Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 10 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Deflationismus Horwich I XVI
Deflationismus/Horwich: impliziert Bivalenz - auch bei Vagheit - Bsp Einhorn. - DeflationismusVsPragmatismus - DeflationismusVsNützlichkeit von Wahrheit usw. >Disquotationalismus, >Minimalismus, >Zitat/Zitattilgung.

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Kriterien Goodman II 50
GoodmanVsPragmatismus: Die Nützlichkeit eines Begriffs beweist nicht, dass er klar ist, sondern vielmehr, dass seine Klärung philosophisch wichtig ist. Da es kein verlässliches Kriterium der Klarheit gibt, muss man sein philosophisches Gewissen befragen.

G IV
N. Goodman
Catherine Z. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

Goodman I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

Goodman II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

Goodman III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997
Pragmatismus Brandom I 415
Pragmatismus, klassischer/Wahrheit/Rorty/Brandom: 1. performativ: Akt, etwas wahr zu nennen, nicht Inhalt - 2. Damit Einnehmen einer normativen Perspektive - 3. Billigung einer Behauptung als Handlungsanleitung - 4. Erfolg als Maßstab - 5. Das ist alles, was es über Wahrheit zu verstehen gibt - Pragmatismus: Wahrheit ist keine Eigenschaft.
I 418
Brandom pro: die Eigenschaften der Feststellung bestehen nicht schon vor der Äußerung - sondern man legt sich persönlich auf etwas fest.
I 421
Pragmatismus/Brandom: ist Phänomenalismus in Bezug auf Wahrheit.
I 432
BrandomVsPragmatismus: kann nicht zwischen freistehenden und (in Konditionale) eingebetteten Wahrheitsbehauptungen unterscheiden.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Pragmatismus Goodman II 117
Sehr oft können ungeprüfte Fälle vergangene Fälle sein.
II 118f
GoodmanVsPragmatismus: der Pragmatismus hat hier Verwirrung gestiftet: in dem er behauptet, die Wahrheit liege in der Richtigkeit von Voraussagen. Heißt das, es zähle nur, ob die Hypothese bezüglich der Zukunft wahr ist? Der Pragmatist meint vielleicht, man können auch über vergangene Fälle nur mittels zukünftiger Erfahrungen etwas sagen...+..
II 118/9
VsPragmatismus: Gegen den Pragmatismus sollten wir uns daran erinnern, dass eine Hypothese zu einer Zeit unwiderlegt sein kann, obwohl einige ihrer zurückliegenden Anwendungsfälle in Wirklichkeit falsch sind. Sie sind eben noch nicht erkannt.

G IV
N. Goodman
Catherine Z. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

Goodman I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

Goodman II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

Goodman III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997
Pragmatismus James Diaz-Bone I 68
Pragmatismus/James: der Begriff wird zum ersten Mal von James 1898 verwendet. Er beruft sich aber auf Peirce, 1878.
I 68f
Zeichen/Peirce/ VsKant: Vs Konstruktion vom transzendentalen Subjekt: Pragmatismus ist diejenige Methode, die erfolgreiche sprachliche und gedankliche Kommunikation und klare Ideen ermöglicht. Für Peirce ist jeder Gedanke Zeichen.
I 70
Pragmatismus/Peirce: voluntaristische Handlungstheorie. Def Voluntarismus: Wille als Grundprinzip des Seins.
I 76
Pragmatismus: wie ein Korridor in der Mitte vieler Zimmer, er gehört allen, die ihn benutzen. Begriff/Pragmatismus: Er hält alle Begriffe für Hypothesen. Verwendung ist immer persönlicher Entschluß.
I 78
Wir leben nicht um zu denken, sondern wir denken, um zu leben.
I 79
Wissenschaft/James: Wissenschaften, comon sense und einzelnes Bewusstsein haben eines gemeinsam: sie sollen die menschliche Anpassungsfähigkeit steigern.
I 88
PragmatismusVsKorrespondenztheorie: Übereinstimmung bei James weicht die Dichotomie wahr/falsch auf. (>Verwirklichung, >Anpassung).
I 102
VsPragmatismus: dass James Wahrheit mit Bewährung verwechsele: es kann niemals festgestellt werden, ob eine Beobachtung richtig übersetzt ist. (>Basissatzproblem).



James I
R. Diaz-Bone/K. Schubert
William James zur Einführung Hamburg 1996
Pragmatismus Rorty VI 105
Neutrinos/Realität/Pragmatismus/Rorty: der Pragmatismus hält es für witzlos zu fragen, ob Neutrinos wirklich Entitäten, oder bloß nützliche heuristische Fiktionen sind. >Fiktion.
VI 111
Unterschied/Pragmatismus: jeder Unterschied muss einen Unterschied hinsichtlich einer Praxis machen.
VI 112
G. K. ChestertonVsPragmatismus: "Beim Pragmatismus geht es um menschliche Bedürfnisse, und zu den ersten menschlichen Bedürfnissen gehört es, mehr zu sein als ein Pragmatist."
VI 186
Sprache/Sellars: kann überhaupt nicht anhand von Nichtsprachlichem überprüft werden! Rorty: Daher ist nur die Nützlichkeit für den Pragmatismus interessant. Es gibt nichts Nichtmenschliches, dem wir verpflichtet wären!
VI 290
Vorliebe für Kleinkompromisse statt großen theoretischen Synthesen.
VI 425
Wahrheit/Pragmatismus/Nutzen/James/Rorty: entgegen einiger problematischer Formulierungen von James ist die Wahrheit zeitlos, daher kann sie nicht mit Nutzen verquickt werden - (RortyVsJames, W.).

