Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Erinnerung Parfit Frank I 549
Erinnerung/Parfit: dass ich das Erlebnis gehabt habe, ist nicht Teil des Erlebnisses, sondern wird automatisch vorausgesetzt - aber das kann ich nur, weil ich keine q-Erinnerungen habe. (q-Erinnerungen, Quasi-Erinnerungen, falsche Erinnerungen). EvansVsParfit: dieser geht nur von Identifikation im Präsens aus. Aber Ich-Vorstellung überspannt die Zeit.


Gareth Evans(1982): Self-Identification, in: G.Evans The Varieties of Reference, ed. by John McDowell,
Oxford/NewYork 1982, 204-266

Parf I
D. Parfit
Reasons and Persons Oxford 1986

Parf II
Derekt Parfit
On what matters Oxford 2011

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Identität Parfit Lewis IV 57
Identität/Kontinuität/Überleben/Person/Parfit: wenn es um das Überleben geht, können nicht beide Antworten (Kontinuität und Identität) richtig sein, daher müssen wir wählen. a) Identität: ist eine Relation mit einem bestimmten formalen Charakter: sie ist eins zu eins und kann nicht graduell sein.
b) Kontinuität: (und Verbundenheit) (z.B. in Bezug auf Mentales) kann eins zu vielen oder vieles zu eins sowie graduell sein.
Parfit: deswegen ist es die Kontinuität und Verbundenheit, die bei der personalen (temporalen) Identität (Überleben) relevant ist.
c) was beim Überleben wichtig ist, ist also nicht Identität! Höchstens eine Relation die soweit mit Identität zusammenfällt, dass Problemfälle nicht auftreten.
LewisVsParfit: jemand anderes könnte das Argument genauso gut in der anderen Richtung vertreten, und Identität als relevant hinstellen. Und natürlich ist die Identität das. worauf es letztlich ankommt! Daher muss man die Divergenz zwischen a) und b) beseitigt werden!
Ich stimme mit Parfit überein, dass Kontinuität und Verbundenheit ausschlaggebend ist, aber sie ist eben nicht als Alternative zur Identität zu sehen.
Grenzfall/Parfit: Problem: Grenzfälle müssen irgendwie willkürlich entschieden werden.
Identität/Kontinuität/Überleben/Person/LewisVsParfit: die Opposition zwischen Identität und Kontinuität ist falsch.
Intuitiv geht es auf jeden Fall um Identität. Und zwar um buchstäbliche!
IV 58
Def R-Relation/Identität/Kontinuität/Person/Lewis: eine bestimmte Relation und Verbundenheit unter Person Zuständen. Def I-Relation/Lewis: Frage: welche der dauerhaften Personen sind identisch mit den früheren?
IV 59
I-Relation/R-Relation/Lewis: These: die beiden sind identisch, weil sie koextensiv sind!
IV. 61
Identität/Fusion/Spaltung/Person/Zustand/Lewis: ist eins zu eins, in dem Sinn, dass ein Ding niemals identisch mit mehreren Dingen ist. Das aber gilt nicht für die I Relation und die R Relation. Viele Ihrer anderen Zustände sind Zustände der selben Person und auf diese und auch aufeinander bezogen. Aber das meint Parfit nicht, wenn er sagt, dass R Relationen eins viele sind. Parfit: meint, dass es mehrere Zustände geben kann auf die ein Zustand bezogen ist, die aber untereinander nicht bezogen sind. (Fusion und Spaltung der Person). D.h. die R Relation wäre dann nicht transitiv.
Spaltung: die vorwärtsbezogene R-Relation ist eins viele, rückwärts: viele eins, simpliciter: transitiv.
IV 65
Methusalem Bsp/Person/Identität/Lewis: (Originalstelle): Verbundenheit/mentale Zustände/Parfit: These: die Verbindung mentaler Zustände schwindet mit der Zeit.
IV 67
Person/Fusion/Parfit: Bsp wenn Sie mit jemand sehr verschiedenem fusionieren ist die Frage, wer überlebt. Aber da gibt es keine bestimmte, verborgene Antwort. Vielmehr ist das, worauf es ankommt, die R-Relation nur zu einem sehr geringen Grad vorhanden.
IV 73
ParfitVsLewis: man sollte unsere gemeinsamen Ansichten nicht mit dem common sense kreuzen. D.h. es geht um einen anderen Sinn von Überleben.
IV 74
Lewis: ich hatte geschrieben, worauf es ankommt, ist die Identität beim Überleben. Dann ist für den kurz lebenden C1 das Stadium S zu t0 tatsächlich Ir zu Zuständen in der fernen Zukunft wie z.B. S2, nämlich über den lang lebenden C2! ParfitVsLewis: "Aber ist das nicht die falsche Person?"
Lewis: tatsächlich, wenn C1 wirklich den Wunsch hat, dass er selbst (C1) überlebt, dann ist dieser Wunsch nicht erfüllt.
LewisVsParfit: aber ich glaube, er kann diesen Wunsch gar nicht haben! es gibt eine Grenze für alltagspsychologische Wünsche unter Bedingungen geteilter Zustände.
Der geteilte Zustand S denkt für beide. Jeder Gedanke, den er hat, muss geteilt werden. Er kann nicht eine Sache im Namen von C1 und eine Sache im Namen von C2 denken.
Wenn andererseits C1 und C2 alltagsverständlich etwas teilen sollen, dann muss es ein "pluraler" Wunsch sein, "Lass uns überleben".
IV 75
Person/Überleben/Identität/LewisVsParfit: Bsp bis jetzt hatten wir angenommen, dass beide vor der Spaltung wissen, dass es zur Spaltung kommen wird. Jetzt Variante: beide wissen nicht von der kommenden Spaltung.
Frage: können wie dann nicht doch perfekt den Wunsch teilen: "Lass mich überleben!"?.
Problem: dass C1 und C2 den Wunsch teilen beruht auf der falschen Präsupposition, dass sie eine Person sind. D.h. das "mich" ist eine falsche Kennzeichnung. Es kann sich nicht auf C1 in C1' Gedanken und nicht auf C2 in dessen Gedanken beziehen. Denn diese Gedanken sind ein und derselbe.
Vs: aber ihr Wunsch zu überleben ist erfüllt! Zumindest der von C2 und der von C1 ist ja nicht unterschieden. Dann kann ihr Wunsch nicht nur in dem unerfüllbaren singulären Wunsch bestehen. Sie müssen beide auch den schwachen pluralen Wunsch haben, auch wenn sie die Spaltung nicht vorher wissen.

