Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 16 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Aktualität Millikan I 11
Eigenschaften/Art/Millikan: gibt es nur in der aktualen Welt (unserer wirklichen Welt). MillikanVsNominalismus.


Millikan I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Millikan II
Ruth Millikan
"Varieties of Purposive Behavior", in: Anthropomorphism, Anecdotes, and Animals, R. W. Mitchell, N. S. Thomspon and H. L. Miles (Eds.) Albany 1997, pp. 189-1967
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Ausdrücke Quine I 230
QuineVsgrammatischeWortklassen, Homonymie (ein Wort funktioniert als ein anderes): Probleme mit dem Begriff Wort und lexikalischer Identität.
I 230
Mehrdeutigkeit: der Name Paul ist nicht mehrdeutig, ist kein allgemeiner Term, sondern ein singulärer Term mit Verbreitung. Mehrdeutigkeit Handlung/Gewohnheit: Bsp Schlittschuhläufer, Lieferung (Handlung bzw. Objekt). >Mehrdeutigkeit/Quine.
I 407f
Terminus: nicht ohne Artikel, Pronomen, Plural, Prädikation, Identität ("Anbetracht" ist kein Term). Term sollte wegen Nützlichkeit akzeptiert werden (>VsNominalismus).
XII 90
Darstellung/Beweis/Ausdruck/QuineVsCarnap: dass ein Satz sich mit logischen, mengentheoretischen und Beobachtungsbegriffen ausdrücken lässt, bedeutet nicht, dass er sich allein mit mengentheoretischen und logischen Mitteln beweisen ließe. - ((s) Ausdrucksmittel sind keine Beweismittel.) - (>Innen/außen, >Zirkularität).

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Eigenschaften Millikan I 11
Eigenschaften/Art/Millikan: gibt es nur in der aktualen Welt (unserer wirklichen Welt). MillikanVsNominalismus.
I 197
Eigenschaft/Millikan: These: eine Eigenschaft ist nur eine Eigenschaft kraft gegenteiliger Eigenschaften – Eigenschaften, die sie ausschließen oder mit ihnen unvereinbar sind. ((s) > disjunktive Eigenschaft).
I 264
Identität/Selbigkeit/Eigenschaft/Millikan: wie können wir die Identität einer Eigenschaft beschreiben? 1. betrachten wir nur solche Eigenschaften, die Individuen haben können.
I 265
Leibniz’ Gesetz/Millikan: drehen wir damit um, indem wir einen Operator für Naturnotwendigkeit hinzufügen. (F)(G){[NN(x)Fx ⇔ Gx] ⇔ F = G}.
I 266
Eigenschaften/Identität/Millikan: der traditionelle Einwand, dass Eigenschaften dieselben sind, wenn alle ihre Instanzen dieselben sind, teilt sich in zwei Argumente auf. 1. Einwände von jenen die glauben, dass Eigenschaften eins-zu-eins möglichen Begriffen entsprechen:
„Argument aus der Bedeutung“/argument from meaning“/Armstrong: (Armstrong nicht pro):
(hat das Problem der Universalien oft verwirrt): Wenn Universalien Bedeutungen sein sollen, und wenn es ein semantisches Kriterium für die Identität von Prädikaten akzeptiert wird, dann folgt, dass jeder Prädikattyp einem eigenen Universale entspricht. ((s) Dann kann man beliebig neue erfinden).
Problem/Millikan/(s): schon Verschiedenheit sprachlicher Ausdrücke zieht dann Verschiedenheit der entsprechenden Eigenschaften mit sich.
Inflationismus/Deflationismus/Millikan: Realisten haben dieses Argument inflationistisch, Nominalisten haben es deflationistisch interpretiert.
Millikan: dazu muss man allerdings Bedeutung mit Intension gleichsetzen – also Bedeutung mit den Begriffen verbinden, die man von den Dingen hat, die man mit den Ausdrücken abbildet.
Lösung/Millikan: wir unterschieden Sinn und Intension, daher kann es bei uns verschiedene Begriffe für ein und dieselbe Variante in re haben. Daher können wir diesen Einwand ignorieren.
Bsp die Begriffe, die Hubots und Rubots (>Terminologie/Millikan) vom „Quadrat“ haben, sind verschiedene Varianten in der Natur, weil sie von verschiedenen Intensionen regiert sind. Das könnte dann so missverstanden werden, dass für die Alten Hesperus und Phosphorus Begriffe verschiedener Himmelskörper gewesen wären,
I 267
weil sie von verschiedenen Intensionen regiert wurden. ((s) allgemeines Problem: dass es bei solchen Ansätzen zu viele Eigenschaften gäbe).
2. Art von Einwänden gegen die Sicht, dass Eigenschaften dieselben sind, wenn ihre Instanzen zusammenfallen: dass es so viele Gegenbeispiele gibt.
Bsp auch wenn es sein kann, dass jedes Lebewesen mit Herz ein Lebewesen mit Nieren ist, zeigt dass nicht, dass das Haben der einen Eigenschaft gleich dem Haben der anderen Eigenschaft wäre.
Lösung: die Instanzen müssten schon mit Naturnotwendigkeit zusammenfallen.
Bsp Angenommen, es gäbe einen Gegenstand mit einer besonderen Grünfärbung nur ein einziges Mal auf der Welt, und dieser Gegenstand hätte gleichzeitig auch eine einmalige Form. Daraus würde immer noch nicht folgen, dass die Eigenschaft, diesen Farbton zu haben gleich der Eigenschaft wäre, diese Form zu haben. Sicher gibt es auch keine Prinzipien der Naturnotwendigkeit, die diese Eigenschaften verknüpfen.
Millikan: aber nicht alle Gegenargumente gegen das umgekehrte Leibnizsche Prinzip sind so leicht zu entkräften. Bsp Eigenschaften für Materialien im allgemeinen:
Bsp Eigenschaften, die Gold haben kann: ein bestimmtes Spektrum, elektrische Leitfähigkeit, Schmelzpunkt, Atomgewicht. Angenommen, jede dieser Eigenschaften ist einmal nur auf Gold zutreffend und identifiziert das Material daher.
Pointe: dann koexistiert jede dieser Eigenschaften notwendig mit den anderen.
Dennoch sind die Eigenschaften nicht identisch! Aber woher wissen wir eigentlich, dass es nicht ein und dieselbe Eigenschaft ist? Woher wissen wir, dass sie nicht sind wie eine Form, die einmal getastet und einmal gesehen wird? Das ist eine Frage der Erkenntnistheorie, nicht der Ontologie. Aber
sie kann nicht beantwortet werden, ohne dass man ontologische Annahmen macht.
I 268
Allgemeine Eigenschaften/Material/Millikan: damit Bsp die besondere Leitfähigkeit von Gold und das besondere Spektrum von Gold ein und dieselbe Eigenschaft sein könnte, müsste die gesamte Bandbreite möglicher elektrischer Leitfähigkeiten auf die gesamte Bandbreite möglicher Spektren eins-zu-eins abgebildet werden. D.h. die besondere Leitfähigkeit könnte nicht dieselbe sein wie dies besondere Spektrum, wenn nicht auch andere Spektren mit anderen Leitfähigkeiten zusammenfielen.
Eigenschaften/Millikan: These: Eigenschaften (ein- oder mehr-stellig) die in denselben Bereich fallen, sind Eigenschaften, die Gegenteile voneinander sind.
Sicher kann ein Bereich auch einen anderen Bereich enthalten. Bsp „rot“ beinhaltet „scharlachrot“ statt es auszuschließen und Bsp „zwei Zentimeter groß sein plus minus 1 Millimeter“ beinhaltet eher „2,05 Zentimeter groß sein plus minus 1 Millimeter“ als dass es diese Eigenschaft ausschließt.
Die Annahme, dass zwei Eigenschaften nur dann dieselben sein können, wenn die vollständigen Gegenteilsbereiche aus denen sie kommen, zusammenfallen, suggeriert, dass die Identität einer Eigenschaft oder eines Eigenschaftsgebiets an die Identität eines weiter gefassten Bereichs gebunden ist, aus dem sie kommt, und daher an die Identität ihrer Gegenteile gebunden ist. Jetzt stellen wir Leibniz’ Auffassung mit der von Aristoteles gegenüber:

Identität/Leibniz/Millikan: alle einfachen Eigenschaften sind intrinsisch vergleichbar. Allerdings vielleicht nicht in der Natur vergleichbar, weil Gott nur die beste der möglichen Welten geschaffen hat – aber sie wären metaphysisch vergleichbar.
komplexe Eigenschaften/Leibniz/Millikan: das wären Eigenschaften, die nicht vergleichbar sind. Sie beinhalten auch Abwesenheiten oder Negationen von Eigenschaften. Sie haben die allgemeine Form „A und nicht B“.
I 271
Eigenschaften/Millikan: sind keine Einzelgänger wie Substanzen. Selbstidentität/Eigenschaft: eine Eigenschaft ist sie selbst kraft der natürlich notwendigen Gegenüberstellung zu anderen Eigenschaften.
Repräsentation/Exemplifikation/Millikan: wenn ein Gegenteil fehlt, wird keine Eigenschaft repräsentiert. Bsp „Größe wird exemplifiziert von John“ hat kein Gegenteil. Die Negation wird nicht dadurch wahr, dass Größe eine Eigenschaft hätte, die konträr dazu wäre, von John exemplifiziert zu werden. „Wird exemplifiziert von John“ sagt, von der Substanz John, dass sie diese Eigenschaft hat.