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Pragmatismus Williams Rorty IV 38
Bernard WilliamsVsPragmatismus Unterschied zwischen praktischen Überlegungen und der Suche nach Wahrheit.

WilliamsB I
Bernard Williams
Ethics and the Limits of Philosophy London 2011

WilliamsM I
Michael Williams
Problems of Knowledge: A Critical Introduction to Epistemology Oxford 2001

WilliamsM II
Michael Williams
"Do We (Epistemologists) Need A Theory of Truth?", Philosophical Topics, 14 (1986) pp. 223-42
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Redundanztheorie Brandom I 433f
Redundanztheorie/Brandom: VsPragmatismus: dieser hat nicht erkannt, dass die Signifikanz der entsprechenden Behauptungen die gleiche sein muss - VsRamsey: Bsp "Die Goldbachsche Vermutung" ist nicht äquivalent mit "Die Goldbachsche Vermutung ist wahr" - Lösung: > Zitattilgung/Brandom, > Menge von Sätzen.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Wahrheit Davidson I (c) 56
Immanenztheorie der Wahrheit/Davidson: 1. Der Satz eines anderen könnte für ihn selbst dann wahr sein, obwohl er, wenn ich ihn korrekt übersetze, einen für mich falschen Sinn ergibt. ---
Glüer II 131f
Das in der Metasprache definierte W-Prädikat kann in die Objektsprache zurückübersetzt werden und der Zustand vor Eliminierung des "wahr" wiederhergestellt werden. Objekt- und Metasprache sollen das Prädikat "wahr" enthalten.
Davidson kann jedoch dem Dilemma ausweichen, indem er erst gar keine Definition aufstellt. Er nennt das eine "Wahrheitsdefinition im Stile Tarskis" im folgenden "W-Theorie" genannt.
DavidsonVsTarski: empirisch statt formal. - Empirie schließt falsche Gesetzes-Zusätze (Goodman) aus.- Die Konvention W ist nicht ausreichend empirisch.
Die Wahrheit einer Äußerung hängt nur von zwei Dingen ab: davon, was die Worte, so, wie sie verwendet wurden, bedeuten, und von der Welt.
VsTranszendentalismus: man kann Sprachkompetenz und Welteinfluss nicht trennen. "Negativer Transzendentalismus".

Rorty VI 51
Davidson/Wahrheit: Wir sammeln Informationen und Muster darüber, ob Akteure Sätzen zustimmen oder nicht. Und zwar, ohne dass man die Bedeutung der Sätze des Akteurs kennt. Doch nach einer Weile tun wir dann den Schritt vom "Nichtpropositionalen zum Propositionalen". Eine Wahrheitstheorie ist zugleich automatisch eine Theorie der Bedeutung und der Rationalität. - Jeder intensionale Begriff ist mit jedem anderen intensionalen Begriff verflochten.

Glüer II 28
Interpretationstheorie/Glüer: darf nicht annehmen, dass ihre Theoreme mit Hilfe einer Übersetzung hergeleitet wurden (Zirkel). - Daher DavidsonVsTarski: Wahrheit voraussetzen, um Bedeutung zu erklären. >Interpretationstheorie.
Horwich I 443
Wahrheit/Davidson/Rorty: sollte mit gar nichts identifiziert werden. - Es gibt keine Korrespondenz, keine Wahrmacher. - DavidsonVsPragmatismus: Wahrheit ist nicht gleich Behauptbarkeit.
Richard Rorty (1986), "Pragmatism, Davidson and Truth" in E. Lepore (Ed.) Truth and Interpretation. Perspectives on the philosophy of Donald Davidson, Oxford, pp. 333-55. Reprinted in:
Paul Horwich (Ed.) Theories of truth, Dartmouth, England USA 1994

Rorty VI 189
Wahrheit/Normen/Davidson: (laut Brandom): das Streben nach Wahrheit kann nicht über unsere eigenen Praktiken hinausführen. - (Sellars dito).

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Wahrheit Goodman I 31
Wahrheit/Goodman: Sofern eine Welt aus Aussagen besteht, kann Wahrheit relevant sein. Wahrheit kann aber nicht durch Übereinstimmung mit "der Welt" definiert sein oder überprüft werden. Wahrheit ist eine gefügige und gehorsame Dienerin, keine gestrenge Herrin.
I 34
Der Wissenschaftler, der annimmt er sei vor allem auf der Suche nach Wahrheit, täuscht sich selbst. Er kümmert sich nicht um triviale Wahrheiten, die er herunterleiern könnte. "Die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit": dies wäre also eine verkehrte und lähmende Politik für jeden Welterzeuger. Die ganze Wahrheit wäre zuviel, sie ist zu umfangreich, zu veränderlich und zu sehr durch Triviales belastet. Nichts als die Wahrheit wäre zu wenig, denn einige richtige Versionen sind nicht wahr (sie sind entweder falsch oder weder wahr noch falsch).
I 147
GoodmanVsTarski: Tarski muß revidiert werden: ""Schnee ist weiß" ist gemäß einer wahren Version dann und nur dann wahr, wenn Schnee gemäß dieser Vesion weiß ist".
I 149
Wahrheit/Goodman: ist wie Intelligenz genau das, was die Tests testen.
I 146 ff
GoodmanVsPragmatismus: dann büßt die pragmatistische These im Augenblick ihres Sieges ihre Kraft ein: denn dass Wahrheiten den Zweck des Erwerbs von Wahrheiten am besten erfüllen ist ebenso leer wie einleuchtend. Richtigkeit/Goodman:
Goodman schlägt höchste Akzeptabilität als Richtigkeitsmaßstab vor.
III 242
Die Wahrheit einer Hypothese ist eine Sache des Passens. Des Passens zu einem Theoriegebäude und des Passens von Hypothesen und Theorie zu den vorhandenen Daten und den Fakten, auf die man noch stossen wird. Wahrheit/Goodman: Wir sollten Wahrheit für die Symbole in Satzform reservieren.
IV 208
Richtigkeit/Goodman: strebt keine formale Definition an. Richtigkeit ist eine Frage des Passens und Wirkens.
IV 205
Richtigkeit und Wahrheit gehen sogar bei Aussagen manchmal auseinander. Obwohl Schnee weiß ist, kann die Aussage "Schnee ist weiß" manchmal nicht richtig sein.

