Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Literatur
Aussagen Foucault II 115ff
Aussage/Foucault: auf den ersten Blick erscheint die Aussage als letztes, unzerlegbares Element, das isoliert werden kann und in ein Spiel mit anderen Elementen eintreten kann. Ein Punkt ohne Oberfläche. Problem: wenn die Aussage die elementare Einheit des Diskurses ist, worin besteht sie dann? Welches sind ihre unterscheidenden Züge? Welche Grenzen muss man ihr zuerkennen? Bsp Redundanztheorie: die Frage, ob in der Logik »A« und »es stimmt, dass A« austauschbar sind. Foucault: als Aussagen sind sie nicht äquivalent und nicht austauschbar. (FoucaultVsRedundanztheorie). Sie können sich im Plan des Diskurses nicht an der gleichen Stelle befinden.
Bsp kahler König: kann nur analysiert werden, wenn man in der Form einer einzigen Aussage zwei verschiedene Propositionen anerkennt, von denen jede für sich wahr oder falsch sein kann. (Strawson: Äußerung, Zeitpunkt).
Bsp »ich lüge«: kann nur wahr sein in einer Beziehung zu einer Behauptung auf niedrigerem Niveau.
Die Kriterien für die Identität einer Proposition gelten nicht für die Beschreibung der besonderen Einheit einer Aussage!
Aussage/Foucault: Bsp als Beispiel, was keine Aussage ist, könnte ich ein paar Buchstaben hinkritzeln? Bsp würden dagegen die Lettern in einer Setzerei vernünftigerweise als Aussagen betrachtet werden? Die beiden Beispiele sind nicht auf derselben Ebene.
Bsp Die Serie der Buchstaben Q W E R T Z auf einer Schreibmaschine ist keine Aussage. Dasselbe in einem Lehrbuch für das Maschinenschreiben aber sehr wohl!
Es wird also nicht eine reguläre sprachliche Konstellation für eine Aussage verlangen. Anderseits genügt auch nicht irgend eine materielle Ansammlung.
Aussage: Ist also eine Existenzfunktion, die den Zeichen eigen ist. Man findet keine strukturellen Einheitskriterien, aber eine Funktion! Diese Funktion ist keine Einheit.
Aussage: kann keinen eigenen Charakter haben, ist für eine adäquate Definition ungeeignet.

Foucault I
M. Foucault
Die Ordnung der Dinge. Eine Archäologie der Humanwissenschaften Frankfurt/M. 1994

Foucault II
Michel Foucault
Archäologie des Wissens Frankfurt/M. 1981
Bivalenz Dummett II 103
Bivalenz, Prinzip der/PdB/Wahrheit/Dummett: Das Prinzip der Bivalenz setzt den Begriff der Wahrheit schon voraus - und das ist transzendental im Fall von unentscheidbaren Sätzen. - Es geht über unsere Fähigkeit hinaus, zu erkennen, was eine Manifestation wäre.
II 103f
Unentscheidbarkeit/Anti-Realismus/Dummett: (ohne Bivalenz) Die Bedeutungstheorie wird dann nicht mehr rein beschreibend in Bezug auf unsere aktuale Praxis sein.
III (a) 17
Sinn/Frege: Erklärung des Sinns durch Wahrheitsbedingungen - Tractatus: dito: "Unter welchen Umständen"... DummettVsFrege/DummettVsWittgenstein: Dazu muss man aber bereits wissen, was die Aussage dass P wahr ist, bedeutet - Vs: wenn es dann heißt, P ist wahr bedeute dasselbe, wie P zu behaupten.
VsVs: dann muss man bereits wissen, welchen Sinn es hat, P zu behaupten! Das ist aber genau das, was erklärt werden sollte.
VsRedundanztheorie: Wir müssen sie entweder ergänzen (nicht bloß Bedeutung durch Behauptung und umgekehrt erklären), oder die Zweiwertigkeit aufgeben.

