Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Allwissenheit Hintikka II XV
Logische Allwissenheit/Hintikka: These: ist nur ein angebliches Problem. ChomskyVsHintikka: dieser hat das angebliche Paradox als Grund für seine Ablehnung jeglicher modell-theoretischer Semantik für propositionale Einstellungen angeführt.
HintikkaVsChomsky: sein Problem ist schon vor langer Zeit gelöst worden.
II 21
Allwissenheit/Lösung/Hintikka: wir müssen erlauben, dass Individuen nicht in jeder möglichen Welt existieren müssen. Sonst müssten alle Weltlinien stets ad libitum ausdehnbar sein, dann würde jeder wissen müssen, was ein Individuum in jeder Welt (in welcher Verkleidung (Guise) auch immer) wäre, und zwar auf der Basis der Form von Wissen + indirekte W-Frage.
II 23
Logische Allwissenheit/epistemische Logik/Modelltheorie/Hintikka: Problem: Angenommen (S1 › S2) d.h. alle Modelle von S1 sind Modelle von S2. Dann sind alle epistemischen Alternativen, in denen S1 wahr ist, solche, in denen S2 wahr ist.
Problem: daraus folgt, dass für jeden Wissenden b und jedes Szenarium gilt:
(3.1) {b} KS1 › {b} K S2.
D.h. man muss alle logischen Konsequenzen aus seinem Wissen auch wissen.
Das hat einige zur Ablehnung der Modelltheorie geführt.
Modelltheorie/HintikkaVsVs: das folgt aber nur, wenn man die Allwissenheit nicht vermeiden kann, und man kann sie vermeiden.
Lösung: man kann eine Teilmenge von logischen Konsequenzen (S1 › S2) finden, für die (3.1) gilt.
(i) diese Teilmenge kann syntaktisch beschränkt werden. Die Zahl der freien Individuensymbole zusammen mit der Zahl von Schichten von Quantoren beschränken die Zahl der Individuen, die in einem Satz S (oder in einem Argument) berücksichtigt werden können.
Lösung: diese Zahl (Parameter) sollte an keiner Stelle der Argumentation größer sein als die in S1 oder S2 ist.
Problem: es gibt noch kein einfaches axiomatisch-deduktives System dafür.

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Anapher Kamp Cresswell I 184
Anapher/Kamp/Heim: These: ein Diskurs-Abschnitt kann als „langer Satz“ aufgefasst werden. HintikkaVsKamp: das ist unnatürlich.
CresswellVsHintikka: pro Kamp. Es geht ja nur um einen semantischen ((s) nicht syntaktischen) Gesichtspunkt. An der Oberfläche haben wir verschiedene Sätze.
Hintikka: These: eine Theorie wie die von Kamp/Heim kann nicht auf Frage-Antwort-Spiele angewendet werden.
CresswellVsHintikka: das geht wohl: Bsp
(14) Hier ist eine Biene im Zimmer
(15) Wird sie mich stechen?
I 185
Auf einer gewissen Ebene kann man (14) und (15) als Konjunktion auffassen.

Kamp I
Kamp
From Discourse to Logic: Introduction to Modeltheoretic Semantics of Natural Language, Formal Logic and Discourse Representation Theory (Studies in Linguistics and Philosophy)

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Ereignisse Hintikka II 81
Ereignis/Hintikka: ein Ereignis kann nicht in der Raumzeit bewegt werden. D.h. dass Ereignisse nur identifiziert werden können, wenn die Welten eine gemeinsame Geschichte haben. Ereignis/Querwelteinidentifikation/Hintikka: ist relativ zu einer propositionalen Einstellung. Dazu brauchen wir noch eine bessere Fundierung der Theorie.

Identifikation/Raumzeit/KripkeVsHIntikka/QuineVsHintikka/Hintikka: beide wenden (aus verschiedenen Gründen) ein, dass raumzeitliche Kontinuität nicht immer einen präzisen Sinn hat.
SaarinenVsHintikka: die Identität von Individuen, die in mehreren Welten auftreten, ist auch dann nicht immer für alle diese Möwe wohldefiniert.
Hintikka: dito: in Glaubenskontexten kann es sein, dass ein Individuum unter einer Beschreibung identifiziert wird, nicht aber unter einer anderen.
Das muss auch so sein, denn sonst wären wir wieder gewissermaßen allwissend.
Mögliche welten: wir müssen auch vorsichtig sein, einen „gemeinsamen Grund“ von allen Möwe anzunehmen. Wir teilen sicher keinen Teil der Raumzeit, sondern einen Teil der Tatsachen. ((s) epistemisch statt ontologisch).
Welt/Tractatus/Wittgenstein/Substanz/Hintikka: bei Wittgenstein ist die Welt die Summe der Tatsachen, nicht der Gegenstände: zu einer geteilten Raumzeit würde das nur durch zusätzliche Annahmen.
Querwelteinidentität/Hintikka: scheint verloren, wenn wir es nur mit einer Menge von Tatsachen ((s) epistemisch) zu tun haben und uns eine gemeinsame Raumzeit fehlt.
II 82
Re-Identifikation: von physikalischen Objekten ist zunächst nötig, um danach zur Querwelteinidentifikation zu gelangen.