G IV
N. Goodman
Catherine Z. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

Goodman I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

Goodman II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

Goodman III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 16 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsPragmatismusVsPragmatismus Horkheimer Vs Dewey, John Suhr I 180
HorkheimerVsDewey: VsInstrumentelle Vernunft. Horkheimer: Kern des Pragmatismus sei die Meinung, dass eine Idee, ein Begriff oder eine Theorie nichts als ein Schema oder Plan zum Handeln ist, und daher Wahrheit nichts als der Erfolg einer Idee.
VsHorkheimer: Setzt den Begriff der Wahrheit als Korrespondenz schon voraus.
HorkheimerVsDewey: der Pragmatismus hat den Begriff der Wahrheit durch den der Wahrscheinlichkeit ersetzt. Wahrheit ist aber nicht an Verifikation gebunden, sondern absolut.
I 182
HorkheimerVsDewey: so ist Voraussage (und Berechenbarkeit) das Wesen "dieser Art des Denkens" überhaupt. Aber: Die gegenwärtige Bedeutung und die künftige Verifikation eines Satzes sind nicht dasselbe. (Horkheimer: pro Bedeutungswandel).
I 182
VsHorkheimer: setzt Wahrheit mit Kontemplation gleich. Warum Wahrheit um ihrer selbst wünschenswert sein soll, erklärt Horkheimer nicht. (NietzscheVs.)
I 183
Pragmatismus: Vs "stationäre Kontemplation" (James): Wahrheit, die um ihrer selbst angestrebt wird. HorkheimerVsPragmatismus: Sowohl der Angriff auf die Kontemplation, als auch das "Lob des Handwerkers" drücken den "Triumph der Mittel über den Zweck" aus. (Entstand in der griechischen Klassengesellschaft).

Suhr I
Martin Suhr
John Dewey zur Einführung Hamburg 1994
VsPragmatismusVsPragmatismus Rorty Vs Donagan, A. Horwich I 452
Erklärung/Wahrheit/Kausalität/Donagan/Rorty: zwar könnte man sagen, dass die Tatsache, dass die meisten Überzeugungen des Eingeborenen und des Feldlinguisten wahr sind, eine Erklärung dafür ist, dass sie kommunizieren können. RortyVsDonagan: das ist aber keine Erklärung, die eine kausal wirksame Eigenschaft verlangt.
Erklärung/Rorty: das ist wie eine Erklärung von Kommunikation durch die Tatsache, Bsp dass Leute dieselbe Raum Zeit Region bevölkern.
Problem: wir wissen nicht, wie es für diese Leute wäre, wenn es nicht so wäre und genauso wissen wir nicht Bsp wie es wäre, wenn die meisten Überzeugungen falsch wären.
Kausalerklärung/Rorty: die einzigen Kadidaten für kausal wirksame Eigenschaften sind solche Eigenschaften, die wir uns wegdenken können! ((s) > von Eigenschaften muss man abstrahieren können). >Kausalerklärung.
Pointe: daher hat „Wahrheit“ („wahr“) keinen erklärenden Gebrauch.
Wahrheit/DavidsonVsPragmatismus/VsJames: hat aber außer dem normativen auch disquotationalen Gebrauch.
Wahrheit/RortyVsTradition: diese vermischt disquotationalen und normativen Gebraucht und versucht beide durch den Gebrauch von „wahr“ zu erklären, um eine nicht kausale Relation der „Korrespondenz zu bezeichnen. Das ist ein falscher Versuch, „innen! und „außen“ des Sprachspiels gleichzeitig zu haben.

Rorty I 120
Empfindung/Wittgenstein/Donagan/Rorty: Wittgenstein klärte die Lage dadurch, dass er zuließ, "dass Empfindungen private nicht-dispositionale Begleiterscheinungen des Verhaltens sind, das ihr natürlicher Ausdruck ist", sich jedoch weigert, "unter diesen Begleiterscheinungen Prozesse zu verstehen, die unabhängig von den Umständen, die sie hervorbringen, erforscht werden können“.
I 121
RortyVsDonagan: das ist korrekt, aber man muss einen Schritt weiter gehen: ein "privates, nichtmaterielles Medium" ist obskur.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
VsPragmatismusVsPragmatismus Verschiedene Vs Funktionalismus Münch III 338
Funktionalismus/Holenstein: sein offensichtliche Grenze bezieht sich auf die phänomenalen Qualitäten. Phänomene sind funktional nicht identifizierbar. Es ist entscheidbar, ob die Eigenschaft eines Dings, die zwei Personen mit dem Farbadjektiv "rot" belegen, für sie funktional gleichwertig ist. Es ist jedoch unentscheidbar, ob beide die gleiche Farbe wahrnehmen.
Elmar Holenstein, Mentale Gebilde, in: Dieter Münch (Hg) Kognitionswissenschaft, Frankfurt 1992

