Theorien und Naturgesetze sind nur Instrumente, die Umwelt erfahrbar zu machen. "wahr"/"falsch" gibt es nicht als Eigenschaften von Theorien. - Idealismus: da alles Wissen durch unseren Verstand gefiltert ist, sind wir nie sicher, ob es eine Verbindung zur Wirklichkeit gibt. I 42 OperationalismusVsEmpirismus: Theorien dürfen auch erfunden werden - damit erhält der Beobachter eine wichtigere Rolle.
I 41f
VsOperationalismus/Barrow: fragt, was meßbar ist. Damit muß er komplexe Zahlen und irrationale Zahlen ausschließen. - Zersplitterung der Wissenschaft: jedesmal wenn wir ein anderes Meßverfahren gebrauchen, müssen wir eine Zahl als eine andere Größe betrachten. - zirkulär: der Operationalismus setzt voraus daß wir wissen, was eine erlaubte Operation ist. - Problem: gewisse Begriffe dürfen nur dann verwendet werden, wenn empfindlichere Geräte genauere Messungen zulassen - ((s) damit wir etwas Zukünftiges ausgeschlossen.)

B I
John D. Barrow
Warum die Welt mathematisch ist Frankfurt/M. 1996

B II
John D. Barrow
Die Natur der Natur: Wissen an den Grenzen von Raum und Zeit Heidelberg 1993

B III
John D. Barrow
Die Entdeckung des Unmöglichen. Forschung an den Grenzen des Wissens Heidelberg 2001
Rechtfertigung Strawson IV 101
Rechtfertigung/StrawsonVsEmpirismus, britischen: es gibt keine Rechtfertigung einer Theorie aufgrund eines Teils dieser Theorie (hier: die subjektiven Zustandsfolgen) - was erklärt werden soll, wird hier vorausgesetzt.

Strawson I
Peter F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Strawson II
Peter F. Strawson
"Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit",
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Strawson III
Peter F. Strawson
"On Understanding the Structure of One’s Language"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Strawson IV
Peter F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Strawson V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Strawson VI
Peter F Strawson
Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Strawson VII
Peter F Strawson
"On Referring", in: Mind 59 (1950)
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993
Spracherwerb Empirismus Upton I 2
Spracherwerb/Empirismus/Upton: Die empirische Position zur Frage des Spracherwerbs deutet darauf hin, dass der sprachliche Input ausreicht, um die Informationen bereitzustellen, welche wir benötigen, um die Struktur der Sprache zu erlernen. Diese Perspektive schlägt vor, dass Säuglinge Sprache durch einen Prozess des statistischen Lernens erwerben. Die Sprache wird durch die allgemeinen Lernmethoden erworben, die für alle Aspekte der menschlichen Entwicklung gelten. VsEmpirismus: >Spracherwerb/Nativismus.

Upton I
Penney Upton
Developmental Psychology 2011
Synthetisches Chisholm II 60
Synthetisch: Existenzsatz/Kant: jedes Existentialurteil ist nach Kant synthetisch. synth. Urteile a priori/Kant: machen bedingte Existenzbehauptung. (> Analogien der Erfahrung) - ChisholmVs.
II 61
Synthetisch a priori/Kant: Bsp der Raum ist dreidimensional. - RiemannVs: dass der Raum dreidimensional ist, ist durch die Riemannsche Geometrie widerlegt. Synthetisch a priori/Chisholm: hängt davon ab, ob es nicht-analysierte Propositionen der Form Alle S sind P gibt. - Bsp Chisholm: Alles Quadratische ist gestaltbesitzend, alles Rote ist farbig, nichts Rotes ist grün. - Aber das ist nicht eindeutig: es gibt zwei Formen: a) Alle Menschen sind sterblich, b) Alle Menschen sind Nachkommen.
II 62
Chisholm: das ist formgleich mit den analytischen Propositionen. - KantVsChisholm: formverschieden.
II 72
Synthetisch a priori/Chisholm/Sauer: Problem: es gibt kein synthetisch a priori, wenn die Definition von "notwendig" lautet: p drückt eine nicht widerspruchsfrei negierbare Proposition aus. - Falsche Lösung: Notwendigkeit als bloße Inklusion (Erfassen von a schließt Erfassen von b ein) zu wählen, dann folgt ein Widerspruch: es wäre möglich, dass es eine und keine mögliche Welt gäbe, sodass non-p. - Grund: Bsp p drückt eine Inklusion aus, dann ist non-p widersprüchlich.
II 73
Synthetisch a priori/Chisholm/Sauer: Bsp (S) Alles Rote ist farbig: ist keine logische Wahrheit, weil nicht in jeder möglichen Welt rote Gegenstände existieren. - analytisch/Sauer: Problem: das gleiche passiert bei der Analytizität: aus der Tatsache, dass (A) "Alle Quadrate sind Rechtecke" analytisch ist, würde folgen, dass das in jeder möglichen Welt so ist, aber nicht aus dem einfachen Satz "Alle Quadrate sind Rechtecke". - ((s) Denn es gibt möglichen Welten ohne Quadrate.) - Vs: s.u.
II 74
Wenn "Alle Quadrate sind rechteckig" wahr ist, dann existiert die Eigenschaft des Quadratischseins.
II 76
Die Lehre vom synthetischen Apriori bei Kant ist VsEmpirismus. - Die Lehre vom analytischen Apriori ist VsRationalismus: allein durch konsistentes Denken zur Erkenntnis von Gegenständen zu kommen. - ((s) daraus folgt keine Existenz.)

