Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 4 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Funktionen Wittgenstein II 332
Funktion/Arithmetik/Russell/Wittgenstein: Russell glaubte, über die Zahl 3 können man nicht reden unabhängig von jeder Funktion - de Zahl sei eine Eigenschaft einer Funktion. - WittgensteinVsRussell/ WittgensteinVsRamsey: die Konstruktion einer Relation hängt nicht davon ab, dass man ein Phänomen findet.
IV 68
Operation/Tractatus: (5.25) nicht gleich Funktion: Funktion kann nicht ihr eigenes Argument sein, wohl aber Operation - Operation: Bsp logische Summe, logisches Produkt, Negation.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960
Ramsey-Regel Ramsey Mause I 272
Ramsey-Regel/Ramsey:
(pi – MC)/pi εj
________ = __
(pj – MC)/pj εi

Pi = Preis des i-ten Guts; MC = Grenzkosten im Markte des i-ten Guts; εi = Preiselastizität der Nachfrage nach dem i-ten Gut.

Für je zwei aus der Menge aller existierender Güter ausgewählte Güter i und j soll also gelten, dass die Steuersätze, die auf den Konsum von i und j erhoben werden, zueinander im umgekehrten Verhältnis der Preiselastizitäten der Nachfrage stehen. Mit einer relativ geringen Preiselastizität kann man ein relativ hohes Steueraufkommen erzielen, ohne große Substitutionseffekte (und damit Wohlfahrtsverluste) zu verursachen. (RamseyVsEdgeworth, siehe Besteuerung/Edgeworth, Besteuerung/Ramsey.
Die Regel sagt somit etwas über das optimale Verhältnis der Steuersätze auf Konsumgüter zueinander aus. Damit ist aber nichts über die Höhe der Steuer gesagt. Siehe auch Wirtschaftstheorien über Besteuerung.
Mause I 273
VsRamsey: Problem: wenn Güter mit sehr geringer Preiselastizität der Nachfrage beispielsweise Grundnahrungsmittel oder Trinkwasser sind, so kann die Ramsey-Regel schnell unerwünschte, stark regressive Verteilungseffekte haben. Das Steuersystem würde relativ arme Haushalte überproportional belasten. Lösung/DiamondVsRamsey/MirrleesVsRamsey: solche Güter, die stark von Individuen konsumiert werden, deren Wohlfahrt noch einen stark positiven marginalen Effekt auf die gesellschaftliche Wohlfahrt hat, sollten geringer besteuert werden. (1) (2)
Damit wird die Abwägung zwischen reinen Effizienzzielen und Vorstellungen von Verteilungsgerechtigkeit integriert.


1. Peter A. Diamond und James Mirrlees. 1971. Optimal taxation and public production I/ II. American Economic Review 61( 1): 8– 27 und 61( 3): 261– 278.
2. Peter A. Diamond, 1975. A many person Ramsey tax rule. Journal of Public Economics 4 (4). S. 335– 342.

Ramsey I
F. P. Ramsey
The Foundations of Mathematics and Other Logical Essays 2013

Ramsey II
Frank P. Ramsey
A contribution to the theory of taxation 1927

Ramsey III
Frank P. Ramsey
"The Nature of Truth", Episteme 16 (1991) pp. 6-16
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018
Redundanztheorie Brandom I 433f
Redundanztheorie/Brandom: VsPragmatismus: dieser hat nicht erkannt, dass die Signifikanz der entsprechenden Behauptungen die gleiche sein muss - VsRamsey: Bsp "Die Goldbachsche Vermutung" ist nicht äquivalent mit "Die Goldbachsche Vermutung ist wahr" - Lösung: > Zitattilgung/Brandom, > Menge von Sätzen.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Singuläre Termini Strawson Substitutionen/Strawson/(s):
von singulären Termini: umkehrbar
von Prädikaten: nicht umkehrbar.
I 198
Singulärer Term/QuineVsGeach/QuineVsFrege/QuineVsRamsey: (sing Term) können an die Stellen quantifizierbarer Variablen treten, Allgemeinausdrücke nicht. - Singulärer Term: Quantifizierbar, allgemeiner Term: nicht quantifizierbar.
StrawsonVsQuine: das ist gar nicht so bedeutend.
I 198
Singulärer Term/Quine: abstrakte singuläre Termini: Bsp "Frömmigkeit", "Weisheit": Namen abstrakter Objekte - keine allg Term! - Namen konkreter Objekte: Bsp "die Erde" - dagegen allgemeiner Term: Bsp "Philosoph". StrawsonVsQuine: keine gute Erklärung: wir würden nicht gern sagen, dass das von vielen Dingen wahr sei - Lösung/Quine: in Wirklichkeit Unterscheidung zwischen singulärem Term und Prädikaten. - Allgemeiner Term/Quine: die Stelle, die von ihnen eingenommen wird, hat gar keinen eigenen Status. - Entscheidend: Prädikate können nicht quantifiziert werden.
I 203
"Ein Philosoph"/Quine: ist kein singulärer Term.
IV 63
QuineVs singuläre Termini: eliminierbar. - StrawsonVsQuine.