James I 102
VsFunktionalismus,VsPragmatismus: Der Begriff des Nutzens ist zirkulär und leer. "Alles, was für ein System nützlich ist" kann beliebig aufgefaßt werden. VsPragmatismus: daß James Wahrheit mit Bewährung verwechsele: es kann niemals festgestellt werden, ob eine Beobachtung richtig übersetzt ist. (Basissatzproblem, auch Quine).

Schwarz I 155
VsRolle/VsLewis: besonderes Merkmal unserer mentalen Zustände ist ihre Vertrautheit. Wir identifizieren sie nicht über die kausalen Rollen. LewisVsVs: baut die Introspektion kurzerhand in die kausale Rolle ein. Zur kausalen Rolle bewusster Erfahrungen gehört, dass sie (unter geeigneten Umständen) Meinungen über ihr eigenes Vorliegen bewirken. (1966a(1), 103).


1. David Lewis [1966a]: “An Argument for the Identity Theory”. Journal of Philosophy, 63: 17–25. Mit Ergänzungen in David M. Rosenthal (Hg.), Materialism and the Mind-Body
Problem, Engelwood Cliffs: Prentica-Hall, 1971





Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
VsPragmatismusVsPragmatismus Chisholm Vs Instrumentalismus III 132
ChisholmVsPragmatismus/ChisholmVsInstrumentalismus: selbst Verfeinerungen dieser Theorien beseitigen das Problem der Unklarheit der Anwendung der Begriffe Befriedigung und Frustration nicht.

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
VsPragmatismusVsPragmatismus Russell Vs James, W. Brendel I 132
Pragmatismus/RussellVsPragmatismus/RussellVsJames/Brendel: mit der Nützlichkeitsdefinition von Wahrheit kann es sein, dass „der Nikolaus existiert“ wahr ist, obwohl er nicht existiert, einfach, weil es nützlich ist. James/Brendel: will jedoch nicht widerlegte Aussage als wahr behaupten, sondern zeigen, dass es eine unentwirrbare Interdependenz zwischen Werten und Tatsachen gibt.
Wahrheit/James/Brendel: auch für James wird Wahrheit durch unsere Wahrnehmungen und kausalen Beziehungen zur Umwelt beeinflusst. >Pragmatismus.

Rescher I 349
RussellVsJames: grotesk unfair gegen den Pragmatismus: warf ihm vor, seine pragmatische Formel entspreche nicht der umgangssprachlichen Bedeutung von »wahr«. Bsp »es ist wahr, dass andere Menschen existieren«, und: »es ist nützlich zu glauben, dass andere Menschen existieren«, wenn die beiden Sätze dieselbe Bedeutung haben müssten, dann entspreche das nicht der umgangssprachlichen Bedeutung von »wahr«.
Russell selbst wies auf eine Lösung hin: bessere Unterscheidung zwischen Definition und Kriterium.

Russell I
B. Russell/A.N. Whitehead
Principia Mathematica Frankfurt 1986

Russell II
B. Russell
Das ABC der Relativitätstheorie Frankfurt 1989

Russell IV
B. Russell
Probleme der Philosophie Frankfurt 1967

Russell VI
B. Russell
Die Philosophie des logischen Atomismus
In
Eigennamen, U. Wolf (Hg) Frankfurt 1993

Russell VII
B. Russell
On the Nature of Truth and Falsehood, in: B. Russell, The Problems of Philosophy, Oxford 1912 - Dt. "Wahrheit und Falschheit"
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Bre I
E. Brendel
Wahrheit und Wissen Paderborn 1999