Sauer, W. Über das Analytische und das synthetische Apriori bei Chisholm. In: M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
Theorien Easton Brocker I 490
Theorie/Easton: Nach Easton war die amerikanische Politikwissenschaft Anfang der 1950er Jahre von zwei Ansätzen dominiert, die er »historizistisch« (»historicism«) bzw. »empirizistisch« (»hyperfactualism«, »empiricism«) nannte. Historismus/Historizismus//Easton: konzentriert sich auf eine Geschichte der politischen Ideen, die jeweils als Ausdruck ihrer historischen Epoche begriffen werden.
EastonVsHistorismus: 1. Damit ist die politische Theorie keine autonome Theorie mehr, sondern nur noch eine Manifestation einer zeitlichen Epoche. 2. Damit können keine Antworten auf Probleme der Gegenwart gegeben werden.
Empirismus/Easton: erschöpft sich in einer Ansammlung von Fakten ohne Grundlage.
EastonVsEmpirismus: Akkumulation von Daten als Selbstzweck, deren theoretische Besonderheit nicht ersichtlich werde. (1)
Brocker I 491
Theorie/Easton: eine Theorie darf ihren Gegenstand selbst nicht als abgeleitetes Phänomen betrachten (in Eastons Fall die Politik).

1. David Easton, A Framework for Political Analysis, Englewood Cliffs, N. J. 1965, S. 17


Dieter Fuchs, “David Easton, A Systems Analysis of Political Life” in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018

PolEast I
David Easton
A Systems Analysis of Political Life New York 1965

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018
Theorien Waltz Brocker I 625
Theorie/Politik/Waltz: Eine Theorie sollte das Auftauchen von Gesetzmäßigkeiten erklären (1). Für Waltz ist eine Theorie keine „Reihe von Gesetzen, ein bestimmtes Verhalten oder Phänomene betreffend“. Theorien haben auch nicht die Funktion, Gesetze zu erklären. (2) Gesetze/Waltz: werden durch Beobachtung gewonnen.
Theorien: werden durch spekulative Prozesse gewonnen, die Gesetze erklären sollen. Theorien seien Spekulationen. Daher seien sie mit der realen Welt nur lose verbunden.
Pointe: aus dieser definitorischen Trennung von Gesetzen und Theorien folgt, dass Theorien nicht danach beurteilt werden können, ob sie wahr sind.
Lösung/Waltz: eine gute Theorie zeichnet sich dadurch aus, dass sie in ihrem Aufbau kohärent ist und andere Wissenschaftler sie ernstnehmen. (3)
Gesetze/Waltz: Gesetze können dagegen nach den Kriterien „wahr“ und „falsch“ beurteilt werden.
WaltzVsEmpirismus: Waltz propagiert eine scharfe Trennung zwischen Theorie und Realität.
Aber es gilt auch: WaltzVsRationalismus.
Brocker I 626
Pragmatismus/Waltz/Masala: man kann Waltz eine pragmatistische Position in der Nähe zu Sellars und Quine nachweisen. Realität/Waltz: Theorien konstruieren für Waltz eine Realität, ohne dass jemand jemals sagen könnte, dass dies die Realität ist (4). ((s) Diese Position kann aber nicht so ohne weiteres Quine zugeschrieben werden). Siehe Theorien/Quine, Realität/Quine, Gesetze/Quine, Empirismus/Quine.
Kriterien/Waltz: für die Bildung von Theorien: 1.Kriterium: Theorien müssen diskriminieren.
Realität/Realismus/Waltz: These: es gibt eine von Sprache und Theorien unabhängige Realität. ((s) Widerspruch zu der These oben, nach der es mehrere „Realitäten“ geben soll). ((s) Das ist eine Position des extremen Realismus). Die von Masala erwähnte Nähe zu Quine und Sellars lässt sich nicht ganz nachvollziehen: Siehe Realität/Sellars, Theorie/Sellars.
Methode/WaltzVsPopper: Waltz plädiert für ein pluralistisches Verfahren aus Falsifikation und Verifikation. (5)
2.Kriterium für die Theoriebildung: (WaltzVsBehavioralismus): WaltzVsInduktion: die induktive Methode der politischen Theorien der 1960er und 1970er Jahre ist falsch, da sie aus vorgefundenen Korrelationen Gesetze formulieren will. Mit der Methode der Korrelation kann jede Variable zu einer anderen in einen statistisch signifikanten Zusammenhang gebracht werden.
Komplexität/WaltzVsInduktion: die Komplexität der realen Welt sei durch Theorien nicht zu erklären. Denn diese Theorien sind nicht Beschreibungen, sondern Instrumente, um Teile der realen Welt zu erklären.
Brocker I 627
Theorien/Waltz: sollten einfacher sein als die Realität; sie sollten „elegant“ sein. (6) Um das zu erreichen, muss eine Theorie bestimmte Faktoren unberücksichtigt lassen. Begriffe/Bedeutung/WaltzVsSozialwissenschaften: Problem: nicht nur variieren Bedeutungen mit Betrachtern, dies mach jede sozialwissenschaftliche Theorie inhärent schwar. Aber auch der Versuch durch Operationalisierung von Definitionen die Bedeutung eines Begriffes zu spezifizieren, ist kein Ausweg, denn jeder Begriff kann in jedem Diskurskontext operationalisiert werden. (7) Siehe auch Begriffe/Quine.
Lösung/Waltz: wir müssen Kausalitäten spezifizieren.
Brocker I 628
Sozialwissenschaften/Waltz: wenn kausale Verbindungen und die Interaktion der Variablen erklärt werden können, sind harte soziwalwissenschaftliche Theorien möglich. Theorien/Waltz: können nicht getestet werden – lediglich die aus ihnen abgeleiteten Hypothesen. Daher sollte eine Theorie auch nicht verworfen werden, wenn eine ihrer Hypothesen nicht bestätigt wird. (8)


