Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

Screenshot Tabelle Begriffes

 

Finden Sie Gegenargumente, in dem Sie NameVs…. oder….VsName eingeben.

Erweiterte Suche:
Suchbegriff 1: Autor oder Begriff Suchbegriff 2:Autor oder Begriff


zusammen mit




Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 10 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Antirealismus Putnam VI 393
Anti-Realismus/AR/Anti-Realismus VsPhänomenalismus/DummettVsHusserl: es gibt keine Basis von "harten Tatsachen" (DummettVsSinnesdaten) - Verstehen/Dummett: einen Satz verstehen heißt zu wissen, was seine Verifikation wäre. - Pointe: der Satz wird verifiziert, indem er ausgesprochen wird. - ((s) In den und den Umständen) - Dennoch nicht unkorrigierbar - der Satz muss auch nicht bivalent sein. - Weiche Tatsache/Putnam: Selbstbestätigung von Beobachtungssätzen - Pointe: dabei wird der realistische Begriff von Wahrheit und Referenz gar nicht gebraucht. - daher auch nicht das Problem der "richtigen" (intendierten) Ref-Relation. - Wenn wir Referenz a la Tarski einführen, wird aber ""Kuh" referiert auf Kühe" eine Tautologie. Vorteil: dann brauchen wir für das Verstehen keinen metaphysischen Realismus. - Verifikationismus: muss dann auch in der Metasprache angewendet werden. - D.h. wir können keine harten Tatsachen (auch keine Sinnesdaten) verwenden. - Sonst greift Wittgensteins Privatsprachen-Argument.

I (d) 124
Anti-Realismus/Dummett/Putnam: (wie Intuitionismus): verlangt, dass ein Verifikationsverfahren beherrscht wird. - Problem: wir können niemals sagen, worin die Kenntnis der Wahrheitsbedingungen (WB) besteht ->Satz von Löwenheim. - Das ist kein Problem für den Antirealismus: da er am Verfahren orientiert ist, das immer neu gefunden werden muss. - Er muss nur von Modellen der Verifikation abschwören. - Mit einer reichen Metasprache kann er Tarski-Definitionen einführen, die vom Modell unabhängig sind. - Damit kann er dann wieder über Modelle reden. - II (d) 125 - Er kann sogar Referenz a la Tarski definieren.
I (e) 150
Anti-Realismus/Wahrheit/Dummett: über Tarskis interner (tautologischer) Äquivalenz brauchen wir einen "externen" Begriff der Wahrheit (oder Richtigkeit): gerechtfertigte Behauptbarkeit. - Nicht einfach durch Sachverhalte, sondern durch wahrgenommene und begriffene Sachverhalte. - Es geht um Rechtfertigungsbedingungen, nicht um geist-externe Wahrheitsbedingungen.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Phänomenalismus Brandom I 422
Phänomenalismus/Brandom: Slogan: "Sein heißt wahrgenommen werden" - das Repräsentierte wird in Begriffen des Repräsentierenden erläutert und nicht umgekehrt. - Gegenstände und Eigenschaften sind Strukturen oder Konstruktionen aus Wahrnehmungen - Existenz, Selbständigkeit und Eigenschaften sind Merkmale des Zuerkennens.
I 423
Tatsachen über das Haben von Eigenschaften supervenieren auf Tatsachen über das Scheinen. - D.h. zuerst muss das Betrachten erklärt werden ohne Bezug darauf was es bedeutet, ein Ding zu sein, muss erläutert werden, was es bedeutet als Ding betrachtet zu werden - dann kann man sagen, es gäbe keine Tatsache darüber, welche Dinge rot sind. - VsPhänomenalismus: dieser hat notorisch versagt. - Cartesischer Dualismus. - Das Erscheinen hat als Grundlage die Gewissheit, "dass es mir so scheint".

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Phänomenalismus Danto I 217
VsPhänomenalismus: Problem: es gibt eine unermessliche Zahl möglicher Sinnesdaten selbst bei den schlichtesten Objekten. Jede Erfahrung ist somit unvollständig.
I 218
Problem der Übersetzung: die Frage ist, ob ich nicht am Ende physikalische Begriffe brauche, um Wahrnehmungen zu erklären. Also physikalische Begriffe, um physikalische Begriffe zu eliminieren. Das würde den Phänomenalismus als einen gangbaren Weg zunichte machen.
I 225
Idealismus, Realismus, Phänomenalismus: keine Erfahrung führt zwischen diesen drei Theorien der Erfahrung zu Unterschieden. Die Unterschiede müssen gänzlich außerhalb der Erfahrung liegen! Alles in der Erfahrung Gegebene ist mit allen drei Theorien der Erfahrung vereinbar. Eine Theorie der Erfahrung muss die Erfahrung unberührt lassen. Repräsentationalismus: eine richtige Repräsentation ist so gut »im Geist« wie eine Falsche. Allein, eine von ihnen schafft es nicht, der Realität zu entsprechen, ist also falsch.
I 228
Es ist die Frage, ob der Repräsentationalismus wahr ist. Genau das kann der Repräsentationalismus nicht beweisen.

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Phänomenalismus Lewis I 55
LewisVsQualia-Theorie/MaterialismusVsPhänomenalismus: Es gibt eine solche Information überhaupt nicht. Wissen, wie es ist, ist überhaupt kein Besitz von Information. Es ist nicht der Ausschluss irgendwelcher bislang offener Möglichkeiten. >Qualia/Lewis.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Phänomenalismus Putnam V 240f
Phänomenalismus/Mill/Putnam: wir sprechen nur über unsere Empfindungen. - Moderne Form: verbindet sich mit dem Instrumentalismus: These: alle Fakten sind letzten Endes instrumentell - Bohr: Wissenschaft findet nicht heraus, wie die Natur ist, sondern was wir über die Natur sagen können. Ethik/Phänomenalismus: These: Aussagen über Werte sind nur emotiv, nicht kognitiv. (>Non-Kognitivismus). CarnapVsPhänomenalismus/CarnapVsHusserl: Übersetzungen von Aussagen über Gegenstände in Aussagen über Empfindungen sind tatsächlich falsch, eine falsche Art von Reduktionismus. - Empfindungen sind privat, Gegenstände sind öffentlich, Ablesen von Messwerten ist kein Erlebnis.
Phänomenalismus/Putnam: Motivation: will scheinbaren Konflikt zwischen instrumenteller Wissenschaft und direktem Interesse an Natur ausräumen.

I (a) 42
Carnap/Putnam: (R. Carnap, Der Logische Aufbau der Welt, Schlusskapitel): Skizze des Verhältnisses von Dingsprache zu Empfindungs-Sprache, die keine Übersetzung darstellt. - PutnamVsPhänomenalismus: das ist die alte Behauptung, wir könnten uns die einfachste Theorie aussuchen. >Theorien/Putnam.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Phänomenalismus Ryle I 322 ff
PhänomenalismusVsSubstanz, Vs"höhere Einheit" im Objekt - > Sinnesdatentheorie. RyleVsPhänomenalismus: Empfindung (fälschlich) als zu Entdeckendes (Vs"Sinnesobjekte")
- "indirektes Beobachten" - Empfindung ist gar nicht beschreibbar ohne Bezug auf Objekte.

Ryle I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969
Phänomenalismus Stalnaker I 221
Phänomenalismus/Stalnaker: These: die qualitativen Erlebnisse seien grundlegender - "wie es ist". - moderne Form: Internalismus. VsPhänomenalismus/Repräsentationalismus: grundlegend sei unsere Fähigkeit, die Welt zu repräsentieren - Grundbegriff: Erscheinung - nicht "wie es ist" - Vertreter: Dretske, Harman, Lycan, Michael Tye.