Millikan I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Millikan II
Ruth Millikan
"Varieties of Purposive Behavior", in: Anthropomorphism, Anecdotes, and Animals, R. W. Mitchell, N. S. Thomspon and H. L. Miles (Eds.) Albany 1997, pp. 189-1967
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Holismus Millikan I 11
Holismus/MillikanVsHolismus: versuchen wir zu umgehen. Dann werden wir verstehen, warum wir trotz allem immer noch etwas von der Welt wissen können. Realismus/Millikan: ich bleibe nahe am Aristotelischen Realismus.
Eigenschaften/Art/Millikan: gibt es nur in der aktualen Welt (unserer wirklichen Welt).
MillikanVsNominalismus.
I 318
Holismus/Theorie/Beobachtung/Begriff/Abhängigkeit/MillikanVsHolismus/Millikan: die Auffassung, dass wir die meisten Dinge die wir beobachten nur durch Beobachtung indirekter Effekte beobachten, ist falsch. Wir beobachten sowieso nur Effekte von Dingen, nämlich auf unsere Sinnesorgane.
I 319
Unterschied: es geht um den Unterschied zwischen Informationserwerb durch Wissen von Effekten auf andere beobachtete Dinge und dem Informationserwerb ohne solches zwischengeschaltetes Wissen von anderen Dingen. Problem: hier entsteht leicht ein Irrtum: dieses Wissen muss überhaupt nicht eingesetzt werden.


Millikan I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Millikan II
Ruth Millikan
"Varieties of Purposive Behavior", in: Anthropomorphism, Anecdotes, and Animals, R. W. Mitchell, N. S. Thomspon and H. L. Miles (Eds.) Albany 1997, pp. 189-1967
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Konzeptualismus Tugendhat I 72f
Veritatives Sein/Tugendhat: "es ist der Fall, dass p" (Vgl. >Tatsachen/Tugendhat). - VsGegenstandstheorie - VsKonzeptualismus (Begriffe für Gegenstände) - immateriell - aber auch VsVorstellung. - Stattdessen: Sprache als Grundverfassung (ja/nein-Struktur) - TugendhatVsMittelalterliche Theorien: verum als "transzendentalen" Bestimmung des ens neben unum und aliquid - hätte Aristoteles sich auf das veritative Sein bezogen, so hätte er eine Semantik der Behauptung ausbilden können.
I 91
VsHeidegger: Sein von Tatsachen statt "alles Sein ist Sein von Seiendem".
I 184f
Def Konzeptualismus/Tugendhat: die Theorie, dass Prädikat = Begriff (conceptus). Das Prädikat steht für etwas, denn sonst hätte die Verwendung des Prädikats keine objektive Grundlage.
I 185
Nominalismus: bestreitet, dass wir tatsächlich immer etwas vorstellen, wenn wir ein Prädikat sinnvoll verwenden. Wie können den Satz von dem roten Schloss auch verstehen, ohne eine konkrete Vorstellung zu haben. KonzeptualismusVsNominalismus: Missverständnis: die Vorstellung muss nicht sinnlich sein.
NominalismusVsKonzeptualismus: es gibt keine "allgemeine Vorstellung" oder Vorstellung von etwas Allgemeinem. - Diese Charakterisierung gibt es erst seit Wittgensteins Philosophischen Untersuchungen.
I 189
VsKonzeptualismus: Gegenstände sind entbehrlich. Nominalismus: 1. Sprachliches Zeichen gehört in das intersubjektive Sichverständigen - Frage; ist dann intrasubjektives Verstehen überflüssig? - 2. Ergibt positive Erklärung für intersubjektive Bedeutung.
I 204
Konzeptualismus/Tugendhat: muss nichtsinnliche Vorstellungen postulieren, weil keine sinnliche Vorstellung "allen Farbtönen" entspricht.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992
Lernen Quine I 109
Lernen: Bsp Junggeselle: Verknüpfung mit Wörtern - Münze: Verknüpfung mit Gegenständen. - > Russell: Bekanntschaft/Beschreibung.
I 150
Beim Lernen von Wörtern müssen wir senden und empfangen lernen, (Verstärkunsprozeß) intelligentes Hören haben wir noch nicht in Erwägung gezogen. I 151 schließlich ist es soweit, daß das Kind auch beim allerersten Hören neuer Wörter auf suggestive Hinweise anspricht, in diesem Stadium wird sein Lernen vom operanten Verhalten unabhängig.
I 156
In der ersten Lernphase spielt Vagheit eine wesentliche Rolle. Verteilung um zentrale Normwerte "Mehr oder weniger rot" kann fürs Lernen grundlegender sein als die Rotnorm.
I 404
Lernen durch Reize > Sinnesdaten. - Eher VsPhysikalismus als VsNominalismus.
II 19 ff
Was sind das für Gegenstände, die wir voraussetzen? Körper, mit Sicherheit. Primäres Lernen durch Ostension. Aber unter divergiernden Umständen. Es muß also ein vielseitiger Satz sein, der unabhängig vom Blickwinkel zutrifft. Zusammenfassung unter einer einzigen Benennung.
II 76
Konditionierung/Quine: kann nicht ihrerseits gelernt sein.
IV 420
Lernen: Ausbildung einer verläßlichen Hypothese darüber, welche Verhaltensweisen in einer Gruppe als Zustimmung oder Ablehnung gelten. Damit verfügt man über ein ergiebiges Verfahren, um die Semantik einer fremden Sprache zu erforschen.
V 37
Lernen/Wahrnehmung/Ähnlichkeit/Wahrnehmungsähnlichkeit/Quine: beim Lernen müssen unterschiedliche Grade von Ähnlichkeit eine Rolle spielen. Pointe: sonst würde jede verstärkte Reaktion gleichermaßen auf jedwede zukünftige Episode konditioniert, da diese einander alle gleich ähnlich wären.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Nominalismus Bigelow I 97
Mengen/BigelowVsNominalismus/Bigelow/Pargetter: wenn er Mengen eliminierte, würde sie durch die Regeln der Zusammensetzung durch die Hintertür wieder hereinkommen.
I 98
Bsp statt referiert auf die Menge der Kaninchen
könnte er sagen
trifft auf alle und nur Kaninchen zu.
„alle und nur“/Bigelow/Pargetter/(s): ist eine nominalistische Vermeidung von Mengen.
BigelowVsNominalismus: man könnte sagen, das ist nur eine Abkürzung für „die Menge aller und nur der Kaninchen“.
zutreffen/BigelowVsNominalismus/Bigelow/Pargetter. „trifft zu“ muss noch zusätzlich diskutiert werden, bevor diese Paraphrase irgendetwas ontologisches Beweisen könnte. ((s) BigelowVsQuine, >semantischer Aufstieg).
Mengen/Bigelow/Pargetter: ob man an sie glaubt, ist so eine Sache. Die Semantik entscheidet jedenfalls nicht darüber.


Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
Nominalismus Leibniz Holz I 27
LeibnizVsNominalismus: eine Gattung hat nicht nur nominalen Status: es muss etwas real Gemeinsames geben, das allen dieser Gattung zugeteilten Individuen zukommt. Holz: Damit hat sich Leibniz von der empiristisch nominalistischen Einstellung entfernt.
Wenn das Allgemeine (Allgemeinbegriffe) nicht anderes wäre als eine Sammlung von Einzeldingen, wäre eine Wissenschaft durch Beweise nicht möglich.


Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998

Holz II
Hans Heinz Holz
Descartes Frankfurt/M. 1994

Lei I
H. H. Holz
Leibniz Frankfurt 1992
Nominalismus Millikan I 250
Nominalismus/Identifikation/Millikan: These: Identifizieren involviert eine Reihe von Antworten derselben Art auf die Welt. Bsp „rot“ identifizieren heißt, den Ausdruck wiederholt anzuwenden, oder zum wiederholten Mal die entsprechende innere Reaktion zu haben Als eine Identifikation-als-dasselbe-nochmal.
Identität/Selbigkeit/Millikan: allerdings glaubt der Nominalismus, These: dass viele der Dinge, die wir so identifizieren, gar nicht wirklich selbstidentisch sind! Die Selbigkeit wird nur durch den Akt des Identifizierens konstituiert.
I 251
Nominalismus/Millikan. Ist besonders skeptisch in bezug auf Identität von Eigenschaften und Arten, was zu dem Rätsel führt, was es für dasselbe Wort oder dieselbe mentale Reaktion, erneut vorzukommen. Wiederholung/Millikan: Bsp Niesen ist eine Reaktion mit demselben Geräusch auf einen gleichen Reiz dennoch wird hier nichts identifiziert. Bsp Adrenalinausschüttung: dieselbe Reaktion wie bei anderen Leuten auf denselben Reiz: Gefahr. Aber ebenfalls keine Identifikation.
Konvention/Lösung/Hobbes: Worte sind konventionell, Niesen nicht.
MillikanVsNominalismus: er muss aber irgendwie erklären, was Repräsentation von bloßem Vorkommen unterscheidet. Seine Definition von Identifikation als wiederholtem Gebrauch eines Worts ist zirkulär. ((s) um das Wort mit Grund wiederholen zu können, muss der Gegenstand schon vorher identifiziert sein). Wie kann die Anwendung eines Worts bei Erkennen eines Gegenstands helfen?
Lernen/MillikanVsNominalismus: wie kann das Wiederholen von Wörtern uns beim Lernen über Dinge helfen? Die Wiederholung einer gleichen Reaktion bei einer späteren Gelegenheit ist eher ein Zeichen dafür, dass man nichts gelernt hat.


Millikan I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Millikan II
Ruth Millikan
"Varieties of Purposive Behavior", in: Anthropomorphism, Anecdotes, and Animals, R. W. Mitchell, N. S. Thomspon and H. L. Miles (Eds.) Albany 1997, pp. 189-1967
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Nominalismus Quine I 404
Ein Lernen durch Reize geht von > Sinnesdaten aus. - Das richtet sich eher gegen den Physikalismus (VsPhysikalismus) als gegen den Nominalismus (VsNominalismus).
I 407f
Termini sollten wegen Nützlichkeit akzeptiert werden (VsNominalismus).
I 462f
Nominalismus: kann Relationen, Klassen, usw. nicht benutzen ("Ahne", "Nachfolger", "größer als", "genauso viele", Quantifikation). - Es gibt aber Stufen des Verzichts. Problem: wie kann ich von physikalischen Gegenständen reden, ohne auf abstrakte Gegenstände als Hilfsmittel angewiesen zu sein?

II 102
VsNominalismus: Selbst wenn es gelänge, irgendwie scharfsinnig alle Rede über Qualitäten durch Paraphrase in Rede über Ähnlichkeit zu Einzeldingen, die diese Qualitäten exemplifizieren umzudeuten, bliebe immer noch ein Universale übrig: die Beziehung der Ähnlichkeit.
II 221
QuineVsNominalismus: Tokens reichen für Beweistheorie nicht aus.
VIII 24f
Nominalismus/Quine: gesteht Krankheiten zu als etwas, das jemand haben kann, aber nicht als abstrakte Entität. - "Einhorn", "auf": das sind synkategorematische Ausdrücke, sie bezeichnen selbst nichts. ((s) bedeuten nur im Zusammenhang etwas).

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Nominalismus Rorty II (f) 124
Def Nominalismus/Rorty: die These, alle Wesenheiten seien nominaler Art und alle Notwendigkeiten de dicto. Keine Gegenstandsbeschreibung trifft in höherem Maße die eigentliche Natur eines Gegenstands als irgend eine andere Beschreibung.
NominalismusVsPlaton: die Natur kann nicht an ihren Gelenken zergliedert werden.
Materialistische MetaphysikVsNominalismus: diese seien Vertreter eines "sprachgebundenen Idealismus". Die Materialisten glauben nämlich, Dalton und Mendelejew hätten tatsächlich die Natur an ihren Gelenken zerlegt. (Auch Kripke). Wittgenstein bloß von Worten betört.
II (f) 125
Nominalismus: Protest gegen jede Art von Metaphysik. Von Hobbes wurde der Nominalismus irrtümlich mit dem Materialismus verknüpft. Quine bringt ihn immer noch damit in Verbindung. RortyVs: das handelt sich den Widerspruch ein, wenn sie meinen, durch Wörter für die kleinsten Materieteilchen werde die Natur in einer Weise zergliedert, in der das mit anderen Wörtern nicht gelingt! Ein widerspruchsfreier Nominalismus muss betonen, dass der Prognoseerfolg eines solchen Vokabulars für den »ontologischen Rang« ohne Bedeutung ist.
NominalismusVsHeidegger: Wörter wie "Physis" oder "Wesen" sind nicht "elementarer" als Wörter wie "Rosenkohl" oder "Fußball".
II (f) 126
Nominalismus: (wie Gadamer): sofern wir überhaupt etwas verstehen, verstehen wir es mit Hilfe einer Beschreibung, und privilegierte Beschreibungen gibt es nicht! Nominalismus: was bei den Metaphysikern Annäherung an etwas feststehendes, verborgenes ist, ist bei den Nominalisten Erfindung eines Diskurses.
Nominalismus/RortyVsQuine: teilt die Natur nicht sicherer auf und schafft genauso wenig Sicherheit darüber, welche Ontologie die wahre ist. - (Vs Verknpfüung von Nominalismus mit Materialismus).

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Nominalismus Saussure I Peter Prechtl Saussure zur Einführung Hamburg 1994
I 58
Nominalismus/SaussureVsNominalismus: basiert auf der irrigen Annahme, dass schon vor der Sprache fertige Vorstellungen existieren.
F. de Saussure
I Peter Prechtl Saussure zur Einführung Hamburg 1994 (Junius)
Nominalismus Searle V 162
Nominalismus/Searle: richtig: die Existenz partikularer Wesenheiten von Tatsachen in der Welt und die Existenz von Universalien hängt bloß von der Bedeutung von Wörtern ab. SearleVsNominalismus: unverständlich: solche trivialen Wahrheiten zu leugnen wie die, dass es Eigenschaften wie die des Rotseins oder der Zentaurheit gibt. Aus solchen Annahmen ergibt sich kein Zwang zu weitergehenden Schlussfolgerungen als bloß der, dass bestimmte Prädikate bedeutungsvoll sind!
NominalismusVsFrege: es gibt kein >"Drittes Reich".

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Nominalismus Wittgenstein Wittgenstein Philosophische Untersuchungen § 383
WittgensteinVsNominalismus: der Nominalismus macht den Fehler, alle Wörter als Namen zu deuten - also ihre Verwendung nicht wirklich zu beschreiben.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960
Platonismus Quine XII 44
Platonische Idee/Quine: nicht gleich geistiger Idee!
XI 136
Mathematik/QuineVsHilbert/Lauener: mehr als reine Syntax. Quine bekennt sich widerwillig zum Platonismus.
XI 155
CarnapVsPlatonismus/CarnapVsNominalismus: metaphysische Pseudodiskussion. Lösung: es geht um die Wahl einer Sprache.
VII (g) 125
Konzeptualismus VsPlatonismus/Quine: behandelt Klassen als Konstruktionen, nicht als Entdeckungen. Problem: Poincarés "imprädikative Definition:
Def imprädikative Definition/Poincaré/Quine: die Spezifikation einer Klasse durch ein Reich von Objekten, innerhalb dessen sich diese Klasse befindet.
VII (g) 126
Klassen/Platonismus/Quine: wenn Klassen als präexistierend angesehen werden, gibt es keinen Einwand dagegen, eine von ihnen durch einen Zug herauszugreifen, der ihre Existenz präsupponiert. Klassen/Konzeptualismus/Quine: für ihn existieren Klassen dagegen nur wenn sie aus einer geordneten Entstehung herrühren. Das soll aber natürlich nicht zeitlich aufgefasst werden.
VII (g) 127
Platonismus/Konzeptualismus/Quine: beide lassen Universalien und Klassen als irreduzibel zu. Konzeptualismus: Lässt weniger Klassen zu. Ruht aber auf einem ziemlich metaphorischen Grund: "Entstehung".

