Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 14 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Aktualismus Dennett I 143
Aktualismus/Dennett: nur das Wirkliche ist möglich.
I 163
Determinismus/Aktualismus/Dennett: einige Autoren: wenn der Determinismus richtig ist, muss auch der Aktualismus stimmen. Oder umgekehrt: Wenn der Aktualismus falsch sei, müsse der Indeterminismus stimmen - DennettVs: das ist falsch! Bsp Dieses Sauerstoffatom kann sich mit zwei Wasserstoffatomen verbinden. Also ist etwas möglich, das jetzt nicht wirklich ist, also ist der Determinismus falsch. DennettVsAktualismus: er ist falsch, unabhängig von der Wahrheit oder Falschheit des Determinismus. >Determinismus.
I 249
Aktualismus/DennettVsNietzsche: er glaubte nicht an irgendwelche Varianten, sondern an exakte Wiederholung - damit war er Anhänger des Aktualismus

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Buchstäbliche Wahrheit Nietzsche Danto III 57
Buchstäbliche Wahrheit/Nietzsche/Danto: wenn man die Metapher wie Nietzsche definiert (siehe Metapher/Nietzsche) und damit jeder Satz als metaphorisch gilt, muss – unsinnigerweise – jeder Satz auch unkonventionell sein. Dann ist schwer zu erkennen, was wir mit einer Metapher überhaupt meinen. Danto: Nietzsche würde wohl antworten: Metaphern sind Sätze, die niemals wahr, oder zumindest niemals buchstäblich wahr sind; kein Satz ist jemals in Bezug auf dasjenige, wovon er handelt, wortwörtlich zu nehmen; daher ist jeder Satz in einem gewissen Grad metaphorisch. Inder Praxis (oder auch Rhetorik) macht es kaum einen Unterschied, ob wir nun sagen, kein Satz sei buchstäblich wahr, oder aber, wie Nietzsche es später noch radikaler formulieren sollte, jeder Satz sei im buchstäblichen Sinne falsch. Die Frage ist lediglich, ob uns unsere Sprache im Leben behilflich sein kann.
Danto III 58
DantoVsNietzsche: Problem: wenn alle Sätze bloß metaphorisch sind, dann ist auch die These, dass Sätze bloß metaphorisch sind, selbst bloß metaphorisch, das heißt nicht buchstäblich wahr. ((s) Siehe das Argument VsInterpretationsphilosophie, VsAbel, G..
Danto III 62
Außerdem: Die ersten jemals artikulierten Sätze können einfach keine Metaphern gewesen sein.

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Darwinismus Huxley Danto III 197
Darwinismus/NietzscheVsDarwinismus/Nietzsche/DantoVsNietzsche/Danto: Allzu oft verfällt Nietzsche in den dümmsten Fehlglauben des Darwinismus, indem er das Überleben mit Vortrefflichkeit gleichsetzt. Dabei übersieht er, was Th. H. Huxley schon feststellte: Evolution/Darwinismus/Huxley, T. H.: die kleinste Veränderung in der chemischen Zusammensetzung unserer Atmosphäre genügt, damit womöglich nur ein paar Flechten überleben und so zu den Herren der Welt werden.

HuxleyA I
Aldous Huxley
Science, Liberty and Peace London 1946

HuxleyTh I
Thomas Henry Huxley
Lectures On Evolution Whitefish, MT 2010

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Darwinismus Nietzsche Pfotenhauer I 5
Darwinismus/Evolution/Nietzsche/NietzscheVsDarwinismus/Pfotenhauer: Darwins Evolutionstheorie die die Selektion nach Maßgabe (…) von Selektionsleistungen an externe Bedingungen zum Prinzip macht, ist Nietzsche zuwider, ja verhasst: „[…]so lautet Diese Moral…die Mittleren sind mehr wert als die Ausnahmen“ ..“Gegen die Formulierung [dieser] Moral empöre ich mich […].“ Nachgel. Fragm, Frühjahr 1888., KGW VIII, S. S 95ff).
Danto III 197
Darwinismus/NietzscheVsDarwinismus/Nietzsche/DantoVsNietzsche/Danto: Allzu oft verfällt Nietzsche in den dümmsten Fehlglauben des Darwinismus, indem er das Überleben mit Vortrefflichkeit gleichsetzt. Dabei übersieht er, was Th. H. Huxley schon feststellte: Evolution/Darwinismus/Huxley, T. H. .: die kleinste Veränderung in der chemischen Zusammensetzung unserer Atmosphäre genügt, damit womöglich nur ein paar Flechten überleben und so zu den Herren der Welt werden.
Danto III 268
Darwinismus/NietzscheVsDarwinismus/Nietzsche//Danto: Nietzsche war VsDarwin überzeugt, dass die Untauglichen überleben und die Tauglichen zugrunde gehen. Danto: abgesehen von dieser hartnäckigen Überzeugung, die von Huxleys berühmter Widerlegung ebenso leicht anzugreifen ist, wie ihre Kehrseite (Siehe Darwinismus/Huxley, Th. H.) ist schwer ersichtlich, wieso Nietzsche sich selbst als Anti-Darwinisten verstanden wissen wollte.
Danto III 269
Überleben/Nietzsche: Ob man sich selbst erhält oder nicht, hat nach Nietzsche nichts mit der blinden Ausübung des Willens zur Macht zu tun, der ja jedes Ding in jedem Augenblick kennzeichnet. Etwas überlebt, insofern es siegreich aus dem Kampf der Willen hervorgeht; es kämpft jedoch nicht, um zu überleben – wenn schon, wäre es genau umgekehrt: „Vor allem will etwas Lebendiges seine Kraft auslassen – Leben selbst ist Wille zur Macht - : die Selbsterhaltung ist nur eine der indirekten und häufigsten Folgen davon. (F. Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, KGW VI. 2, S. 21).