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Phänomenologie Wittgenstein Hintikka I 108
HusserlVsMach PhänomenologieVsPhänomenalismus Mach: nur Gemessenes existiert.
I 156 ff
Phänomenologie/Atomismus/Tractatus/Wittgenstein/Hintikka: viele Autoren: wegen der geforderten Unabhängigkeit der Sätze kann der Tractatus nicht phänomenologisch interpretiert werden. - Problem: wenn sich "dies ist rot" und "dies ist grün" ausschließen, sind sie nicht mehr unabhängig - deshalb können phänomenologische Prädikate keine Tractatus-Gegenstände sein.
I 199ff
Phänomenologie/Farben/Farbbegriffe/Farbwörter/Tractatus/Wittgenstein/Hintikka: die Tractatus-Idee, Farben-Inkompatibilität als Sache der Logik aufzufassen, weist eine klare Ähnlichkeit auf mit dem, was man eine Phänomenologie der Farben nennen könnte - die Logik, die wir aus der Erfahrung nehmen, hat nichts mit Tatsachen zu tun, sondern nur mit Bedeutungen. WittgensteinVsMach: pro "grammatische" Phänomenologie.
Gegenstände/Tractatus: nichts anderes als die Bedeutungen der Namen.
I 201
Phänomenologie: hier geht es immer um Möglichkeit, d.h. den Sinn, nicht um Wahrheit.
I 202
Das Ziel, die Phänomene zu verstehen bleibt nach dem Wechsel der Basissprache - aber es kann keine Phänomenologie als Wissenschaft mehr geben.
I 204
Phänomenologie/WittgensteinVsHusserl: kein Mittelding zwischen Logik und Wissenschaft - die Versuchung dazu stammt aus Bsp: "Wenn ich weiß beimische, nimmt die Farbigkeit ab" - das kann kein physikalischer Satz sein und auch kein logischer.
I 215
Phänomenologie/WittgensteinVsPhänomenologie/Hintikka: Bsp die Beschreibung einer komplexen Form als Stücke eines Kreises ist viel einfacher. - ((s) Idealisierung statt des Versuchs, den Phänomenen gerecht zu werden.)
I 222
WittgensteinVsPhänomenologie/Hintikka: Phänomenologische Gegenstände scheinen nicht als Werte von Quantoren fungieren zu können - sie verhalten sich logisch nicht wie echte Gegenstände.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Qualia Lewis I (c) 54
Qualia-TheorieVsMaterialismus/VsFunktionalismus: Bsp Sie haben noch nie Vegemit (die berühmte Speisewürze) geschmeckt. Somit wissen Sie auch nicht, wie es ist, Vegemit zu schmecken. Noch so viel Information von der Art, über die Materialisten und Funktionalisten sprechen, hilft da weiter. Doch wenn Sie es schmecken, werden Sie wissen, wie es ist. Daher gibt es eine Art von Information, die die Materialisten und Funktionalisten bisher übersehen haben: die phänomenale Information!.
I (c) 55
LewisVsQualia-Theorie/MaterialismusVsPhänomenalismus: Es gibt eine solche Information überhaupt nicht. Wissen, wie es ist, ist überhaupt kein Besitz von Information. Es ist nicht der Ausschluss irgendwelcher bislang offener Möglichkeiten.
I (c) 55
Wissen/Wissen-wie es ist: ist vielmehr der Besitz von Fähigkeiten, nicht von Information! Von Fähigkeiten, etwas wiederzuerkennen, vorzustellen, Verhalten vorherzusagen.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Schein Brandom I 424
Schein/Erscheinen/BrandomVsPhänomenalismus: "Es sieht so aus" hält einfach eine Billigung zurück.
I 426
Fehler: Schein als kognitiven Akt zu verstehen, über den man sich nicht irren kann - sonst würde der Geist aus unfehlbaren Repräsentationen bestehen. - Lösung: Irrtum und Misserfolg sind hier gar nicht anwendbar - Billigungen die man nicht geben kann, kann man auch nicht zurückhalten. - Ebenso ein Fehler: einen Versuch aufzufassen als Handlung, die (also solche) nicht misslingen kann.
I 428
Scheinen/Phännomenologie: geht über Supervenienz hinaus: > Reduktionismus: Wahrnehmungsbedingungen sind nur in Begriffen formulierbar, wie die Dinge sind. - Bsp Etwas kann nicht bloß so scheinen, dass es rot zu sein scheint, ohne dass es wirklich rot zu sein scheint. Bsp Man kann versuchen, ein Gewicht zu heben, ohne es wirklich zu heben, aber man kann nicht bloß versuchen, es zu versuchen, ohne es wirklich zu versuchen.
I 425
Schein/Erscheinen/Sellars: zwei Verwendungsweisen: 1. Bsp Das Huhn scheint eine Anzahl Flecken zu haben, aber es gibt keine bestimmte Anzahl, die es zu haben scheint - 2. Unterscheidung zwischen a) Es sie so aus, als sei da ein Baum - b) Da ist etwas, das wie ein Baum aussieht - c) Da drüben ist ein Baum - Verstehen/Brandom: hier setzt "scheint rot" "ist rot" voraus - Scheinen: ist nicht iterierbar (Versuchen: ebensowenig).

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 17 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Nozick Vs Internalismus II 280
Wissen/Nozick: wir fassen Wissen als auf eine unabhängige Realität bezogen auf, (Externalismus). Aber wie fühlt es sich von innen an? Wie bildet eine Person ihr Wissen? (FN 105).
II 281
Wir können uns über jede einzelne Tatsache täuschen, es gibt eine Distanz, vielleicht eine Lücke. Wissen sollte uns aber in Verbindung mit den Tatsachen bringen. Skeptizismus: wenn er recht hat, zeigt uns nichts, dass die Verbindung besteht.
"intern/"extern": sind unklare Begriffe.
Internalismus/Wissen/Nozick: glaubt, dass wenn q impliziert ist durch das Wissen von p, und S weiß dass p, dann weiß S, dass q.
NozickVsInternalismus: wenn das stimmt, dann wissen wir jede Implikationen und Konsequenzen unseres Wissens (absurd). ((s) > logische Allwissenheit/Nozick).
Externalismus/Nozick: darf aber auch nicht übertrieben werden. Selbst wenn die externe Tatsache, dass p mit uns verbunden ist, dann ist die Verbindung immer noch extern. Sie ist außerhalb unseres Horizonts.
II 282
Reduktionismus/Nozick: Bsp Phänomenalismus oder Berkeley. NozickVsPhänomenalismus: wir sagen, dass sie uns nicht dahin bringen, wo wir hinwollen, zur externen Realität.
Jede Theorie die uns mit externen Tatsachen in Verbindung bringen will, muss die Verbindung teilweise extern machen.
Wenn unser Glauben mit den Tatsachen über eine weitere Spannweite kovariieren würde als über Konditionale, würde uns die Verbindung enger vorkommen?
Wenn wir eine totale Verbindung hätten, wäre sie immer noch extern? Gibt es nicht immer noch eine Lücke zwischen ihr und uns? Oder ist das Fehlen der totalen Verbindung ein Zeichen der Externalität? Ist etwas extern durch seinen Mangel an völliger Kovarianz? (FN 105).
II 283
Vielleicht wäre es schöner, wenn unsere Überzeugungen weniger eng kovariierten als mit Konditionalen. Aber das würde noch nicht den NozickVsInternalismus befriedigen, der die externe Realität essen und sie behalten möchte.