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Glauben Hintikka Schiffer I 287
Glauben/mögliche Welt/MöWe/Hintikka: (1969): These: "Ralph glaubt, dass Flundern schnarchen" ist wahr in allen möglichen Welten, die mit Ralphs Glauben kompatibel sind. - SchifferVsHintikka: 1. daraus folgt, dass Ralph auch alles glaubt, was von seinem Glauben logisch beinhaltet (entailed) ist. ((s) > logische Allwissenheit).
2. Dass er alles glaubt, wenn er irgendwelche inkonsistenten Glaubenseinstellungen hat.

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
Identitätsbedingungen Hintikka II 143
Eindeutigkeitsbedingung/W-Fragen/Antwort/Hintikka: die Bedingung dafür, das etwas eine vollständige und eindeutige Antwort auf eine Wer-Frage (mehrdeutig) ist, ist zunächst, dass (8) (7) implizieren muss, (6) Wer ist der Mann dort drüben?
(7) Ich weiß, wer der Mann dort drüben ist
Bsp es ist Sir Norman Brook.
(8) Ich weiß, dass der Mann dort Sir Norman Brook ist.
Problem: der Schritt von (8) nach (7) ist der einer existentiellen Generalisierung (EG).
II 144
Problem: dazu brauchen wir eine zusätzliche Prämisse. Bsp (13) (Ex) Ki (Sir Norman Brook = x).
(nicht-gespiegelter Quantor, wahrnehmungsmäßig)
„Ich weiß, wer Norman Brook ist.“
II 145
HintikkaVsQuine: Quine erkennt nicht die Rolle, die meine Eindeutigkeitsbedingungen spielen: Quine: sagt, dass man diese Bedingungen auch auf Glauben, Wissen usw. übertragen kann.
Quine: Hintikka verlangt, dass das Subjekt weiß wer oder was die Person oder das Ding ist. Wen oder was der Term designiert.
HintikkaVsQuine: dieser denkt, ich würde nur eine Art von Eindeutigkeitsbedingung gebrauchen.
Lösung: die semantische Situation zeigt den Unterschied: die Relation zwischen den Bedingungen für verschiedene propositionale Einstellungen (Glauben, Sehen, Wissen) ist eine der Analogie, nicht der Identität.
Lösung: die Mengen kompatibler Welten sind im Fall von Wissen, Sehen, Erinnerung, Glauben jeweils andere!

II 146
Identifikation/Glauben/Quine/QuineVsHintikka: jede Glaubenswelt wird unzählige Körper und Objekte enthalten, die gar nicht einzeln erkennbar sind, einfach weil der Glaubende glaubt, dass seine Welt unzählige solche Objekte enthält. Identität: Fragen nach der Identität dieser Objekte sind sinnlos.
Problem: wenn man in Glaubenskontexte quantifiziert, wie soll man sie ausschließen?
Lösung: man müsste den Bereich der Variablen auf solche Objekte einschränken, über die das Subjekt ausreichend klare Vorstellung hat.
Problem. wie soll man festlegen, wie klar diese Vorstellungen sein müssen?
HintikkaVsQuine: die Lösung ist ganz einfach, wenn wir über Individuen in doxastischen Welten quantifizieren:
Bsp Operator: „in einer Welt w1, kompatibel mit allem, was Jack glaubt“:
Lösung/Hintikka: wir können über Bewohner solcher Welten quantifizieren, indem wir einfach einen Quantor innerhalb des Operators gebrauchen.
((s) d.h. dass Jack, aber nicht wir unterscheiden?).
Problem: es könnte sein, dass wir die Bewohner als unsere Nachbarn aus der aktualen Welt w0 betrachten möchten. („Qua Nachbarn“).
Hintikka: das ist aber ein Problem für sich und hat nichts mit Eindeutigkeitsbedingungen zu tun.
Problem: liegt vielmehr an der Notation der konventionellen Modallogik, die nicht erlaubt, dass man den Bewertungsprozess, der von außen nach innen verläuft, niemals umdrehen darf, so dass er von innen nach außen verläuft.
Lösung/Saarinen: „rückblickende“ Operatoren.
Lösung/Hintikka: es kann dennoch sein, dass wir ein Individuum von w1 zurück zu w0 verfolgen können, selbst wenn es nicht die Eindeutigkeitsbedingungen erfüllt. (Diese erfordern, dass ein Individuum in allen Welten identifizierbar ist.
HintikkaVsQuine: dieser irrt sich, dass die Frage nach der Identität sinnlos ist, wenn die Eindeutigkeitsbedingungen nicht alle erfüllt sind.
Im Gegenteil: es muss sinnvoll sein, damit wir überhaupt in der Lage sind festzustellen, dass die Bedingungen nicht erfüllt sind!
Eindeutigkeitsbedingung/Hintikka: wenn sie nicht erfüllt ist, heißt das nur, dass wir ein Individuum nicht in jeder Welt auffinden können.
II 150
Wahrheitsbedingungen/Eindeutigkeitsbedingungen/Hintikka: die Wahrheitsbedingungen der Eindeutigkeitsbedingungen sind ganz verschieden von den Wahrheitsbedingungen für andere Typen einfachster Sätze. Weltlinien/Hintikka: können daher auf verschiedene Weise gezogen werden, ohne die restliche semantische Situation umzukippen.