Strawson I
Peter F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Strawson II
Peter F. Strawson
"Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit",
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Strawson III
Peter F. Strawson
"On Understanding the Structure of One’s Language"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Strawson IV
Peter F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Strawson V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Strawson VI
Peter F Strawson
Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Strawson VII
Peter F Strawson
"On Referring", in: Mind 59 (1950)
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 11 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsRamseyVsRamsey Field Vs Carnap, R. I 118
FieldVsCarnap: obwohl mein Ansatz ähnlich ist wie der von Carnap in Meaning and Necessity, 1. bezieht er sich überhaupt nicht auf Bedeutung. Also nicht "Bedeutungsrelationen zwischen Prädikaten" ((s) >Bedeutungspostulate).
2. meine Behandlung freier Variablen erfordert nicht die Einführung von "Individualbegriffen" und ist durchweg anti essentialistisch. (FieldVsEssentialismus): keine Formel der Form "MB" ist wahr in einem Modell im Hinblick auf eine Zuschreibungsfunktion, wenn es nicht auch wahr ist in dem Modell in Bezug auf jede andere Zuschreibungsfunktion. Nino Cocchiarella/Carnap/Field: Cocchiarella: ("On the primary and secondary semantics of logical necessity"): ähnlicher Ansatz wie Carnap: FieldVsCocchiarella/FieldVsRamseyFieldVsCarnap: führt zu Ramseys bizarrer Konklusion, daß Bsp "es ist möglich, daß es wenigstens 10 10 hoch10 Gegenstände gibt" logisch falsch ist, wenn die Welt zufällig (empirisch) weniger Objekte enthält.
FieldVsCarnap: 3. seine Idee, daß modale Begriffe als von semantischen Begriffen abgeleitet sind, sollte modifiziert werden, Field: gerade anders herum! (QuineVsField).
II 186
referentielle Unbestimmtheit/Referenz/Theoriewechsel/Referenzwechsel/Bedeutungswandel/Field: wir haben jetzt alle Komponenten für die Unbestimmtheit der Referenz: Nur (HR) und (HP) bleiben übrig, schließen sich aber gegenseitig aus. Dabei gibt es keine Tatsache, auf deren Basis man sich für eine von beiden entscheiden könnte.
Vs: man könnte einwenden, daß uns lediglich zusätzliche Information fehlt.
FieldVsVs: dann müßte man aber jetzt schon sagen können, welche Art von Information das sein sollte. Und wir haben schon festgestellt, daß es hier keine Tatsache geben kann.
„Masse“/Newton/Denotation/Referenz/Field: es ist nicht so, daß wir nicht wüßten, was Newtons „Masse“ denotierte, sondern daß Newtons Wort referentiell unbestimmt wahr. (Weil wir nicht wissen welches von beiden, (HR) oder (HP) ausgeschlossen werden sollte.
II 187
Die Wahrheit und Falschheit von (4R) und (5P) kann nicht auf der Basis dessen erklärt werden, worauf Newton referierte. FieldVsReferentielle Semantik/FieldVsCarnap: diese wird durch diese Unbestimmtheit der Referenz ausgeschlossen.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
VsRamseyVsRamsey Verifikationismus Vs Frege, G. Field II 104
Verifikationstheorie/VsFrege/VsRussell/VsTractatus/VsRamsey/Bedeutung/Field: hier ist der Hauptbegriff nicht Wahrheitsbedingungen (WB) sondern Verifikations-Bedingungen (VB). (Vielleicht über Reize). Diese werden ohne daß-Sätze gegeben. WB/Rege/Russell/Field: einige Vertreter dieser Linie werden sagen, was beim Verifikationismus ausgelassen ist, sind nicht die WB, sondern propositionaler Inhalt.
Proposition/Verifikationismus/Field: kann der Verifikationist dann einfach als Klasse von VB bezeichnen. Für eine Äußerung drückt die entsprechende Proposition dann die Menge der VB aus, die sie hat. So mußten Propositionen im verifikationistischen Sinn nicht mit daß-Sätzen beschrieben werden.
Proposition/Inflationismus/Frege/Russell/Field: würde sagen, daß das keine richtigen Propositionen sind, weil diese WB einschließen müssen. InflationismusVsVerifikationismus.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
VsRamseyVsRamsey Armstrong Vs Lewis, David Arm III 70
Def Naturgesetz/NG/Lewis: dann und nur dann, wenn es als Theorem (oder Axiom) in jedem der wahren deduktiven Systeme auftritt, das die beste Kombination von Einfachheit und Stärke vereinigt. Armstrong: "jedes" ist wichtig: angenommen, wir hätten L3 und L4 (s.o. Bsp), beide als Gesetze, aber beide unterstützen inkompatible kontrafaktische Konditionale.
Lewis: dann gibt es kein drittes Gesetz.
ArmstrongVsLewis: das scheint falsch.
III 71
Das geringste Übel wäre zu sagen, dass eine willkürliche Wahl getroffen werden muss, zwischen L3 oder L4 als drittem Gesetz. Der Preis dafür ist die Entdeckung, dass in einigen möglichen Situationen die Sicht von Ramsey Lewis keine nichtwillkürliche Antwort liefert. Für Lewis mag das kein Problem sein:
Gesetz/Lewis: „vager und schwieriger Begriff".
ArmstrongVsLewis: wenn man nicht die Regularitätstheorie voraussetzt, gibt es eine präzise Unterscheidung zwischen Gesetzen und Nicht Gesetzen.
Vs systematischer Ansatz/VsRamsey/VsLewis: pro: es ist, wie sie sagen, dass die Manifestationen von NG aus den Humeschen Gleichförmigkeiten herausgegriffen werden können. Aber:
Das ist keine notwendige Wahrheit. Ihr Kriterium ist nicht Teil unseres Begriffs von NG.
ArmstrongVsLewis: es ist logisch möglich, daß die Gleichförmigkeiten (GF) in einer beliebig gewählten Teilklasse Manifestationen von NG sind, während die GF in der Restklasse rein zufällige GF sind. Es ist logisch möglich, daß jede HG die Manifestation eines NG ist, daß keine eine ist, oder daß jede andere Teilklasse diese Klasse der Manifestationen von NG ist.

Schwarz I 94
Def Eigenschaften/Lewis: eine Eigenschaft zu haben, heißt, Element einer Klasse sein. ArmstrongVsLewis/Problem/Schwarz: man kann „rot“ nicht dadurch erklären, dass man sagt, dass sein Träger Element der und der Klasse ist. ((s) Entweder, es ist zirkulär, oder es verfehlt die Eigenschaft, weil der Gegenstand (Träger) auch zu anderen Klassen gehören kann. Bsp dass die Tomate rot ist, liegt nicht daran, dass sie Element der Klasse der roten Dinge ist, sondern umgekehrt.) Arm 1978a,§2,5,§2,7)
Schw I 95
LewisVsVs: Lewis will, anders als andere Vertreter der Universalientheorie, gar nicht erklären, was es heißt oder woran es liegt, dass Dinge die Eigenschaften haben, die sie haben. Erklärung/Lewis: bei richtigen Erklärungen ist von Elementschaft nicht die Rede. (1997c,1980b). Es kann aber keine allgemeine Erklärung des Habens von Eigenschaften oder von Prädikation geben! Weil in der Erklärung wieder Prädikate vorkommen müssen, wäre sie zirkulär. Daher ist „Haben einer Eigenschaft“ keine Relation. Aber mehr kann man auch nicht darüber sagen. (2002a,6,1983c:20 24,1998b,219). Bsp „A ist F“ sei generell wahr, weil A in der und der Beziehung zur Eigenschaft F steht: hier müsste „A steht in der und der Beziehung zur Eigenschaft F“ wiederum wahr sein, weil A und F in der und der Beziehung zur Relation „in der und der Beziehung stehen“ stehen usw.

