| Begriff/ Autor/Ismus |
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| Alltagssprache | Quine | V 127 Ontologie/QuineVsHeidegger: Ontologie besagt, man solle die Alltagssprache nicht beim Wort nehmen. V 128 Stattdessen denkt man sich etwas aus und richtet die Sprache danach aus. - ((s) Kein Primat der Sprache bei der Ontologie.) VII (f) 103 Alltagssprache/Quine: Alltagssprache ist letztlich fundamental, aber sie entscheidet nicht in logischen Fragen! >Ontologie/Quine. |
Quine I W.V.O. Quine Wort und Gegenstand Stuttgart 1980 Quine II W.V.O. Quine Theorien und Dinge Frankfurt 1985 Quine III W.V.O. Quine Grundzüge der Logik Frankfurt 1978 Quine V W.V.O. Quine Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989 Quine VI W.V.O. Quine Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995 Quine VII W.V.O. Quine From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953 Quine VII (a) W. V. A. Quine On what there is In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (b) W. V. A. Quine Two dogmas of empiricism In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (c) W. V. A. Quine The problem of meaning in linguistics In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (d) W. V. A. Quine Identity, ostension and hypostasis In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (e) W. V. A. Quine New foundations for mathematical logic In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (f) W. V. A. Quine Logic and the reification of universals In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (g) W. V. A. Quine Notes on the theory of reference In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (h) W. V. A. Quine Reference and modality In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VII (i) W. V. A. Quine Meaning and existential inference In From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953 Quine VIII W.V.O. Quine Bezeichnung und Referenz In Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982 Quine IX W.V.O. Quine Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967 Quine X W.V.O. Quine Philosophie der Logik Bamberg 2005 Quine XII W.V.O. Quine Ontologische Relativität Frankfurt 2003 Quine XIII Willard Van Orman Quine Quiddities Cambridge/London 1987 |
| Anführungszeichen | Tugendhat | II 109 Anführungszeichen/TugendhatVsHeidegger: Bei Heidegger sind die Anführungszeichen irreführenderweise weggelassen: Bsp "Was ihr eigentlich meint, wenn ihr den Ausdruck "seiend" gebraucht". Tugendhat: Dann ist es zweideutig, ob der Sinn des Wortes oder von Sein gemeint ist. - Das ist eine für Heidegger typische Verschiebung. >Zitat/Zitattilgung, >Ebenen, >Sinn, >Referenz, >Beschreibungsebenen. Wenn Heidegger nun nach dem Sinn von Sein fragt, fragt er nach dem Sinn2 von einem Sinn1 des Wortes. - Er fragt nach dem Sinn2 (was jedenfalls nicht der Sinn eines Wortes ist) von etwas, was wir meinen, wenn wir vom Sein eines Seienden sprechen - und was dieses etwas ist, wird offen gelassen. >Sein/Heidegger, >Sein, >Martin Heidegger, >Wörter, >Wortbedeutung, >Bedeutung, >Meinen. |
Tu I E. Tugendhat Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976 Tu II E. Tugendhat Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992 |
| Bewusstsein | Adorno | Grenz I 213 Bewusstsein/Heidegger/AdornoVsHeidegger/Grenz: Heidegger versucht nach Adorno, auf eine Stufe des Bewusstseins zurückzugreifen, die noch nicht einmal eine war, in der die Sprache (…) Bildlichkeit noch gar nicht erworben hatte. >Sprache, >Sprache und Denken, >Denken ohne Sprache, >Welt/Denken, >Realität, >M. Heidegger, >Sein/Heidegger. |
A I Th. W. Adorno Max Horkheimer Dialektik der Aufklärung Frankfurt 1978 A II Theodor W. Adorno Negative Dialektik Frankfurt/M. 2000 A III Theodor W. Adorno Ästhetische Theorie Frankfurt/M. 1973 A IV Theodor W. Adorno Minima Moralia Frankfurt/M. 2003 A V Theodor W. Adorno Philosophie der neuen Musik Frankfurt/M. 1995 A VI Theodor W. Adorno Gesammelte Schriften, Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel Frankfurt/M. 1071 A VII Theodor W. Adorno Noten zur Literatur (I - IV) Frankfurt/M. 2002 A VIII Theodor W. Adorno Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen Frankfurt/M. 2003 A IX Theodor W. Adorno Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 8: Soziologische Schriften I Frankfurt/M. 2003 A XI Theodor W. Adorno Über Walter Benjamin Frankfurt/M. 1990 A XII Theodor W. Adorno Philosophische Terminologie Bd. 1 Frankfurt/M. 1973 A XIII Theodor W. Adorno Philosophische Terminologie Bd. 2 Frankfurt/M. 1974 A X Friedemann Grenz Adornos Philosophie in Grundbegriffen. Auflösung einiger Deutungsprobleme Frankfurt/M. 1984 |
| Bürgertum | Arendt | Brocker I 366 Bürgertum/Handeln/Politik/Mündigkeit/Totalitarismus/ArendtVsHeidegger/Arendt: Arendt teilte Heideggers Annahme, dass »die Anmaßung alles Unbedingten«, in dessen Schatten sich die totale Herrschaft etabliert hatte, »hinter uns« zu lassen sei, und wollte untersuchen, wie die Vorstellung vom Menschen und vom Leben verschoben werden musste, um einen sensus communis für den Raum zu entwickeln, der Menschen gegeben war. Doch anders als Heidegger betont sie die Handlungsfähigkeit und das Gestaltungsvermögen der Bürger. >H. Arendt. Antonia Grunenberg, „Hannah Arendt, Vita Activa oder Vom tätigen Leben“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018 |
Arendt I H. Arendt Crises of the Republic: Lying in Politics. Civil Disobedience. On Violence. Thoughts on Politics and Revolution Boston 1972 Brocker I Manfred Brocker Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018 |
