Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 10 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Bewusstsein Poundstone
 
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I 343f
Bewusstsein/Leibniz: nicht auffindbar in einem Vergrößerten Kopf ("Maschine"). Moderne Variante: Bürohaus mit telephonierenden Angestellten: Lust und Schmerz nicht zu unterscheiden.
I 344
Funktionalismus/Poundstone: ein Computer, der genauso funktioniert wie ein menschliches Gehirn, müsste auch ein Bewusstsein haben. - > behavioristische Zuschreibung. Einstein/InfeldVsFunktionalismus: Bsp das ist wie bei einer geschlossenen Taschenuhr: wir wissen es nicht.
W. Poundstone
I W. Poundstone Im Labyrinth des Denkens, Reinbek 1995
Funktionalismus Avramides
 
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I 146
Funktionalismus/Avramides: erlaubt, sich bei propositionalen Einstellungen auf Verhalten zu berufen, aber nicht auf Sprachverhalten - er erlaubt ein subjektives Bild vom Geist.
I 147
Problem: das verlangt unbestimmt viele weitere propositionale Einstellungen.
I 149
Funktionalismus/Lewis: wir nehmen mentale Begriffe als theoretische Termini (TT) - und definieren unsere mental-theoretischen Termini durch Referenz auf die Plattitüden (Gemeinplätze) der Alltagspsychologie - diese sollen beides enthalten theoretische Termini und den Rest - dann jeden theoretischen Term in Namen verwandeln - diese durch freie Variablen ersetzen - dann existentiellen Abschluss (existential closure der offenen Formeln ((s) Ramsey-Satz). - Damit erreichen wir die ursprüngliche Theorie mit der Forderung, dass sie eine einzige Realisierung hat. - Dann hat die Theorie Input/Output-Begriffe, aber keine spezifisch mentale Terminologie - Problem: wie charakterisieren wir Input und Output? - BlockVsFunktionalismus: charakterisiert sie entweder chauvinistisch oder liberal. - ((s) Weil die rein physikalische Charakterisierung der In- und Outputs entweder die falschen mit ein- oder die falschen ausschließt.)
I 153f
AvramidesVsFunktionalismus: wenn er sich auf nicht-mentalistische Charakterisierung der Inputs und Outputs festgelegt hat, dann muss er sagen, was mentale von nicht-mentalen Systemen unterscheidet, die dieselben funktionale Organisation haben - Avramides: wir beginnen immer mit mentalistisch charakterisiertem Verhalten. - Auch beim Marsmenschen sagen wir, dass sein Verhalten eine Interpretation haben muss - wenn also normale Belege (Block: nicht nur sprachliches aber vor allem sprachliches Verhalten) Teil unserer Theorie der propositionalen Einstellungen sind, sind wir auf eine Symmetrie zwischen dem Semantischen und dem Psychologischen verpflichtet.

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
Funktionalismus Chalmers
 
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I 15
Functionalism/Lewis/Armstrong/Chalmers: Lewis and Armstrong tried to explain all mental concepts, not only some. ChalmersVsLewis/ChalmersVsArmstrong: both authors made the same mistake as Descartes in assimilating the psychological to the phenomenal (see ChalmersVsDescartes).
E.g. When we wonder whether somebody is having a colour experience, we are not wondering whether they are receiving environmental stimulation and processing it in a certain way. It is a conceptually coherent possibility that something could be playing the causal role without there being an associated experience.
I 15
Funktionalismus/Bewusstsein/ChalmersVsFunktionalismus/ChalmersVsArmstrong/ChalmersVsLewis/Chalmers: es gibt gar kein Mysterium darüber, ob irgendein Zustand eine kausale Role spielt, höchstens ein paar technische Erklärungsprobleme. Warum dabei eine phänomenologische QWualität des Bewusstseins im Spiel ist, ist eine vollkommen andere Frage. Funktionalismus/Chalmers: dieser leugnet, dass es hier zwei verschiedene Fragen gibt. ((s) Auch: ChalmersVsDennett).
I 231
Funktionalismus/Bewusstsein/Chalmers: zwei Varianten: Funktionalismus 2. Stufe: darunter fallen Rosenthals Ansatz von Gedanken 2. Stufe über Bewusste Erlebnisse und Lycans (1995) Ansatz über Wahrnehmungen 2. Stufe. Diese Theorien geben gute Erklärungen für Introspektion.
Funktionalismus 1. Stufe: These: es werden nur kognitive Zustände 1. Stufe gebraucht. Solche Theorien sind besser in der Erklärung von bewussten Erlebnissen. Da aber nicht alle kognitiven Zustände bewussten Erlebnissen entsprechend, braucht man für diese noch ein Unterscheidungsmerkmal.
Lösung/Chalmers: mein Kriterium dafür ist die Zugänglichkeit zu globaler Kontrolle.
I 232
Kirk: (1994): These: „direkt aktive“ Information ist es, was benötigt wird. Dretske: (1995): These: Erfahrung ist Informationen, die für ein System repräsentiert wird.
Tye: (1995): These: Information muss für Zwecke der kognitiven Verarbeitung „ausbalanciert“ werden.
I 250
Funktionalismus/VsFunktionalismus/Chalmers: die Autoren, die mit vertauschen Qualia oder fehlende Qualia argumentieren, bringen die logische Möglichkeit von Gegenargumenten vor. Das ist hinreichend im Fall eines starken Funktionalismus. Beim Invarianzprinzip (aus dem folgt, dass bei identischer biochemischer Organisation in einem System bewusste Erlebnisse möglich sind) handelt es sich um einen schwächeren Funktionalismus. Hier ist die bloß logische Möglichkeit von Gegenbeispielen nicht hinreichend zur Widerlegung. Wir brauchen stattdessen eine natürliche Möglichkeit von fehlenden oder vertauschten Qualia. Lösung: um natürliche Möglichkeit zu erwägen, werden wir verblassende oder „tanzende“ Qualia annehmen.
I 275
Funktionalismus/Chalmers: die Argumente in Bezug auf fehlende, vertauschte und tanzende Qualia unterstützen zwar keine starken, aber den von mir vertretenen nichtreduktiven Funktionalismus. These: funktionale Organisation ist mit natürlicher Notwendigkeit hinreichend für bewusste Erlebnisse. Das ist eine starke Schlussfolgerung, die die Chancen für >Künstliche Intelligenz stärkt.

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Funktionalismus Fodor
 
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Dennett I 292 ff
Fodor/Dennett: die Notwendigkeit, dass ein Organismus in jedem Stadium reibungslos funktioniert, erlegt seinen späteren Eigenschaften eiserne Beschränkungen auf.
Fodor IV 127
funktionalistisch: kausale Rolle unterscheidet Wünsche und Glauben. ((s) Geistintern). SemantikVsFunktionalismus: die Beziehung Geist Welt ist bestimmend.
IV 127
Semantische Eigenschaften/Fodor/Lepore: Funktionalismus: die semantischen Eigenschaften stammen aus der funktionalen (kausalen) Rolle - so werden Glauben und Wünschen durch die kausale Rolle unterschieden - dagegen Semantik: die semantischen Eigenschaften stammen aus der Relation Geist/Welt.
Frank I 61ff
FodorVsFunktionalismus: erfasst nicht die Qualia, nichts wäre ein Token des allgemeinen Typs Schmerz, selbst wenn es mit allen anderen psych. Zuständen typisch verknüpft wäre - Arg. der fehlenden Qualia: der Organismus könnte sich ohne sie genauso verhalten - Shoemaker: wegen Vernetzung Ausfall von Qualia undenkbar.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Funktionalismus Nagel
 
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Frank I 131
NagelVsFunktionalismus: erklärt das Erleben nicht.

N I
Th. Nagel
Das letzte Wort Stuttgart 1999

N II
Th. Nagel
Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990

N III
Th. Nagel
Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991

NagE I
E. Nagel
The Structure of Science: Problems in the Logic of Scientific Explanation Cambridge, MA 1979

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Funktionalismus Searle
 
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John R. Searle
Dennett I 557
Funktion/Searle: (laut Dennett): nur Produkte, die von einem echten menschlichen Bewusstsein hergestellt wurden, haben eine Funktion ((s) > objet ambigu, Paul Valery). DennettVsSearle: also dienen die Tragflächen des Flugzeugs, aber nicht die Flügel des Adlers zum Fliegen.
---
I 19
SearleVsFunktionalismus (SearleVsPutnam): Beziehungen zwischen Geistzuständen nicht ausschließlich kausal! sonst hätten Steine mit den richtigen Kausalbeziehungen die gleichen Geistzustände wie wir.
I 59 ff
VsFunktionalismus: eliminiert Qualia - Imitation einer funktionalen Organisation führt nicht zu Schmerzempfindung.
I 233f
Maschine durch Effekte definiert, kann nicht aus Käse nachgebaut werden - Computer: syntaktisch definiert, kann aus Beliebigem nachgebaut werden (Katzen, Mäusen, Käse) - Syntax immer beobachterrelativ! Nicht intrinsich - aber Herz intrinsisch Pumpe - auch Wasser als intelligent beschreibbar (geringster Widerstand).
I 266f
Intentionale Phänomene :Regelfolgen: echt kausale Phänomene - Funktionale Erklärungen: nur nackte physische Fakten, Kausalität hier nur durch interessengeleitete Beschreibung - Regeln sind keine Ursachen für Handlungen.
I 266
Funktion/Searle: keine separate Ebene.
I 269
Muster: spielt in funktionaler Hinsicht eine kausale Rolle, verbürgt aber keine unbewusste Repräsentation (Intentionalität).
III 24
SearleVsMillikan: Funktion immer beobachterrelativ (Nur "Ablauf" immanent) - Millikan: Funktion evolutionär entstanden.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
Information Dennett
 