Parf I
D. Parfit
Reasons and Persons Oxford 1986

Parf II
Derekt Parfit
On what matters Oxford 2011

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Opazität Lewis IV 49
Nicht referentiell transparent/undurchsichtig/Lewis: Bsp "ich" in "Es hätte der Fall sein können, dass ich und mein Körper heute nicht identisch sind" - weil die Wahrheitsbedingungen Bezeichnungen aus anderen möglichen Welten der Ausdrücke "ich" und "mein Körper" involvieren - in anderen Welten könnten sie differieren. >Mögliche Welten, >Referenz, >Wahrheitsbedingungen, >Aktualität. Vgl. LewisVsParfit.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Person Lewis IV 47
Person/Körper/Materialismus/Lewis: nach dem Materialismus sind Person und Körper identisch - Vs: Personen könnten ihre Körper wechseln. - These: Lewis: wenn eine Person zur Zeit t einen Körper besetzt, sind beide identisch zu der Zeit.
IV 48
Person/Körper/Lewis: vor der Geburt und nach dem Tod sind Körper und Person nicht identisch, weil die Person dann nicht existiert - auch Bsp Wechsel einer Person in einen anderen Körper. Vgl. >LewisVsParfit.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Präsentismus Parfit Norgaard I 339
(Def) Präsentismus/Politische Philosophie: Der Präsentismus ist ein moralischer Rahmen, der implizit von Klimaökonomen wie Manne (1995)(1), Nordhaus (1992(2), 2008)(3) und Anthoff et al. (2009b)(4) übernommen wird. In dieser Hinsicht sollten politische Entscheidungen strikt auf den Präferenzen der gegenwärtigen Generation beruhen, ohne dass Mitgliedern künftiger Generationen eine explizite moralische Stellung eingeräumt wird. Der Knackpunkt ist, dass Präsentismus impliziert, dass das
Norgaard I 340
Gewicht, das dem Wohlergehen künftiger Generationen beigemessen wird, strikt auf dem Grad des Altruismus basieren sollte, den Menschen durch ihre privaten Entscheidungen zeigen (Arrow et al. 1996)(5). Die Befürworter des Präsentismus messen der Marktrendite von Kapitalanlagen besondere Bedeutung bei, was ihrer Meinung nach die Bereitschaft der Menschen zeigt, die gegenwärtigen wirtschaftlichen Vorteile um ihrer Kinder und Enkelkinder willen aufzugeben (Goulder und Stavins 2002)(6).
Pro Präsentismus/Nordhaus: Nordhaus (1992(7), 2008(3)) plädiert zum Beispiel seit langem für einen präsentistischen Ansatz, bei dem wesentliche Reduzierungen der Treibhausgasemissionen auf lange Sicht verschoben werden sollten. In der Analyse von Nordhaus sind die zukünftigen Vorteile der Klimastabilisierung zu gering, um angesichts des Grades an intergenerationellem Altruismus, den Menschen durch ihre privaten Entscheidungen zeigen, erhebliche kurzfristige Kosten zu rechtfertigen.
VsPräsentismus: Eine Richtung der Kritik argumentiert, dass die Marktrendite von Kapitalanlagen die Präferenzen offenbart, die Menschen in Bezug auf ihr eigenes gegenwärtiges und zukünftiges Wohlergehen haben, nicht die konzeptionell unterschiedlichen Werte, die sie in Bezug auf die angemessene Lösung intergenerationeller Konflikte haben (Burton 1993)(8). In den von Präsentisten verwendeten ökonomischen Modellen werden diese beiden Verhaltensmotive aus Gründen der Nachvollziehbarkeit und Einfachheit typischerweise auf einen einzigen Parameter reduziert.
VsVs: Autoren wie Howarth und Norgaard (1992)(9) argumentieren jedoch, dass dieser Modellierungsansatz theoretisch ungesund ist und dass neue Erkenntnisse durch den Einsatz von Modellen entstehen, die zwischen persönlicher Zeitpräferenz und intergenerationeller Ethik unterscheiden.