III (b) 74
Sinn/Bezug/Bivalenz/Dummett: Zweiwertigkeit: Problem: Nicht jeder Satz hat einen solchen Sinn, dass wir ihm im Prinzip, wenn er wahr ist, als wahr erkennen können (Bsp >Einhörner, >Goldbachsche Vermutung). - Aber Freges Argument hängt gar nicht von Zweiwertigkeit ab.
III (b) 76
Zweiwertigkeit sollte allerdings doch für Elementarsätze gelten: Wenn hier der semantische Wert die Extension ist, muss aber nicht entschieden werden können, ob das Prädikat zutrifft oder nicht - die Anwendung kann vielleicht nicht effektiv entschieden werden, aber das (undefinierte) Prädikat kann verstanden werden, ohne den Wahrheitswert zuteilen zu können. - Daher Unterscheidung von Sinn und semantischem Wert. >Semantischer Wert.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982
Korrespondenztheorie Searle III 163
Realismus/Searle: Realismus darf nicht mit der Korrespondenztheorie verwechselt werden. Der Realismus ist überhaupt keine Wahrheitstheorie und impliziert auch keine.
III 211
Korrespondenz/Searle: Wir brauchen ein Verb um die Vielfalt der Möglichkeiten zu nennen, wie Sätze sich auf Tatsachen beziehen. Und dieses Verb ist unter anderem »korrespondieren«. Korrespondenztheorie/Searle: Die Korrespondenztheorie ist kein Versuch »wahr« zu definieren.
III 211
Korrespondenztheorie/StrawsonVsAustin: Es gilt als ausgemacht, dass Strawson diese Debatte gewonnen hat. Strawson: Die Korrespondenztheorie muss nicht gereinigt, sie muss eliminiert werden.
III 212
Sie vermittelte uns ein falsches Bild vom Gebrauch des Wortes »wahr« und der Natur der Tatsachen: Dass Tatsachen eine Art komplexer Dinge oder Ereignisse oder Gruppen von Dingen seien und dass Wahrheit eine besondere Beziehung der Korrespondenz zwischen Aussagen und diesen nicht-sprachlichen Gebilden darstelle (geht auf die Abbildtheorie aus dem Tractatus zurück).
III 215
StrawsonVsKorrespondenztheorie: Sie stellt die falsche Behauptung auf, dass Tatsachen nicht-sprachliche Gebilde seien.
III 216
Def deflationistische Wahrheitstheorie/minimalistische Wahrheitstheorie: »wahr« ist keine Eigenschaft oder Relation. Der gesamte Inhalt des Begriffs der Wahrheit besteht in der Zitattilgung. Def Redundanztheorie: Es gibt keinen Unterschied zwischen den Aussagen »p« und »es ist wahr, dass p«. (SearleVsRedundanztheorie). >Redundanztheorie, >Deflationismus.
III 217
Diese beiden Theorien gelten in der Regel als mit der Korrespondenztheorie unvereinbar.
III 220
Korrespondenztheorie/Zitattilgung: Wegen der definitorischen Verbindungen zwischen Tatsache und wahrer Aussage kann es keine Unvereinbarkeit zwischen dem Korrespondenzkriterium der Wahrheit und dem Zitattilgungskriterium geben. Die Zitattilgung gibt einfach die Form dessen an, was jede Aussage wahr macht, einfach durch die Wiederholung der Aussage (Tarski). Wir brauchen nicht zusätzlich noch die Korrespondenz als Bestätigung.
Schleuderargument/slingshot Argument/Searle: Das Schleuderargument stammt ursprünglich von Frege, von Quine wurde es gegen die modale Logik verwendet, von Davidson gegen die Korrespondenztheorie wiederbelebt.
III 230
Schleuderargument: Wenn eine wahre Aussage einer Tatsache korrespondiert, dann korrespondiert sie jeden beliebigen Tatsache. Daher ist der Begriff der Korrespondenz vollständig leer. Bsp Endform: Die Aussage, dass Schnee weiß ist, korrespondiert der Tatsache, dass Gras grün ist. SearleVs: Das ist letztlich irrelevant. >Slingshot Argument.
III 235
Schleuderargument: Searle: Fazit: Es widerlegt nicht die Korrespondenztheorie.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Redundanztheorie Austin I 234
AustinVsRedundanztheorie: "die Aussage, dass A" (dAdA) bezieht sich auf die Welt außerhalb dAdA - d.h. etwas außerhalb dieser Aussage selbst. - dAdAW ("die Aussage, dass die Aussage wahr ist") bezieht auf die Welt einschließlich dAdA. - Das hat nur Sinn, wenn die Aussage bereits gemacht und verifiziert ist - die Beziehung zwischen dAdA und der Welt, deren Bestehen durch dAdAW behauptet wird, ist rein konventionell. - Eine Aussage, die von sich selbst sagt, dass sie wahr ist, ist genauso absurd wie die, die sagt, dass sie selbst falsch sei.

Austin I
John L. Austin
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society, Supplementary Volume 24 (1950): 111 - 128
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Austin II
John L. Austin
Ein Plädoyer für Entschuldigungen
In
Linguistik und Philosophie, Grewendorf/Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Redundanztheorie Black IV 152
Redundanztheorie/Tarski/BlackVsRedundanztheorie: hebt die Trennung von Objektsprache und Metasprache auf. - Beraubt Wahrheit ihrer Dignität.

