Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Mystizismus McGinn
 
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I 35
Mystizismus/M/McGinn: Nimmt die zum Begriff gehörigen Fakten für bare Münze, ist aber nicht imstande, sie wie der Anhänger der Unzurückführbarkeit als etwas schlicht Unerklärbares hinzunehmen. (Sondern erhebt weitergehenden Anspruch).
I 63
McGinnVsMystizimus: das Problem ist nicht, dass zweifellos vieles am Mystizismus falsch ist, sondern, dass es inkohärent ist. Es hat keinen Standpunkt im logischen Raum. Welchen Inhalt hat denn eigentlich der Begriff des Übernatürlichen? - "Das Übernatürliche ist die verdinglichte Unwissenheit des Menschen."
I 138
Willensfreiheit (Laut McGinn): Mystizismus: die Willensfreiheit ist vielleicht das natürliche Zuhause des Nichtnaturalisten. Dieser wird sagen, es gebe doch sicher nichts in der Erfahrungswelt, was derart krass von den Routineabläufen der Kausalität und der Vorhersagbarkeit abweicht, wie ein Akt der freien Entscheidung. Durch freie Entscheidung stellten wir den jenseitigen Aspekt unseres Daseins unter Beweis. Natürlicher Ausdruck der Seele, abseits von menschlichen Abläufen.
McGinnVsMystizismus: das ist keine Antwort auf das Anfangsargument (Determinismus = Indeterminismus).
Ist unsere übernatürliche Seele determiniert, oder ist sie es nicht? Die Frage ist also nur verschoben worden. Gott selbst würde dem Dilemma gegenüberstehen.
I 160
Mystifizierung: wir haben Erkenntnis a priori durch göttliche Offenbarung. Platon, Gödel: These: es gibt ein besonderes Vermögen der mathematischen Anschauung, das uns auf unerklärliche Weise mit der abstrakten Realität in Verbindung bringt.
II 104
Menschliche Unwissenheit ist kein Beweis dafür, dass die Antwort übernatürlich sein muss.

McG I
C. McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McG II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001
Mystizismus Poundstone
 
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I 58
Außersinnliche Wahrnehmung/PoundstoneVsMystizismus: den Esoteriker kann man fragen: inwieweit sähe die Welt anders aus, wenn es keine außersinnliche Wahrnehmung gäbe? - ((s) Er kann dann nur auf eine Weise antworten, in der er sich selbst widerlegt).
W. Poundstone
I W. Poundstone Im Labyrinth des Denkens, Reinbek 1995

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 8 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsMystizismus Field Vs McGee, V.
 