VsPräsentismus: (...) Kritiker werfen auch vor, dass der Präsentismus die ungerechte Behandlung der Nachwelt beinhaltet, weil er den Grundsatz leugnet, dass alle Menschen - auch Angehörige künftiger Generationen - einen vollen und gleichen moralischen Status haben sollten (Broome 2008)(10). In diesem Sinne argumentiert Singer (2002: 26)(11), dass die moralische Bedeutung von Auswirkungen wie "Leiden und Tod oder das Aussterben von Arten" im Laufe der Zeit nicht abnimmt. In ähnlicher Weise argumentiert Ramsey (1928)(12), dass die Bevorzugung der Interessen der heutigen Generation gegenüber zukünftigen Generationen eine "ethisch unvertretbare Praxis ist, die lediglich aus der Schwäche der Phantasie entsteht".
PräsentismusVsVsVs: Die Befürworter des Präsentismus widersprechen jedoch, dass die Stärke des intergenerationellen Altruismus ausreichend war, um sicherzustellen, dass sich die Lebensqualität in den Jahrhunderten nach der industriellen Revolution stetig verbessert hat. Wenn man davon ausgeht, dass das Wirtschaftswachstum
Norgaard I 341
für einige Zeit wachsen wird, folgt daraus, dass unsere Nachkommen in zukünftigen Generationen wahrscheinlich wesentlich reicher sein werden als wir es heute sind. VsPräsentismus: (...) Die Klimaauswirkungen können schwerwiegend genug sein, um die Nachhaltigkeit und Produktivität der Wirtschaftstätigkeit zu gefährden (Hoel und Sterner 2007)(13). Diese Sichtweise wird durch die Ergebnisse von Woodward and Bishop (1997)(14), Weitzman (2009)(15) und Gerst et al. (2010)(16) gestützt.
Pro Präsentismus/Parfit: Noch radikaler stellen Autoren wie Parfit (1983a)(17) die Vorstellung in Frage, dass heutige Entscheidungsträger gegenüber zukünftigen Generationen Verpflichtungen haben, abgesehen davon, dass sie sicherstellen, dass zukünftige Menschen ein Leben führen, das nur minimal lebenswert ist. (...) nehmen wir an, dass ganz andere Gruppen von potenziellen Personen darin leben würden: (a) eine Zukunft mit niedrigem Einkommen, die durch eine verschlechterte natürliche Umwelt gekennzeichnet ist; und (b) eine Zukunft mit hohem Einkommen, die durch eine florierende Umwelt gekennzeichnet ist. Parfits Argument ist, dass die Individuen, die in einer geschädigten Welt leben, dankbar dafür wären, dass die gegenwärtigen Entscheidungen die notwendigen Bedingungen für ihre Entstehung geschaffen haben. Schritte zur Stabilisierung des Klimas würden (...) zu einer anderen Welt führen, in der sie nie geboren werden würden.
VsParfit: "Unsere Verpflichtungen gegenüber zukünftigen Generationen ergeben sich aus dem Gefühl einer Gemeinschaft, die sich über Generationen und in die Zukunft erstreckt ... Wenn man die Idee einer Gemeinschaft in einer Generation akzeptiert, einschließlich des Prinzips, dass dies bestimmte Verpflichtungen gegenüber anderen Mitgliedern mit sich bringt, dann sollte man die Idee einer transgenerierten Gemeinschaft akzeptieren, die sich in die Zukunft erstreckt und damit Verpflichtungen gegenüber zukünftigen Generationen anerkennt". (De-Shalit 1995: 14-15)(18)
VsParfit/VsPräsentismus: Alternativ stellt Gosseries (2008)(19) fest, dass Parfits Argument von einer Schlüsselfrage der menschlichen Demographie abstrahiert: Zu jedem Zeitpunkt überschneidet sich die aktuelle Generation der Erwachsenen mit ihren Kindern und Enkeln, deren Existenz und Identität vollständig festgelegt sind. Akzeptiert man die plausible Prämisse, dass jede Generation von Erwachsenen verbindliche Pflichten gegenüber ihren Nachkommen aus Fleisch und Blut hat, so wird eine "Kette von Verpflichtungen" zwischen den gegenwärtigen Entscheidungsträgern und den ungeborenen Mitgliedern entfernterer Generationen gebildet (Howarth 1992)(20). >Generationengerechtigkeit, >Klimawandel/Utilitarismus.