No I
R. Nozick
Philosophical Explanations Oxford 1981

No II
R., Nozick
The Nature of Rationality 1994
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Vollmer Vs Kant I 25
VollmerVsKant: heute glaubt man nicht mehr, dass seine Kategorien notwendig sind. Auch die Naturgesetze haben nicht die allgemeine und notwendige Geltung!
I 84
Theorie/Vollmer: reicht weiter als unser Mesokosmos: Das verstehen aber viele Philosophen nicht:
VsKant,
Vsanalytische Philosphie: Alltagssprache
VsPositivismus
VsPhänomenalismus: z.B. Mach: Sinnesempfindung ist alles. VsOperationalismus: jeder Begriff müsse in mesokosmischen operationalen Termini definiert werden.
Vollmer: dennoch kommen wir nicht umhin, jedes Objekt, jede Struktur der empirischen Wissenschaft mit menschlichen (also mesokosmischen) Erfahrungen zu verbinden.

I 103
Kausalität/KantVsHume: Instinkte können versagen, das Kausalgesetz scheint nicht zu versagen. Kausalität/VollmerVsKant: was Kant beschreibt, ist bestenfalls ein normaler erwachsener Kulturmensch.
Evolutionäre Erkenntnistheorie: Biologie statt synthetisches Apriori. Lediglich mesokosmisch angemessen.
I 173
Erkenntnistheorie/VollmerVsKant: dieser sieht nicht, dass das Gebiet seiner traditionellen Erkenntnistheorie viel zu eng ist. Er bemerkt nicht den Unterschied zwischen mesokosmischer und theoretischer Erkenntnis
Er kann folgende Fragen nicht beantworten:
Wie entstehen unsere Kategorien?
Warum haben wir gerade diese Anschauungsformen und Kategorien?
Warum sind wir gerade an diese apriorischen Urteile gebunden und nicht an andere?
Kant gibt falsche Lösungen für folgende Probleme:
Sollten wir die Idee einer organismischen Evolution akzeptieren?
Warum können wir einander verstehen?
Wie ist intersubjektives Wissen möglich?
Können die Kategorien als vollständig erwiesen werden? (Vollmer: Nein!)
Können sie wissenschaftlich gerechtfertigt werden?

I 193
synthetische Urteile a priori/VollmerVsKant: bis heute hat noch niemand ein einziges Exemplar solcher Urteile geliefert. Obwohl sie logisch möglich erscheinen.
I 196
Deduktion/Kategorien/Kant/Vollmer: man muss sich klarmachen, dass Kant mit seiner "Deduktion" nicht einmal beabsichtigt, eine Rechtfertigung für spezielle Kategorien zu geben. Er zeigt lediglich, wie sie benutzt werden. Kategorien/Kant/Vollmer: als Begriffe können sie nicht wahr oder falsch sein (w/f).
Zu jeder Kategorie gibt es aber ein Prinzip des Verstandes, das aufgrund seines transzendentalen Charakters ein Naturgesetz liefert. Deshalb kann eine Diskussion (und mögliche Rechtfertigung) der Kategorien durch eine der zugehörigen Gesetze ersetzt werden.
I 197
Prinzipien des reinen Verstandes/Kant/Vollmer: vier Gruppen: 1. Axiome der Anschauung Anwendbarkeit der euklidischen Geometrie auf
a. Objekte, - b. Zustände, und - c. Prozesse.
2. Antizipationen der Wahrnehmung
a. Stetigkeit des Raums, - b. Stetigkeit der Zeit, - c. Stetigkeit physikalischer Prozesse
3. Analogien der Erfahrung
a. Beharrung der Substanz, b. universelle Kausalität, c. universelle Wechselwirkung der Substanzen.
4. Postulate des empirischen Denkens überhaupt.(hier nicht Prinzipien, sondern Definitionen) .
I 199
VollmerVsKant: zeigt nirgends, dass seine Rekonstruktion die einzig mögliche ist. Seine Darstellung der Newtonschen Physik ist wohl nicht angemessen. Physik/Kant/VollmerVsKant/Vollmer: Materie: hält er für unendlich teilbar (NewtonVs).
Trägheitsprinzip: hat er nicht verstanden, denkt fälschlich, jede Zustandsänderung bedürfe einer äußeren Ursache. Gleichförmige Bewegung braucht jedoch keine Ursache!
Dachte fälschlich, Gewehrkugeln erreichten ihre höchste Geschwindigkeit erst einige Zeit nach Verlassen des Laufs. (TrägheitsprinzipVs).
Hat Infinitesimalrechnung nie beherrscht
Hat das Wesen der experimentellen Methode nie ganz verstanden. hat die Rolle der Erfahrung unterschätzt.
I 202
Intersubjektivität/Kant/Vollmer: mit Tieren sollte Intersubjektivität unmöglich sein. Es sollte unmöglich sein, mit Schimpansen zu kommunizieren. Schlimmer noch: eigentlich sollten wir uns gegenseitig nicht verstehen. Denn es gibt nach Kant keinen Grund, warum die kognitiven Strukturen der anderen Menschen mit meinen identisch sein sollten.
Grund: Erkennen und Wissen sind für Kant an die transzendentalen kognitiven Strukturen jedes einzelnen gebunden und darauf beschränkt. Daher könnte sie auch völlig idiosynkratisch sein.
Intersubjektivität/Vollmer: glücklicherweise gibt es sie auf der Erde. Der Transzendentalphilosoph kann das als Faktum registrieren. Erklären kann er sie nicht.
VollmerVsKant: der Ursprung der Intersubjektivität bleibt für Kant rätselhaft, unerklärlich, eine überraschende empirische Tatsache.
Vollmer: Intersubjektivität wird natürlich von der EE erklärt.
EE/Vollmer: unsere Raumanschauung ist dreidimensional, weil der Raum es ist. Sie ist zeitlich gerichtet, weil reale Prozesse es sind. (PutnamVs).
I 208
Erkenntnis/VollmerVsKant: offensichtlich müssen wir zwei Erkenntnisstufen unterscheiden: 1. Wahrnehmung und Erfahrung sind auf evolutionären Erfolg hin ausgerichtet und daher hinreichend korrekt.
2. Wissenschaftliche Erkenntnis ist nicht auf evolutionären Erfolg ausgerichtet.
Kant trifft diese Unterscheidung nicht.
I 210
VollmerVsKant: aus der Tatsache, dass jede faktische Erkenntnis mit mesokosmischen Mitteln getestet wird, schließt er fälschlich, dass sie auch auf den Mesokosmos beschränkt sei.
I 304
Ding an sich/Messen/Vollmer: wir messen zwar die Länge eines Körpers mit irgendeinem Maßstab, trotzdem sprechen wir von der Länge des Körpers. (sic: Referenz auf „Ding an sich“ durch Vollmer).
I 305
Wissen/VollmerVsKant: unser Wissen ist zwar nie absolut sicher, aber es unterscheidet sich doch ganz erheblich vom Wissen über Erscheinungen.
I 306
Zwar mag vieles unbekannt sein, aber es gibt kein Motiv, hinter der Welt noch eine unerkennbare Wirklichkeit an sich zu postulieren.
I 307
VollmerVsKant: die "nackte Wirklichkeit" kann von uns zwar nicht gesehen, wohl aber erkannt werden!
II 48
Def Natur/Kant: das Dasein der Dinge, sofern es nach allgemeinen Gesetzen bestimmt ist. Natur/VollmerVsKant: unnötig eng und petitio principii: weil die Allgemeingültigkeit der Kategorien dadurch zu einer analytischen Konsequenz dieser Definition wird. (Zirkulär).