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I 268
Information/Kode/Dennett: die Tatsache, dass ein eindimensionaler Kode für eine dreidimensionale Struktur stehen kann, ist ein Zugewinn an Information. Eigentlich kommt "Wert" hinzu! (Beitrag zur Funktionsfähigkeit).
II 35
Information/Handlung/Virus/Dennett: das Virus muss für die Proliferation seiner Information "sorgen". Zum Erreichen seiner Ziele bringt es ein Enzym hervor, dem ein "Losungswort" vorgezeigt wird, und das daraufhin andere Moleküle "unangetastet lässt".
II 39
Information/Leben/Dennett: lange bevor es in Organismen Nervensysteme gab, benutzten Lebewesen einen primitiven Post-Dienst: den Kreislauf und Stoffwechsel zur Übertragung von Information.
II 94
Informationsverarbeitung/DennettVsFunktionalismus: eines war immer klar: sobald es in einem Informationssystem Wandler und Effektoren gibt, verschwindet seine "Medienneutralität" oder multiple Realisation. (VsPutnam, VsTuring).
II 100
Verkörperte Information/Dennett: die Evolution lässt in jedem Teil jedes Lebewesens Informationen körperlich werden. Bsp die Barten des Wals verkörpern Information über die Nahrung. Bsp Die Flügel des Vogels verkörpern Information über das Medium der Luft. Bsp Die Haut des Chamäleons trägt Information über die Umgebung. Diese Informationen brauchen keineswegs als Kopien ins Gehirn zu gelangen!

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
Qualia Lewis
 
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I 54
Qualia-TheorieVsMaterialismus/VsFunktionalismus: Bsp Sie haben noch nie Vegemit (die berühmte Speisewürze) geschmeckt. Somit wissen Sie auch nicht, wie es ist, Vegemit zu schmecken. Noch so viel Information von der Art, über die Materialisten und Funktionalisten sprechen, hilft da weiter. Doch wenn Sie es schmecken, werden Sie wissen, wie es ist. Daher gibt es eine Art von Information, die die Materialisten und Funktionalisten bisher übersehen haben: die phänomenale Information!.
I 55
LewisVsQualia-Theorie/MaterialismusVsPhänomenalismus: Es gibt eine solche Information überhaupt nicht. Wissen, wie es ist, ist überhaupt kein Besitz von Information. Es ist nicht der Ausschluss irgendwelcher bislang offener Möglichkeiten.
I 55
Wissen/Wissen-wie es ist: ist vielmehr der Besitz von Fähigkeiten, nicht von Information! Von Fähigkeiten, etwas wiederzuerkennen, vorzustellen, Verhalten vorherzusagen.

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Vertauschte Spektren Churchland
 
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Fodor IV 195
Qualia/Qualität/Empfindung/vertauschte Spektren/Fodor/Lepore: es ist begrifflich möglich, dass während Sie etwas Rotes sehen, ich etwas Grünes sehe. Wenn die Vertauschung systematisch ist, gibt es im Verhalten nichts, was sie aufdecken könnte.
VsBehaviorismus/VsFunktionalismus: die vertauschten Spektren scheinen so zu zeigen, dass der Behaviorismus falsch ist. Und auch der Funktionalismus! (Block/Fodor, Shoemaker).
Man könnte meinen, dass eine Theorie des qualitativen Inhalts das Problem lösen könnte. Aber es ist gerade der qualitative Inhalt, der vertauscht wurde!
Und gerade der Begriff der empfindungsmäßigen Identität wird dadurch zweideutig.
VsChurchland: sein Ansatz hilft da überhaupt nicht. Die Aufschriften der Punkte des Würfels könnten genauso vertauscht werden. ((s) Man könnte sie immer umschreiben, aber wüsste nicht, welche Empfindungen beim anderen vorliegen.)
IV 195/196
Auch wenn diese Frequenzkombination dieses besondere Rosa darstellt, ist es begrifflich möglich, dass etwas die erste Eigenschaft hat, aber nicht die zweite. vertauschte Spektren/Qualia: Problem: es scheint keine Eigenschaft einer Empfindung zu geben außer eben ihrem qualitativen Inhalt, auf dem der qualitative Inhalt superveniert.
Insbesondere scheint es keine verhaltensmäßige oder neurophysiologische Eigenschaft zu geben, auf der eine Supervenienz garantiert ist.
vertauschte Spektren/Tradition: würde sagen, dass Churchlands Dimensionen im Farbwürfel Qualia durch Referenz auf Eigenschaften repräsentieren, die diese nicht notwendig besitzen.
Oder, wenn Sie denken, dass es "metaphysisch notwendig" ist, dass Farbempfindungen die psychophysischen Eigenschaften haben, die sie haben, dann müsste man sagen, dass diese Notwendigkeit nicht durch irgendeine Notwendigkeit zwischen Empfindungsbegriffen und psychophysischen Begriffen hervorgebracht wird.
Man könnte ganz genau wissen, dass eine Empfindung einem Punkt im Farbwürfel entspricht und dennoch nicht wissen wie es ist.
Die Dimensionen legen den Inhalt nicht fest.
Warum sollte man nicht einen semantischen Raum daneben stellen die Bedingung hinzufügen, dass die Dimensionen des semantischen Raum semantisch sein müssen? Sie müssten Inhaltszustände durch ihre Inhalte benennen. Bsp Vielleicht könnte man dann Onkel, Tante, Präsident, Cleopatra usw. entlang dieser Dimensionen identifizieren?
IV 197
Bsp Cleopatra liegt als Politikerin näher am Präsidenten als in Bezug auf Heiratsfähigkeit. Fodor/LeporeVsChurchland: das ist es, woran wir wirklich interessiert sind: eine robuste Theorie der Gleichheit von Inhalt statt Identität von Inhalt, die mit der Analytisch/synthetisch-Unterscheidung verlorengegangen ist.
Problem: Gleichheit setzt Identität voraus und eine entsprechende Theorie.


Churla I
Paul M. Churchland
Matter and Consciousness Cambridge 2013

Churli I
Patricia S. Churchland
Touching a Nerve: Our Brains, Our Brains New York 2014

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992
Volkspsychologie Burge
 
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Schiffer I 37
BurgeVsVolkspsychologie/Intentionsbasierte Semantik//IBS/BurgeVsIBS/BurgeVsGrice/Schiffer: Burges Gegen-Bsp sind interessanter. Sie unterscheiden sich von Zwillingserden-Beispielen in zwei Punkten: (i) sie bringen auf den ersten Blick auch einen starken Einwand VsIBS, indem sie zu zeigen scheinen, daß der Glaubensinhalt manchmal eine Funktion der Wortbedeutung in der Sprachgemeinschaft ist.
I 38
( ii) Def „umgebungsabhängig“/Rolle/Terminologie/Burge/Schiffer/: sagen wir: eine funktionale Rolle ist umgebungsabhängig, wenn wir nicht wissen können, ob ein System in einem Zustand ist, der die Rolle F hat, ohne zu wissen, wie die Umgebung aussieht. umgebungsabhängig: Bsp „jedes Token von x wird in y verursacht, wenn er eine Katze sieht“: das ist umgebungsabhängig.((s) >Putnam: „Katze-Einzelzeichen-Auslöser“).
CSF: common sense functionalism, Common-sense-Funktionalismus
ZwillingserdeVsCSF/Schiffer: die Argumente dort funktionieren, weil sie umgebungsunabhängig sind. Das mag eine Hoffnung für einen wissenschaftlichen Funktionalismus aufkeimen lassen, für eine Theorie mit T-korrelierten funktionalen Rollen, die umgebungsabhängig sind.
BurgeVsFunktionalismus: (Burge 1979, klassisch gewordenes Beispiel, auch Burge 1982a, 1982b):
Bsp Alfreds Gebrauch von „Arthritis“ umfasst mehr als der korrekte Gebrauch, der auf Entzündungen der Gelenke beschränkt ist. Er denkt, sie wäre ähnlich wie Rheuma und sagt „Ich habe Arthritis im Oberschenkel“.
Burge: Alfred hat einen falschen Glauben. Schiffer dito.
w: Welt in der Alfred den Glauben hat, dass er Arthritis im Oberschenkel hat.

In w hat Alfred den Glauben, dass er Arthritis im Oberschenkel hat

w’ ist eine mögliche Welt, die sich von der anderen nur darin unterschiedet, dass Alfreds Gebrauch von „Arthritis“ dort korrekt ist. Er wird von der Sprachgemeinschaft akzeptiert. ((s) Also glaubt die Sprachgemeinschaft fälschlich, dass man Arthritis im Oberschenkel haben kann. Die Gemeinschaft irrt als ganzes (außer den Ärzten)). Dann ist Alfred Glaube dort auch wahr.
Pointe/Burge:

In w’ hat Alfred nicht den Glauben, dass er Arthritis im Oberschenkel hat.

Denn dieser Glaube ist falsch (weil Arthritis nur eine Entzündung der Gelenke ist. Der Glaube den er hat, ist aber seinerseits wahr!) ((s) Er hat den Glauben, dass er eine Krankheit hat, von der allgemein angenommen wird, dass er sie im Oberschenkel haben kann. Sein Wort „Arthritis“ hat dann einen anderen Inhalt als in w).
BurgeVsCSF: in w’ ist Alfred in genau denselben T*-korrelierten Zuständen wir in w. Daher, würde er, wenn CSF korrekt wäre, in beiden denselben Glauben ausdrücken. Das tut er aber nicht. Daher muss CSF falsch sein. ((s) Alfred behauptet in w’ nicht, das zu glauben (und glaubt es auch nicht. Frage: aber dann gibt es doch zwei Unterschiede zwischen w und w’?).