Resch I
Nicholas Rescher
The Criteriology of Truth; Fundamental Aspects of the Coherence Theory of Truth, in: The Coherence Theory of Truth, Oxford 1973 - dt. Auszug: Die Kriterien der Wahrheit
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Resch II
N. Rescher
Kant and the Reach of Reason: Studies in Kant’ s Theory of Rational Systematization Cambridge 2010
VsPragmatismusVsPragmatismus Davidson Vs Korrespondenztheorie I (e) 96
VsKorrespondenztheorie: Damit werden wir zugleich die Korrespondenztheorie der Wahrheit los! LL Es ist der Glaube an sie, der relativistische Gedanken entstehen läßt. Repräsentationen sind relativ zu einem Schema. Bsp Etwas kann eine Landkarte von Mexiko sein, aber nur in Bezug auf die Mercatorprojektion, oder eben eine andere Projektion.
Horwich I 443
Wahrheit/Wahrheitstheorie/WT/DavidsonVsKorrespondenztheorie: eine WT präsentiert keine Entitäten, die mit Sätzen zu vergleichen wären. (A coherence Th of Thruth and Knowledge”): These “Korrespondenz ohne Konfrontation”.
Davidson/Rorty: das steht im Einklang mit seiner Zurückweisung des „Dualismus von Schema und Inhalt“. (= These, dass etwas wie „Geist“ oder „Sprache“ eine Relation wie „Passen“ oder „Organisieren“ zur Welt hätte).
Rorty: solche Theorien sind ein Überbleibsel des Pragmatismus.
Pragmatismus/Davidson/Rorty: wegen der starken Verbindung von Dewey-Quine-Davidson. kann man annehmen, dass Davidson zur Tradition des amerikanischen Pragmatismus gehört.
Dennoch hat Davidson explizit geleugnet, dass sein Bruch mit dem Empirismus ihn zu einem Pragmatisten mache.
Def Pragmatismus/Davidson/Rorty: Davidson denkt, dass der Pragmatismus Wahrheit mit Behauptbarkeit identifiziert. Dann DavidsonVsPragmatismus.
Wahrheit/Davidson: sollte mit gar nichts identifiziert werden.
Wahrmacher/wahrmachen/DavidsonVsWahrmacher: gibt es nicht.
Horwich I 453
Korrespondenz/Erfüllung/Tarski/WT/Davidson/Rorty: die Korrespondenz, die durch „wahr von“ beschreiben werden sollte und die angeblich durch „philosophische Analyse“ in einer WT aufgedeckt wird, ist nicht das, was durch Tarskis Erfüllungs Relation erfaßt wird. Die Relation zwischen Wörtern und Objekten, die durch Erfüllung erfaßt wird, ist irrelevant für diese philosophische Wahrheit. ((s) Von „Korrespondenz“).
„wahr“/Erklärung/Rorty: „wahr“ liefert kein Material für eine Analyse.
Wahrheit/Davidson: ist schön transparent im Gegensatz zu Glauben und Kohärenz. Daher nehme ich sie als Grundbegriff.
Horwich I 454
Wahrheit/DavidsonVsTarski/Rorty: kann man daher nicht in Begriffen von Erfüllung oder etwas anderem definieren. Wir können nur sagen, dass die Wahrheit einer Äußerung von der Bedeutung der Wörter und dem Arrangement der Welt abhängt. DavidsonVsKorrespondenztheorie/Rorty: damit werden wir sie los.
Zwischenglied/Zwischeninstanz/Davidson/Rorty: („tertium“, „tertia“) Bsp „Perspektive“, Bsp Begriffsschema, Bsp „Sichtweise“, Bsp Sprache, Bsp kulturelle Tradition.
Über diese Dinge brauchen wir uns nicht mehr den Kopf zu zerbrechen, wenn wir die Korrespondenz (VsKorrespondenztheorie) verabschieden.
DavidsonVsSkeptizismus: wird gerade durch die Annahme solcher „tertia“ ausgelöst.
„Weniger ist mehr“: wir brauchen uns um Details der Korrespondenzrelation nicht mehr den Kopf zu zerbrechen.
Korrespondenz/Davidson/Rorty: können wir dann als trivial auffassen, ohne Notwendigkeit einer Analyse. Es ist auf eine „stilistische Variante“ von „wahr“ reduziert worden.
DavidsonVsSkeptizismus/Rorty: entsteht wegen dieser intentionalistische Begriffe, die imaginäre Barrieren zwischen Dir und die Welt errichten.
RortyVsDavidson: hat damit aber nicht gezeigt, wie Kohärenz Korrespondenz liefert. Er hat den Skeptiker auch nicht wirklich widerlegt, sondern hält ihn eher von der Frage ab.


Richard Rorty (1986), "Pragmatism, Davidson and Truth" in E. Lepore (Ed.) Truth and Interpretation. Perspectives on the philosophy of Donald Davidson, Oxford, pp. 333-55. Reprinted in:
Paul Horwich (Ed.) Theories of truth, Dartmouth, England USA 1994

Quine II 56
DavidsonVsKorrespondenztheorie: die Konzeption der der Erfahrungsgesamtheit entsprechenden Tatsachenübereinstimmung fügt dem schlichten Begriff des Wahrseins nichts Verständliches hinzu. Kein Ding macht Sätze und Theorien wahr, nicht die Erfahrung, nicht die Oberflächenreizung,nicht die Welt.( >Wahrmachen).

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
VsPragmatismusVsPragmatismus Williams, M. Vs Korrespondenztheorie Horwich I 487
Deflationismus/M. Williams: (pro) sollten wir aber nicht Theorie sondern Sichtweise nennen. Er ist interessant, nicht weil er uns Neues sagt, sondern weil er bestreitet, dass man etwas darüber hinausgehendes braucht. (VsKorrepsondenztheorie, VsKohärenztheorie).
I 488
Frage: was könnte eine substantielle WT (die über den Deflationismus hinausgeht) sagen, das der Deflationismus nicht kann? KorrespondenztheorieVsKohärenztheorie/M.Williams: appelliert an „Intuition“, was kein hilfreicher Begriff ist. (Auch KorrespondenztheorieVsPragmatismus).
„Intuition“: soll hier sein, dass sogar ideal gerechtfertigte Überzeugungen falsch sein können. ((s) Wobei der Begriff „ideal“ starr gehalten wird.)
Korrespondenztheorie: schließt sich dann an den Realismus an, indem sie sagt, dass Wahrheit nichts mit Rechtfertigung oder Akzeptierbarkeit zu tun hat, sondern mit einer nicht epistemischen Relation zur Welt. ((s) Bsp Verursachung).
M.WilliamsVs: wenn es so wäre: selbst wenn alle Philosophen diese Intuition teilten, warum sollte es mehr sein als ein kulturelles Vorurteil zugunsten der Korrespondenztheorie?
Def epistemisch/(s): Bsp Rechtfertigung, Akzeptierbarkeit. Statt z.B. Verursachung.
M.WilliamsVsKorrespondenztheorie: die Intuition gegen epistemischen Zugang zur Wahrheit ist nicht automatisch ein Argument für die Korrespondenztheorie. Bestenfalls schließt sie eine Identifikation von Wahrheit mit einer epistemischen Eigenschaft aus. Damit wird sie akzeptierbar für den Deflationismus, der diese Identifikation auch nicht macht.
Disquotationalismus//M.Williams: das zeigt, dass sogar disquotationale Wahrheit „realistisch“ ist. D.h. Wahrheit ist keine epistemische Eigenschaft (Rechtfertigung oder Akzeptierbarkeit, M. WilliamsVsPutnam), genauso wenig wie in einer ausgewachsenen Korrespondenztheorie.
Jemand der glaubt, dass Wahrheit epistemisch sein muss, kann den Disquotationalismus als einen „minimalen Realismus“ ansehen.