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
VsRamseyVsRamsey Verschiedene Vs Prosatztheorie Horwich I 344
Zitat/VsProsatz Theorie/Camp, Grover, Belnap/VsCGB: man wirft der Prosatz Theorie vor, Fälle zu ignorieren, wo Wahrheit von Zitaten, d.h. Namen von Sätzen ausgesagt wird. Bsp (27) „Schnee ist weiß“ ist wahr.
CGB: wir könnten hier mit Ramsey sagen, dass (27) einfach bedeutet, dass Schnee weiß ist.
CGBVsRamsey: das verschleiert wichtige pragmatische Merkmale des Beispiels. Sie werden deutlicher, wenn wir eine fremdsprachige Übersetzung heranziehen. Bsp
(28) If „Schnee ist weiß“ is true, then…
Warum (28) anstatt von
If it’s true that snow is white, then
Oder
If snow is white, then…
CGB: hier gibt es mehrer mögliche Gründe. Es kann sein, dass wir deutlich machen wollen, dass der Originalsatz auf Deutsch geäußert wurde. Oder es könnte sein, dass es keine elegante Übersetzung gibt, oder wir kennen die Grammatik des Deutschen nicht gut genug. Oder Bsp „Schnee ist weiß „muss wahr sein, weil Fritz es gesagt hat und alles was Fritz sagt, ist wahr.
I 345
Angenommen, Englisch* hat eine Möglichkeit, einen Satz formal zu präsentieren: Bsp „Betrachte __“ („consider).
(29) Betrachte: Schnee ist weiß. Das ist wahr.
CGB: warum soll das nicht genauso funktionieren wie „Schnee ist weiß ist wahr“ in normalem Englisch?
VsCGB: man könnte einwenden, dass damit eine Referenz auf Sätze oder Ausdrücke verlangt wird, weil Anführungszeichen namenbildende Funktoren sind.
Anführungszeichen/CGB: wir weichen von dieser Darstellung ab! Anführungszeichen sind keine namen bildenden Funktoren. ((s) bei CGB nicht).
Zitat/CGB: sollte im normalen Englisch vielleicht nicht als Referenz auf Ausdrücke betrachtet werden. Aber das wollen wir hier nicht weiterverfolgen.
I 346
VsCGB: man hat der Prosatz Theorie Tunnelblick vorgeworfen: Vielleicht haben wir bestimmte, grammatisch ähnliche Konstruktionen übersehen? Bsp (30) John: es gibt sieben beinige Hunde
Mary: das ist überraschend, aber wahr.
(31) John: das Sein von Wissen ist das Wissen von Sein
Mary: das ist tiefgründig und es ist wahr.
Ad (30): natürlich ist die erste Hälfte, „das ist überraschend“ in keiner Weise prosentential. Es ist eine Charakterisierung!
VsCGB: Ad (31) „ist tiefgründig“ drückt eine Eigenschaft aus, die Mary dem Satz zuschreibt. Warum sollte man „wahr“ nicht in der gleichen Weise auffassen?
CGB: es liegt nahe, „das“ hier als auf einen Satz referierend aufzufassen. Aber das würde die Sache komplizierter machen, weil wir dann „das“ und „es“ unterschiedlich behandeln müssten in „das ist wahr“ und „es ist wahr“.
CGBVsVs: 1. es ist einfach nicht wahr, dass das „das“ in „das ist überraschend“ auf eine Äußerung referiert (in dem Sinn dessen, was gesagt wurde, bzw. eine Proposition).
Was ist hier überraschend? Tatsachen, Ereignisse oder Zustände (states of affairs).
Aussage/Überraschung/CGB: eine Aussage kann nur als Akt überraschend sein.
I 347
Das Überraschende an der Aussage ist die berichtete Tatsache. ((s) Aber dann doch der Inhalt eher als der Akt des Aussagens.)
CGBVs(s): es ist nicht die Tatsache, dass es sieben beinige Hunde gibt, die in (30) als wahr behauptet wird, denn diese Tatsache kann nicht wahr sein!
Proposition/CGB: (ad (31) Propositionen sind nicht tiefgründig. Tiefgründig können Akte sein. Bsp Einsichten oder Gedanken.
Wahrheit/Akt/Handlung/Aussage/CGB: aber Aussagen im Handlungssinn sind nicht das, was man wahr nennt. ((s) siehe auch StrawsonVsAustin, dito).
Referenz/Prosatz/CGB: selbst wenn wir Bsp „das ist überraschend, aber es ist wahr“ als referierend ansehen, referieren die beiden Teile nicht auf dieselbe Sache! Und dann ist die Theorie nicht mehr ökonomisch.
Referenz/Prosatz Theorie/CGB: gibt es vielleicht andere Fälle, wo es plausibel ist, dass ein Pronomen auf eine Proposition referiert? Bsp
(32) John: Einige Hunde fressen Gras.
Mary: Das glaubst Du, aber es ist nicht wahr.
Proposition: wird oft als Träger von Wahrheit aufgefaßt, und als Glaubensobjekt. (CGBVs).
I 348
Allerdings, wenn „das“ hier als referierendes Pronomen aufgefaßt wird, dann muss der Referent eine Proposition sein. CGBVs: wir können „das glaubst du“ auch anders auffassen: als prosententiale Anapher (wie oben bei Bsp „das ist falsch“, mit vorgeschaltetem Negations Präfix). Dann haben wir keine pronominale Referenz.
Pointe: es geht darum, dass keine Eigenschaft zugeschrieben wird. Wahrheit ist keine Eigenschaft.
VsCGB: anderer Einwand: es sei ebenso ein „Tunnelblick“, dass wir nur „das ist wahr“ aber nicht Bsp „das ist richtig“ im Blick haben. Oder das Bsp „übertrieben“ von Austin.
Bsp ein Kind sagt
Ich habe 15 Klötze
Das ist richtig.
I 349
Frage: sollte das (und Bsp „Das ist eine Übertreibung!“) prosentential aufgefaßt werden? CGBVsVs: „das ist richtig“ ist hier die Feststellung, dass das Kind richtig gezählt hat, dass es etwas richtig ausgeführt hat. Manchmal kann sich das überlappen mit der Feststellung, dass eine Äußerung wahr ist. Das Überlappen muss es geben, weil es keine klare Grenze zwischen Sprachlernen und Sprachgebrauch gibt.
I 349
Anapher/Prosatz Theorie/VsCGB: könnte man nicht den Prosatz doch aufsplitten und das einzelne „das“ als Anapher nehmen? CGBVsVs: dann müsste man auch „ist wahr“ abspalten und nicht mehr als referierend, sondern als charakterisierend auffassen ((s) Und damit als eigenschafts zuschreibend).
CGBVs: dann müssten wir unsere These aufgeben, dass Rede über Wahrheit vollkommen verständlich ist ohne „Träger von Wahrheit“ oder „Wahrheits Charakteristik“.
Außerdem:
Referenz/CGB: es ist bekannt, dass nicht jede Nominalisierung referierend sein muss ((s) Bsp Einhorn).
Prädikation/CGB: auch muss nicht jede Prädikation charakterisierend sein.