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II 351
Zahlentheorie 2. Stufe/Logik 2 Stufe/Theorie 2. Stufe/ZT/Field: These (i). volle ZT 2. Stufe ist – anders als ZT 1. Stufe – kategorisch. d.h. hat nur eine Interpretation bis zum Isomorphismus (one interpretation up to isomorphism),
II 352
In der die ZT als wahr herauskommt. Def kategorische Theorie/Field: hat nur eine Interpretation bis zum Isomorphismus, in der sie als wahr herauskommt. Bsp Zahlentheorie 2. Stufe.
(ii). These dass dies zeigt, dass es keine Unbestimmtheit für sie geben kann.
Mengenlehre/ML: hier ist es etwas komplizierter: volle ML 2. Stufe ist nicht ganz kategorisch (wenn es unerreichbare Kardinalzahlen gibt) sondern nur quasi-kategorisch. D.h. für alle Interpretationen, in der sie wahr ist, sind diese entweder isomorph oder isomorph zu einem Fragment der anderen, die durch Beschränkung auf eine weniger unerreichbare Kardinalzahl erhalten wurde.
Pointe: selbst die quasi-kategorische Theorie 2. Stufe ist noch hinreichend, den meisten Fragen über die Mächtigkeit des Kontinuums (MdK) denselben Wahrheitswert (WW) in allen Interpretationen zu geben, so dass die Annahmen einer Unbestimmtheit in ML fast beseitigt ist.
McGee: (1997) zeigt, dass wir volle ML 2. Stufe durch Hinzufügung eines Axioms erhalten können. Dieses Axiom beschränkt sie auf Interpretationen, in denen Quantoren 1. Stufe über absolut alles gehen. Dann erhalten wir volle Kategorizität.
Problem: das geht nicht, wenn die Quantoren 2. Stufe über alle Teilmengen des Bereichs der Quantoren 1. Stufe gehen. (Paradoxien) Aber bei McGee (wie bei Boolos 1984) gehen die Quantoren 2. Stufe nicht buchstäblich über Klassen als spezielle Entitäten, sondern als „plurale Quantoren“. (>plurale Quantifikation).
Unbestimmtheit/Logik 2. Stufe/FieldVsMcGee: (s.io- Kapitel I): Vs den Versuch, der Unbestimmtheit durch Logik 2. Stufe zu entrinnen: es ist fraglich, ob das Unbestimmtheits-Argument auf die Bestimmtheit der Logik 2. Stufe überhaupt anwendbar ist, wie er auf den Begriff der Menge anwendbar ist. Wenn man sagt, dass Sätze über die MdK keinen bestimmten WW haben, führt das zu einem Argument, dass der Begriff „alle Teilmengen“ unbestimmt ist, und daher, dass es unbestimmt ist, was als „volle“ Interpretation zählt.
plurale Quantifikation: auch sie kann unbestimmt sein: Frage: über welche Vielheiten sollen plurale Quantoren gehen?
„Volle“ Interpretation: ist dennoch (obwohl sie relativ auf einen Begriff der „Fülle“ ist) quasi-eindeutig. Aber das mindert nicht die Unbestimmtheit.
McGeeVsField: (1997): dieser behauptet, dass diese Kritik darauf beruht, dass Logik 2. Stufe nicht als richtiger Teil der Logik, sondern als Mengenlehre in Verkleidung angesehen werde.
FieldVsMcGee: das ist falsch: ob Logik 2. Stufe Teil der Logik ist, ist eine terminologische Frage. Selbst wenn sie ein Teil der Logik ist, könnten die Quantoren 2. Stufe unbestimmt sein, und das unterminiert, dass Kategorizität 2. Stufe Bestimmtheit impliziert.
„absolut alles“/Quantifikation/FieldVsMcGee: dass man sich nur für solche Modelle interessiere, in denen die Quantoren 1. Stufe über absolut alles gehen, schafft es nur dann, die Unbestimmtheit der Quantifikation 1. Stufe zu beseitigen, wenn der Gebrauch von „absolut alles“ determiniert (bestimmt) ist!
Pointe: diese Forderung funktioniert nur, wenn sie überflüssig ist: d.h. nur, wenn Quantifikation über absolut alles ohne diese Forderung möglich ist!
Allquantifikation/(s): „über alles“: unbestimmt, weil kein Prädikat angegeben, (wie sonst Bsp (x)Fx). „Alles“ ist kein Prädikat.
Inflationismus/Field: der Vertreter inflationistischer Semantik muß erklären wie es kommt, dass Merkmale unserer Praxis (Gebrauch) bestimmen, dass unsere Quantoren über absolut alles gehen.
II 353
McGee: (2000) versucht eben dies: (*) wir müssen die Hypothese ausschließen, dass die anscheinend unbeschränkten Quantoren einer Person nur über Entitäten vom Typ F gehen, wenn die Person einen Begriff von F hat.
(s) d.h. man sollte auch über etwas Unbestimmtes oder Unbekanntes quantifizieren können.
Field: McGee sagt, dass dies die normalen Versuche ausschließt, die Unbestimmtheit der Allquantifikation zu zeigen.
FieldVsMcGee: das gelingt nicht. Bsp angenommen, wir gehen davon aus, dass unsere eigenen Quantoren bestimmt über alles laufen. Dann scheint es natürlich anzunehmen, dass die Quantoren einer anderen Person von denselben Regeln regiert werden und also auch bestimmt über alles laufen. Dann könnten sie nur dann einen beschränkteren Bereich haben, wenn die Person einen eingeschränkteren Begriff hat.
FieldVs: die eigentliche Frage ist, ob die Quantoren überhaupt einen bestimmten Bereich haben, auch unsere eigenen! Und wenn ja, wie kommt es, dass unser Gebrauch (Praktiken) diesen Bereich festlegen?. Es ist nicht einmal klar in diesem Kontext, was es heißt, den Begriff eines eingeschränkten Bereichs zu haben! Denn wenn Allquantifikation unbestimmt ist, dann sicher auch die Begriffe, die für eine Einschränkung des Bereichs gebraucht werden.
Bereich/Quantifikation/Field: für jeden Kandidaten X für den Bereich unbeschränkter Quantoren, haben wir automatisch einen Begriff der wenigstens ein Kandidat für das Herausgreifen der Objekte in X ist: nämlich den Begriff der Selbstidentität! ((s) Also Allquantifikation. Alles ist mit sich selbst identisch).
FieldVMcGee: wenn auch (*) sogar akzeptabel ist in dem Fall wo unsere eigenen Quantoren unbestimmt sein können, hat es hier keine Zähne.