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
VsPragmatismusVsPragmatismus Quine Vs Peirce, Ch.S. I 54
Methode/Quine: Die Frage nach dem, was es gibt ist die Frage nach den Belegen.Die letzte Schiedsstelle in dieser Sache ist die wissenschaftliche Methode, so amorph sie auch sein mag. Wie auch immer im einzelnen definiert, die wiss. Methode bringt Theorien hervor, deren Verbindung mit allen möglichen Oberflächenreizungen einzig und allein in der wiss. Methode besteht, ohne unabhängige Prüfinstanzen, durch die sie gestützt würden. In diesem Sinne ist sie der letzte Schiedsrichter der Wahrheit! Peirce war versucht, die Wahrheit geradewegs als wissenschaftliche Methode zu definieren. Nämlich als ideale Theorie, der man sich als einem Grenzwert nähert, wenn man nicht davon ablässt, die (vermeintlich kanonischen) Vorschriften der Methode auf die sich ständig erneuernde Erfahrung anzuwenden.
Def Wahrheit/Pierce: Ideale Theorie
QuineVsPeirce: an dieser Analogie stimmt eine ganze Menge nicht: Berufung eines Organons für unendlichen Prozess, Grenzwert fehlerhafter Gebrauch der Analogie mit Zahlen, denn der Begriff des Grenzwerts ist vom Begriff des "näher als" abhängig. Und dieser ist zwar für Zahlen, aber nicht für Theorien definiert.
I 55
Vs: wir haben aber trotz allem keinen Grund zur Annahme, dass die Oberflächenreizungen der Menschen, selbst wenn man sie in die Ewigkeit hinein berücksichtig, eine bestimmte Systematisierung zulassen, die wissenschaftlich gesehen besser oder einfacher ist, als mögliche Alternativen. Die wiss. Methode ist zwar der Weg zur Wahrheit, aber sie ermögliche noch nicht einmal eine Definition der Wahrheit.
Ebenso ist jede sogenannte pragmatische Wahrheitsdefinition zum Scheitern verurteilt (QuineVsPragmatismus).

I 444
Def geordnetes Paar: stellt die Möglichkeit bereit, zwei Gegenstände als einen zu behandeln. Man kann damit Relationen Klassen angleichen, indem man sie als Klassen geordneter Paare auffasst. Fußnote: uns interessieren hier "Relationen-in-Extension". Sie verhalten sich zu den Relationen-in-Intension wie Klassen zu Eigenschaften (Unterschied Klasse/Eigenschaft.). Bsp Die Vater-Relation wird zur Klasse genau derjenigen geordneten Paare, deren - jeweiligen Elemente - etwa (Abraham, Isaak), ein Mann und eines seiner Kinder sind. Peirce: Def Geordnetes Paar: (furchtbar umständlich mit geistigen Diagrammen usw.)
QuineVsPeirce: einfach ein defektives Substantiv, das nicht in allen Fragen und Antworten zu Hause ist, in die wir völlig ausgewachsene allgemeine Termini einzubetten gewohnt sind. Mathematische
I 445
Def: (1) Wenn (x,y) = (z,w), so x = z und y = w.
Wenn Relationen Klassen geordneter Paare sind, dann müssen Paare auf der gleichen Ebene wie andere Gegenstände als Elemente von Klassen verfügbar sein. Das geordnete Paar spielt die Rolle eines Gegenstands, der die Aufgabe von zweien erfüllt.

X 23
Verifikationstheorie/Peirce/Quine: in etwa: „sag mir, welchen Unterschied die Wahrheit/Falschheit eines Satzes für die mögliche Erfahrung machen würde, und du hast alles über seine Bedeutung gesagt.“. QuineVsPeirce: auch das setzt den Begriff der Proposition mit dem Begriff der objektiven Information gleich.
Grundordnung: ist hier die Gesamtheit der möglichen Unterscheidungen und Kombinationen von Sinneswahrnehmungen.
Introspektion: einige Erkenntnistheoretiker würden diese Alternativen durch Introspektion der Sinnesdaten katalogisieren, andere (Naturalisten) würde die Nervenreizung (an den Nervenenden) beobachten.
Problem: man kann die Sinnesbelege nicht eindeutig einzelnen Sätzen zuordnen. (Unterbestimmtheit der Empirie).