Vollmer I
G. Vollmer
Was können wir wissen? Bd. I Die Natur der Erkenntnis. Beiträge zur Evolutionären Erkenntnistheorie Stuttgart 1988

Vollmer II
G. Vollmer
Was können wir wissen? Bd II Die Erkenntnis der Natur. Beiträge zur modernen Naturphilosophie Stuttgart 1988
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Putnam Vs Metaphysischer Realismus VI 390
Wahrheit/ metaphysischer Realismus /Putnam: These: Wahrheit sei radikal nicht epistemisch. weil wir alle Gehirne im Tank sein könnten, könnte sogar die schönst und idealste einfachste und konservativste Theorie falsch sein. Verifikation/mR: dann impliziert „verifiziert“ nicht „wahr“.
Peircescher Realismus/Putnam: These: es gibt eine ideale Theorie (schwächer: als regulative Idee, die durch die Begriffe „wahr“ und „objektiv“ vorausgesetzt wird).
PutnamVsMetaphysischer Realismus: ich kritisiere genau das Merkmal, das ihn vom Peirceschen Realismus unterscheidet. Bsp
T1: sei eine ideale Theorie so wie wir sie verstehen. Wir stellen uns vor, dass sie jede Eigenschaft außer objektiver Wahrheit habe; z.B. sie ist vollständig, konsistent, sagt Beobachtungen korrekt voraus (so wie wir sehen und erfüllt alle „operationalen Beschränkungen“, sie ist „schön“ , „einfach“ usw.
Putnam: These:: T1 kann dennoch falsch sein.
Bsp WELT/PutnamVsmetaphysischer Realismus: Angenommen, sie kann in unendlich viele Teile aufgeteilt werden. Und T1 sagt, dass es unendlich viele Teile in ihr gibt, so dass sie in dieser Hinsicht „objektiv richtig“ ist.
T1: sei (per Hypothese) konsistent und habe nur endliche Modelle.
Vollständigkeits Theorem: nach ihm hat dann T1 ein Modell für jede unendliche Mächtigkeit (cardinality).
M: sei ein Modell mit derselben Mächtigkeit wie die WELT. (Diese ist endlich.) Die Einzeldinge (ED) von M seien eins zu eins auf die Teile der WELT abgebildet. Die Abbildung gebrauchen wir, um die Relationen von M direkt in der WELT zu definieren.
SAT: ist dann das Resultat daraus: eine Erfüllungs Relation, eine „Korrespondenz“ zwischen dem Termen von L und Mengen von Teilen der WELT. ((s) Mengen wegen der Prädikate).
Wahrheit: die Theorie kommt dann als „wahr“ heraus, wenn wir „wahr“ als „WAHR(SAT) interpretieren. (I 403 dabei ist SAT vom selben logischen Typ wie „erfüllt“ und WAHR (SAT) sei definiert in Begriffen von SAT so wie „wahr“ in Begriffen von „erfüllt“ bei Tarski definiert ist).
VI 391
WAHR(SAT): ist dann die Eigenschaft der Wahrheit, determiniert durch die Relation SAT. ideale Theorie: Frage: was wird aus der Behauptung, dass sogar die ideale Theorie „in Wirklichkeit“ falsch sein könnte?
Lösung: es könnte sein, dass SAT nicht die intendierte Korrespondenzrelation ist (unintendiertes Modell).
„intendiert“/Putnam: was heißt das in dem Fall? T1 erfüllt alle operationalen Beschränkungen. Bsp wenn „es ist eine Kuh vor mir zu dem und dem Zeitpunkt“ zu T1 gehört,
VI 392
dann wird das natürlich wahr erscheinen, wenn dann dort eine Kuh vor mir ist. Aber SAT ist eine wahre Interpretation von T!.
Def operationale Bedingungen/Putnam/(s): dass ein Satz falsifiziert werden kann, wenn das Objekt nicht die Eigenschaften hat, die der Satz ihm zuschreibt.
T1 ist WAHR(SAT). So ist der Satz „wahr“ in diesem Sinn, in dem Sinn von WAHR(SAT).
Andererseits: wenn „das ist eine Kuh vor mir zu dem und dem Zeitpunkt“ operational „falsch“ ist (falsifiziert!) ist, dann ist der Satz FALSCH(/SAT).
Referenz: erfüllt damit die „operationalen Bedingungen“.
theoretische Bedingungen: die Interpretation von „Referenz“ als SAT erfüllt alle theoretischen Bedingungen für Referenz.
Pointe: damit wird die „ideale“ Theorie T1 wahr. ((s) Problem: wir wollten fragen, wie sie nach dem metaphysischen Realismus auch falsch sein kann).
unintendiert: Frage: welche zusätzlichen Bedingungen für Referenz gibt es, die SAT als „unintendiert“ herausgreifen könnten und eine andere Interpretation als intendiert?
Putnam: These die Annahme, dass sogar eine „ideale“ Theorie „in Wirklichkeit“ falsch sein könnte, sollte dann unverständlich werden.
Kausaltheorie/Referenz/metaphysischer Realismus/Putnam: eine Kausaltheorie der Referenz würde hier nicht helfen, denn wie „Ursache“ eindeutig referieren sollte, ist nach dem mR ebenso ein Rätsel wie „Kuh“ eindeutig referieren kann.
VI 393
Referenz/Anti Realismus/Verifikationismus/Dummett/PutnamVsmetaphysischer Realismus: Verstehen/Anti Realismus/Dummett: These die Theorie des Verstehens sollte in Begriffen der Verifikation und Falsifikation betrieben werden.
DummettVsPhänomenalismus/Putnam: neu: ist daran, dass es keine „Basis“ von „harten Tatsachen“ gibt (z.B. Sinnesdaten) im Hinblick auf die man letztlich die wahrheitskonditionale Semantik, Logik und realistische Begriffe von Wahrheit und Falschheit gebraucht.
Verstehen/Dummett: einen Satz verstehen heißt zu wissen, was seine Verifikation wäre.
Analogie: zum Intuitionismus: den konstruktiven Beweis kennen, heißt, einen mathematischen Satz zu verstehen.
Behauptbarkeitsbedingung/Behauptbarkeit/Dummett: dann ist Bsp „Ich sehe eine Kuh“ nur behauptbar, wenn er verifiziert ist.
Verifikation/Dummett/Putnam. Pointe: wir sagen der Satz ist dadurch verifiziert, dass er ausgesprochen wird! >Firth:
Def Selbst Bestätigung/Roderick Firth/Putnam: Bsp „ich sehe eine Kuh“ ist selbst bestätigend. Er wird dadurch verifiziert, dass er ausgesprochen wird. Das heißt nicht, dass er unkorrigierbar ist! Er muss auch nicht vollständig bestimmt (bivalent) sein.
Tatsachen/Dummett/Putnam: These: in diesem Sinn (der „Selbstbestätigung von Beobachtungssätzen“ (Firth)) sind alle Tatsachen „weich“.
VI 394
Pointe: dabei werden die realistischen Begriffe von Wahrheit und Falschheit gar nicht gebraucht! Pointe: das Problem, wie die „einzig richtige“ Referenz Relation identifiziert wird, stellt sich gar nicht! Denn der Begriff „Referenz“ wird nicht gebraucht.
Referenz: können wir dann à la Tarski einführen, aber dann wird „„Kuh“ referiert auf Kühe“ eine Tautologie und das Verstehen dieses Satzes braucht keinen metaphysischen Realismus.
Tatsachen/Verifikationismus/Dummett/Putnam: man sollte die verifikationistische Semantik nicht in Begriffen von „harten Tatsachen“ betreiben. (Auch nicht von Sinnesdaten). Denn sonst könnte man alle Einwände Vsmetaphysischen Realismus wiederholen auf der Ebene, dass die MS unverständlich wird (das wäre eine Entsprechung zu Wittgensteins Privatsprachen Argument). (?).