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Intensionale Objekte Cresswell I 115
Def intensionales Objekt/Cresswell: ist ein Objekt, das in verschiedenen möglichen Welten ein verschiedenes Ding (verschiedene Dinge) ist. - Hintikka: besser: Spieltheorie als Lösung für Identität in intensionalen Kontexten - wobei der erste Spieler versucht, den Satz wahr zu machen, und der zweite, ihn falsch zu machen. CresswellVsHintikka: die Beispielsätze sollte man besser so auffassen, dass sie normale Quantifikation beinhalten, allerdings über Entitäten höherer Ordnung, Bsp Klassen von Individuen.
I 120
Intensionale Objekte/Cresswell: a) in jeder möglichen Welt neu - b) immer aus der wirklichen Welt - CresswellVs: stattdessen mit Russell: Prädikat S: "ist das größte hölzerne Gebäude" - dann disambiguieren: (13)(Ey)(x)((Sx ↔ x = y). Nφy).
((s) Es gibt nur ein schönstes Gebäude und das ist notwendig hölzern).
(14) N(Ey)(x)((Sx ↔ x = y ) . φy).- ((s) Es gibt notwendig nur ein schönstes Gebäude und das ist hölzern).
Obwohl beide falsch sind, schlägt nur (14) fehl, weil die Eindeutigkeit von S nicht logisch garantiert ist. Lösung: folgendes ist statt (14) wahr:
(15) (E1x)(Xs . N((E1x)Sx > (Ey)(x)(( Sx ↔ x = y ) . φy)).
Pointe: die Werte dieser Variablen sind aber normale Dinge, nicht intensionale Objekte.
I 122 ff
intensionale Objekte/Cresswell: Problem: Bsp (18) Es ist wahr in der anderen möglichen Welt, dass das größte hölzerne Gebäude der südlichen Hemisphäre hölzern in der anderen Welt ist -
(19) O(Ey)(x)((Sx ↔ x = y ) . Oφy).
(19) ist nicht äquivalent mit (20) (Ey)(x)((Sx ↔ x = y) . φy) - denn (19) ist falsch in w1, weil das Ding, das das größte hölzerne Gebäude in w2 ist, nicht hölzern ist in w1
(20) ist allerdings wahr, weil das größte hölzerne Gebäude in irgendeiner möglichen Welt natürlich in dieser ((s) selben) Welt hölzern ist).
Intensionales Objekt: nach dieser Sicht müssten wir die Kennzeichnung "das größte hölzerne Gebäude der südlichen Hemisphäre" als Name behandeln- dann müssen wir die Form von (18) betrachten als.
(21) OOfs.
(Bsp ein Zwei-Welten-Modell mit w1, w2 n dem O: ist ein Aussagen-Funktor (propositional functor): "es ist wahr in der anderen Welt, dass".
Oa: hat dann folgende Wahrheitsbedingungen:
Oa ist wahr in w1 gdw. a wahr ist in w2
Oa ist wahr in w2 gdw. a wahr ist in w1.
Aber OOfs ist äquivalent mit fs, was für ein intensionales Objekt auch immer s zugeschrieben wird. - Daher kann die Bedeutung von (18), die durch (19) ausgedrückt wird, nicht durch (21) erfasst werden - komplexe Eigenschaft: "in der anderen Welt hölzern".

