Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

Screenshot Tabelle Begriffes

 

Finden Sie Gegenargumente, in dem Sie NameVs…. oder….VsName eingeben.

Erweiterte Suche:
Suchbegriff 1: Autor oder Begriff Suchbegriff 2:Autor oder Begriff


zusammen mit




Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 28 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Ähnlichkeit Fodor Rorty I 255
FodorVsRyle: (laut Rorty): eine simple Story über erlernte Assoziationen wird nicht ausreichen: das Erwartungssystem müsste im gleichen Sinne abstrakt und kompliziert sein. Denn die wiedererkannten Identitäten sind überraschend unabhängig von den physikalischen Uniformitäten der Reize untereinander.
Fodor IV 18f
Gleichheit/Ähnlichkeit/Alltagssprache/Intentionalität/Fodor/Lepore: Problem: um Ähnlichkeit zu konstatieren, muss man Identität schon definiert haben - Problem: "fast dasselbe glauben": setzt Zählbarkeit und Identität von Glaubenseinstellungen voraus - Bsp "wenn Sie jemand nach einer Farbe fragt, werden Sie mit etwas wie "Rot" antworten". Problem: keine Ahnung, was die Wahrheitsbedingungen (WB) für diese Verallgemeinerungen wären. - Daher können wir nicht auf Identität zugunsten von Gleichheit verzichten -Lösung: ein noch zu findender strengerer Begriff von Ähnlichkeit (in Bezug auf Überzeugungen oder semantische Entitäten). - ((s) > VsAnalytizität.) - Holismus: wenn er recht hat, ist der Begriff "Token desselben Typs" nur definiert, wenn alle Glaubenseinstellungen geteilt werden - Problem: "fast vom selben Typ" ist auf praktisch alles anwendbar.
IV 123
Ähnlichkeit/funktionale Rolle/kausal/Assoziation/Hume/Fodor/Lepore: analog: woran ein mentales Bild erinnert, hängt nicht davon ab, welche Rolle es in mentalen Prozessen spielt - Hume: sondern die kausale Rolle hängt davon ab, womit das Bild assoziiert wird - und eine Idee (Vorstellung) kann praktisch mit allem assoziiert werden, das mit seinem Inhalt vereinbar ist - Fazit: die Wahrheitsbedingungen sind von der kausalen Rolle unabhängig. - Hume ist kein Funktionalist in Bezug auf Inhalt. - Fodor/Lepore: niemand glaubt heute, dass der Inhalt einer Repräsentation von dem abhängt, woran sie erinnert - einzige Ausnahme: >Konnektionismus.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Alltagssprache Cavell I (a) 39
Skeptizismus/Alltagssprache/Cavell: Man nimmt normalerweise an, dass die Berufung auf die Alltagssprache den Skeptizismus widerlegt. Vs: das kann selbst widerlegt werden.
Wir müssen der Alltagssprache, wenn sie als Quelle unabhängiger Daten aufgefasst wird, unabhängig von bestimmten philosophischen Positionen oder Theorien begegnen.
I (a) 40
Sonst unterstellt man dem Skeptiker parteiischerweise , dass ihm der offensichtliche Konflikt zwischen Worten und Welt unklar wäre, noch dass er in der Lage wäre, diesen Konflikt zu thematisieren. Skeptizismus/Cavell: eine ernsthafte Widerlegung muss zeigen, dass derjenige, der des Englischen genauso mächtig ist wie wir und alles weiß, was wir wissen, keine wirkliche Verwendung für die Wörter der Alltagssprache hat.
Wie kann man das zeigen? Ein entscheidender Schritt wäre, dem Skeptiker (auch dem, den man in sich selbst hat) zeigen zu können, dass man weiß, was seine Worte seiner Meinung nach besagen. (Nicht unbedingt, was sie seiner Meinung nach bedeuten, so als ob sie eine spezielle oder technische Bedeutung hätten).
Wir müssen also seine Position von innen heraus verstehen.
I (a) 41
Skeptizismus/Alltagssprache/Cavell: die Berufung auf die gewöhnliche Sprache widerlegt den Skeptiker nicht: 1. wird es ihn nicht überraschen, 2. tut man ihm offensichtlich Unrecht. Im Hinblick auf den Gebrauch der Sprache sind wir uns sowieso einig.


II 170
Alltagssprache/Cavell: hier gibt es drei mögliche Typen, Feststellungen über sie zu machen:
Typ I Feststellungen: "Wir sagen ...... aber wir sagen nicht...."
Typ II Feststellungen: Die Ergänzung von Typ I Feststellungen durch Erläuterungen.
Typ III Feststellungen: Verallgemeinerungen.

Ryle: These: wenn wir das Wort "freiwillig" benutzen, ist es bei einer Handlung, die wir normalerweise nicht tun würden.
II 172
Cavell These: Native Speakers (Muttersprachler) benötigen im Allgemeinen keine Feststellungen darüber, was man in ihrer Sprache sagen kann. Sie selbst sind die Quelle solcher Feststellungen.
MatesVs Intuition und Erinnerung in Bezug auf richtiges Sprechen.

CavellVsMates: Intuition ist auch gar nicht notwendig. Ich brauche keine Erinnerung an die Stunde, in der ich etwas lernte, und kein perfektes Gedächtnis für mein Sprechen. Man erinnert sich nicht an die Sprache, man spricht sie.

II 173
CavellVsRyle: verlangt eine explizite Erläuterung (Typ II Feststellung): dazu ist er im Allgemeinen auch berechtigt, aber gerade in Bezug auf sein Bsp "freiwillig" geht die Verallgemeinerung daneben:
II 174
(> Bsp Austin: freiwilliges Geschenk).

Cavell I
St. Cavell
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen Frankfurt 2002

Cavell I (a)
Stanley Cavell
"Knowing and Acknowledging" in: St. Cavell, Must We Mean What We Say?, Cambridge 1976, pp. 238-266
In
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Stanley Cavell Frankfurt/M. 2002

Cavell I (b)
Stanley Cavell
"Excursus on Wittgenstein’s Vision of Language", in: St. Cavell, The Claim of Reason, Wittgenstein, Skepticism, Morality, and Tragedy, New York 1979, pp. 168-190
In
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Stanley Cavell Frankfurt/M. 2002

Cavell I (c)
Stanley Cavell
"The Argument of the Ordinary, Scenes of Instruction in Wittgenstein and in Kripke", in: St. Cavell, Conditions Handsome and Unhandsome: The Constitution of Emersonian Perfectionism, Chicago 1990, pp. 64-100
In
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Davide Sparti/Espen Hammer (eds.) Frankfurt/M. 2002

