Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]


 

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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 4 Einträgen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Bedeutungs-Wandel Adorno
 
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Rorty III 103
Bedeutungswandel/Adorno/Dialektik der Aufklärung: Adorno meinte, Begriffe seien einem historischen Wandel unterworfen! Eine Periode stellt jeweils die richtigen Begriffe zur Verfügung. Die Auflösung dieser Begriffe nimmt der Periode das Recht zur weiteren Existenz. Bedeutungswandel/Adorno: Bsp "allgemeine Geltung im Unterschied zur relativen Geltung", "Moralität im Unterschied zu Klugheit". Selbst die Begriffe des Geistes, der Wahrheit, ja der Aufklärung selbst sind zum animistischen Zauber geworden. (>Ricouer: "Hermeneutik des Verdachts").
- - -
XIII 208
Bedeutungswandel/Theorienwechsel/SchopenhauerVsFichte/Schopenhauer/Adorno: es kommt vor, dass strikt identische Motive völlig verschiedene Bedeutungen annehmen. Bsp die Schopenhauersche Willensphilosophie ist von der Philosophie der Tathandlung gar nicht so weit entfernt. Trotzdem bedeuten sogar dieselbe Begriffe, etwa jenes absolut sich selbst setzende Prinzip, das bei Fichte Subjekt heißt und bei Schopenhauer Wille, bei beiden in Wahrheit genau das Entgegengesetzte. Daher haben auch alle Kategorien, die daraus entspringen, eine völlig verschiedene Bedeutung.
XIII 237
Bedeutungswandel/Theorienwechsel/Adorno: einem Denker gerecht werden heißt immer zugleich auch, ihm Unrecht tun. Die Philosophien bedürfen der Reflexionen, (…) damit sie zu ihrem eigenen Recht oder womöglich zu ihrem eigenen Unrecht kommen.

A I
Th. W. Adorno/M.Horkheimer
Dialektik der Aufklärung Frankfurt 1978

A II
Theodor W. Adorno
Negative Dialektik Frankfurt/M. 2000

A III
Theodor W. Adorno
Ästhetische Theorie Frankfurt/M. 1973

A IV
Theodor W. Adorno
Minima Moralia Frankfurt/M. 2003

A IX
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 8: Soziologische Schriften I Frankfurt/M. 2003

A V
Theodor W. Adorno
Philosophie der neuen Musik Frankfurt/M. 1995

A VI
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften, Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel Frankfurt/M. 1071

A VII
Theodor W. Adorno
Noten zur Literatur (I–IV) Frankfurt/M. 2002

A VIII
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen Frankfurt/M. 2003

A XI
Theodor W. Adorno
Über Walter Benjamin Frankfurt/M. 1990

A XII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 1 Frankfurt/M. 1973

A XIII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 2 Frankfurt/M. 1974

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Erfahrung Castaneda
 
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Frank I 241
Ich-lose Erfahrung/CastanedaVsFichte: Bsp "Friedrich schaut den Bienen zu": jede Teilerfahrung (Sehen, Hören) hat ein eigenes Subjekt - das hörende Ich ist von geringerer Dauer.

Cast I
H.-N. Castaneda
Phenomeno-Logic of the I: Essays on Self-Consciousness Bloomington 1999

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Ich Fichte
 
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Nozick II 89
Ich/Fichte: das Ich setzt sich selbst als sich selbst setzend. - NozickVsFichte: können wir das Kaninchen aus dem Kaninchen zaubern? - Aber pro Fichte: sonst müssten wir ein präexistierendes Selbst annehmen und wiederum nach dem Ursprung fragen.
II 92
Präexistierend: wenn nur der letzte momentane Akt der Synthese das Selbst konstituiert, aber auf präexistierende Entitäten zurückgreift, würden diese beim Blick in die Vergangenheit alle ausgelöscht, weil ja erst der letzte Akt die Synthese ist. - Dann wären die präexistierenden Dinge auch nicht Ich. - II 94 Präexistierendes/Lösung/Nozick: die Person präexistiert - aber sie ist nicht unabhängig vom Akt der Synthese. - Unterschied: Person/Selbst.
- - -
Bubner I 108
Ich/Fichte/Bubner: Tathandlung des sich setzenden Ich

No I
R. Nozick
Philosophical Explanations Oxford 1981

No II
R., Nozick
The Nature of Rationality 1994

Bu I
R. Bubner
Antike Themen und ihre moderne Verwandlung Frankfurt 1992
Realität Putnam
 
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I 264
Welt/Realität/Wirklichkeit/PutnamVsHegel/PutnamVsFichte: beide hätten uns aufgefordert, die Welt unabhängig von unserer Sprache zu beschreiben, aber das geht nicht. - Wie sollte man auch annehmen, dass das ginge?