Burge I
T. Burge
Origins of Objectivity Oxford 2010

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 23 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsFunktionalismus Funktionalismus Vs Alltagspsychologie
 
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Schwarz I 147
analytischer Funktionalismus/Terminologie/Schwarz: so wird Lewis’ Position manchmal genannt, wegen der holistischen Charakterisierung. (Block, 1978, 271ff).
Schw I 148
„analytisch“: weil die Charakterisierung der kausalen Rollen bei Lewis analytisch sein soll. Wenn Funktionalismus aber als VsIdentitätstheorie verstanden werden soll, dann ist Lewis kein Funktionalist, sondern Identitätstheoretiker.
Standardeinwände VsFunktionalismus betreffen Lewis auch gar nicht: Bsp mentale Zustände:
mentale Zustände/Lewis: für ihre Charakterisierung braucht es auch wesentlich Verbindung zur wahrgenommenen Umgebung usw. Deshalb besteht keine Gefahr, dass wir Bsp der chinesischen Volkswirtschaft Gefühle zuschreiben müssten. (>DennettVsSearle?).
Andererseits kommt es nicht nur auf Input Output Relationen an, so dass Maschinen, die sich zwar äußerlich verhalten wie wir, aber intern völlig anders sind (Bsp Blocks (1981) „Blockhead“, Searle: Bsp Chinese Room (1980), Wünsche, Schmerzen und Meinungen hätten (> Bsp Marsmenschenschmerz).
Schmerz/VsLewis/VsVolkspsychologie: wenn wir wissen wollen, was Schmerz ist, sollten wir Schmerzforscher fragen und nicht den Mann auf der Straße.Theorie Theorie/Philosophie des Geistes/Schwarz: These: dass wir das Verhalten unserer Artgenossen mit Hilfe eines internalisierten Satzes an Regeln und Prinzipien interpretieren und nicht z.B.: durch mentale Simulation. Das wird Lewis völlig fälschlich zugeschrieben. Dieser hat sich dazu nie geäußert. Alltagspsychologie/Lewis: ist keine besondere „Theorie“. Sie setzt nur voraus, dass wir Meinungen und Erwartungen über mentale Zustände haben nicht unbedingt bewusste. (1997c: 333, früh: „Sammlung von Platituden“ (1972,§3).
LewisVsPsychologie: das wäre ein Wechsel des Themas. Wir wollen doch wissen, ob ein biologischer Zustand die Rolle spielt, die wir mit „Schmerz“ assoziieren.
Schw I 149
SchwarzVsLewis: der Gegensatz ist vielleicht weniger stark, manche Schmerzforscher könnten besser wissen, was Schmerz ist. Bsp Depression.

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
VsFunktionalismus Fodor Vs Behaviorismus
 
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Danto I 268
DrehfigurenVsBehaviorismus > Mentale Repräsentation (innere R) VsIntrospektion (ChomskyVsBehaviorismus) - FodorVsBehaviorismus
Fodor/Lepore IV 56
VsBehaviorismus/Fodor/Lepore: Bsp Angenommen "dog" und "shmog" seien zwei Wörter mit denen Sprecher auf exakt die gleichen Reize reagieren, nämlich Hunde. Dann müßte für (z.B.) Skinner folgen, dass "dog" und "shmog" synonym sind.
Dann wäre folgender Satz analytisch in der Sprache des Sprechers:
"Was immer ein dog ist, ist ein shmog".
QuineVs: es gibt weder Synonyme noch analytische Sätze!
IV 57
Also muss Skinners Semantik falsch sein. VsVs: und zwar a priori!
Noch schlimmer: alle Semantiken müssen falsch sein, a priori, weil diese nihilistische Theorie sagen wird, dass es überhaupt keine semantischen Eigenschaften gibt.
Fodor/Lepore: was ist diesmal falsch gelaufen? Wir haben hier wörtlich genommen, dass Quine in Two Dogmas (TD) nicht gezeigt hat (und auch gar nicht argumentiert hat), dass es keine semantischen Tatsachen und keine analytischen Wahrheiten gibt.
Bedeutung/Fodor/Lepore: was wir vielmehr zugestehen ist, dass wenn Bedeutung überhaupt einen Sinn haben soll, dann kann sie nicht rekonstruiert werden, indem man auf die Sätze bezug nimmt, denen der Sprecher zustimmt.
Bedeutung/TD/Quine: kann nicht auf die Inferenzen reduziert werden, denen man zuzustimmen bereit ist.
Grund: welche Inferenzen Sie billigen, hängt nur davon ab, wie sie die Welt sehen, also was Sie beabsichtigen, was ihre Wörter bedeuten sollen. ((s) >Interesse, Absicht, Meinen).
Pointe: dabei kann man nicht erkennen, welche seiner Ansichten der Sprecher a priori akzeptiert! Also gibt es keine analytischen Sätze.
IV 195
Qualia/Qualität/Empfindung/vertauschte Spektren/Fodor/Lepore: es ist begrifflich möglich, dass während Sie etwas rotes sehen, ich etwas grünes sehe. Wenn die Vertauschung systematisch ist, gibt es im Verhalten nichts, was sie aufdecken könnte.
VsBehaviorismus/VsFunktionalismus: die vertauschten Spektren scheinen so zu zeigen, dass der Behaviorismus falsch ist. Und auch der Funktionalismus! (Block/Fodor, Shoemaker).
Man könnte meinen, dass eine Theorie des qualitativen Inhalts das Problem lösen könnte. Aber es ist gerade der qualitätive Inhalt, der vertauscht wurde.
Und gerade der Begriff der empfindungsmäßigen Identität wird dadurch zweideutig.
VsChurchland: sein Ansatz hilft da überhaupt nicht. Die Aufschriften der Punkte des Würfels könnten genauso vertauscht werden. ((s) Man könnte sie immer umschreiben, aber wüßte nicht, welche Empfindungen beim anderen vorliegen.)

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

Dt I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Dt III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Dt VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
VsFunktionalismus Funktionalismus Vs Behaviorismus
 
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Block I 161
FunktionalismusVsBehaviorismus: ersetzt die "sensorischen Inputs" durch "sensorische Inputs und mentale Zustände". Ferner die
die "Handlungsdispositionen" des Behaviorismus durch
"Handlungsdispositionen und Vorhandensein bestimmter mentaler Zustände".
Funktionalismus: Behaviorismus plus mentale Zustände.

Avra I 147
Def Funktionalismus/Avramides: jeder Typ eines Geistzustands ist ein Zustand, der aus einer Disposition besteht, in bestimmter Weise zu handeln und bestimmte Geistzustände ((s) tokens) zu haben, wenn bestimmte sensorische Outputs (?) und bestimmte Geistzustände gegeben sind. (?). (39). FunktionalismusVsBehaviorismus: leugnet nicht, daß Geistzustände ein realer Teil von Kausalerklärungen sein kann. Er versucht zu erklären, was Geistzustände überhaupt sind.
Wenn sie überhaupt Dispositionen sind, dann in einem sehr weiten Sinn (Ryle: "multi traced dispositions").
VsFunktionalismus: löst noch nicht alle Probleme des Behaviorismus: denn jede Zuschreibung einer prop Einst verlangt unbestimmt viele andere Zuschreibungen von prop Einst (z.B. entsprechend den verschiedenen Möglichkeiten, Wünsche zu realisieren).
Wir können keinen Geistzustand zuschreiben, ohne andere Geistzustände zuzuschreiben.
I 148
Holismus/Avramides: daher sagt man manchmal, daß der Behaviorismus es nicht schafft, einen Zugang zum Holismus des Mentalen zu finden. Lösung: Funktionalismus: wurde speziell dafür konzipiert, diesem Holismus Rechnung zu tragen.

Frank I 130
FunktionalismusVsBehaviorismus: hier wird anerkannt, dass die internen Zustände des Systems eine wichtige Rolle spielen müssen. Sie brauchen aber nicht physiologisch erforscht zu werden! Es genügt, sie abstrakt (funktional) zu charakterisieren. Daher ist aber auch der Primat der Verhaltensbeobachtung verständlich.