göttliche Perspektive//außen/PutnamVsGottesstandpunkt/Rorty: Putnam amüsiert sich wie James und Dewey, über solche Versuche.
Rorty: er hat aber ein Problem, wenn es um PutnamVsDisquotationalismus geht: dieser riecht ihm zu reduktionistisch, zu positivistisch, zu „behavioristisch“ (transzendentaler Skinnerismus“).
Wahrheit/Putnam: wenn ein Philosoph sagt, Wahrheit sei etwas anderes als Elektrizität weil es wohl Raum für eine Theorie der Elektrizität aber keinen für eine WT gebe,
I 456
und dass die Kenntnis der WB alles sei, was man über Wahrheit wissen könnte, dann leugnet er, dass Wahrheit eine Eigenschaft ist. Damit gibt es dann auch keine Eigenschaft der Korrektheit oder Richtigkeit ((s) >Deflationismus, PutnamVsDeflationismus, PutnamVsGrover.) PutnamVs: das heißt zu leugnen, dass unsere Gedanken Gedanken sind und unsere Behauptungen Behauptungen.
Theorie/Existenz/Reduktion/Putnam/Rorty: Putnam nimmt hier an, dass der einzige Grund dafür zu leugnen, dass man eine Theorie für ein X braucht, ist, zu sagen, dass das X „nichts als Y“ sei ((s) eliminativer Reduktionismus).
PutnamVsDavidson: Davidson muss zeigen, dass Behauptungen auf Geräusche reduziert werden können. Dann müsste der Feldlinguist Handlungen auf Bewegungen reduzieren.
Davidson/Rorty: aber dieser sagt nicht, dass Behauptungen nichts als Geräusche seien.
Statt dessen:
Wahrheit/Erklärung/Davidson: anders als Elektrizität ist Wahrheit keine Erklärung für etwas. ((s) Ein Phänomen wird nicht dadurch erklärt, dass ein Satz, der es behauptet, wahr ist).





Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
VsRamseyVsRamsey Russell Vs Quine, W.V.O. Prior I 39
verzweigte Typentheorie/VTT/Prior: erste Auflage Principia Mathematica: hier heißt es noch nicht, dass Quantifikation über Nichtsubstantive (non nominal) illegitim ist, oder dass sie nur scheinbar nicht nominal sind. (Nicht über Namen?) sondern nur, dass man sie vorsichtig behandeln muss.
I 40
Die VTT war schon in der ersten Auflage eingearbeitet. (Sonderzeichen) (Die "einfache TT" ist dagegen wenig mehr als eine gewisse Sensitivität gegenüber der Syntax.)
Prädikat: macht einen Satz aus einem Substantiv. Bsp "φ" ist ein Verb, das den Satz "φx" formt.
Es wird aber keinen Satz bilden, wenn ein Verb einem anderen Verb hinzugefügt wird. "φφ" .
Verzweigte/Verzweigung: kommt herein, wenn Ausdrücke einen Satz aus einem einzelnen Namen bilden. Hier müssen wir unterscheiden, ob quantifizierende Ausdrücke derselben Art vorkommen.
Bsp "__ hat alle Eigenschaften eines großen Feldherrn".
logische Form: "Für alle φ, wenn (für alle x, wenn x ein großer Feldherr ist, dann φx) dann φ__".
∏φ∏xCψxφx" (C: Konditional, ψ: Feldherr,∏:für alle gilt ).
Einfacheres Bsp "__ hat die eine oder andere Eigenschaft"
logische Form: "Für ein φ,φ __"
"∑φφ". (∑: es gibt ein)
Ordnung/Typ: hier kann man sagen, obwohl das Prädikat vom selben Typ ist, ist es doch von verschiedener Ordnung.
Weil dieses "φ" eine interne Quantifikation von "φ’s" hat.
VTT: nicht nur verschiedene Typen, sondern auch verschiedene "Ordnungen" sollten von verschiedenen Symbolen dargestellt werden.
D.h. wenn wir z.B. "f" für eine prädikative Funktion über Individuen" (also als einstelliges Prädikat) eingeführt haben, dürfen wir nicht non prädikative Funktionen für "f" in Theoremen einsetzen.
Bsp "Wenn es keine Tatsachen über ein bestimmtes Individuum gibt..."
"wenn für alle φ, nicht φx, dann gibt es auch nicht diese Tatsache über x: dass es keine Tatsache über x gibt. d.h. wenn es wahr ist, dass es keine Tatsachen über x gibt, dann kann es nicht wahr sein. D.h. wenn es wahr ist, dass es keine Tatsachen über x gibt, dann ist es falsch, dass es diese Tatsache gibt.
Symbolisch:
1. C∏φNφxNψx.
I 41
"Wenn für alle φ nicht φ, dann nicht ψx" (wobei "ψ" für irgendein Prädikat stehen kann). Daher, durch Einsetzen von "N" für "": 2. C∏φNφxN∏φNφx
Daher, durch Einsetzen und reductio ad absurdum: CCpNpNp (was seine eigene Falschheit imliziert, ist falsch),
3. C∏φNφx.
Der Schritt von 1 zu 2 ist eine unzulässige Substitution nach der VTT.
Satz/VTT/Prior: die gleiche Einschränkung muss für Sätze (d.h. "nullstellige Prädikate", Propositionen) gemacht werden.
Damit wird das wohlbekannte alte Argument verhindert:
Bsp wenn alles falsch wäre, dann wäre eins dieser falschen Ding dies: dass alles falsch ist. Daher kann es nicht der Fall sein, dass alles falsch ist.
logische Form:
1. C∏pNpNq
durch Einsetzen:
2. C∏pNpNPpNp
und so durch CCpNpNp (reductio ad absurdum?)
3. N∏pNp,
VTT: das wird jetzt blockiert durch die Überlegung, dass "∏pNp" keine Proposition "derselben Ordnung" ist, wie das "p" das in ihr selbst vorkommt. Und damit auch nicht von derselben Ordnung, wie das "q" was aus ihr durch Instantiation folgt, und so kann es nicht für "q" eingesetzt werden, um von 1 nach 2 zu gelangen.
RussellVsQuine/Prior: hier werden Propositionen und Prädikate "höherer Ordnung" nicht völlig ausgeschlossen, wie bei Quine. sie werden bloß als von anderer "Ordnung" behandelt.
VsVTT: es gab Probleme mit einigen grundlegenden mathematischen Formen, die nicht mehr gebildet werden konnten, und so führen Russell und Whitehead das Reduzibilitätsaxiom ein.
Dagegen wurde in den 20er Jahren wiederum eine vereinfachte Typentheorie vorgeschlagen.
Typentheorie/Ramsey: war einer der frühen Verfechter einer Vereinfachung.
Wittgenstein/Tractatus/Ramsey: These: Allquantifikation und Existenzquantifikation sind beides lange Konjunktionen oder Disjunktionen von Einzelsätzen (singulären Sätzen).
Bsp "Für einige p,p": Entweder Gras ist grün oder der Himmel ist rosa, oder 2 + 2 = 4 usw.". (>Wessel: KNF,ANF, konjunktive und adjunktive Normalform).
Propositionen/Wittgenstein/Ramsey: egal von welcher "Ordnung" sind immer Wahrheitsfunktionen von Einzelsätzen.
VTTVsRamsey/VsWittgenstein: solche Konjunktionen und Disjunktionen müssten nicht nur unendlich lang sein, sondern die von höherer Ordnung müssten sich auch selbst enthalten!
Bsp "Für einige p.p" müsste als Disjunktion geschrieben werden, von der "Für einige p,p" selbst ein teil ist, das wiederum einen Teil enthalten müssten, ...usw.
RamseyVsVs: die verschiedenen Ebenen, die hier auftreten sind nur Unterschiede der Zeichen: nicht nur zwischen "Für einige p, p" und "Für einige φ,φ" sondern auch zwischen
"p und p" und "p oder p" und sogar das einfache "p" sind nur verschiedene Zeichen!
Daher muss die ausgedrückte Proposition nicht sich selbst enthalten!

