| Begriff/ Autor/Ismus |
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| Alltagssprache | Fodor | II 126 Anomalien/Abweichung/Unregelmäßigkeiten/Intuition/Alltagssprache/Fodor/FodorVsCavell: Es geht nicht darum, Anomalien durch Intuitionen zu erklären. Stattdessen: Die relevante Ähnlichkeit angeben heißt gerade, die Erzeugungsregeln (Regeln) zu bestimmen. >Regeln. III 234 Alltagssprache/Unterscheidung/Wahrnehmung/Gebrauch/FodorVsCavell: Es stimmt gar nicht, dass wir für jeden wahrgenommenen Unterschied auch unterschiedliche Wörter haben, Bsp für Formen, Farben, Größen, Lauten usw. Dann folgt aus dem Fehlen gewisser Wörter nicht, dass wir den entsprechenden Unterschied nicht wahrnehmen. ((s) > Whorf). Fodor: Dann kann man sich, wenn man eine Unterscheidung fordert, sich auch nicht auf den tatsächlichen Sprachgebrauch berufen. > FodorVsGebrauchstheorie. Man braucht hier Philosophie, nicht Empirie. >Empirismus, >Bedeutung, >Sprachverhalten, >Farbe, >Form. |
F/L Jerry Fodor Ernest Lepore Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992 Fodor I Jerry Fodor "Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115 In Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992 Fodor II Jerry Fodor Jerrold J. Katz Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Fodor III Jerry Fodor Jerrold J. Katz The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71 In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 |
| Bedeutung | Nagel | I 60 Bedeutung/Inhalt/Gültigkeit/gültig/Gebrauch/Gebrauchstheorie/Nagel: Die Gültigkeit von Gedanken hängt nicht von ihrer Verwendungsweise ab. >Gültigkeit, >Gedanken. I 61 Allerdings kann die Praxis der Gemeinschaft nicht von der Objektivität aus dem Felde geschlagen werden: die Sprache ändert sich. Für den Inhalt des Denkens - im Gegensatz zur Bedeutung der Wörter - gilt das jedoch nicht. >Inhalt, >Wortbedeutung, >Praxis, >Gemeinschaft. Bedeutung: ist kontingent! - Bsp Dass "und" das Wort für Konjunktion ist. Denkinhalt: ist die Konjunktion. (Der Denkinhalt selbst ist nichtkontingent). >Propositionaler Gehalt. I 63 NagelVsGebrauchstheorie: Bedeutung ist nicht einfach das gleiche wie Gebrauch, es sei denn, man versteht "Gebrauch" in einem normativen Sinn, der schon Bedeutung impliziert. >Gebrauchstheorie. II 34 Bedeutung/Definition/Nagel: Definitionen können nicht das Fundament der Bedeutung aller Wörter sein, sonst würden wir uns im Kreis bewegen - irgendwo müssen wir an Wörter gelangen, die auf direkte Weise ihre Bedeutung haben. >Fundierung. |
NagE I E. Nagel The Structure of Science: Problems in the Logic of Scientific Explanation Cambridge, MA 1979 Nagel I Th. Nagel Das letzte Wort Stuttgart 1999 Nagel II Thomas Nagel Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990 Nagel III Thomas Nagel Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991 NagelEr I Ernest Nagel Teleology Revisited and Other Essays in the Philosophy and History of Science New York 1982 |
| Behauptbarkeitsbedingungen | Searle | VII 101 Searle: Behauptbarkeitsbedingungen sind nicht gleich Wahrheitsbedingungen: Gebrauch von >"freiwillig" (>Ryle, Austin, Searle, Hare, Cavell, Fodor). VsGebrauchstheorie: Der Gebrauch ist zu vage, Umstände sind außerhalb der Sprache. >Wahrheitsbedingungen. VII 96 Intention/Searle: These: Die Seltsamkeit oder Abweichung die eine Bedingung für die Äußerung "X wurde absichtlich getan" ist, stellt gleichzeitig einen Grund für die Wahrheit der Äußerung von "X wurde nicht absichtlich getan" dar. Behauptbarkeitsbedingung: Sie ist die Äußerungsbedingung für die eine Behauptung, weil sie ein Grund für die Wahrheit der anderen ist. Vgl. >Wahrheitsbedingungen, >Erfüllungsbedingungen, >Behauptbarkeit. |
Searle I John R. Searle Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996 Searle II John R. Searle Intentionalität Frankfurt 1991 Searle III John R. Searle Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997 Searle IV John R. Searle Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982 Searle V John R. Searle Sprechakte Frankfurt 1983 Searle VII John R. Searle Behauptungen und Abweichungen In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Searle VIII John R. Searle Chomskys Revolution in der Linguistik In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Searle IX John R. Searle "Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219 In Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005 |