Cavell II
Stanley Cavell
"Must we mean what we say?" in: Inquiry 1 (1958)
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Behaviorismus Rorty I 115f
Behaviorismus/VsRyle/Rorty : 1. Es ist unmöglich, eine Beschreibung der Verhaltensdispositionen anzugeben, die nicht in einer unendlich langen Liste bestünde. >Listen. 2. "Notwendigkeit", von welcher Art sie auch sei, ist hier nicht von der "Bedeutung" abhängig, sondern einfach Ausdruck der Tatsache, dass wir Verhalten üblicherweise so und so charakterisieren. Die Notwendigkeit ist genauso wenig eine "sprachliche" oder "begriffliche" wie der notwendige Zusammenhang zwischen der Röte der Herdplatte und dem Feuer im Herd. ((s) Verhalten ist beschreibungsabhängig.)
3. Es ist bloß eine philosophische Paradoxie, die nur jemand in den Sinn kommt, der von instrumentalistischen oder verifikationistischen Dogmen verfolgt wird, und ständig darauf erpicht ist, jegliches Nichtbeobachtbare auf Beobachtbares zu reduzieren, um jedes Risiko zu vermeiden, an etwas Unwirkliches zu glauben.
I 115
Rorty: alle drei sind berechtigt, dennoch hat man das Gefühl, dass der Behaviorismus etwas richtigem auf der Spur ist. Man wird aber nicht eines Tages sagen: "Aha, keine Empfindungen, also keine mentalen Zustände, keine Personen!"
I 116
Behaviorismus: Pointe: er macht klar, dass die Fragen der härteren Philosophen:"Gibt es mentale Zustände oder keine mentalen Zustände?" um so witzloser werden, je öfter man sie stellt. RortyVsRyle: er hätte sagen sollen, dass die >Unkorrigierbarkeit einfach eine Funktion der Rechtfertigungspraxis ist. Falsch war, von einer notwendigen und hinreichenden Bedingung für die Zuschreibung von Empfindungen zu sprechen.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Behaviorismus Sellars Rorty I 118
SellarsVsRyle: 1. die parallele Aussage über Makro/und Mikrophänomene nötigt nicht zu der operationalistischen These, daß es keine Mikroentitäten geben kann. 2. genauso bedeutet die Tatsache, dass Verhalten Evidenz für Empfindungen ist (»in die Logik« der Empfindungsbegriffe »eingebaut«), nicht, dass es keine Empfindungen geben kann!
Privilegierter Zustand: nicht logisch, sondern bloß empirisch privilegiert. (Voraussetzung für Sellars war allerdings Quines Angriff auf die Unterscheidung von logisch und empirisch.)
Ryles Fehler war: der Nachweise eines »notwendigen Zusammenhangs« zwischen Dispositionen und inneren Zuständen zeige, daß es in Wirklichkeit keine innere Zustände gäbe.
Genauso falsch wie der Instrumente listiger Ansatz: "Es gibt keine Positronen, es gibt lediglich Dispositionen der Elektronen, zu...", "Es gibt keine physikalische Objekte, es gibt lediglich Dispositionen der Sinnesdaten, zu...".
Rorty VI 182
Verhalten/Sellars: ein Unterschied, der sich nicht im Verhalten bemerkbar macht, ist kein Unterschied, der einen Unterschied macht!
Sellars I XXIXf
Methodischer Behaviorismus (Sellars): VsLogischer Behaviorismus. Logischer Behaviorismus : ist im Kern eine These über die Bedeutung mentaler Termini. ( Carnap, Hempel) konzentrierten sich vor allem auf »Schmerz« als psychologisches Prädikat.
PutnamVsLogischer Behaviorismus: Bsp »Superspartaner«, die ihren Schmerzen niemals in irgendeiner Form Ausdruck verleihen.
Methodischer Behaviorismus: (Sellars) führt zwar mentale Termini mit Blick auf das beobachtbares Verhalten ein, hält jedoch nicht daran fest, dass diese Begriffe im Hinblick auf das Verhalten definiert werden müssten.
I 91
Behaviorismus: benötigt auch theoretische Termini (zur Annahme von Gedanken).

Sellars I
Wilfrid Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Sellars II
Wilfred Sellars
Science, Perception, and Reality, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Bewusstsein Rorty Rorty I 60
Bewusstsein: die Antike hatte dafür keinen Namen.
III 37/38
RortyVsRyle/RortyVsDennett: deren Zweifel, ob es etwas wie »Geist« oder "Bewusstsein" gibt, hat mit der Vorstellung von einem Medium zwischen dem selbst unter Realität zu tun, einem Medium, dass Realisten für transparent und Skeptiker für opak gehalten. Rorty: da gibt es gar kein Medium.
VI 176
Bewusstsein/Rorty: Welches Ergebnis wünschen wir uns denn als Resultat unserer Forschung? Warum sollten wir unsere intuitiven Anschauungen verändern wollen? Weder Intuition noch ambitioniertes Streben bieten einen archimedischen Punkt.
Frank I 584
Bewusstsein/Rorty: gibt es im Sinne eines eigenständigen Bereichs von Mentalem in Wirklichkeit gar nicht - mentale Ereignisse sind Konventionen, ein kontingentes Sprachspiel - These: das kann ohne Verlust abgeschafft werden.
Richard Rorty (I970b) : Incorrigibility as th e Mark of the Mental, in: The
Journal of Philosophy 67 (1970), 399-424
Dt.: Unkorrigierbarkeit als das Merkmal des Mentalen, in : Peter Bieri (Ed.) (1981): Analytische Philosophie des Geistes,Königstein 1981 (Philosophie, Analyse und Grundlegung; Bd. 6)


Rorty I 132
Mentales/Ryle/Rorty: These: mentale Zustände wie Meinungen, Wünsche usw. sind Eigenschaften nicht des Bewusstseins, sondern der Person. >Geist/Geistzustand.
III 37
Bewusstsein/Geist/RortyVsRyle/RortyVsDennett: Geist bzw. Bewusstsein sind kein Medium zwischen einem selbst und der Realität.
III 67
Bewusstsein/Kant/Rorty: zwei Teile: a) vernünftig: bei allen gleich b) empirisch, kontingent. - Dagegen: Freud: behandelt Rationalität als einen Mechanismus, der Kontingenzen anderen Kontingenzen anpasst. - Schon Platon: (Staat) Gewissen = verinnerlichte Eltern und Gesellschaft. - Vernunft/Kant: allgemeine Prinzipien - FreudVsKant: zum Besonderen zurückkehren. - Kant: ehrliche Menschen seien paradigmatisch. - Freud: nichts Menschliches ist paradigmatisch.
VI 147
Bewusstsein/Verhalten/Wittgenstein/Rorty: falsche Frage: "Ist das Verhalten eine andere Tatsache als das Bewusstsein?" - Wittgenstein: wir sollten nicht versuchen, zwischen Sprache und Gegenstand zu treten.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Denken Dennett II 58
Denken/Tier/Dennett: Können Hunde denken? Problem: Ein Gedanke muss sich aus bestimmten Begriffen zusammensetzen. Frage der Beschreibung, bzw. der Formulierung: Bsp Napf mit Fleisch, Eimer mit Fressen, "das leckere Zeug, das so und so schmeckt"...
Übersetzung: Könnten wir z.B. auf deutsch, genau den Gedanken ausdrücken, den der Hund denkt? Wenn nicht, dann können Hunde entweder überhaupt nicht denken, oder ihre Gedanken lassen sich überhaupt nicht ausdrücken, und damit liegen sie außerhalb unseres Horizonts.
II 157
Denken/Sprache/Dennett: Insgesamt lassen diese Überlegungen vermuten, dass unsere Art des Denkens darauf warten musste, dass sie das Sprechen entwickelte. Das Sprechen musste wiederum darauf warten, dass sie das bewahren von Geheimnissen entwickelte, und das wiederum setzte die Entwicklung einer gewissen Komplexität der Umwelt voraus.
II 202
DennettVsRyle: Berüchtigt sind Ryles Behauptungen, Denken könne sich nur in der öffentlichen Welt abspielen und könne nicht an einem persönlichen Ort stattfinden.
II 190
Sprache/Denken/Dennett: Kein Denken ohne Sprache - (Denken nicht gleich Bewusstsein (s.o). - Bsp Der Hund hat keinen Begriff von der Katze. - >Denken ohne Sprache.