XII 94
Empirismus/QuineVsCarnap: der Empirismus hat 1. aufgegeben, die Wahrheit über die Natur aus der Sinneserfahrung zu deduzieren. Damit hat er ein wesentlichen Zugeständnis gemacht.
2. hat er die rationale Rekonstruktion aufgegeben, d.h. den Versuch, diese Wahrheiten in Beobachtungsbegriffe und logisch mathematische Hilfsmittel zu übersetzen.
QuineVsPeirce: Angenommen, wir meinten, dass die Bedeutung einer Aussage in dem Unterschied besteht, den ihre Wahrheit für die Erfahrung macht. Könnten wir dann nicht in einem seitenlangen Satz der Beobachtungssprache alle Unterschiede formulieren, die die Wahrheit ausmachen könnte, und könnten wir dies dann nicht als Übersetzung betrachten?
Problem: diese Beschreibung könnte unendlich lang sein, sie könnte dann aber auch in einer unendlichen Axiomatisierung eingefangen werden.
Pointe: damit gibt der Empirist die Hoffnung auf, dass sich die empirische Bedeutung typischer Aussagen über die Realität sich ausdrücken lässt.
Quine: das Problem ist nicht eine zu hohe Komplexität für eine endliche Axiomatisierung, sondern der Holismus:
XII 95
Bedeutung/QuineVsPeirce: was normalerweise Erfahrungsimplikationen hat („Unterschied für die Erfahrung“) betrifft nur Theorien als ganze, nicht einzelne Erfahrungssätze. QuineVsCarnap: auch der „Aufbau“ müsste einer sein, in dem die Texte, in die logisch mathematische Beobachtungsbegriffe übersetzt werden sollen, ganze Theorien und nicht bloß Terme oder kurze Sätze sind.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
VsPragmatismusVsPragmatismus Brandom Vs Pragmatismus I 196
BrandomVsPragmatismus: man kann wissen, was aus einer Behauptung folgt, z.B. daß eine Handlung unmoralisch sei, ohne deshalb die Behauptung verstanden zu haben. Überbetonung der Folgen (siehe Brandom II)

Horwich I 444
Wahrheit/Pragmatismus/Rorty: hat keine erklärende Rolle. a) sie hat bestätigenden (gutheißenden) Gebrauch
b) warnenden Gebrauch: Bsp "Ihre Überzeugung ist gerechtfertigt, aber vielleicht nicht wahr"
I 445
c) disquotationalen Gebrauch: um metasprachlich auszudrücken "S ist wahr gdw. __".
JamesVs b) und c).
Relativismus/Rorty: deswegen hat man den Pragmatismus mit dem Relativismus gleichgesetzt. . Wahrheit/Pragmatismus/Davidson/Rorty: Davidson akzeptiert alle drei, ohne die Idee, dass Nützlichkeit von Überzeugungen durch Wahrheit erklärt werden könnte.
BrandomVsprimitiver Pragmatismus/Rorty: (Wahrheit= Behauptbarkeit): wird widerlegt durch den Gebrauch von "wahr" in Antezedens von Konditionalen.
Brandom: eine Fortentwicklung von Frege und CGB (Prosatz Theorie, Camp, Grover, Belnap) erhält Deweys Intentionen.
Prosatz Theorie/Brandom: erhält den anti deskriptiven Ansatz des Pragmatismus ((s) Wahrheit keine Eigenschaft).
Brandom/Rorty: zeigt dabei, wie man die Prosatz Theorie mit Davidsons Disquotationalismus versöhnen kann.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
VsPragmatismusVsPragmatismus Dennett Vs Pragmatismus Rorty II 116
Wahrheit/DennettVsPragmatismus/Rorty: kann der Pragmatismus die Wahrheit lieben, wenn es keine genauen Repräsentation davon geben kann?

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsPragmatismusVsPragmatismus Geach Vs Pragmatismus Brandom I 431
Geach: die performativen Analysen des Gebrauchs von »gut« sind auf Grund gelaufen: weil man zum Beispiel Fragen und Befehle nicht als Vordersätze in wohlgeformte Konditionale einbetten kann.
I 432
VsPragmatismus: wenn das wesentliche daran, etwas gut zu nennen, in einem Tun und nicht in einem Sagen bestünde, daß könnte man zum Beispiel nicht sinnvoll sagen »wenn das gut ist, dann sollte man es tun«. Daß man es kann, zeigt, daß »gut« einen deskriptiven Inhalt hat, der die Aufhebung der Kraft bei der Einbettung überlebt. VsPragmatismus: er kann nicht die zwei Bedeutungen von Wahrheitsbehauptungen unterscheiden: freistehende und eingebettete.
Sonst müßte er schließen: jemand der auf »wenn es wahr ist das p, dann ist es wahr das p,« festgelegt ist, ist dann auch festgelegt auf: »wenn ich behaupte, daß p, dann ist es wahr, daß p«. Eine Variante des naturalistischen Fehlschluß.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
VsPragmatismusVsPragmatismus Goodman Vs Pragmatismus II 50
GoodmanVsPragmatismus: Die Nützlichkeit eines Begriffs beweist nicht, daß er klar ist, sondern vielmehr, daß seine Klärung philosophisch wichtig ist. Da es kein verläßliches Kriterium der Klarheit gibt, muß man sein philosophisches Gewissen befragen.

