Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Konnektionismus Field II 68
VsKonnektionismus/Field: Dieser kann die Systematik von Gedanken nicht abbilden. - Sogar Tiere haben eine solche Systematik. - (> Neuronale Netze, >Konnektionismus.)

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Konnektionismus Pinker I 128ff - 145
Neuronale Netze/Pinker:Lernen/Problem: falsche Verstärkung bei "XOR" (ausschließendes oder; Shefferstrich). - Lösung: man muß eine innere >Repräsentation zwischenschalten. >
I 142
Neuronale Netze/Rumelhart: Rücksendung aller Fehler. - "Versteckte Ebenen": mehrere Aussagen, die wahr oder falsch sein können, können zu einer komplexen logischen Funktion zusammengestellt werden. Die Werte variieren dann stufenlos. - Das System kann selbst die richtigen Gewichtungen vornehmen, wenn Input und Output vorgegeben sind. - Solange ähnliche Inputs zu ähnlichen Outputs führen, ist kein weiteres Training notwendig. - >Homunculi.
I 144f
Konnektionismus/Rumelhart: Der Geist ist ein großes neuronales Netz. - Ratten haben nur weniger Netze - PinkerVsKonnektionismus: Netze allein sind nicht hinreichend für die Handhabung von Symbolen - die Netze müssen in Programmen strukturiert angeordnet sein. - Schon die Vergangenheitsform überfordert ein Netz. >Neuronale Netze/Rumelhart. Vorläufer: "Assoziation der Ideen": Locke/Hume/Berkeley/Hartley/Mill >Assoziation/Hume. - 1. Kontiguität (Zusammenhang): häufig erlebte Ideen werden im Geist assoziiert - 2. Ähnlichkeit: ähnliche Ideen aktivieren einander. >Ähnlichkeit/Locke.
I 146
Computervariante: statistische Berechnungen mit mehreren Ebenen.
I 147
VsKonnektionismus: Einheiten mit gleichen Repräsentationen sind ununterscheidbar. - Das Individuum sollte nicht als kleinste Teilklasse aufgefasst werden.
I 151
Konnektionismus kann Kompositionalität von Repräsentationen nicht erklären. >Kompositionalität.
I 158ff
Rekursion/rekursiv/neuronale Netze/Gedächtnis/Pinker: > href="https://www.philosophie-wissenschaft-kontroversen.de/details.php?id=262576&a=t&autor=Pinker&vorname=Steven&thema=Rekursion">Rekursion ist die Lösung für das Problem der unendlich vielen mögliche Gedanken: Trennung von Kurz-/Langzeitgedächtnis. - Nicht ein ganzer Satz wird auf einmal aufgenommen, sondern Wörter einzeln in Schleifen verarbeitet.
I 159
Netze müssen selbst als rekursiver Prozessor aufgefasst werden, damit Gedanken wohlgeformt sind.
I 166
Regeln/Neuronale Netze/Pinker: die Netze dringen nicht bis zu den Regeln vor. - Sie interpolieren nur zwischen eingegebenen Beispielen. >VsKonnektionismus.

Pi I
St. Pinker
Wie das Denken im Kopf entsteht München 1998
Repräsentation Fodor Rorty I 269 ff
Repräsentation/Fodor/Rorty: Fodors Bild der inneren Darstellungen hat mit unserem Spiegel der Natur, die wir verabschiedet haben, nichts zu tun. Entscheidend ist, dass sich bezüglich Fodors "Sprache des Denkens" die skeptische Frage "Wie genau stellen die inneren Darstellungen (Repräsentationen) die Wirklichkeit dar?" nicht stellen lässt! Es gibt keine Kluft.
Fodor IV ~122
Repräsentation/Fodor/Lepore: einen Gedanken zu haben ist keine Handlung, daher nicht an Glauben geknüpft wie Sprechakte.
IV 124
Repräsentation/Fodor/Lepore: heute: Repräsentationen haben funktionale Rollen qua Konstituenten von propositionalen Einstellungen - aber der Inhalt muss weder metaphysisch noch begrifflich von ihrer funktionalen Rolle abhängen.
IV 126
Repräsentation/Tradition/Fodor/Lepore: ihre Erklärung gebraucht nicht Glauben, Wünsche usw. - d.h. dass die kausale Rolle nur durch nicht-semantische Eigenschaften bestimmt wird. - Repräsentationen werden überhaupt nicht "zu etwas gebraucht". Computation/Fodor/Lepore: These: die kausale Rolle von Repräsentationen ist von denselben syntaktischen Eigenschaften bestimmt, von denen ihre Kompositionalität abhängt.
IV 128
Nicht Repräsentationen werden interpretiert, sondern propositionale Einstellungen, Sprechakte usw. - die Repräsentationen selbst sind auch der Radikalen Interpretation unzugänglich.
IV 127f
Interpretation: ihr Gegenstand ist nicht Repräsentationen sondern propositionale Einstellungen, Sprechakte usw.
IV 201
Repräsentation/neurophysiologisch/Geist/Gehirn/FodorVsChurchland/LeporeVsChurchland: Farben werden nicht als Frequenzen repräsentiert - das Gehirn repräsentiert rote Dinge als rot und Tanten als Tanten! - (Nicht als Gegenstände mit gewissen psychophysischen Eigenschaften) - sonst könnten wir alles mit Introspektion herausbekommen - es sind ganz verschiedene Interpretationen seiner Diagramme möglich. (VsKonnektionismus)
Newen/Schrenk I 133
Repräsentation/Fodor/Newen/Schrenk: Fodor geht noch von lokalisierbaren, spezifizierbaren Repräsentationen aus - VsFodor: heute nimmt man eher neuronale Netze an. - Repräsentation: vorbegrifflich - Bsp Raumorientierung.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsKonnektionismusVsKonnektionismus Moore Vs Konnektionismus Dennett I 136
Def Konnektionismus: spürt Verbindungen von "Knoten" in neuronalen Netzen nach. (Francis CrickVsKonnektionismus: kehrt absichtlich dem den Rücken, was wir jetzt schon wissen.