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Quantoren Cresswell I 137f
Quantoren/Alltagssprache/Quine/Kaplan/Geach/Cresswell: nicht 1. Stufe: Bsp einige Kritiker bewundern nur einander - 2. Stufe: (Eφ)(Exφx u (x)(φx > x ist ein Kritiker) u (x)(y)((φx u x bewundert y) > (x ≠ y u φy))). - Das ist nicht äquivalent mit irgendeinem Satz 1. Stufe - involviert plurale Nominalphrasen (plurale Quantifikation). - Folgendes geht nicht: "zwei Fs sind G". - Man müsste annehmen, dass "bewundern" in beiden Richtungen gelten soll - (dann x ist ein K u y ist ein K u x ≠ y..."). - Besser: "sich gegenseitig bewundern" sei ein Prädikat, das auf Paare angewendet wird.
I 139
richtig: "Smart und Armstrong sind anwesend" für "Smart ist a u Armstrong ist a". Problem: "König u Königin sind ein liebenswertes Paar", dann "Der König ist ein liebenswertes..." analog: Bsp "ähnlich", Bsp "weniger werden".
Lösung/Cresswell: Prädikat, auf Mengen anwenden.
I 140
"...Bewundert einen anderen Linguisten" muss ein Prädikat sein, das auf alle Logiker angewendet wird. - Das zeigt, dass Quantifikation höherer Stufe verlangt wird. - Problem: das führt dazu, dass die Möglichkeiten, verschiedene Reichweiten zu haben, eingeschränkt wird.
I 142
Quantoren höherer Stufe/plurale Quantoren/Boolos: These: Quantoren höherer Stufe müssen nicht über mengentheoretische Entitäten gehen, sondern können einfach interpretiert werden als semantisch primitiv. ((s) Grundbegriff.) - Cresswell: vielleicht hat er recht. Hintikka: Spieltheorie.
CresswellVsHintikka: bloß Entitäten höherer Ordnung - Quantifikation 2. Stufe wegen Referenz auf Mengen.
I 156
Verzweigte Quantoren/Boolos/Cresswell: "für jedes A gibt es ein B". (x)(Ey)
(x = z ↔ y = w) u (Ax > By)
(z)(Ew)
Übersetzung 2. Stufe: EφEψ(x)(z)((x = z ↔ φ(x) = ψ(z)) u (Ax > Bφ(x)).
Funktion/eineindeutige Abbildung/Zuordnung/logische Form/Cresswell: "(x = z ↔ φ(x) = ψ(z)" sagt, dass die Funktion 1:1 ist.
Verallgemeinerung/Cresswell: Wenn wir W, C, A, B und R durch Prädikate ersetzen, die wahr von allem sind, und Lxyzw durch Boolos’ ((x = z ↔ y = w) u Ax > By)), haben wir einen Beweis der Nicht-Ordenbarkeit 1. Stufe.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Raumzeit Hintikka II 81
Raumzeit/Identifikation/KripkeVsHIntikka/QuineVsHintikka/Hintikka: Kripke und Quine wenden (aus verschiedenen Gründen) ein, dass raumzeitliche Kontinuität nicht immer einen präzisen Sinn hat. SaarinenVsHintikka: die Identität von Individuen, die in mehreren Welten auftreten, ist auch dann nicht immer für alle diese Möwe wohldefiniert.
Hintikka: dito: in Glaubenskontexten kann es sein, dass ein Individuum unter einer Beschreibung identifiziert wird, nicht aber unter einer anderen.
Das muss auch so sein, denn sonst wären wir wieder gewissermaßen allwissend.
Mögliche Welten: wir müssen auch vorsichtig sein, einen „gemeinsamen Grund“ von allen Möwe anzunehmen. Wir teilen sicher keinen Teil der Raumzeit, sondern einen Teil der Tatsachen. ((s) epistemisch statt ontologisch).
Welt/Tractatus/Wittgenstein/Substanz/Hintikka: bei Wittgenstein ist die Welt die Summe der Tatsachen, nicht der Gegenstände: zu einer geteilten Raumzeit würde das nur durch zusätzliche Annahmen.
Querwelteinidentität/Hintikka: scheint verloren, wenn wir es nur mit einer Menge von Tatsachen ((s) epistemisch) zu tun haben und uns eine gemeinsame Raumzeit fehlt.
II 82
Re-Identifikation: von physikalischen Objekten ist zunächst nötig, um danach zur Querwelteinidentifikation zu gelangen.
II 90
Mögliche Welten/Hintikka: der Ausdruck setzt voraus, dass eine Raumzeit geteilt wird.