| Gebrauchstheorie | Brandom | I 169ff Regel/Sellars/Brandom: unsere Urteile, dass A B hervorbringt, werde ich als Ausdruck einer Regel für den Gebrauch von "A" und "B" deuten. >Gebrauch. I 490 DummettVsGebrauchstheorie: wenn es gar keine Schlüsselidee in Bezug auf Bedeutung gibt, dann unklar, was die Bedeutung eines Worts im Unterschied zu der eines Satzes sein soll. - Dummett: Schlüsselidee: das Verstehen eines Worts braucht nur im Verstehen seines Beitrags zum Satz zu bestehen - Kraft: pragmatische Signifikanz, sententialer Gehalt. - Sinn: semantischer Gehalt, subsententialer (!) Gehalt - Brandom: nach dieser Analogie werden die Sätze durch performative Signifikanz so in Äquivalenz-Klassen eingeteilt, dass die Kraft bei Substitution erhalten bleibt. >Subsententiales, >Gehalt, >Verstehen. II 43f Gebrauchstheorie/Realismus/Brandom: unser Gebrauch solcher Begriffe wie Elektron hängt nicht nur von unseren Dispositionen zu inferentiellen Billigungen ab, sondern auch davon, was es "mit der Welt auf sich hat". - Gebrauch ist nicht beschränkt auf Billigung von Inferenzen. - Ob Inferenzen richtig sind, hängt davon ab, was "wirklich daraus folgt". - Gehalte sind wie sie sind, weil wir Begriffe so gebrauchen wie wir sie gebrauchen, nicht weil wir glauben, dass sie sind. - Damit wird nicht bestritten, dass Begriffe eine repräsentationale Dimension haben. II 246 Kontoführung/Brandom: vervollständigt die Gebrauchstheorie - sie beinhaltet nicht, dass alle Spieler die Disposition haben, die sie haben sollten. >Intentionen, >Absicht, >Dispositionen. |
Bra I R. Brandom Expressive Vernunft Frankfurt 2000 Bra II R. Brandom Begründen und Begreifen Frankfurt 2001 |
| Gebrauchstheorie | Cavell | II 215 Bedeutung/Gebrauch/CavellVsGebrauchstheorie: Was die Fachausdrücke der Mathematik und der Wissenschaften bedeuten, können wir nicht daraus ersehen, wie wir z.B. "Masse" gewöhnlich verwenden. II 216 Meinen/Bedeutung/Gebrauchstheorie/Cavell: Man könnte doch immer noch sagen: "Manche Handlungen sind freiwillig, andere unfreiwillig. Darum kann ich sei doch so nennen, wie ich will!" >"Freiwillig"/Ryle. CavellVs: Was wir uns hier fragen müssen ist: in welcher Art von Situation macht es keinen Unterschied, wie ich ein Ding nenne? Es ist ein Unterschied ob wir fragen: "Was bedeutet x?" und Was bedeutet x wirklich?". Das zweite ist nicht eine tiefgründige Version des ersten, sondern wird in einer anderen Situation geäußert. II 217 Die normalsten und die tiefgründigsten Äußerungen können nur verstanden werden, wenn sie in ihren natürliche Kontexten geäußert werden. >Kontextabhängigkeit, >Sprecherbedeutung, >Sprecherintention. |
Cavell I St. Cavell Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen Frankfurt 2002 Cavell I (a) Stanley Cavell "Knowing and Acknowledging" in: St. Cavell, Must We Mean What We Say?, Cambridge 1976, pp. 238-266 In Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Stanley Cavell Frankfurt/M. 2002 Cavell I (b) Stanley Cavell "Excursus on Wittgenstein’s Vision of Language", in: St. Cavell, The Claim of Reason, Wittgenstein, Skepticism, Morality, and Tragedy, New York 1979, pp. 168-190 In Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Stanley Cavell Frankfurt/M. 2002 Cavell I (c) Stanley Cavell "The Argument of the Ordinary, Scenes of Instruction in Wittgenstein and in Kripke", in: St. Cavell, Conditions Handsome and Unhandsome: The Constitution of Emersonian Perfectionism, Chicago 1990, pp. 64-100 In Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Davide Sparti/Espen Hammer (eds.) Frankfurt/M. 2002 Cavell II Stanley Cavell "Must we mean what we say?" in: Inquiry 1 (1958) In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 |