Black I
Max Black
"Meaning and Intention: An Examination of Grice’s Views", New Literary History 4, (1972-1973), pp. 257-279
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, G. Meggle (Hg) Frankfurt/M 1979

Black II
M. Black
Sprache. Eine Einführung in die Linguistik München 1973

Black III
M. Black
The Prevalence of Humbug Ithaca/London 1983

Black IV
Max Black
"The Semantic Definition of Truth", Analysis 8 (1948) pp. 49-63
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994
Redundanztheorie Foucault II 115ff
Aussage/Foucault: auf den ersten Blick erscheint die Aussage als letztes, unzerlegbares Element, das isoliert werden kann und in ein Spiel mit anderen Elementen eintreten kann. Ein Punkt ohne Oberfläche. Problem: wenn die Aussage die elementare Einheit des Diskurses ist, worin besteht sie dann? Welches sind ihre unterscheidenden Züge? Welche Grenzen muss man ihr zuerkennen? Bsp Redundanztheorie: die Frage, ob in der Logik »A« und »es stimmt, dass A« austauschbar sind. Foucault: als Aussagen sind sie nicht äquivalent und nicht austauschbar. (FoucaultVsRedundanztheorie). Sie können sich im Plan des Diskurses nicht an der gleichen Stelle befinden.
Bsp Der gegenwärtige König von Frankreich ist kahl: kann nur analysiert werden, wenn man in der Form einer einzigen Aussage zwei verschiedene Propositionen anerkennt, von denen jede für sich wahr oder falsch sein kann. (Strawson: Äußerung, Zeitpunkt).
Bsp »ich lüge«: kann nur wahr sein in einer Beziehung zu einer Behauptung auf niedrigerem Niveau.
Die Kriterien für die Identität einer Proposition gelten nicht für die Beschreibung der besonderen Einheit einer Aussage!

Foucault I
M. Foucault
Die Ordnung der Dinge. Eine Archäologie der Humanwissenschaften Frankfurt/M. 1994

Foucault II
Michel Foucault
Archäologie des Wissens Frankfurt/M. 1981
Redundanztheorie Grover, D.L. Horwich I 319
VsRedundanztheorie/VsProsatz-Theorie/Camp, Grover, Belnap/CGB/Grover: Problem: Index-Wörter: John sagt: "Ich bin habgierig". Mary sagt: "Das ist wahr." Hier ist nicht eindeutig, ob es eine bloße Wiederholung ist. Problem: "Jedes Wort von Mary könnte wahr sein": Hier gibt es kein Verb für "könnte".
I 342
Redundanztheorie/Prosatz-Theorie/CGB: GroverVsRedundanztheorie/CGBVsRedundanztheorie: Die Prosatz-Theorie zeigt nicht, dass "wahr" redundant ist! Zumindest nicht, solange es in Prosätzen eingebunden ist, wohl aber, wenn es isoliert ist.
Grover, D. L.

Gro I D. Grover A Prosentential Theory of Thruth Princeton New Jersey 1992

Camp/Grover/Belnap
D. L. Grover, J. L. Camp, N. D. Belnap
Philosophical Studies 27 (1) 73 – 125 (1975)

Es wird auf externe Quellen verweisen.

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Redundanztheorie Logik-Texte Hoyningen-Huene II 56
Redundanztheorie/Hoyningen-Huene: Bsp "Das Haus ist schön" handelt von einem Haus - B."Es ist wahr, dass das Haus schön ist", handelt nicht von einem Haus, sondern von einer Aussage!(Hoyningen-HueneVsRedundanztheorie).
Re III 40
RedundanztheorieVsKorrespondenztheorie: bestreitet dass Wahrheit ein Prädikat ist. Wahrheit ist redundant, sagt sie, insofern die Prädizierung der Wahrheit von einer Aussage nicht mehr sagt als die Behauptung jener Aussage selbst. »es ist wahr, dass A« ist dasselbe wie »A«. Es bedarf keiner Wahrheitstheorie, denn so etwas wie Wahrheit gibt es nicht. Tarskis Sätze sind wahr, weil die rechte und linke Seite im wesentlichen identisch sind. Sie unterscheiden sich nur durch ihre Notation.
RedundanztheorieVsMetaphysisches Objekt - Wahrheit keine Eigenschaft- VsRedundanztheorie: "ist wahr" grammatisch erforderlich, Wahrheit mehr als Wiederholung: - Kraft, Allgemeinheit!
Wahrheit keine Eigenschaft - wahre Aussagen kein gemeinsames Charakteristikum! (Vs"Große Tatsache) - Wahrheitsprädikat fügt der Tatsache die Allgemeinheit hinzu.
Texte zur Logik
Me I Albert Menne Folgerichtig Denken Darmstadt 1988
HH II Hoyningen-Huene Formale Logik, Stuttgart 1998
Re III Stephen Read Philosophie der Logik Hamburg 1997
Sal IV Wesley C. Salmon Logik Stuttgart 1983
Sai V R.M.Sainsbury Paradoxien Stuttgart 2001
Redundanztheorie Meixner I 89
MeixnerVsRedundanztheorie: demgegenüber liefert die ontologische Standardanalyse eine weitere Entität: drei Namen statt zwei: außer Regensburg und Donau als drittes: "liegt an": das benötigte Universale. - ChisholmVs.