G IV
N. Goodman
Catherine Z. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

Goodman I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

Goodman II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

Goodman III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997
VsPragmatismusVsPragmatismus Russell Vs Pragmatismus James I 102
RussellVsPragmatismus: es muß möglich sein, zu ermitteln, ob die Vorstellung von Nutzen insgesamt nutzt, ohne diesen Nutzen schon als pragmatische Wahrheit zu erkennen. (s) Sonst Zirkel). Es muß gegenübergestellt werden können, welcher Nachteil entstünde, wenn etwas nicht geglaubt werde. Andernfalls sei es nicht möglich festzustellen, ob die Wirkungen von Vorstellungen insgesamt gut oder insgesamt schlecht sind.
James I 104
Russell: Maßstab für Wahrheit kann nicht Wahrheit selbst sein. (Anpassungsfähigkeit). So wie Nützlichkeit kein Maßstab für Nützlichkeit ist. - Daher ist es oft schwieriger, zu bestimmen, ob ein Gedanke nützlich ist, als zu bestimmen, ob er wahr sei!. - (I 104) Man kann ex post feststellen, daß einige Vorstellungen sich durchgesetzt haben. Russell: So wird die Wahrheit für wissenschaftstheoretische Zwecke ein stumpfes Messer, weil er die reine Positivität dessen, was ist, beschreibt.
I 105
RussellVsPragmatismus: fehlende Anbindung der Wahrheit an die Fakten: Bsp Solipsismus: Es scheint möglich, daß die Hypothese, daß andere Menschen existieren immer zutrifft, auch wenn sie tatsächlich nicht existieren. Die Wahrnehmung, daß es vorteilhaft wäre, den Solipsismus zurückzuweisen, ist für sich genommen nicht genug, um ihn auch zurückweisen zu können. was ich mir wünsche, ist ja nicht, daß der Glaube an den Solipsismus im pragmatischen Sinne falsch ist, sondern daß andere Menschen existieren! Der Glaube an den Solipsismus kann falsch sein, selbst wenn ich das einzige Individuum im Universum bin!

Russell I
B. Russell/A.N. Whitehead
Principia Mathematica Frankfurt 1986

Russell II
B. Russell
Das ABC der Relativitätstheorie Frankfurt 1989

Russell IV
B. Russell
Probleme der Philosophie Frankfurt 1967

Russell VI
B. Russell
Die Philosophie des logischen Atomismus
In
Eigennamen, U. Wolf (Hg) Frankfurt 1993

Russell VII
B. Russell
On the Nature of Truth and Falsehood, in: B. Russell, The Problems of Philosophy, Oxford 1912 - Dt. "Wahrheit und Falschheit"
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996
VsPragmatismusVsPragmatismus Williams Vs Pragmatismus Rorty IV 38
Bernard WilliamsVsPragmatismus/Rorty: Unterschied zwischen praktischen Überlegungen und der Suche nach Wahrheit.
IV 40
Kulturrelativismus/Williams/Rorty: in Extremfällen ethischer Meinungsverschiedenheit stellen sich "Fragen der Bewertung" überhaupt nicht!
IV 44
Pragmatismus/Rorty: setzt die Arbeit Hegels fort und ist nicht daran interessiert, mentalitätsgeschichtliche Erklärungen für das Auftreten von Sackgassen ausfindig zu machen. Sprache/Rorty: Leute geben ein problematisches Vokabular schließlich einfach auf.
RealismusVsPragmatismus: Williams: das ist ein hinterlistiger Trick!

WilliamsB I
Bernard Williams
Ethics and the Limits of Philosophy London 2011

WilliamsM I
Michael Williams
Problems of Knowledge: A Critical Introduction to Epistemology Oxford 2001

WilliamsM II
Michael Williams
"Do We (Epistemologists) Need A Theory of Truth?", Philosophical Topics, 14 (1986) pp. 223-42
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsPragmatismusVsPragmatismus Wright Vs Pragmatismus I 204
Realismus/WrightVsPragmatismus: der naturwissenschaftliche Realismus ist die attraktivste Philosophie der Wissenschaften. Das geistige Abenteuer ist ein faszinierenderes Projekt als jede utilitaristische Fiktion.

WrightCr I
Crispin Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WrightCr II
Crispin Wright
"Language-Mastery and Sorites Paradox"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

WrightGH I
Georg Henrik von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008
VsPragmatismusVsPragmatismus Verschiedene Vs Pragmatismus James I 102
VsFunktionalismus,VsPragmatismus: Der Begriff des Nutzens ist zirkulär und leer. "Alles, was für ein System nützlich ist" kann beliebig aufgefaßt werden. VsPragmatismus: daß James Wahrheit mit Bewährung verwechsele: es kann niemals festgestellt werden, ob eine Beobachtung richtig übersetzt ist. (Basissatzproblem, auch Quine).
Rorty VI 112
G. K. ChestertonVsPragmatismus: Z "Beim Pragmatismus geht es um menschliche Bedürfnisse, und zu den ersten menschlichen Bedürfnissen gehört es, mehr zu sein als ein Pragmatist."
Rorty VI 306
VsPragmatismus: bekannter Vorwurf: er verhalte sich eigentlich konservativ und habe Vorurteile zugunsten des Status quo .(z.B. Jonathan Culler).
VI 307
CullerVsRorty: was man tut, muss auf den eigenen Überzeugungen beruhen, da es keine Grundlage außerhalb des Systems der eigenen Überzeugungen gibt, ist das einzige, was einen logisch zur Modifizierung einer Überzeugung veranlassen könnte, etwas, was man bereits glaubt. (Widerspruch). Rorty: da hat er recht, Unrecht hat er aber, wenn er uns nur logische Gründe als respektabel zugesteht! Die meisten moralischen und geistigen Fortschritte sind nicht durch "logische " Überzeugungsänderungen zustande gekommen!





Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000