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Pfot I
Helmut Pfotenhauer
Die Kunst als Physiologie. Nietzsches ästhetische Theorie und literarische Produktion. Stuttgart 1985

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Glück Nietzsche Danto III 271
Glück/Glückseligkeit/Nietzsche/Danto: Aus Nietzsches Theorie des Willens zur Macht folgt, dass Glückseligkeit nicht das Ziel darstellt, um das wir in Wahrheit kämpfen. Nicht anders als dem Rest der Welt geht es den Menschen um Macht. Unverkennbar eignet den Menschen mehr Macht ((s) als anderen Lebewesen) und das hat nichts mit Glückseligkeit zu tun. Freude ist einfach die bewusste Reflexion unserer Überlegenheit in punkto Stärke. Der ‚letzte Mensch‘ der in Begriffen von ‚Frieden‘ und Glückseligkeit denkt, verwickelt sich dabei in Widersprüche. Ohne Kampf gibt es kein Glück. (Vgl. F. Nietzsche, Nachlass, Berlin 1999, S. 750.)
Danto III 272
Nietzsche/Danto: als Unlust erfahrene Hindernisse sind Stimuli für den Willen zur Macht und das Vorspiel zur Lust. Lust/Nietzsche/Danto: es gibt zwei einander entsprechende Arten der Lust – die Lust des Sieges und die Lust des Schlafes. Letzteres ist das Glück der nihilistischen Religionen und Philosophie. Die Reichen und Lebendigen wollen Siege, überwundene Gegner, Überströmen des Machtgefühls über weitere Bereiche als Bisher. (F. Nietzsche, Nachlass, Berlin 1999, S. 713.)
DantoVsNietzsche: Nietzsche verwendet hier den Begriff der Lust (wie öfters) zugleich in einem engeren und einem weiteren Sinn. Es ist absurd, wenn auf die Absicht, Unlust zu vermeiden, mit der allgemeinen Aussagen entgegnet wird, das Leben sei Kampf und Unlust, sodass die fragliche Absicht dem Leben entgegenstehe. (Vgl. F. Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, KGW VI. 2, S. 217.).
Danto: Nicht zuletzt trug Nietzsches Unfähigkeit, diesen Trugschluss zu durch schauen, dazu bei, dass er hinsichtlich sozialer Reformen so wenig Weitblick bewies.


Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Grammatik Nietzsche Ries II 35
Grammatik/Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne/Nietzsche: vorgezeichnete Relation von »akzidentellem« Prädikat und »zugrunde liegendem« Subjekt: Fiktion. Damit ist die Herrschaft des Wahns unaufhebbar geworden.
Ries II 75
Grammatik/Jenseits von Gut und Böse/Nietzsche: Subjektbildungen suggerieren reale Entitäten. Werturteile und Wirklichkeitsaussagen erscheinen in ihrer sprachlichen Form identisch. Begriffe werden mit Attributen verknüpft. So glaubt die Philosophie, die wirklichen Eigenschaften der Dinge vergegenwärtigt zu haben.
Danto III 209
Sprache/Grammatik/Nietzsche/Danto: Bsp Demut: ist keine Errungenschaft der Schwachen, sondern ihr Wesen, ebenso wie Brutalität kein Vergehen sondern die Natur der Starken darstellt. Danto: etwas Ähnliches hatte Thrasymachos in der Politeia aufgestellt: er trivialisierte seine Definition von Gerechtigkeit als Handeln im Interesse der stärkeren Partei. Analog ist ein Mathematiker kein Mathematiker, wenn er einen Fehler macht.
DantoVsThrasymachos/DantoVsNietzsche: beide sind über die Grammatik gestolpert: sie haben eine Trivialität der Logik zu einer Metaphysik der Moral erhoben.
NietzscheVsThrasymachos/Danto: Dennoch ist Nietzsche subtiler als Thrasymachos: für Nietzsche besteht die Welt in gewisser Weise eher aus Pulsationen als aus pulsierenden Gegenständen. Eine Pulsation kann aber sozusagen nicht pulsieren, das können nur Gegenstände.
Danto III 210
Nietzsche/Danto: Nietzsche war klar, dass es schwierig sein würde, eine Sprache für all das auszuarbeiten – eine Sprache, die sich, wie ich denke, aus Verben und Adverbien zusammensetzt, nicht jedoch aus Substantiven und Adjektiven.

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Ries II
Wiebrecht Ries
Nietzsche zur Einführung Hamburg 1990

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Kopula Nietzsche Taureck I 84
"Ist"/VsNietzsche/Taureck: dieser verwechselte Kopula und Identitätszeichen: Z: Ungeheure Zeiten hindurch galt auf Erden ein Ding als gleich und zusammenfallend mit einem einzigen Merkmal, z.B. einer bestimmten Farbe.
Die Vielheit der Merkmale wurde mit der größten Langsamkeit zugestanden.
Noch aus der Geschichte der Sprache sehen wir ein Widerstreben gegen die Vielheit der Prädikate...

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Taureck I
B. H.F. Taureck
Die Sophisten Hamburg 1995
Metaphern Nietzsche Pfotenhauer IV 41
Metapher/Begriffe/Nietzsche: (F. Nietzsche, Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne, KGW, III, 2, S. 380ff): die Begriffe, die eine starre und reguläre Welt aufbauten, überdeckten einen fundamentalen „Trieb zur Metaphernbildung“ Die anthropomorphistische Tätigkeit, die auch der
Pfotenhauer IV 42
Wissenschaft zugrunde liege, aber eben versteckt, werde auf Grund dieses Triebes produktiv. Neue „Übertragungen, Metaphern, Metonymien“ (S. 381) würden hingestellt. Fortwährend zeige sich „die Begierde, die vorhandene Welt des wachen Menschen so bunt unregelmäßig folgenlos unzusammenhängend, reizvoll und ewig neu zu gestalten, wie es die Welt des Traumes ist.“ Pfotenhauer: Trost findet er nun auch nicht mehr in einer alle überhöhenden Kunstübung, Das ästhetische Spiel ist zum Moment eines Lebensvollzugs geworden….Der Wechsel der Affekte und die Kausalität der seelischen Prozesse ist in dieser Konzeption an die Stelle der überschwänglichen Sicht ästhetischer Möglichkeiten getreten.

Danto III 53
Metapher/Nietzsche/Danto: : (vgl. Wahrheit/Nietzsche (F. Nietzsche, Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne, KGW1/III, 2, S. 374f)). Hier ist von Metaphern die Rede. Man beachte, dass hier mit Metaphern sprachliche Ausdrucksmittel für Erfahrungen und nicht für Dinge gemeint sind. Dies macht es fast unabwendbar, dass der Ausdruck einer unkonventionellen Erfahrung so gut wie unverständlich sein wird. (Siehe Erfahrung/Nietzsche).
Danto III 58
DantoVsNietzsche: Problem: wenn alle Sätze bloß metaphorisch sind, dann ist auch die These, dass Sätze bloß metaphorisch sind, selbst bloß metaphorisch, das heißt nicht buchstäblich wahr. ((s) Siehe das Argument VsInterpretationsphilosophie, VsAbel, G.).
Danto III 62
Außerdem: Die ersten jemals artikulierten Sätze können einfach keine Metaphern gewesen sein.