Mei I
U. Meixner
Einführung in die Ontologie Darmstadt 2004
Redundanztheorie Putnam Field IV 407
PutnamVsRedundanztheorie: die Redundanztheorie gibt keine Erklärung unseren Verstehens. >Verstehen/Putnam.
Harman II 430
Redundanztheorie: Wahrheit ist keine Eigenschaft. Vgl. >Deflationismus, >Disquotationalismus, >Zitattilgung.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Harman I
G. Harman
Moral Relativism and Moral Objectivity 1995

Harman II
Gilbert Harman
"Metaphysical Realism and Moral Relativism: Reflections on Hilary Putnam’s Reason, Truth and History" The Journal of Philosophy, 79 (1982) pp. 568-75
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Redundanztheorie Searle III 216
Def Redundanztheorie: Es gibt keinen Unterschied zwischen den Aussagen "p" und "es ist wahr, dass p". (SearleVsRedundanztheorie).
III 217
Diese beiden Theorien gelten in der Regel als mit der Korrespondenztheorie unvereinbar. >Korrespondenztheorie.
III 219
Zitattilgung/Searle: Die Zitattilgung sagt uns nur für jeden Einzelfall, was dasjenige ist, was Aussagen wahr macht. >Zitattilgung.
III 223
SearleVsRedundanztheorie: Die Illusion der Redundanz rührt daher, dass bei der Zitattilgung die linke Seite aussieht wie die rechte.
III 227
SearleVsRedundanztheorie: "Wahr" ist nicht redundant, wir brauchen ein metalinguistisches Prädikat zur Bewertung des Erfolges. >Metasprache.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Redundanztheorie Tugendhat I 252
Redundanztheorie/Tugendhat: in dem Ausdruck "p" (!) liegt gegenüber dem unvollständigen Ausdruck "dass p" ein Plus. - Es ist dieses Plus, dass in der Ergänzung durch "ist wahr" zum Ausdruck kommt. - Das ist überhaupt nicht trivial! Es wäre nur trivial, wenn man schon voraussetzt, dass man die Verwendung assertorischer Sätze bereits versteht - »wahr« ist eliminierbar - (Tugendhat pro Redundanztheorie).
I 266
TugendhatVsRedundanztheorie: wenn Wahrheit für die Bestimmung der Bedeutung eines Satzes (durch Wahrheitsbedingungen) notwendig ist, sollte "wahr" nicht eliminierbar sein.
I 315
Redundanztheorie/Tugendhat: setzt voraus, dass man den Unterschied zwischen ("es wird behauptet") "dass p" und "p" versteht.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992
Sprechakttheorie Austin Sprechakttheorie: Ausdrucksfunktion, Richtigkeit, Angemessenheit VsRedundanztheorie (p = "Es ist wahr dass p").
Husted III 240f
Sprechakttheorie/Austin: def lokutionärer Akt: Äußerungsakt - Bsp man gibt ein Beispiel für den sinnvollen Satz "Der Stier ist los" - perlokutionär: Wirkung mittels Äußerung - Bsp Warnung mit diesem Satz - illokutionär: man erschreckt damit die Hörer.
Husted III 245
zusätzlich: Gelingsbedingungen als "Plus" zur Äußerung: die Garantie, die der Sprecher übernimmt - > Brandom, Kontoführung.
Husted III 247
SprechakttheorieVsLogischer Positivismus: mehr als nur die zwei Funktionen 1. Beschreibung der Wirklichkeit, 2. Ausdruck von Emotionen - Sprechakte gehören zu keiner dieser beiden Kategorien.
Husted III 248
AustinVsWittgenstein: pro durchgehende Ähnlichkeit - Sprechakttheorie: zeigt hier ihre Stärke.