Block I
N. Block
Consciousness, Function, and Representation: Collected Papers, Volume 1 (Bradford Books) Cambridge 2007

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsFunktionalismus Shoemaker Vs Block, Ned
 
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Block I 188
Block: Und wenn es keine Homunculi gibt, können sie auch nicht mit einer qualitativen Struktur identisch sein. ShoemakerVsBlock: behauptet, daß das
Def "Argument der fehlenden Qualia" logisch unmöglich ist .
D.h. es ist logisch unmöglich, daß zwei Systeme im selben funktionalen Zustand sind, das eine aber einen qualitativen Zustand hat, das andere aber nicht! (I 218) (BlockVs).
ShoemakerVsBlock: die Probleme mit Gehirnen im Tank kann man vermeiden, wenn man den Begriff einer "paradigmatisch verkörperten Person" einführt. Damit wird ein funktionierender sensorischer Apparat und eine Willenskontrolle über Bewegungen angenommen.
Dann kann man den funktionalen Charakter ausdehnen auf nicht-paradigmatisches:
eine physikalische Struktur, die nicht teil einer paradigmatisch verkörperten Person ist, gilt dann als Realisierung mentaler Zustände, wenn sie ohne Änderung ihrer internen Struktur und der Arten der Beziehungen zwischen ihren Zuständen in ein größeres physikalisches System aufgenommen werden kann, nämlich den Körper der paradigmatisch verkörperten Person.
Frank I 61
FodorVsFunktionalismus/BlockVsFunkionalismus/Frank: der so gefasste F. erfasst nicht die Qualia, also die tatsächlichen psychischen Zustände. Bsp vertauschte Spektren: der Funktionalismus erklärt dann diese Bewusstseinserlebnisse überhaupt nicht mehr.
((s) Für ihn wäre das vertauschte Spektrum identisch mit dem nicht vertauschen?).
Fodor/Block: nichts wäre ein Token des allgemeinen Typs Schmerzzustand, selbst wenn es mit allen anderen psychischen Zuständen auf alle für Schmerzen typischen Weisen verknüpft wäre.
Fra I 62
"absent qualia argument"/Argument der fehlenden Qualia/Block/Fodor: noch fataler: der Organismus könnte sich ohne Qualia genauso verhalten. ShoemakerVsBlock: verteidigt die Vereinbarkeit des Zugeständnisses von Qualia mit dem Funktionalismus.
Qualia sind dem Bewusstsein unmittelbar, ohne Vermittlung einer Wahrnehmung gegeben und ihr Gefühlwerden ist ein völlig adäquater Ausweis ihrer Existenz.

Shoem I
S. Shoemaker
Identity, Cause, and Mind: Philosophical Essays Expanded Edition 2003

Block I
N. Block
Consciousness, Function, and Representation: Collected Papers, Volume 1 (Bradford Books) Cambridge 2007

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsFunktionalismus Fodor Vs Churchland, P.
 
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IV 189
Geist/Gehirn/Churchland: These: das Gehirn repräsentiert verschiedene Aspekte der Realität durch eine Position in einem geeigneten Zustandsraum.
IV 191
FodorVsChurchland/LeporeVsChuchland: scheint sich auch der Illusion schuldig zu machen, dass es letztendlich etwas Empirisches geben könnte, so dass man begriffliche Relationen am Ende auf Relationen zwischen Beobachtungsbegriffen reduzieren könnte. Churchland: semantische Identität rührt vom speziellen Platz im Netzwerk der semantisch relevanten Sätze her (und zwar der gesamten Sprache).
Übersetzung: daher können wir auch von der Gleichheit von Sätzen über Sprachen hinweg reden!
IV 192
Gleichbedeutende Ausdrücke besetzen die gleichen (entsprechenden ) Stellen im entsprechenden Netzwerk der anderen Sprache. Dennoch sollte die Übersetzung immer die Beobachtbarkeit berücksichtigen.
IV 193
Churchland/Fodor/Lepore: fängt überraschenderweise mit Empfindungen an, nicht mit Intentionalität (wie z.B. mit prop Einst oder Begriffen). These: wenn wir einen angemessenen Zugang zu Empfindungen hätten, könnte dieser zu einer allgemeinen mentalen Repräsentation verallgemeinert werden.
Churchland: der qualitative Charakter unserer Empfindungen wird allgemein für als der neurobiologischen Reduktion unzugänglich gehalten.
Aber auch so finden wir, dass ein entschlossener Versuch, hier eine Ordnung zu finden, einen beträchtlichen Batzen an ausdrückbarer Information zutage fördert.
Bsp Farbwürfel mit Frequenzen.
IV 194
Fodor/Lepore: Churchland nimmt hier tatsächlich an, dass dies ein Zugang zu den Empfindungen sei (über Frequenzen!), nicht nur zur Diskriminierungsfähigkeit des Nervensystems. Churchland: so kann das Unausdrückbare ausgedrückt werden! Das "unaussprechliche Rosa" kann durch Frequenzangabe gefaßt werden. So kann vielleicht auch die Alltagssprache ersetzt werden.
IV 195
Fodor/Lepore VsChurchland: wie plausibel ist diese Geschichte in Bezug auf Empfindungen? Liefert sie einen robusten Begriff der Gleichheit im allgemeinen? Qualia/Qualität/Empfindung/vertauschte Spektren/Fodor/Lepore: es ist begrifflich möglich, dass während Sie etwas rotes sehen, ich etwas grünes sehe.
Wenn die Vertauschung systematisch ist, gibt es im Verhalten nichts, was sie aufdecken könnte.
VsBehaviorismus/VsFunktionalismus: die vertauschten Spektren scheinen so zu zeigen, dass der Behaviorismus falsch ist. Und auch der Funktionalismus! (Block/Fodor, Shoemaker).
Man könnte meinen, dass eine Theorie des qualitativen Inhalts das Problem lösen könnte. Aber es ist gerade der qualitätive Inhalt, der vertauscht wurde!
Und gerade der Begriff der empfindungsmäßigen Identität wird dadurch zweideutig.
VsChurchland: sein Ansatz hilft da überhaupt nicht. Die Aufschriften der Punkte des Würfels könnten genauso vertauscht werden.
IV 196
Warum sollte man nicht einen semantischen Raum daneben stellen die Bedingung hinzufügen, dass die Dimensionen des semantischen Raum semantisch sein müssen? Sie müßten Inhaltszustände durch ihre Inhalte benennen. Bsp Vielleicht könnte man dann Onkel, Tante, Präsident, Cleopatra usw. entlang dieser Dimensionen identifizieren?
IV 197
Bsp Cleopatra liegt als Politikerin näher am Präsidenten als in Bezug auf Heiratsfähigkeit. Fodor/LeporeVsChurchland: das ist es, woran wir wirklich interessiert sind: eine robuste Theorie der Gleichheit von Inhalt statt Identität von Inhalt, die mit der analytisch/synthetisch Unterscheidung verlorengegangen ist.
Problem: Gleichheit setzt Identität voraus und eine entsprechende Theorie. …+… >Zustandssemantik: Frage, wie die Identität der Zustandsräume fixiert wird.
IV 200
Repräsentation/neurophysiologisch/Geist/Gehirn/Fodor/LeporeVsChurchland: Farben werden nicht als Frequenzen repräsentiert.
IV 201
Fodor/Lepore VsChurchland: zwei verschiedene Interpretationen seiner Diagramme würden Nachbarschaften auch ganz anders interpretieren.
Metzinger II 466
"eliminativer Materialismus"/Churchland: besagt zweierlei: 1. der Materialismus ist höchstwahrscheinlich wahr.
2. Viele traditionelle Erklärungen menschlichen Verhaltens sind zum Verständnis der wirklichen Ursachen nicht geeignet.
II 467
"Wunsch"/"Überzeugung"/Churchland: Paul und Patricia Churchland: diese "Kategorien" werden wir wahrscheinlich fallenlassen müssen. FodorVsChurchland, SearleVsChurchland.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

Metz I
Th. Metzinger (Hrsg.)
Bewusstsein Paderborn 1996
VsFunktionalismus Newen Vs Frege, G.
 
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I 209
Physikalismus/Identitätstheorie/Newen: wegen der Möglichkeit, dass mentale Phänomene auf verschiedene Weise realisiert werden könnten (Funktionalismus), gab man den Token-Physikalismus zugunsten des Typ-Physikalismus auf. (VsToken-Physikalismus) Funktionalismus/Newen: Problem: wir wissen dann nicht, was den möglicherweise physikalischen Zuständen gemeinsam ist ((s) auf mentaler Ebene).
mentale Universalien/Newen: werden dann gebraucht.
Bieri: Problem: entweder eine Theorie über mentale Universalien scheint empirisch unplausibel. Oder sie ist empirisch plausibel, dann sagt sie und nicht, was wir wissen wollen. (Bieri: Anal. Ph.d.Geistes, S 41).
funktionaler Zustand/Newen: hat mit Dispositionen gemeinsam, dass er durch hypothetische Zusammenhänge zwischen Ausgangssituationen und Folgezuständen charakterisiert werden kann.
I 211
VsFunktionalismus/Newen: Qualia-Problem FunktionalismusVsVs: Zombie-Argument:
I 212
Es muss keine Qualia geben, um Verhalten zu erklären. mentale Verursachung/Newen: ist bis heute eine offene Frage.

NS I 90
Kennzeichnungen/Theorie der/Russell/Newen/Schrenk: Ziel: Lösung zweier Probleme: 1. Identitätsaussagen: müssen informativ sein
2. negative Existenzaussagen bzw. Aussagen mit leeren Kennzeichnungen müssen sinnvoll sein.
Namen/Eigennamen/Russell: These: Namen sind nichts anderes als Abkürzungen für Kennzeichnungen.
Theorie der Kennzeichnungen/Russell: Bsp
1. Es gibt mindestens einen Autor von „Waverley“ (Existenzbehauptung).
2. Es gibt höchstens einen Autor von „Waverley“ (Eindeutigkeitsbehauptung)
3. Wer immer „Waverley“ geschrieben hat, war Schotte (Aussagengehalt).
Dabei geht es um drei mögliche Situationen, wo der Satz falsch sein kann: a) niemand schrieb Waverley, b) mehrere Personen, c) der Autor ist kein Schotte.
NS I 91
Identität/Theorie der Kennzeichnungen/Russell/Newen/Schrenk: Problem: wenn die Identität von Cicero mit Tullius notwendig ist (als Selbstidentität) wie kann der entsprechende Satz dann informativ sein? Lösung/Russell:
1. Es gibt mindestens einen römischen Konsul, der Catilina denunzierte
2. Es gibt höchstens einen römischen Konsul, der Catilina denunzierte
1*. Es gibt mindestens einen Autor von „De Oratore“
2*. Es gibt höchstens einen Autor von „De Oratore“
3. wer auch immer Catilina denunzierte ist identisch mit dem Autor von „De Oratore“.
leere Namen/leere Kennzeichnungen/Russell/Newen/Schrenk: Lösung:
1. Es gibt mindestens einen gegenwärtigen König von Frankreich
2. Es gibt höchstens einen gegenwärtigen König von Frankreich
3. Wer immer gegenwärtig König von Frankreich ist, ist kahl.
Der Satz ist damit sinnvoll, obwohl die erste Teilaussage nicht korrekt ist.
negative Existenzsätze/Theorie der Kennzeichnungen/Russell/Newen/Schrenk: Problem: einen sinnvollen Gehalt zuzuweisen.
Es ist nicht der Fall, dass es
1. mindestens ein fliegendes Pferd gibt
2. höchstens ein fliegendes Pferd gibt
Damit ist der negative Existenzsatz „Das fliegende Pferd existiert nicht“ sinnvoll und wahr.
RussellVsFrege/RussellvsFregescher Sinn/Newen/Schrenk: damit wird vermieden, dass „Sinn“ (der Inhalt) als eine abstrakte Entität angenommen werden muss.
Wahrheitswert-Lücken/RussellVsFrege: auch sie werden damit vermieden.
Pointe: Sätze, die von einem Subjekt zu handeln schienen, werden jetzt aber zu allgemeinen Sätzen über die Welt.