V 126
Platonismus/Quine: wird durch Formwörter eröffnet, nicht durch Farbwörter! Grund: eine Vereinigung von Farbflecken hat die gleiche Farbe, aber eine Vereinigung von Flecken einer bestimmten Form hat nicht notwendig die gleiche Form.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Relationstheorie Bigelow I 55
Quantität/relationale Theorie/Bigelow/Pargetter. Quantitäten sind allgemeine Relationen zwischen Gegenständen. Sie scheinen Konsequenzen der intrinsischen Eigenschaften der Objekte zu sein. Aber man muss keine intrinsische Relation „größer als“ postulieren, sondern nur z.B. die Größe. größer als/relationale Eigenschaft/Problem/Bigelow/Pargetter: man könnte sich fragen, ob es tatsächlich eine intrinsische Eigenschaft gibt, so und so groß zu sein.
relationale Eigenschaft/Bigelow/Pargetter: man könnte versucht sein anzunehmen, dass alles auf relationalen Eigenschaften beruht, statt umgekehrt. Aber das verfolgen wir hier nicht weiter.
intrinsische Eigenschaft/Bigelow/Pargetter: wir denken, dass man sie am Ende gegen relationale Eigenschaften als Basis wird verteidigen können. Dennoch brauchen wir sicher relationale Eigenschaften, z.B. für die Reihenfolge von Ereignisse. Diese stehen nicht einfach in der Zeit. Wir brauchen also auf jeden Fall Relationen.
Relation/Bigelow/Pargetter: wir brauchen auf jeden Fall Relationen. Und zwar, weil Ereignisse niemals für sich stehen.
I 56
Ebenso für Ausdrücke wie „doppelt so groß“ usw. Quantität/Bigelow/Pargetter: Quantitäten können also nicht allein auf Eigenschaften gegründet sein, sondern brauchen Relationen. Bsp die und die Masse zu haben ist dann die Eigenschaft, in Relation zu anderen massiven Objekten zu stehen.
Teilhabe/BigelowVsPlaton: bei Platon stehen alle Dinge in einer mehr oder weniger starken Relation zu einem einzigen Ding, der Form. Wir dagegen wollen Relationen von Dingen untereinander.
BigelowVsPlaton: damit können wir dann auch verschiedene Arten von Unterschieden zwischen Gegenständen erklären, nämlich dass sie verschiedene relationale Eigenschaften haben, die andere Dinge nicht haben. Bsp zwei Paare von Dingen können sich auf unterschiedliche Weise unterscheiden.
I 57
Relationale Theorie/Bigelow/Pargetter. Kann also gut mit Unterschieden von Differenzen umgehen. Frage: kann sie auch gut mit Gemeinsamkeiten fertig werden? Bsp erklären, was Masse überhaupt ist?
Problem. wir brauchen eine Relation zwischen einer gemeinsamen Eigenschaft und vielen Relationen zu ihr. Hier gibt es viele Implikationen (Entailments) die noch nicht erklärt sind.
Eigenschaft/Bigelow/Pargetter: 1. um überhaupt eine (intrinsische) Eigenschaft zu konstruieren, müssen wir also die vielen möglichen Relationen angeben, die sie zu ED haben kann.
Lösung: eine Möglichkeit: den Satz über Eigenschaften 2. Stufe.
2. Problem: wie können zwei Dinge mehr gemeinsam haben, als zwei andere Dinge?
Ad 1. Bsp Masse
Gemeinsames/Gemeinsamkeit/Bigelow/Pargetter: muss dann eine Eigenschaft von Relationen sein (der vielen verschieden Relationen, die die einzelnen Gegenstände zu „Masse“ haben).
I 58
Lösung: Eigenschaft 2. Stufe, die von allen massiven Dinge geteilt wird. Bsp „in Masse-Relationen stehen“. Entailment/Pointe: dieses Gemeinsame (Eigenschaft 2. Stufe) erklärt die vielen Relationen des Entailments zwischen massiven Gegenständen und der gemeinsamen Eigenschaft der Massivität.
Problem/Bigelow/Pargetter. unsere relationale Theorie ist immer noch unvollständig.
Problem: zu erklären, inwiefern einige Masserelationen enger (ähnlicher) sind als andere.
Relationen/Gemeinsames/Bigelow/Pargetter: auch die Relationen haben ein Gemeinsames: eine Eigenschaft 2. Stufe.
Eigenschaft 2. Stufe/Unterschied/Unterscheidung/Differenz/Problem/Bigelow/Pargetter erklärt noch nicht, wie sich zwei Dinge stärker unterscheiden als zwei andere Dinge.
Außerdem erklärt sie nicht, wie Bsp Masseunterschiede sich zu Volumenunterschieden verhalten.
Bsp vergleiche die Paare
‹a,b›
‹c,d›
‹e,f›
zwischen denen verschieden starke Differenzen bestehen in Bezug auf z.B. Länge.
Dann werden zwei der Paare in wichtiger Hinsicht sich ähnlicher sein, als zwei andere Paare.
I 59
Lösung/Bigelow/Pargetter: die Relation der Proportion. Das ähnelt Freges Ansatz für reelle Zahlen Reelle Zahlen/Frege: als Proportionen zwischen Größen (Bigelow/Pargetter entspricht unseren Quantitäten).
Bigelow/Pargetter: drei fundamentale Bestandteile
(1) Individuen
(2) Relationen zwischen Individuen (3) Relationen von Proportionen zwischen Relationen zwischen Individuen.
Proportionen/Bigelow/Pargetter: teilen die Relationen zwischen Individuen in Äquivalenzklassen:
Masse/Volumen/Proportionen/Pointe/Bigelow/Pargetter: allee Massen stehen in Proportionen zueinander und alle Volumina stehen in Proportionen zueinander, aber Massen und Volumina stehen nicht in Proportionen zueinander.
Äquivalenzklassen/ÄK/Bigelow/Pargetter: ordnen Gegenstände mit gleichen D-ates in Klassen. So erklären, sie, wie zwei Dinge sich ((s) in einer Hinsicht, D-able) ähnlicher sein können als in einer anderen Hinsicht.
Ebene 1: Gegenstände
Ebene 2: Eigenschaften von Dingen Ebene 3: Proportionen zwischen solchen Eigenschaften.
Proportionen/Bigelow/Pargetter: sind Universalien, die feinere Unterschiede zwischen ÄK von Eigenschaften auf Ebene 2 einführen können.
Verschiedene Paare von Masserelationen können innerhalb derselbe Proportion auf Ebene 3 stehen. Bsp (s) 2Kg/4kg ist ebenso doppelt so massereich wie 3Kg/6 kg.
Pointe: damit haben wir Gruppierungen, die quer zu den Äquivalenzklassen der Masserelationen, Voluminarelationen, Geschwindigkeitsrelationen usw. stehen.
gleich/verschieden/Bigelow/Pargetter: Pointe: das erklärt, wieso zwei Relationen gleichzeitig gleich und verschieden sein können. Bsp Angenommen, eine der beiden Relationen ist eine Masserelation (und steht in Relation zu anderen Masserelationen) die andere ist keine Masserelation (und steht nicht in Relation zu Masserelationen) und dennoch
I 60
haben beide etwas Gemeinsames: sie sind „doppelt“ einmal in Bezug auf Masse, einmal in Bezug auf Volumen. Dies wird auf Ebene 3 erklärt. Zahlen/Bigelow/Pargetter: das zeigt die Nützlichkeit von Zahlen bei der Behandlung von Quantitäten. (BigelowVsField).
reelle Zahlen/Frege: Lit: Quine (1941, 1966) in „Whitehead and the Rise of Modern Logic“)
Maß/Einheit/Maßeinheit/Messen/Bigelow/Pargetter: „dieselbe Masse wie“ wäre dann eine Eigenschaft 2. Stufe die ein Ding zu einer willkürlichen Einheit hat.
Form/Platon/Bigelow/Pargetter: seine Theorie der Formen, war nicht falsch, sondern nur unvollständig. Objekte haben Relationen zu Paradigmen (hier: Maßeinheiten). Das ist dieselbe Relation wie die der Teilhabe bei Platon.
I 61
Ebene 3: die Relationen zwischen einigen D-ates können komplexer sein als die zwischen anderen. Bsp für Masse brauchen wir reelle Zahlen, andere Begriffe sind weniger klar. Quantitäten/Bigelow/Pargetter: sind also in verschiedene Arten gegliedert, das führt z.B. zu Intervallskalen oder Verhältnisskalen des Messens.
Schmerz/Bigelow/Pargetter: Schmerzen verschiedener Lebewesen können wir nicht miteinander vergleichen.
Ebene 3: erklärt nicht nur ein reiches Netzwerk von Eigenschaften 2. Stufe und Relationen zwischen Objekten,
I 62
sondern erklären auch Muster von Entailments zwischen ihnen. NominalismusVsBigelow: wird versuchen, unseren Apparat von Relationen von Relationen zu vermeiden.
BigelowVsNominalismus: wir brauchen Relationen und Relationen von Relationen in der Wissenschaft.
Realismus/Bigelow/Pargetter: wir behaupten nicht, ihn hier bewiesen zu haben. Er ist aber die einzige Möglichkeit, um das Problem des Gleichen und des Verschiedenen (Problem der Quantitäten9 zu lösen (und zwar mit den 3 Ebenen).
Einfachheit/BigelowVsNominalismus: wird nie so einheitlich sein können wie unsere realistische Erklärung. Der Nominalismus würde komplexe relationale Prädikate als primitiv annehmen müssen. Schlimmer noch: er wird auch komplexe Relationen zwischen ihnen als primitiv annehmen müssen.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 20 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsNominalismusVsNominalismus Nominalismus Vs Chisholm, R.M. Frank I 260
Universalien/VsChisholm/Heckmann: dieser vertritt einen extremen platonischen Universalienrealismus. Damit bringt er sich in einen Gegensatz sowohl zum moderaten aristotelischen Universalienrealismus, als auch zum ontologischen Nominalismus.
I 261
Begriffe/Nominalismus/Chisholm/Heckmann: Chisholm ist nicht nur im Gegensatz zum ontologischen, sondern auch zum konzeptuellen (Begriffs )Nominalismus: was heißt es überhaupt, "Begriffe zu haben"? Doch sicher, die Bedeutung von Prädikaten zu kennen. NominalismusVsChisholm: das ist aber kein wie auch immer gearteter Zugang zu Universalin, man ist nicht mit einem Universale bekannt, das man zuerst denkt und dann mit einem Prädikat zum Ausdruck bringt.
Vielmehr kann derjenige, der die Bedeutung des Prädikats kennt, es regelkonform gebrauchen.
I 262
Nominalismus/Gebrauchstheorie/VsChisholm: die Bedeutung von Prädikaten und Sätzen läßt sich nicht mentalistisch (durch Rückgriff auf intentionale Leistungen) explizieren (Humpty Dumpty). MentalismusVsNominalismus/Chisholm: alles Semantische hat im Denken seinen Ursprung.
direkte Zuschreibung/Attributionstheorie/VsChisholm: Bsp ein Kleinkind erkennt die Mutter wieder, aber nicht, indem es zunächst urteilt, dass es die Mutter wiedererkennt und sich diesen Zustand dann selbst zuschreibt. (Chisholm: muss eigentlich annehmen, dass die Mutter nur indirektes Objekt der Zuschreibung ist).
I 263
Bewusstsein/Chisholm: entsteht in einem Akt des direkten Erwägens einer selbst präsentierenden Eigenschaft. VsChisholm: das läßt einen fundamentalen Zug jeglichen Bewusstseins aus, bzw. kann ihn nicht verständlich machen: die Selbsterschlossenheit der Selbst Durchsichtigkeit des Bewusstseins. Bewusstsein sei, wann immer es auftritt, mit sich selbst bekannt und vertraut, und zwar auf eine präreflexive und irreflexive Weise. (Frank, >Sartre).
Bsp ich haben unmittelbare Kenntnis von meinem Schmerz, nicht erst durch Reflexion und anschließender direkter Zuschreibung. (Das wäre höherstufig).
Bewusstsein/HeckmannVsChisholm: zwischen dem selbst präsentierenden und dem selbst präsentierten gib es noch ein Drittes: das Selbst Präsente: das durch prä-attributives Wissen immer schon erschlossene, Vertraute und Bekannte. (>Hintergrund).