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Pfot I
Helmut Pfotenhauer
Die Kunst als Physiologie. Nietzsches ästhetische Theorie und literarische Produktion. Stuttgart 1985

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Metaphysik Nietzsche Adorno XII 136
Metaphysik/Nietzsche/Adorno: Nietzsche hat gezeigt oder zu zeigen geglaubt, dass (…) der Oberfläche des ein einem jeglichen Sinne sinnlichen Lebens zugerechnete Kategorien nach dem Maß seiner eigenen Metaphysik, nämlich einer Metaphysik eben des Lebendigen, das Tiefere seien gegenüber dem, was diese Oberfläche verleugnet und ihr gegenüber nur auf Verborgenes pocht, das doch dadurch dass man auf es pocht, sogleich in Ideologie sich verwandele. Bsp Carmen/Nietzsche: sei tiefer als der ‚Ring‘ von Wagner.
Adorno: in ihrem wesentlich Oberfläche-Sein, in ihrem wesentlich Sinnlich-Sein werden bestimmte mythische Verhaltensweisen getroffen. Dies begreift Nietzsche als angemessener im Gegensatz zum Wagnerischen, wo die Mythen zu einer Art von Hinterwelt oder latenter Bedeutung werden.
XII 137
Gehalt/Nietzsche/Adorno: die Pointe von Nietzsches Philosophie ist gewissermaßen, dass die Oberfläche, will sagen, das unmittelbare, leidenschaftliche, sinnlich sich manifestierende Leben selber gerade der Gehalt sei.
Ries II 46
Transzendentales/"Ideale Dinge"/Nietzsche: Philosophie, Religion, Kunst, Moral alles "höherer Schwindel“, da sie auf ihren Ursprung im Niederen, allzu menschlichen zurückgeführt werden.
Ries II 46
NietzscheVsMetaphysik: Bedeutungslosigkeit erhält Scheinbedeutung.
Ries II 77
Metaphysik/Moral/Jenseits von Gut und Böse/Nietzsche: Problem der Legitimität: in der bisherigen »Wissenschaft der Moral« fehlte noch das Problem der Moral selbst! Der Argwohn dafür, dass es hier etwas Problematisches gäbe«.
Ries II 78
Der abendländische metaphysische Gegensatz Gott/Teufel fällt fort. Damit auch die Grundlage einer metaphysisch fundierten Moral des »Guten an sich«.
Ries II 87
Metaphysik/Götzen-Dämmerung/Nietzsche: die gesamte Verfallsgeschichte der abendländische Metaphysik wird von Nietzsche auf einem einzigen Blatt zu Ende erzählt: »wie die wahre Welt endlich zur Fabel wurde. Geschichte eines Irrtums«.
Ries II 88
Metaphysik/Götzen-Dämmerung/Nietzsche: Entwicklung: Platon: räumliches Modell der Wahrheitsverhältnisse: »hier« und »dort« werden abgelöst von der zeitlichen Bestimmung »jetzt« und »dann«. Verzeitlichung der Metaphysik durch das Christentum, verfallener Platonismus.
Ries II 89
Kant/Götzen-Dämmerung/Nietzsche: Kant macht Gott und die »wahre Welt« unerreichbar, weil unbeweisbar.
Danto III 210
Metaphysik/Moraltheorie/Nietzsche/Danto: Es ist gibt einen komplexen Zusammenhang zwischen Nietzsches Moraltheorie und Metaphysik: Bsp Wenn ein Falke sich wie ein Lamm verhält, ist er – nach dieser Theorie – ein Lamm, weil ein Lamm das ist, was ein Lamm tut. So verhalten sich die starken unter allen Umständen stark. Sprache/Nietzsche/Danto: Nietzsche war klar, dass es schwierig sein würde, eine Sprache für all das auszuarbeiten – eine Sprache, die sich, wie ich denke, aus Verben und Adverbien zusammensetzt, nicht jedoch aus Substantiven und Adjektiven.
Danto III 209
Danto: etwas Ähnliches hatte Thrasymachos in der Politeia aufgestellt: er trivialisierte seine Definition von Gerechtigkeit als Handeln im Interesse der stärkeren Partei. Analog ist ein Mathematiker kein Mathematiker, wenn er einen Fehler macht. DantoVsThrasymachos/DantoVsNietzsche: beide sind über die Grammatik gestolpert: sie haben eine Trivialität der Logik zu einer Metaphysik der Moral erhoben.
NietzscheVsThrasymachos/Danto: Dennoch ist Nietzsche subtiler als Thrasymachos: für Nietzsche besteht die Welt in gewisser Weise eher aus Pulsationen als aus pulsierenden Gegenständen. Eine Pulsation kann aber sozusagen nicht pulsieren, das können nur Gegenstände.

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

A I
Th. W. Adorno
Max Horkheimer
Dialektik der Aufklärung Frankfurt 1978

A II
Theodor W. Adorno
Negative Dialektik Frankfurt/M. 2000

A III
Theodor W. Adorno
Ästhetische Theorie Frankfurt/M. 1973

A IV
Theodor W. Adorno
Minima Moralia Frankfurt/M. 2003

A V
Theodor W. Adorno
Philosophie der neuen Musik Frankfurt/M. 1995

A VI
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften, Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel Frankfurt/M. 1071

A VII
Theodor W. Adorno
Noten zur Literatur (I - IV) Frankfurt/M. 2002

A VIII
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen Frankfurt/M. 2003

A IX
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 8: Soziologische Schriften I Frankfurt/M. 2003