Lösung/Dummett: wir müssen den Verifikationismus auch in der MS und der Meta MS usw. anwenden.
Verstehen/WB/Dummett/Putnam: Dummett und ich sind uns einig, dass man Verstehen nicht als Kenntnis der WB behandeln kann.
Problem: dann wird es umgekehrt unverständlich, worin diese Kenntnis bestehen sollte!
Bedeutung/BT/PutnamVsDummett: ich denke aber nicht, dass eine Theorie des Verstehens die gesamte BT sein könnte.
VI 395
Vsmetaphysischer Realismus: damit können wir ihn mit Dummett widerlegen. (Durch eine Theorie der Referenz, nicht BT). Realismus/Putnam: dann ist er nicht per se falsch, sondern nur der metaphysische, der sowieso nur ein Bild war. (so könnte man zumindest sagen).
Lösung:
Interner Realismus: ist alles was wir brauchen.
Problem: das ist nicht die ganze Geschichte:
Peirce: der mR bricht an einem bestimmten Punkt zusammen, und dieser Punkt sagt uns etwas, dann es ist gerade der Punkt, an dem der mR behauptet, vom Peirceschen Realismus unterscheidbar zu sein. (d.h. von der These, dass es eine ideale Theorie gibt).
PeirceVsmetaphysischer Realismus/PutnamVsPeirce: irrt sich, wenn er sagt, dass der mR genau an der Stelle zusammenbricht. Und ich selbst habe mich auch in dem Punkt geirrt! > Bsp
PutnamVsmetaphysischer Realismus/PutnamVsPeirce: der mR ist an anderer Stelle inkohärent:
Bsp Angenommen, die WELT sei bloß eine gerade Linie.
Dann kann man 2 Geschichten über die WELT erzählen:
Geschichte 1: es gibt Punkte. D.h. die Linie hat Segmente, die unendlich klein sein können. Dieselbe Relation „Teil von“ gilt zwischen Punkten und Segmenten die sie enthalten
VI 396
und zwischen Segmenten und größeren Segmenten. Geschichte 2: es gibt keine Punkte. Linie und alle Segmente haben Ausdehnung. Damit wird nicht behauptet, dass Geschichte 1 falsch wäre, Punkte sind einfach logische Konstruktionen aus Segmenten. Rede über Punkte ist abgeleitete Rede über Segmente.
VI 397
PutnamVsmetaphysischer Realismus: Problem: wenn man nicht sagen kann wie die WELT Theorie unabhängig ist, wird die Rede von all diesen Beschreibungen leer. Putnam: das sagt Quine in „Ontologische Relativität“. Bsp
Theorie: wenn wir eine vollständige Theorie haben, können wir eine Äquivalenzrelation (ÄR) definieren: „beweisbarer Koextensivität“, mit der Eigenschaft, dass wenn zwei Terme zu verschiedenen Äquivalenzklassen (ÄKI) gehören, kein Modell der Theorie auf denselben Referenten referiert, während, wenn sie zur selben ÄK gehören, sie in jedem Modell denselben Referenten haben.
Das nutzen wir aus.
Wenn nun unser Bild korrekt ist (siehe Abbildung oben)
VI 399
dann gibt es eine eindeutige Referenz erhaltende „Übersetzung“ , die die beiden Sprachen verbindet. Problem: es ist bekannt, dass es oft nicht äquivalente Interpretationen einer Theorie innerhalb einer anderen Theorie gibt. Geschichte 1 kann in Geschichte 2 interpretiert werden, und zwar auf viele verschiedene Weisen. Bsp „Punkte“ können als Mengen von Segmenten mit negativer Potenz von 2 verstanden werden. Oder Mengen von Segmenten deren Längen negative Potenzen von 3 sind.
Vsmetaphysischer Realismus/Problem: wenn das so wäre, müsste es eine Tatsache geben, darüber, welche Übersetzung „wirklich“ die Referenz erhält.
Putnam: nun können wir das Bild wieder komplizierter machen, um auch dem zweiten Einwand zu begegnen: wir erlauben, dass die Sprache mehr als eine Weise hat, wie sie auf die WELT angewendet werden kann. (>Gebrauchsweise).
Problem: dann können wir das Bild selbst nicht mehr festhalten. Wenn das, was eine eindeutige Menge von Dingen innerhalb einer korrekten Theorie ist, „in Wirklichkeit“ keine eindeutige Menge sein könnte, dann haben wir kein Bild mehr.
interner Realismus/Putnam: warum wird er von all diesem nicht widerlegt?
Vsinterner Realismus: Bsp er könnte fragen: „woher weißt Du, dass „Kuh“ auf Kühe referiert?“. Immerhin gibt es andere Interpretationen der Sprache als ganzer, die eine ideale Theorie wahrmachen würden (in Deiner Sprache).
VsVs: Bsp Angenommen, Gott gab uns die Menge aller wahren Sätze. Das wäre die „perfekte Theorie“.
Problem: dann gäbe es immer noch unendlich viele mögliche Interpretationen dieser perfekten Theorie, die alle operationalen und theoretischen Bedingungen erfüllen würden. Sogar der Satz „„Kuh“ referiert auf Kühe“ wäre in allen diesen Interpretationen wahr. Woher weiß man dann, dass es in diesem Sinn von „wahr“ wahr ist, dass es eine eindeutige „intendierte“ Interpretation gibt? „Woher weiß man, dass „Kuh“ auf Kühe referiert in dem Sinn von Referenz auf eine bestimmte Menge von Dingen im Gegensatz zu einer bestimmten Menge von Dingen in jeder zugänglichen Interpretation?“
Putnam: das ist gerade der Einwand des iR VsmR, jetzt aber in umgekehrter Richtung.
Referenz/interner RealismusVsVs: dass „Kuh“ auf Kühe referiert, folgt direkt aus der Definition von Referenz. Es wäre sogar wahr, wenn der iR falsch wäre! Relativ zur Theorie ist es eine logische Wahrheit.
Unrevidierbarkeit: es ist aber nicht absolut unrevidierbar, dass „Kuh“ auf Kühe referiert, aber um es zu revidieren müsste man die ganze Theorie verwerfen.
mRVs: die Frage ist damit nicht beantwortet: „“Kuh“ referiert auf Kühe“ ist sicher analytisch relativ zur Theorie, aber es geht darum, wie die Theorie verstanden wird. Dass „Kuh“ auf Kühe referiert ist in allen zugänglichen Interpretationen wahr, aber das war nicht die Frage.
VI 401
Interner RealismusVsmR/Putnam: der mR macht es zu einem Rätsel, wie es a priori Wahrheiten geben kann, selbst im kontextuellen Sinn, selbst als Grenzfall. Eine a priori Wahrheit müsste durch eine mysteriöse Intuition gegeben sein. Sogar Bsp „Junggesellen sind unverheiratet“ wäre nur aufgrund einer Intuition a priori. Wenn es aber eine „verbale“ Wahrheit ist ((s) >„analytisch“, wahr aufgrund der Bedeutung der Wörter) dann ist das eine Abkürzung für Bsp „Alle unverheirateten Männer sind unverheiratet. Und das ist eine Instanz von „Alle AB sind A“. Und warum ist das wahr?
VI 404
PutnamVsmetaphysischer Realismus: ist dazu verdammt, a) die Logik entweder als empirisch zu betrachten (d.h. nicht bloß revidierbar, wie ich selbst glaube) sondern in dem Sinn, dass sie überhaupt keine konventionelle Komponente hat, oder b) er muss die Logik für a priori halten in dem Sinn, der überhaupt nicht durch den Begriff der Konvention erklärbar ist.

