Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Gödel Dennett I 602
Geist/Gödel/Dennett: Gödel selbst schien "Himmelshaken" als Erklärung für den menschlichen Geist für nötig zu halten. Gödel: gewisse Wahrheiten kann man "sehen" aber niemals beweisen. (> Beweis).
I 605
Gödelzahl: Möglichkeit: alle möglichen Axiomensysteme in alphabetischer Reihenfolge anzuordnen. DennettVsGödel: Problem. wie kann man überhaupt feststellen, ob ein Mathematiker einen Satz beweisen hat, oder nur ein Geräusch gemacht hat, wie ein Papagei? (Verhalten).
J.R.Lucas, 1961: die entscheidende Eigenschaft sollte sein, "einen Satz als wahr darzustellen".
DennettVsLucas: das stößt aber auf unüberwindliche Interpretationsprobleme.
Gödel/Toshiba-Bibliothek/Dennett: "es gibt keinen einzelnen Algorithmus, der alle Wahrheiten der Arithmetik beweisen kann". Dennett: über alle anderen Algorithmen in der Bibliothek sagt Gödel aber nichts.

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Makroökonomie Keynesianismus Mause I 58
Makroökonomie/Keynesianismus/VsLucas/VsMuth: Mitte der 1980er-Jahre entstand als Reaktion auf die Unfähigkeit der Neuen Klassischen Makroökonomie, makroökonomische Probleme sinnvoll zu behandeln, die Neue Keynesianische Makroökonomie. Neu: Aufgabe der Gleichgewichtshypothese.
Marktunvollkommenheiten bzw. Marktungleichgewichte werden ausdrücklich berücksichtigt und mikroökonomisch zu erklären versucht. Drei Ansätze:
1. Theorien, die von realen Preisrigiditäten ausgehen;
2.Theorien, die nominale Preisrigiditäten untersuchen
3. Theorien, die sich mit einem möglichen Versagen dezentraler Koordination befassen.

Mause I 70
Makroökonomie/Keynesianismus/Postkeynesianismus: Die Neue Keynesianische Makroökonomie greift zwar bestimmte Elemente des Postkeynesianismus auf (z. B. die Annahme der Unvollkommenheit der Märkte), hält aber in anderer Hinsicht am neoklassischen Paradigma fest, sodass man mitnichten von einer Ablösung des Postkeynesianismus durch die Neue Klassische Makroökonomie sprechen kann.

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018
Makroökonomie Muth Mause I 57f
Makroökonomie/MokroökonomieVsMonetarismus/MakroökonomieVsKeynesianismus/Muth /Lucas: Probleme des Monetarismus bzw. des Keynesianismus sind die fehlende Erklärung der Lohn- und Preisrigiditäten bzw. der Lohn- und Preisbildung überhaupt oder das willkürliche Vorgehen bei der Modellierung der Erwartungen der Wirtschaftssubjekte. Letztlich fehlte eine mikroökonomische Fundierung der Makroökonomie. Diese Lücke bemühte sich die Neue Klassische Makroökonomie, zu deren Hauptvertretern John F. Muth (1930– 2005) und Robert E. Lucas (geb. 1937) gehören, seit den 1970er-Jahren zu schließen. Grundlegend für diesen Ansatz sind zwei Annahmen: Zum einen wird davon ausgegangen, dass die Erwartungen rational sind, d.   h. dass die modellierten Wirtschaftssubjekte alle modellimmanenten Informationen verwerten und deshalb zu denselben Prognosen wie das Modell selbst gelangen. Zum anderen werden Preisflexibilität und die permanente Ausgeglichenheit der Märkte unterstellt. Dementsprechend werden Schwankungen von Produktion und Beschäftigung nicht als Ungleichgewichte interpretiert, sondern als eine Abfolge von Gleichgewichtspositionen.
Neue Klassische Makroökonomie These: Es gibt keine unfreiwillige Arbeitslosigkeit!
VsMuth/VsLucas/VsMakroökonomie: die beobachteten makroökonomischen Probleme wurden mehr oder weniger wegdefiniert. Es gab keine wirkliche Fundierung durch einen mikroökonomischen Ansatz.

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsLucasVsLucas Verschiedene Vs Künstliche Intelligenz Dennett I 600
VsKi: Einige Autoren (u.a Penrose) behaupten: Gödel habe bewiesen, daß keine KI möglich sei. DennettVs.
Dennett I 604
J.R.Lucas, 1961: die entscheidende Eigenschaft sollte sein, "einen Satz als wahr darzustellen". DennettVsLucas: das stößt aber auf unüberwindliche Interpretationsprobleme.
Metzinger II 710
KI/"starke KI"/VsKI/Bezug/Referenz/Dennett: neuere Fassung der Kritik Vsstarke KI: das sogenannte Problem der "Symbolverankerung": für große KI-Programme ist es in Ordnung, Datenstrukturen zu besitzen, die vorgeben, auf Chicago, Milch oder die "Person, mit der ich gerade spreche" zu verweisen, aber eine derartige imaginäre Referenz ist diser Denkweise zufolge nicht dasselbe wie echte Referenz. (Harnad, 1990) Die internen "Symbole" sind nicht angemessen in der Welt "verankert".
(s) Statt auch Chicago verweist das Programm tatsächlich auf z.B ."1oo1o111oo1...".
Problem: Name/Gegenstand, Erwähnung/Gebrauch, Verankerung, - Aber auch wir reden ständig von dingen, die wir gar nicht kennen!
DennettVsVs: für unseren Roboter wird das Problem dadurch gelöst, daß er den Dingen in seiner "Kindheit" begegnet. Das führt höchstens zu der parallelen Frage, wie weit die Referenz des Wortes "Chicago" im Idiolekt des kleinen Kindes verankert ist.
HaugelandVsKI: künstliche Intelligenz kann nicht wissen, was echter Schmerz ist.
DennettVsHaugeland: das führt zu dem Problem, daß wir dann annehmen müßten, daß primitive Organismen wie Fliegen oder Muscheln nicht "wissen, was echter Schmerz ist".
Te I 157
KambartelVsNeurokybernetik/MalcolmVsNeurokybernetik/Tetens: viele an Wittgenstein orientierte Autoren bestreiten, daß menschliches Verhalten sich als lückenlos physiologisch verursacht beschreiben läßt.
Grice I 270
HungerlandVs"induktive Auffassung" der K.I.: falsche Verallgemeinerung: daß die Leute im Allgemeinen glauben, was sie sagen.





Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Metz I
Th. Metzinger (Hrsg.)
Bewusstsein Paderborn 1996

Grice I
H. Paul Grice
"Meaning", in: The Philosophical Review 66, 1957, pp. 377-388
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Megle Frankfurt/M. 1993

Grice II
H. Paul Grice
"Utterer’s Meaning and Intentions", in: The Philosophical Review, 78, 1969 pp. 147-177
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle

Grice III
H. Paul Grice
"Utterer’s Meaning, Sentence-Meaning, and Word-Meaning", in: Foundations of Language, 4, 1968, pp. 1-18
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Grice IV
H. Paul Grice
"Logic and Conversation", in: P. Cple/J. Morgan (eds) Syntax and Semantics, Vol 3, New York/San Francisco/London 1975 pp.41-58
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979