A XI
Theodor W. Adorno
Über Walter Benjamin Frankfurt/M. 1990

A XII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 1 Frankfurt/M. 1973

A XIII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 2 Frankfurt/M. 1974

Ries II
Wiebrecht Ries
Nietzsche zur Einführung Hamburg 1990

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Mitleid Nietzsche Danto III 225
Mitleid/Nietzsche/Danto: Gegen das Mitleid hat Nietzsche (mindestens) zwei Einwände. 1. Dass der Mitleid Verspürende tatsächlich mitleidet, und damit auf die gleiche Ebene wie der Gegenstand des Mitleids gebracht wird – was ihn wiederum „krank und melancholisch“ (F. Nietzsche Morgenröthe, KGW V. 1, S. 124) macht. Danto: So ist es auch zu verstehen, wenn Zarathustra sagt, Gott sterbe am Mitleid, nachdem er, wie man annehmen sollte, am Leiden derjenigen erkrankt ist, in die er sich eingefühlt hat. Von den Starken Mitleid zu verlangen heißt (in dieser eigentümlichen Hinsicht) von ihnen zu verlangen, schwach zu werden.
Christliche Ethik/Nietzsche: hier beobachtet Nietzsche, dass das Mitleid zum „Grundprinzip der Gesellschaft“ erhoben wird. Für Nietzsche erweist es sich hier als das, was es ist: als Wille zur Verneinung des Lebens.“ (F. Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, KGW VI. 2, S. 217).
DantoVsNietzsche: das ist eine zentrale Unstimmigkeit in Nietzsches Denken: Definitionsgemäß steht der vornehme Mensch über seinen Gefährten Darüber hinaus ist er gesund, mächtig und strotzt vor Lebenskraft. Das Gegenteil von vornehm ist gewöhnlich. Die Gewöhnlichen sind – im Gegensatz zur vornehmen Persönlichkeit – krank, erschöpft und schwach. Folglich besteht die Herde aus Kranken, Schwachen und Machtlosen.
Danto III 226
Es lässt sich wohl kaum ein irreführenderer Schluss ziehen, dennoch lässt sich nicht verhehlen, dass Nietzsche ihn gezogen hat: Nietzsche: Es gibt bei dem Menschen wie bei jeder anderen Tierart einen Überschuss an Missratenen, Kranken, Entartenden, Gebrechlichen, notwendig Leidenden; die gelungen Fälle sind auch beim Menschen immer die Ausnahme. (ebenda, S. 79).
Danto: entsprechend wird der außergewöhnliche Mensch nicht bloß als statistisch abweichend betrachtet, sondern als Prachtexemplar seiner Gattung, das aus einer Masse von Fehlbesetzungen und Minderwertigem heraussticht. Nur wenn wir die Niedrigstehenden als Maßstab nehmen, vermögen wir anderes zu glauben. Doch wäre diese Glaube, wie Nietzsche entgegnen könnte, alles andere als gerechtfertigt.
Danto: Nach Nietzsche wird also der durchschnittliche Bewerber abgelehnt, weil man erwartet, die Stelle mit der besten Person zu besetzen.
DantoVsNietzsche: dass die meisten Menschen nicht gesund seien, ist einfach falsch. Bei Epidemien wiederum werden Starke genauso wie die Schwachen hinweggerafft.


Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Nietzsche Löwith Pfotenhauer IV 22
Nietzsche/Löwith: (K. Löwith, Heidegger. Denker in dürftiger Zeit, Frankfurt 1953, S. 76ff.): Karl Löwith setzt sich mit Heideggers Nietzsche-Interpretation auseinander. Er bezweifelt den Kontext, in den (sic) durch die Rückbindung an die abendländische Metaphysik Nietzsche mit Aristoteles, Leibniz oder Hegel zu stehen kommt. (S. 90).
Löwith glaubt Nietzsche von Heidegger überschätzt, weil er an ihm seine eigenen Denkmotive demonstriere. Löwith ist Nietzsche wichtiger in den Äußerungen seiner subjektiven Betroffenheit, die, philosophisch gesehen, Pascal oder Kierkegaard näher stünden. (S. 96).
Ewige Wiederkehr/Nietzsche/Löwith: (K. Löwith, Nietzsches Philosophie der ewigen Wiederkehr des Gleichen, Stuttgart 1956, S. 120ff): Nietzsche sei die Erfahrung der natürlichen Rhythmen wichtig als Anstoß zur philosophischen Besinnung auf transsubjektive Ordnungen. Die Erhaltung und Wiederkehr der Kräfte bestimmten demnach unsere physische Existenz und verpflichteten unser Denken.
Pfotenhauer IV 23
Christentum/Nietzsche/Löwith: Nietzsches Kritik des christlichen Spiritualismus wolle im Grunde die geschichtsphilosophische Vorstellung (Vgl. „Von Hegel zu Nietzsche. Der revolutionäre Bruch im Denken des 19. Jahrhunderts“, Stuttgart 1964, S. 356ff) einer uns aufgegebenen Beherrschung und Überwindung vorgegebener Lebensbedingungen treffen. Dis nähre nur selbstquälerische Ressentiments gegenüber den eigenen, unüberholbaren Existenzvoraussetzungen. Sie verführe zum Nihilismus, sie verleite zu Projektionen einer Daseinserfüllung in eine unerreichbare Zukunft. Löwiths Begriff von antiker Naturauffassung, die er glaubt, bei Nietzsche wiedererkennen und affirmieren zu können, ist entgegen allem positivistischen Naturalismus (K. Löwith, 1956, S. 208ff) unübersehbar humanistische geprägt.
Pfotenhauer: Es liegt ihm ((s: K. Löwith) das Leitbild klassischer Mäßigung und Sublimierung moderner Subjektansprüche zugrunde. Folglich muss er Nietzsches Rückwendung zum vorsokratischen Denken gegen dessen eigene, oft schrille Betonung des Willens in Schutz nehmen. Denn nicht die Souveränitätsansprüche des Individuums bestimmten im Grund das Leben. (LöwithVsNietzsche).


