Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 13 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Deduktion Thiel I 84
Deduktion/Thiel: Antike Mathematik kannte gar keine Deduktion, nur Rechenregeln.
I 86
Schopenhauer polemisierte gegen Deduktion I 86 Abb gibt auf einen Blick mehr her als der Euklidische Beweis: Einsicht in die Sache und innere feste Überzeugung von jeder Notwendigkeit und von der Abhängigkeit jener Eigenschaft von rechten Winkel".
I 87
ThielVsSchopenhauer: freilich wird man sagen müssen, dass wir den Sachverhalt eben nicht auf einen Blick erkennen, sondern schrittweise, durch gedankliches Umordnen. Die Figur selbst hat auch Allgemeinheit, aber keine von der Figur losgelöste oder ablösbare, höchstens eine auf verwandte, nämlich nach dem gleichen "Prinzip" konstruierte Figuren übertragbare.
I 91
Apodeixis: "denknotwendige Beweise" aber auch "Darstellen". Die Griechen hatten eine Methode der "psephoi", der aus Steinchen gelegten Zahlenfiguren. Der Witz ist, dass die Konstruktion der Figur von der Anzahl der Steinchen unabhängig ist. Man braucht keinen Induktionsschluss.

T I
Chr. Thiel
Philosophie und Mathematik Darmstadt 1995
Determinismus Quine VI 127
Determinismus/Quine: wir sind insofern frei, als wir tun, wofür wir uns entscheiden. Ob dann unsere Entscheidungen ihrerseits durch vorausliegende Ursachen determiniert sind oder nicht, steht gar nicht zur Debatte! Das sind Scheinangriffe auf den Satz vom ausgeschlossenen Dritten.
Satz vom ausgeschlossenen Dritten/zweiwertige Logik/Quine: Unkenntnis des Wahrheitswertes verträgt sich sehr gut mit zweiwertiger Logik und gehört sehr wohl zum Geschäft. Sie ist verträglich mit Wahrheit und Falschheit.
VI 128
Es sind offenkundig nicht die (mehrdeutigen) Sätze selbst, die wahr oder falsch sind, sondern die entsprechenden Äußerungen. Es handelt sich um Unvollständigkeit, nicht um Verletzungen des Satzes vom ausgeschlossenen Dritten.
Die Vervollständigung liegt aber nicht in der Zukunft, wie bei den Theologen!

VI 155
Determinismus/Willensfreiheit/Quine: Determinismus hat mit Freiheit gar nichts zu tun (Hume, Spinoza dito). - Frei ist das Verhalten, weil es durch innere Motive verursacht ist. - Dass diese wiederum verursacht sind, hat mit Freiheit nichts zu tun. - QuineVsSchopenhauer. QuineVsPenrose: der Determinismus ist zwar von der Quantenphysik in Frage gestellt worden, aber das ist sicher kein Hintertürchen für die Willensfreiheit.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Erscheinung Nietzsche Ries II 29
Erscheinung/NietzscheVsSchopenhauer: Vs Unterscheidung von »Erscheinung« und »Ding an sich« (bei Schopenhauer der Wille). Diese Unterscheidung gibt es nicht mehr, sie war an Platon orientiert.
Danto III 135
Ding an sich/NietzscheVsKant/Nietzsche/Danto: der Gegensatz „Ding an sich“ und „Erscheinung“ ist unhaltbar (…) wie auch die Begriffe „Subjekt“ und „Objekt“ und letztlich auch deren verschiedene Modifikationen z.B. „Materie“, „Geist“ und andere hypothetische Wesen, „Ewigkeit und Unveränderlichkeit des Stoffs“ usw. Wir sind die Stofflichkeit los. ((F. Nietzsche Nachlass, Berlin, 1999, S. 540f).