Field IV 414
PutnamVsmetaphysischer Realismus: (V,W u.G. S. 135f,142f, 210f): These mR führt zu einer Dichotomie Tatsachen/Werte. Und diese Führt zum Relativismus und dieser Relativismus widerlegt sich selbst.
Putnam VII 440
Theorie Wechsel/WW/Putnam: nicht jeder Satz ändert den WW, wenn er von einer akzeptablen Theorie in eine andere akzeptable Theorie wechselt. PutnamVsmetaphysischer Realismus: aber um sein Bild aufzubrechen genügt es zu zeigen, dass sein Projekt einer vollständigen Beschreibung der Welt ohne solche Sätze, die die WW wechseln, undurchführbar ist.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Brandom Vs Phänomenalismus I 423
VsPhänomenalismus: bezüglich physikalischer Gegenstände hat der subjektive Phänomenalismus auf beiden Erklärungsgebieten notorisch versagt. Die cartesischen Bewußtseinsakte erschienen als ideale Kandidaten für das anvisierte Für-etwas-Halten. (Privilegierter Zugang des Subjekts, Transparenz und Unkorrigierbarkeit). Das einem Subjekt etwas nicht rot scheinen kann, ohne daß das Subjekt kraft dessen nicht wußte, daß es rot schien, und das etwas nicht bloß scheinbar rot scheinen kann, ohne wirklich rot zu scheinen.
Besonderer epistemischer Status: man weiß alles über diese Zustände allein dadurch, daß man sie hat, oder sich in ihnen befindet, es kommt nichts weiter ins Spiel als das wissende Subjekt und der Bewußtseinszustand. (Descartes). Schein: eliminiert. Grundbegriff: »privilegierter Zugang«. (BrandomVs).

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Danto Vs Phänomenalismus I 218
DantoVsPhänomenalismus: Problem: es gibt eine unermessliche Zahl möglicher Sinnesdaten selbst bei den schlichtesten Objekten. Jede Erfahrung ist somit unvollständig. Problem der Übersetzung: die Frage ist, ob ich nicht am Ende physikalische Begriffe brauche, um Wahrnehmungen zu erklären. Also physikalische Begriffe, um physikalische Begriffe zu eliminieren. Das würde den Phänomenalismus als einen gangbaren Weg zunichte machen.

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Dummett Vs Phänomenalismus Brandom I 429
Dummett: Problem der »recognition transcendence« : drei Dinge auseinanderhalten: 1. was phänomenalistisch betrachtet werden soll (Gegenstände, geistige Aktivität, semantische Eigenschaften, die Vergangenheit usw.)
2. auf welches Halten-für oder Zuerkennen die Rede von solchen Dingen supervenieren soll,
3. wie diese Supervenienzrelation genau zu fassen ist.
Zu einer jeden phänomenalistischen Behauptung gibt es nun eine Klasse von Behauptungen, die realistisch sind, in dem Sinne daß sie die phänomenalistische »es gibt nichts als«-Analyse bestreiten. (DummettVsPhänomenalismus).

Horwich I 393
Referenz/Anti Realismus/Verifikationismus/Dummett/PutnamVsmetaphysischer Realismus: Verstehen/Anti Realismus/Dummett: These: die Theorie des Verstehens sollte in Begriffen der Verifikation und Falsifikation betrieben werden.
DummettVsPhänomenalismus/Putnam: neu: ist daran, dass es keine „Basis“ von „harten Tatsachen“ gibt (z.B. Sinnesdaten) im Hinblick auf die man letztlich die wahrheitskonditionale Semantik, Logik und realistische Begriffe von Wahrheit und Falschheit gebraucht.
Verstehen/Dummett: einen Satz verstehen heißt zu wissen, was seine Verifikation wäre.
Analogie: zum Intuitionismus: den konstruktiven Beweis kennen, heißt, einen mathematischen Satz zu verstehen.
Behauptbarkeitsbedingung/Behauptbarkeit/Dummett: dann ist Bsp „Ich sehe eine Kuh“ nur behauptbar, wenn er verifiziert ist.
Verifikation/Dummett/Putnam. Pointe: wir sagen der Satz ist dadurch verifiziert, dass er ausgesprochen wird! >Firth:
Def Selbst Bestätigung/Roderick Firth/Putnam: Bsp „ich sehe eine Kuh“ ist selbst bestätigend. Er wird dadurch verifiziert, dass er ausgesprochen wird. ((s) In den und den Umständen). Das heißt nicht, dass er unkorrigierbar ist! Er muss auch nicht vollständig bestimmt (bivalent) sein.
Tatsachen/Dummett/Putnam: These: in diesem Sinn (der „Selbstbestätigung von Beobachtungssätzen“ (Firth)) sind alle Tatsachen „weich“.
I 394
Pointe: dabei werden die realistischen Begriffe von Wahrheit und Falschheit gar nicht gebraucht! Pointe: das Problem, wie die „einzig richtige“ Referenz Relation identifiziert wird, stellt sich gar nicht! Denn der Begriff „Referenz“ wird nicht gebraucht.
Referenz: können wir dann à la Tarski einführen, aber dann wird „„Kuh“ referiert auf Kühe“ eine Tautologie und das Verstehen dieses Satzes braucht keinen metaphysischen Realismus.
Tatsachen/Verifikationismus/Dummett/Putnam: man sollte die verifikationistische Semantik nicht in Begriffen von „harten Tatsachen“ betreiben. (Auch nicht von Sinnesdaten). Denn sonst könnte man alle Einwände Vsmetaphysischen Realismus wiederholen auf der Ebene, dass die MS unverständlich wird (das wäre eine Entsprechung zu Wittgensteins Privatsprachen Argument).
Lösung/Dummett: wir müssen den Verifikationismus auch in der Metasprache und der Meta-Metasprache usw. anwenden. (1)


1. Hilary Putnam, “Realism and Reason”, Proceedings of the American Philosophical Association, 1976, pp. 483-98, in: Paul Horwich (Ed.) Theories of truth, Dartmouth, England USA 1994

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Esfeld Vs Phänomenalismus I 380
Phänomenalismus/Esfeld: versucht, die Ontologie zu eliminieren. Wir wissen nur durch Erscheinungen VsPhänomenalismus: das verschiebt nur das ontologische Problem. Was ist das Subjekt?

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Lewis Vs Phänomenalismus I 55
LewisVsQualia-Theorie/ MaterialismusVsPhänomenalismus: Es gibt eine solche Information überhaupt nicht! Wissen, wie es ist, ist überhaupt kein Besitz von Information! Es ist nicht der Ausschluß irgendwelcher bislang offener Möglichkeiten.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Nagel Vs Phänomenalismus I 109
Def Phänomenalismus/Nagel: die Analyse aller Aussagen über die physische Welt mit Hilfe von Begriffen für wirkliche und hypothetische Sinneserfahrungen. NagelVsPhänomenalismus: Annahmen über einen nichtwahrgenommenen Inhalt des Kühlschranks sind unverständlich, sofern zu ihrer Erklärung keine die Außenwelt betreffenden nichtkonditionalen Tatsachen herangezogen werden, aufgrund derer diese Aussagen wahr sind.
I 110
Jeder Versuch, einen Ausschnitt aus unserem Weltbild durch andere zu erklären, muss uns ein Weltbild lassen, das damit vereinbar ist, dass wir eben dieses Weltbild haben! Es kann keine Beschreibung von uns selbst enthalten, die dem, was wir wissen, widerspricht, z. B. dass es unendlich viele natürliche Zahlen gibt.
I 112
Die Frage »Wie ist es möglich, dass die Menschen addieren?« (WIMF). Gleicht keineswegs der Frage »Wie ist es möglich, dass Computer addieren?« Im ersten Fall frage ich nach meiner eigenen Fähigkeit, einer Regel zu folgen, im zweiten nach einem Naturgesetz.