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Denken Ryle Dennett II 201
DennettVsRyle: berüchtigt sind seine Behauptungen, Denken könne sich nur in der öffentlichen Welt abspielen und müsse nicht an einem persönlichen Ort stattfinden.
ad Ryle I 29
Sprache/Denken/Ryle/(s): Monolog setzt Dialog voraus.
Ryle I 317
Denken/Ryle: wie man aus schon ermittelten Tatsachen etwas ableitet, lernen wir in Wirklichkeit so, wie wir Schach spielen, Rad fahren, oder Torpfosten erkennen lernen, nämlich durch die Praxis, vielleicht unterstützt durch etwas Belehrung.
I 386
Denken/Ryle: kein Selbstgespräch - keine Symboloperation (jedenfalls nicht bewusst) - Umgang mit Symbolen muss keine Anwendung sein! - Auch unbedachte Rede hat Sinn!
I 390
Denken/Ryle: a) Arbeit - b) Disposition zu Meinungen, Ergebnisse der Arbeit - nichts Verborgenes.

Ryle I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Denkformen Sellars Rorty I 118
SellarsVsRyle: die parallele Aussage über Makro/und Mikrophänomene nötigt nicht zu der operationalistischen These, dass es keine Mikroentitäten geben kann.
Rorty I 261
Sellars: jedes Modell hat seinen Kommentar zur Seite.

Sellars I
Wilfrid Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Sellars II
Wilfred Sellars
Science, Perception, and Reality, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Dispositionen Rorty Frank I 594
Disposition/Realismus/RortyVsArmstrong/Rorty: die realistische Auffassung von Dispositionen bringt mit sich, dass der Physikalismus wahr sein muss - dann wäre der Physikalismus keine empirische wissenschaftliche Wahrheit (oder Theorie) mehr. ((s) Sondern eine logische Wahrheit.)
Frank I 595
Phänomenologie/Disposition/Armstrong/Rorty: der Phänomenalist kann, anders als der Realist, Dispositionen nicht erklären ((s) sonst zirkulär, weil Dispositionen auch nur beschrieben werden können). - Er kann nicht erklären, warum >kontrafaktische Konditionalsätze wahr sind. >Phänomenalismus.

Richard Rorty (I970b) : Incorrigibility as th e Mark of the Mental, in: The
Journal of Philosophy 67 (1970), 399-424
Dt.: Unkorrigierbarkeit als das Merkmal des Mentalen, in : Peter Bieri (Ed.) (1981): Analytische Philosophie des Geistes,Königstein 1981 (Philosophie, Analyse und Grundlegung; Bd. 6)


Rorty I 115
Disposition/RortyVsRyle: 1. keine notwendige (begriffliche, sprachliche) Verbindung zwischen Empfindung und Disposition wie zwischen Hitze und Röte - Rorty: dennoch ist der Behaviorismus etwas Richtigen auf der Spur - er macht klar dass die Frage "mental oder nicht mental" witzlos wird.
I 119
Dosposition/SellarsVsRyle/RortyVsRyle: sein Fehler war: der Nachweis eines »notwendigen Zusammenhangs« zwischen Dispositionen und inneren Zuständen zeige, dass es in Wirklichkeit keine innere Zustände gäbe - - Wittgenstein: (PU § 308) das ganze Problem rührt daher, dass wir von Dingen reden, und ihre Natur offen lassen.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Empfindungen Sellars I XIIf
Empfindung/Sellars: ist nicht passiv.
I 9
Empfindung/Sellars: wird durchaus durch Lernen erworben (Kenntnis von Symbolen) - auch Tatsachenwissen - Schlussfolgerung (RyleVs) unerheblich - weder epistemisch noch physikalisch - nicht mit Gedanken gleichzusetzen!
I 46
Empfindung/Sellars: keine Gedanken - Erfahren: Tätigkeit - Erfahrung: Gegenstand.
I 77
Innere Episoden: Ryle: Kategorienfehler - SellarsVsRyle: Empfindungen als innere Episoden kein Fehler, sondern mit anderen inneren Episoden (Gedanken) intersubjektiv erklärbar.

Sellars I
Wilfrid Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Sellars II
Wilfred Sellars
Science, Perception, and Reality, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977
Erinnerung Hintikka II 224
Erinnerung/stillschweigendes Wissen/HintikkaVsRyle: man kann auch sein eigenes Gedächtnis als Wissensquelle nutzen. Das macht Sherlock Holmes mit seinen Gesprächspartnern („Deduktionen“).

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Faulheitspronomen Geach I 101
Faulheitspronomen/Ryle: "er" muss nach Kontext verschieden ersetzt werden - GeachVsRyle: manchmal bezeichnet "er" überhaupt nichts, so dass es gar nicht richtig ersetzt werden kann - Bsp ___ machte eine Menge Geld, indem er das Buch verkaufte, das er von Snead gestohlen hatte.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972
Geist Chalmers I 11
Geist/Chalmers: Bewusste Erfahrung ist nicht alles, was mit dem Geist assoziert wird. Die Kognitionswissenschaften haben fast nichts über das Bewusstsein zu sagen, sondern über den Geist im Allgemeinen als interne Grundlage des Verhaltens. Geist/Chalmers: a) phänomenales Konzept des Verstandes: die bewusste Erfahrung von mentalen Zuständen. Darauf werde ich mich konzentrieren.
b) das psychologische Konzept als kausale oder erklärende Grundlage des Verhaltens.
ChalmersVsDescartes: Descartes war vielleicht mitverantwortlich für eine Zusammenführung der beiden Konzepte.
I 14
Geist/Psychologie/Ryle/Chalmers: In der Philosophie wurde die Verschiebung der Betonung vom Phänomenalen zum Psychologischen von Gilbert Ryle (1949) (1) kodifiziert, der argumentierte, dass alle unsere mentalen Konzepte in Bezug auf bestimmte Arten von assoziiertem Verhalten oder in Bezug auf die Disposition, sich auf bestimmte Weisen zu verhalten, analysiert werden können (z.B. Lycan 1987) (2). ChalmersVsRyle: Ryle beabsichtigte, dass alle mentalen Konzepte in den Griff seiner Analyse fallen sollten. Es scheint mir, dass diese Ansicht keine Option für eine Analyse unserer phänomenalen Konzepte wie Empfindung und Bewusstsein selbst ist.
Ryles Analyse lieferte jedoch einen suggestiven Zugang zu vielen anderen mentalen Begriffen, wie Glauben, Genießen, Wollen, Vortäuschen und Erinnern.
ChalmersVsRyle: technische Probleme: 1. es ist natürlich anzunehmen, dass mentale Zustände Verhalten verursachen, aber wenn mentale Zustände selbst verhaltensorientiert sind, dann ist es schwer zu erkennen, wie sie die Aufgabe erfüllen könnten.
2. Es wurde argumentiert (Chisholm, 1957 (3), Geach, 1957 (4)), dass kein psychischer Zustand durch eine einzige Reihe von Verhaltensdispositionen definiert werden könnte, unabhängig von allen anderen psychischen Zuständen. Wenn man z.B. glaubt, dass es regnet, variieren die Verhaltenseinstellungen, je nachdem, ob man den Wunsch hat, nass zu werden. Es ist daher notwendig, bei der Charakterisierung der Verhaltensdispositionen sich auf andere mentale Zustände zu berufen. (GeachVsRyle, ChisholmVsRyle).



