Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

Screenshot Tabelle Begriffes Helfen Sie uns, Lexika für weitere Fachgebiete aufzubauen:
Psychologie, Geschichtswissenschaft,
Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften,
Kunsttheorie, Politikwissenschaft, andere

 

Finden Sie Gegenargumente, in dem Sie NameVs…. oder….VsName eingeben.

Erweiterte Suche:
Suchbegriff 1: Autor oder Begriff Suchbegriff 2:Autor oder Begriff


zusammen mit




Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsFoster Davidson Vs Foster, J.A.
 
Bücher bei Amazon
EMD II 35
DavidsonVsFoster: mein Fehler war nicht, anzunehmen, dass jede Theorie die korrekte Wahrheitsbedingungen gibt, als Interpretation dienen könnte, Mein Fehler war es aber, (wie Foster sagt) zu übersehen, dass jemand eine hinreichend eindeutige Theorie besitzen könnte, ohne zu wissen, dass sie es ist!
Es war leicht für mich das zu übersehen, denn ich ging von demjenigen aus, der die Theorie selbst konstruiert.
FosterVsDavidson: Frage: ob Davidson deutlich genug gemacht hat, was ein kompetenter Übersetzer wissen muss.
FosterVsDavidson: Davidsons Theorie sei in Ruinen, weil wenn man, um die Übersetzung zu sichern, II 38
einen intensionalen Ausdruck wie "stellt fest" (oder "behauptet") gebrauchen muss.
DavidsonVsFoster: das habe ich aber auch nie versucht!
Mein Versuch, Zugang zu Sprache und Bedeutung zu finden, macht wesentlichen Gebrauch von solchen Begriffen wie Glauben und Intention, aber ich glaube nicht, dass diese Begriffe auf etwas behavioristisches oder wissenschaftliches reduziert werden können.
Ich vermeide wesentlichen Gebrauch von unerklärten linguistischen Begriffen.
Zu sagen, dass ein Interpret notwendig einen sogenannten intensionalen Begriff kennen muss, ruiniert meine Theorie nicht. (Glauben und Intention sind ja auch intensional).
DavidsonVsFoster: hat zwei Probleme nicht genau unterschieden:
1. Ob die parataktische Analyse hier überhaupt angewendet werden kann. (marginal).
2. Ob die Radikale Interpretation bedroht ist, wenn der relevante Begriff "stellt fest" einen unanalysierten linguistischen Begriff verdeckt.
Davidson: ich schlage eine parataktische Semantik für "stellt fest" vor, wenn nicht gezeigt werden kann, dass sie nicht funktioniert.
Referenz/DavidsonVsFoster: es kann nicht hinreichend sein, die gleiche Referenz zu bewahren, denn dann würden alle wahren Sätze dieselbe Tatsache behaupten.
II 40
DavidsonVsFoster: ...das ist keine "notationale Variante", Notation hat damit nichts zu tun. Beide akzeptieren dieselbe Notation, der MöWe-Semantiker und ich. Wir unterscheiden uns in der semantischen Analyse. Referenz/Übersetzung/token reflexiv/Davidson: dass bei der Übersetzung die Referenz gewechselt wird, tritt häufig auf bei (von Reichenbach so genannten) token reflexiven Sätzen.
(Bsp Schnee ist weiß gdw. Schnee..., dies...dies).

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989
VsFoster Hintikka Vs Foster, J.A.
 
Bücher bei Amazon
EMD II 15
FosterVsDavidson: eine Wahrheitstheorie (WT) ist nicht mehr echt interpretierend für alle Sprachen, wenn das, was die Elemente bezeichnen das übersteigt, was relevant für die Wahrheit ist. Zu diesen Sprachen gehören mindestens alle extensionalen Sprachen, für die L typisch ist.
VsFoster: es gibt mindestens 4 Möglichkeiten, diese Sichtweise zu attackieren:
1. HintikkaVsFoster: (sinngemäß): Foster liest mehr Bedeutung in eine extensionale Sprache hinein als ihre einfache Syntax erlaubt. In einer solchen Sprache übersteigt die Bedeutung der Elemente eben nicht ihre wahrheitsrelevante Bezeichnungsfunktion.
Die von Foster zusätzlich herangezogenen Bedingungen ("die Erde bewegt sich und..") sind eher ein extensionales Fragment einer reicheren, nichtextensionalen Sprache.
2. VsFoster: keine natürliche Sprache könnte überhaupt rein extensional sein, eine Sprache braucht prop Einst, und die werden nichtextensional zugeschrieben.
3. VsFoster: (schwächer): auch wenn es rein extensionale Sprachen geben kann, sind alle bekannten natürlichen Sprachen nichtextensional. D.h. Fosters Schlußfolgerungen haben wenig Belang.
4.VsFoster: wenn die Methode der WT für eine bestimmte Art nichtextensionaler Sprache hinreichend wäre, können wir es leicht einer extensionalen Sprache anpassen, indem wir die Theorie bloß für eine hypothetische nichtextensionale Sprache konstruieren, von der diese Sprache ein Fragment wäre.
Gemeinsamer Nenner dieser Kritik VsVsDavidson: daß man nicht die Besonderheit der Sprache erfaßt habe, mit der man Davidsons Theorie testet.

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Intensionalität VsFoster Pro EMD II 151
Lager: LoarVsDavidson, LoarVsFoster: semantische Analyse nicht formal, nicht extensional, sondern intensional

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989