Russell I
B. Russell/A.N. Whitehead
Principia Mathematica Frankfurt 1986

Russell II
B. Russell
Das ABC der Relativitätstheorie Frankfurt 1989

Russell IV
B. Russell
Probleme der Philosophie Frankfurt 1967

Russell VI
B. Russell
Die Philosophie des logischen Atomismus
In
Eigennamen, U. Wolf (Hg) Frankfurt 1993

Russell VII
B. Russell
On the Nature of Truth and Falsehood, in: B. Russell, The Problems of Philosophy, Oxford 1912 - Dt. "Wahrheit und Falschheit"
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996

Pri I
A. Prior
Objects of thought Oxford 1971

Pri II
Arthur N. Prior
Papers on Time and Tense 2nd Edition Oxford 2003
VsRamseyVsRamsey Fraassen Vs Ramsey, F. P. I 54
FraassenVssyntaktischer Ansatz: all das war ein Fehler: die empirische Bedeutung (Menge der Beobachtungskonsequenzen) einer Theorie kann nicht in dieser syntaktischen Weise isoliert werden. Wenn das möglich wäre, würde T/E dasselbe sagen, wie T darüber, was beobachtbar ist und die das Beobachtete sich verhält, und nichts sonst. Unbeobachtbares/Fraassen: wird sich aber vom Beobachtbaren darin unterscheiden, dass es systematisch die Charakteristika des Beobachteten entbehrt.
Unbeobachtbarkeit/Fraassen: solange wir Negation nicht verbieten, können wir in einer Beobachtungssprache ausdrücken, dass etwas unbeobachtbar ist. Und bis zu einem gewissen Grad sogar, wie diese unbeobachteten Entitäten sind. Bsp
Unbeobachtbares/Kopenhagener Deutung/Beobachtungssprache: sagt, dass es Dinge gibt, die manchmal eine bestimmte Position haben und manchmal nicht.
Pointe/Fraassen: diese Konsequenz habe ich gerade ausgedrückt, ohne einen einzigen TT zu gebrauchen.
I 55
PhilosophieVssyntaktischer Ansatz: Philosophen hielten ihn eher für zu breit: viele Theorien T sind so, dass T/E tautologisch ist. Solche Theorien leiten ihre empirische Bedeutung wahrscheinlich von den Beobachtungskonsequenzen zusammen mit anderen Theorien oder empirischen Hypothesen ab.
I 56
syntaktisch/FraassenVssyntaktischer Ansatz: die syntaktisch definierten Relationen sind einfach die falschen! Der größte Fehler des syntaktischen Ansatzes war die Konzentration auf irrelevante technische Fragen: FraassenVsRamsey/FraassenVsCarnap/FraassenVsCraig: solche Dinge wie Ramsey-Satz, Carnap-Konditional, Craigs Theorem, „Reduktionssatz“, „empirische Sprache“ , theoretische Termini (TT) „Axiomatisierbarkeit im beschränkten Vokabular“ waren alles selbstverursachte Probleme! Sie sind philosophisch nicht wichtig!
FraassenVsRamsey-Satz.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980
VsRamseyVsRamsey Tarski Vs Ramsey, F. P. EMD II 367
Wahrheitstheorie/WT/Ramsey/Tarski/Kripke: beides, die Wahrheitstheorie und die explizite Wahrheitsdefinition dieses Abschnitts erinnern formal stark an Ramseys berühmte Theorie die TarskiVsRamsey zurückwies. Es ist das Scheitern dieser Theorie die Tarski sagen ließ: Der Versuch, eine korrekte semantische Definition des Ausdrucks "wahrer Satz" zu geben, stößt auf sehr reale Schwierigkeiten. Kripke: was immer diese Schwierigkeiten sein mögen, sie können mit substitutionaler Quantifikation und der Formel Q(p,a) gelöst werden.(1)


1. Saul A. Kripke, "Is there a problem with substitutional quantification?" in: G. Evans/J. McDowell (eds.) Truth and Meaning, Oxford 1976