| Existenz | Carnap | Graeser I 42 Sein/CarnapVsHeidegger: Die Kopula "ist" ist nicht mit "es gibt" identisch a) Eigenschaftsbeziehung: Bsp "Shakespeare ist ein Dichter" b) Identitätsbeziehung: Bsp "Shakespeare ist der Dichter des Hamlet". >Kopula, >Existenz. I 43 Subtraktiver Fehlschluss/Fehlschluss der Subtraktion/QuineVsHeidegger: Aus dem bloßen Vorhandensein eines Worts auf das Vorhandensein von etwas zu schließen, was dieses Wort bedeutet. |
Ca I R. Carnap Die alte und die neue Logik In Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996 Ca II R. Carnap Philosophie als logische Syntax In Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993 Ca IV R. Carnap Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992 Ca IX Rudolf Carnap Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936 In Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977 Ca VI R. Carnap Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998 CA VII = PiS R. Carnap Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen In Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982 Ca VIII (= PiS) R. Carnap Über einige Begriffe der Pragmatik In Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982 Grae I A. Graeser Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002 |
| Gebrauchstheorie | Rorty | I 139 Sprache/Gebrauchstheorie/Rorty: Niemand würde sagen, es gäbe ein Bsp "Wesen des Verbrechens"œ, das sich durch eine Untersuchung unserer Sprache herausfinden ließe. Lösung: Es geht um soziale Praktiken, nicht nur um Sprachgebrauch. >Sprachgebrauch, >Gemeinschaft, >Konvention. II (c) 71f Rorty: analytische Philosophie VsGebrauchstheorie (VsBedeutungswandel) >Bedeutungswandel. III 36 RortyVsWittgenstein: Die Analogie zwischen Vokabularen und Werkzeugen hat einen Nachteil: Handwerker wissen gewöhnlich, welche Arbeit sie tun müssen, bevor sie die Werkzeuge suchen oder erfinden. Das ist von Dichtern nicht zu erwarten. >Gebrauch, >Vokabular. III 101 Gebrauchstheorie der Bedeutung/Rorty: Problem: dass man vorher weiß, für welchen Zweck man ein Werkzeug konstruiert. Bei der Sprache ist es nicht so! Solange wir noch dabei sind herauszufinden, wie sie sich nutzen lassen, können wir das Christentum, die Newtonsche Physik, die romantische Bewegung oder den politischen Liberalismus nicht als Werkzeuge betrachten! III 102 Gebrauchstheorie/Rorty: Problem: Die Zwecke der Sprache liegen noch gar nicht fest - anders als bei Werkzeugen. III 194 SellarsVsHeidegger/SellarsVsGebrauchstheorie: Physik hat Vorrang - HeideggerVsSellars. HeideggerVsWittgenstein: Nicht die Physik, sondern die Dichtung zeigt, dass das Sprachspiel unangemessen ist. >Sprachspiel, >Heidegger, >Wittgenstein, >Sellars. |
Rorty I Richard Rorty Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997 Rorty II Richard Rorty Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000 Rorty II (b) Richard Rorty "Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (c) Richard Rorty Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (d) Richard Rorty Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (e) Richard Rorty Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (f) Richard Rorty "Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (g) Richard Rorty "Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty III Richard Rorty Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992 Rorty IV (a) Richard Rorty "is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (b) Richard Rorty "Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (c) Richard Rorty "Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (d) Richard Rorty "Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty V (a) R. Rorty "Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998 Rorty V (b) Richard Rorty "Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty V (c) Richard Rorty The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992) In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty VI Richard Rorty Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000 |
| Gegenwart | Heidegger | Figal I 86 Ekstase: drei Formen: Gewesenheit, Gegenwart, Zukunft. Sie sind die Formen derzeit darin, dass sie unmittelbar ineinander umschlagen, die Zukunft als solche verweist auf die Wesenheit und diese auf die Gegenwart. >Zeit, >Gegenwart, >Vergangenheit, >Zukunft. Figal I 98 »Praesenz«: (horizontales Schema): Praesenz ist sowohl Anwesenheit als auch Abwesenheit. Abwesenheit ist ein besonderer Modus von etwas, entdeckt zu sein. (Aristoteles, >ousia Anwesenheit). Präsenz umfasst Gegenwart und Zukunft. I 98 FigalVsHeidegger: das legt nahe, Zukunft und die Wesenheit als Modifikationen der Präsenz zu fassen. Ihre dreifachen Gliederung hätte sich als Eigentümlichkeit des alltäglichen Daseins erwiesen. Damit hätte die am alltäglichen Dasein herausgearbeitete Zeitlichkeit selbst überschritten werden müssen. Schwierigkeit: es ist unmöglich, der Ursprungslogik seines Programms entsprechend die Philosophie aus der analog zur Aristotelischen Phronesis gedachten Alltäglichkeit des Daseins verständlich zu machen. Dazu hätte sich die die dreifach gegliederte Zeitlichkeit auch als die Zeit der Philosophie (und nicht nur der Alltäglichkeit) interpretieren lassen müssen. So ist die Philosophie nicht mehr aus der Struktur des alltäglichen Daseins zu erklären. Damit ist das Programm der Fundamentalontologie gescheitert. (+ I 98,99) Figal I 99 Heidegger interpretiert die Philosophie nun so um, dass sie gerade in der Struktur des Daseins verstanden wird. Dasein ist wesentlich philosophisch. Und Philosophie wird geschichtlich. >Dasein. |
