Lexikon der Argumente


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Literatur
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Genetische Programmierung Norvig Norvig I 155
Genetische Programmierung/Russell/Norvig: Das Gebiet der genetischen Programmierung ist eng mit den genetischen Algorithmen verbunden. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Repräsentationen, die mutiert und kombiniert werden, eher Programme
Norvig I 156
als Bitstrings sind. Die Programme werden in Form von Ausdrucksbäumen dargestellt; die Ausdrücke können in einer Standardsprache wie Lisp vorliegen oder speziell für die Repräsentation von Schaltkreisen, Robotersteuerungen usw. designt sein. Beim Crossover werden eher Teilbäume als Teilstrings miteinander verbunden. Diese Form der Mutation garantiert, dass die Nachkommen wohlgeformte Ausdrücke sind, was nicht der Fall wäre, wenn Programme als Strings manipuliert würden. Das Interesse an der genetischen Programmierung wurde durch John Kozas Arbeit angeregt (Koza, 1992(1), 1994(2)), geht aber zumindest auf frühe Experimente mit Maschinencode von Friedberg (1958)(3) und endlichen Automaten (finite-state automata) von Fogel et al. (1966)(4) zurück.
VsGenetische Programmierung: Wie bei den genetischen Algorithmen wird auch hier über die Wirksamkeit der Technik diskutiert. Koza et al. (1999)(5) beschreiben Experimente zur Verwendung genetischer Programmierung beim Entwurf von Schaltkreisen. Gute Übersichtstexte zu genetischen Algorithmen geben Mitchell (1996)(6), Fogel (2000)(7) und Langdon and Poli (2002)(8), sowie das kostenlose Online-Buch von Poli et al. (2008)(9).



1. Koza, J. R. (1992). Genetic Programming: On the Programming of Computers by Means of Natural Selection. MIT Press
2. Koza, J. R. (1994). Genetic Programming II: Automatic discovery of reusable programs. MIT Press.
3. Friedberg, R. M. (1958). A learning machine: Part I. IBM Journal of Research and Development, 2, 2–13.
4. Fogel, L. J., Owens, A. J., and Walsh, M. J. (1966). Artificial Intelligence through Simulated Evolution.
Wiley.
5. Koza, J. R., Bennett, F. H., Andre, D., and Keane, M. A. (1999). Genetic Programming III: Darwinian invention and problem solving. Morgan Kaufmann
6. Mitchell, M. (1996). An Introduction to Genetic Algorithms. MIT Press.
7. Fogel, D. B. (2000). Evolutionary Computation: Toward a New Philosophy of Machine Intelligence.
IEEE Press.
8. Langdon, W. and Poli, R. (2002). Foundations of Genetic Programming. Springer 9. Poli, R., Langdon, W., and McPhee, N. (2008). A Field Guide to Genetic Programming. Lulu.com.

Norvig I
Peter Norvig
Stuart J. Russell
Artificial Intelligence: A Modern Approach Upper Saddle River, NJ 2010
Genetische Programmierung Russell Norvig I 155
Genetische Programmierung/Russell/Norvig: Das Gebiet der genetischen Programmierung ist eng mit den genetischen Algorithmen verbunden. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Repräsentationen, die mutiert und kombiniert werden, eher Programme
Norvig I 156
als Bitstrings sind. Die Programme werden in Form von Ausdrucksbäumen dargestellt; die Ausdrücke können in einer Standardsprache wie Lisp vorliegen oder speziell für die Repräsentation von Schaltkreisen, Robotersteuerungen usw. designt sein. Beim Crossover werden eher Teilbäume als Teilstrings miteinander verbunden. Diese Form der Mutation garantiert, dass die Nachkommen wohlgeformte Ausdrücke sind, was nicht der Fall wäre, wenn Programme als Strings manipuliert würden. Das Interesse an der genetischen Programmierung wurde durch John Kozas Arbeit angeregt (Koza, 1992(1), 1994(2)), geht aber zumindest auf frühe Experimente mit Maschinencode von Friedberg (1958)(3) und endlichen Automaten (finite-state automata) von Fogel et al. (1966)(4) zurück.
VsGenetische Programmierung: Wie bei den genetischen Algorithmen wird auch hier über die Wirksamkeit der Technik diskutiert. Koza et al. (1999)(5) beschreiben Experimente zur Verwendung genetischer Programmierung beim Entwurf von Schaltkreisen. Gute Übersichtstexte zu genetischen Algorithmen geben Mitchell (1996)(6), Fogel (2000)(7) und Langdon and Poli (2002)(8), sowie das kostenlose Online-Buch von Poli et al. (2008)(9).

1. Koza, J. R. (1992). Genetic Programming: On the Programming of Computers by Means of Natural Selection. MIT Press
2. Koza, J. R. (1994). Genetic Programming II: Automatic discovery of reusable programs. MIT Press.
3. Friedberg, R. M. (1958). A learning machine: Part I. IBM Journal of Research and Development, 2, 2–13.
4. Fogel, L. J., Owens, A. J., and Walsh, M. J. (1966). Artificial Intelligence through Simulated Evolution.
Wiley.
5. Koza, J. R., Bennett, F. H., Andre, D., and Keane, M. A. (1999). Genetic Programming III: Darwinian invention and problem solving. Morgan Kaufmann
6. Mitchell, M. (1996). An Introduction to Genetic Algorithms. MIT Press.
7. Fogel, D. B. (2000). Evolutionary Computation: Toward a New Philosophy of Machine Intelligence.
IEEE Press.
8. Langdon, W. and Poli, R. (2002). Foundations of Genetic Programming. Springer 9. Poli, R., Langdon, W., and McPhee, N. (2008). A Field Guide to Genetic Programming. Lulu.com.

Russell I
B. Russell/A.N. Whitehead
Principia Mathematica Frankfurt 1986

Russell II
B. Russell
Das ABC der Relativitätstheorie Frankfurt 1989

Russell IV
B. Russell
Probleme der Philosophie Frankfurt 1967

Russell VI
B. Russell
Die Philosophie des logischen Atomismus
In
Eigennamen, U. Wolf (Hg) Frankfurt 1993

Russell VII
B. Russell
On the Nature of Truth and Falsehood, in: B. Russell, The Problems of Philosophy, Oxford 1912 - Dt. "Wahrheit und Falschheit"
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Norvig I
Peter Norvig
Stuart J. Russell
Artificial Intelligence: A Modern Approach Upper Saddle River, NJ 2010