Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]


 

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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 8 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Extensionalität Field
 
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I 200
extensional/intensional/Extensionalität/(s): Eigenschaften 2. Stufe: nicht-extensional - "von" intensional Bsp "die Röte-von-x" - VsLogik 2. Stufe - -" Field: Bsp reelle Zahlen als Eigenschaften bestimmter Art neu benennen -

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980
Intensionen Anscombe
 
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Frank I 96
Ich/Intension/Selbst/Logik/Anscombe: hier ist die "Weise des Gegebenseins" unwichtig.
I 97
Dem Logiker ist klar, dass "ich" in meinem Mund lediglich ein anderer Name für "E.A." ist. Seine Regel: wenn x Behauptungen mit "Ich" als Subjekt macht, dann sie sie wahr ann und nunr dann, wenn die Prädikate von x wahr sind.
AnscombeVsLogikAnscombeVsKripke: aus diesem Grund macht dieser den Übergang von "Ich" zu "Descartes".
Das ist aber zu oberflächlich: Ist man ein Sprecher, der "ich" sagt, so bekommt man nicht heraus, was es ist, das "ich" sagt. Man schaut z.B. nicht hin um zu sehen, aus welchem Apparat das Geräusch kommt.
Somit müssen wir unseren Logiker nötigen, eine "garantierte" Referenz von "ich" anzunehmen.
I 98
Problem: bei einer garantierten Referenz gibt es keinen Unterschied mehr zwischen "ich" und "A" (siehe Logik/Anscombe).

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Logik Anscombe
 
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Frank I 79
Ich/AnscombeVsLogik: die Logiker haben niemals Begriffe von ihren Objekten, weil sie sie nicht brauchen. So kann man dem "ich" aber nicht beikommen, bzw. seine Bedeutung eben nicht auf die Spur kommen!
Frank I 88
"Ich"/Logik/Anscombe: aus der Sicht der Logiker ist "ich" sicher ein Eigenname.
Fra I 88/89
Bsp Angenommen wir haben eine Gesellschaft, in der jeder mit zwei Namen beschriftet ist. 1. Der eine erscheint auf dem Rücken und auf dem oberen Ende des Brustkorbs (?)(Diese Namen, die von den Trägern nicht gesehen werden können, sind für die Träger je verschieden:; sagen wir von "B" bis "Z". (?).
„. Der andere Name, "A" ist auf der Innenseite ihrer Handgelenke aufgedruckt und der gleiche für jeden.
Man lernt, auf Äußerungen des Namens auf dem eigenen Brustkorb und Rücken zu antworten. Selbstauskünfte erfolgen dann aufgrund von Schlussfolgerungen und Zeugenaussagen.
Bsp "B" zieht Schlussfolgerungen, ausgedrückt durch Sätze mit "A" als Subjekt, aus Aussagen anderer Leute, die "B" als Subjekt gebrauchen.
Es gibt Berichte aus B's Mund, die besagen, dass A das und das tat, diese werden prima facie verifiziert, indem man herausfindet, dass B es tat.
So gibt es für jede Person eine Person, von der sie charakteristisch eingeschränkte, aber auch charakteristisch privilegierte Anschauungen hat.
Fra I 90
Das schließt kein Selbstbewusstsein ein. Obwohl jeder eine Menge von dem Objekt weiß, das er tatsächlich ist. Vs: die These, dass diese Leute kein Selbstbewusstsein haben, mag einem gerade aus diesem Grund nicht richtig vorkommen. B hat Bewusstsein von, d.h. er beobachtet einige von B's und damit seinen eigenen Aktivitäten.
Also ist er sich selbst bewusst. Also hat der SB.
AnscombeVs: wenn wir von Se.bstbewusstsein sprechen, meinen wir nicht dies. Wir meinen etwas, das sich durch den Gebrauch von "ich" im Gegensatz zu "A" kundtut.


Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Logik Heidegger
 
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Cardorff II 56ff
Logik/HeideggerVsLogik/Cardorff: "löst sich auf im Wirbel eine ursprünglichen Fragens."