Hei III Martin Heidegger Sein und Zeit Tübingen 1993 Figal I Günter Figal Martin Heidegger zur Einführung Hamburg 2016 |
| Hermeneutik | Heidegger | Gadamer I 259 Hermeneutik/Heidegger/Gadamer: Unter dem Stichwort einer „Hermeneutik der Faktizität“ stellte Heidegger der eidetischen Phänomenologie Husserls und der Unterscheidung von Tatsache und Wesen, auf der sie beruhte, eine paradoxe Forderung entgegen. Vgl. >Leben/Husserl. Heidegger: Die unbegründbare und unableitbare Faktizität des Daseins, die Existenz, und nicht das reine cogito als Wesensverfassung von typischer Allgemeinheit, sollte die ontologische Basis der phänomenologischen Fragestellung darstellen (...). Vorgeschichte/Gadamer: Die kritische Seite dieses Gedankens war gewiss nicht schlechthin neu. Sie war schon in der Weise einer Kritik am Idealismus von den Junghegelianern gedacht worden, und insofern ist es kein Zufall, dass der aus der geistigen Krise des Hegelianismus stammende Kierkegaard wie von anderen Kritikern des neukantianischen Idealismus so auch von Heidegger damals aufgegriffen wurde. Auf der anderen Seite sah sich aber diese Kritik am Idealismus damals wie heute dem umfassenden Anspruch der transzendentalen Fragestellung gegenüber. Sofern die transzendentale Reflexion kein mögliches Motiv des Gedankens in der Entfaltung des Inhalts des Geistes ungedacht lassen wollte - und das war seit Hegel der Anspruch der Transzendentalphilosophie -, hatte sie jeden möglichen Einwand in die totale Reflexion des Geistes immer schon einbezogen. HusserlVsHeidegger: (...) Husserl [konnte] das In-der-Welt-sein als ein Problem der Horizontintentionalität des transzendentalen Bewusstseins anerkennen, denn die absolute Historizität der transzendentalen Subjektivität musste auch den Sinn von Faktizität auszuweisen vermögen. Daher hatte Husserl in konsequentem Festhalten an seiner Leitidee des Ur-Ich sogleich gegen Heidegger einwenden können, dass der Sinn von Faktizität selber ein Eidos ist, also wesensmäßig der eidetischen Sphäre der Wesensallgemeinheiten angehöre.(1) Gadamer I 264 Verstehen/HeideggerVsDilthey/HeideggerVsHusserl: Verstehen (...) ist die ursprüngliche Vollzugsform des Daseins, das In-der-Weltsein (...). >Historismus/Heidegger. Gadamer I 267 Hermeneutik/Heidegger/Gadamer: [es ist die ] Frage, ob aus der ontologischen Radikalisierung, die Heidegger gebracht hat, etwas für den Aufbau einer historischen Hermeneutik gewonnen werden kann. Heideggers Absicht selber war gewiss eine andere, und man muss sich hüten, aus seiner existenzialen Analyse der Geschichtlichkeit des Daseins voreilige Konsequenzen zu ziehen. Die existenziale Analytik des Daseins schließt nach Heidegger kein bestimmtes geschichtliches Existenzideal in sich. Insofern beansprucht sie selbst noch für eine theologische Aussage über den Menschen und seine Existenz im Glauben eine apriorisch-neutrale Geltung. Gadamer I 268 Durch Heideggers transzendentale Interpretation des Verstehens gewinnt das Problem der Hermeneutik einen universalen Umriss, ja den Zuwachs einer neuen Dimension. Die Zugehörigkeit des Interpreten zu seinem Gegenstande, die in der Reflexion der historischen Schule keine rechte Legitimation zu finden vermochte (>Hermeneutik/Dilthey), erhält nun einen konkret aufweisbaren Sinn, und es ist die Aufgabe der Hermeneutik, die Aufweisung dieses Sinnes zu leisten. Dass die Struktur des Daseins geworfener Entwurf ist, dass das Dasein seinem eigenen Seinsvollzug nach Verstehen ist, das muss auch für den Verstehensvollzug gelten, der in den Geisteswissenschaften geschieht. Die allgemeine Struktur des Verstehens erreicht im historischen Verstehen ihre Konkretion, indem konkrete Bindungen von Sitte und Überlieferung und ihnen entsprechende Möglichkeiten der eigenen Zukunft im Verstehen selber wirksam werden. Das sich auf sein Seinkönnen entwerfende Dasein ist immer schon „gewesen“. Das ist der Sinn des Existenzials der Geworfenheit. Dass alles freie Sichverhalten zu seinem Sein hinter die Faktizität dieses Seins nicht zurück kann, darin lag die Pointe der Hermeneutik der Faktizität und ihr Gegensatz zu der transzendentalen Gadamer I 269 Konstitutionsforschung der Husserlschen Phänomenologie. (HeideggerVsHusserl, >Konstitution/Husserl). 1. Bemerkenswerterweise fehlt in allen bisherigen Husserliana fast ganz eine namentliche Auseinandersetzung mit Heidegger. Das hat gewiss nicht nur biographische Gründe. Vielmehr mochte sich Husserl immer wieder in die Zweideutigkeit verstrickt sehen, die ihm Heideggers Ansatz von „Sein und Zeit“ bald als transzendentale Phänomenologie und bald als Kritik derselben erscheinen ließ. Er konnte seine eigenen Gedanken darin wiedererkennen, und doch traten sie in ganz anderer Frontstellung, in seinen Augen in polemischer Verzerrung, auf. |
Hei III Martin Heidegger Sein und Zeit Tübingen 1993 Gadamer I Hans-Georg Gadamer Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik 7. durchgesehene Auflage Tübingen 1960/2010 Gadamer II H. G. Gadamer Die Aktualität des Schönen: Kunst als Spiel, Symbol und Fest Stuttgart 1977 |