Roderick M. Chisholm (1981): The First Person. An Essay on Reference
and Intentionality, Brighton 1981


Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsNominalismusVsNominalismus Millikan Vs Holismus I 10
Subjekt/Prädikat/Kohärenz/Sprache/Welt/Millikan: Subjekt-Prädikat-Struktur: ich versuche zu zeigen, wie das Gesetz des Nichtwiderspruchs (>Satz vom Widerspruch, >Widersprüche/Millikan) (das Wesen der >Kohärenz) in die Natur passt. Dazu brauche ich >Fregeschen Sinn als Hauptbegriff. Wie man sich beim Wissen irren kann, so auch in der Bedeutung.
I 11
Holismus/MillikanVsHolismus: versuchen wir zu umgehen. Dann werden wir verstehen, warum wir trotz allem immer noch etwas von der Welt wissen können. Realismus/Millikan: ich bleibe nahe am Aristotelischen Realismus.
Eigenschaften/Art/Millikan: gibt es nur in der aktualen Welt.
MillikanVsNominalismus.
I 13
MillikanVsHolismus: es geht darum, ohne Holismus und ohne Mythos des Gegebenen zu verstehen, wie wir unsere anscheinenden Fähigkeiten, Dinge wiederzuerkennen und unsere anscheinenden Bedeutungen testen. Beobachtungsbegriffe/Millikan: wir haben viel mehr davon, als man gemeinhin annimmt.
Für sie gibt es gute – wenn auch fehlbare – Tests, die von unseren Theorien unabhängig sind.
Überzeugungen: insoweit unsere Bedeutungen und unsere Fähigkeiten, Dinge wiederzuerkennen richtig und gültig sind,
I 14
sind die meisten unserer Überzeugungen und Urteile wahr. ((s) >Überzeugungen/Davidson). Angemessenheit/Millikan: indem wir unsere Urteile dazu bringen, mit denen anderer in einer Gemeinschaft zu interagieren, haben wir zusätzliche Belege dafür, dass sie angemessen sind. So werden auch neue Begriffe entwickelt, die unabhängig von Theorien getestet werden können, oder auch nicht.

I 67
Glauben/Millikan: (s.u. Kapitel 18, 19): These: wenn man etwas glaubt, glaubt man normalerweise durch Beobachtungsurteile. Problem: Hintergrundinformation, die einen von dem Urteil abhalten könnte, ist nicht notwendig eine Information, deren Leugnung man im Normalfall gebrauchen würde, würde, um die Überzeugung zu stützen!
I 68
Dieses Prinzip werde ich gebrauchen MillikanVsQuine. Theorie/Beobachtung/Quine: These: beide sind unlöslich miteinander verwunden.
MillikanVsHolismus.
Gricesche Intentionen/Millikan: sollte man nicht als Mechanismus auffassen. Allerdings:
Motor: kann man auch als Hierarchie auffassen, wobei höhere Levels niedrigere stoppen können. Dabei muss ich als Benutzer auch wenig über die Funktionsweise der niedrigeren Stufen wissen.

I 298
Test/Millikan: Bsp das Herz kann nur zusammen mit Nieren getestet werden. Sprache/Bedeutung/Referenz/Welt/Realität/Abbildung/Millikan: wir versuchen nur zu verstehen, wie es einen Test geben kann, der in dieser unserer Welt historisch auf menschliche Begriffe angewendet wurde, und dessen Resultate mit der Welt korreliert sind aus Gründen, die wir angeben können.
Problem: wir sind hier stärker gehandicapt als der Realismus.
I 299
Es geht um die Möglichkeit von Bedeutungshaftigkeit und Intentionalität überhaupt („Wie ist’s möglich?“ WIMF). Holismus/MillikanVsHolismus: der epistemische Holismus ist falsch.
Statt dessen wäre ein Test auf Nichtwiderspruch, wenn er nur auf eine kleine Gruppe von Begriffen angewendet wird, ein relativ effektiver Test für die Adäquatheit von Begriffen.
Begriffe/Adäquatheit/Millikan: wenn sie adäquat sind, üben Begriffe ihre Eigenfunktion in Übereinstimmung mit einer Normalen Erklärung aus. Ihre Eigenfunktion (EF) ist es, einer Variante der Welt zu korrespondieren. Ein adäquater Begriff produziert korrekte Akte der Identifikation der Referenten seiner Tokens.

