Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Interventionen Kalecki Mause I 231
Interventionen/Post-Keynesianismus/Kalecki: KaleckiVsNeue Politische Ökonomie/KaleckiVsBarro/KaleckiVsGordon: Während die Neue Politische Ökonomie (Public Choice) (1) punktuelle Staatsinterventionen an institutionelle Rahmenbedingungen knüpfen will, um den Handlungsspielraum der Geldpolitik einzugrenzen, wird vom Post-Keynesianismus vielmehr die Gefahr gesehen, dass diskretionäre ((s) punktuelle) Geld- und Fiskalpolitiken zu passiv bleiben und daher das Output-Niveau aus politischen Gründen unnötig lange unter dem Produktionspotenzial bleibt, verbunden mit konjunkturell bedingter Arbeitslosigkeit.(2) John B. TalyorVsKalecki: Siehe Taylor-Regel/Taylor.


1. Barro, Robert J., und David B. Gordon, Rules, discretion and reputation in a model of monetary policy. Journal of Monetary Economics 12, (1), 1983. S. 101– 121.
2. Vgl. Michal Kalecki, In Collected works of Michal Kalecki, Hrsg. Jerzy Osyatinski. Oxford 1973.

EconKale I
Michal Kalecki
The political aspects of full employment
In
Collected Works of Michal Kalecki Bd 1, Jerzy Osyatinski Oxford 1973

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018
Konjunktur Kalecki Mause I 227
Konjunktur/Kalecki: Die post-keynesianische Politische Ökonomie in der Tradition von Kalecki (1) geht – anders als die Neue Politische Ökonomie - davon aus, dass sich die politischen Entscheidungsträger in der Konjunkturpolitik vor allem an den Zielen finanzstarker Interessengruppen orientieren. So könnten insbesondere im konjunkturellen Abschwung Stabilisierungsmaßnahmen unterlassen werden, wenn eine länger anhaltende hohe Arbeitslosigkeit notwendig erscheint, um Zugeständnisse der Gewerkschaften und Arbeitnehmer im Bereich der Lohnforderungen oder der sozialen Sicherung zu erwirken. Die Austeritätspolitik in Folge der Eurokrise ab 2010 kann in diesem Sinne interpretiert werden (Krugman 2013 (2)). VsKrugman, VsKalecki: siehe Konjunktur/Neue Politische Ökonomie.

1. Michal Kalecki, In Collected works of Michal Kalecki, Hrsg. Jerzy Osyatinski. Oxford 1973.
2. Paul Krugman, Phony fear factor. New York Times, 9. August 2013, A19.

EconKale I
Michal Kalecki
The political aspects of full employment
In
Collected Works of Michal Kalecki Bd 1, Jerzy Osyatinski Oxford 1973

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018
Politik Nordhaus Mause I 227
Politik/Nordhaus: Nordhaus These: Schwankungen im Sinne politischer Konjunkturzyklen werden bewusst in Kauf genommen, um im Vorfeld von anstehenden Wahlen ein positives makroökonomisches Umfeld – insbesondere auf den Arbeitsmärkten zu erzeugen – was die Wiederwahlchancen der Politikträger deutlich erhöht. (1) (2) Siehe Konjunktur/Keynesianismus, Konjunktur/Neoklassische Theorie, Konjunktur/Kalecki. (NordhausVsKeynesianer, NordhausVsKalecki, KaleckiVsNordhaus, KeynsianismusVsNordhaus.)


1. William D. Nordhaus, The political business cycle. Review of Economic Studies 42, (2), 1975, S. 169– 190.
2. W. D. Nordhaus, Alternative approaches to the political business cycle. Brookings Papers on Economic Activity 2, 1989, S. 1– 68.

EconNordh I
William D. Nordhaus
The political business cycle 1975

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018