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 5 Kontroversen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsFichte Nozick Vs Absolutismus
 
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II 592
Absolutes/Jean PaulVsFichte: macht uns die Realität zu vertraut, zu sehr zu unserem eigenen Produkt.

No I
R. Nozick
Philosophical Explanations Oxford 1981

No II
R., Nozick
The Nature of Rationality 1994
VsFichte Castaneda Vs Chisholm, R.M.
 
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Chisholm I 43
CastanedaVsChisholm: Propositionen der 1. Person sind bei ihm nicht abstrakte (ewige) Gegenstände, sondern kontingente Dinge. Sie hören auf zu existieren, wenn die Person x aufhört zu existieren. - - -
Frank I 330
Selbstzuschreibung/Chisholm: knüpft an Lewis an. In jeder Fremdzuschreibung ist eine Selbstreferenz enthalten (implizit).
I 331
Bewusstsein/CastanedaVsChisholm: jeder bezieht sich zunächst auf seine eigene Welt, (pro Chisholm), daraus ergibt sich aber nicht die Notwendigkeit, dass jedes Bewusstsein und jeder Gedanke explizit selbstbewusst ist. (CastanedaVsFichte). Die Ich Perspektive ist eben nur implizit in einem nicht reflexiven Bewusstsein enthalten.
Von diesem Bewusstsein unterscheidet sich aber eine explizites Selbstbewusstsein, wenn man darunter bewussten expliziten Selbstbezug versteht.
Selbstzuschreibung/CastanedaVsChisholm: wenn alles Bewusstsein direkte Zuschreibung beinhaltet, also auch ein ich loses, rein weltzugewandtes Bewusstsein, dann kann die Direktattribution nur ein rein objektives Selbstverhältnis ausdrücken und deshalb Selbstbewusstsein nicht erklären.
Wenn Chisholm darauf hinweist, dass die Reflexion noch hinzukommen muss argumentiert er zirkulär, denn dieses Selbstbewusstsein sollte ja gerade durch die Selbstzuschreibung erklärt werden.
I 332
Reflexion/Selbstbewusstsein/ChisholmVsCastaneda/Grundmann: das trifft nicht den Kern von Chisholms Argumentation: dieser würde nämlich die Unterstellung, dass in der Selbstzuschreibung nur ein rein externer oder objektiver Selbstbezug artikuliert wird, zurückweisen. Externer Selbstbezug: äußerst selten. Bsp Mach, Omnibus (s.o.).
Selbstzuschreibung/Chisholm: bezeichnet implizites Selbstbewusstsein.
VsChisholm: allerdings gelingt es ihm nicht, die Überführung vom impliziten in explizites Selbstbewusstsein (SB) zu erklären.
Reduktion/CastanedaVsChisholm: nach Chisholm läßt sich die Verwendung aller Indikatoren auf solche der ersten Person zurückführen.
Bsp das Subjekt schreibt sich die Eigenschaft zu, seine Aufmerksamkeit auf ein Buch zu richten und schreibt diesem Buch indirekt die Eigenschaft zu, geistreich und spannend zu sein.
I 333
Konsubstantiation/CastanedaVsChisholm: die Tätigkeit des Richtens der Aufmerksamkeit ist in einem feststellenden Satz nur konsubstantiiert (implizit). Demnach ist der intentionale Akt nicht Teil des demonstrativen Gedankens.
I 338
Attributionstheorie/CastanedaVsLewis/CastanedaVsChisholm: sollte nicht monolithisch sein: man muss zwischen prop Einst und Praktitionen unterscheiden: "gemischte Konditionale: Bsp die Intention, das Fenster zuschließen, wenn ich die Tür öffne, ist verschieden von der Intention, die Tür zu öffnen, wenn ich das Fenster schließe.
I 375
Bewusstsein/Zuschreibungstheorie/CastanedaVsChisholm: Problem: Unterscheidung zwischen reflektivem und nicht reflektivem Bewusstsein. Das ist eine semantisch pragmatische Unterscheidung zwischen Gedankeninhalten und sie kollidiert mit Chisholms Einheitssyntax.
Fra I 380
Eigenschaften/CastanedaVsChisholm: 1.faßt Eigenschaften als Subjekte der Prädikation auf 2. quantifiziert über sie verheerend in deontologischen Kontexten zu kompliziert bei kumulativen Zitaten.