Austin I
John L. Austin
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society, Supplementary Volume 24 (1950): 111 - 128
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Austin II
John L. Austin
Ein Plädoyer für Entschuldigungen
In
Linguistik und Philosophie, Grewendorf/Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Husted I
Jörgen Husted
"Searle"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Husted II
Jörgen Husted
"Austin"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Husted III
Jörgen Husted
"John Langshaw Austin"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Husted IV
Jörgen Husted
"M.A. E. Dummett. Realismus und Antirealismus
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke (Hg) Hamburg 1993

Husted V
J. Husted
"Gottlob Frege: Der Stille Logiker"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke (Hg) Reinbek 1993
Wahrheitsbedingungen Dummett II 72
Wahrheitsbedingungen/Dummett: werden als gegeben vorausgesetzt - aber nur für jeden Typ von Sprechakt. - Eine Theorie der >Kraft muss dann zwischen Frage, Befehl usw. unterscheiden. Die Wahrheitsbedingungen angeben können heißt, den Satz paraphrasieren können, nicht einfach das Prädikat "wahr" anzuhängen! - Die Wahrheitsbedingungen selbst dürfen vorgängiges Verständnis des Satzes gerade nicht voraussetzen, wenn sie den Satz erklären sollen. - ((s) Aber man muss wissen was der Satz bedeutet, wenn man beurteilen will, ob die Tatsache gegeben ist, oder ob eine Paraphrase korrekt ist.)
II 95
Wahrheitsbedingungen/Dummett: Beobachtung: Bsp Was es für einen Baum bedeutet, größer zu sein. Bsp Beobachtung von Fähigkeiten: kann nicht prinzipiell herausfinden, worin die Fähigkeit genau besteht. (Wir brauchen Wahrheitsbedingungen für die Zuschreibung von Fähigkeiten).
II 100
Wahrheitsbedingungen/Dummett: Die Wahrheitsbedingungen kann man nicht kennen, wenn man nicht sagen kann, wann sie erfüllt sind
III (a) 17
Sinn/Frege: Erklärung des Sinns durch Wahrheitsbedingungen. - Wittgenstein/Tractatus: dito: Unter welchen Umständen ist ein Satz wahr. DummettVsFrege/DummettVsWittgenstein: dazu muss man aber bereits wissen, was die Aussage dass P wahr ist, bedeutet. - Vs: Wenn es dann heißt, P ist wahr bedeute dasselbe, wie P zu behaupten, dann muss man bereits wissen, welchen Sinn es hat, P zu behaupten!
Problem: Das ist aber genau das, was erklärt werden sollte.
VsRedundanztheorie: wir müssen sie entweder ergänzen (nicht bloß Bedeutung durch Behauptung und umgekehrt erklären), oder die Zweiwertigkeit aufgeben.
III (c) 122
Für-wahr-halten/Dummett: Die Bedingungen für ein Für-wahr-Halten werden durch die Wahrheitstheorie angegeben! Problem: Wahrheitsbedingungen sind nicht immer erkennbar, auch wenn sie erfüllt sind.
Lösung: Nur die Kenntnis der Bedingungen ist verlangt, nicht Kenntnis der Erfüllung.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Redundanztheorie VsRedundanztheorie Versus Horwich I 161
ThomsonVsRedundanztheorie? BlackVsRedundanztheorie?).

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Redundanztheorie VsRedundanztheorie Versus Horwich I 430
Redundanztheorie: Wahrheit ist keine Eigenschaft - KorrespondenztheorieVsRedundanztheorie

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Wahrheit = Eigensch VsRedundanztheorie Versus Horwich I 430
Redundanztheorie: Wahrheit ist keine Eigenschaft - KorrespondenztheorieVsRedundanztheorie.

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
VsRedundanzth. Dummett, M. III 226
Redundanztheorie/Äquivalenzthese/Dummett/Schulte: Unterschied: Die Redundanztheorie (Ramsey, manchmal Wittgenstein) ist die These, daß die ÄT (Äquivalenzthese) eine erschöpfende Erläuterung des Wahrheitsbegriffs liefere.
Äquivalenzthese: "p ist wahr" läuft auf das gleiche hinaus wie "p".
DummettVsRedundanztheorie: sie muss falsch sein, weil wir den Witz der Verwendung von "ist wahr" verstehen! Daher muss es etwas geben, was wir über den Wahrheitsbegriff wissen, das in der Äquivalenzthese nicht enthalten ist.
D.h. sie ist nicht vereinbar mit unserer Verwendung des Wï·"Begriffs zur Erklärung des Verstehens sprachlicher Bedeutung.