Hei III
Martin Heidegger
Sein und Zeit Berlin 2006

Hei II
Peter Cardorff
Martin Heidegger Frankfurt/M. 1991
Quantoren Gärdenfors
 
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Peter Gärdenfors
I 237
Quantoren/Langacker/Gärdenfors: (Langacker 2003) These: Ausdrücke wie „irgendeine Katze“ fungieren als Spezialfälle von Begriffen für fiktionale Objekte. Das sind Punkte im Conceptual Space. Quantoren/Langacker: a) proportionale Quantoren: Bsp alle, die meisten, kein
b) repräsentative Quantoren: Bsp jeder, irgendein. „Einige“ wird in beiden Weisen gebraucht.
I 238
Kognitive Behandlung von Quantoren/Langacker: Irgendein/any: zufällige Auswahl
Jeder einzelne/each: durchgehende einzelne Untersuchung der Elemente
Alle/every: hier wird akzeptiert, dass eine Einzeluntersuchung nicht möglich ist. Hier wird ein Bild beschworen, dass gleichzeitig zu überblicken sei.
I 236
Quantoren/Linguistik/Gärdenfors: eine kognitionsgestützte Semantik sollte etwas über die Bedeutung von Quantoren wie „alle“ und „einige“ sagen können.
I 237
Quantoren/Langacker: (Langacker 2003) These: Ausdrücke wie „irgendeine Katze“ fungieren als Spezialfälle von Begriffen für fiktionale Objekte. Gärdenfors: Das sind Punkte im Conceptual Space.
GärdenforsVsLogik: die traditionelle wahrheitsfunktionale Semantik kehrt eine Reihe von Merkmalen von Quantoren in Bezug auf den Kontext unter den Teppich.
Bsp „Jeder ist gekommen“ bedeutet nicht, dass die ganze Menschheit erschienen ist, sondern nur eine kontextabhängige Gruppen von Individuen.
Grammatik: Problem: die Quantoren funktionieren grammatisch als Singular, obwohl die Allquantoren alle Elemente einer Menge betreffen.
I 238
Kognitive Behandlung von Quantoren/Langacker: Irgendein/any: zufällige Auswahl
Jeder einzelne/each: durchgehende einzelne Untersuchung der Elemente
Alle/every: hier wird akzeptiert, dass eine Einzeluntersuchung nicht möglich ist. Hier wird ein Bild beschworen, dass gleichzeitig zu überblicken sei.


Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014
Semantik Black
 
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II 166
"General Semantics"/Nominalismus/Alfred Korzybski/Black: pädagogische Bewegung USA nach 1. Weltkrieg - VsLogik. - Verzerrungen rufen Krankheiten hervor. - "Kuh" sollte durch "Bessie" ersetzt werden. - Vsallgemeine Termini - VsAbstraktion.

Bla I
Max Black
Bedeutung und Intention
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, G. Meggle (Hg), Frankfurt/M 1979

Bla II
M. Black
Sprache München 1973

Bla III
M. Black
The Prevalence of Humbug Ithaca/London 1983
Widersprüche Feyerabend
 
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II 74
Satz vom Widerspruch/Verfahren/Logik: (VsFeyerabend) ein Verfahren, das dem Widerspruchsprinzip nicht gehorcht, ist nicht Wissenschaft, sondern Chaos. Daraus folgt: es ist nicht möglich, die Widerspruchsfreiheit auf dieselbe Weise zu untersuchen, wie die relativistische Invarianz oder die Übereinstimmung mit Beobachtungen! FeyerabendVsLogik: der Einwand nimmt an, dass die Klasse der Folgen eines wissenschaftlichen Satzes unabhängig von der Behandlung des Satzes festgelegt ist, und zwar nach den Regeln der Satzlogik.
Diese Annahme ist nie begründet worden. Die Satzlogik ist ja nur eines unter vielen logischen Systemen, in es gibt auch intuitionistische Logiken, ohne ausgeschlossenes Drittes.
II 75
Bsp nehmen wir an, dass in den Theorien ein Widerspruch in der Tat jeden Satz impliziert. Dann folgt: führt man Geschwindigkeiten größer als die Lichtgeschwindigkeit in die Relativitätstheorie ein, dann erhält man imaginäre Geschwindigkeiten und Massen.
PopperVsHegel/Feyerabend: zeigt sehr umständlich, dass man unsinnige Folgen erhält, wenn man die Satzlogik mit Hegel kombiniert. Er schließt, dass Hegel beseitigt werden muss.