Tarski I
A. Tarski
Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Evans I
Gareth Evans
"The Causal Theory of Names", in: Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol. 47 (1973) 187-208
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Evans II
Gareth Evans
"Semantic Structure and Logical Form"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Evans III
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989
VsRamseyVsRamsey Wittgenstein Vs Ramsey, F. P. II 332
Russell/Ramsey/Wittgenstein: die beiden glaubten, man könne in irgend einem Sinne die Logik auf die mögliche Existenz bestimmter Entitäten vorbereiten, man könne ein System konstruieren, um die Resultate der Analyse willkommen zu heißen. WittgensteinVsRussell/WittgensteinVsRamsey: die Konstruktion einer Relation hängt nicht davon ab, dass man ein Phänomen findet. Die Entdeckung eines Wort Spiels ist etwas anderes als die Entdeckung einer Tatsache.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960
VsRamseyVsRamsey Grover Vs Ramsey, F. P. Horwich I 319
VsRedundanztheorie/VsRamsey/Camp, Grover, Belnap/CGB/Grover: die ersten zwei Einwände gehen davon aus, dass die Datenbasis zu schmal ist, d.h. dass es Fälle gibt, die die Theorie nicht abdeckt. (Siehe Redundanztheorie).
I 320
1.
Index-Wörter: (Hier: Wiederholung von Indizes): (14) John: ich bin habgierig – Mary: das ist wahr
Problem: hier keine bloße Wiederholung, sonst würde sie sagen „ich bin,...“
Problem: für solche Fälle gibt es kein allgemeines Schema.
2.
Modifikation: hier ist eine Übersetzung gar nicht möglich: (hier mit indirekter Referenz und Quantifikation):
(15) Jedes Ding, das Mark sagte, könnte wahr sein
Problem: hier gibt es kein Verb für „könnte“. Ähnlich:
(16) Etwas das Charlie gesagt hat, ist entweder wahr oder nicht wahr.
(17) Alles was Judith gesagt hat, war damals wahr, aber nichts davon ist heute noch wahr.
Natürlich kann man versuchen:
(15’) (p) Mark sagte dass p > es könnte der Fall sein, dass p)
oder
(15’) (p)(Mark sagte, dass p > dass p könnte bestehen)
Vs: „der Fall sein“ und „bestehen“ sind Varianten von „wahr sein“. Damit würde die Redundanztheorie zu einer Trivialität. In diesem Fall wäre Ramseys „direkte“ Theorie falsch.
CGBVsRamsey: wir verbessern die Redundanztheorie, indem wir für die Zielsprache nicht nur propositionale Quantifikation zulassen, sondern auch ein unbestimmtes Feld von Verknüpfungen, wie M (für „might“), „P“ (für past tense) „~“ für Negation usw.
I 321
Wobei der Leser angenommen haben dürfte, dass wir die Negation schon längst eingeführt haben. Aber das stimmt nicht. Dann: (16’) (p) (Mark sagte, dass p > Mp)
(17’) (Ep)(Charlie sagte dass p & (p v ~p))
(17’) (p)(Judith sagte, dass p > (Pp & ~p))
Redundanztheorie/Ramsey/CGB: es ist diese, durch die obigen Verknüpfungen und propositionale Quantifikation angereicherte Variante der Theorie von Ramsey, die wir ab jetzt Redundanztheorie nennen (>Terminologie/Grover) . Die These ist, dass „wahr“ damit überflüssig wird. These damit können Übersetzungen im Ramseyschen Sinn immer gefunden werden.
VsRedundanztheorie/VsRamsey:
3.
„über“/aboutness/ Akkuratheit der Übersetzung/CGB: manche Autoren: wenden ein, dass „Schnee ist weiß“ über Schnee und „Dass Schnee weiß ist, ist wahr“ über die Proposition ist. Und dass daher die Übersetzung überhaupt fehlschlägt.
CGB: das involviert das Paradox der Analyse. Wir gehen nicht direkt darauf ein. ((s) Paradox der Analyse, hier: man müsste sich schon dümmer anstellen als man ist, würde man nicht erkennen, dass beide Sätze über Schnee sind, um das Problem überhaupt benennen zu können (wie es die Gegner tun) muss man es schon gelöst haben.)
4.
PragmatismusVsRedundanztheorie: selbst wenn die Übersetzung den behaupteten Inhalt bewahrt, vernachlässigt sie andere Merkmale, die erhalten bleiben sollten. Wiederholungsfall: Bsp
(3) Mary: Schnee ist weiß. John: das ist wahr.
(3’) Mary: Schnee ist weiß. John: Schnee ist weiß.
Soll das eine gute Übersetzung sein?
I 322
Strawson: „wahr“ und „nicht wahr“ haben ihre eigenen Jobs zu tun! Prosatz/Pronomen/Anapher/“wahr“/CGB: „das ist wahr“ setzt voraus, dass es ein Antezedens gibt. Aber das ist bei Ramseys Übersetzung (3’) noch nicht berücksichtigt. Also schlägt Ramseys Übersetzung in pragmatischer Hinsicht fehl.
VsPropositionale Quantifikation/VsRedundanztheorie/VsRamsey/CGB:
4.
Redundanz: um welchen Preis? Die pQ ist mysteriös: sie stimmt nicht mit der Alltagssprache überein. Es wird nicht gezeigt, dass „ist wahr“ im Deutschen überflüssig ist, sondern nur in einer kuriosen ad hoc Erweiterung.
5.
Grammatik: (von Ramsey schon vorweggenommen): Variablen brauchen Prädikate, die mit ihnen verbunden sind, selbst wenn diese Variablen Satz Position einnehmen.
CGBVsRamsey: leider ist Ramseys Antwort nicht überzeugend.
Ramsey: (s.o.) „p“ enthält schon ein (variables) Verb. Die allgemeine Satzform können wir hier als aRb annehmen, dann
I 232
(a)(R)(b): wenn er aRb sagt, dann aRb). Hier wäre „ist wahr“ eine überflüssige Hinzufügung.
CGBVsRamsey: wir müssen von einer unendlichen Anzahl verschiedener Satzformen ausgehen ((s) >Gibt es unendlich viele mögliche Sätze?).
Redundanztheorie/CGB: das muss uns aber nicht beunruhigen.
1. propositionale Quantifikation kann formal und informell ordentlich aufgestellt werden.
2. Variablen, die Sätze als Substituenden nehmen, brauchen kein Verb, das mit ihnen verbunden ist. Dass es so wäre, ist ein natürlicher Irrtum, der ungefähr folgendermaßen geht:
Bsp (4’) (p)(John sagt p > p).
Wenn wir Pronomen gebrauchen, die die gebundene Variable einfachen:
Für jeden Satz, wenn John es sagte, dann es.
Heidelberger: (1968): solche Sätze haben kein wesentliches Prädikat!
Lösung/Ramsey:
(4’) Für jeden Satz, wenn John sagte, dass er wahr ist, dann ist er wahr.
W-Prädikat/CGB: „T“: gelesen: „ist wahr“.
(4’) (p)(John sagte dass Tp > Tp)
Problem: weil „T“ ein Prädikat ist, und „Tp“ ein Satz, muss „p“ ein Term der Sprache sein, d.h. es muss eine Nominal Position einnehmen. D.h. dass die Quantoren Individuenvariablen binden (einer bestimmten Art), und nicht Variablen über Sätze.
I 335
Verschwindens Fälle/Prosatz: einige von ihnen können als Übersetzung in Ramsey Sprache aufgefasst werden. Def Ramsey-Sprache/CGB/(s): Sprache, in der “wahr” gänzlich überflüssig ist.
Englisch*/CGBVsRamsey: dient der besseren Erklärung. Bsp
(26) Es ist wahr, dass Schnee weiß ist, aber in Pittsburgh sieht er selten weiß aus.
(27) Es ist wahr, dass es ungerechtfertigte Gewalt durch die IRA gab, aber es ist nicht wahr, dass keine ihrer Aktionen gerechtfertigt wäre.
W-Prädikat/CGB: dient in (25) und (26) dazu, einen Punkt zuzugestehen, um danach durch ein „aber“ festzustellen, dass nicht zu viel Gewicht darauf gelegt werden sollte.
I 336
Englisch*: Bsp (26’) Es gab ungerechtfertigte Gewalt durch die IRA ,das ist wahr, aber es ist nicht wahr dass keine ihrer Aktionen gerechtfertigt wäre.
Das sind alles Verschwindens-Fälle.
I 342
VsProssatz-Theorie/unechte Einwände/CGB:
I 343
Index Wörter: Faulheits Prosätze beziehen sich auf ihr Antezedens. Daher muss die Theorie noch verfeinert werden, wenn es um indexikalische Äußerungen geht. Sonst Bsp John: „Ich bin faul“: Mary: „das ist wahr“ - soll nicht heißen, dass Mary meint „Ich (Mary) bin faul“. CGB: aber das ist ein allgemeines Problem. das nicht nur bei Rede über Wahrheit auftritt: Bsp
John: mein Sohn hat eine Warze auf der Nase. Bill: er ist das Abbild seines Vaters.
Bsp
Lucille: Du tanzt gut. Fred: das ist mir neu.
Pragmatik/CGBVsRamsey: unser Ansatz stellt sie richtig dar, insbesondere, weil wir „Plagiate“ ausschließen. Ramseys Theorie tut das nicht.
I 344
Zitat/VsProsatz Theorie/VsCGB: man wirft der Prosatz Theorie vor, Fälle zu ignorieren, wo Wahrheit von Zitaten, d.h. Namen von Sätzen ausgesagt wird. Bsp (27) „Schnee ist weiß“ ist wahr.
CGB: wir könnten hier mit Ramsey sagen, dass (27) einfach bedeutet, dass Schnee weiß ist.
CGBVsRamsey: das verschleiert wichtige pragmatische Merkmale des Beispiels. Sie werden deutlicher, wenn wir eine fremdsprachige Übersetzung heranziehen. Bsp
(28) If „Schnee ist weiß“ is true, then...
Warum (28) anstatt von
If it’s true that snow is white, then
Oder
If snow is white, then…
CGB: hier gibt es mehrere mögliche Gründe. Es kann sein, dass wir deutlich machen wollen, dass der Originalsatz auf Deutsch geäußert wurde. Oder es könnte sein, dass es keine elegante Übersetzung gibt, oder wir kennen die Grammatik des Deutschen nicht gut genug. Oder Bsp „Schnee ist weiß „muss wahr sein, weil Fritz es gesagt hat und alles was Fritz sagt, ist wahr.
I 345
Angenommen, Englisch* hat eine Möglichkeit, eine Satz formal zu präsentieren: Bsp „Betrachte __“ („consider).
(29) Betrachte: Schnee ist weiß. Das ist wahr.
CGB: warum soll das nicht genauso funktionieren wie „Schnee ist weiß ist wahr“ in normalem Englisch?
VsCGB: man könnte einwenden, dass damit eine Referenz auf Sätze oder Ausdrücke verlangt wird, weil Anführungszeichen namenbildende Funktoren sind.
Anführungszeichen/CGB: wir weichen von dieser Darstellung ab! Anführungszeichen sind keine namenbildenden Funktoren.
I 353
propositionale Variable/Ramsey: belegt Satzposition. (Quantifikation über Propositionen). CGBVsRamsey: solche Variablen haben prosententialen Charakter. Daher sollten sie nicht mit einem W Pädikat verbunden werden. ((s) Sonst kommt „wahr“ doppelt vor).
W-Prädikat/Ramsey/Redundanztheorie/CGB: damit wird die alte Frage beantwortet, ob eine Ramsey Sprache ein W-Prädikat enthalten muss: s.u.
Unsere Strategie ist zu zeigen, wie Formeln in Englisch* gelesen werden können, wo es kein separierbares W-Prädikat gibt. Bsp
(4’) Für jede Proposition, wenn John sagt, dass sie wahr ist, dann ist sie wahr.
CGB: in diesem Fall leisten propositionale Variablen und quantifikatorische Prosätze dieselbe Arbeit. Beide belegen Satz-Position und haben die Quer-Referenz, die von ihnen verlangt wird.
Pointe: (4’) ist genau der Kandidat für eine normale englische Übersetzung von (4’).
Problem: das könnte dazu verleiten zu glauben, dass eine Ramsey Sprache ein W-Prädikat braucht, wie in
(4’) (p)(John sagte dass Tp > Tp). ((s) Dann kommt implizit „wahr“ zweimal vor).
I 354
Aber da (4’) perfektes Englisch ist, gibt es keinen Grund anzunehmen, dass das W-Prädikat damit wieder eingeführt wird. Oder dass es ein separates gebundenes „es“ (sie) enthält.