New II
Albert Newen
Analytische Philosophie zur Einführung Hamburg 2005

Newen I
Albert Newen
Markus Schrenk
Einführung in die Sprachphilosophie Darmstadt 2008
VsFunktionalismus Block Vs Funktionalismus
 
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Block I 161
Funktionalismus: will mentale Zustände kausal individuieren. Problem: es gibt dann Organismen, die nach dem Behaviorismus mentale Zustände haben, (liberale Auffassung) aber nicht nach dem Funktionalismus (chauvinistische Auffassung).
I 210
BlockVsFunktionalismus: es ist schwer verständlich, wie es eine einzige Charakterisierung der Inputs und Outputs geben kann, die auf alle und nur auf mentale Systeme zutrifft.
Avramides I 149
Input/Output/BlockVsFunktionalismus/BlockVsLewis: egal, wie der Funktionalismus Input und Output auch charakterisiert, er führt in die Falle, entweder chauvinistisch oder liberal zu sein. ((s) liberal: zu vielen Systemen (z.B. Automaten) Geist zuzuschreiben/chauvinistisch: zu wenig: z.B.: ihn Tieren abzusprechen).
I 150
Input/Output/BlockVsFunktionalismus/VsLewis: jede physische Charakterisierung von Inputs und Outputs ist unweigerlich chauvinistisch oder liberal: Bsp angenommen, Sie wurden ernsthaft verletzt und ihr einziger Weg, mit der Umwelt zu kommunizieren, ist über EEG Muster. Wenn sie etwas aufregend finden gibt es ein Muster, daß die anderen als Punkt interpretieren, etwas langweiliges: als Strich.
Jetzt stellen wir uns umgekehrt vor, andere kommunizieren mit Ihnen indem sie elektronische Aktivität erzeugen, die bei Ihnen lange oder kurze Nachbilder hinterläßt.
In diesem Fall könnten wir sagen, daß das Gehirn selbst ein Teil der Inpus und Outputs geworden ist! (Wir hatten oben aber variable Realisation als wesentlichen Fortschritt festgestellt).
Aber:
Block: wenn dieser Punkt (der variablen Realisierung) richtig ist VsMaterialismus, dann gilt er auch für Inputs und Outputs, denn die physische Realisation kann selbst wesentlicher Teil der Inputs und Outputs sein. ((s) input output devices: Rezeptoren?).
D.h. es gibt keine physikalische Charakterisierung, die sich auf Inputs und Output von allen und nur mentalen Systemen beruft. (Block 1980b,S.295).
Fazit/Block: jede physikalische Charakterisierung von Inputs/Outputs ist entweder chauvinistisch oder liberal.

Block I
N. Block
Consciousness, Function, and Representation: Collected Papers, Volume 1 (Bradford Books) Cambridge 2007

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
VsFunktionalismus Danto Vs Funktionalismus
 
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I 275
DantoVsFunktionalismus: man kann nicht recht sehen, wie der Funktionalist eigentlich seine eigenen Aktivitäten mittels der Theorie darstellen könnte.
I 277
Funktionalismus/Behaviorismus: wo ist hier Platz für genau die Arten von Repräsentation, aus denen die beiden Richtungen überhaupt bestehen?

Dt I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Dt III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Dt VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
VsFunktionalismus Dennett Vs Funktionalismus
 
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II 87
Funktionalismus/Dennett: im Alltag verbreitet. Grundidee: Bsp "Edel ist, wer edel handelt", "Nicht das, woraus er besteht, macht einen Geist, (oder eine Überzeugung, einen Schmerz, eine Angst) aus, sondern das, was er tun kann." Im üblichen Sprachgebrauch des Funktionalismus erlauben solche nach ihrer Funktion definierte Entitäten multiple Realisationen. Warum läßt sich ein künstlicher Geist nicht wie ein künstliches Herz mit fast jedem Material verwirklichen?
II 88
DennettVsFunktionalismus: er abstrahiert ganz bewußt von den schwer durchschaubaren Einzelheiten der Leistung und konzentriert sich auf die Arbeit, die tatsächlich geleistet wird. Aber er vereinfacht zu stark.
II 95
Informationsverarbeitung/DennettVsFunktionalismus: eines war immer klar: sobald es in einem Informationssystem Wandler und Effektoren gibt, verschwindet seine "Medienneutralität" oder multiple Realisation. (VsPutnam, VsTuring). Bsp Um Licht aufzunehmen, braucht man etwas Lichtempfindliches. Bsp Steuerungen für Schiffe oder Fabriken sind medienneutral, solange sie ihre Aufgabe in der zur Verfügung stehenden Zeit erfüllen.
Für das Nervensystem gilt aber, daß viel weniger Zeit zur Verfügung steht. Die Realisierung des Nervensystems ist nicht medienneutral.
Und zwar nicht, weil sie eine bestimmte Aura eines bestimmten Materials oder des Lebendigen haben müßten, sondern weil es in der Evolution als zentrales Steuerungssystem von Lebewesen entstanden ist, die bereits überreichlich mit sehr dezentralen Steuerungssystemen ausgestattet waren.
Die neuen Systeme mußten oberhalb von ihnen, aber in sehr enger Zusammenarbeit mit ihnen eingerichtet werden. Es entstand eine astronomische Zahl von Umwandlungsstellen.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
VsFunktionalismus Field Vs Funktionalismus
 
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II 43
Glauben/Funktionalismus/Stalnaker/Lewis/Field: These, daß Glauben ein funktionaler Zustand ist. (Unabhängig von der jeweiligen physischen Realisierung). Pointe: das involviert keine Relation zu einem Satz oder Satz-Analogon in einem System innerer Repräsentationen.
II 44
Stalnaker: Bsp Wesen von anderen Planeten: ... hier betrachten wir sensorische Inputs, und nehmen an, daß sie mit ihrem Überleben korreliert sind. ... Dann manipulieren wir die Umwelt. Glauben/Marsmenschen/Stalnaker: dann würden wir nicht nur Analoga von Glauben und Wünschen zuschreiben, sondern diese selbst. Aber wir müssen keine Sprache annehmen, auch nicht Mentalesisch. (1976,S. 82).
Repräsentation/FieldVsStalnaker: das ermöglicht uns nicht zu entscheiden, ob eine solche funktionale Theorie des Glaubens ein System innerer Repräsentationen erfordert.
1. Wir haben nicht das ganze Verhalten beobachtet.
2. selbst wenn: eine Behauptung über Verhalten ist nicht einfach eine Behauptung über Verhalten, es ist eine Behauptung darüber, wie das Verhalten verursacht wird.
FieldVsStalnaker: wir brauchen Wissen (oder vernünftigen Glauben) darüber, wie Verhalten produziert wird, um zu wissen (oder zu glauben) daß ein Wesen Glauben hat.
Funktionalismus/innerer Zustand/Field: eine Behauptung über innere Zustände eines Organismus ist eine Behauptung über diese und nicht reduzierbar auf Verhalten.
II 49
funktionale Relation/Field: die funktionale Relation psi ist nicht selbst eine physikalische Relation. FieldVsFunktionalismus: Problem: selbst wenn wir Glauben als funktionale Relation auffassen, löst das nicht Brentanos Problem, denn hier müßten wir zeigen, daß es physikalische Relationen zwischen Personen und Propositionen geben könnte.
Das einzige was der Funktionalismus sagt ,ist trivial: daß meine Relation zu Propositionen sich von der von Hunden oder von meiner vor 20 Jahren unterscheiden kann.
II 50
Def orthographischer Zufall/orthografischer/Prädikat/einfach/mehrstellig/Glauben/Field: These: man sollte alle verschiedenen Zuschreibungen Bsp „X glaubt Russell war kahl“, Bsp „X glaubt, Russell war kahl oder Schnee ist weiß“ usw. als primitive einstellige Prädikate auffassen. Dann könnten wir alle zwei-stelligen Prädikate wie Bsp „X glaubt dass p“ gänzlich fallenlassen!
orthographischer Zufall: dann wäre die Tatsache, dass der Ausdruck „glaubt dass“ in beiden (angeblich) einstelligen Prädikaten vorkommt, ohne Bedeutung, ein bloßer orthographischer Zufall.
Ebenso die Tatsache, dass beide „Russell war kahl“ enthalten!
FieldVs: das kann man nicht ernst nehmen. Aber angenommen, es wäre ernst, was würde daraus folgen?
FieldVsorthograohischer Zufall: es würde daraus folgen, dass es keine physikalische Relation zwischen Leuten und Propositionen geben muß. Denn da wir nicht von einer psychologischen Relation gesprochen haben, ist klar, dass es gar keine Realisation gibt, in der eine physikalische Relation gebraucht würde.
(s) Dann muß es unendlich viele einfache Prädikate geben, die höchst komplizierte Einstellungen wiedergeben.
Field: obwohl der Fehler so krude ist, ist er mir selbst unterlaufen (im ersten Paragraph dieses Abschnitts) als ich versuchte zu begründen, dass der Funktionalismus Repräsentationen überflüssig macht: ich sagte:
„Ein Zustand eines Organismus ist ein Glaubenszustand, dass p, wenn dieser Zustand die richtige (angemessene) Rolle in der Psychologie des Organismus spielt“.
II 51
Vs: damit das Sinn hat, muß der Buchstabe „p“ hier als Abkürzung für einen bestimmten Satz verstanden werden, Bsp „Entweder war Russell kahl oder Schnee ist weiß“. Field: ich sage nicht, dass das sinnlos ist. Aber „angemessene Rolle“ suggeriert, dass wir diesen bestimmten Zustand direkt funktional definieren könnten. Und das suggeriert wiederum, dass die Prozedur, die wir für „Schmerz“ brauchen, auch genauso auf „Russell war kahl oder Schnee ist weiß“ angewendet werden könnte. ((s) Und dass es nur ein orthographischer Zufall ist, dass wir es nicht tun).
Und dass der entsprechende einfache Ausdruck für eine Eigenschaft steht.
Lösung: um den „orthographischen Zufall“ zu vermeiden, sollte man „X glaubt dass p0“ für bestimmte Sätze p0 nicht als funktional definierbar betrachten, in der Weise, wie das für „X hat Schmerzen“ richtig ist. ((s) Als Funktion sollte man nicht einen (allzu) bestimmten Satz annehmen, sondern etwas allgemeineres).
Lösung: es sollte nicht-funktional definiert werden, aus einem relationalen Prädikat „X glaubt dass p“., das funktional definiert wird durch (3).
Pointe: dann brauchen wir physikalische Eigenschaften und Mengen von möglichen Welten.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980
VsFunktionalismus Fodor Vs Funktionalismus
 