FeyerabendVsPopper: Bsp das ist ungefähr so intelligent, wie wenn man fordert, die Relativitätstheorie müsste beseitigt werden, weil einfache Computer ihr nicht gewachsen sind.
Hegel + Satzlogik gibt Unsinn. Warum soll ausgerechnet Hegel an diesem Unsinn die Schuld tragen?
Logik: auch mit der älteren Quantentheorie oder mit der Differentialrechnung zur Zeit Newtons unvereinbar.

Widerspruch/Feyerabend: Bsp der Differentialkalkül war widerspruchsvoll und hat doch zu den größten Entdeckungen in den Wissenschaften geführt.

Fe I
P. Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Fe II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979
Wörter Gärdenfors
 
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Peter Gärdenfors
I 21
Wörter/Gärdenfors: drücken unsere Begriffe aus.
I 115
Wörter/Gärdenfors: warum gibt es überhaupt welche? Wenn wir aus linguistischer Sicht antworten, sind wir sofort in syntaktische Erwägungen verwickelt. Z.B. versuchen wir dann, „Argumente“ von Verben zu finden. Problem: schon die Unterscheidung transitiv/intransitiv ist unklar. Auch die Annahme, dass Verben „prädikativ“ gebraucht werden, stammt aus der Philosophie und der Prädikatenlogik und ist eine künstliche Konstruktion. (GärdenforsVsPhilosophie, GärdenforsVsLogik).
Syntax/Gärdenfors: die semantische Theorie in diesem Buch soll frei von Syntax sein, d.h. die semantischen Begriffe sollten nicht von grammatischen Kategorien abhängen. Ich meine damit nicht, dass Syntax nicht zur Bedeutung beiträgt, nur sollte lexikalische Semantik unabhängig von Syntax betrieben werden.
I 231
Wörter/Gärdenfors: sind nicht einfach Bedeutungseinheiten – sie kommen in Klassen vor. >Wortklassen.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 5 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsLogik Poincaré Vs Intuitionismus
 
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Wessel I 236
PoincaréVsIntuitionismus/VsKonstruktivismus)/Wessel: (P. nennt die Intuitionisten Pragmatiker): "Der Pragmatiker stelle sich auf den Standpunkt der Extension, die Cantorianer auf den der Erfassung (compréhension). Die Gegenstände aber sind früher da als die Aufschriften und die Menge selbst würde bestehen wenn es niemanden gäbe, der es unternähme, sie zu ordnen".
I 237
Intuitionismus/Logik/Wessel: die Intuitionisten lehnen nicht nur den Begriff des Aktual Unendlichen ab, sondern sie glauben, auch die Logik einschränken zu müssen: Brouwer: der Satz vom ausgeschlossenen Dritten gilt nur innerhalb eines bestimmten endlichen Hauptsystems, da man hier zu einer empirischen Bestätigung kommen kann.
BrouwerVsLogik: als Fundament der Mathematik. Stattdessen: umgekehrt!
I 238
(s) Es geht um Praxis des Mathematikers, daher sind die Grenzen der konstruktiven Möglichkeiten nicht etwa zufällig oder leicht durch logische Überlegungen zu überwinden.) Konstruktivismus/Brouwer/Heyting: untersucht die Konstruktion als solche, ohne nach der Natur der Gegenstände zu fragen, etwa. ob sie existieren!.
Satz vom ausgeschlossenen Dritten/Intuitionismus/Heyting/Wessel:
(a) k ist die größte Primzahl derart, dass k-1 auch eine ist; wenn es keine solche Zahl gibt, ist k = 1
(s) "Die einzige Primzahl, die einer anderen benachbart ist").
(b) l ist die größte Primzahl derart, dass l-2 auch eine ist; wenn es keine solche Zahl gibt, ist l = 1.
Wessel: k kann wirklich ermittelt werden (k = 3) während wir keine Methoden besitzen, um l zu ermitteln.
Das führt zur Ablehnung des Satzes vom ausgeschlossenen Dritten: denn wenn die Folge der Primzahlzwillinge entweder endlich oder unendlich wäre, so würde (b) auch eine ganze Zahl definieren.
Intuitionismus/Logik/logischen Operatoren/Wessel: da bestimmte Gesetze der Logik hier nicht gelten, daher handelt es sich bei den verschiedenen Logiken um verschiedene Komplexe von Operatoren.
Doch die Intuitionisten haben den gleichen Anspruch, die Bedeutung von "und", "nicht", "oder" der Alltagssprache zu erfassen.
Def Konjunktion/Intuitionismus/Wessel: p u q kann man genau dann behaupten, wenn man sowohl p als auch q behaupten kann.

