Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Literatur
Makroökonomie Keynesianismus Mause I 58
Makroökonomie/Keynesianismus/VsLucas/VsMuth: Mitte der 1980er-Jahre entstand als Reaktion auf die Unfähigkeit der Neuen Klassischen Makroökonomie, makroökonomische Probleme sinnvoll zu behandeln, die Neue Keynesianische Makroökonomie. Neu: Aufgabe der Gleichgewichtshypothese.
Marktunvollkommenheiten bzw. Marktungleichgewichte werden ausdrücklich berücksichtigt und mikroökonomisch zu erklären versucht. Drei Ansätze:
1. Theorien, die von realen Preisrigiditäten ausgehen;
2.Theorien, die nominale Preisrigiditäten untersuchen
3. Theorien, die sich mit einem möglichen Versagen dezentraler Koordination befassen.

Mause I 70
Makroökonomie/Keynesianismus/Postkeynesianismus: Die Neue Keynesianische Makroökonomie greift zwar bestimmte Elemente des Postkeynesianismus auf (z. B. die Annahme der Unvollkommenheit der Märkte), hält aber in anderer Hinsicht am neoklassischen Paradigma fest, sodass man mitnichten von einer Ablösung des Postkeynesianismus durch die Neue Klassische Makroökonomie sprechen kann.

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018
Makroökonomie Muth Mause I 57f
Makroökonomie/MokroökonomieVsMonetarismus/MakroökonomieVsKeynesianismus/Muth /Lucas: Probleme des Monetarismus bzw. des Keynesianismus sind die fehlende Erklärung der Lohn- und Preisrigiditäten bzw. der Lohn- und Preisbildung überhaupt oder das willkürliche Vorgehen bei der Modellierung der Erwartungen der Wirtschaftssubjekte. Letztlich fehlte eine mikroökonomische Fundierung der Makroökonomie. Diese Lücke bemühte sich die Neue Klassische Makroökonomie, zu deren Hauptvertretern John F. Muth (1930– 2005) und Robert E. Lucas (geb. 1937) gehören, seit den 1970er-Jahren zu schließen. Grundlegend für diesen Ansatz sind zwei Annahmen: Zum einen wird davon ausgegangen, dass die Erwartungen rational sind, d.   h. dass die modellierten Wirtschaftssubjekte alle modellimmanenten Informationen verwerten und deshalb zu denselben Prognosen wie das Modell selbst gelangen. Zum anderen werden Preisflexibilität und die permanente Ausgeglichenheit der Märkte unterstellt. Dementsprechend werden Schwankungen von Produktion und Beschäftigung nicht als Ungleichgewichte interpretiert, sondern als eine Abfolge von Gleichgewichtspositionen.
Neue Klassische Makroökonomie These: Es gibt keine unfreiwillige Arbeitslosigkeit!
VsMuth/VsLucas/VsMakroökonomie: die beobachteten makroökonomischen Probleme wurden mehr oder weniger wegdefiniert. Es gab keine wirkliche Fundierung durch einen mikroökonomischen Ansatz.

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018