Field VS Bedeutungswandel od. Vs Induktion!!!
II 355 schematische Arithmetik 1. Stufe/McGee: (1997, S. 57): scheint zu behaupten, dass sie viel stärker ist, als normale Arithmetik 1. Stufe.
G. sei ein Gödel-Satz
PA: „primitive Arithmetik“. Basierend auf den normalen Grundbegriffen.
McGee: scheint zu behaupten, dass G in schematischer PA beweisbar ist ((s) also nicht wahr ist). Wir müßten nur das W-Prädikat hinzufügen und Induktionen darüber anwenden.
FieldVsMcGee: das ist falsch. Wir erhalten stärkere Ergebnisse, wenn wir außerdem eine bestimmte kompositionale W-Theorie hinzufügen (Das sagt McGee auch am Schluß).
Problem: das geht über schematische Arithmetik hinaus.
McGee: sein Ansatz ist aber mehr modelltheoretisch: d.h. schematische ZT 1. Stufe fixiert die Extensionen der zahlentheoretischen Begriffe eindeutig.
Def Unbestimmtheit: „Nicht-Standard-Modelle habend“.
McGee: Angenommen, unsere arithmetische Sprache ist unbestimmt, d.h. sie läßt unintendierte Modelle zu. Aber es gibt eine mögliche Erweiterung (Ausdehnung) der Sprache mit einem neuen Prädikat „Standard-natürliche Zahl“.
Lösung: Induktion über diesem neuen Prädikat wird die Nicht-Standard-Modelle ausschließen.
FieldVsMcGee: ich glaube, dass das eine Mogelei ist (obwohl einige anerkannte Logiker es vertreten). Angenommen, wir haben hier nur Peano-Arithmetik, mit
Schema/Field: hier: verstanden als nur in der aktualen (current) Sprache Instanzen habend.
Angenommen, wir haben es nicht geschafft, eine einheitliche Struktur („up to“) bis zu einem Isomorphismus herauszugreifen. (Field: diese Annahme ist falsch).
FieldVsMcGee: wenn das der Fall ist, dann wird das bloße Hinzufügen von neuem Vokabular nicht helfen, und zusätzlich neue Axiome für das neue Vokabular würden nicht besser helfen, als wenn man die neuen Axiome einfach ohne das neue Vokabular einführt! Insbesondere für Bsp „Standard-natürliche Zahl“.
Schema/FieldVsMcGee: wie kann seine reiche Sichtweise von Schemata helfen, Bestimmtheit zu sichern? Sie erlaubt nur, eine neue Instanz der Induktion hinzuzufügen, wenn ich neues Vokabular einführe. Für McGee scheint der benötigte relevante Begriff gar nicht „Standard-natürliche-Zahl“ zu sein, und wir haben schon gesehen, dass dieser nicht hilft.
Prädikat/Bestimmtheit/Unbestimmtheit/Field: sicher, wenn ich ein neues Prädikat mit einer gewissen „magischen“ Fähigkeit, seine Extension zu bestimmen, hätte,
II 356
dann hätten wir echte natürliche Zahlen herausgegriffen. Das ist aber ein Tautologie und hat nichts zu tun damit, ob ich das Induktionsschema auf dieses magische Prädikat ausdehne. FieldVsMystik/VsMystizismus/Magie: Problem: wenn man denkt, dass man in der Zukunft vielleicht ein magisches Hilfsmittel zur Verfügung hat, dann könnte man auch denken, dass man es schon jetzt hat und dieses würde wiederum nicht von der schematischer Induktion abhängen. Dann ist die einzige mögliche Relevanz der Induktion nach dem Schema, zu erlauben, die postulierten zukünftigen magischen Fähigkeiten auf die Gegenwart zu übertragen. Und zukünftige Magie ist nicht weniger mysteriös als gegenwärtige.
FieldVsMcGee: es ist Mogelei, die Erweiterung der Sprache in Begriffen ihrer Extensionen zu beschreiben. Die Mogelei besteht darin anzunehmen, dass die neuen Prädikate in der Erweiterung bestimmte Extensionen haben. Und die haben sie nicht, wenn der Indeterminist Recht hat in Bezug auf die ZT (Field: ich glaube zwar nicht, dass der Indeterminismus recht hat in Bezug auf die ZT; aber wir nehmen das hier an).
Erweiterung/Ausdehnung/Sprache/Theorie/FieldVsMcGee: 2.Vs: dieser denkt, dass die benötigten neuen Prädikate solche sein könnten, für die es psychologische unmöglich ist, sie überhaupt hinzuzufügen, wegen ihrer Komplexität. Dennoch würden unsere Sprachregeln ihr Hinzufügen nicht verbieten.
FieldVsMcGee: kann es in dem Fall wirklich bestimmt sein, dass die Sprachregeln uns etwas erlauben, was psychologisch unmöglich ist? Das scheint eher ein besonders gutes Beispiel für Unbestimmtheit zu sein.
FieldVsMcGee: das wichtigste ist aber, dass wir nicht einfach neue Prädikate mit bestimmten Extensionen hinzufügen.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980
VsMystizismus Black Vs Mystizismus
 