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Reichweite Cresswell I 179f
Reichweite/RW/Cresswell: Bsp jeder liebt jemand: a) - jeder ist so, dass jemand so ist, dass der erstgenannte den zweitgenannten liebt - b) jemand ist so, dass jeder so ist, dass er, der zweitgenannte ihn, den erstgenannten liebt. - Spieltheoretische Semantik/ CresswellVsHIntikka: hat nichts neues gebracht, was Kamp/Heim nicht schon hatten - Spieltheorie: Reihenfolge der Wahl.
II 48
Reichweite/Kennzeichnung/propositionale Einstellung/Cresswell: Sätze über prop Einst können Kennzeichnungen immer eine weite RW geben - d.h. sie starr machen.
II 126
"r*/Reichweite/Cresswell: weite Reichweite: dann kann es auch als "ich" interpretiert werden- enge Reichweite: erlaubt "er", "sie" oder "es" - Götter-Bsp/Lösung/Cresswell: > - Sprecherindex.
II 126
"Jetzt"/Reichweite/Cresswell: analog zum Fall von "ich" - enge Reichweite: hier wird "jetzt" zu "dann". - "hier"/Cresswell: Problem: das "Personenkoordinaten" zu einer unendlichen Liste führen könnten - wegen der Kontextabhängigkeit. - CresswellVs: statt dessen gebrauche ich (1973a, 110-119) Eigenschaften von Äußerungen.
II 143
Hob/Cob/Nob-Bsp/Geach/Cresswell: (Geach 1967, 628): Cresswell: braucht Quantor, der gleichzeitig innerhalb und außerhalb der Reichweite des Einstellungsverbs ist. - Lösung/Hill/Kraut: intensionale Objekte als Surrogate für Individuen und ein weiter Quantor.
II 150
Namen/Reichweite/Cresswell: normalerweise haben Namen eine weitere Reichweite als Modaloperatoren - das ist der "modale Einwand" VsKripke. - KripkeVsVs: 1972, 279.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Relevanz Hintikka II 143
Relevanz/ Identifikation/Querwelteinidentität/Mögliche Welten/Hintikka: Frage: welches sind die relevanten Welten, die bei der wahrnehmungsmäßigen Identifikation in Betracht gezogen werden müssen? Lösung: alle Welten, die kompatibel mit dem sind, was das Subjekt wahrnimmt.
Wissen/Glauben/Hintikka: usw. entsprechend: die relevanten Welten sind immer die, die mit dem Wissen, den Überzeugungen usw. des Subjekts kompatibel sind.
Bsp kompatibel mit der Verteilung von Objekten im Gesichtsfeld.
(s)VsHintikka: 1. diese Welten können unmöglich alle relevant sein.
2. Die Verteilung der Objekte kann verschieden sein, ohne dass die Reize es sind: Bsp vertauschte Eier, vertauschte Bestuhlung usw.

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Semantik Kamp Cresswell I 163
Semantik/Hans Kamp/ Irene Heim/Cresswell: (Kamp 1983(1), Heim 1983(2), unabhängig voneinander): 1. These: Tatsachen über Kennzeichnungen, insbesondere ihren anaphorischen Gebrauch, erfordern eine Repräsentationsebene zwischen Oberflächenform und logischer Form (Oberfläche/Tiefenstruktur).
2. These:
Satzbedeutung/Kamp/Heim: wird nicht mehr durch die Wahrheitsbedingungen gegeben!
Kennzeichnung/CresswellVsHintikka/CresswellVsKamp/CresswellVsHeim: obwohl es eine neue Sicht in Bezug auf Kennzeichnungen gibt, (u.a. durch Lewis 1975)(3) brauchen wir keine neue Art von semantischer Theorie.
λ-kategoriale Sprache/Cresswell: in ihr können wir die semantischen Einsichten von Kamp/Heim formulieren.
s: syntaktische Kategorie: entweder einfach oder komplex.
einfache:
syntaktische Kategorie 0: Satz
syntaktische Kategorie 1: Name
komplexe syntaktische Kategorie: Form .


(1) Kamp, H. & Rohrer, C. (1983): Tense in texts. Meaning, use and interpretation of language 250, 269.
(2) Heim, I. (1983): Formal Semantics - the Essential Readings. In: P. Portner & B. H. Partee (Hrsg.), Blackwell. S. 249-260.
(3) Lewis, D. (1975a): Adverbs of Quantification. In: Edward L. Keenan (Hrsg.), Formal Semantics of Natural Language, Cambridge: Cambridge University Press, S. 3–15.