I 318
Holismus/Theorie/Beobachtung/Begriff/Abhängigkeit/MillikanVsHolismus/Millikan: die Auffassung, dass wir die meisten Dinge die wir beobachten nur durch Beobachtung indirekter Effekte beobachten, ist falsch. Wir beobachten sowieso nur Effekte von Dingen, nämlich auf unsere Sinnesorgane.
I 319
Unterschied: es geht um den Unterschied zwischen Informationserwerb durch Wissen von Effekten auf andere beobachtete Dinge und dem Informationserwerb ohne solches zwischengeschaltetes Wissen von anderen Dingen. Problem: hier entsteht leicht ein Irrtum: dieses Wissen muss überhaupt nicht eingesetzt werden.

I 321
Two Dogmas/Quine/Millikan. These: ~ „unsere Feststellungen über die äußere Welt stehen nicht einzeln vor dem Tribunal der Erfahrung, sondern nur als Korpus“. Daraus folgt: keine einzelne Überzeugung ist immun gegen Korrektur.
Test/Überprüfung/MillikanVsHolismus/MillikanVsQuine/Millikan: die meisten unserer Überzeugungen stehen niemals vor dem Tribunal der Erfahrung.
I 322
Daher ist es unwahrscheinlich, dass eine solche Überzeugung jemals durch andere Überzeugungen gestützt oder widerlegt wird. Bestätigung: einzige Bestätigung: durch meine Fähigkeit, die Gegenstände wiederzuerkennen, die in meinen Einstellungen vorkommen.
Daraus, dass Überzeugungen zusammenhängen folgt nicht, dass die Begriffe ebenso zusammenhängen müssen.
Identität/Identifikation/Millikan. die Erkenntnistheorie der Identität ist vorrangig vor der der Urteile.

Millikan I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Millikan II
Ruth Millikan
"Varieties of Purposive Behavior", in: Anthropomorphism, Anecdotes, and Animals, R. W. Mitchell, N. S. Thomspon and H. L. Miles (Eds.) Albany 1997, pp. 189-1967
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
VsNominalismusVsNominalismus Nominalismus Vs Nagel, Th. Frank I 133
Nominalismus/VsNagel: Standardeinwand: es hat keinen rechten Sinn, Fragen aufzuwerfen, die sich aus prinzipiellen Gründen nicht beantworten läßt. Bsp wie es sei, eine Fledermaus zu sein.
I 134
NagelVsNominalismus/NagelVsReduktionismus: seine Konsequenzen sind intuitiv unakzeptabel. Steht im Gegensatz zu unserem Realismus der Welt gegenüber, von dem wir uns zwar verbal distanzieren, den wir aber nicht wirklich aufgeben können.

Thomas Nagel (1974): What Is It Like to Be a Bat?, in: The Philosophical
Review 83 (1974), 435-450

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsNominalismusVsNominalismus Armstrong Vs Nietzsche, Fr. III 81
Nominalismus/Armstrong: einige erlauben die Existenz objektiver Relationen der Ähnlichkeit zwischen Einzeldingen. Aber sie können sie nicht in Begriffen gemeinsamer Eigenschaften analysieren, weil sie das zum Realismus führen würde. (Lit: 1978(1),Kap 5: ArmstrongVsNominalismus). Vs: hier: er gibt es für ihn nichts gemeinsames von F und G. F ähnelt allen anderen Fs, aber ein anderes F ähnelt noch vielen anderen Dingen! Dasselbe gilt für die Gs. Es ist zweifelhaft, ob dieser schwankende Grund hinreichend ist um die nötige einheitliche Verbindung zwischen F sein und G sein zu liefern.

1. D. M. Armstrong, Universals and Scientific Realism, 2 vols, Cambridge 1978

II (c) 97
Ähnlichkeit/ArmstrongVsNominalismus: wenn man die Situation dagegen in einer Weise auffasst, wo Ähnlichkeit in Begriffen von Identität analysiert wird: Martin und Armstrong: stimmen überein, dass ein Ding das verursacht was es verursacht kraft (einer Teilmenge) seiner Eigenschaften.
Wenn nun zusätzlich kausal wirksame Eigenschaften identisch zwischen verschiedenen Instantiationen sein können, dann kann man erklären, warum dieselbe Eigenschaft in denselben Umständen dieselbe Wirkung hervorbringt.



Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
VsNominalismusVsNominalismus Armstrong Vs Nominalismus III 81
Nominalism/Armstrong: some allow the existence of objective relations of similarity between particulars. But they cannot analyze them in terms of common prop, because that would lead them to realism. (Lit: 1978(1), ch 5: ArmstrongVsNominalism). Vs: here: In his opinion there is nothing common of F and G. F is similar to all other Fs, but one other F also resembles many other things! The same applies to the Gs. It is doubtful whether this wavering reason is sufficient to provide the necessary uniform connection between being-F and being-G.

1. D. M. Armstrong, Universals and Scientific Realism, 2 vols, Cambridge 1978

II (c) 97
Similarity/ArmstrongVsNominalism: if one, on the other hand, regards the situation in a way where similarity is analyzed in terms of identity: Martin and Armstrong: agree that one thing causes the things it causes by virtue (of a subset) of its properties.
If now causally effective prop can also be identical between different instantiations, then one can explain why the same prop produces the same effect in the same circumstances.

Schiffer I 234
Realismus/Schiffer: . Der Realismus setzt diese beiden Relationen gleich: 1. Zwischen Namen und Objekt
2. Zwischen Prädikat und Eigenschaft.
Dann haben wir eine Relation zwischen Mutter Teresa und Bescheidenheit, das erste instantiiert das zweite.
Schiffer: das kann man so paraphrasieren:
(b) Mutter Teresa hat die Eigenschaft, bescheiden zu sein.
hier hat der zweite sing Term ((s) "Eigenschaft, bescheiden zu sein") denselben Status wie der erste.
NominalismusVsRealismus/Schiffer: der vernünftige (sensible) Nominalismus leugnet das alles.
FN I 288
Der unvernünftige Nominalist nimmt die Referenz auf Eigenschaften zu ernst. Bsp ArmstrongVsNominalismus (Armstrong 1978), Außerdem den Austausch zwischen Armstrong 1980, Devitt 1980 , Quine 1980. (SchifferVsArmstrong)
I 235
Schiffer: es gibt keine Entität "die Eigenschaft, bescheiden zu sein", die in Beziehung zu „bescheiden“ steht, so wie Mutter Teresa zu „Mutter Teresa“ steht. Verstehen/Schiffer: von Bsp (a) verlangt nur Kenntnis (awareness) von Mutter Teresa, nicht von Bescheidenheit.
Eigenschaft/Schiffer: These: Eigenschaften existieren nicht, sie sind nicht zu finden unter den Dingen, die wirklich existieren.
Existenz/"es gibt"/substitutionale Quantifikation/sQ/Schiffer: dennoch sollte der vernünftige Nominalist vorsichtig sein, und nicht sagen „es gibt keine Eigenschaft, bescheiden zu sein“.
Realismus/Nominalismus/referentielle Quantifikation/substitutionale Quantifikation/Schiffer: der Streit entsteht darüber, welche Art der Quantifikation in (b) vorliegt.
I 236
Nominalismus: der scheinbare sing Term referiert auf gar nichts. Die "logische Form" von (b) ist nicht Fab

Mit „F“ = "x hat a", "a" für Mutter Teresa, "b" für Bescheidenheit.
Sondern nur
Fa.

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
VsNominalismusVsNominalismus Carnap Vs Nominalismus Quine XI 155
CarnapVsPlatonismus/CarnapVsNominalismus: metaphysische Pseudodiskussion. Lösung: Es geht um die Wahl einer Sprache.