Grover I
D. L. Grover
Joseph L. Camp
Nuel D. Belnap,
"A Prosentential Theory of Truth", Philosophical Studies, 27 (1975) pp. 73-125
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
VsRamseyVsRamsey Austin Vs Redundanztheorie I 19
AustinVsRedundanztheorie: eine Aussage hat noch andere Funktionen, als nur wahr oder falsch zu sein. Aussagen, nicht Sätze (wie bei Tarski) sind Kandidaten für die Prädikate "wahr" und "falsch". "Ist wahr" beschreibt eine befriedigende Beziehung zwischen Worten und Welt. (StrawsonVs).
I 234
AustinVsRedundanztheorie: es ist behauptet worden, daß zu sagen, daß eine Behauptung wahr ist, keine weitere Behauptung ist. Sie sei logisch überflüssig. Austin: das stimmt aber nicht. DAdA bezieht sich auf die Welt außer dAdA. Das heißt, auf alles außer dieser Aussage selbst! DAdAW bezieht sich auf die Welt einschließlich dAdA, obgleich die Aussage selbst, also dAdAW wiederum ausgenommen ist! DadAW ist überhaupt nur dann angebracht, wenn man sich vorstellt, daß dAdA bereits gemacht und verifiziert ist.
I 236
AustinVsRedundanztheorie: eine Aussage, die besagt, daß sie selbst wahr ist, ist genauso absurd, wie eine des Inhalts, daß sie selbst falsch ist! Hierarchiebildung ist auch keine Lösung.
Strawson II 263
AustinVsRedundanztheorie: AustinVsRamsey und StrawsonVsRamsey: wir widersprechen der These, dass der Ausdruck "ist wahr" logisch überflüssig sei. "Wahr" hat eigene Aufgaben. Wenn wir es verwenden, behaupten wir nicht einfach, dass etwas so ist, wir behaupten es so, wie wir es nicht könnten, wenn nicht bestimmte Bedingungen erfüllt wären. Wir können dabei auch etwas einräumen, bestreiten, bestätigen usw. StrawsonVsAustin: das bedeutet aber nicht die Annahme der These, dass wir durch die Verwendung von "wahr" etwas über eine Aussage behaupten. Es ist überhaupt keine neue Behauptung!
II 265
Durch Nachschauen ((s) durch Zeigen) kann man auch ohne performativen Gebrauch von "wahr" feststellen, ob eine Aussage wahr ist. Bsp jemand berichtet, "er sah, dass die Aussage wahr war". Was berichtet er? Er berichtet, dass ich eine Katze auf der Matte gesehen habe. Aber nur unter bestimmten Umständen. Dazu gehört auch, dass man daher eine solche Aussage gehört hat.