Löw I
Karl Löwith
Heidegger. Denker in dürftiger Zeit Göttingen 1960

Pfot I
Helmut Pfotenhauer
Die Kunst als Physiologie. Nietzsches ästhetische Theorie und literarische Produktion. Stuttgart 1985
Psychologie Nietzsche Ries II 79
Psychologie/Ressentiment/Zur Genealogie der Moral/Nietzsche: Grundbegriff der Psychologie des Christentums. Erklärt, wie die durch die Natur vorgegebene Hierarchie der Macht sich zur Herrschaft der Ohnmächtigen verkehren konnte.
Danto III 130
Psychologie/Nietzsche/Danto: Nietzsche hielt sich selbst für einen geborenen Psychologen. DantoVsNietzsche: in seinem Denken war eine ganze Menge zirkulärer Argumente. Unsere psychologischen Theorien sind Teil unserer Perspektive; unsere Perspektive muss jedoch anhand psychischer Phänomene, die Teil von ihr sind, erklärt werden. Unsere moralischen Einstellungen sind für unsere (…) Perspektiven mitverantwortlich. Auf die Psychologie beruft man sich aber, um zu erklären, warum wir unsere moralischen Perspektiven, und gerade sie, einnehmen.
Danto III 132
Psychologie/Nietzsche/Danto: Wenn es nichts Materielles gibt, dann auch nichts Immaterielles ((F. Nietzsche Nachlass, Berlin, 1999, S. 537).
Danto: man könnte sagen, es gibt keine Substanz, die zu erkunden die Aufgabe der Psychologie wäre.
Moral/Psychologie/Nietzsche/Danto: Nietzsche kämpfte zugleich an zwei Fronten: Einerseits hoffte er, die Moral anzugreifen, indem er die Psychologie, der sie anhing, als unlogisch entlarvte, andererseits wollte er eben diese Psychologie attackieren, indem er die durch sie vorausgesetzte Moral angriff.
Philosophie/Nietzsche: Der Angriff auf die Seele oder das Selbst – worin er das Wesentliche der neuzeitlichen Philosophie zu finden behauptete – war gleichzeitig „ein Attentat auf die Grundvoraussetzung der christlichen Lehre. (F. Nietzsche Jenseits von Gut und Böse, KGW VI.,2 S. 33).
Danto III 134
Ich/Nietzsche/Danto: (Die Vernunft) glaubt an’s „Ich“, an’s Ich als Sein, an’s Ich als Substanz und projiziert den Glauben an die Ich-Substanz auf alle Dinge – es schafft erst damit den Begriff ‚Ding‘…Das Sein wird überall als Ursache hineingedacht, untergeschoben; aus der Konzeption ‚Ich‘ folgt erst, als abgeleitet, der Begriff ‚Sein‘… (F. Nietzsche, Götzen-Dämmerung, KGW VI,3 S. 71.)
Danto III 200
Psychologie/Nietzsche/Danto: zwei Begriffe spielen in Nietzsches Psychologie eine herausragende Rolle: Ressentiment und schlechtes Gewissen. Ressentiment/Sklavenmoral: der Sklave fürchtet nicht nur die Bosheit des Herren und bauscht sie auf: er verübelt (Ressentiment) die Stärke des Herrn ebenso wie seine eigenen verhältnismäßige Ohnmacht.
Danto III 201
Er kann seine Feindseligkeit nicht auf den Wegen ausagieren, die den Aristokraten offenstehen. Strategie des Sklaven: den Herren dazu zu bringen, dass er die Wertetafel des Sklaven akzeptiert und sich selbst aus der Perspektive des Sklaven einschätzt. Schließlich wird der Herr in seinen eigenen Augen böse. (Siehe auch >Umwertung aller Werte).
Danto III 208
Herren/Sklaven/Nietzsche: es wäre ein Fehler, von der Bestie verlangen zu wollen, sie solle ihre animalischen Instinkte unterdrücken. Ebenso haben die Menschen gar nicht die Wahl, anders zu sein, als sie sind. Nietzsche: Von der Stärke verlangen, dass sie sich nicht als Stärke äußere (…) ist gerade so wiedersinnig als von der Schwäche verlangen, dass sie sich als Stärke äußere. (F. Nietzsche, Zur Genealogie der Moral, KGW VI. 2, S. 293.).
Stärke/Nietzsche: Die Starken sind einfach Handlungen der Stärke, nicht Individuen, die nach Gutdünken auf starke Weise handeln. So wie ein Blitz keine Entität ist, die etwas tut, sondern das Aufleuchten selbst. Es steht dem Starken nicht frei, seine Stärke zu zeigen oder nicht zu zeigen. (ebenda S. 294.)
Danto III 209
Demut: ist keine Errungenschaft der Schwachen, sondern ihr Wesen, ebenso wie Brutalität kein Vergehen sondern die Natur der Starken darstellt. Danto: etwas Ähnliches hatte Thrasymachos in der Politeia aufgestellt: er trivialisierte seine Definition von Gerechtigkeit als Handeln im Interesse der stärkeren Partei. Analog ist ein Mathematiker kein Mathematiker, wenn er einen Fehler macht.
DantoVsThrasymachos/DantoVsNietzsche: beide sind über die Grammatik gestolpert: sie haben eine Trivialität der Logik zu einer Metaphysik der Moral erhoben.
NietzscheVsThrasymachos/Danto: Dennoch ist Nietzsche subtiler als Thrasymachos: für Nietzsche besteht die Welt in gewisser Weise eher aus Pulsationen als aus pulsierenden Gegenständen. Eine Pulsation kann aber sozusagen nicht pulsieren, das können nur Gegenstände.

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Ries II
Wiebrecht Ries
Nietzsche zur Einführung Hamburg 1990

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Sprache Nietzsche Ries II 35
Sprache/Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne/Nietzsche: Verführung durch die Sprache: lässt die Täuschung intellektueller Urteilsleistungen als Naturzusammenhang erscheinen.
Ries II 86
Sprache/Götzen-Dämmerung/Nietzsche: »grobes Fetischwesen«: produziert Vernunft Vorurteile: Subjekt, Kausalität und Substanz.
Danto III 51
Sprache/Denken/Ordnung/Nietzsche/Danto: Nietzsche zieht seine pessimistischen Folgerungen aus es seinen epistemologischen Analyse (wie später B. Russell): ihnen zufolge können unsere Wahrnehmungen ihren Ursachen nicht ähnlich sein, sodass die von uns gebrauchte Sprache (…) die Welt nicht wirklich beschreibt. Ordnung/Nietzsche/Danto: An dieser Stelle vermutet Nietzsche, dass es in der Welt eine Ordnung oder Struktur geben könne, welche zu begreifen wir nicht befähigt seien.
Danto III 107
Sprache/Nietzsche/Danto: Es liegt eine philosophische Mythologie in der Sprache versteck, welche alle Augenblicke wieder herausbricht, so vorsichtig man auch sonst sein mag.“ (F. Nietzsche, Der Wanderer und sein Schatten, KGW IV, 3. S. 215).
Danto III 209
Sprache/Grammatik/Nietzsche/Danto: Bsp Demut: ist keine Errungenschaft der Schwachen, sondern ihr Wesen, ebenso wie Brutalität kein Vergehen sondern die Natur der Starken darstellt. Danto: etwas Ähnliches hatte Thrasymachos in der Politeia aufgestellt: er trivialisierte seine Definition von Gerechtigkeit als Handeln im Interesse der stärkeren Partei. Analog ist ein Mathematiker kein Mathematiker, wenn er einen Fehler macht.
DantoVsThrasymachos/DantoVsNietzsche: beide sind über die Grammatik gestolpert: sie haben eine Trivialität der Logik zu einer Metaphysik der Moral erhoben.
NietzscheVsThrasymachos/Danto: Dennoch ist Nietzsche subtiler als Thrasymachos: für Nietzsche besteht die Welt in gewisser Weise eher aus Pulsationen als aus pulsierenden Gegenständen. Eine Pulsation kann aber sozusagen nicht pulsieren, das können nur Gegenstände.
Danto III 210
Nietzsche/Danto: Nietzsche war klar, dass es schwierig sein würde, eine Sprache für all das auszuarbeiten – eine Sprache, die sich, wie ich denke, aus Verben und Adverbien zusammensetzt, nicht jedoch aus Substantiven und Adjektiven.