| Ich | Heidegger | Frank I 566f Ich/Heidegger: die Frage "Was bin ich?" beantwortet sich von allein: "ich bin der Urheber dieser Frage" ähnlich Gabriel Marcel - David Kaplan dito. EvansVs: dass ich ein körperliches Subjekt bin, ist überhaupt nicht so sicher wie dass ich denke (Evans wie Descartes, DescartesVsHeidegger). Heideggers Prinzip kann die Inkohärenz der Vorstellung, dass ich von meinem Körper verschieden bin, gar nicht zeigen. - Es kann auch nicht zeigen, dass x in irgendeiner Instantiierung körperlich ist oder nicht. >Körper, >Identität/Evans, >Selbstbewusstsein/Evans, >Subjekt. Gareth Evans(1982): Self-Identification, in: G.Evans The Varieties of Reference, ed. by John McDowell, Oxford/NewYork 1982, 204-266 |
Hei III Martin Heidegger Sein und Zeit Tübingen 1993 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Identität | Heidegger | Adorno XIII 80 Identität/Heidegger/AdornoVsHeidegger: Die absolute Identität, wie sie von Heidegger in seiner Lehre von dem Sein heute stipuliert wird, ist in einer ihrer unbewussten und deshalb verderblichen, aber ganz ähnlichen Weise Identitätsdenken: In ihr wird verkappt der absolute Primat des Subjekts behauptet, und ihr Anspruch, sie sei etwas anderes als Idealismus muss deshalb notwendig zu Protest gehen. >Ich, >Identität, >Subjekt, >Idealismus, >Absolutheit. |
Hei III Martin Heidegger Sein und Zeit Tübingen 1993 A I Th. W. Adorno Max Horkheimer Dialektik der Aufklärung Frankfurt 1978 A II Theodor W. Adorno Negative Dialektik Frankfurt/M. 2000 A III Theodor W. Adorno Ästhetische Theorie Frankfurt/M. 1973 A IV Theodor W. Adorno Minima Moralia Frankfurt/M. 2003 A V Theodor W. Adorno Philosophie der neuen Musik Frankfurt/M. 1995 A VI Theodor W. Adorno Gesammelte Schriften, Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel Frankfurt/M. 1071 A VII Theodor W. Adorno Noten zur Literatur (I - IV) Frankfurt/M. 2002 A VIII Theodor W. Adorno Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen Frankfurt/M. 2003 A IX Theodor W. Adorno Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 8: Soziologische Schriften I Frankfurt/M. 2003 A XI Theodor W. Adorno Über Walter Benjamin Frankfurt/M. 1990 A XII Theodor W. Adorno Philosophische Terminologie Bd. 1 Frankfurt/M. 1973 A XIII Theodor W. Adorno Philosophische Terminologie Bd. 2 Frankfurt/M. 1974 |
| Ist | Tugendhat | II 27f Sein/"ist"/Kopula/Tugendhat: dreifache Bedeutung von Sein (schon Platon, Sophistes): 1. Existenz, 2. Prädikation 3. Identität. II 116 Sein/Heidegger/Tugendhat: "Der Himmel ist blau" (Bsp von Heidegger). TugendhatVsHeidegger: Auf welches Seiende bezieht sich "ist"? Auf den Himmel oder auf das, was mit "blau" gemeint ist? - Daher soll man die Orientierung am Seienden weglassen. >Prädikation, >Zuschreibung, >Kopula, vgl. >Gleichheitszeichen, >Gleichheit, >Identität, >Existenz. |
Tu I E. Tugendhat Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976 Tu II E. Tugendhat Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992 |
| Konzeptualismus | Tugendhat | I 72f Veritatives Sein/Tugendhat: "es ist der Fall, dass p" (Vgl. >Tatsachen/Tugendhat). - VsGegenstandstheorie. Gegenstandstheorie/Tugendhat: Sachverhalte werden als Gegenstände aufgefasst. VsKonzeptualismus (Begriffe für Gegenstände) - immateriell - aber auch VsVorstellung. Tugendhat: Stattdessen: Sprache als Grundverfassung (ja/nein-Struktur). TugendhatVsMittelalterliche Theorien: verum als "transzendentalen" Bestimmung des ens neben unum und aliquid. - Hätte Aristoteles sich auf das veritative Sein bezogen, so hätte er eine Semantik der Behauptung ausbilden können. >Aristoteles, >Sein. I 91 VsHeidegger: Ese geht um das Sein von Tatsachen statt "alles Sein ist Sein von Seiendem". I 184f Def Konzeptualismus/Tugendhat: die Theorie, dass Prädikat = Begriff (conceptus). Das Prädikat steht für etwas, denn sonst hätte die Verwendung des Prädikats keine objektive Grundlage. >Prädikate, >Referenz. I 185 Nominalismus: bestreitet, dass wir tatsächlich immer etwas vorstellen, wenn wir ein Prädikat sinnvoll verwenden. Wie können den Satz von dem roten Schloss auch verstehen, ohne eine konkrete Vorstellung zu haben. >Nominalismus, >Universalien. KonzeptualismusVsNominalismus: Missverständnis: Die Vorstellung muss nicht sinnlich sein. NominalismusVsKonzeptualismus: Es gibt keine "allgemeine Vorstellung" oder Vorstellung von etwas Allgemeinem. - Diese Charakterisierung gibt es erst seit Wittgensteins Philosophischen Untersuchungen. >Allgemeinheit, >Ludwig Wittgenstein. I 189 VsKonzeptualismus: Gegenstände sind entbehrlich. >Konzeptualismus/Quine. Nominalismus: 1. Sprachliches Zeichen gehört in das intersubjektive Sichverständigen. Frage: Ist dann intrasubjektives Verstehen überflüssig? 2. Das Zeichen ergibt positive Erklärung für intersubjektive Bedeutung. I 204 Konzeptualismus/Tugendhat: Der Konzeptualismus muss nichtsinnliche Vorstellungen postulieren, weil keine sinnliche Vorstellung "allen Farbtönen" entspricht. >Vorstellung, >Farben. |
Tu I E. Tugendhat Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976 Tu II E. Tugendhat Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992 |