| Gebrauchstheorie | Chisholm | Frank I 261ff Gebrauchstheorie: nominalistische Position VsUniversalienrealismus: Bedeutung ist nicht mentalistisch. ChisholmVsGebrauchstheorie: Alles Semantische hat im Denken seinen Ursprung. >Denken, >Sprache und Denken, >Sprache, >Semantik, >Bedeutung, >Welt/Denken, >Gebrauch. Roderick M. Chisholm (1981): The First Person. An Essay on Reference and Intentionality, Brighton 1981 |
Chisholm I R. Chisholm Die erste Person Frankfurt 1992 Chisholm II Roderick Chisholm In Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986 Chisholm III Roderick M. Chisholm Erkenntnistheorie Graz 2004 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Gebrauchstheorie | Dummett | I 31 DummettVsGebrauchstheorie: Der Nachteil liegt darin, dass sie wesentlich unsystematisch ist. Nach Wittgenstein ist das allerdings ein Vorteil, denn er legt Wert auf die Vielfalt der Sprechakte. Dummett: Ordnungsliebe ist aber nicht alles, Die Gebrauchstheorie setzt wahrscheinlich voraus, dass ein beträchtlicher Teil der Sprache bereits verstanden ist. I 31 Gebrauch gibt Bedeutung - Sinn gibt Bezug (Frege). >Fregescher Sinn. Bedeutung ungleich Bezug: Einhorn. >Einhorn-Beispiel. Gebrauchstheorie der Bedeutung > Sprechakttheorie. I 29 Gebrauch/Wahrheit/Wittgenstein/Dummett: die Gebrauchstheorie macht den Wahrheitsbegriff überflüssig > Bedeutung vor Wahrheit. III (a) 10 Gebrauchstheorie/Dummett: Umstände sind nicht hinreichend. - Wir brauchen den "Witz" (Zweck) warum wir ein Wort verwenden. - Auch bei Einteilung gültig/ungültig gibt es immer ein Interesse (Witz). III (e) 196 Gebrauchstheorie/Dummett: Sätze, nicht Wörter haben Gebrauch. III (e) 200 Bsp Gebrauch des Geldes: hier muss man die ganze Institution verstehen. Schiffer I 223f Gebrauchstheorie/Verstehen/Bedeutung/Manifestation/Dummett/SchifferVsDummett: behavioristisch - (auch andereVsDummett): Daraus folgt noch nicht Anti-Realismus. >Antirealismus. Dummett gebraucht selbst psychologisches Vokabular. - Warum sollte man Verstehen zeigen können müssen? - Eigener Gebrauch sollte hinreichend sein. I 225 McDowellVsDummett: Marsianer können uns trotzdem nicht verstehen, weil das Intentionale (inhalts-bestimmende) nicht auf das Nicht-Intentionale reduzierbar ist. I 227 Das Wissen, ob etwas als Verifikation zählt, könnte von außersprachlichem Wissen abhängen und nicht vom Verstehen des Satzes. QuineVsDummett: Direkte Verifikationsbedingungen kann es nicht für jeden Satz geben - ((s)> Quine: Theorien sind nicht Satz für Satz verifizierbar, >Verifikation/Quine). - Sicher gibt es bedeutungsvolle Sätze, die keine erkennbaren Bedingungen haben, die den Satz als wahr oder falsch herausstellen würden. I 228 Schmerz/Verifikation/Wittgenstein/Dummett/Schiffer: Dummett zitiert Wittgenstein mit Zustimmung: dass Schmerzverhalten widerlegt werden kann. SchifferVsDummett: Dann braucht die Bedeutungstheorie sowohl anfechtbare Kriterien, als auch anfechtbare Bedingungen. Problem: Das trifft auf die meisten empirischen Urteile zu. |
Dummett I M. Dummett Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992 Dummett II Michael Dummett "What ist a Theory of Meaning?" (ii) In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Dummett III M. Dummett Wahrheit Stuttgart 1982 Dummett III (a) Michael Dummett "Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (b) Michael Dummett "Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144 In Wahrheit, Stuttgart 1982 Dummett III (c) Michael Dummett "What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (d) Michael Dummett "Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (e) Michael Dummett "Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Schi I St. Schiffer Remnants of Meaning Cambridge 1987 |