1. Kenneth N. Waltz, „Theory of International Relations“, in: Fred Greenstein/Nelson W. Polsby (Hg.) International Politics: Handbook of Political Science, Reading, Mas. 1975, S. 4
2. Ebenda S. 3.
3. Kenneth N. Waltz, “Assaying Theories: Reflections on Imre Lakatos”, in: Colin Elman/Miriam Fendius Elman (Ed.) Progress in International Relations Theory: Appraising the Field, Cambridge, Mass.2003, S. xii.
4. Kenneth N. Waltz Theory of International Politics, Reading, Mas. 1979, S. 9.
5. Kernneth N. Waltz “Response to my Critics” in: Robert O. Keohane (Ed.) Neorealism and its Critics, New York 1986, S. 336.
6. Waltz 1975, S. 9.
7. Ebenda S. 11
8. Ebenda S. 13.
Carlo Masala, „Kenneth N. Waltz, Theory of International Politics” in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018

PolWaltz I
Kenneth N. Waltz
Man,the State and War New York 1959

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018
Überzeugungen Sellars Rorty VI 179 ff
Überzeugung/Sellars: jede Überzeugung ist revidierbar. Überzeugung/SellarsVsEmpirismus: kann nur durch Begriffe gerechtfertigt werden. ((s) Nicht durch "direkte Wahrnehmung", "Intuition", "Erfahrung" usw.).

Sellars I XXXIII
Ryle: hatte vorgeschlagen, mentale Prädikate wie »überzeugt sein«, »glauben« usw. als Ausdrücke für Dispositionen zu begreifen, ohne jedoch in Rechnung zustellen, dass es dafür wiederum eine Erklärungsinstanz gibt, sei es nach Art des Freudschen Ich oder Über-Ich. Ryle: überzeugt sein heißt, sich auf bestimmte Weise zu verhalten.
Sellars: geht einen Schritt weiter als Ryle, indem er fragt, wie man auch noch die Verhaltensdispositionen selbst erklären kann. Sein Kravattenverkäufer John entwickelt eine Art von Theorie, die sich spezifisch auf das verbale Verhalten einer Gemeinschaft Rylescher Vorfahren bezieht.
Sellars II 325
Handlung : Grundsatzüberzeugungen drücken sich in Verhaltensgleichförmigkeit aus. Das heißt nicht, dass keine Abweichungen möglich sind, sondern nur, dass das Vertreten eines Grundsatzes jedenfalls auch durch eine Verhaltensgleichförmigkeit charakterisiert ist.

Sellars I
Wilfrid Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Sellars II
Wilfred Sellars
Science, Perception, and Reality, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Empirismus VsEmpirismus Pro Hume I 103
Transzendentale Kritik VsEmpirismus: einige Philosophen fragen auf einer methodisch eingeschränkten Ebene: wie kann es ein Gegebenes geben, Einstellung der konstruktiven Logik, die auf die Mathematik zurückgeht. (HumeVs). (Lager: Transzendentalismus/Empirismus).