Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Systemtheorie Weizenbaum
 
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I 322
Systemtheorie/Forrester/Weizenbaum: J. W. Forrester vom MIT, der geistige Vater der „kybernetischen Systemtheorie“ bemerkte vor einem US-Kongresskomitee (J. W. Forrester Testimony before the Subcommitee on Urban Growth oft he Committe on Banking and Currency oft he United states House of representatives, given in Washington, D.C., Oct. 7, 1971, 91. Congress, 2nd Session, Part III, p 205-265): These: dasd menschlichen Denken ist nicht geeignet, das Verhalten sozialer Systeme zu erklären. WeizenbaumVsForrester: er behauptet also, die Art und Weise, wie Plato, Spinoza, Hume, Mill, Gandi und viele andere über soziale Systeme nachgedacht haben, der Methode der Systemanalyse unterlegen seien. Laut Forrester besteht das Problem darin, dass das menschliche Denken auf Denkmodellen beruht.
Forrester: ein Denkmodell ist unklar. Es ist unvollständig. Es ist ungenau formuliert. Außerdem verändert sich ein Denkmodell in einem Individuum mit der Zeit und sogar im Ablauf einer Unterhaltung…Die Ziele sind unterschiedlich und bleiben unausgesprochen.
I 324
Forrester/Weizenbaum: behauptet, bei Computersystemen sei im Gegensatz zu sozialen Systemen die Unsicherheit völlig beseitigt. Es gäbe aber einige Verhaltensweisen, die „erwünschter“ als andere sind. Wie werden sie ermöglicht? Forrester: sie sind wohl nur möglich, wenn wir über ein richtiges Verständnis der Theorie dynamischer Systeme verfügen und bereit sind, uns der Selbstdisziplin zu unterziehen und die Zwänge zu ertragen, die die erwünschte Verhaltensweise begleiten müssen.
WeizenbaumVsForrester/WeizenbaumVsSkinner/WeizenbaumVsSimon: in dem Zusammenhang, in dem Forrester die Ausdrücke „System“ und „dynamisch“ gebraucht, ist der einzige Weg zur Gewinnung jenes Verständnisses, das allein zu „erwünschten Verhaltensweisen“ führt, die Methode einer „wissenschaftlichen Analyse“ nach Forrester (oder Skinner oder der General Problem Solver (siehe A. Newell/H. A. Simon).
I 325
WeizenbaumVsForrester: für Forrester besteht die Welt buchstäblich aus lauter Rückkopplungsschleifen.
I 327
Bedeutung/Systemtheorie/WeizenbaumVsForrester: an den von uns untersuchten Systemen hat sich eindeutig gezeigt, dass Bedeutung völlig in Funktion transformiert worden ist.

Weiz I
J. Weizenbaum
Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft Frankfurt/M. 1978
Universalien Forrest
 
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Bigelow I 89
Strukturelle Universalien/Peter Forrest/Bigelow/Pargetter: (ähnlich wie unsere Relationen höherer Stufe): Forrest: These: es gibt eine quasi-mereologische n-stellige Operation die n Quasi-Teile nimmt und sie zu einem Quasi-Ganzen zusammensetzt:
Operation ‹a1,…an› = an+1.

Bigelow/Pargetter: das ist äquivalent dazu, dass es bei uns eine (n+1)–stellige Relation gibt:

R(a1,…an, an+1).
BigelowVsForrest: unsere Differenzen liegen darin, dass wir die Quasi-Mereologie nicht akzeptieren.

Entailments/VsBigelow: man könnte einwenden, dass wir die Entailments zwischen Eigenschaften der 1. Ebene durch Appell an Eigenschaften höherer Stufe erklärt haben.
Dabei haben wir praktisch vorausgesetzt., dass zwischen diesen auch Entailments bestehen. (zirkulär).
I 90
Bsp Notwendig (Methan sein) R (Kohlenstoff sein)

Entailment: dann gilt wegen dieser Relation das Entailment, zwischen dem Methan-sein von etwas und der Tatsache, dass dieses Ding eine Teil hat, der Kohlenstoff ist:

(I) Notwendig, für jedes F und G, wenn (F) R (G), dann hat jede Instanz von F einen Teil, der eine Instanz von G ist.

Das Prinzip (I) involviert Notwendigkeit. Diese muss in dem Wesen der Universalien begründet sein, um modale Grundbegriffe zu vermeiden. Aber ist nicht der Appell an Essenzen selber modal (und modale Magie)?
BigelowVsVs: ja und nein. Wir alle brauchen manchmal ein bisschen Magie. Aber dies ist weiße Magie. Man streitet sich nur manchmal darüber, was weiß und was schwarz ist.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990

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Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsForrest Bigelow Vs Forrest, P.
 
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I 89
strukturelle Universalien/Peter Forrest/Bigelow/Pargetter: (ähnlich wie unsere Relationen höherer Stufe): Forrest These: es gibt eine quasi-mereologische n-stellige Operation die n Quasi-Teile nimmt und sie zu einem Quasi-Ganzen zusammensetzt:
Operation = an+1.
Bigelow/Pargetter: das ist äquivalent dazu, daß es bei uns eine (n+1)–stellige Relation gibt:
R(a1,…an, an+1).
BigelowVsForrest: unsere Differenzen liegen darin, daß wir die Quasi-Mereologie nicht akzeptieren.
I 211
Def Inkompatibilität/Forrest/Bigelow/Pargetter: statt Inkonsistenz (zwischen Propositionen oder Wahrheitsträgern) Inkompatibilität zwischen Universalien. BigelowVsForrest: das ist nicht schön, aber es ist besser als andere Ansätze.
I 212
Korrespondenztheorie/Modallogik/Forrest/Bigelow/Pargetter: immerhin gibt uns Forrest eine Korrespondenztheorie für modale Aussagen.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990