1. Manne, A. S. 1995. The rate of time preference: Implications for the greenhouse debate. Energy Policy 23: 391–4.
2. Nordhaus, W. D. 1992. An optimal transition path for controlling greenhouse gases. Science 258: 1315–19.
3. Nordhaus, W. 2008. A Question of Balance: Weighting the Options on Global Warming Policies. New Haven: Yale University Press.
4. Anthoff, D. Tol, R. S. J. and Yohe, G. W. 2009b. Risk aversion, time preference, and the social cost of carbon. Environmental Research Letters 4: 1–7.
5. Arrow, K. J., Cline, W. R., Mäler, K. G., Munasinghe, R., Squitieri, R., and Stiglitz, J. E. 1996. Intertemporal equity, discounting, and economic efficiency. In J. P. Bruce, H. Lee, and E. F. Haites (eds.), Climate Change 1995: Economic and Social Dimensions of Climate Change. Cambridge: Cambridge University Press.
6. Goulder, L. H., and Stavins, R. N. 2002. An eye on the future. Nature 419: 673–4.
7. Nordhaus, W. D. 1992. An optimal transition path for controlling greenhouse gases. Science 258: 1315–19.
8. Burton, P. S. 1993. Intertemporal preferences and intergenerational equity considerations in optimal resource harvesting. Journal of Environmental Economics and Management 24: 119–32.
9. Howarth, R.B. and Norgaard, R. B. 1992. Environmental valuation under sustainable development. American Economic Review 80: 473–7.
10. Broome, J. 2008. The ethics of climate change. Scientific American 298: 97–102.
11. Singer, P. 2002. One World: The Ethics of Globalization. New Haven: Yale University Press.
12. Ramsey, F. 1928. A mathematical theory of saving. Economic Journal 38: 543–59.
13. Hoel, M., and Sterner, T. 2007. Discounting and relative prices. Climatic Change 84: 265–80.
14. Woodward, R. T., and Bishop, R. C. 1997. How to decide when experts disagree: Uncertainty‐based choice rules in environmental policy. Land Economics 73: 492–507.
15. Weitzman, M. L. 2009. On modeling and interpreting the economics of catastrophic climate change. Review of Economics and Statistics 91: 1–19.
16. Gerst, M., Howarth, R. B., and Borsuk, M. E. 2010. Accounting for the risk of extreme outcomes in an integrated assessment of climate change. Energy Policy 38: 4540–8.
17. Parfit, D. 1983a. Energy policy and the further future: The identity problem. In D. MacLean and P. G. Brown (eds.), Energy and the Future. Totowa, NJ: Rowman & Littlefield. Pp. 166–179.
18. De‐Shalit, A. 1995. Why Posterity Matters: Environmental Policies and Future Generations. London: Routledge.
19. Gosseries, A. 2008. On future generations' rights. Journal of Political Philosophy 16: 446–74.
20. Howarth, R. B. 1992. Intergenerational justice and the chain of obligation. Environmental Values 1: 133–40.



Howarth, Richard: “Intergenerational Justice”, In: John S. Dryzek, Richard B. Norgaard, David Schlosberg (eds.) (2011): The Oxford Handbook of Climate Change and Society. Oxford: Oxford University Press.

Parf I
D. Parfit
Reasons and Persons Oxford 1986

Parf II
Derekt Parfit
On what matters Oxford 2011

Norgaard I
Richard Norgaard
John S. Dryzek
The Oxford Handbook of Climate Change and Society Oxford 2011