| Gebrauchstheorie | Fodor | III 4 FodorVsGebrauchstheorie/Austin: liefert keine vollständige Grammatik. - Sie zeigt nicht den semantische Einfluß der grammatischen Formen. - Es gibt kein Entscheidungsverfahren, welcher Lexikoneintrag in einem gegebenen Satz gilt: dann ist nicht entscheidbar: wann zwei Wörter den gleichen Gebrauch haben, wann Missbrauch vorliegt. >Grammatik, >Bedeutung. --- II 118 Gebrauchstheorie/Ryle: Sätze haben keine Verwendungsweisen! Daher sind Sätze a priori aus dem Studium der philosophischen Sprachanalyse ausgeschlossen - weiter: Sätze gehören gar nicht zur Sprache, sondern nur zum Sprechen. II 121 Gebrauchstheorie/FodorVsGebrauchtstheorie: Die Gebrauchtstheorie kann folgendes nicht beantworten: 1. Unter welchen Bedingungen haben zwei Wörter oder Ausdrücke den gleichen Gebrauch? 2. Wie unterscheidet man Gebrauch und Missbrauch? 3. Wovon hängt es ab, ob ein Wort mehr als eine Gebrauchsweise hat? VsVs: Die Gebrauchstheorie könnte mit Sprachregeln antworten: Zwei Ausdrücke haben denselben Gebrauch, wenn sie denselben Regeln folgen. Aber das geht nicht: > Sprachregeln. II 122 Gebrauchstheorie/FodorVsGebrauchstheorie: Eine Variante der Gebrauchstheorie berücksichtigt die Umstände, weil die semantischen und syntaktischen Eigenschaften nicht hinreichend sind, aber die Umstände lassen sich nicht systematisieren. II 123 Gebrauchstheorie/FodorVsGebrauchstheorie: Die Gebrauchstheorie liefert keine Bedeutungstheorie, sondern nur eine Charakterisierung der Daten, die für eine solche Theorie relevant wären. Verhalten liefert bloß empirisches Material für semantische Forschung. >Sprachverhalten, >Semantik. --- III 223 Gebrauchstheorie/Fodor: Die Gebrauchstheorie muss trennen zwischen Objektsprache ((s) als Datenmaterial) und Feststellungen des Muttersprachlers über seinen Gebrauch (Metasprache). Problem: Wenn der Linguist wahre und falsche Aussagen unterscheiden will, muss er vorher schon viel über die Sprache wissen ((s) >Radikale Interpretation). |
F/L Jerry Fodor Ernest Lepore Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992 Fodor I Jerry Fodor "Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115 In Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992 Fodor II Jerry Fodor Jerrold J. Katz Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Fodor III Jerry Fodor Jerrold J. Katz The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71 In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 |
| Gebrauchstheorie | Goodman | I 90 GoodmanVsGebrauchstheorie der Bedeutung: Bsp Ein Stuhl bleibt ein Stuhl, auch wenn nie auf ihm gesessen wird. Und eine Packliste bleibt eine Packliste, auch wenn sie nie gefunden wird und nur zum Draufsitzen gebraucht wird. (Zu sagen was Kunst tut, heißt nicht, zu sagen, was Kunst ist. Vielleicht ist ersteres auch interessanter.) >Bedeutung. |
G IV N. Goodman Catherine Z. Elgin Revisionen Frankfurt 1989 Goodman I N. Goodman Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984 Goodman II N. Goodman Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988 Goodman III N. Goodman Sprachen der Kunst Frankfurt 1997 |
| Gebrauchstheorie | Grice | Welker I 137 ff WelkerVsGebrauchstheorie der Bedeutung: Da die Sätze in unserem Leben sich kaum je zweimal in der gleichen Form einstellen, ist infrage zu stellen, wieso der Gebrauch die Bedeutung bestimmt. WelkerVsWittgenstein. > href="https://www.philosophie-wissenschaft-kontroversen.de/gesamtliste.php?thema=S%C3%A4tze">Sätze, > href="https://www.philosophie-wissenschaft-kontroversen.de/gesamtliste.php?thema=Sprachverhalten">Sprachverhalten. Wenn wir die Sprachbeherrschung als Antwort anführen, müssen wir auf zeitunabhängige Bedeutung rekurrieren. >Kompetenz, >Zeitloses. Sprachen bestehen, genetisch gesehen, vor allen Benutzern. >Sprache. Wörter mit Hilfe anderer Wörter zu erklären führt in ähnlich unabsehbare Unendlichkeiten, wie die Erklärung von Zahlen in ihrer Relation zu anderen Zahlen. >Wörter. |
Grice I H. Paul Grice "Meaning", in: The Philosophical Review 66, 1957, pp. 377-388 In Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Megle Frankfurt/M. 1993 Grice II H. Paul Grice "Utterer’s Meaning and Intentions", in: The Philosophical Review, 78, 1969 pp. 147-177 In Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Grice III H. Paul Grice "Utterer’s Meaning, Sentence-Meaning, and Word-Meaning", in: Foundations of Language, 4, 1968, pp. 1-18 In Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979 Grice IV H. Paul Grice "Logic and Conversation", in: P. Cple/J. Morgan (eds) Syntax and Semantics, Vol 3, New York/San Francisco/London 1975 pp.41-58 In Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979 Welker I David D. Welker Linguistic Nominalism, Mind, 1970, pp. 569-580 In Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979 |