| Leere Menge | Frege | IV 13f Nichts/FregeVsHeidegger: Die Substantivierung von nichts führt zu Paradoxien. Bsp Dass die leere Menge in jeder Menge, auch der Allklasse, enthalten ist. Das führt nicht dazu, dass die Allklasse mit der Nullklasse ("mit dem Nichts") identisch ist. >Nichtexistenz, >Paradoxien, >Null, >Identität; vgl. >Nichts/Heidegger. IV 98 Teilmenge/Element/Frege: Teilmengen und Elemente müssen immer unterschieden werden. FregeVsSchröder/FregeVsGebietekalkül: Die Null darf nicht als Element in jeder Klasse enthalten sein, sonst wäre sie von der jeweiligen Mannigfaltigkeit abhängig - einmal wäre sie nichts, einmal wäre sie etwas (Bsp Negation von a). Lösung: Null als Teilmenge (leere Menge). >Teilmengen. IV 100 Null/0/leere Menge/FregeVsSchröder/Frege: Die Null darf nicht als Element in einer anderen Klasse enthalten sein (> Günter Patzig, Einleitung zu Frege IV), sondern nur als Klasse untergeordnet. (+ IV 100/101). ((s) Null ist nur als Teilmenge in jeder anderen Menge enthalten.) IV 102 Nullklasse/leere Menge/Einerklasse/FregeVsSchröder: Eine Einerklasse braucht gar nicht erst gebildet zu werden, wenn a ein Individuum der Mannigfaltigkeit ist, so ist a damit auch eine Klasse und es ist nicht nötig, diese Klasse a noch als neues Individuum zuzulassen, es ist schon ein solches. Es ist auch gar nicht nötig, dass eine Klasse als Individuum einer Mannigfaltigkeit gegeben sei. Es kommt gar nicht auf die subter-, sondern auf die sub-Beziehung an. ((s) Teilmenge, nicht Element.) >Einerklasse/Quine. IV 108 Null/Frege/(s): Lösung: Die Null entspricht der Klasse der sich selbst ungleichen Gegenstände. Dann hat das Nullzeichen eine Bedeutung. Logische Form: "Entweder es gibt keine sich selbst ungleichen Gegenstände, oder sie fallen alle mit P zusammen". >Zahlen/Frege. |
F I G. Frege Die Grundlagen der Arithmetik Stuttgart 1987 F II G. Frege Funktion, Begriff, Bedeutung Göttingen 1994 F IV G. Frege Logische Untersuchungen Göttingen 1993 |
| Metaphysik | Bubner | I 19 Metaphysik/Bubner: ihr Höhepunkt bei Hegel (nach Kants Verwerfung) verkündete die Wiederaufnahme des antiken Projekts. Erneuerung der Metaphysik. Provokation: dass sie nicht in Gegensatz zur Wissenschaft, sondern als notwendige Vervollkommnung zu sehen sei. I 134 Metaphysik/Heidegger: Woher kommt sie? (Heidegger VsMetaphysik). BubnerVsHeidegger: die Frage widerspricht einer philosophia perennis, die die ewigen Fragen verwaltet. Woher kommt das Bedürfnis, so offenkundig leere Fragen wie die nach dem Sein schlechthin, zu thematisieren? Metaphysik/Bubner: 1. These sie war keineswegs ein ewiger Begleiter der Menschheit, sondern hat sich als Aufgabe der Philosophie herausgebildet angesichts besonderer Erfahrungen. Die ältesten Dokumente der Philosophie sind einerseits so tiefsinnig andererseits so unspezifisch, dass das Etikett Metaphysik nicht darauf passt. Metaphysik/Antike: erstmals bei Platon genannt. Die Vorsokratiker scheitern seiner Meinung nach vor der Aufgabe wirklichen Begreifens. so entsteht Metaphysik. Metaphysik/Bubner: Krise bei Descartes und Kant. I 136 Skepsis/Antike/Bubner: bedeutete ursprünglich nur genaue Prüfung und Urteilsenthaltung (>Epoché)! Metaphysik/Bubner: als oberste Erkenntnis aus Kräften reiner Vernunft kann sie gar nicht anders als dogmatisch verfahren. So ist Skepsis der natürliche Feind der Metaphysik. I 144 Metaphysik/Bubner: 3. These die transzendentale Revolution Kants entspringt nicht einem genialen Einfall, sondern der Erfahrung mit dem Misslingen der Metaphysik in ihrer bisherigen Geschichte, sie dient der Beseitigung dieses Mangels und der Einsicht in die Leistungsfähigkeit der Vernunft selber. I 149 Metaphysik/Bubner: 4. These auch den Beginn der Metaphysik leitet eine Erfahrung, welche die neue Disziplin auf den Weg bringt Es ist dies freilich keine Erfahrung mit der Metaphysik, sondern eine ursprüngliche Erfahrung, die das Wissen mit sich macht, wenn es in Verfolgung seiner Intention seine Mängel diagnostiziert. So realisiert die Metaphysik ein Urinteresse jeglichen Wissens. |
Bu I R. Bubner Antike Themen und ihre moderne Verwandlung Frankfurt 1992 |
| Metaphysik | Habermas | Rorty II 27 HabermasVsDerrida, HabermasVsHeidegger/Rorty: »Subjektphilosophie«: ist ein verfehlter metaphysischer Versuch, das Öffentliche und das Private zu kombinieren. >Subjektphilosophie, >M. Heidegger, >J. Derrida. Fehler: Es ist ein Fehler, zu denken, dass Reflexion und Introspektion das leisten könnten, was in Wirklichkeit erst durch die Ausweitung des Diskussionsrahmens und der Teilnehmer bewirkt werden kann. >Introspektion, >Diskurs, >Diskurstheorie, >Deliberative Demokratie, >Verständigung/Habermas. |
Ha I J. Habermas Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988 Ha III Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981 Ha IV Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981 Rorty I Richard Rorty Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997 Rorty II Richard Rorty Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000 Rorty II (b) Richard Rorty "Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (c) Richard Rorty Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (d) Richard Rorty Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (e) Richard Rorty Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (f) Richard Rorty "Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (g) Richard Rorty "Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty III Richard Rorty Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992 Rorty IV (a) Richard Rorty "is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (b) Richard Rorty "Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (c) Richard Rorty "Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (d) Richard Rorty "Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty V (a) R. Rorty "Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998 Rorty V (b) Richard Rorty "Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty V (c) Richard Rorty The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992) In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty VI Richard Rorty Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000 |