1. G. Ryle, The Concept of Mind, Oondon 1949
2. W. G. Lycan, Consciousness, Cambridge 1987
3. R. Chisholm, Perceiving Ithaca, NY, 1957
4. P. Geach, Mental Acts, London 1957

Cha I
D. Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Geist/ Geistzustand Rorty I 28
Wittgenstein/Strawson: es gibt hier nichts als den menschlichen Körper, VsDescartes
I 77f
Nichträumlichkeit ist kein klares Kriterium für einen mentalen Zustand, weil der Begriff des Zustands so unklar ist, weder räumlich noch nichträumlich. Ryle: Meinungen, Wünsche und Stimmungen ("Verstandes- und Charakterzüge") kann man sich als etwas denken, das den Menschen selbst zum Substrat erfordert, und kein nichtmaterielles Medium. Schwerer fällt das bei Empfindungen, mentalen Bildern und Gedanken. (> Tier).
I 77ff
Zustand: dieses obige Argument macht es so leicht, Empfindungen usw. nicht als Zustände von Dingen sondern als Dinge selber zu betrachten. (RortyVs). Das erlaubt es einigen zeitgenössischen Philosophen, sich mentale Dinge ohne eine Seele zu leisten.
I 80
Def Neutraler Monismus: betrachtet das mentale und das materielle als zwei »Aspekte« eine zugrunde liegende Wirklichkeit. - Wirklichkeit mit Intuition zugänglich (Bergson) - Wirklichkeit mit dem Material der Wahrnehmung zu identifizieren (Russell, Ayer). - Einzige Möglichkeit, dem Skeptizismus zu entgehen. (>Skeptizismus/Dewey, Skeptizismus/James).
I 106f
RortyVs: man findet keinen »neutralen Stoff«, der weder mental noch physisch ist, und eigene Kräfte und Dispositionen hatte. Daher postuliert man ihn einfach. Aber das hilft nicht.
Frank I 581
Mentales/Rorty: a) Ereignisse: Empfindungen, Gedanken, usw. - b) Zustände, die keine Ereignisse sind: Meinungen, Stimmungen, Absichten usw.

Richard Rorty (I970b) : Incorrigibility as th e Mark of the Mental, in: The
Journal of Philosophy 67 (1970), 399-424
Dt.: Unkorrigierbarkeit als das Merkmal des Mentalen, in : Peter Bieri (Ed.) (1981): Analytische Philosophie des Geistes,Königstein 1981 (Philosophie, Analyse und Grundlegung; Bd. 6)


Rorty I 60
Idee/Geist/Antike/Rorty: die Antike hatte keinen Begriff des Mentalen, auch keinen Begriff eines vom Körper getrennten Geistes - keinen Begriff der Idee - keinen Begriff des Bewusstseins - Idee: neu bei Locke - dadurch erst Erkenntnistheorie.
I 117
Geist/Mentales/RortyVsRyle: Ryle glaubte das Bild des Spiegels vermieden zu haben, aber er scheiterte bei dem Versuch nachzuweisen, dass es überhaupt keine unkorrigierbaren Berichte gibt.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Handlungen Austin II 36f
Handlung/Austin: sind sehr verschieden - Niessen, Kriege gewinnen: Leben ist nicht einfach Abfolge von Handlungen - Entschuldigung: passt nicht zu jedem Verb - Möglichkeiten, Handlungen zu charakterisieren: - Bsp "freiwillig"/AustinVsRyle: ist kein Charakteristikum von Handlungen wie "Wahrheit" kein Charakteristikum ist von Behauptungen. - Es ist vielmehr der Name einer Dimension.

Austin I
John L. Austin
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society, Supplementary Volume 24 (1950): 111 - 128
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Austin II
John L. Austin
Ein Plädoyer für Entschuldigungen
In
Linguistik und Philosophie, Grewendorf/Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Kripkes Wittgenstein Stegmüller Stegmüller IV 15
Skeptische Lösung/Kripke’s Wittgenstein/KW/Kripkenstein/Stegmüller: Berufung auf gemeinschaftlichen Begriffsgebrauch und Regelfolgen statt auf "Tatsachen" und Wahrheitsbedingungen.
IV 19f
"Bizarre Skepsis" KW/Stegmüller: Bsp "Quus": in Additionen größerer Zahlen könnte immer 7 herauskommen, nur, dass solche zahlen in der Vergangenheit noch nie addiert wurden - daher wissen wir selbst nicht, ob wir die Addition oder die "Quaddition" anwenden - bisher wurden nur endlich viele Fälle befolgt - eine Ausdehnung auf unendlich viele Fälle erlaubt unendlich viele abweichende Interpretationen der bisherigen Praxis, die die bisherigen Fälle miterklären, aber für die Zukunft Abweichungen voraussagen - Pointe: dann habe ich in der Vergangenheit etwas anderes gemeint, als ich zu meinen glaubte -
IV 23
Kripkes Wittgenstein: falsche Lösungen: 1. "Tue, was Du in der Vergangenheit auch getan hast": das tut er ja! - 2. Algorithmus (Rechenverfahren): diesen muss man doch irgendwie gelernt haben! - Ich kann eben nicht wissen, dass ich in der Vergangenheit dabei die "Standardinterpretation" gemeint habe - 3. Ausschluss falscher Regeln: könnte nur durch weitere Regel erfolgen: Rückkehr des alten Problems.
IV 27
Pointe: dass der gegenwärtige Gebrauch der richtige ist, wird gar nicht in Zweifel gezogen!
IV 35ff
Kripkes Wittgenstein/Disposition/KripkeVsRyle: die entscheidenden Dispositionen wurden in der Vergangenheit erworben - der Unterschied bestand schon in der Vergangenheit - KripkeVsRyle: 1. Dispositionen sind überhaupt irrelevant - a) wenn ich eine Hypothese über meine Dispositionen habe, weiß ich immer noch nicht, ob diese statt einer anderen die richtige ist.
IV 37
b) wenn wir "die Vergangenheit ruhen" lassen wollten und bloß fragen, was mir jetzt richtig erscheint, verlieren wir den Begriff "richtig".
IV 38
Kripke: Pointe: ich habe immer dieselben Dispositionen gehabt!
IV 47
Kripkes Wittgenstein/KripkeVsDispositionstheorie: wenn man Meinen so versteht, dass was ich jetzt meine bestimmt, was ich in Zukunft meinen soll, dann ist das normativ, nicht deskriptiv. IV 50 KW: keine Tatsache: auch ein "allwissendes Wesen" könnte nicht wissen, was wir meinen - die Tatsache des Meinens gibt es nicht.
IV 63
Kripkes Wittgenstein/VsIntrospektion/Stegmüller: zwei Leute können in ihren inneren Erlebnissen völlig übereinstimmen, und dennoch kann der eine "plus" und der andere "Quus" meinen - Erlebnisinhalt: kann uns auch nichts über die Behandlung neuer Fälle sagen - Erfassen einer Bedeutung ist kein Erlebnis.
IV 65
Bsp Erlebnis: der Anfänger hat ein anderes als der Fortgeschrittene, z.B. beim Vorlesen - aber: das Gefühl "ich kann lesen" ist keine hinreichende Bedingung für wirkliches Lesen
IV 72
Kripkes Wittgenstein: für den Platonismus existieren Tatsachen, dennoch Problem des Zugangs zu diesen Entitäten: nicht eindeutig, ob ich den richtigen Sinn erfasse. Siehe auch >Privatsprache, >Regelfolgen, >Quaddition.