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Ries II
Wiebrecht Ries
Nietzsche zur Einführung Hamburg 1990

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Wiederholung Nietzsche Danto III 46
Ewige Wiederkehr/Nietzsche/Danto: Nietzsches Nihilismus gipfelt in der Lehre von der Ewigen Wiederkunft, laut der die Welt sich endlos und genau wiederholt. Nietzsche hielt sie für eine seriöse wissenschaftliche Erkenntnis und die einzige Alternative zu jener Auffassung, laut der die Welt ein Ziel, einen Zweck oder einen Endzustand hat oder haben kann. ((F. Nietzsche Nachlass, Berlin, 1999, S. 684). Wenn jeder Weltzustand (insofern überhaupt davon die Rede sein kann, da Nietzsche die Welt als formlos bezeichnet) unbegrenzt oft wiederkommt, kann auch kein Zustand endgültig sein,, und was die Beschaffenheit der Dinge angeht, kann es weder Fortschritt noch Regression
Danto III 47
geben, vielmehr wiederholt sich stets das Gleiche.
Danto III 244
Wiederkunft/Wiederholung/Ewigkeit/Nietzsche/Danto: Nietzsches Gedanke der ewigen Wiederkehr lautet, dass alles, was es gibt, wiederkehren wird, und dass alles was es gibt eine Wiederkunft seiner selbst ist, dass alles bereits geschehen ist und wieder geschehen wird, und zwar jedes Mal in exakt derselben Weise, auf immer und ewig. Es gibt keinen Anfang und kein Ende, und auch keine Mitte in der Geschichte (story) der Welt: es gibt nur das monotone Auftauchen der stets gleichen Episode. Torweg/Danto: in der Torweg-Episode ist der Zwerg die Personifikation der Schwere.
Danto III 245
Nietzsche: Von diesem Torweg läuft eine lange ewige Gasse rückwärts: hinter uns liegt eine Ewigkeit…Muss auch dieser Torweg nicht schon – dagewesen sein?...Und nicht solchermaßen nicht fest alle Dinge verknotet, dass dieser Augenblick alle kommenden Dinge nach sich zieht? Also – sich selber noch? ((F. Nietzsche, Zarathustra, KGW VI. 1. S. 196). Zarathustra: Ich selber gehöre zu den Ursachen der ewigen Wiederkunft (Ebenda, S. 272.)
Danto III 247
Abgesehen vom Zarathustra und von ein oder zwei Erwähnungen in Jenseits von Gut und Böse und im Ecce homo (sowie von einige frühen Hinweisen in der Fröhlichen Wissenschaft) erscheint die Lehre von der ewigen Wiederkehr so gut wie nie in den veröffentlichen Werken. Danto: für die Lehre der Wiederkunft kann es keinerlei Beweisstücke oder Belege geben. Wenn sich die Wiederholungen exakt gleichen, können sie keine Spuren oder Abdrücke früherer Episoden tragen.
((s)VsNietzsche: Problem: Es ist nicht klar, wo die Nahtstellen der Episoden verlaufen sollten bzw. wo eine neue Episode einsetzen sollte. Z.B. kann es nicht passieren, während ein Gegenstand fällt, da der Fall nicht unterbrochen wird; jedenfalls beinhaltet die Lehre nicht die Unterbrechung von Prozessen. Da nun ständig Prozesse im Gang und beobachtbar sind, ergeben sind auf dieser Ebene keine Punkte, an denen eine Wiederholung einsetzen könnte.)
Danto III 252/253
Wiederholung/Poincaré/Danto: Poincaré bewies 1890 eine Theorie der Phasen, der zufolge ein bestimmtes, innerhalb der Statistischen Mechanik zu spezifizierenden Bedingungen genügendes mechanisches System in einer ausreichend lange Periode jedem seiner Zustände unendlich nahekommen muss und dies unendlich oft. Danto: Doch „unendlich nahe“ entspricht Nietzsches Lehre nicht weit genug, um das Problem zu tangieren.


Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 9 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsNietzscheVsNietzsche Dennett Vs Aktualismus I 162
Determinismus/Aktualismus/Dennett: einige Autoren: wenn der Determinismus richtig ist, muß auch der Aktualismus stimmen. Oder umgekehrt. Wenn der Aktualismus falsch sei, müsse der Indeterminismus stimmen. >Determinismus. DennettVs: das ist falsch! Bsp Dieses Sauerstoffatom kann sich mit zwei Wasserstoffatomen verbinden. Also ist etwas möglich, das jetzt nicht wirklich ist, also ist der Determinismus falsch.
DennettVsAktualismus: er ist falsch, unabhängig von der Wahrheit oder Falschheit des Determinismus.
I 249
DennettVsNietzsche: er glaubte nicht an irgendwelche Varianten, sondern an exakte Wiederholung. Damit war er Anhänger des Aktualismus.
I 360
Dennett: den Aktualismus lehnen wir ab, wie dürfen aber nicht so weit in die andere Richtung gehen, und zu behaupten, der Raum der wirklichen Möglichkeiten sei dichter besetzt, als es der Fall ist.

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
VsNietzscheVsNietzsche Heidegger Vs Hegel, G.W.F. I 16
HeideggerVsHegel: das Absolute, Gott, ist nur dem Individuum zugänglich.
II 87
VsHegel: vernichtet den letzten Rest der Verbergung des Seines dem absoluten Sichselbstwissen des absoluten Geistes.
Rorty III 196
HeideggerVsNietzsche/HeideggerVsHegel: verstand die Schwierigkeit sehr gut, am Ende einer Erzählung die Leiter wegzuwerfen. Er selbst wollte keine Erzählung, sondern eine Litanei geben.

