Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Aggression Patterson Slater I 181
Aggression/Patterson: Pattersons frühes vs. spätes Einsteigermodell unterscheidet sich von Moffitt's durch die Faktoren, von denen angenommen wird, dass sie Individuen auf den verschiedenen asozialen Wegen platzieren. Patterson argumentiert, dass der frühe Einstieg durch schlechte Familienmanagementpraktiken eingeleitet wird, insbesondere durch unqualifizierte Disziplin, die durch eine negative Verstärkung des Zwangsverhaltens und des nicht konformen Verhaltens von Kindern gekennzeichnet ist. (Patterson, Capaldi, & Bank, 1991)(1). In Pattersons Modell führt "Training" und die Unterstützung unsozialen Verhaltens durch eine abweichende Peergroup dazu, dass später einsteigende Jugendliche in Aggressionen verwickelt werden. Im Gegensatz zu frühen Anfängern haben diese Jugendlichen jedoch in der Regel die sozialen und akademischen Fähigkeiten erworben, die es ihnen ermöglichen, bei der Veränderung von Umweltbedingungen auf unsoziales Verhalten zu verzichten, was andere Optionen attraktiver macht. So ist Pattersons Erklärung für den Widerstand unter den späteren Anfängern ähnlich wie Moffitts Darstellung des Widerstandes in ihrer Gruppe, in der sich Aggression auf die Jugendzeit begrenzt. Derzeit gibt es einige Meinungsverschiedenheiten unter den Forschern darüber, ob die Entwicklung der Aggression eine separate Erklärung von der Entwicklung des asozialen Verhaltens erfordert, die weiter gefasst ist. Patterson und seine Kollegen (Patterson, Reid, & Dishion, 1992)(2) argumentieren, dass einer schweren Aggression im Allgemeinen eine Vielzahl von unsozialen Handlungen in der Kindheit und Jugend vorausgeht und nicht ein ausgeprägter Entwicklungspfad, der einzigartig für Aggressionen ist.
LoeberVsPatterson: Loeber und Stouthamer-Loeber(1998)(3) halten es für wichtig, die Unterscheidung zwischen offenen (d.h. Aggression) und verdeckten (d.h. Eigentumsverbrechen) Formen unsozialen Verhaltens beizubehalten, und stellen fest, dass geordnete Entwicklungsverläufe jeder Art identifiziert wurden (Loeber et al., 1993)(4). >Aggression/Loeber.


1. Patterson, G. R., Capaldi, D., & Bank, L. (1991). An early starter model for predicting delinquency.
In D. J. Pepler & K. H. Ruhm (Eds), The development and treatment of childhood aggression (pp. 139—
168). Hillsdale, NJ: Eribaum.
2. Patterson, G. R., Reid, J. B., & Dishion, T. J. (1992). Antisocial boys. Eugene, OR: Castalia.
3. Loeber, R., & Stouthamer-Loeber, M. (1998). Development of juvenile aggression and violence: Some common misconceptions and controversies. American Psychologist, 53, 242—259.
4. Loeber, R., Wung, P., Keenan, K., Giroux, B., Stouthamer-Loeber, M., Van Kammen, W. B., & Maughan,
B. (1993). Developmental pathways in disruptive child behavior. Development and Psychopathology,
5, 101—132.

Jenifer E. Lansford, “Aggression. Beyond Bandura’s Bobo Doll Studies“, in: Alan M. Slater and Paul C. Quinn (eds.) 2012. Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies. London: Sage Publications

Slater I
Alan M. Slater
Paul C. Quinn
Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies London 2012
Kausalität Loeber Schieferdecker I 182
Kausalität/Aggression/Loeber: Loeber und Stouthamer-Loeber (1998)(1) behaupten, dass ein einziges Kausalmodell zur Erklärung der Entwicklung unsozialen Verhaltens nicht ausreichend ist und die Bemühungen zur Aufdeckung von Entwicklungsvorläufern, die für verschiedene Arten von Straftaten spezifisch sind, behindern wird. LoeberVsPatterson/LoeberVsMoffit: Diese Forscher schlagen ein eigenes Entwicklungsmodell für Aggression vor, im Gegensatz zu Moffitts und Pattersons Modellen, die die Wege zur Aggression nicht von anderen Arten asozialen Verhaltens unterscheiden. >Aggression/Moffitt, >Aggression/Paterson.


1. Loeber, R., & Stouthamer-Loeber, M. (1998). Development of juvenile aggression and violence: Some common misconceptions and controversies. American Psychologist, 53, 242—259.


Jenifer E. Lansford, “Aggression. Beyond Bandura’s Bobo Doll Studies“, in: Alan M. Slater and Paul C. Quinn (eds.) 2012. Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies. London: Sage Publications