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Block I 162
Ausgerechnet der Physikalist schließt gehirnlose Kreaturen aus, die trotzdem Geist haben. FodorVsFunktionalismus: aber gerade dies Argument kann auch genausogut gegen den Funktionalismus gebraucht werden. Wenn der Liberalismus vermieden wird, droht der Chauvinismus.

Fodor/Lepore IV 127
Funktionalismus/Fodor/Lepore: Glauben und Wünschen sind beides Arten von Repräsentationen, aber unterschiedlich in kausaler (assoziativer/computationaler) Rolle. ((s) innerhalb des Geistes). Semantik/VsFunktionalismus/Fodor/Lepore: hier werden die semantischen Eigenschaften aus der Relation Geist/Welt gewonnen und nicht aus der funktionalen (kausalen) Rolle ((s) also nicht innerhalb des Geistes).

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

Block I
N. Block
Consciousness, Function, and Representation: Collected Papers, Volume 1 (Bradford Books) Cambridge 2007
VsFunktionalismus Nagel Vs Funktionalismus
 
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Frank I 64
Subjekt/Körper/Nagel: wenn ich mit meinen psychischen Zuständen notwendig direkt, also nicht über Wahrnehmung vertraut bin, Wahrnehmungsbefunde aber umgekehrt nur über die direkte Vertrautheit als die meinigen ansprechbar sind, dann habe ich einen Grund, das Subjekt der Psyche nicht im Körper zu suchen.
Im Übrigen bin ich auch dann in einem beliebigen psychischen Zustand, wenn ich keine Ahnung über seine deskriptive Deutung habe.
((s)VsNagel: (mit Sellars): Zugang nur über die Sprache).
NagelVsFunktionalismus: hätte er recht, so gälte notwendig von psychischen Zuständen, dass sie identisch wären mit funktionalen Zuständen, aber nur zufällig, dass sie psychische Zustände sind, denn letzteres hängt ab von ihren kausalen Rollen, und nicht von ihrer inneren epistemischen Natur.

Nagel III 21
NagelVsFunktionalismus/VsReduktionismus: der gewöhnliche Begriff des Psychischen enthält bereits die Anfänge einer ganz anderen Konzeption der objektiven Wirklichkeit. Wir können den Gedanken eines anderen Bewusstseins gar nicht verstehen, wenn wir ihn auf eine Weise interpretieren, die unverständlich wird, wenn wir den Gedanken auf uns selbst anzuwenden versuchen.

N I
Th. Nagel
Das letzte Wort Stuttgart 1999

N II
Th. Nagel
Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990

N III
Th. Nagel
Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991

NagE I
E. Nagel
The Structure of Science: Problems in the Logic of Scientific Explanation Cambridge, MA 1979

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsFunktionalismus Putnam Vs Funktionalismus
 
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V 112
Psychologie/Putnam: psychologische Eigenschaften weisen dasselbe Merkmal auf. Bsp Zornigsein: kann eine Eigenschaft der Angehörigen von Tausenden von verschiedenen Arten mit womöglich ganz verschiedenen physikalischem und chemischem Aufbau sein.
V 111/112
Def Funktionalismus: ist die Ansicht, die plausibelste »monistische« Theorie (die Spaltung in Geist und Materie als zwei getrennte Arten von Substanzen vermeidet) ist die, wonach psychologische Eigenschaften mit funktionalen Eigenschaften identisch sind. Putnam: der Funktionalismus liefert schon die richtige naturalistische Beschreibung. Es gibt andere „mentalistische“ Beschreibungen dieser Beziehung, die ebenfalls richtig sind, sich jedoch nicht auf das Weltbild zurückführen lassen, dass wir „Natur“ nennen! Die Begriffe „Rationalität“, „Wahrheit“ und „Bezugnahme“ gehören einer solchen „mentalistischen“ Version an.
VsFunktionalismus: der qualitative Charakter von Empfindungen macht dieser Theorie Schwierigkeiten. Die Gleichsetzung von emotionalen Zuständen wie Eifersucht oder Zorn mit funktionalen Zuständen des Gesamtsystems ist einleuchtend, aber Bsp das Erlebnis einer bestimmten Blauschattierung ist problematisch, wenn man es mit einer Funktion gleichsetzen will.
V 112/113
vertauschrte Spektren/Locke: wie würde man überhaupt davon erfahren? Wenn jemand mit umgekehrtem Spektrum etwas Blaues erblickt, dann sieht es für ihn rot aus, aber seit seiner Kindheit hat man ihn gelehrt, diese Farbe blau zu nennen. So würde man es nie erfahren. Putnam: Variante: Bsp man stelle sich vor, dass eigene Spektrum wird zu einem bestimmten Zeitpunkt umgekehrt, doch man erinnert sich daran, wie es vorher war. Die funktionalen Rollen haben sich vertauscht.
V 114
Wenn wir uns nun die „funktionalistische“ Theorie der subjektiven Farben zu eigen machen: »eine Empfindung ist genau dann eine Blau Empfindung, wenn sie die Rolle hat, das Vorhandensein von objektivem Blau in der Umgebung zu signalisieren.«: diese Theorie erfasst zwar eine Bedeutung des Ausdrucks „Blau Empfindung“, aber nicht seinen gewünschten „qualitativen“ Sinn. Wäre diese funktionale Rolle mit dem qualitativen Charakter identisch, könnte man nicht sagen, dass sich die Qualität der Empfindung geändert hat. Doch die Qualität hat sich geändert. In diesem Fall scheint die Qualität kein funktionaler Zustand zu sein. (VsFunktionalismus).
V 155
Feyerabend/Putnam: (Wider den Methodenzwang): die Determinanten unserer Auffassungen wissenschaftlicher Rationalität sind großenteils das, was wir irrational nennen würden. Er deutet an, dass die moderne wissenschaftlich technische Rationalitätsauffassung nach ihren eigenen Maßstäben ein Betrug ist. (Ähnliche Tendenz bei Foucault). Feyerabend geht aber weit über Kuhn und Foucault hinaus. Er behauptet, der handauflegende Quacksalber können mehr zur Schmerzlinderung beitragen als der Arzt.

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990
VsFunktionalismus Qualia-Theorie Vs Funktionalismus
 
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Lewis I 54
Qualia-TheorieVsMaterialismus, VsFunktionalismus: Bsp Sie haben noch nie "Vegemit" (die berühmte Speisewürze) geschmeckt. Somit wissen Sie auch nicht, wie es ist, Vegemit zu schmecken.Noch so viel Information von der Art, über die Materialisten und Funktionalisten sprechen, hilft da weiter. Doch wenn sie es schmecken, werden Sie wissen, wie es ist. Daher gibt es eine Art von Information, die die Materialisten und Funktionalisten bisher übersehen haben: die phänomenale Information!.