Hei III
Martin Heidegger
Sein und Zeit Tübingen 1993

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsNietzscheVsNietzsche Habermas Vs Heidegger I 165
Subjektphilosophie: Hegel und Marx hatten sich bei dem Versuch, sie zu überwinden, in deren eigenen Grundbegriffe gefangen. Dieser läßt sich gegen Heidegger nicht erheben, wohl aber ein ähnlich schwerwiegender Einwand. Er löst sich so wenig von den Problemvorgaben des transzendentalen Bewusstseins, daß er ihre Begriffe nur auf dem Wege abstrakter Negation sprengen kann. Doch der »Brief über den Humanismus« (Resultat einer zehnjährigen Nietzscheinterpretation) beruft sich wesentlich auf Husserls Phänomenologie.
I 178
HabermasVsHeidegger: beschreitet den Weg zu einer kommunikationstheoretischen Antwort freilich nicht. Er entwertet nämlich von vornherein die Strukturen des lebensweltlichen Hintergrundes als Strukturen einer durchschnittlichen Alltagsexistenz, des uneigentlichen Daseins. Daher kann er die Analyse des »Mitseins« nicht fruchtbar machen. Mit der Analyse der Sprache beschäftigte sich erst, nachdem er seine Analysen in eine andere Richtung gelenkt hat. »Wer« des Daseins: kein Subjekt, sondern ein Neutrum, das Man.
I 179
HabermasVsHeidegger: Welt: wenn es darum geht, die Welt als Prozess aus sich selber begreiflich zu machen, fällt er in die subjektphilosophischen Begriffszwänge zurück. Denn das solipsistisch angesetzte Dasein besetzt wiederum den Platz der transzendentalen Subjektivität. Dem Dasein wird die Autorschaft für das Entwerfen der Welt zugemutet.
I 180
Die klassische Forderung der Ursprungsphilosophie nach Letztbegründung und Selbstbegründung wird nicht etwa abgewiesen, sondern im Sinne einer zum Weltentwurf modifizierten Fichteschen Tathandlung beantwortet. Das Dasein begründet sich aus sich selbst. So begreift Heidegger die Welt als Prozess wiederum nur aus der Subjektivität des Selbstbehauptungswillens. Das ist die Sackgasse der Subjektphilosophie. Dabei spielt keine Rolle, ob erkenntnistheoretischen Fragen oder Frage nach dem Sein der Primat eingeräumt wird. Die monologische Ausführung von Absichten, d.h. Zwecktätigkeit, gilt als primäre Form des Handelns. (VsKommunikation). Die objektive Welt bleibt der Bezugspunkt. (Modell der Erkenntnisbeziehung).
I 182
HeideggerVsNietzsche »Umdrehung des Platonismus«: HabermasVsHeidegger: genau dieses wendete Heidegger nun selbst als Lösung an. Er stellt die Ursprungsphilosophie auf den Kopf, ohne sich von deren Problemvorgaben zu lösen. HabermasVsHeidegger: Geradezu welthistorische Bedeutung der Kehre: Temporalisierung des Seins. Entwurzelung der propositionalen Wahrheit und Entwertung des diskursiven Denkens. Nur so kann sie den Anschein erwecken, als entginge sie den Paradoxien jeder selbstbezüglichen Vernunftkritik.
I 183
HabermasVsHeidegger: verkennt, dass der ans Seiende herangetragene Horizont des Sinnverstehens der Wahrheitsfrage nicht vorausliegt, sondern seinerseits untersteht. Ob die Gültigkeitsbedingungen faktisch erfüllt sind, sodass Sätze auch funktionieren können, hängt nicht von der Sprache ab, sondern vom innerweltlichen Erfolg der Praxis. HabermasVsHeidegger: selbst die letzte Kontrollinstanz einer wie auch immer objektiven Welt geht durch die Kehre verloren: die vorgängige Dimension der Unverborgenheit ist ein anonymes, Unterwerfung heischendes, kontingentes, den Verlauf der konkreten Geschichte präjudizierendes Seinsgeschick.

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981
VsNietzscheVsNietzsche Rorty Vs Heidegger III 195
Dichtung/Philosophie/RortyVsHeidegger: Heidegger konnte als Philosoph kein Dichter werden, weil er sich selbst nicht als vorläufig ertragen konnte. Er wollte einen Schlusspunkt bilden.
III 197
Sprache/Heidegger: er glaubte, er kenne Worte, die Klang für alle hier im modernen Europa haben oder haben sollten. >Sprache/Heidegger. RortyVsHeidegger: man muss erkennen, dass es solche Wörter überhaupt nicht und zu keiner Zeit gibt. Sie wären vollkommen nutzlos für Leute, die seine Assoziationen nicht teilen oder andere Erfahrungen haben. ((s) >Urworte, Goethe).
Geschichte/Kontinuität/Rorty: die Vorstellung von einer Krise der Geschichte setzt voraus, was sie zerstören will: die Idee einer Kontinuität. (VsHeidegger).
III 198
Dichtung/Sprache/RortyVsHeidegger: er hat recht, wenn er sagt, dass Dichtung zeigt, was Sprache sein kann, wenn sie kein Mittel zum Zweck mehr ist, aber er irrte sich, als er dachte, es könne ein universelles Gedicht geben. Sprache/Klang/Sprachklang/RortyVsHeidegger: Phoneme sind wichtig, aber kein einziges Phonem ist für sehr viele Menschen sehr lange wichtig.
III 199
Geschick/Schicksal/RortyVsHeidegger: weder Europa noch die Menschen im allgemeinen haben ein Geschick.
III 204
RortyVsHeidegger: füllt in Sein und Zeit Nietzsche Wein in Kantische Schläuche. (Zu diskursiv, entgegen seinen eigenen Absichten). Er sagt Dinge, die von Nietzsche stammen, in einem Universitätsstil.
IV (c) 79
HeideggerVsNietzsche/Rorty: versucht ihn zu übertreffen, indem er ihn selbst als den Letzten der Metaphysiker liest. RortyVsHeidegger: gehört zu denen, die Nietzsche als »asketischer Priester« bezeichnet.
IV (c) 80
Heidegger versucht, das Abendland einzukapseln, sich etwas Ganz Anderem zuzuwenden. Nicht anders als Platon, wenn er versucht, eine übersinnliche Welt zu schaffen, von der aus der auf Athen herab blicken kann.
IV (d) 142
RortyVsHeidegger: falsche Sehnsucht nach einem Griechentum. Sinnlose Sehnsucht nach elementaren griechischen Worten. Wir müssen unsere eigenen Worte schaffen.
VI 140
Wissen/RortyVsHeidegger : trägt dazu bei, dass wir daran festhalten, unser Wissen "gründe" irgendwie in unseren nichtsprachlichen kausalen Interaktionen mit dem übrigen Universum, anstatt einfach zu sagen, dass diese Interaktionen zu den Ursachen unseres Wissens gehören. zuhanden/vorhanden/RortyVsHeidegger: (mit Brandom und Mark Okrent): das Vorhandene ist bloß eine Spezialfall des Zuhandenen, wie Wörter ein Spezialfall von Werkzeugen sind.