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
VsKonnektionismusVsKonnektionismus Pinker Vs Konnektionismus I 146
Def Konnektionismus/Pinker: Variante der Computertheorie des Geistes: die wichtigste Form der Informationsverarbeitung sind statistische Berechnungen mit mehreren Ebenen. Vs: trotz des vielversprechenden Namens "neuronal" sind sie keine besonders realistischen Modelle des Gehirns. Z.B. kann eine "Synapse" (d.h. die Gewichtung einer Verbindung!) zwischen anregenden und hemmenden Eigenschaften wechseln. Und Information kann an einem "Axon" (Verbindung) in beide Richtungen fließen.
VsKonnektoplasma/VsKonnektionismus: hat mit 5 Leistungen des Alltagsdenkens große Schwierigkeiten:
I 147
1. Keine Individualität: wenn Netze mit den gleichen Repräsentationen arbeiten, sind sie nicht voneinander zu unterscheiden! Es können nur Allgemeinheiten (Klassen, Gemüse) repräsentiert werden, aber nicht ein konkretes Pferd. es ist keine Lösung, den Knoten für Pferde doppelt so aktiv werden zu lassen, denn dieser Zustand unterscheidet sich nicht von der doppelt so großen Überzeugung, dass die Eigenschaften eines Pferdes vorhanden sind, oder die Eigenschaften im doppelten Umfang vorhanden sind.
Es wäre ein Fehler, das Individuum als sehr, sehr spezifische Unterklasse aufzufassen.
I 151
VsKonnektionismus/VsAssoziationismus: 2. Problem: Def Kompositionalität/Pinker: die Möglichkeit, dass eine Repräsentation aus Teilen aufgebaut ist, wobei sich ihre Bedeutung aus den Bedeutungen der Teile und der Art ihrer Kombination ergibt.
Bsp Kompositionalität ist das entscheidende Merkmal aller Sprachen des Menschen.
I 153
Sprache: Bsp die Unterscheidung Baby sah Huhn/Huhn sah Baby zeigt, dass es sich nicht um eine Sammlung getrennter Einheiten handelt. neuronale Netze/Kompositionalität/Sprache: Problem: die Kompositionalität ist für das Konnektoplasma überraschend schwer zu bewältigen. Wenn aktiv/passiv unterschieden wird, dann um den Preis, dass man nicht mehr weiß, wer mit wem etwas tut.
I 154/155
Wir haben die Einheiten: Baby ißt und Schnecke wird gegessen. Wenn wir nun zwischen Pudel und Baby unterscheiden wollen, wissen wir nicht, ob der Pudel sah, dass das Baby die Schnecke aß oder umgekehrt. Die Einheit, dass das Baby isst, sagt nichts darüber aus, was es isst, und die (getrennte) Einheit für Schnecke wird gegessen besagt nicht, von wem. Das Problem lässt sich wiederum nicht durch Gewichtung lösen.
Lösung: der Geist braucht eine Repräsentation für die Aussage selbst. Unser Modell braucht daher eine zusätzliche Schicht von Einheiten.
Dieser Aufbau ähnelt stark dem normalen, sprachähnlichen Mentalesisch.
Die Bestandteile der Logik, Prädikat, Argument und Aussage müssen sich wieder einstellen. Außerdem Quantifizierung, um auszuschließen:
I 156
Bsp "Alle 45 Sekunden erleidet jemand einen Unfall - der arme Kerl". "Jemand"/Quantifikation/Pinker/(s): x kann für "jemand" stehen. (Alltagssprachliche Üersetzung).
PinkerVsKonnektoplasma: Problem: Interferenz, "katastrophales Vergessen": wenn die Gewichtung für Addition geändert wird, z.B. für die Addition von 2 neu eingeführt wird, dann kann es sein, dass die Addition von 1 vergessen wird. ("cross talk", "Übersprechen").
I 165
PinkerVsKonnektoplasma: das Konnektoplasma ist so minderbemittelt, dass man häufig Netze mit der schlechtesten Kombination bauen muss: mit zu viel angeborenen Strukturen in Verbindung mit zu viel Inputs aus der Umwelt. So wird Wissen nutzlos, wenn die Fragestellung sich nur wenig ändert.

Pi I
St. Pinker
Wie das Denken im Kopf entsteht München 1998

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Konnektionismus VsKonnektionismus Versus Pinker:
I 144f
Konnektionismus/Rumelhart: Geist großes neuronales Netz - Ratten haben nur weniger Netze - PinkerVsKonnektionismus: Netze allein nicht hinreichend für Handhabung von Symbolen - Die Netze müssen in Programmen strukturiert angeordnet sein - schon Vergangenheitsform überfordert ein Netz - Vorläufer: "Assoziation der Ideen": Locke/Hume/Berkeley/Hartley/Mill