Carnap V
W. Stegmüller
Rudolf Carnap und der Wiener Kreis
In
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd I, München 1987

St I
W. Stegmüller
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd I Stuttgart 1989

St II
W. Stegmüller
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd 2 Stuttgart 1987

St III
W. Stegmüller
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd 3 Stuttgart 1987

St IV
W. Stegmüller
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd 4 Stuttgart 1989
Lexikon Quine VI 81
Wörterbuch/Lexikon/Quine. beschreibt nicht Gegenstände, sondern Wortgebrauch. - Es geht nicht um Synonymie von Termen - nicht um kognitive Äquivalenz von Sätzen.
VII (c) 49
Lexikon/Quine: führt Paare synonymer Sequenzen auf (kein Monopol auf Bedeutung).
II 65
Lexikon: Der Lexikograph wird sich häufig einer sogenannten "Sinnunterscheidung" bedienen: er wird mehrere Teilsynonyme nennen, deren manche in Teilkontexte passen, andere in andere. Die Kontexte müssen dann mit Bezugnahme auf die Thematik auseinander gehalten werden.
II 99
Lexikon: Die Definition der Wörter im Lexikon ist nichts anderes, als Gliedsätze in einer rekursiven Definition von Satzbedeutungen. Russells Auseinandersetzung mit unvollständigen Symbolen geht weiter und dehnt sich auf Klassen aus.
II 139
Lexikon von Prädikaten: Man kann in jeder beliebigen Theorie eine Identitätsdefinition aufstellen, sogar in einer ohne Klassen und Elementen.
Dies ist die Methode der Erschöpfung des Lexikons der Prädikate.
Triviales Bsp Angenommen, wir haben nur zwei undefinierte einstellige Prädikate. F und G sowie ein zweistelliges Prädikat H und keine konstanten singulären Termini oder Funktoren, bloß Quantoren und Wahrheitsfunktionen. Dann können wir "x = y " definieren als

Fx bik Fy.Gx bik GY.(z)(Hxz bik Hyz.Hzx bik Hzy)

wodurch die Substitutivität in atomaren Kontexten gesichert ist. Nun ist die gesamte Logik der Identität ableitbar. Die Methode ist übertragbar auf jedes endliche Lexikon undefinierter Prädikate und sie definiert jedes Mal echte Identität oder ein davon ununterscheidbares Nachbild. Ununterscheidbar im Rahmen der Begriffe der entsprechenden Theorie.
II 139/140
Wie wird es gehen, wenn unser Ansatz, die Identität durch Erschöpfung der Prädikate zu erklären, verallgemeinert wird. Nehmen wir ein reichhaltiges Lexikon von Prädikaten an. Bestimmte Prädikate werden im Hinblick auf Eigenschaften erwünscht sein, insbesondere "hat". Andere werden überflüssig sein (z.B. Eigenschaft "sei rosa" oder Eigenschaft sei "durch vier teilbar"). Ryle hat derartige Prädikationen als Kategorienverwechslung gebrandmarkt. Russell und Carnap dito. QuineVsRyle/QuineVsCarnap/QuineVsRussell: Über Jahre habe ich eine Minderheit von Philosophen vertreten, die der entgegengesetzten Richtung den Vorzug gibt: wir können Grammatik und Logik vereinfachen, indem wir unsere grammatischen Kategorien auf ein Minimum reduzieren und stattdessen ihren Umfang maximieren.
II 141/142
Sind eigentlich alle Fälle auf "hat" zurückzuführen? Wenn ja, wäre die Erschöpfung unseres Lexikons im Handumdrehen erledigt, Dementsprechend ergäbe sich, dass alle Eigenschaften identisch sind, wenn genau dieselben Dinge sie "haben". In diesem Fall sind Eigenschaften extensional. Wir könnten dieses "hat" genauso gut als Enthaltensein lesen und Eigenschaften als Klassen bezeichnen. Doch sie sind Klassen als Vielheiten, nicht als Einheit. Denn wir erklären es für ungrammatisch, sie als Elemente weiterer Klassen darzustellen. Sie kommen nur durch ihre Werte vor.
Falls es dagegen gewünschte Kontexte von Eigenschaftsvariablen gibt, die nicht auf "hat" zurückzuführen sind, dann sollte es möglich sein, eine Liste aufzustellen und so Eigenschaften zu individuieren.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Motive Ryle Danto II 323
Motiv/Ryle/Danto: Motive sind keine Ursachen. - Motiverklärungen sind gesetzesartige Urteile. - AnscombeVsRyle: das geht nur bei Verallgemeinerungen - ein Motiv für eine einmalige Lüge müsste einen zum ständigen Lügen disponieren.
Ryle I 110 ff
Motiv/Ryle: nicht von Gefühl begleitet! - Dispostional, nicht kausal - durch Regularität erkennbar, gesetzesartig - eigene wie fremde erkennbar.

Ryle I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Nichtexistenz Hintikka II 37
Nichtexistente Objekte/unverwirklichte Möglichkeiten/HintikkaVsQuine/Hintikka: These: es gibt nichtexistente Objekte, und zwar in der aktualen Welt. (>Possibilia/Hintikka). HintikkaVsQuine: die Philosophen, die sie ablehnen, haben zu stark in syntaktischen Bahnen gedacht.
Hintikka. These: man muss die Frage eher semantisch (modelltheoretisch) beantworten.
Fiktion/Ryle: Test: gilt die Paraphrase?
Terence ParsonsVsRyle: Ryles Test schlägt fehl in Fällen wie Bsp „Mr. Pickwick ist eine Fiktion“.
HintikkaVsParsons: die Relevanz des Kriteriums ist überhaupt fraglich.
II 38
Ontologie/Sprache/sprachlich/HintikkaVsRyle: wie sollten linguistische Fragen wie Paraphrasierbarkeit über ontologischen Status entscheiden? Lösung/Hintikka: für die Frage ob es nichtexistente Objekte gibt: Modelltheorie.
Bsp Puccinis Tosca: her geht es darum, ob die Soldaten Kugeln in ihren Gewehrläufen haben.
Pointe: selbst wenn sie welche haben, wären es nur fiktive!
Modelltheorie/Hintikka: liefert eine ernstzunehmende Antwort. ((s) „wahr im Modell“ heißt, in der Geschichte ist es wahr, dass die Kugeln da sind).
HintikkaVsParsons: man sollte nicht zu stark syntaktisch argumentieren, d.h. nicht bloß fragen, welche Schlussfolgerungen gezogen werden dürfen und welche nicht.
Akzeptanz/Akzeptierbarkeit/Inferenzen/Hintikka: fragen nach der Akzeptierbarkeit von Inferenzen und von Sprache und Intuitionen sind syntaktisch.
Singuläre Termini/ontologische Verpflichtung/Existenz/Parsons: Parsons spricht davon, dass der Gebrauch von singulären Termini uns zu einer existentiellen Generalisierung verpflichtet. Und damit auf eine Referenten. D.h. es ist eine Verpflichtung zu einer Inferenz.
HintikkaVsParsons.
II 39
Nichtexistente Objekte/Substanz/Welt/Tractatus/Hintikka: der Grund, warum Wittgenstein seine „Objekte“ als Substanz der Welt, ((s) die nicht vermehrt oder vermindert werden kann) postulierte ist, dass ihre Existenz nicht ausgedrückt werden kann.
II 40/41
Nichtexistenz/nichtexistente Objekte/Lokalisierung/Mögliche Welten/Hintikka: These: jedes nichtexistente Objekt ist in seiner eigenen Welt. Mögliche Welten/Leibniz/Duns Scotus/Hintikka: solche Erwägungen führten Leibniz und vor ihm Duns Scotus dazu, die ungeordnete Menge nichtexistenter Individuen auf abgeteilte Welten zu verteilen.
Gesamtheit: aller nichtexistenter Objekte: ist ein nicht-wohlgeformte Gesamtheit.