Austin I
John L. Austin
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society, Supplementary Volume 24 (1950): 111 - 128
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Austin II
John L. Austin
Ein Plädoyer für Entschuldigungen
In
Linguistik und Philosophie, Grewendorf/Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Strawson I
Peter F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Strawson II
Peter F. Strawson
"Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit",
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Strawson III
Peter F. Strawson
"On Understanding the Structure of One’s Language"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Strawson IV
Peter F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Strawson V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Strawson VI
Peter F Strawson
Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Strawson VII
Peter F Strawson
"On Referring", in: Mind 59 (1950)
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993
VsRamseyVsRamsey Brandom Vs Redundanztheorie I 434
Bsp VsRedundanztheorie:»die Goldbachsche Vermutung ist wahr« .
I 438
Dieser Satz ist nicht vertauschbar mit »die Goldbachsche Vermutung«.((s) Aber letzteres ist gar kein Satz).VsRamsey. Bsp »alles, was das Orakel sagt, ist wahr« ist simpleren Redundanz- und Zitattilgungsansätzen nicht zugänglich.VsRedundanztheorie.
I 468
Brandom: "ist wahr" drückt einen prosatzbildenden Operator aus. Seine Syntax und Grammatik ist eine ganz andere als die eines Prädikats. So wie "niemand" nicht die nötige grammatische Form hat, eine Person herauszugreifen.(VsRedundanztheorie).

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Ramsey-Satz VsRamsey Versus I 56
FraassenVsRamsey-Satz/FraassenVsCarnap/FraassenVsCraig - VsTrennung Beobachtungssprache/Theoriesprache - irrelevante technische Fragen - Vssyntaktische Darstellung von Theorien - FraassenVsSprachabhängigkeit.
Theoriespr/Beobspr VsRamsey Versus Fraassen I 56
FraassenVsRamsey-Satz/FraassenVsCarnap/FraassenVsCraig - VsTrennung Beobachtuntungssprache/Theoriesprache - irrelevante technische Fragen - Vssyntaktische Darstellung von Theorien - FraassenVsSprachabhängigkeit.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
propos Quantifik. Grover, D. II 58
Propositionale Variablen/Quantifikation/Suppes/Heidelberger: (Heidelberger 1968, S 214): These: propositionale Variablen müssen entweder Namen von Propositionen, daß-Sätze oder Namen von Sätzen nehmen. HeidelbergerVsRamsey: (a propos Ramsey: "Tatsachen und Propositionen")
Ramsey: Bsp
Er hat immer recht:
Paraphrase:
(p)(wenn er behauptet p dann p). (s) ohne "daß"!)
HeidelbergerVsRamsey: es ist nicht klar, ob das letzte Vorkommnis von "p" innerhalb oder außerhalb der Reichweite des Allquantors fällt.
II 146
propositionale Quantifikation/sQ/Grover: These es gibt sie in der Alltagssprache (Englisch).
Prior: (1967) dito.
StrawsonVsPrior/StrawsonVsGrover: gibt es nicht in der Alltagssprache.
Variablen Grover, D. II 57
Grover: These: die Grammatik der Variablen im "philosophischen Englisch" ist determiniert durch die der Variablen in der formalen Sprache.
II 58
propositionale Variablen/Quantifikation/Suppes/Heidelberger: (Heidelberger 1968, S 214): These propositionale Variablen müssen entweder Namen von Propositionen, daß-Sätze oder Namen von Sätzen nehmen. HeidelbergerVsRamsey: (ad Ramsey: "Tatsachen und Propositionen")
Ramsey: Bsp
Er hat immer recht:
Paraphrase:
(p)(wenn er behauptet p dann p). (s) ohne "daß"!)
HeidelbergerVsRamsey: es ist nicht klar, ob das letzte Vorkommnis von "p" innerhalb oder außerhalb der Reichweite des Allquantors fällt.