| Gebrauchstheorie | McGinn | I 120f Meinen/Gebrauchstheorie/McGinn: Kripke führt aus, wie problematisch die erste Position ("Sind der gemeinte Sinn und dessen richtige Theorie Sachen des gleichen ontologischen Typs?") für das Meinen ist. McGinn: es muss beispielsweise eine konstitutive Verbindung geben zwischen gemeinter Bedeutung und Gebrauch, doch eine einfache Gleichsetzung führt zu prinzipiellen Problemen. (> Bedeutung/Kripke, Gebrauch/Kripke). - ((s) Bsp Du kannst die ganze Zeit mit Addition etwas anderes gemeint haben als ich, und dennoch bisher die gleichen Zahlen herausbekommen haben.) "Folgeverhältnis": stimmen zwei Lebewesen in allen nichtsemantischen Beschreibungen überein (Verhalten, Inneres, Verhältnis zu anderen Dingen), müssen sie das gleiche denken und meinen. Dennoch enthält die Basis dieses Folgeverhältnisses nichts, was die von den FUN-Merkmalen (Fruchtbarkeit, Unangreifbarkeit, Normativität) erfasste Wesensbeschaffenheit der semantischen Eigenschaften in den Griff bekommen könnte. Gebrauchstheorie/McGinn: Bedeutung ist nicht so etwas wie die Verknüpfung von Verwendungssituationen. I 124/25 Eben darum ist es so schwierig, die Beziehungen zu artikulieren, denn die FUN-Merkmale sind keine KAGA-Erzeugnisse. (KAGA: Kombinatorischer Atomismus mit gesetzesartigen Abbildungen). VsGebrauchstheorie/McGinn: problematisch in Zusammenhang mit >Kompositionalität. |
McGinn I Colin McGinn Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996 McGinn II C. McGinn Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001 |
| Gebrauchstheorie | Nagel | I 57 Gebrauchstheorie/Nagel: Die Gültigkeit von Gedanken hängt nicht von ihrer Verwendungsweise ab. >Gebrauchstheorie. Bedeutung/Gültigkeit: Bedeutung ist eben noch keine Gültigkeit. >Gültigkeit, >Geltung, >Gedanken, >Bedeutung. Allerdings kann die Praxis der Gemeinschaft nicht von der Objektivität aus dem Felde geschlagen werden: die Sprache ändert sich. >Sprachgebrauch, >Praxis, >Gemeinschaft, >Sprachgemeinschaft. Für den Inhalt des Denkens - im Gegensatz zur Bedeutung der Wörter - gilt das jedoch nicht. >Inhalt, >Wortbedeutung. I 61 Die Art der Übereinstimmung macht ebenso wenig den ganzen Begriff aus, wie die sinnliche Wahrnehmung, durch die man einen physikalischen Gegenstand erkennt, den ganzen Begriff dieses Gegenstand erfasst. (VsGebrauchstheorie der Bedeutung). I 63 NagelVsGebrauchstheorie: Bedeutung ist nicht einfach das gleiche wie Gebrauch, es sei denn, man versteht »Gebrauch« in einem normativen Sinn, der schon Bedeutung impliziert. |
NagE I E. Nagel The Structure of Science: Problems in the Logic of Scientific Explanation Cambridge, MA 1979 Nagel I Th. Nagel Das letzte Wort Stuttgart 1999 Nagel II Thomas Nagel Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990 Nagel III Thomas Nagel Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991 NagelEr I Ernest Nagel Teleology Revisited and Other Essays in the Philosophy and History of Science New York 1982 |
| Gebrauchstheorie | Quine | II 61 ff Gebrauchstheorie: hier geht es um >Umstände der Verwendung und um >Reizsituationen. QuineVs: das ist unbestimmt und ungeordnet! Die Lösung ist die Gleichsetzung mit einem bekannteren Ausdruck (Quine: dennoch ist die Gebrauchstheorie legitim.) Gebrauchstheorie: die Synonymie ist die Gleichheit des Gebrauchs. >Synonymie/Quine. QuineVs: das erklärt nur eine kleine Minderheit des Lexikons. Wichtiger ist stattdessen: die Äquivalenz - durch dieselben Reizsituationen. Das Problem ist, dass das zirkulär ist! Die Lösung: kognitiv (ohne Berücksichtigung der Umstände), frei von unerforschlichen Motivationen. Das ist aber zu stark. Lösung: "Gemeinsame Variation" (Kovarianz). II 111 LexikonVsGebrauchstheorie, LexikographieVsGebrauchstheorie. > href="https://www.philosophie-wissenschaft-kontroversen.de/details.php?id=243823&a=$a&autor=Quine&vorname=W.V.O.&thema=Lexikon">Lexikon/Quine. XII 89 Satzbedeutung/Teilsatz/Nebensatz/Term/Wort/Bedeutung/Gebrauchstheorie/Quine: ganze Sätze sind unleugbar bedeutungsvoll, und demnach auch der Gebrauch, den sie von ihren Teilausdrücken machen. >Satzbedeutung/Quine. |