Nichtexistente Objekte/mögliche Gegenstände/unverwirklichte Möglichkeiten/Hintikka: aber sind nicht einige dieser nichtexistenten Objekte in unserer eigenen aktualen Welt? Hintikka: These: ja, einige dieser bloß möglichen Objekte sind in der aktualen Welt.
bona fide-Objekt/Hintikka: kann in einer Möwe existieren und in einer anderen fehlen.
Weltlinie/Hintikka: wenn es darum geht, welche gezogen werden können ist Existenz nicht das wichtigste Problem. Eher Wohldefiniertheit.
HintikkaVsLeibniz: wir erlauben auch, dass ein Objekt in mehreren Welten existiert.
Frage: wenn Bewohner zweier verschiedener Welten dann identisch sein können, wann sind sie dann identisch?
II 103
Nichtexistenz/nicht wohldefiniert/HintikkaVsMontague: die Montague-Semantik lässt es nicht zu, dass die Frage nach der Existenz oder Nichtexistenz sinnlos sein könnte, weil ein Individuum in einer Welt nicht wohldefiniert ist. ((s) Weil bei Montague der Individuenbereich als konstant angenommen wird). Individuenbereich/Lösung/Hintikka: wir müssen zulassen, dass der Individuenbereich nicht konstant ist. Aber Problem:
Quantifikation/Glaubenskontext/Existenz/Wahrheit/Hintikka: im folgenden Beispiel müssen wir Existenz voraussetzen, damit der Satz wahr sein kann:
(11) John sucht ein Einhorn und Mary sucht es auch. ((s) Dasselbe Einhorn).
((s) Nummerierung sic, danach mit (8) weiter)
Reichweite/Quantor/Hintikka: in der einzig natürlichen Lesart von (11) muss man annehmen, dass die Reichweite des impliziten Quantors so ist, dass „ein Einhorn“ eine weitere Reichweite hat als „sucht“.
((s) d.h. dass beide dasselbe Einhorn suchen. Problem: wie kann man wissen, ob beide Subjekte an dasselbe Individuum glauben?)

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Nichtexistenz Parsons Hintikka I 37
Nichtexistente Objekte/unverwirklichte Möglichkeiten/HintikkaVsQuine/Hintikka: These: es gibt nichtexistente Objekte, und zwar in der aktualen Welt. (>Possibilia). HintikkaVsQuine: die Philosophen, die sie ablehnen, haben zu stark in syntaktischen Bahnen gedacht.
Hintikka. These: man muss die Frage eher semantisch (modelltheoretisch) beantworten.
Fiktion/Ryle: Test: gilt die Paraphrase?
Terence ParsonsVsRyle: Ryles Test schlägt fehlt in Fällen wie Bsp „Mr. Pickwick ist eine Fiktion“.
HintikkaVsParsons: die Relevanz des Kriteriums ist überhaupt fraglich.
I 38
Ontologie/Sprache/sprachlich/HintikkaVsRyle: wie sollten linguistische Fragen wie Paraphrasierbarkeit über ontologischen Status entscheiden? Lösung/Hintikka: für die Frage ob es nichtexistente Objekte gibt: Modelltheorie.
Bsp Puccinis Tosca: her geht es darum, ob die Soldaten Kugeln in ihren Gewehrläufen haben.
Pointe: selbst wenn sie welche haben, wären es nur fiktive!
Modelltheorie/Hintikka: liefert eine ernstzunehmende Antwort. ((s) „wahr im Modell“ heißt, in der Geschichte ist es wahr, dass die Kugeln da sind).
HintikkaVsParsons: man sollte nicht zu stark syntaktisch argumentieren, d.h. nicht bloß fragen, welche Schlussfolgerungen gezogen werden dürfen und welche nicht.
Akzeptanz/Akzeptierbarkeit/Inferenzen/Hintikka: fragen nach der Akzeptierbarkeit von Inferenzen und von Sprache und Intuitionen sind syntaktisch.
Singuläre Termini/ontologische Verpflichtung/Existenz/Parsons: Parsons spricht davon, dass der Gebrauch von singulären Termini uns zu einer existentiellen Generalisierung verpflichtet. Und damit auf eine Referenten. D.h. es ist eine Verpflichtung zu einer Inferenz.
HintikkaVsParsons.

ParCh I
Ch. Parsons
Philosophy of Mathematics in the Twentieth Century: Selected Essays Cambridge 2014

ParTa I
T. Parsons
The Structure of Social Action, Vol. 1 1967

ParTe I
Ter. Parsons
Indeterminate Identity: Metaphysics and Semantics 2000

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Privilegierter Zugang Rorty I 119f
Dosposition/SellarsVsRyle/RortyVsRyle: Ryles Fehler war, anzunehmen, der Nachweis eines "notwendigen Zusammenhangs" zwischen Dispositionen und inneren Zuständen zeige, dass es in Wirklichkeit keine innere Zustände gäbe. - Wittgenstein: (PU § 308) das ganze Problem rührt daher, dass wir von Dingen reden, und ihre Natur offen lassen. >Unkorrigierbarkeit, >Erste Person, >Introspektion.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Privilegierter Zugang Searle I 118
SearleVsRyle: Vsprivilegierter Zugang: räumliche Metapher, dafür müsste ich mich von meinem Inneren unterscheiden, das tue ich aber nicht.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Regress Rorty I 255
Malcolm/Rorty: Regress: Modelle für Übereinstimmung erzeugen Regresse: wenn man gefragt wird, woher man weiß, dass der gesehene Hund mit der Idee eines Hundes übereinstimmt, muss man fragen woher man weiß, daß es ein Fall von Übereinstimmung ist.
I 255
Ryle: hier muss man sich mit dem Satz »er sieht es« zufriedengeben. Nichts "Paramechanisches" kann unser Verständnis des perzeptuellen Wiedererkennens verbessern. > Wahrnehmung/Fodor.
I 264
Regress/Rorty: das Argument der Verdoppelung ist einfach auf eine schlechte Fragestellung zurückzuführen. (VsMalcolm und VsRyle "Wie ist Bewegung möglich?" "Warum folgt Natur Gesetzen?").