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III 69
VsWissenschaft/Mystizismus/Black: einige zeitgenössische Kritiker könnten sagen “die sogenannte Wissenschaft (von ihnen angefeindete „akademische“) hat bewiesen, daß echte Wissenschaft (Mystik usw.) unmöglich ist“. BlackVsMystizismus: der Preis für die Aufgabe der Objektivität ist noch viel höher: es ist zugleich die Aufgabe der common sense Sicht der Alltagswelt.
III 70
naiver Realismus/Black: die common sense Sicht wird oft naiver Realismus genannt aber dieser ist auf jeden Fall korrekt in ganz wesentlichen Hinsichten des Umgangs mit der Außenwelt. ((s) Der Wissenschaftler drückt auf den roten Knopf statt auf den grünen, weil er glaubt, daß beide existieren. Def „objektive Orientierung/Terminologie/Black: damit meine ich nicht „Alltagsontologie“ sondern etwas, das ihr zugrunde liegt: wir haben eine objektive Orientierung der Wahrnehmung. Ihre Verletzung führt zum Wahnsinn und Selbstzerstörung.

Bla I
Max Black
Bedeutung und Intention
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, G. Meggle (Hg), Frankfurt/M 1979

Bla II
M. Black
Sprache München 1973

Bla III
M. Black
The Prevalence of Humbug Ithaca/London 1983
VsMystizismus Lewis Vs Mystizismus
 
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V 169
Kausale Abhängigkeit/kauA/Lewis: ist eben nicht dasselbe wie Verursachung. Aber Verursachung ohne kauA ist selten, LewisVsMystizismus: wenn es unerklärliche kauA gäbe, wüssten wir (verständlicherweise) nichts davon. (Wäre sie uns nicht bewusst).
LewisVsRegularität: eine reparierte Regularitätstheorie würde unerklärliche kauA ausschließen, und das möchte ich vermeiden.
V 182
Die versteckte Eigenschaft muss also etwas anderes sein: sie superveniert nicht auf jenen Eigenschaften der möglichen Welten, auf denen so weit wir sehen alles andere superveniert. Etwas so Mystisches zu akzeptieren ist eine ernste Sache. Dafür brauchen wir bessere Gründe als isolierte Intuitionen. (LewisVsMystizismus). Einige Leute haben gewichtige Gründe…

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
VsMystizismus Wittgenstein Vs Mystizismus
 