I 390
RortyVsHeidegger: seine Auswahl der Philosophen, mit denen er die "Geschichte des Seins" möblierte, stammte aus den Promotionsordnungen der damaligen Zeit. Es ist ein wenig verdächtig, dass sich das "Sein" so sehr nach dem Lehrplan gerichtet haben sollte.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsNietzscheVsNietzsche Rorty Vs Kant I 166
Synthese/Synthesis/Kant/Rorty: Kant These: ein Objekt, etwas, auf das mehrere Prädikate zutreffen, ist immer das Ergebnis von Synthesis. RortyVsKant: Kants Konzeption des Erkennens hatte nicht die Wahrnehmung zum Modell. Unglücklicherweise verblieb er immer noch in einem cartesianischen Bezugsrahmen: er formulierte sie immer noch als Antwort auf die Frage, wie wir von inneren zum äußeren Raum gelangen können. Seine paradoxe Antwort lautete, dass der äußere Raum aus dem Material der Vorstellungen konstruiert werde. >Cartesianismus, >Dualismus.
I 169
Naturalismus/Rorty: das Nachdenken der Psychologen über Stimuli und Reaktionen. (Das ist nicht philosophisch, weil es nicht nach Ursachen sucht.) (RortyVsKant: verwechselt hier Grund und Ursache).
I 171
Kant/Rorty: sah ein, dass man das einzelne Urteil nicht mit der »Einzelheit eines sinnlich Gegebenen« gleichsetzen darf. RortyVsKant: er hätte dazu fortschreiten müssen, Erkenntnis als eine Relation zwischen Personen und >Propositionen aufzufassen. Dann hätte er den Synthesisbegriff gar nicht benötigt. Er hätte die Person als black box betrachten können.
I 173
Begriff/Rorty: wir möchten wissen, ob Begriffe Verbinder sind. VsKant: die Auskunft, sie könnten es nicht sein, wenn es nicht eine Vielzahl auf Synthesis wartender Anschauungen gäbe, hilft uns nicht weiter.
RortyVsKant: entweder Maschinerie (Synthesis) und Rohmaterial (Anschauungen) sind noumenal oder sie sind phänomenal.
a) sind die beiden phänomenal, so können wir uns ihrer bewusst sein (entgegen der Voraussetzungen der Deduktion). Sind sie
b) noumenal, so können wir nichts über sie wissen, auch nicht die Aussagen der Deduktion!
I 174
Kopernikanische Wende/RortyVsKant: sie ist für uns nicht mehr attraktiv. Denn die Aussage, Erkenntnis notwendiger Wahrheiten sei verständlicher über gemachte als über vorgefundene Gegenstände, ist von der cartesianischen Annahme abhängig, dass wir zu unserer Aktivität des Machens privilegierten Zugang haben.
IV (d) 117
Verständlichkeit/Noumenon/Ding an sich/Kant/RortyVsKant/Rorty: bei ihm wird der Begriff des Noumenon unverständlich, dadurch, dass er sagt, ein Ausdruck sei dann sinnvoll, wenn er für einen geistigen Inhalt stehe, der die Synthese sinnlicher Anschauungen durch einen Begriff bildet. ((s) Durch die Synthese von Sinnlichen zum Geistigen).
VI 256
Ethik/Moral/RortyVsKant: es wird nie gelingen, seinen guten Vorschlag zur Verweltlichung der christlichen Lehre von der Brüderlichkeit der Menschen durch neutrale Kriterien zu begründen.
VI 257
Das liegt nicht daran, dass sie nicht vernünftig genug sind, sondern dass wir in einer Welt leben, in der es schlicht zu riskant, ja häufig irrsinnig gefährlich wäre, den Sinn für die moralische Gemeinschaft so weit zu fassen, dass er über die eigene Familie oder den eigenen Stamm hinausgeht . Es nutzt nichts, im Anschluss an Kant zu sagen "erkennt den Bruder im anderen": die Leute, die wir zu überreden versuchen, werden gar nicht verstehen.
Sie würden sich gekränkt fühlen, wenn wir verlangten, jemand, mit dem sie nicht verwandt sind, wie einen Bruder zu behandeln, oder einen Ungläubigen wie einen Gläubigen zu behandeln.
VI 263
Def "Supernaturalismus"/Santayana: die Verwechslung von Idealen und Macht. RortyVsKant: das ist der einzige Grund hinter Kants These, es sei nicht nur freundlicher, sondern auch vernünftiger, Fremde nicht auszuschließen.
RortyVsKant: Nietzsche hat ganz recht, wenn er Kants Beharren mit Ressentiment in Verbindung bringt.
VI 264
RortyVsNietzsche: völlig Unrecht hat er, wenn er das Christentum und Demokratie als Verfallserscheinung ansieht. Ihm ist mit Kant eine Vorstellung von "Reinheit" gemeinsam, die Derrida als "Phallogozentrismus" bezeichnet. Das gilt auch für Sartre:
Sartre: die vollkommene Synthese von An sich und Für sich gelingt nur, wenn man sich von dem Schleimigen, Klebrigen, Feuchten, Empfindsamen, Weibischen befreit.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsNietzscheVsNietzsche Dennett Vs Nietzsche, Fr. I 249
DennettVsNietzsche: Bsp Ewige Wiederkehr: Er glaubte nicht an irgendwelche Varianten, sondern an exakte Wiederholung. Damit war er Anhänger des >Aktualismus.

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
VsNietzscheVsNietzsche Heidegger Vs Nietzsche, Fr. Habermas I 180
HeideggerVsNietzsche »Umdrehung des Platonismus«: HabermasVsHeidegger: genau dieses wendete Heidegger nun selbst als Lösung an! Er stellt die Ursprungsphilosophie auf den Kopf, ohne sich von deren Problemvorgaben zu lösen.
II 87
VsNietzsche: die steigert die Subjektivität, indem er das Subjekt als unbedingten Willen zur Macht restlos verdiesseitigt.
Rorty III 68
HeideggerVsNietzsche/Rorty: umgekehrter Platonismus: romantischer Versuch, das Fleisch über den Geist, das Herz über den Kopf, mythischen »Willen« über genauso mythische »Vernunft« zu erheben.
Rorty III 179
HeideggerVsNietzsche/Rorty: "umgekehrter Platoniker". Drang, sich an ein Höheres anzuschließen.

Hei III
Martin Heidegger
Sein und Zeit Tübingen 1993

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsNietzscheVsNietzsche Putnam Vs Nietzsche, Fr. V 284
PutnamVsNietzsche: „bessere“ Moral: da kann man nur willkürlich bestimmte Werte aus ihrem Zusammenhang herausreißen. >Moral/Nietzsche, >Werte/Nietzsche, >Ziele/Nietzsche, >Glück/Nietzsche, >Gut/Das Gute/Nietzsche, >Sittlichkeit/Nietzsche.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
VsNietzscheVsNietzsche Rorty Vs Nietzsche, Fr. III 59
Wahrheit/RortyVsNietzsche: schaffte mit der traditionellen Auffassung von Wahrheit nicht zugleich auch die Vorstellung ab, dass wir die Ursachen dafür, dass wir sind, entdecken könnten. (>Metaphysik/Nietzsche).
III 60
Sprache/Vokabular/Rorty: als Dichter (und damit nach Nietzsche als Menschen) scheitern wir, wenn wir die Beschreibung akzeptieren, die ein anderer von unserem Selbst gibt.
III 62
Nietzsche: »alles ’Es war’ umschaffen in ein ’so wollte ich es’!«

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
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Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
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Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
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Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000