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Ries II
Wiebrecht Ries
Nietzsche zur Einführung Hamburg 1990

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Existenz Kant W. Breidert Berkeley aus Grundprobleme der großen Philosophen, J. Speck (Hg) Göttingen 1997
I 236
Realität/KantVsSchopenhauer: Gott garantiert nicht die Existenz.
Danto I 195
Existenz/Prädikat/Kant/Danto: Bsp 100 mögliche Taler: der Begriff "100 Taler" bleibt der gleiche, ob er in der realen Welt belegt ist oder nicht. - Wer sagt "Ich habe 100 Taler, aber sie existieren nicht" der missbraucht keineswegs den Begriff 100 Taler, sondern den des Habens. - ((s) Also folgt Existenz nicht aus dem Begriff).
I 196
Def Existenz/Russell: es gibt ein Beispiel für das, wovon die Rede ist.
Kant I 73
Existenz/Kant: Gefühl des Daseins hat noch keinen Begriff - beweisen läßt sich hier nichts. VsDescartes: "Ich denke, also bin ich": Fehler: vom Begriff auf das Dasein einer Sache zu schliessen.
I. Kant
I Günter Schulte Kant Einführung (Campus) Frankfurt 1994
Externe Quellen. ZEIT-Artikel 11/02 (Ludger Heidbrink über Rawls)
Volker Gerhard "Die Frucht der Freiheit" Plädoyer für die Stammzellforschung ZEIT 27.11.03

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Gründe Armstrong III 159
Satz vom zureichenden Grund/Erklärung/Naturgesetze/ArmstrongVsRationalismus/VsSchopenhauer: wenn wir das Prinzip akzeptieren, müssen wir akzeptieren, dass Gesetze sich unter Gesetze höherer Stufe bringen lassen. - Dann haben wir wieder das Problem, dass das kein zureichender Grund für Gesetze höherer Stufe ist.

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
Macht Nietzsche Ries II 65
Wille zur Macht/Nietzsche: bezeichnet die Art, in der alles Wirkliche »ist«, als dynamisch geeinte Vielheit. Allerdings: NietzscheVsSchopenhauer: damit wird kein identischer Urgrund ontologisch hypostasiert.
Wille zur Macht/Selbstüberwindung/Nietzsche: aus dem »ich will« des »Löwen« zum »heiligen Ja-Sagen« des »ich bin« des »Kindes«.

Pfotenhauer IV 9
Macht/Nietzsche: der Will zur Macht besiege den Willen zur Erhaltung.
Danto III 258
Macht/Wille zur Macht/Nietzsche/Danto: der Ausdruck ‚Wille zur Macht‘ erscheint in Nietzsches Werk unvermittelt, ohne dass groß erklärt würde, was er damit meint oder welche Wichtigkeit diesem Ausdruck für sein Denken zukommt. Zusammen mit der Lehre von der ewigen Wiederkunft,
Danto III 259
vom Übermenschen und Amor fati sollte der Wille zur Macht eine Bejahung darstellen. Er ist nicht etwa eine Eigenschaft der Starken, sondern eignet allen Menschen, Starken und Schwachen. Er ist ein Gattungsmerkmal aller Lebewesen und kein Trieb neben anderen, Die Triebe ihrerseits sind nur Modi des Willens zur Macht. Liebe/Nietzsche/Danto: eine von Nietzsches einzigartigen Einsichten lautet, dass der Sex nicht in erster Linie um des Vergnügens oder der Fortpflanzung, sondern um der Macht willen praktiziert wird: zu lieben heißt sich in einen Machtkampf zu verstricken; der Sex ist ein Mittel zur Beherrschung und Unterjochung. Der Wille zur Macht scheint sich als Fundamentaltrieb zu den einzelnen Trieben wie die Substanz zum Akzidens zu verhalten.
Substanz/Wille zur Macht/Nietzsche/Danto: Die ganze Welt ist Wille zur Macht; es gibt nichts Grundlegenderes, weil es nichts anderes als ihn und seine Abwandlungen gibt. Dann ist der Wille ein metaphysischer, oder besser: ein ontologischer Begriff, denn ‚Wille zur Macht‘ ist Nietzsches Antwort auf die Frage: ‚Was gibt es?‘.
Danto III 269
Überleben/Nietzsche: Ob man sich selbst erhält oder nicht, hat nach Nietzsche nichts mit der blinden Ausübung des Willens zur Macht zu tun, der ja jedes Ding in jedem Augenblick kennzeichnet. Etwas überlebt, insofern es siegreich aus dem Kampf der Willen hervorgeht; es kämpft jedoch nicht, um zu überleben – wenn schon, wäre es genau umgekehrt: „Vor allem will etwas Lebendiges seine Kraft auslassen – Leben selbst ist Wille zur Macht - : die Selbsterhaltung ist nur eine der indirekten und häufigsten Folgen davon. (F. Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, KGW VI. 2, S. 21).