Cast I
H.-N. Castaneda
Phenomeno-Logic of the I: Essays on Self-Consciousness Bloomington 1999

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsFichte Kant Vs Fichte, J.G.
 
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Frank I 239f
KantVsFichte: Kant scheint schon gewisse ich lose Formen des Bewusstsein zugelassen zu haben ..+... a) einerseits Fichtesche Position: (schwächere Konklusion): die Kategorien beziehen sich auf Gegenstände, an die in Erfahrungen gedacht wir, die dem Selbstbewusstsein untergeordnet sind.
Castaneda: b) er benötigt aber eine stärkere Konklusion: Bewusstsein von Objekten schließt die Anwendung der Kategorien ein, ob es unter ein Selbstbewusstsein gefasst ist oder nicht. Dazu muss er aber von "ich denke, das alle meine Vorstellungen muss begleiten können" zu "...begleitet" übergehen!
I. Kant
I Günter Schulte Kant Einführung (Campus) Frankfurt 1994
Externe Quellen. ZEIT-Artikel 11/02 (Ludger Heidbrink über Rawls)
Volker Gerhard "Die Frucht der Freiheit" Plädoyer für die Stammzellforschung ZEIT 27.11.03

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsFichte Nozick Vs Fichte, J.G.
 
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II 87
Synthese/Ich/Selbst/Nozick: welches Prinzip sollte regeln, wie sie abläuft? Was schafft eine Gruppierung um den ursprünglich punktförmigen Akt A? Reflexive Selbstreferenz/rflxSR: Akt A hat seine eigenen Aspekte:
1. es ist eine intentionale Aktion, in einer physischen Hervorbringung eines Lauts oder Schriftzeichens verkörpert
II 88
Und 2. irgendwo lokalisiert usw. Dann können wieder gewisse dieser Aspekte hervorspringen, wie oben, bei der Klassifikation.
Was ist es, das die Synthese ausführt? Existiert das Klassifikationsprinzip unabhängig von mir, dem Subjekt? Oder ist mein Selbst synthetisiert? Wer oder was macht dann die Synthese?
Akt: 1. stellen wir uns zunächst Akte ohne Träger vor, dann haben wir eine Reihe A1...An. Diese schließen (sind aber nicht auf sie beschränkt) Akte, ein, die das Schema der nächsten Relation erfüllen, die Entitäten in Klassifikation vereinigen und synthetisieren.
II 89
2. Jetzt stellen wir uns einen anderen Akt A0 der Vereinigung und Synthese vor, der A1...An zusammenbringt und auch A0 selbst. DF Einsetzen. A0 ist (teilweise) ein rflxSR Akt. Der Akt der Synthese von A1...An. A0 vereinigt diese als Teile derselben Entität E.
Agent Sicht: obwohl es Möglichkeiten der Vereinigung von Akten ohne Träger gibt, wollen wir hier die "Träger Sicht" annehmen. Dann ist die Entität E der Träger dieser Akte, einschließlich A0.
Wenn E schon vorher unabhängig präexistiert, ist das leicht zu verstehen. Dann zieht
A0 nur die Grenzen um E.
Synthese: wenn wir den Begriff aber ernster nehmen: können wir dann (hinterher) sagen, das, was A0 getan hat, war die Entität E, die A0 selbst synthetisiert hat?
Ich/NozickVsFichte: kann das Kaninchen aus dem Kaninchen herausgezaubert werden? Das wäre eine Fichtesche Theorie: das Selbst setzt sich selbst als sich selbst setzend. Das scheint bizarr, wenn nicht inkohärent. Aber sonst müssten wir ein präexistierendes Selbst annehmen und wiederum nach dem Ursprung fragen.
Synthese: eine laufende Synthese bestimmt nicht genau den Charakter einer späteren Synthese bestimmen, selbst wenn sie vorausschauend ist, aber sie kann bewirken, was später passiert. Dennoch kann derselbe Typ von Synthese wenn es keine Hinderungsgründe gibt eine kontinuierliche Entität ergeben. ((s)Vs: Woher weiß Nozick das?).
Nozick: es ist nicht jedesmal ein neuer kreativer Akt der Synthese notwendig, wenn man sich auf sich selbst bezieht.
Nozick: nicht jeder Akt muss die Grenzen neu ziehen oder ein Ziehen der Grenzen involvieren. Man kann frühere Grenzen voraussetzen.
II 90
Nozick: weil die Skizzierung des Selbst in der Synthese nach den Prinzipien der Klassifikation un der Entifizierung verläuft wie frühere Synthesen auch, ist sie nicht zufällig. Das mag die Illusion einer präexistierenden Entität nähren.