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
VsFunktionalismus Searle Vs Funktionalismus
 
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John R. Searle
Lanz I 295
Funktionalismus/Lanz: verspricht einen Ausweg durch die Annahme einer Ebene der Informationsverarbeitung, die kausale und semantische Elemente »irgendwie« integriert. SearleVsFunktionalismus/Lanz: es existiert keine explanatorisch nützliche Ebene zwischen Alltagspsychologie und Neurobiologie. Die Rede von subpersonalen kognitiven Prozessen ist abwegig.
Lanz I 296
SearleVsFunktionalismus: es existiert keine explanatorisch nützliche Ebene zwischen Alltagspsychologie und Neurobiologie. Die Rede von subpersonalen kognitiven Prozessen ist abwegig. Computation/Computermodell des Geistes: wenn ein Programm die funktionale Analyse einer psychologische Fähigkeit enthält, dann besitzt die Maschine auf der das Programm läuft, diese psychologische Fähigkeit. Die hinter dem Programm stehende funktionale Analyse erklärt dann, worauf diese Fähigkeit beruht! (SearleVs).
SearleVsComputermodell: Bsp Sprachverstehen. >Chinese room. Die Regeln für den Insassen sind so beschaffen, daß die Chinesen draußen den Eindruck gewinnen, sie führten eine normale Unterhaltung.
I 296
Aber: die erfolgreiche Imitation oder Simulation einer psychologische Fähigkeit ist weder eine hinreichende Bedingung dafür, daß die simulierende Maschine die simulierte Fähigkeit besitzt, noch dafür, daß eine Erklärung dieser psychologische Fähigkeit gegeben wurde. (> Deutsch/Simulation). (Fälschung). Chinese roomVsComputermodell / VsSimulation als Erklärung von Fähigkeiten.
I 296
SearleVsFunktionalismus: es existiert keine explanatorisch nützliche Ebene zwischen Alltagspsychologie und Neurobiologie. Die Rede von subpersonalen kognitiven Prozessen ist abwegig. Computation/Computermodell des Geistes: These wenn ein Programm die funktionale Analyse einer psychologische Fähigkeit enthält, dann besitzt die Maschine auf der das Programm läuft, diese psychologische Fähigkeit. Die hinter dem Programm stehende funktionale Analyse erklärt dann, worauf diese Fähigkeit beruht! (SearleVs).
SearleVsComputermodell: Bsp Sprachverstehen. >Chinese room. Die Regeln für den Insassen sind so beschaffen, daß die Chinesen draußen den Eindruck gewinnen, sie führten eine normale Unterhaltung.
Lanz I 296
Aber: die erfolgreiche Imitation oder Simulation einer psychologische Fähigkeit ist weder eine hinreichende Bedingung dafür, dass die simulierende Maschine die simulierte Fähigkeit besitzt, noch dafür, daß eine Erklärung dieser psychologische Fähigkeit gegeben wurde. (> Deutsch/Simulation). Chinese roomVsComputermodell / VsSimulation als Erklärung von Fähigkeiten.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983
VsFunktionalismus Verschiedene Vs Funktionalismus Münch III 338
Funktionalismus/Holenstein: sein offensichtliche Grenze bezieht sich auf die phänomenalen Qualitäten. Phänomene sind funktional nicht identifizierbar. Es ist entscheidbar, ob die Eigenschaft eines Dings, die zwei Personen mit dem Farbadjektiv "rot" belegen, für sie funktional gleichwertig ist. Es ist jedoch unentscheidbar, ob beide die gleiche Farbe wahrnehmen.
James I 102
VsFunktionalismus,VsPragmatismus: Der Begriff des Nutzens ist zirkulär und leer. "Alles, was für ein System nützlich ist" kann beliebig aufgefaßt werden. VsPragmatismus: daß James Wahrheit mit Bewährung verwechsele: es kann niemals festgestellt werden, ob eine Beobachtung richtig übersetzt ist. (Basissatzproblem, auch Quine).

Schwarz I 155
VsRolle/VsLewis: besonderes Merkmal unserer mentalen Zustände ist ihre Vertrautheit. Wir identifizieren sie nicht über die kausalen Rollen. LewisVsVs: baut die Introspektion kurzerhand in die kausale Rolle ein. Zur kausalen Rolle bewusster Erfahrungen gehört, dass sie (unter geeigneten Umständen) Meinungen über ihr eigenes Vorliegen bewirken. (1966a, 103).





Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
VsFunktionalismus Avramides Vs Funktionalismus
 
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Avra I 152
objektiver Geist: kann normales Verhalten nicht für die Zuschreibung von prop Einst verwenden.
I 153
Um das zu vermeiden, muß die Theorie des Geistes nicht nur auf Verhalten referieren, sondern auf Armstrongs "eigentliches Verhalten".(Das sich auch auf den Geist bezieht). Problem: Zirkularität. Avramides: das relevante Verhalten ist nicht physisch! Es ist mit Mentalem getränkt. (Eigentliches Verhalten, "behavior proper").
Verhalten/FunktionalismusVsAvramides: der Funktionalist kann diese Auffassung von Verhalten nicht akzeptieren. (wegen des Zirkels), wenn er außerdem Griceaner ist, dann würde er insistieren, daß wir das Psychologische ohne Referenz auf interpretiertes Verhalten (behavior proper) charakterisieren können, und daß wir das Semantische rekonstruieren können, in psychologischen Begriffen, die ihrerseits nicht mentalistisch charakterisiert sind.
AvramidesVsFunktionalismus: aber dann ist er auf eine objektive Sicht des Geistes verpflichtet.
Außerdem: wenn er sich auf nichtmentalistische Charakterisierung der Inputs und Outputs festgelegt hat, dann muß er sagen, was mentale von nichtmentalen Systemen unterscheidet, die dieselben funktionale Organisation haben.

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
VsFunktionalismus Schiffer Vs Funktionalismus
 
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Stephen Schiffer
I XVII
Funktionalismus/Schiffer: scheint hier besser als der Physikalismus zu sein, wenn Propositionen als Glaubensobjekte vorausgesetzt werden. Glaubensrelation: wird funktionalistisch und damit physikalistisch akzeptabel dargestellt.
SchifferVsFunktionalismus: er kann aber nicht korrekt sein.
SchifferVsPropositionen. (spät).

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
VsFunktionalismus Stalnaker Vs Funktionalismus
 
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I 219
vertauschte Spektren/Stalnaker: wenn das möglich wäre, wie könnten wir davon berichten? Beide Personen (von denen eine vertauschte Spektren hätte) würde rote Dinge rot nennen. Das einzige was sich unterschiede, wären die inneren Erlebnisse, Erlebnisse, die wir gar nicht vergleichen können, weil wir nicht in der Position dazu sind. Neuerdings wird das Problem wieder ernster genommen.
Das wirft vor allem Probleme VsFunktionalismus und VsMaterialismus auf.
Es hat Konsequenzen für den Begriff des Geistes bzw. den des Bewusstseins und der Intentionalität.
Vsinnere Erlebnisse/Stalnaker: 1. Wittgenstein ist skeptisch in Bezug auf sie.
2. VerifikationismusVsInternalismus.

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
VsFunktionalismus Holismus Vs Funktionalismus
 
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Esfeld I 38
Holismus/Reduktionismus/Reduktion/Esfeld: um rein funktionale Definitionen (die für Holismus nicht hinreichend sind) auszuschließen, dürfen Überzeugungen auch nicht auf Gehirnzustände reduziert werden. HolismusVsFunktionalismus/Esfeld: das Material darf nicht Eigenschaften haben, die seine Konstituenten isoliert haben könnten und die dazu führen, daß das Material kausale Rollen ausübt, wenn ein geeignetes Arrangement geschaffen ist. (Bzw. wenn das zutrifft, gibt es eben keinen Holismus).

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002
VsFunktionalismus Funktionalismus Vs Materialismus
 
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Danto2 I 272
FunktionalismusVsMaterialismus: hat seltsamerweise gewissen materialistischen Theorien des Geistes ernsthafte Probleme bereitet. Man kann nicht sagen, dass der Geist nichts anders sei als das Gehirn, folglich nichts anders als dieses materielle System, wenn der Geist selber funktional definiert werden kann, und etwas gegeben ist, dass alle seine Funktionen unterstützt, ansonsten aber vom Gehirn verschieden ist. Wie kann der Geist mit dem Gehirn gleichgesetzt werden und genauso gut mit dem Computer, wenn andererseits Computer und Gehirn nicht miteinander gleichgesetzt werden können? Identität ist transitiv. Das wäre hier nicht erfüllt.

Avramides I 148
Holismus/Avramides: daher sagt man manchmal, daß der Behaviorismus es nicht schafft, einen Zugang zum Holismus des Mentalen zu finden. Lösung: Funktionalismus: wurde speziell dafür konzipiert, diesem Holismus Rechnung zu tragen.
FunktionalismusVsMaterialismus: hat in Bezug auf den Holismus einen Vorteil gegenüber dem alten Materialismus, der manchmal "central state materialism" genannt wird. (z.B. Smart 1969, Place 1969)).
Def central state materialism/Avramides: (ist ein Typ Physikalismus). Geistzustände und geistige Ereignisse sind auf physikalische Zustände und Ereignisse reduzierbar
Problem: dann können bestimmte Wesen keinen Geist haben, wegen der bestimmten Form ihrer inneren Struktur.
Lösung: Funktionalismus: erlaubt nun "variable Realisierung" von Geistzuständen. Damit identifiziert er Mentalität nicht mit einer Eigenschaft 1. Stufe, sondern mit einer Eigenschaft 2. Stufe (Eigenschaft von Eigenschaft). Eigenschaft 2. Stufe von Systemen.
funktionale Eigenschaft: ist eine Eigenschaft einer Eigenschaft. D.h. auch Wesen ohne graue Masse in ihren Schädeln können immer noch als empfindsame, kognitive Wesen charakterisiert werden. (Variable Realisierung).
variable Realisierung/Funktionalismus: kann variable Realisierung annehmen, weil er sich nicht auf bestimmte Struktur oder Materie bezieht, sondern auf Inputs und Outputs.
Damit kann er die Probleme des Reduktionismus und des Cartesianismus vermeiden. Er beruft sich nämlich immer noch auf Verhalten.
AvramidesVsFunktionalismus: aber er ist so immer noch von "normalen Belegen" (normalem Verhalten) unabhängig.
Zunächst darf die Zuschreibung sich nicht auf irreduzierbar Mentales berufen (sonst zirkulär). Aber das ist mit der Berufung auf Input/Output bisher noch nicht gesichert.
I 149
Lösung/Lewis: seine Version des Funktionalismus (1972,83a,83d)).

