Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 1 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Zeit Husserl
 
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I 78
Zeitbewusstsein/Husserl: keine eigene spezifische Bewusstseinseinheit.
I 79
1. Urimpression/Husserl: Ausgangspunkt, erster Sinneseindruck »gerade eben vergangen, aber noch im Bewusstsein präsent 2. Retention/Husserl: nicht beliebig ausdehnbar, zurückhalten
3. Protention/Husserl: Erwartungsperspektive.
"Zeithof"/Husserl: originäres Zeitfeld im stetigen Wandel.
I 82
HusserlVsPsychologie: das konstituierende Bewusstsein darf nicht selbst wieder als zeitlicher Ablauf gedacht werden.
E. Husserl
I Peter Prechtl Husserl zur Einführung, Hamburg 1991 (Junius)
II "Husserl" aus Hauptwerke der Philosophie des 20. Jahrhunderts, Stuttgart 1992

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 4 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsPsychologie Funktionalismus Vs Alltagspsychologie
 
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Schwarz I 147
analytischer Funktionalismus/Terminologie/Schwarz: so wird Lewis’ Position manchmal genannt, wegen der holistischen Charakterisierung. (Block, 1978, 271ff).
Schw I 148
„analytisch“: weil die Charakterisierung der kausalen Rollen bei Lewis analytisch sein soll. Wenn Funktionalismus aber als VsIdentitätstheorie verstanden werden soll, dann ist Lewis kein Funktionalist, sondern Identitätstheoretiker.
Standardeinwände VsFunktionalismus betreffen Lewis auch gar nicht: Bsp mentale Zustände:
mentale Zustände/Lewis: für ihre Charakterisierung braucht es auch wesentlich Verbindung zur wahrgenommenen Umgebung usw. Deshalb besteht keine Gefahr, dass wir Bsp der chinesischen Volkswirtschaft Gefühle zuschreiben müssten. (>DennettVsSearle?).
Andererseits kommt es nicht nur auf Input Output Relationen an, so dass Maschinen, die sich zwar äußerlich verhalten wie wir, aber intern völlig anders sind (Bsp Blocks (1981) „Blockhead“, Searle: Bsp Chinese Room (1980), Wünsche, Schmerzen und Meinungen hätten (> Bsp Marsmenschenschmerz).
Schmerz/VsLewis/VsVolkspsychologie: wenn wir wissen wollen, was Schmerz ist, sollten wir Schmerzforscher fragen und nicht den Mann auf der Straße.Theorie Theorie/Philosophie des Geistes/Schwarz: These: dass wir das Verhalten unserer Artgenossen mit Hilfe eines internalisierten Satzes an Regeln und Prinzipien interpretieren und nicht z.B.: durch mentale Simulation. Das wird Lewis völlig fälschlich zugeschrieben. Dieser hat sich dazu nie geäußert. Alltagspsychologie/Lewis: ist keine besondere „Theorie“. Sie setzt nur voraus, dass wir Meinungen und Erwartungen über mentale Zustände haben nicht unbedingt bewusste. (1997c: 333, früh: „Sammlung von Platituden“ (1972,§3).
LewisVsPsychologie: das wäre ein Wechsel des Themas. Wir wollen doch wissen, ob ein biologischer Zustand die Rolle spielt, die wir mit „Schmerz“ assoziieren.
Schw I 149
SchwarzVsLewis: der Gegensatz ist vielleicht weniger stark, manche Schmerzforscher könnten besser wissen, was Schmerz ist. Bsp Depression.

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
VsPsychologie Hume Vs Psychologie
 
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I 135
Prinzipien/Hume: können auch nicht aus der Erfahrung hervorgehen, vielmehr muss die Erfahrung selbst als Prinzip verstanden werden! HumeVsPsychologie: Prinzipien sind nicht das Produkt einer Genese, sondern Effekt von Prinzipien.
D. Hume
I Gilles Delueze David Hume, Frankfurt 1997 (Frankreich 1953,1988)
II Norbert Hoerster Hume: Existenz und Eigenschaften Gottes aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen der Neuzeit I Göttingen, 1997
VsPsychologie Quine Vs Psychologie
 
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Willard V. O. Quine
XII 91
Erkenntnistheorie/Psychologie/Quine: wenn Sinnesreizungen (Reize) das einzige sind, warum sollte man sich nicht einfach der Psychologie zuwenden? TraditionVsPsychologie/Quine: das erschien früher zirkulär.
kein Zirkel/QuineVsVs: Lösung: wir müssen bloß darauf verzichten, Wissenschaft aus Beobachtungen zu deduzieren. Wenn wir nur die Verbindung von Beobachtung und Wissenschaft verstehen wollen, brauchen wir jede Information, die wir bekommen können. Auch die aus der Wissenschaft, die genau diese Verbindung untersucht.
XII 91/2
rationale Rekonstruktion/Erkenntnistheorie/Quine: pro: man sollte die Kreativität schätzen, die in der Möglichkeit liegt, Wissenschaft in logische, mengentheoretische und Beobachtungsbegriffe zu übersetzen. Pointe: damit wäre gezeigt, dass alle übrigen wissenschaftlichen Begriffe überflüssig sind.
Psychologie/Quine: kann eine solche Übersetzung in logische, mengentheoretische und Beobachtungsbegriffe nicht leisten, weil wir nicht damit aufgewachsen sind, das zu lernen. Gerade deshalb sollten wir auf der rationalen Rekonstruktion bestehen:
rationale Rekonstruktion/Carnap/Quine: pro: sie macht die physikalistischen Begriffe am Ende überflüssig.

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003
VsPsychologie Danto Vs Psychologismus
 
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I 54
DantoVsPsychologie: in dieser Hinsicht skandalös, da sie Ansichten über ihren Gegenstand vertrat, die völlig im Unklaren liessen, was es eigentlich bedeutet, Ansichten zu vertreten.
I 276
DantoVsPsychologie: Unterschied zu den anderen Wissenschaften: für Physik, Chemie und sogar Biologie ist es nicht wichtig, besonders auf Physiker, Chemiker und Biologen zu achten. Wenn indessen die Gesetze der Psychologie nicht zur Repräsentation dessen, was die Psychologen selber machen, taugen, dann steckt in diesen Repräsentationen ein schwerwiegender Defekt.
Für die übrigen Wissenschaften ist ein so strenger Externalismus ohne besonderen Belang.
Der Wissenschaftler wirft keinen Schatten auf die Welt.((s) wird von vielen bestritten)(DantoVsKonstuktivismus,DantoVsIntuitionismus)
Die Psychologie jedoch nimmt oft ihren Forschungsgegenständen gegenüber einer so distanzierte und »objektive« Haltung ein, dass sie vergisst, dass die Psychologen selber ein Teil der angesprochenen Realität sind.

Dt I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Dt III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Dt VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005