| Naturgesetze | Heidegger | Rorty VI 199f Wahrheit/Mensch/Realität/Welt/Erkenntnis/Existenz/Naturgesetze/Heidegger/Rorty: Vor Newton sind Newtons Gesetze für Heidegger weder wahr noch falsch gewesen. BrandomVsHeidegger: Die Wahrheiten gab es schon vor dem Auftauchen der entsprechenden Wörter. Brandom: sonst entstehen Paradoxien. >Paradoxien, >Sinn, >Referenz, >Bedeutung, >Gesetze, >Wirklichkeit, vgl. >Tatsachen, >Sachverhalte, >Welt/Denken, >Realität, >Physik, >Natur. |
Hei III Martin Heidegger Sein und Zeit Tübingen 1993 Rorty I Richard Rorty Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997 Rorty II Richard Rorty Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000 Rorty II (b) Richard Rorty "Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (c) Richard Rorty Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (d) Richard Rorty Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (e) Richard Rorty Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (f) Richard Rorty "Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (g) Richard Rorty "Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty III Richard Rorty Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992 Rorty IV (a) Richard Rorty "is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (b) Richard Rorty "Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (c) Richard Rorty "Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (d) Richard Rorty "Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty V (a) R. Rorty "Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998 Rorty V (b) Richard Rorty "Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty V (c) Richard Rorty The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992) In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty VI Richard Rorty Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000 |
| Nominalismus | Rorty | II (f) 124 Def Nominalismus/Rorty: Nominalismus ist die These, alle Wesenheiten seien nominaler Art und alle Notwendigkeiten de dicto. Keine Gegenstandsbeschreibung trifft in höherem Maße die eigentliche Natur eines Gegenstands als irgend eine andere Beschreibung. >de dicto, >de re, >Notwendigkeit, >Wesen. NominalismusVsPlaton: Die Natur kann nicht an ihren Gelenken zergliedert werden. Materialistische MetaphysikVsNominalismus: Nominalisten seien Vertreter eines "sprachgebundenen Idealismus". Die Materialisten glauben nämlich, Dalton und Mendelejew hätten tatsächlich die Natur an ihren Gelenken zerlegt. (Auch Kripke). Wittgenstein sei bloß von Worten betört. >Materialismus, >Wittgenstein. II (f) 125 Nominalismus: Protest gegen jede Art von Metaphysik. >Metaphysik. Von Hobbes wurde der Nominalismus irrtümlich mit dem Materialismus verknüpft. Quine bringt ihn immer noch damit in Verbindung. RortyVs: Das handelt sich den Widerspruch ein, wenn sie meinen, durch Wörter für die kleinsten Materieteilchen werde die Natur in einer Weise zergliedert, in der das mit anderen Wörtern nicht gelingt! >Naturalisierte Erkenntnistheorie. Ein widerspruchsfreier Nominalismus muss betonen, dass der Prognoseerfolg eines solchen Vokabulars für den »ontologischen Rang« ohne Bedeutung ist. NominalismusVsHeidegger: Wörter wie "Physis" oder "Wesen" sind nicht "elementarer" als Wörter wie "Rosenkohl" oder "Fußball". II (f) 126 Nominalismus: (wie Gadamer): Sofern wir überhaupt etwas verstehen, verstehen wir es mit Hilfe einer Beschreibung, und privilegierte Beschreibungen gibt es nicht! Nominalismus: Was bei den Metaphysikern Annäherung an etwas feststehendes, verborgenes ist, ist bei den Nominalisten Erfindung eines Diskurses. >Diskurs. Nominalismus/RortyVsQuine: Der Nominalismus teilt die Natur nicht sicherer auf und schafft genauso wenig Sicherheit darüber, welche Ontologie die wahre ist. - (Vs Verknpfüung von Nominalismus mit Materialismus). |
Rorty I Richard Rorty Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997 Rorty II Richard Rorty Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000 Rorty II (b) Richard Rorty "Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (c) Richard Rorty Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (d) Richard Rorty Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (e) Richard Rorty Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (f) Richard Rorty "Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (g) Richard Rorty "Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty III Richard Rorty Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992 Rorty IV (a) Richard Rorty "is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (b) Richard Rorty "Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (c) Richard Rorty "Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (d) Richard Rorty "Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty V (a) R. Rorty "Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998 Rorty V (b) Richard Rorty "Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty V (c) Richard Rorty The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992) In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty VI Richard Rorty Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000 |