We I
H. Wessel
Logik Berlin 1999
VsLogik Anscombe Vs Kripke, Saul A.
 
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Frank I 84
Ich/Descartes: keine Art von Körper. Ich könnte annehmen, keinen Körper zu haben. Ich/Augustinus: "der Geist weiß von sich selbst, dass er denkt". "Er kennt seine eigene Substanz".
Kripke/Anscombe: K. hat versucht, Descartes’ Argument für seinen Dualismus zu rehabilitieren.
AnscombeVsKripke: er vernachlässigt dessen Erste Person Charakter, indem er daraus ein Argument für die Nicht Identität von Descartes mit seinem eigenen Körper macht.
I 85
Danach hätte Descartes die Existenz des Menschen Descartes bezweifeln müssen, auf jeden Fall aber die Existenz dieser Figur in der Welt seiner Zeit , dieses Franzosen, getauft auf den Namen René... Descartes/AnscombeVsKripke: "ich bin nicht Descartes" war für ihn wie "Ich bin nicht ein Körper"! Das Argument in die Dritte Person Perspektive hineinzuzwängen, indem man "ich" durch "Descartes" ersetzt, heißt, dies zu vernachlässigen.
Descartes hat niemals gedacht: "Descartes ist nicht Descartes" (was ihm laut Anscombe von Kripke unterstellt wird.
I 85/86
AnscombeVsKripke: es steht nicht das gewöhnliche Reflexivpronomen zur Debatte, sondern ein eigentümliches Reflexivum, das vom Standpunkt des "ich" aus erklärt werden muss. Von Grammatikern wird es das "indirekte Reflexivum" genannt. (Im Griechischen eigene Form). Bsp "Als John Smith von James Robinson sprach, sprach er von seinem Bruder, aber er wusste es nicht."
So ist es auch denkbar, dass jemand nicht weiß, dass das Objekt von dem er spricht, er selbst ist.
Wenn nun "ich" mit Unwissenheit vereinbar ist, kann das Reflexivpronomen nicht wie gewohnt angewendet werden.
(Bsp) Nun kann man fragen: war nicht die Person, von der Smith zu sprechen beabsichtigte, Smith? War die Person nicht er selbst?
Antwort: nicht im relevanten Sinne! Es sei denn, das Reflexivpronomen sei selbst ein hinreichender Beweis der Referenz. Und das kann das gewöhnliche Reflexivpronomen nicht leisten.
I 96
Ich/Selbst/Logik/Anscombe: hier ist die "Weise des Gegebenseins" unwichtig.
Fra I 97
Dem Logiker ist klar, dass "ich" in meinem Mund lediglich ein anderer Name für "E.A." ist. Seine Regel: wenn x Behauptungen mit "Ich" als Subjekt macht, dann sie sie wahr ann und nunr dann, wenn die Prädikate von x wahr sind.
AnscombeVsLogik/AnscombeVsKripke: aus diesem Grund macht dieser den Übergang von "Ich" zu "Descartes".
Das ist aber zu oberflächlich: Ist man ein Sprecher, der "ich" sagt, so bekommt man nicht heraus, was es ist, das "ich" sagt. Man schaut z.B. nicht hin um zu sehen, aus welchem Apparat das Geräusch kommt.
Somit müssen wir unseren Logiker nötigen, eine "garantierte" Referenz von "ich" anzunehmen.
Fra I 98
Problem: bei einer garantierten Referenz gibt es keinen Unterschied mehr zwischen "ich" und "A".

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsLogik Feyerabend Vs Verschiedene
 
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I 355
Inkommensurabilität: FeyerabendVsKritiker: Inkommensurabilität gilt nicht für alle konkurrierenden Theorien und es gilt für Theorien nur dann, wenn sie auf bestimmte Weise interpretiert werden, z. B. ohne Bezug auf eine »unabhängige Beobachtungsprache«! Diese Einschränkung wurde von den meisten Kritikern übersehen. Ich behaupte nicht die Inkommensurabilität aller Theorien!
II ~ 10
FeyerabendVsEthik: sie nimmt an, daß der Mensch ganz und gar ein weltliches Wesen ist (Materialismus).
II 31
»Objektivität«/FeyerabendVs: soll einen Standpunkt oder Tradition verschleiern. Position eines Teilnehmers, der auf seine Skepsis verzichtet.
II 74
FeyerabendVsLogik: der Einwand nimmt an, daß die Klasse der Folgen eines wissenschaftlichen Satzes unabhängig von der Behandlung des Satzes festgelegt ist, und zwar nach den Regeln der Satzlogik. Diese Annahme ist nie begründet worden. Die Satzlogik ist ja nur eines unter vielen logischen Systemen, in es gibt auch intuitionistische Logiken, ohne ausgeschlossenes Drittes.
II 162
VsAstrologie: es wird kritisiert, daß Sterne zu Neigungen nicht aber zu Zwängen führen. Astrologie/Feyerabend: verbindet ihren Erfolg mit Geldverdienen!