Kamp I
Kamp
From Discourse to Logic: Introduction to Modeltheoretic Semantics of Natural Language, Formal Logic and Discourse Representation Theory (Studies in Linguistics and Philosophy)

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Situationssemantik Cresswell I 63
Situationssemantik/Barwise/Perry: mögliche Welten (MöWe) sind zu groß um zu erklären, was der Sprecher eines Satzes weiß. Mögliche Welten: vollständige mögliche Situationen. CresswellvsBarwise: Situationen müssen nur in dem Sinn partielle sind, dass sie kleine mögliche Welten sind.
I 69
CresswellVsBarweise/Perry: Disjunktion: ihre Konstruktion erfordert, dass Situationen als mögliche Welten aufgefasst werden: Bsp ich bin zu Hause oder an der Uni: als Proposition unvollständig, weil durch beides wahr gemacht. - Die Situation kann aber nur eins von beiden sein. - Wahrmachen: der Gesamtsatz (Disjunktion) muss nicht durch eine Alternative wahr gemacht werden, weil er auch durch die andere Alternative wahr gemacht werden kann.
I 72
Situationen scheinen unvollständig zu sein. (Bsp bellt der Hund laut oder leise?) - Aber sie sind nicht so unvollständig wie Propositionen. ((s) die nur einem einzigen Satz entsprechen können, nicht einer Beschreibung einer Situation?)
I 71
Problem: Gesamtsituation: Maschine funktioniert (zeigt rot oder grün). - immer noch Widerspruch: wird die Situation durch a oder durch b beschrieben? - Wenn das Signal weder rot noch grün zeigen müsste, wäre die Unvollständigkeit zu radikal.
I 73
unvollständig/Situation/Barwise/Perry: Bsp nackte Infinitive mit "sehen". Joe sah, dass Fred reinkam und Sally rauchte oder nicht rauchte. - Cresswell: also alles mögliche - dann aber sind sie mögliche Welten. - Alles, was mögliche Welt sein kann, ist eine mögliche Welt. - mögliche Welten müssen nicht groß sein, können so klein sein wie Situationen bei Barwise und Perry. - anders: Aspekt/Hintikka: (= Unvollständigkeit von möglichen Welten): alle Tatsachen darüber, wer während der Vorlesung geschlafen hat. - CresswellVsHIntikka: wir wollen keine Listen, die sind hier metaphysisch. - Lösung/Cresswell. "Alles, was uns an der Situation interessiert". - (Dann auch Liste). - So kann die Wahrheit der Propositionen festgestellt werden.
I 74
Def wesentlich unvollständig/Cresswell: ist eine Situation, wenn sie bloß Teil einer Ansammlung von Situationen zu sein braucht (Disjunktion). - CresswellVsBarwise: das geht aber nicht bei nackten Infinitiven mit "Sehen": Bsp von "Ralph sah Ortcutt oder Hortcutt den Brief verstecken". - Auf "Ralph sah...oder sah...". (Das ist kein Dass-Satz!) - Das geht nicht, wenn Sehen Relation zwischen Subjekt und Situation sein soll - ((s) Dann nur eins von beiden.)
I 77
Situations-Semantik/CresswellVs: kennt nur eine Art Entitäten (Situationen). - statt dessen: MöWe-Semantik: drei Arten: 1. mögliche Welten, einzeln und vollständig (bewertet im Hinblick auf Wahrheit) 2. Propositionen: Klassen von mögliche Welten, stehen in logischen Relationen und sind die Bedeutungen von Sätzen in einem Kontext - 3. Individuen (Einzeldinge), unter ihnen Ereignisse. - Situationen/Cresswell: können als eine von jeder dieser Art Entitäten betrachtet werden.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Spieltheoretische Semantik Kamp Cresswell I 179
Spieltheoretische Semantik/CresswellVsHintikka: Hintikka und Kulas (1985)(1) haben keine Entdeckungen gemacht, die Kamp (1983)(2) und Heim (1983)(3) nicht auch gemacht hätten.
I 180
Bsp (1) jeder liebt jemand
hier geht es um zwei verschiedene Reichweiten.
λ-kategoriale Sprache:
(2) >, jemand>>>.
((s) Jeder ist so, dass jemand so ist, dass der erstgenannte den zweitgenannten liebt. Ohne Quantifikation. >Lambda-Notation/Cresswell).
und
(3) <<λy, < jeder, <λx, >>>, jemand>.


(1) Hintikka J. & Kulas J. (1985): Definite Descriptions. In: Anaphora and Definite Descriptions. Synthese Language Library (Texts and Studies in Linguistics and Philosophy), Bd. 26. Springer, Dordrecht. https://doi.org/10.1007/978-94-009-5410-6_2.
(2) Kamp, H. & Rohrer, C. (1983): Tense in texts. Meaning, use and interpretation of language 250, 269.
(3) Heim, I. (1983): Formal Semantics - the Essential Readings. In: P. Portner & B. H. Partee (Hrsg.), Blackwell. S. 249-260.