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III 226
WittgensteinVsEsoterik/Privatsprache/Flor: es hat keinen Sinn, von einer Erkenntnis bestimmter Phänomene zu sprechen, unabhängig von der Teilnahme an geregelter öffentlicher Praxis. WittgensteinVsMystizismus.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960
VsMystizismus Verschiedene Vs Mystizismus John Gribbin Auf der Suche nach Schrödingers Kätzchen, München, Zürich 1991
VII 207
Mystizismus/Mystik: manche versuchen, das Netz elektromagnetischer Strahlung, durch das alles "gleichzeitig" verbunden ist, mit östlicher Weisheit gleichzusetzen. GribbinVsMystizismus: denen ist entgangen, dass Photonen natürlich erzeugt und vernichtet werden können! Daher ist das Netz nicht vollständig.
VII 208
Perspektive/Gribbin: aber die Realität ist eine Photonenbahn in der Raumzeit, die mein Auge z.B. mit dem Polarstern verbindet. Es gibt aber keine wirkliche Bewegung der Zeit, in der sich diese Bahn entwickelt., das ist nur meine Wahrnehmung von meinem Standpunkt aus. Von einem anderen Standpunkt aus ist diese Bahn eine ewige Erscheinung.
Realität/Feynman/Diagramm: Frage: wie real sind nun die anderen Bahnen? Abb. VII 208 wenn wir einen Schlitz über dem Diagramm verschieben, verändern wir unsere Wahrnehmung, nicht die Realität.
VII 209
Wir sind mit einem ständig bewegten Sehschlitz verbunden. Daher sehen wir ein Positron, das sich in der Zeit vorwärts bewegt, und nicht ein Elektron, das sich in der Zeit rückwärts bewegt. Doch beide Interpretationen sind gleichermaßen real.
Das brachte Wheeler auf die Idee, es könnte nur ein Elektron im Universum geben. Jedenfalls sind alle auf einem komplexen Zickzack Weg durch die Raumzeit verbunden.




VsMystizismus Feynman Vs Mystizismus
 
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I 250
Mystizismus/FeynmanVsMystizismus: es gibt keinen Wahrsager, der uns die Gegenwart an einem entfernten Ort sagen kann - sie ist unbeobachtbar.

Fey
R. Feynman
Vom Wesen physikalischer Gesetze München 1993

Fey I
R. Feynman
Vorlesungen über Physik I München 2001
VsMystizismus Kanitscheider Vs Mystizismus
 
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II 70
VsEinheit der Wissenschaft/Hans Primas: (ETH Zürich) neuer ideologischer Monismus, strebt die Herrschaft einer einzigen Idee und einer einzigen Lebensform an.
II 71
Aber Primas ist auch ein Kritiker der rationalen Vorgehensweise in der Wissenschaft. Er meint, eine "ganzheitliche" Sicht müsse auch die irrationalen Aspekte der Realität einschließen. (Emotionalität).
KanitscheiderVsMystizismus/KanitscheiderVsPrimas: die Existenz des Irrationalen taucht immer nur als globale Behauptung auf. In dem Moment, da ein Beispiel gebracht wird, findet sich auch eine Wissenschaft, die das Phänomen mit rationalen Mitteln angehen kann.
Primas’ Behauptung, die emotionale Dimension ließe keinen rationalen Zugang zu, ist durch nichts belegt, übt aber auch keinerlei Einfluss auf die Einheit der Physik aus.
Irrationalität/Kanitscheider: das Irrationale besteht nicht in einer weiteren ontologischen Ebene, sondern gerade in der Überzeugung, dass diese Realitätsschicht existiert.

Kan I
B. Kanitscheider
Kosmologie Stuttgart 1991

Kan II
B. Kanitscheider
Im Innern der Natur Darmstadt 1996
VsMystizismus Kanitscheider Vs Teilhard de Chardin
 
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II 176
Teilhard de Chardin/Kanitscheider: Vorläufer der Prozesstheologie. These: Immanenz Gottes in einer unvollständigen und immer sich weiter entwickelnden Welt. Omegapunkt. Er unterscheidet zwei Energiearten, "tangential" (physikalisch), "radial" (geistig).
Die geistige Energie wird mit der Evolution immer dichter und konzentrierter, was sich in der Entstehung intelligenter Lebewesen ausprägt.
Am Ende beherrscht die radiale die tangentiale Energie.
II 177
Übernatürliches/Religion/Theorie/KanitscheiderVsMystizismus/Kanitscheider: Bsp Übte ein Kobold eine reale Zusatzkraft auf den fallenden Stein aus, müsste er schneller fallen. Teilhard de Chardin/Kanitscheider: Vorläufer der Prozesstheologie. These: Immanenz Gottes in einer unvollständigen und immer sich weiter entwickelnden Welt.
Omegapunkt - zwei Energiearten, "tangential" (physikalisch), "radial" (geistig) – letztere nimmt zu und überwiegt am Ende
KanitscheiderVsTeilhard: Verdoppelungseffekt – Lösung: Selbstorganisation.

Kan I
B. Kanitscheider
Kosmologie Stuttgart 1991

Kan II
B. Kanitscheider
Im Innern der Natur Darmstadt 1996