Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]


 

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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Einträgen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Church-Turing -These Lorenzen
 
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P. Lorenzen Ein dialogisches Konstruktivitätskriterium (1959) in Karel Berka/L. Kreiser Logik Texte Berlin, 1983

Berka I 266
Church These/Lorenzen: die These ist eine Gleichsetzung von "konstruktiv" mit "rekursiv". LorenzenVsChurch: zu enge Auffassung: so gestattet sie schon nicht mehr die freie Verwendung der Quantifikation über die natürlichen Zahlen.
I 267
Entscheidungsproblem/ChurchVsLorenzen: (laut Lorenzen): Vorteil: größere Klarheit: bei Beschränkung auf rekursive Aussageformen kann niemals Streit entstehen, ob eine der zugelassenen Aussagen wahr oder falsch ist. Die Definition der Rekursivität garantiert ja gerade die Entscheidungsdefinitheit, d.h. die Existenz eines Entscheidungsverfahrens. > Entscheidbarkeit, Entscheidungsproblem.

Lorn I
P. Lorenzen
Constructive Philosophy Cambridge 1987

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983
Modalitäten Lorenzen
 
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Wessel I 347
Modalität/Wessel: ist keine Art von Wahrheitswert, wie oft fälschlich angenommen wird! Carnap: identifiziert Wahrheit und logische Notwendigkeit,
Lukasiewicz: hat einen dritten Wahrheitwert "möglich"
Lorenzen: benutzt "möglich" und "möglicherweise wahr" synonym. WesselVsLorenzen.
Wahrheitswert/Wessel: spezielles logisches Prädikat, das Aussagen zu oder abgesprochen wird.
Der Unterschied zwischen Modalitäten und Wahrheitswerten ist offensichtlich: da alethische Modalitäten nur mit Subjekten der Form sA (der Sachverhalt, dass A) und Wahrheitswerte nur mit solchen der Form tA (die Aussage A) zu Aussagenverknüpft werden.
Wahrheitswert: Aussage
Modalität: Tatsache, Sachverhalt.


Lorn I
P. Lorenzen
Constructive Philosophy Cambridge 1987

We I
H. Wessel
Logik Berlin 1999
Wissen Lorenzen
 
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Wessel I 346
Modalität/Lorenzen/Wessel: angenommen wird, eine bestimmte Menschengruppe hat ein bestimmtes System von Aussagen W als wahr akzeptiert. Von diesen Menschen werden dann auch alle Aussagen als wahr anerkannt, die logisch aus diesen Aussagen folgen. Lorenzen betrachtet das nur für Zukunftsaussagen als sinnvoll.
Wissen/Lorenzen/Wessel: für Lorenzen ergibt sich daraus, dass alles, was wir wissen, bezüglich dieses Wissens notwendig ist.
Tradition: Bsp wenn wir wissen, dass in einer Erbsenschote fünf Erbsen sind und dass sie Eiweiß enthält. So ist nur das zweite notwendiges Wissen. Nach Lorenzen sind beide Aussagen notwendiges Wissen. (WesselVs).
Modalität/WesselVsLorenzen: zu weite Auffassung. Dass alles Wissen notwendig sein soll, ist eine "fatalistische Konsequenz".


Lorn I
P. Lorenzen
Constructive Philosophy Cambridge 1987

We I
H. Wessel
Logik Berlin 1999

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Kontroversen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsLorenzen Lorenzen Vs Church, A.
 
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Berka I 266
Church These/Lorenzen: die These ist eine Gleichsetzung von "konstruktiv" mit "rekursiv". (s) Also alle Konstruktionen sind rekursiv möglich?. Oder: es gibt nur rekursive Konstruktionen. (Etwas anderer Sinn).
LorenzenVsChurch: zu enge Auffassung: so gestattet sie schon nicht mehr die freie Verwendung der Quantifikation über die natürlichen Zahlen.
I 267
Entscheidungsproblem/ChurchVsLorenzen: (laut Lorenzen): Vorteil: größere Klarheit: bei Beschränkung auf rekursive Aussageformen kann niemals Streit entstehen, ob eine der zugelassenen Aussagen wahr oder falsch ist. Die Definition der Rekursivität garantiert ja gerade die Entscheidungsdefinitheit, d.h. die Existenz eines Entscheidungsverfahrens.

Lorn I
P. Lorenzen
Constructive Philosophy Cambridge 1987

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983
VsLorenzen Schurz Vs Kamlah, A.
 
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Gerhard Schurz
I 28
Intersubjektivität/Objektivität/SchurzVsLorenzen/SchurzVsKamlah: Intersubjektivität kann nicht als Definition von Objektivität verwendet werden, da Kompetenz ein unsicheres und graduelles Kriterium ist. Alle kompetenten Sprecher können sich irren. Lösung/Peirce: idealisiertes Endresultat.

Schu I
G. Schurz
Einführung in die Wissenschaftstheorie Darmstadt 2006
VsLorenzen Wessel Vs Lorenzen, P.
 
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I 345/346
Gesetze/Wessel: haben immer die logische Form einer formalen Implikation (obwohl nicht alle wahren formalen Implikationen Gesetze darstellen) ((x)(P(x) > Q(x). Als Folgerungen allein daraus erhalten wir niemals Formeln der Form Q(a), wo a eine Individuenkonstante ist.
Modalität/Lorenzen/Wessel: angenommen wird, eine bestimmte Menschengruppe hat ein bestimmtes System von Aussagen W als wahr akzeptiert. Von diesen Menschen werden dann auch alle Aussagen als wahr anerkannt, die logisch aus diesen Aussagen folgen.
Lorenzen betrachtet das nur für Zukunftsaussagen als sinnvoll.
Wissen/Lorenzen/Wessel: für Lorenzen ergibt sich daraus, dass alles, was wir wissen, bezüglich dieses Wissens notwendig ist.
Tradition: Bsp wenn wir wissen, dass in einer Erbsenschote fünf Erbsen sind und dass sie Eiweiß enthält. So ist nur das zweite notwendiges Wissen. Nach Lorenzen sind beide Aussagen notwendiges Wissen. (WesselVs).
Modalität/WesselVsCarnap: zu enge Auffassung.
Modalität/WesselVsLorenzen: zu weite Auffassung. Dass alles Wissen notwendig sein soll, ist eine "fatalistische Konsequenz".
I 347
Modalität/Wessel: ist keine Art von Wahrheitswert, wie oft fälschlich angenommen wird! Carnap: identifiziert Wahrheit und logische Notwendigkeit,
Lukasiewicz: hat einen dritten Wahrheitwert "möglich"
Lorenzen: benutzt "möglich" und "möglicherweise wahr" synonym. WesselVsLorenzen.

We I
H. Wessel
Logik Berlin 1999