Kamp I
Kamp
From Discourse to Logic: Introduction to Modeltheoretic Semantics of Natural Language, Formal Logic and Discourse Representation Theory (Studies in Linguistics and Philosophy)

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Unmögliche Welt Hintikka II 12
Unmögliche Welt/Hintikka: ich glaube, dass wir sie zulassen müssen, um das Problem einer anderen Art von Allwissenheit, der logischen Allwissenheit zu bekämpfen.
II 63
Unmögliche Welten/Logische Allwissenheit/Semantik möglicher Welten/Hintikka: These: das Problem der Allwissenheit tritt hier gar nicht auf! Bsp (1) Ein Satz der Form „a weiß dass p“ ist wahr in einer Welt W gdw. p wahr ist in allen a-Alternativen. D.h. in allen Welten, die mit dem Wissen von a kompatibel sind.
Logische Allwissenheit: ihr Fehlschlagen kann so formuliert werden:
(2) Es gibt a, p und q so dass a weiß dass p, p impliziert logisch q, ,aber a weiß nicht, dass q.
Logische Wahrheit: wird dann modell-theoretisch analysiert:
(3) Ein Satz ist logisch wahr, gdw. er wahr in jeder logisch möglichen Welt.
Problem: (1) – (3) sind inkompatibel! Allerdings sind sie in der oben gegebenen Form noch nicht inkompatibel, sondern nur mit der zusätzlichen Annahme:
(4) Jede epistemisch mögliche Welt ist logisch möglich.
II 64
Problem: jetzt kann es sein, dass in einer epistemischen a-Alternative W’ q falsch ist! Problem: nach (4) sind diese epistemischen Welten auch logisch möglich.
Nach der logischen Wahrheit von (p > q) ((s) in diesem Beispiel) muss aber q in jeder logisch möglichen Welt wahr sein. Daraus entsteht der Widerspruch.
Lösung: verschiedene Autoren haben verschieden darauf reagiert:
Positivismus: nimmt Zuflucht zum nichtinformativen (tautologischen) logischer Wahrheit.
HintikkaVs: statt dessen. Semantik möglicher Welten.
(4): setzt die Allwissenheit schon voraus! Es setzt voraus, dass a nur scheinbare Möglichkeiten schon eliminieren kann. Das ist zirkulär.
Lösung: es kann Möglichkeiten geben, die nur möglich erscheinen, aber versteckte Widersprüche enthalten.
II 65
Problem: das Problem ist hier also (4) und nicht (2)! Lösung/Hintikka: wir müssen Welten zulassen, die logisch unmöglich sind, aber dennoch epistemisch möglich. ((s) anders als die unmöglichen Welten, die bei Stalnaker und Cresswell diskutiert werden.)
Dann können (1) – (3) zusammen wahr sein. D.h. in einer epistemischen Welt kann (p > q) fehlschlagen.
Unmögliche Welt/Hintikka: Problem, wie wir sie zulassen können.
Unmögliche Welt//Cresswell/Hintikka: Cresswell schlägt eine Uminterpretation der logischen Konstanten vor. (modelltheoretisch).
HintikkaVsCresswell: das eigentliche Problem bei der Allwissenheit ist doch, dass Leute nicht alle logischen Konsequenzen ihres Wissens erkennen. Und das spielt sich in klassischer Logik ab. Nicht-Standard-Logik: geht an dem Problem vorbei. Man könnte sagen, sie zerstört das Problem statt es zu lösen.
II 65
Unmögliche Welt/Logische Allwissenheit/Lösung/Veikko RantalaVsHintikka: hat einige Probleme dieses Ansatzes gelöst.
II 66
Nichtklassische Modelle: für Sätze 1. Stufe. Unmögliche Welt /Rantala: sind bei ihm nicht „unmöglich“ sondern sie unterscheiden sich von den normalen Möwe, dass sie „sich verändernde Welten“ sind (changing worlds) indem sie neue Individuen zulassen. Allerdings auf eine so subtile Weise, dass sie normalerweise nicht von invarianten Welten (/mit immer denselben Individuen) nicht zu unterscheiden sind. Dabei geht es um:
Urnenmodell/Statistik/Allwissenheit/Hintikka: wobei die varianten Welten solche sind, bei denen bei Zügen aus der Urne möglicherweise neue Individuen im Spiel sind. Aber so wenige, dass man es möglicherweise nicht merkt.

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Wissen Kripke II 240/241
Wissen/Kripke: einige Autoren (Hintikka) befürworten eine Unterscheidung von "starkem" und "schwachem" Wissen. Sie favorisieren "starkes" Wissen, nach dem es sehr schwierig ist, überhaupt etwas zu wissen. Wenn sie mit Gegenbeispielen konfrontiert werden, verdammen sie sie als populäre, "schwache" Version des Wissens. (KripkeVsHintikka).