Quine I W.V.O. Quine Wort und Gegenstand Stuttgart 1980 Quine II W.V.O. Quine Theorien und Dinge Frankfurt 1985 Quine III W.V.O. Quine Grundzüge der Logik Frankfurt 1978 Quine V W.V.O. Quine Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989 Quine VI W.V.O. Quine Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995 Quine VII W.V.O. Quine From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953 Quine VII (a) W. V. A. Quine On what there is In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (b) W. V. A. Quine Two dogmas of empiricism In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (c) W. V. A. Quine The problem of meaning in linguistics In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (d) W. V. A. Quine Identity, ostension and hypostasis In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (e) W. V. A. Quine New foundations for mathematical logic In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (f) W. V. A. Quine Logic and the reification of universals In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (g) W. V. A. Quine Notes on the theory of reference In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (h) W. V. A. Quine Reference and modality In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (i) W. V. A. Quine Meaning and existential inference In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VIII W.V.O. Quine Bezeichnung und Referenz In Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982 Quine IX W.V.O. Quine Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967 Quine X W.V.O. Quine Philosophie der Logik Bamberg 2005 Quine XII W.V.O. Quine Ontologische Relativität Frankfurt 2003 Quine XIII Willard Van Orman Quine Quiddities Cambridge/London 1987 |
| Gebrauchstheorie | Rorty | I 139 Sprache/Gebrauchstheorie/Rorty: Niemand würde sagen, es gäbe ein Bsp "Wesen des Verbrechens"œ, das sich durch eine Untersuchung unserer Sprache herausfinden ließe. Lösung: Es geht um soziale Praktiken, nicht nur um Sprachgebrauch. >Sprachgebrauch, >Gemeinschaft, >Konvention. II (c) 71f Rorty: analytische Philosophie VsGebrauchstheorie (VsBedeutungswandel) >Bedeutungswandel. III 36 RortyVsWittgenstein: Die Analogie zwischen Vokabularen und Werkzeugen hat einen Nachteil: Handwerker wissen gewöhnlich, welche Arbeit sie tun müssen, bevor sie die Werkzeuge suchen oder erfinden. Das ist von Dichtern nicht zu erwarten. >Gebrauch, >Vokabular. III 101 Gebrauchstheorie der Bedeutung/Rorty: Problem: dass man vorher weiß, für welchen Zweck man ein Werkzeug konstruiert. Bei der Sprache ist es nicht so! Solange wir noch dabei sind herauszufinden, wie sie sich nutzen lassen, können wir das Christentum, die Newtonsche Physik, die romantische Bewegung oder den politischen Liberalismus nicht als Werkzeuge betrachten! III 102 Gebrauchstheorie/Rorty: Problem: Die Zwecke der Sprache liegen noch gar nicht fest - anders als bei Werkzeugen. III 194 SellarsVsHeidegger/SellarsVsGebrauchstheorie: Physik hat Vorrang - HeideggerVsSellars. HeideggerVsWittgenstein: Nicht die Physik, sondern die Dichtung zeigt, dass das Sprachspiel unangemessen ist. >Sprachspiel, >Heidegger, >Wittgenstein, >Sellars. |