No I
R. Nozick
Philosophical Explanations Oxford 1981

No II
R., Nozick
The Nature of Rationality 1994
VsFichte Castaneda Vs Fichte, J.G.
 
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Frank I 211
Erfahrung/CastanedaVsFichte: müssen nicht zu Ichen gehören! Aber wenn sie das trotzdem tun, so so setzt die Integration im Ich die Einheit der in seinem Besitz befindlichen Erfahrung voraus! Ebenso CastanedaVsKant: gegen die Rolle der Apperzeption, statt dessen: umgekehrt!
Fichte: verlangt, dass die Einheit des Bewusstseinsinhalte sich von oben herab, von dem erfahrend sich erfahrenden Selbst her auf die Gehalte überträgt, die zum Nicht Selbst gehören.
Castaneda: das widerspricht den Tatsachen der Erfahrung und verhindert eine Erklärung des tierischen Bewusstseins.
VsFichte: ungerechtfertigte Vermischung externer und interner Reflexivität!
I 239
Bewusstsein/Kumulation/Subsumtion/Castaneda: wenn man von der subsumtiven Natur des Bewusstseins ausgeht, können die niederen Ebenen unabhängig von den höheren existieren. CastanedaVsFichte: nicht jedes Bewusstsein ist Selbstbewusstsein.
Das ist die anti idealistische Naturalisierung des Bewusstseins.
Die Einheit einer Bewusstseinsepisode ist nicht erklärbar, weil dieses Bewusstsein zu einem Selbst oder Ich gehört.
In der Tat setzt die Einheit der Erfahrung in einem Ich die Einheit jeden Bewusstseinsinhalts voraus! D.h.
Wenn eine Bewusstseinsepisode intern einem Ich zugehört, dann ist die Einheit jenes Bewusstseins ein Element bei der Konstitution dieser Zugehörigkeit, also ist sie eine interne Voraussetzung der Existenz des betreffenden Ich.
Castaneda: trotzdem ist Fichtes Ansicht immer noch weit verbreitet, sogar unter anti cartesischen Philosophen der Gegenwart.
Bewusstsein/Fichte: "Wissenschaftslehre nova methoda, 1798, 1982,S. 34 "Alles Bewusstsein ist Begleitet von einem unmittelbaren Selbstbewusstsein"...
- - -
I 244
Wahrnehmung/Physiologie/Castaneda: in komplexen Fällen entsteht aus feinabgestimmter Anpassung eine Art physikalisches blindes Überwachen (monitoring). Das schließt so etwas wie die Darstellung von Reizgraden ein. Das funktioniert auch ohne die Emergenz von Vergegenwärtigungen des Überwachens selbst.
VsFichte: dann würde Bewusstsein ohne Selbstbewusstsein (SB) existieren.
Natürlich kann es Aufzeichnungssysteme geben. Dieses Aufzeichnen ist aber nicht mit SB identisch.
Fra I 331
Bewusstsein/CastanedaVsChisholm: jeder bezieht sich zunächst auf seine eigene Welt, (pro Chisholm), daraus ergibt sich aber nicht die Notwendigkeit, dass jedes Bewusstsein und jeder Gedanke explizit selbstbewusst ist. (CastanedaVsFichte). Die Ich Perspektive ist eben nur implizit in einem nicht reflexiven Bewusstsein enthalten.
Von diesem Bewusstsein unterscheidet sich aber eine explizites Selbstbewusstsein, wenn man darunter bewussten expliziten Selbstbezug versteht.
Selbstbewusstsein/CastanedaVsFichte: ist nur ein Sonderfall von Bewusstsein, es ist nicht in jeder Bewusstseinsepisode präsent. Bsp rein sensitives Bewusstsein, Bsp kognitiv, aber nicht selbstbewusst (>Bsp Friedrich schaut den Bienen zu). Nicht nur entwicklungsgeschichtlich unterschieden, sondern auch beim Erwachsenen.

Cast I
H.-N. Castaneda
Phenomeno-Logic of the I: Essays on Self-Consciousness Bloomington 1999

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994