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
VsFunktionalismus Verschiedene Vs Pragmatismus James I 102
VsFunktionalismus,VsPragmatismus: Der Begriff des Nutzens ist zirkulär und leer. "Alles, was für ein System nützlich ist" kann beliebig aufgefaßt werden. VsPragmatismus: daß James Wahrheit mit Bewährung verwechsele: es kann niemals festgestellt werden, ob eine Beobachtung richtig übersetzt ist. (Basissatzproblem, auch Quine).
Rorty VI 112
G. K. ChestertonVsPragmatismus: Z "Beim Pragmatismus geht es um menschliche Bedürfnisse, und zu den ersten menschlichen Bedürfnissen gehört es, mehr zu sein als ein Pragmatist."
Rorty VI 306
VsPragmatismus: bekannter Vorwurf: er verhalte sich eigentlich konservativ und habe Vorurteile zugunsten des Status quo .(z.B. Jonathan Culler).
VI 307
CullerVsRorty: was man tut, muss auf den eigenen Überzeugungen beruhen, da es keine Grundlage außerhalb des Systems der eigenen Überzeugungen gibt, ist das einzige, was einen logisch zur Modifizierung einer Überzeugung veranlassen könnte, etwas, was man bereits glaubt. (Widerspruch). Rorty: da hat er recht, Unrecht hat er aber, wenn er uns nur logische Gründe als respektabel zugesteht! Die meisten moralischen und geistigen Fortschritte sind nicht durch "logische " Überzeugungsänderungen zustande gekommen!





Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsFunktionalismus Searle Vs Putnam, H.
 
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John R. Searle
Searle passim
Kernthese:(VsPutnam): Bedeutungen sind im Kopf! Weil Wahrnehmung selbstbezüglich ist und die Erfüllungsbedingungen selbst liefert.
Sätze, Schriftzeichen sind auch nur Gegenstände in der Welt. Aber ihr Repräsentationsvermögen ist nicht intrinsisch! Es ist aus der Intentionalität des Geistes hergeleitet.
I 34
SearleVsFunktionalismus/SearleVsPutnam: die tatsächlichen Geistesphänomene hingegen haben gar nichts mit Zuschreibungen zu tun, sondern sind subjektive Erste Person Phänomene.
II 91
Zwillingserde/Putnam: die Welt übernimmt das Kommando.
II 92
SearleVsPutnam: das reicht nicht aus. Tradition: zwei Fehler:
1. die Annahme, jeder intentionale Gehalt sei eine isolierte Einheit.
2. die Annahme, Verursachung sei immer eine nicht intentionale Beziehung.
Intentionalität/Kausalität/Searle: es gibt eine Relevanz der Kausalität.
1. Netzwerk und Hintergrund beeinflussen die Erfüllungsbedingungen.
2. intentionale Verursachung steht zu den Erfüllungsbedingungen immer in einer internen Beziehung.
3. eine Person steht in indexikalischen Beziehungen zu ihren eigenen intentionalen Zuständen, Netzwerk, und Hintergrund. (Jeweils eigener Hintergrund).
II 93
Kausalität: kommt als Teil des intentionalen Gehalts vor. Zuvor muss Bill Sally als Sally identifiziert haben, damit es zu den Erfüllungsbedingungen gehört, dass es von Sally und nicht von Zwillings-Sally verursacht sein muss. Sein gegenwärtiges Erlebnis muss auf diese frühere Identifikation Bezug nehmen. Indexikalität: das Erlebnis ist nicht bloß ein Erlebnis, das irgend jemand hat. Sie ist das Erlebnis von jemanden mit dem speziellen Netzwerk und dem speziellen Hintergrund.
(...) Zwillingserde (ZE) Bsp’ Vertauschung der beiden Sallys im Kindesalter. Frage, wie kann es sein, dass beide den gleichen Satz äußern, und identische qualitative Erlebnisse haben, und dennoch Verschiedenes meinen?
II 97
ZE/Searle: die Erlebnisse sind zwar "qualitativ identisch" haben aber dennoch unterschiedlichen Gehalt und unterschiedliche Erfüllungsbedingungen. Wiedererkennen: man hat die Fähigkeit, hier auf der Erde jemand wiederzuerkennen aber diese Fähigkeit selbst braucht weder Repräsentation zu enthalten noch in ihnen zu bestehen!
Der Unterschied zwischen den beiden Zwillingen ist, dass ihre Erlebnisse auf die jeweils eigenen Hintergrund Fähigkeiten Bezug nehmen. (Indexikalität).

II 250
SearleVsPutnam: allen Argumenten ist gemeinsam, dass gemäß Ihnen der innere intentionale Gehalt des Sprechers nicht ausreicht, um festzulegen, worauf er sich bezieht.
II 251
SearleVsPutnam: die These, dass die Bedeutung den Bezug festlegt, lässt sich wohl kaum durch die Betrachtung von Fällen widerlegen, in denen Sprecher die Bedeutung nicht einmal kennen! Intension und Extension sind nicht relativ zu Idiolekten definiert! Meinen/Tradition: Intension ist eine abstrakte Entität, die von einzelnen Sprechern mehr oder weniger unvollkommen erfasst werden kann. Aber es reicht nicht, zu zeigen dass der Sprecher die Intension nicht oder nur unvollkommen erfasst haben mag, denn solch ein Sprecher verfügte auch über keine einschlägige Extension!
SearleVsPutnam: dieser müsste behaupten, dass die Gesamtheit der intentionalen Zustände der Sprecher (samt Experten) nicht die richtige Extension festlegt.
Searle: es ist Sache der Experten, zu entscheiden.
Ulmen/Buchen/Searle: ich weiß, dass Buchen keine Ulmen sind. Woher weiß ich das? Weil ich weiß, dass es unterschiedliche Baumarten sind. Ich habe damit begriffliches Wissen formuliert.
II 257
SearleVsPutnam: ein Mörder wird nicht durch die Mikrostruktur festgelegt.
II 257/258
SearleVsPutnam: weiterer Punkt: Putnam macht gewisse Annahmen: nie kam jemand auf die Idee, die traditionelle These, dass Intension die Extension bestimme, auf diese indexikalischen Wörter auszudehnen. Bsp "Ich habe Kopfschmerzen" (Zwillingserde). Doch die Extension von "Ich" ist eine andere. Er hat in zwei verschiedenen Idiolekten zwei verschiedene Extensionen. Searle: Doch es folgt keineswegs, dass der Begriff, bin ich von mir habe, sich in irgendeiner Weise von den Begriff unterscheidet, den mein Doppelgänger von sich hat. SearleVsPutnam: Putnam nimmt an, dass sich die Tradition nicht auf indexikalische Ausdrücke anwenden lässt. 2. Dass die Erfüllungsbedingungen identisch sein müssen auch beim Doppelgänger. Searle: beides ist falsch.
Searle: wenn wir unter "Intension" intentionale Gehalte verstehen, legt sie gerade doch die Extension fest. Außerdem können zwei Personen in typidentischen Geisteszuständen sein, und ihre intentionalen Gehalte dennoch verschieden sein. Sie können verschiedene Wahrheitsbedingungen haben.
II 259
Searle: nehmen wir an, Jones tauft 1750 Wasser indexikalisch auf der Erde und Zwillings-Jones auf der Zwillingserde. Typidentische geistige Inhalte und visuelle Erlebnisse Putnam: weil sie nun dieselbe Definition geben, nimmt Putnam an, dass wir mit Rückgriff auf ihre geistigen Inhalte nicht erklären können, dass es zwei verschiedene Extensionen sind.
Searle: einfache Antwort: sie haben doch keine typidentischen intentionalen Gehalte. Weil diese Gehalte selbstbezüglich sind. Die Erfüllungsbedingungen sind festgelegt. Es wird in beiden Fällen verschiedenes gemeint. (> Meinen).

III 173
SearleVsPutnam: verwechselt zwei logisch unabhängige Thesen unter seinem Etikett "metaphysischer Realismus": 1. Die Wirklichkeit existiert unabhängig von unseren Repräsentationen.
2. Es gibt genau ein korrektes begriffliches Schema für die Beschreibung der Wirklichkeit .(privilegiertes Schema: PS).
Searle: Putnam sieht ganz richtig, dass der externe Realismus das privilegierte Schema widerlegt. Der metaphysische Realismus sei die Konjunktion dieser beiden.
SearleVsPutnam: aber man widerlegt nicht beide, indem man eines der Konjunktionsglieder widerlegt. Die Falschheit des privilegierten Schemas lässt den externen Realismus unberührt.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Funktionalismus VsFunktionalismus Versus Field II 30
Field: pro Materialismus, pro Physikalismus - FieldVsFunktionalismus/ FieldVsLewis: nicht hinreichend für Brentanos Problem - FieldVsInstrumentalismus: Glaubenszuschreibungen können buchstäblich wahr sein und sie sind nicht nur nützliche Instrumente.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980