Rorty I Richard Rorty Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997 Rorty II Richard Rorty Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000 Rorty II (b) Richard Rorty "Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (c) Richard Rorty Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (d) Richard Rorty Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (e) Richard Rorty Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (f) Richard Rorty "Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (g) Richard Rorty "Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty III Richard Rorty Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992 Rorty IV (a) Richard Rorty "is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (b) Richard Rorty "Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (c) Richard Rorty "Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (d) Richard Rorty "Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty V (a) R. Rorty "Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998 Rorty V (b) Richard Rorty "Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty V (c) Richard Rorty The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992) In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty VI Richard Rorty Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000 |
| Gebrauchstheorie | Searle | V 221 SearleVsGebrauchstheorie der Bedeutung: Es gibt keine Unterscheidung zwischen Wort und Satz. SearleVsWittgenstein. >Satzbedeutung, >Wortbedeutung. V 231f SearleVsGebrauchstheorie: "Gebrauch" ist zu vage, um zwischen den Wahrheitsbedingungen der Proposition und denen der illokutionären Rolle zu unterscheiden. >Wahrheitsbedingung, >Illokutionärer Akt. Bsp Obszönitäten: Der Gebrauch von Obszönitäten unterscheidet sich wesentlich von der entsprechenden höflichen Synonyme. Bsp »Er ist kein Nigger« ist genauso abwertend wie "Er ist ein Nigger". >SearleVsGebrauchstheorie. |
Searle I John R. Searle Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996 Searle II John R. Searle Intentionalität Frankfurt 1991 Searle III John R. Searle Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997 Searle IV John R. Searle Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982 Searle V John R. Searle Sprechakte Frankfurt 1983 Searle VII John R. Searle Behauptungen und Abweichungen In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Searle VIII John R. Searle Chomskys Revolution in der Linguistik In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Searle IX John R. Searle "Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219 In Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005 |
| Gebrauchstheorie | Sellars | Rorty III 193 VsGebrauchstheorie: Sellars, Bernard Williams: die Physik hat einen Vorrang vor anderen Diskursbestandteilen. (HeideggerVs). >Bedeutung, >Theoretische Entitäten, >Theoretische Termini, >Wissenschaft, >Physik, >Theoriesprache, >Alltagssprache, >Gebrauchstheorie, >Sprachgebrauch, >Bedeutungswandel, >Theoriewechsel. |
Sellars I Wilfrid Sellars Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999 Sellars II Wilfred Sellars Science, Perception, and Reality, London 1963 In Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977 Rorty I Richard Rorty Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997 Rorty II Richard Rorty Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000 Rorty II (b) Richard Rorty "Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (c) Richard Rorty Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (d) Richard Rorty Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (e) Richard Rorty Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (f) Richard Rorty "Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (g) Richard Rorty "Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty III Richard Rorty Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992 Rorty IV (a) Richard Rorty "is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (b) Richard Rorty "Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (c) Richard Rorty "Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (d) Richard Rorty "Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty V (a) R. Rorty "Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998 Rorty V (b) Richard Rorty "Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty V (c) Richard Rorty The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992) In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty VI Richard Rorty Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000 |