Kripke I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

Kripke II
Saul A. Kripke
"Speaker’s Reference and Semantic Reference", in: Midwest Studies in Philosophy 2 (1977) 255-276
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Kripke III
Saul A. Kripke
Is there a problem with substitutional quantification?
In
Truth and Meaning, G. Evans/J McDowell Oxford 1976

Kripke IV
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg) Oxford/NY 1984
Zuschreibung Cresswell I 129
Zuschreibung/Variablen/Konstanten/Mögliche Welt/MöWe/Stalnaker/Cresswell: gebraucht eine Wertzuschreibung, die Welt-abhängig ist - d.h. einem Term t kann ein Individuum in einer Welt und ein anderen Individuum in einer anderen Welt zugeschrieben werden.
Variablen/Stalnaker: bezeichnen dasselbe Ding in allen Welten.

Variablen/Konstanten/ Hintikka: auch er behandelt Variablen und Konstanten unterschiedlich: durch seine Beschränkung von Quantoren können wir über dasselbe Ding in verschiedenen möglichen Welten sprechen ((s) >Querwelteinidentität). (Lager: LewisVsHintikka).

II 159
Propositionale Einstellungen/Zuschreibung/Dass-Satz/Wahrheitsbedingungen/WB/Inhalt/Cresswell: These: die Wahrheitsbedingungn von Sätzen mit propositionalen Einstellungen werden bestimmt durch die Inhalte der Dass-Sätze - das ist das einzige, um das es mir geht.
II 160
Mehr als bloß die Wahrheitsbedingungen der Komplementsätze sind bei der Zuschreibung von propositionalen Einstellungen involviert.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Querweltein- Identität VsHintikka Pro Cresswell I 129
Variablen/Konstanten/Hintikka: auch er behandelt Variablen und Konstanten unterschiedlich: durch seine Beschränkung von Quantoren können wir über dasselbe Ding in verschiedenen möglichen Welten sprechen ((s) >Querwelteinidentität) - LewisVsHintikka).

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
er* Castaneda, H.N. Cresswell II 182
er*/Castaneda: ("Quasi-Indikator"): These: "Er" st unanalysierbar, bzw. in einigen Vorkommnissen auf andere Vorkommnisse zu reduzieren, in anderen nicht. Er will das in Hintikkas System der epistemischen Logik eingliedern. (Hintikka 1962). CastanedaVsHintikka: sein eigener Umgang mit de se ist inadäquat.

Frank I 184
These: Die S-Verwendungen von "er" sind logisch von den (A) -(F)-Verwendungen des Pronomens der dritten Person verschieden. (...+...)
Frank I 399/400
"Ich"/"er"/Quasi-Indikator/Castaneda: These: "Er*" lässt sich auf keine F-Verwendung von "er" reduzieren! (>Beschränkung, >Irreduzibilität, >Reduktion). PerryVs: bei fast allen F-Verwendungen gibt es eine implizite Beschränkung, aber diese Tatsache zwingt uns nicht, auf die Behauptung zu verzichten, dass "er*" nicht mehr als eine F-Verwendung von "er" ist.


Hector-Neri Castaneda (1987b): Self-Consciousness, Demonstrative Reference,
and the Self-Ascription View of Believing, in: James E. Tomberlin (ed) (1987a): Critical Review of Myles Brand's "Intending and Acting", in: Nous 21 (1987), 45-55

James E. Tomberlin (ed.) (1986): Hector-Neri.Castaneda, (Profiles: An
International Series on Contemporary Philosophers and Logicians,
Vol. 6), Dordrecht 1986

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Glauben Hintikka, J. Schiffer I 287
Glauben/MöWe/Hintikka: (1969): These: "Ralph glaubt, daß Flundern schnarchen" ist wahr in allen möglichen Welten, die mit Ralphs Glauben kompatibel sind. SchifferVsHintikka: 1. daraus folgt, daß Ralph auch alles glaubt, was von seinem Glauben logisch beinhaltet (entailed) ist. ((s) > logische Allwissenheit).
2. daß er alles glaubt, wenn er irgendwelche inkonsistenten Glaubenseinstellungen hat.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
Intension Hintikka, J. Cresswell I 115
Def intensionales Objekt/Cresswell: ist ein Objekt, das in verschiedenen möglichen Welten ein verschiedenes Ding (Dinge) ist - Hintikka: These besser: Spieltheorie als Lösung für Identität in intensionalen Kontexten - wobei der erste Spieler versucht, den Satz wahr zu machen, und der zweite, ihn falsch zu machen - CresswellVsHIntikka: die Beispielsätze sollte man besser so auffassen, daß sie normale Quantifikation beinhalten, allerdings über Entitäten höherer Ordnung, Bsp Klassen von Individuen.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984