| Sein | Nietzsche | Ries II 28 Sein/Nietzsche: Nicht mehr das Sein, sondern »Schein« als das apollinische Sublimat der Welt des Werdens ist das primäre. (Von Schopenhauer übernommen): »pessimistischer Grundgedanke« von der »Grausamkeit des Seins«, dessen Eigenschaften sind aber nur mehr ästhetisch definiert. >Ästhetik/Nietzsche. Ries II 110 Sein/Nietzsche: Es gibt kein Sein. (NietzscheVsHeidegger). >Schein/Nietzsche. Danto III 134 Ich/Nietzsche/Danto: (Die Vernunft) glaubt an’s „Ich“, an’s Ich als Sein, an’s Ich als Substanz und projiziert den Glauben an die Ich-Substanz auf alle Dinge – es schafft erst damit den Begriff ‚Ding‘…Das Sein wird überall als Ursache hineingedacht, untergeschoben; aus dem Begriff ‚Ich‘ folgt erst, als abgeleitet, der Begriff ‚Sein‘… (1) >Ich/Nietzsche, >Subjekt/Nietzsche, >Psychologie/Nietzsche, >Selbst/Nietzsche. !. F. Nietzsche, Götzen-Dämmerung, KGW VI,3 S. 71. |
Nie I Friedrich Nietzsche Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009 Nie V F. Nietzsche Beyond Good and Evil 2014 Ries II Wiebrecht Ries Nietzsche zur Einführung Hamburg 1990 Danto I A. C. Danto Wege zur Welt München 1999 Danto III Arthur C. Danto Nietzsche als Philosoph München 1998 Danto VII A. C. Danto The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005 |
| Sprache | Rorty | I 16ff Spiegel: Sprache ist ein Werkzeug und kein Spiegel (Rorty wie Wittgenstein). I 206 Sprache: Die Besonderheit der Sprache liegt nicht darin, dass sie »die Qualität unserer Erfahrung verändert« oder »dem Bewusstsein neue Perspektiven eröffnet«. Ihr Erwerb verschafft uns vielmehr Eintritt in eine Gemeinschaft, deren Mitglieder ihre Behauptungen einander gegenüber rechtfertigen. >Sprachgemeinschaft, >Gemeinschaft, >Rechtfertigung. I 228 Rorty: Wir können Quines Ziele verfolgen, ohne uns seiner Mittel zu bedienen: Wir geben zu, dass die Welt in einer wahrheitsfunktionalen Sprache vollständig beschrieben werden kann, räumen jedoch gleichzeitig ein, dass Teile von ihr auch in einer intensionalen Sprache beschreibbar sind. >Wahrheitsfunktionen, >Intensionen. Könnten wir nicht auf Intentionen Bezug nehmen, wir wären immer noch in der Lage, jeden beliebigen Weltausschnitt zu beschreiben. III 25 Vokabulare: Die Welt bevorzugt nicht ein Vokabular vor anderen. Newtons Vokabular macht es uns leichter, die Welt zu beschreiben als das von Aristoteles, die Welt bevorzugt es aber nicht! Das menschliche Selbst wird durch Vokabulare geschaffen. >Vokabular, >Selbst, >Welt. III 41 Rorty These: Die Geschichte der Sprache und damit der Künste, Wissenschaften und Moral als Geschichte der Metapher betrachten heißt, das Bild zu verabschieden, in dem Bewusstsein oder Sprache sich immer besser für Zwecke eignen, die Gott oder die Natur auferlegt haben. Bewusstsein hat sich in der Evolution einfach ergeben, es ist nicht etwas, auf das der ganze Prozess abzielte. >Teleologie, >Bewusstsein. III 156 Sprache: Menschen wollen in ihren eigenen Termini beschrieben werden. III 190 Sprache/Laut/Klang/Heidegger/Rorty: Für Heidegger hing philosophische Wahrheit von der Wahl der Phoneme, dem Lauten der Wörter selbst ab. >Phoneme, >Sprache/Heidegger, >Wahrheit/Heidegger, >Heidegger. III 197 Urworte/RortyVsHeidegger: Solche Worte wären völlig nutzlos für Leute, die Heideggers Assoziationen nicht teilen. III 190 Schrift/Sprache/DerridaVsHeidegger/Rorty: Derrida stellt Heidegger auf den Kopf: Er besteht auf der »Priorität des Geschriebenen«. - Schrift statt Laute - Denken soll "dichterisch" werden - "Die Sprache spricht." >Schrift, >Derrida. |
Rorty I Richard Rorty Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997 Rorty II Richard Rorty Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000 Rorty II (b) Richard Rorty "Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (c) Richard Rorty Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (d) Richard Rorty Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (e) Richard Rorty Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (f) Richard Rorty "Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (g) Richard Rorty "Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty III Richard Rorty Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992 Rorty IV (a) Richard Rorty "is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (b) Richard Rorty "Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (c) Richard Rorty "Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (d) Richard Rorty "Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty V (a) R. Rorty "Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998 Rorty V (b) Richard Rorty "Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty V (c) Richard Rorty The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992) In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty VI Richard Rorty Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000 |