NagE I
E. Nagel
The Structure of Science: Problems in the Logic of Scientific Explanation Cambridge, MA 1979

Nagel I
Th. Nagel
Das letzte Wort Stuttgart 1999

Nagel II
Thomas Nagel
Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990

Nagel III
Thomas Nagel
Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991

NagelEr I
Ernest Nagel
Teleology Revisited and Other Essays in the Philosophy and History of Science New York 1982
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Quine Vs Phänomenalismus II 57
QuineVsPhänomenalismus: Unsere Sätze handeln typischerweise von Körpern und Stoffen draussen in der Welt (sic) und nicht von Sinnesdaten. Manche dieser Sätze werden jedoch durch Oberflächenzreizungen ausgelöst. Zur Zeit von Wort und Gegenstand war jedweder Beigeschmack von "Sinnesqalitäten" bei den Oberflächenreizungen ausgelöscht. Menschen denken und reden nicht über die Reizungen ihrer Nervenenden. Die physiologischen Formulierung stand in Einklang mit meinem Naturalismus und der Ablehnung einer Ersten Philosophie.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Ryle Vs Phänomenalismus I 322
Phänomenalismus/Ryle: versucht, ohne diese nutzlosen Geheimmittel der Theorie auszukommen, aber er erkennt die Krankheit nicht. RyleVsPhänomenalismus: er entspringt einem anderen, weniger löblichen Motiv: Er nahm an, dass eine Empfindung zu haben selbst ein Ermitteln von etwas sei, oder dass etwas in der Empfindung "enthüllt" werde. (> Sinnesdatentheorie).
Es schien zu folgen, dass wir Dinge nicht wirklich beobachten können und daher nicht durch Beobachtung jene Dinge herausfinden können, die wir über Torpfosten sehr wohl wissen.
I 323
RyleVsPhänomenalismus: die Wahrheit ist, dass "Sinnesobjekte" ein sinnloser Ausdruck ist, also ist auch der Ausdruck "Aussage über Sinnesobjekte" sinnlos. Solche Tatsachen wie die, dass Torpfosten lange bestehen, besonders wenn sie mit Schutzfarbe angestrichen sind, dass sie anders als Rauchwölkchen hart und fest sind, dass sie, anders als Schatten, von jedermann bei Tag oder Nacht angetroffen werden können, dass sie das Gewicht von Toren und Türen tragen, aber möglicherweise abbrennen, werden durch Beobachtung und Versuche herausgefunden. In derselben Weise wird auch herausgefunden, dass Torpfosten Bäumen und Menschen manchmal sehr ähnlich sehen können und dass es unter gewissen Umständen sehr leicht ist, sich über ihre Größe und Entfernung zu irren.
Gewiss werden solche Tatsachen den Sinnen nicht direkt gegeben, oder in der Empfindung enthüllt.
RyleVsPhänomenalismus: das zeigt auch, warum es uns die Sprache nicht möglich macht, jene Aussagen zu formulieren, in die dem Phänomenalismus zufolge alle Aussagen über Torpfosten übersetzbar sein sollten: der Grund ist nicht dass der Wortschatz unzulänglich sei, sondern dass es keine solchen Objekte gibt, für die solche zusätzlichen Ausdrucksweisen erwünscht wären. "Sinnesobjekte" sind absurd.
Wir können vielmehr unsere Empfindungen gar nicht beschreiben, ohne auf die gewöhnlichen Gegenstände Bezug zu nehmen.
Beobachtung: manche sagen, wir sollten den Ehrentitel "Beobachtung" jenen Operationen vorbehalten, die absolut sicher sind.
Ryle: warum aber? Wenn es sinnvoll ist, einen Menschen als einen sorgfältigen Beobachter, einen anderen als einen fahrlässigen zu bezeichnen, warum sollten wir uns dieser Möglichkeit berauben?
I 325
Weil man annahm, aus der Tatsache, dass jede Beobachtung fehlerhaft sein kann, müsste es eine besondere Art fehlersicherer Beobachtung geben, damit "empirisch" mit ihrer Hilfe definiert werden kann. Dazu wurde dann die Sinneswahrnehmung erfunden, um diese Rolle zu spielen. Irrtumsimmunität/Immunität/Ryle: aber der Grund, warum eine Empfindung nicht fehlerhaft sein kann, ist nicht der, dass sie eine fehlersichere Beobachtung ist, sondern dass sie überhaupt keine Beobachtung ist! (Darüber hinaus ist obiges Postulat stark zirkulär).

Ryle I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Searle Vs Phänomenalismus II 86
SearleVsPhänomenalismus: führt zum Solipsismus. Die Sinnesdaten sind immer privat. Meine Sinnesdaten sind niemand anderem zugänglich.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Smart Vs Phänomenalismus Fraassen I 209
Regularität/Fraassen: können wir dann a) als zufällig auffassen, dann können wir sie gar nicht als Regularitäten wissen! Denn dann müßten sie gar nicht geschehen.
b) als von darunterliegenden Gründen (reasons) auffassen.
Wir wissen aber von gewissen Regularitäten, daher muss es zugrundeliegende Gründe geben.
wissenschaftlicher Realismus/Peirce/Smart/Fraassen:
Peirce: ~ sage mit Zuversicht voraus, dass der Stein zu Boden fallen wird, wenn ich ihn loslasse.
Theoretische Entitäten/SmartVsPhänomenalismus: wenn er (ungläubig in Bezug auf theoretische Entitäten) recht hätte, wäre alles ein kosmischer Zufall. Dann sind Aussagen über Elektronen nur instrumentalistisch von Nutzen.
FraassenVsLeibniz: wir haben gelernt, die Frage „Warum gibt es etwas und nicht vielmehr nichts?“ als illegitim zu erkennen.
Aber wir betrachten es immer noch als legitim zu fragen:
I 210
„Warum ist die Welt so und nicht vielmehr anders?“. Aber beide Fragen dürfen nicht beantwortet werden mit „aus Zufall“ , oder „weil es so ist“. (“as a matter of fact“).

Smart I
J. J. C. Smart
Philosophy and Scientific Realism London 2013

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Verschiedene Vs Phänomenalismus Kanitscheider II 110
Phänomenalismus/Kanitscheider: die Auffassung, daß die Erscheinungen die nicht weiter hinterfragbaren Elemente unserer Erkenntnis sind. KanitscheiderVsPhänomenalismus: der Rekurs auf ein sicheres Fundament der Wissenschaften ist undurchführbar, weil es ein solches infallibles Basiswissen einfach nicht gibt.