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Rylesche Vorfahren Pauen Pauen I 91
Sellars/Pauen: These: unser scheinbar unmittelbares Erleben mentaler Zustände ist das Produkt theoretischer Verallgemeinerungen. - Frage: wie konnte eine solche Theorie entstehen, wenn man die (alltagspsychologisch postulierten) mentalen Zustände nicht aus eigener Erfahrung kennt? Lösung: Rylesche Vorfahren:
1. Schritt: Sprache und Vorstellungen beziehen sich ausschließlich auf Verhaltensdispositionen und verbale Äußerungen.
2. Schritt: Zuschreibung von inneren Zustände, also "Gedanken".
I 91
Rylesche Vorfahren/Sellars/Pauen: These: wir kennen unsere mentalen Zustände gar nicht aus eigener Erfahren. Lösung: 1. Sprache und Vorstellungen beziehen sich nur auf Verhalten
2. Danach Zuschreibung von "Gedanken".
Man kennt mentale Zustände (Bsp Gedanken) gar nicht aus der Erste-Person-Perspektive! - Wir haben keinen direkten Zugang zu unsere inneren Zuständen - nur vermittelt durch die Alltagspsychologie.
I 105
VsSellars/VsRylesche Vorfahren/Pauen: unplausibel, wie man jemals auf die Idee gekommen sein sollte, das Verhalten mit der Zuschreibung mentaler Zustände zu erklären, wenn man sie nicht vorher aus eigener Erfahrung gekannt hätte.
I 106
Sellars lässt außer acht, dass eine Erklärung auch ohne solche Zuschreibungen denkbar ist.

Pauen I
M. Pauen
Grundprobleme der Philosophie des Geistes Frankfurt 2001
Sehen Ryle I 336 f
Sehen/sehen/Ryle: lebensecht vor sich sehen kann man nur etwas, das man nicht wirklich sieht - RyleVsHume: dieser verwechselt das: Vorstellung (fälschlich) Wahrnehmung von Gespenstern - oder "Echo von Wahrnehmung" ("schattenhaft").
I 366
Sehen und Hören keine Tätigkeit - weder beobachtbar, noch unbeobachbar! - ((s) LuhmannVsRyle: Beobachtung von Beobachtung).

Ryle I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969
Terminologien Ryle Geach I 94
Nämlichkeitszusatz/namely rider/Ryle/GeachVsRyle: hilft nicht, wenn ein Satzteil gar nicht bezeichnet: Bsp [Der einzige, der jemals ein Buch von Snead gestohlen hat] (nämlich Robinson) machte eine Menge Geld, indem er es verkaufte - daraus behalten wir übrig: Robinson machte eine Menge Geld, indem er es verkaufte.
Geach I 255
Behauptung/modus ponens/Ryle: "Code-Stil": irreführend, dass p gar nicht behauptet sein muss. - Bsp "wenn p dann q; aber p, daher q" - Konditional/Ryle: Antezedens und Konsequens sind keine Behauptungen - Aussagen werden in Konditionalen weder gebraucht noch erwähnt - Ryle: hier sei das Konditional nicht eine Prämisse, die mit "p" koordiniert, wie der "code style" suggeriert, sondern eher eine Schlussfahrkarte", eine "Lizenz für die Folgerung": "p, deshalb q". - Lösung/Geach: Propositionen, nicht Behauptungen
Ryle I 58
Bsp halb disopsitionell/halb episodisch:"sorgfältig", "unbeirrbar" usw.- nichts zusätzliches - Art und Weise I 93 ff freiwillig/Ryle: Gebrauch zu ausgeweitet - Gelächter kann nicht absichtlich sein - nicht "verantwortlich" für pünktliche Schulaufgaben.
I 97 falsch: Freiwilligkeit als das Kind von Willensakten zu definieren. - Aber: mit dem Geist bei der Sache.
I 174 f
Erfolgswörter: Heilen, Beweisen, Erkennen, Wissen, Beobachten, Können, Gewinnen, Lösen, Finden - können nicht falsch ausgeführt werden
Tendenz zur Krankheit anders als Gewohnheit - Vorliebe anders als Kapitalanlage: (das würde man lassen, wenn man das Geld so bekäme).
I 195
Mischkategorisch/Ryle: Bsp gehorsam handeln, Bsp Vogel zieht nach Süden.
I 199ff
Leistungswörter/Aufgabenwörter: Unterschied: reisen/ankommen - behandeln/heilen - greifen/festhalten - suchen/finden - sehen/erblicken - horchen/hören - zielen/treffen - Leistung kann zufällig sein.
I 245ff
unbedachte Rede/Ryle: nicht Freimütigkeit - sondern das, woran wir am meisten interessiert sind - keine Selbsterläuterung - trägt nicht zu unserem Wissen bei - I 248 man kann nicht "Woher weißt du das?" antworten.
I 297
mischkategorisch: Regel teils allgemein, teils hypothetisch: Bsp pedantisches Aussehen: wie er sehen viele Menschen aus - nicht Mensch + Pedanterie.

Flor I 261
Def Mischkategorisch/Ryle/Flor: Aussagen über die geistigen Zustände oder Akte einer Person müssen in Form von hypothetischen Sätzen oder einer Mischung aus hypothetischen und kategorischen Sätzen erfolgen - hypothetisch: Wenn-Dann - kategorisch: Berichte über Ereignisse und Zustände.
Flor I 267
Def themen-neutral/Flor: sind Aussagen, in denen Ausdrücke wie »irgend etwas« oder »irgend jemand«, »jemand« oder »etwas« benutzt werden.
Sellars I 53
Def Gemischt kategorisch-hypothetisch/mischkategorisch/Ryle: Manifestationen assoziativer Verbindungen des Wort-Gegenstand- und das Wort-Wort-Typs.

Ryle I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

Flor I
Jan Riis Flor
"Gilbert Ryle: Bewusstseinsphilosophie"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Flor II
Jan Riis Flor
"Karl Raimund Popper: Kritischer Rationalismus"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A.Hügli/P.Lübcke Reinbek 1993