| Terminologien | Tugendhat | I 72f Veritatives Sein/Tugendhat: "es ist der Fall, dass p". - VsGegenstandstheorie - VsKonzeptualismus (Begriffe für Gegenstände) - immateriell - aber auch VsVorstellung - stattdessen: Sprache als Grundverfassung (ja/nein-Struktur). - TugendhatVsMittelalterliche Theorien: verum als "transzendentalen" Bestimmung des ens neben unum und aliquid - hätte Aristoteles sich auf das veritative Sein bezogen, so hätte er eine Semantik der Behauptung ausbilden können. I 91 VsHeidegger: Sein von Tatsachen statt "alles Sein ist Sein von Seiendem". I 162f Gegenstandstheorie/TugendhatVs: Sachverhalte als Gegenstände aufgefasst - VsWittgenstein/ VsTractatus: Sachverhalte als Verbindung von Gegenständen, Tatsache als Bestehen von Sachverhalten - Wittgenstein, spät: (Selbstkritik): "Komplex nicht gleich Tatsache". I 217 Gegenstandstheorie sah über die kommunikative Funktion der Sprache einfach hinweg. I 337 Sing Term/TugendhatVsGegenstandstheorie: kann das »stehen für« nicht verständlich machen. Auch nicht seinen eigenen Grundbegriff, den des Gegenstandes. I 338 Frege: singuläre Termini sind unselbständige Ausdrücke. I 246 hysteron-proton/Tugendhat: das Spätere früher - Fehlschluss der Vertauschung der Implikationsbeziehung - hier: auch ein Sachverhalt lässt sich immer nur seinerseits durch Sätze identifizieren. I 266 Def Ausweisungsspiel/Tugendhat: dass die Verwendungsregel, die erklärt wird, als Verifikationsregel zu verstehen ist - (pro) - ((s) Gebrauch > Wahrheitsbedingungen, >Bedeutung.) I 276 Die Spielregeln des Ausweisungspiels sind Verifikationsregeln. |
Tu I E. Tugendhat Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976 Tu II E. Tugendhat Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992 |
| Unbewusstes | Searle | I 160f Unbewusstes/Searle: Unbewusstes ist bei Freud nach dem Modell des Bewusstseins aufgebaut (Searle pro). VsHeidegger: Hämmern ist nicht unbewusst sondern nicht aufmerksam. Es gibt zwei Unterschiede: bewusst/unbewusst und Peripherie/Zentrum. >Aufmerksamkeit. I 192f SearleVsFreud: Unbewusstes ist bei ihm wie Fische tief unten im Meer (falsche Idee von geistiger Konstanz). Beim Auftauchen haben sie dieselbe Form. Das ist problematisch. Falsche Analogie: Bewusstsein/Wahrnehmung (Regress). ((s) Vgl. >Wahrnehmung/Rorty.) Searle: Diese Analogie verlangt noch eine weitere Beschreibungsebene, die es nicht gibt. Unbewusstes nach dem Modell von Bewusstsein: Was soll die Ontologie des Unbewussten sein, solange es unbewusst ist (Revolte = Vaterhass?). Wenn ich den Gegenstand (Fahrrad) aus der Wahrnehmung wegnehme, ist es eine Halluzination, doch genau das kann ich bei bewussten Gedanken nicht machen, um so etwa das Unbewusste zu erhalten. |
Searle I John R. Searle Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996 Searle II John R. Searle Intentionalität Frankfurt 1991 Searle III John R. Searle Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997 Searle IV John R. Searle Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982 Searle V John R. Searle Sprechakte Frankfurt 1983 Searle VII John R. Searle Behauptungen und Abweichungen In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Searle VIII John R. Searle Chomskys Revolution in der Linguistik In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Searle IX John R. Searle "Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219 In Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005 |
| Verifikation | Danto | I 80 Heidegger/VsHeidegger/DantoVsCarnap/Danto: Heideggers "Das Nichts nichtet" ist keineswegs unverifizierbar. Wir alle kennen es als Existenzangst. >Nichts/Heidegger, >M. Heidegger, >R. Carnap, >Verifikation, >Verifizierbarkeit. |
Danto I A. C. Danto Wege zur Welt München 1999 Danto III Arthur C. Danto Nietzsche als Philosoph München 1998 Danto VII A. C. Danto The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005 |
| Wörter | Heidegger | Cardorff II 68 Wörter/Heidegger/Cardorff: Heideggers etymologische Herleitungen sind umstritten. >TugendhatVsHeidegger. Bsp "Ursprünglich bedeutet "Ort": die Spitze des Speers". .."Der Ort versammelt zu sich ins Höchste und Äußerste. Das Versammelnde durchwest und durchdringt alles. Der Ort, das Versammelnde, holt zu sich ein. Vgl. >Wortbedeutung, >Begriffe, >Wörter, >Bedeutung, >Bedeutungswandel, >Theorienwandel. |
Hei III Martin Heidegger Sein und Zeit Tübingen 1993 Hei II Peter Cardorff Martin Heidegger Frankfurt/M. 1991 |
| Wörter | Rorty | III 194 Elementare Worte/Heidegger: sind solche, die Kraft haben, nicht nur Brauchbarkeit. RortyVsHeidegger: Solche Wörter sind nicht näher am Sein sondern näher an uns. >Sein/Heidegger, >Sprache/Heidegger, >Sprache/Rorty. |
Rorty I Richard Rorty Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997 Rorty II Richard Rorty Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000 Rorty II (b) Richard Rorty "Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (c) Richard Rorty Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (d) Richard Rorty Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (e) Richard Rorty Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (f) Richard Rorty "Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (g) Richard Rorty "Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty III Richard Rorty Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992 Rorty IV (a) Richard Rorty "is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (b) Richard Rorty "Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (c) Richard Rorty "Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (d) Richard Rorty "Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty V (a) R. Rorty "Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998 Rorty V (b) Richard Rorty "Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty V (c) Richard Rorty The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992) In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty VI Richard Rorty Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000 |