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Ca II
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca IX
Rudolf Carnap
Wahrheit und Bewährung. Actes du Congrès International de Philosophie Scientifique fasc. 4, Induction et Probabilité, Paris, 1936
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
VsNominalismusVsNominalismus Field Vs Nominalismus I 67
FieldVsNominalismus: ich denke zwar, daß mE wie Zahlen, Funktionen, Mengen usw. verzichtbar sind, aber ich behaupte nicht die Verzichtbarkeit jeder Entität, die mancher selbsternannte Nominalist ablehnt, z.B. Raumzeit Regionen.
I 68
Denn von RZR haben wir kausales Wissen, von mE müssen wir mysteriöse Verbindungen zu einem platonischen Reich jenseits von Zeit und Raum postulieren. z.B. ein Wissen von einer absoluten Unendlichkeit von Objekten in dem Reich. RZ bringt keine epistemischen Probleme mit sich, auch wenn wir nicht mit jedem Tiger in kausaler Beziehung stehen .
I 69
FieldVsPlatonismus: seine Entitäten sind prinzipiell unzugänglich. Referenz/Relation/Wissen/Field: Problem: a) wie stehen Wörter für Dinge?
b) fundamentaler: wie stehen Glaubenszustände für Dinge?
Problem: im weiten Sinn: mE stehen nicht nur in keiner kausalen, sondern auch in keiner sonstigen physikalischen Beziehung zu uns.
RZ: kein Problem: wir können auf viele von ihnen zeigen! Und mit Indexwörtern ("hier", "jetzt" usw. auf sie referieren).

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
VsNominalismusVsNominalismus James Vs Nominalismus I 30
Kritik des Nominalismus/JamesVsNominalismus: es scheint nur so, die induktive Klassifikation decke die "wirkliche Identität der Phänomene" auf. Vgl. Ordnung.
I 56
JamesVsEmpirismus: der Empirismus stützt einen "Nominalismus": Empiristen behaupten, es gäbe einen Begriff für jedes Objekt. James: wie verhält es sich mit Tatsachen, für die kein Begriff existiert?. Vgl. Empirismus/Hume. Schlimmer noch:
Sprache/James: unterstützt die nominalistische Tendenz, den Bewusstseinsstrom zu zerstückeln!
VsNominalismusVsNominalismus Leibniz Vs Nominalismus I 28
LeibnizVsNominalismus: eine Gattung hat nicht nur nominalen Status: es muss etwas real Gemeinsames geben, das allen dieser Gattung zugeteilten Individuen zukommt. Damit hat sich Leibniz von der empiristisch nominalistischen Einstellung entfernt.
Wenn das Allgemeine (Allgemeinbegriffe) nicht anderes wäre als eine Sammlung von Einzeldingen, wäre eine Wissenschaft durch Beweise nicht möglich.

Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998
VsNominalismusVsNominalismus Lewis Vs Nominalismus Schwarz I 94
Heterologie/Eigenschaften/Mengenlehre/Lewis/Schwarz: Vorteil: der Ansatz der Mengenlehre bringt eine Lösung für Eigenschaften, die auf genau diejenigen Eigenschaften zutrifft, die nicht auf sich selbst zutreffen. Lösung/Mengenlehre: umgeht diese Paradoxien (der >Heterologie), indem sie bestimmte Klassen verbietet. Bsp es gibt keine Klasse aller Nicht-Katzen, Bsp keine Klasse, die für jedes Ding A das Paar (A,A) enthält und Bsp keine Klasse, die für alle A,B mit A ε B das Paar (A,B) enthält.
Wenn Eigenschaften Klassen sind, gibt es also keine Eigenschaft Nicht-Katze sein, keine Identität und keine Elementschaft ((s) als Eigenschaft! (1990,163,Fn 15,2002a,8)

Eigenschaften/Mengenlehre//Lewis/Schwarz: wie ist es dann zu verstehen, dass Identität transitiv ist, Elementschaft aber nicht? Das muss Lewis uminterpretieren:
Identität/Lewis: dass sie transitiv ist, heißt nur, dass immer wenn A = B und B = C, dann auch A = C.
SchwarzVsLewis: damit fällt LewisVsNominalismus: dieser wolle „alle Sätze über Eigenschaften irgendwie uminterpretieren“ dieser Vorwurf fällt damit auf Lewis selbst zurück.
Schwarz: aber vor diesem Problem steht jeder, der eine konsistente Theorie von Eigenschaften vertreten möchte. Es hilft z.B. nicht, Eigenschaften als irreduzible abstrakte Entitäten aufzufassen: auch dann kann es die Russell Eigenschaft ((s) nicht auf sich selbst zuzutreffen) nicht geben. Vgl. >Transitivität, >Identität.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
VsNominalismusVsNominalismus Quine Vs Nominalismus II 221
QuineVsNominalismus: Tokens reichen für Beweistheorie nicht aus. (Goodman dito).

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
VsNominalismusVsNominalismus Russell Vs Nominalismus Quine II 102
RussellVsNominalismus: Selbst wenn es gelänge irgendwie scharfsinnig alle Rede über Qualitäten durch Paraphrase in Rede über Ähnlichkeit zu Einzeldingen, die diese Qualitäten exemplifizieren umzudeuten, bliebe immer noch ein Universale übrig: die Beziehung der Ähnlichkeit. Quine: hier gesteht Russell den Platonisten sogar zu viel zu: die Beibehaltung des zweistelligen Prädikats "ist ähnlich" ist kein Beleg dafür, dass eine entsprechende abstrakte Entität - die Ähnlichkeitsbeziehung - vorausgesetzt wird, solange diese Beziehung nicht als Wert einer gebundenen Variablen in Anspruch genommen wird.
Eine Lehre die man aus all dem ziehen kann, ist: die Nichtbeachtung der Semantik der Bezugnahme wirkt sich in zwei Richtungen aus:
a) manche ontologischen Voraussetzungen werden verborgen,
b) es wird ein Trugbild weiterer ontologischer Voraussetzungen heraufbeschworen.
Fragen mit Bezug darauf, was es gibt, sind für Russell von zweierlei Art.
a) Existenz im eingeschränkten Sinn dieses Ausdrucks
b) ansonsten Fragen des Bestehens ("subsistence") für Russell bestehen weniger wichtig als Fragen der Existenz. (Dieses Vorurteil zugunsten des Existierenden würde seinen wahllosen Umgang mit Bestehens-Zuschreibungen in Principia Mathematica erklären.)
II 103
Freilich gebietet er diesem Vorgehen durch die Kennzeichnungstheorie Einhalt, dennoch verfährt er auch danach überaus verschwenderisch mit Zuschreibungen des Bestehens.

Russell I
B. Russell/A.N. Whitehead
Principia Mathematica Frankfurt 1986

Russell II
B. Russell
Das ABC der Relativitätstheorie Frankfurt 1989

Russell IV
B. Russell
Probleme der Philosophie Frankfurt 1967

Russell VI
B. Russell
Die Philosophie des logischen Atomismus
In
Eigennamen, U. Wolf (Hg) Frankfurt 1993

Russell VII
B. Russell
On the Nature of Truth and Falsehood, in: B. Russell, The Problems of Philosophy, Oxford 1912 - Dt. "Wahrheit und Falschheit"
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
VsNominalismusVsNominalismus Wittgenstein Vs Nominalismus PU 383
Nominalismus/Wittgenstein/Bezzel: WittgensteinVsNominalismus: macht den Fehler, alle Wörter als Namen zu deuten, also ihre Verwendung nicht wirklich zu beschreiben. PU 383

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960
VsNominalismusVsNominalismus Bigelow Vs Nominalismus I 62
NominalismusVsBigelow: wird versuchen, unseren Apparat von Relationen von Relationen zu vermeiden. BigelowVsNominalismus: wir brauchen Relationen und Relationen von Relationen in der Wissenschaft.
Realismus/Bigelow/Pargetter: wir behaupten nicht, ihn hier bewiesen zu haben. Er ist aber die einzige Möglichkeit, um das Problem des Gleichen und des Verschiedenen (Problem der Quantitäten9 zu lösen (und zwar mit den 3 Ebenen).
Einfachheit/BigelowVsNominalismus: wird nie so einheitlich sein können wie unsere realistische Erklärung. Der Nominalismus würde komplexe relationale Prädikate als primitiv annehmen müssen.
I 97
Mengen/BigelowVsNominalismus/Bigelow/Pargetter: wenn er Mengen eliminierte, würde sie durch die Regeln der Zusammensetzung durch die Hintertür wieder hereinkommen.
I 98
Bsp statt referiert auf die Menge der Kaninchen
könnte er sagen
trifft auf alle und nur Kaninchen zu.
BigelowVsNominalismus: man könnnte sagen, das ist nur eine Abkürzung für „die Menge aller und nur der Kaninchen“.
zutreffen/BigelowVsNominalismus/Bigelow/Pargetter. „trifft zu“ muß noch zusätzlich diskutiert werden, bevor diese Paraphrase irgendetwas ontologisches Beweisen könnte. ((s) BigelowVsQuine, >semantischer Aufstieg).
Mengen/Bigelow/Pargetter: ob man an sie glaubt, ist so eine Sache. Die Semantik entscheidet jedenfalls nicht darüber.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
VsNominalismusVsNominalismus Castaneda Vs Nominalismus Frank I 337
Glauben/NominalismusVsProposition/Castaneda: statt dessen Satz Theorien, die Glauben als Relation zwischen einem Glaubenden und einem bestimmten Satz oder einer Klasse von Sätzen auffasst. VsNominalismus: Problem: es gibt möglicherweise nicht genug Satz- oder Attributklassen, um nominalistische Reduktionen zu tragen.