Kanitsch I
B. Kanitscheider
Kosmologie Stuttgart 1991

Kanitsch II
B. Kanitscheider
Im Innern der Natur Darmstadt 1996
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Stalnaker Vs Phänomenalismus I 221
Phänomenalismus/Stalnaker: These: die qualitativen Erlebnisse seien grundlegender – moderne Form: Internalismus. VsPhänomenalismus: These: grundlegend sei unsere Fähigkeit, die Welt zu repräsentieren. Wir projizieren unsere Vorstellung von der Welt auf uns zurück.
Erscheinung/VsPhänomenalismus: wir verstehen die Welt in Begriffen dessen, wie uns die Dinge erscheinen, nicht "wie es ist" Erlebnisse zu haben. Vertreter: Harman, Lycan, Dretske, Michael Tye.
Intentionalität/Vorteil: mit der anti-phänomenalistischen Sicht kann man Materialismus und Funktionalismus in Bezug auf Intentionalität besser verstehen.
Funktionalismus: in Bezug auf Intentionalität ((s) was können wir über etwas sagen) ist verständlicher als in Bezug auf phänomenales Bewusstsein ("wie es ist").
Qualia: sind dann verständlicher zu analysieren, wenn man es in Begriffen wie Erfahrung die Welt repräsentiert ((s) "über").

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Kanitscheider Vs Phänomenalismus II 110
Phänomenalismus/Kanitscheider: die Auffassung, dass die Erscheinungen die nicht weiter hinterfragbaren Elemente unserer Erkenntnis sind. KanitscheiderVsPhänomenalismus: der Rekurs auf ein sicheres Fundament der Wissenschaften ist undurchführbar, weil es ein solches infallibles Basiswissen einfach nicht gibt.

Kanitsch I
B. Kanitscheider
Kosmologie Stuttgart 1991

Kanitsch II
B. Kanitscheider
Im Innern der Natur Darmstadt 1996
VsPhänomenalismusVsPhänomenalismus Lewis Vs Qualia I (c) 53
Qualia: Die Theorie der Qualia ist die beeindrucktendste Herausforderung an den Materialismus und den Funktionalismus: wir lassen laut ihr den phänomenalen Aspekt des Geisteslebens aus. Wir vergessen, daß Schmerz eine Empfindung ist.
I (c) 54
Lewis: bis hierhin bestreiten wir nichts! LewisVsQualia-Theorie: er spricht - trotz seines tendenziösen Jargons einfach nur über Schmerz und verschiedene Aspekte von dessen funktionaler Rolle. Zu dieser kausalen Rolle gehört, Urteile des Inhalts hervorzurufen, daß man Schmerzen hat, und sie auch wiederzuerkennen.
I (c) 55
LewisVsQualia-Theorie/MaterialismusVsPhänomenalismus: Es gibt eine solche Information überhaupt nicht! Wissen, wie es ist, ist überhaupt kein Besitz von Information! Es ist nicht der Ausschluß irgendwelcher bislang offener Möglichkeiten.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Phänomenalismus VsPhänomenalismus Danto2 I 218
Phänomenalismus/Danto: die Bezugnahme auf Objekte ist zuletzt immer Bezugnahme auf die Sinneserfahrung. Die ganze Theorie ist eine Art Übersetzungsprogramm. Bsp Bienenwachs: der ganze Vorgang des Schmelzens kann mit Begriffen tatsächlicher und möglicher Sinneserfahrung ausgedrückt werden.
Der Phänomenalismus machte die Annahme von göttlicher Allwissenheit überflüssig.
VsPhänomenalismus:Problem: es gibt eine unermessliche Zahl möglicher Sinnesdaten selbst bei den schlichtesten Objekten. Jede Erfahrung ist somit unvollständig.
Problem der Übersetzung: die Frage ist, ob ich nicht am Ende physikalische Begriffe brauche, um Wahrnehmungen zu erklären. Also physikalische Begriffe, um physikalische Begriffe zu eliminieren. Das würde den Phänomenalismus als einen gangbaren Weg zunichte machen.
Phänomenalismus VsPhänomenalismus Versus I 108
Phänomenologie/Husserl: phänomenologische Gegenstände müssen nicht phänomenalistisch aufgefaßt werden. Historisch stand Husserls Phänomenologie etwa im entschiedenen Gegensatz zum Phänomenalismus Machscher Prägung. HusserlVsMach PhänomenologieVsPhänomenalismus Mach: Nur Gemessenes existiert.
Husserl: Entgegen einer verbreiteten Ansicht hatte er keineswegs vor, alle gewöhnlichen Gegenstände einzuklammern, sondern nur diejenigen, die uns nicht in der unmittelbaren Erfahrung gegeben sind.
Phänomenalismus VsPhänomenalismus Versus Stalnaker I 221
Phänomenalismus/Stalnaker: These: die qualitativen Erlebnisse seien grundlegender - "wie es ist" - moderne Form: Internalismus. VsPhänomenalismus/Repräsentationalismus: grundlegend sei unsere Fähigkeit, die Welt zu repräsentieren - Grundbegriff: Erscheinung - nicht "wie es ist" - Vertreter: Dretske, Harman, Lycan, Michael Tye.

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Repräsentationalism VsPhänomenalismus Pro Stalnaker I 221
Phänomenalismus/Stalnaker: These: die qualitativen Erlebnisse seien grundlegender "wie es ist" moderne Form: Internalismus VsPhänomenalismus/Repräsentationalismus: grundlegend sei unsere Fähigkeit, die Welt zu repräsentieren - Grundbegriff: Erscheinung - nicht "wie es ist" - Vertreter: Dretske, Harman, Lycan, Michael Tye

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
VsPhänomenalism Drestke, F. Staln I 221
Phänomenalismus/Stalnaker: These: die qualitativen Erlebnisse seien grundlegender - moderne Form: Internalismus. VsPhänomenalismus: These: grundlegend sei unsere Fähigkeit, die Welt zu repräsentieren. Wir projizieren unsere Vorstellung von der Welt auf uns zurück.
Erscheinung/VsPhänomenalismus: wir verstehen die Welt in Begriffen dessen, wie uns die Dinge erscheinen, nicht "wie es ist" Erlebnisse zu haben. Vertreter: Harman, Lycan, Dretske, Michael Tye.
VsPhänomalismus Lycan, W. Staln I 221
Phänomenalismus/Stalnaker: These: die qualitativen Erlebnisse seien grundlegender - moderne Form: Internalismus. VsPhänomenalismus: These grundlegend sei unsere Fähigkeit, die Welt zu repräsentieren. Wir projizieren unsere Vorstellung von der Welt auf uns zurück.
Erscheinung/VsPhänomenalismus: wir verstehen die Welt in Begriffen dessen, wie uns die Dinge erscheinen, nicht "wie es ist" Erlebnisse zu haben. Vertreter: Harman, Lycan, Dretske, Michael Tye.
Phänomenalism. Stalnaker, R. I 221
Phänomenalismus/Stalnaker: These: die qualitativen Erlebnisse seien grundlegender - moderne Form: Internalismus. VsPhänomenalismus: These grundlegend sei unsere Fähigkeit, die Welt zu repräsentieren. Wir projizieren unsere Vorstellung von der Welt auf uns zurück.
Erscheinung/VsPhänomenalismus: wir verstehen die Welt in Begriffen dessen, wie uns die Dinge erscheinen, nicht "wie es ist" Erlebnisse zu haben. Vertreter: Harman, Lycan, Dretske, Michael Tye.

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren angrenzender Fachgebiete:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
VsPhänomanlism. Tye, M. Staln I 221
Phänomenalismus/Stalnaker: These: Die qualitativen Erlebnisse seien grundlegender. - Moderne Form: Internalismus. VsPhänomenalismus: These: Grundlegend sei unsere Fähigkeit, die Welt zu repräsentieren. Wir projizieren unsere Vorstellung von der Welt auf uns zurück.
Erscheinung/VsPhänomenalismus: wir verstehen die Welt in Begriffen dessen, wie uns die Dinge erscheinen, nicht "wie es ist" Erlebnisse zu haben. Vertreter: Harman, Lycan, Dretske, Michael Tye.