Fe I
P. Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Fe II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979
VsLogik Heidegger Vs Verschiedene
 
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I 186
HeideggerVsKatholizismus: (gegen die Wiederzulassung einer katholischen Studentenverbindung): »man kennt die katholische Taktik immer noch nicht. Und eines Tages wird sich das schwer rächen«. Hasbermas Seyn: Schreibweise im Spätwerk, Vs traditionelle Ontologie (Junius)
HeideggerVsHerder: es gibt keine allgemeine Sprache. >Foucault, Davidson I 123
HeideggerVsPhilosophie: Vs Aufteilung in einzelne Gebiete und damit Verwissenschaftlichung. I 171
Subjekt/Objekt: HeideggerVs diese traditionelle, raumschaffende Differenzierung. Stattdessen: "Walten sui generis". VsDichotomien: "Wahrheit/Unwahrheit, - Theorie/Praxis - Freiheit/Notwendigkeit - Glauben/Wisssen - Göttliches/Menschliches - Vs Totalitätskonstituierende Kategorien: "Sein als Substanz, Geschehen als Bewußtsein, Gott als prima causa, Wille als Ding an sich (VsSchopenhauer). II 36
HeideggerVsLogik: "löst sich auf im Wirbel eine ursprünglichen Fragens.." II 56
Zeichen/Heidegger: Vs Überhandnehmen des Zeichencharakter des Wortes. Dieser muß destruiert werden. (>Rorty: Laute werden wichtiger, Suche nach ursprünglichen Worten.) II 66
»Indisches Denken«: braucht den Menschen nicht. (Heidegger Vs). II 131
HeideggerVs"Kulturbetrieb". Spricht aber achtungsvoll von "Kultur", kein heutiger Denker sei "groß" genug das Denken unmittelbar und in geprägter Gestalt vor seine Sache und damit auf seinen Weg zu bringen. (Spiegelinterview).

Hei III
Martin Heidegger
Sein und Zeit Berlin 2006
VsLogik Mates Vs Verschiedene
 
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I 281
Renaissance/Humanismus/Logik/Neuzeit/Mates: HumanistenVsLogiker: barbarischer Stil, langweilig, Männer mit wissenschaftlicher Neigung fanden die Syllogistik des Aristoteles schlimmer als nutzlos. Mates: die nächsten 4 Jahrhunderte waren in bezug auf logische Literatur bedeutungslos.

Petrus Ramus: (1515 72) (wurde in der Bartholomäusnacht ermordet und Märtyrer der Protestanten):
Mates: Ramus leistete der Logik den Dienst allen ernstes zu fragen, ob Aristoteles nicht solche Syllogismen hätte zulassen müssen:
Bsp "Octavius ist Cäsars Erbe; ich bin Octavius; also bin ich Cäsars Erbe".
VsRamus/Mates: die Verteidiger des Aristoteles fanden sich in der verzweifelten Lage, argumentieren zu müssen, diesem Syllogismus müssen man umformulieren: "Was immer Octavius ist, ist Cäsars Erbe; was immer Ich ist, ist Octavius; also ist, was immer Ich ist, Cäsars Erbe".

I 83
künstliche Sprache L/Interpretation/Mates: Vsvollständige Interpretation: wir wollen aber nicht dadurch eingeschränkt sein, dass wir nur solche Bereiche zulassen, für die es in L genug Individuenkonstanten (Namen) gibt, daher bleiben wir bei der alten Definition. Wir wollen nämlich Bsp über die reellen Zahlen Aussagen machen.

Mate I
B. Mates
Elementare Logik Göttingen 1969

Mate II
B. Mates
Skeptical Essays Chicago 1981