Flor III
J.R. Flor
"Bertrand Russell: Politisches Engagement und logische Analyse"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Flor IV
Jan Riis Flor
"Thomas S. Kuhn. Entwicklung durch Revolution"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Sellars I
Wilfrid Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Sellars II
Wilfred Sellars
Science, Perception, and Reality, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977
Wahrnehmung Fodor Rorty I 255
FodorVsRyle/Rorty: eine simple Story über erlernte Assoziationen wird nicht ausreichen: das Erwartungssystem müsste im gleichen Sinne abstrakt und komplizierte sein. Denn die wiedererkannten Identitäten sind überraschend unabhängig von den physikalischen Uniformitäten der Reize untereinander.
Rorty I 255
RortyVsFodor: angenommen, wir brauchten ein abstraktes Rezept für das Wiedererkennen von Ähnlichkeiten unter potentiell unendlichen Unterschieden. Wieso muss das Rezept überhaupt abstrakt sein? Vermutlich, dass wir in der Lage sein müssen, Ähnlichkeiten herauszufinden. Aber dann brauchen wir nicht den Gedanken eines "nichtabstrakten" Rezeptes, denn jedes Rezept muss dies leisten können. Bsp Rorty: die möglichen qualitativen Abweichungen des Inhalts einer Packung Schokoladenkekse sind gleichfalls potentiell unendlich.
Rorty: wenn wir also überhaupt von "komplizierten Erwartungssystemen" oder Programmen oder Regelsystemen entsprechen, so werden wir immer von etwas Abstraktem sprechen.
Dilemma: entweder erfordert die Erklärung des Erwerbs dieser Regelsysteme das Postulieren weiterer Regelsysteme, oder sie werden gar nicht erlernt.
Entweder
1. Infiniter Regress, denn was für das Wiedererkennen gilt, würde auch für das Erlernen gelten müssen. Oder
2. Wir landen wieder bei Ryle: die Personen haben eine nichterlernte Fähigkeit.
Rorty I 269
Fodor: rehabilitiert die traditionellen britischen Wahrnehmungstheorien: "Es ist eine empirische Frage, ob psychische Vorgänge Computerprozesse sind!" Sind sie es, muss unsere Wahrnehmung so vor sich gehen, dass eine Beschreibung der Umwelt, die nicht in einem Vokabular erfolgt, dessen Termini Werte physikalische Variablen bezeichnen, auf der Basis einer Beschreibung berechnet wird, die in einem solchen Vokabular erfolgt.
Rorty I 269
Fodor: warum sollte es nicht Reize für den gesamten Organismus geben? Dann könnte man eine Reizinvarianz "Flasche" entdecken. Wahrnehmung: erfordert die Wahl eines eigenständigen Vokabulars für die Darstellung der Inputs. Fodor These: alles Wahrnehmungswissen wird durch die Tätigkeit sensorischer Wandler vermittelt.
Rorty I 269
Fodor: wenn wir die Rede von der Informationsverarbeitung nicht realisieren wollen, müssen wir etwas heranziehen, dass unserem Subjekt nicht unbedingt als sein Input bekannt zu sein braucht. Rorty Frage (s. o.): könnte sich herausstellen, dass der Input nicht auf der Retina sondern auf halbem Wege oder woanders erfolgt? Fodor vermutlich ja, das hängt einfach davon ab, durch welche Konstruktionsweise der Black Box sich der Organismus am besten so in Wandler und Verarbeiter aufgespalten denken lässt, dass die beste Theorie herauskommt.

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Wissen Hare II 142
Wissen/Sagen/Ryle: es kann sein, dass wir etwas wissen, ohne sagen zu können, was wir wissen. Bsp Wie ein bestimmtes Wort verwendet wird, oder ein bestimmter Tanz getanzt wird.
HenleVsRyle: man sollte das aber nicht auf Rede Situationen ausweiten.
II 143
Es ist keineswegs klar, dass man hier stets wissen kann, wie ein Wort verwendet wird, auch wenn man nicht sagen kann, wie es verwendet wird.
Wissen/Sagen/HareVsHenle: in der Sprache ist das aber vielleicht klarer als irgendwo anders.
Bsp Wenn wir den Gebrauch eines Ausdrucks erklären, müssen wir ihn nicht selbst verwenden. Folglich können wir seinen Gebrauch in allen Kontexten in vollem Umfang kennen, auch ohne sagen zu können, wie er gebraucht wird.
Bsp ein Kind kann den Gebrauch des Wortes "Vater" gelernt haben, und es richtig verwenden, aber vielleicht nicht sagen können, wie es gebraucht wird, weil es den Gebrauch von "bedeuten" noch nicht gelernt hat!
Henle verwechselt die Fähigkeit
"Aus logischen Gründen zu entscheiden", ob eine Aussage wahr ist
mit der Fähigkeit
Den Ausdruck " die Aussage ist logisch wahr" zu verwenden.
Verwechslung Erwähnung/Gebrauch. (Tun ohne Wissen).
Hare: wer nicht weiß, wie der Ausdruck "logisch wahr" verwendet wird, könnte zwar das erstere, nicht aber das letztere tun.
II 150
Menon/Sokrates: Frage. was ist das Gute? Menon: wie kann man etwas suchen, wenn man nicht weiß, was man sucht, Und wenn man es gefunden hat, woher soll man wissen, dass es das ist, was man gesucht hat? (Wissen/Sagen).
II 151
Sokrates: wenn wir es bereits wüssten, hätten wir die erste Frage gar nicht gestellt. Also kann das Philosophieren nie beginnen, oder es kann nie zu einem Schluss führen. Lösung/Hare: liegt in der Unterscheidung zwischen dem Wissen, wie ein Tanz geht und der Fähigkeit, auch sagen zu können wie er geht. Vor Beginn der Untersuchung können wir das erstere aber nicht das Letztere. Beginnen konnten wir, weil wir die ganze Zeit das erstere konnten.
VsMenon: man weiß schon, was das Gute ist, d.h. man kann es herausgreifen.

Hare I
Richard Mervyn Hare
The Language of Morals Oxford 1991

Hare II
Richard M. Hare
Philosophical discoveries", in: Mind, LXIX, 1960
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Linguistik VsRyle Versus Vendler:
I 239
RyleVsLinguistik/Vendler: bringt keinen Nutzen für die Philosophie - Ebenso Cavell - VendlerVsRyle
privilegierter Zugang VsRyle Versus Brandom I 340
BrandomVsRyle: Vsprivilegierter Zugang - Erste-Person-Reflexion ist Verinnerlichung von Dritte-Person-Reflexion - andererseits s.u. pro!

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Ryle VsRyle Versus Brandom I 340
Lager: BrandomVsRyle: Vsprivilegierter Zugang - Erste-PersonReflexion ist Verinnerlichung von Dritte-Person-Reflexion.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Erlebnis Nagel, Th. III 26
Erlebnis/Nagel: These alle Wesen haben spezifische Erlebnisse, die nicht mit den Mitteln jener psychologischen Begriffe darzustellen sind, die wir in der ersten Person, subjektiv, verstehen könnten. Das bedeutet aber nicht, daß wir nicht über Erlebnisse auf eine ganz allgemeine Weise nachzudenken vermögen, die jedoch kein subjektives Verständnis einschließt!
Wir müssen sie aber auch weiterhin als subjektive Erlebnisse betrachten ï·" nicht bloß als Verhaltensdisposition oder funktionale Zustände. (NagelVsPutnam, NagelVsRyle)!
method. Behaviorism. Sellars, W. I XXXI
Def methodischer Behaviorismus/SellarsVsRyle/Sellars: These führt zwar mentale Termini mit Blick auf das beobachtbare Verhalten ein, hält jedoch nicht daran fest, daß diese Begriffe im Hinblick auf das Verhalten definiert werden müßten. (Oder, was dasselbe ist: daß sich psychologische Aussagen vollständig in Aussagen über beobachtbares Verhalten übersetzen lassen müssen).
VsOperationalism. Sellars, W. Rorty I 118
SellarsVsRyle/Rorty: 1. die parallele Aussage über Makroï·" und Mikrophänomene nötigt nicht zu der operationalistischen These, daß es keine Mikroentitäten geben kann.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000