Hector-Neri Castaneda (1987b): Self-Consciousness, Demonstrative Reference,
and the Self-Ascription View of Believing, in: James E. Tomberlin (ed) (1987a): Critical Review of Myles Brand's "Intending and Acting", in: Nous 21 (1987), 45-55

James E. Tomberlin (ed.) (1986): Hector-Neri.Castaneda, (Profiles: An
International Series on Contemporary Philosophers and Logicians,
Vol. 6), Dordrecht 1986

Cast I
H.-N. Castaneda
Phenomeno-Logic of the I: Essays on Self-Consciousness Bloomington 1999

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsNominalismusVsNominalismus Mentalismus Vs Nominalismus Frank I 262
MentalismusVsNominalismus/Chisholm: alles Semantische hat im Denken seinen Ursprung.

Roderick M. Chisholm (1981): The First Person. An Essay on Reference
and Intentionality, Brighton 1981


Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsNominalismusVsNominalismus Meixner Vs Nominalismus I 95
MeixnerVsNominalismus: es ist zwar wahr, dass die Eigenschaft, 176 cm groß zu sein, keine kausale Erklärung ist, aber dennoch die Frage auf einer allgemeinsten ontologischen Ebene vollständig beantwortet, was es ist, das den entsprechenden Satz wahr macht. NominalismusVsTropenontologie: "...ist wahr, wenn eine 176-cm-groß-Trope Teil von Hans ist": das ist wohl akzeptabel, weil nur von Individuen die Rede ist, aber:
I 96
Bsp "Rot ist eine Farbe" soll nach tropenontologischer Analyse wahr sein, weil eine Farbigtrope Teil von Rot ist. Vs: daraus folgt aber nicht "Hans ist eine Farbe". Lösung: die Analyse muss ad hoc von Fall zu fall abgeändert werden.
Universalien/Armstrong/Meixner: den meisten alltagssprachlichen Prädikaten entsprechen keine Universalien, für Armstrong gibt es nur naturwissenschaftliche Universalien.
Vs ontologische Standardanalyse: die Verbindung zwischen Prädikaten und Universalien ist also nicht so eng wie es scheint.

Mei I
U. Meixner
Einführung in die Ontologie Darmstadt 2004
VsNominalismusVsNominalismus Millikan Vs Nominalismus I 250
Nominalismus/Identifikation/Millikan: These: Identifizieren involviert eine Reihe von Antworten derselben Art auf die Welt. Bsp „rot“ identifizieren heißt, den Ausdruck wiederholt anzuwenden, oder zum wiederholten Mal die entsprechende innere Reaktion zu haben Als eine Identifikation-als-dasselbe-nochmal.
Identität/Selbigkeit/Millikan: allerdings glaubt der Nominalismus, These: dass viele der Dinge, die wir so identifizieren, gar nicht wirklich selbstidentisch sind! Die Selbigkeit wird nur durch den Akt des Identifizierens konstituiert.
I 251
Nominalismus/Millikan. Ist besonders skeptisch in bezug auf Identität von Eigenschaften und Arten, was zu dem Rätsel führt, was es für dasselbe Wort oder dieselbe mentale Reaktion, erneut vorzukommen. Wiederholung/Millikan: Bsp Niesen ist eine Reaktion mit demselben Geräusch auf einen gleichen Reiz dennoch wird hier nichts identifiziert. Bsp Adrenalinausschüttung: dieselbe Reaktion wie bei anderen Leuten auf denselben Reiz: Gefahr. Aber ebenfalls keine Identifikation.
Konvention/Lösung/Hobbes: Worte sind konventionell, Niesen nicht.
MillikanVsNominalismus: er muss aber irgendwie erklären, was Repräsentation von bloßem Vorkommen unterscheidet. Seine Definition von Identifikation als wiederholtem Gebrauch eines Worts ist zirkulär. ((s) um das Wort mit Grund wiederholen zu können, muss der Gegenstand schon vorher identifiziert sein). Wie kann die Anwendung eines Worts bei Erkennen eines Gegenstands helfen?
Lernen/MillikanVsNominalismus: wie kann das Wiederholen von Wörtern uns beim Lernen über Dinge helfen? Die Wiederholung einer gleichen Reaktion bei einer späteren Gelegenheit ist eher ein Zeichen dafür, dass man nichts gelernt hat.

Millikan I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Millikan II
Ruth Millikan
"Varieties of Purposive Behavior", in: Anthropomorphism, Anecdotes, and Animals, R. W. Mitchell, N. S. Thomspon and H. L. Miles (Eds.) Albany 1997, pp. 189-1967
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
VsNominalismusVsNominalismus Saussure Vs Nominalismus I 58
SaussureVsNominalismus: basiert auf der irrigen Annahme, dass schon vor der Sprache fertige Vorstellungen existieren.
F. de Saussure
I Peter Prechtl Saussure zur Einführung Hamburg 1994 (Junius)
VsNominalismusVsNominalismus Nagel Vs Reduktionismus Frank I 131
NagelVsReduktionismus: fundamentalster Einwand: die Identifikationen können nicht erklären, dass mentale Zustände nicht nur anderen "Objekten" zugeschrieben werden, sondern dass sie von Subjekten bewusst erlebt werden. NagelVsReduktionismus: Argumentstruktur:
(1) Eine reduktionistische Theorie der Erfahrung muss alle wesentlichen Aspekte von mentalen Zuständen erklären
(2) Es ist ein wesentlicher Aspekt von (mindestens einigen) mentalen Zuständen, dass sie einen subjektive Charakter haben
(3) Reduktionistische Theorien des Mentalen können den subjektiven Charakter von mentalen Zuständen nicht erklären
Daraus ergibt sich die Folgerung:
(4) Es gibt keine reduktionistische Theorie des Mentalen.
mentale Zustände/Nagel: sind Zustände "bewusster Erfahrung". Bsp Hunger.
Fra I 132
Nagel redet hier nicht über Zustände wie Wissen oder Absichten! Def subjektiv/Nagel: dass es "irgendwie ist" diese Erfahrung zu machen.
((s) Die Formulierung " es ist irgendwie für" vermeidet die Zuschreibung eines zunächst als getrennt angesehenen Aspekts, wie z.B. einer "Qualität".)
I 134
NagelVsNominalismus/NagelVsReduktionismus: seine Konsequenzen sind intuitiv unakzeptabel. Steht im Gegensatz zu unserem Realismus der Welt gegenüber, von dem wir uns zwar verbal distanzieren, den wir aber nicht wirklich aufgeben können.
I 137
NagelVsReduktionismus: jedes reduktionistische Programm muss auf einer vollständigen Analyse dessen beruhen, was reduziert werden soll. Wenn die Analyse etwas auslässt, (z.B. der Materialismus die subjektive Qualität) wird das Problem falsch gestellt sein.
Thomas Nagel (1974): What Is It Like to Be a Bat?, in: The Philosophical
Review 83 (1974), 435-450

NagE I
E. Nagel
The Structure of Science: Problems in the Logic of Scientific Explanation Cambridge, MA 1979

Nagel I
Th. Nagel
Das letzte Wort Stuttgart 1999

Nagel II
Thomas Nagel
Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990

Nagel III
Thomas Nagel
Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991

NagelEr I
Ernest Nagel
Teleology Revisited and Other Essays in the Philosophy and History of Science New York 1982

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994