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Ries II
Wiebrecht Ries
Nietzsche zur Einführung Hamburg 1990

Pfot I
Helmut Pfotenhauer
Die Kunst als Physiologie. Nietzsches ästhetische Theorie und literarische Produktion. Stuttgart 1985

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Musik Schopenhauer Pfotenhauer IV 45
Musik/Schopenhauer: Schopenhauer sieht die Idee der Rückkehr der Individuen und des vereinzelten Willens in die Einheit der Natur, instrumentiert durch Musik, als Höhepunkt des Denkbaren an. NietzscheVsSchopenhauer: gesteht das zu, aber nur „völlig losgelöst von der Gier des Willens, reines ungetrübtes Sonnenauge (…)“ ((F. Nietzsche, Die Geburt der Tragödie, KGW Kritische Gesamtausgabe III, 1. S. 47).


Pfot I
Helmut Pfotenhauer
Die Kunst als Physiologie. Nietzsches ästhetische Theorie und literarische Produktion. Stuttgart 1985
Nihilismus Nietzsche Ries II 11
Nihilismus/Nietzsche: Selbstüberwindung des Nihilismus vom »Willen zum Nichts«, zum Wollen der dionysischen Bejahung der »Fatalität alles dessen, was war und was sein wird«.
Ries II 69
Nihilismus/Wiederkehr/Nietzsche: Nihilismus und Wiederkehr müssen zusammen gedacht werden. Das zum Nichts entschlossene Dasein als eine sich selbst wollende Welt des Schaffens und Vernichtendes. »Alles ist gleich«. Nur in der »Bejahung« ereignet sich der Übergang vom »Geist der Rache« zum » Amor Fati« dem dionysischen Ja Sagen zur Welt. Überwindung der bloßen Zeitlichkeit der Zeit zur Ewigkeit der ewigen Wiederkehr. »O Mensch«, Glocke in Sils Maria.
Ries II 112
Nihilismus/Nietzsche: »die zu Ende gedachte Logik unserer großen Werte und Ideale«
Ries II 113
Es fehlt das Ziel. Wiederkehr des Gleichen. »Umsonst!« Dauer, ohne Ziel und Zweck, der lähmende Gedanke: man begreift, dass man gefoppt Wird und doch ohne Macht ist. Ries: Nietzsche antizipiert die terroristische Praxis des Faschismus. Auch die Schlechtweggekommenen müssen davon überzeugt werden, dass sie nicht anders als ihre Unterdrücker sind. Wille ins Nichts. Sie zwingen die Mächtigen, ihre Henker zu sein, dies ist die europäische Form des Buddhismus.

Danto III 40
Nihilismus/Danto: der russische Nihilismus war in der Hauptsache eine verneinende und zerstörerische Einstellung gegen jenen Bestand an politischen religiösen und moralischen Lehren, die die Nihilisten als bevormundend Diese Einstellung wird in Turgenjews Väter und Söhne am beeindruckendsten zum Ausdruck gebracht.
Danto III 41
Nihilismus/Nietzsche: Nihilismus nach Petersburger Muster (das heißt (…) Glauben an den Unglauben, bis zum Martyrium (dafür) zeigt immer vorerst das Bedürfnis nach Glauben. (F. Nietzsche Fröhliche Wissenschaft, S. 347,, KGW V, 2, S. 264).
Danto III 42
Nihilismus/Turgenjew/Danto: die Ansichten der Figur des Basarow aus Turgenjews Väter und Söhne haben etwas rührend Unreifes: „Ein tüchtiger Chemiker ist zwanzigmal nützlicher als jeder Dichter.“ Nihilismus/Nietzsche/Danto: Nietzsches Negativität war nicht gemäßigter, jedoch ist sein Nihilismus keine Ideologie, sondern eine Metaphysik. Die Wissenschaft betrachtet er weder als Quelle von Wahrheit noch als Methode zu deren Entdeckung, vielmehr begreift er sie als bestimmte Menge zweckdienlicher Fiktionen oder nützlicher Konventionen, die in Wirklichkeit nicht besser und nicht schlechter verankert ist als jedwede einmal definierte Menge von ihr womöglich widerstreitenden Fiktionen
Danto III 43
Russischer Nihilismus/NietzscheVsNihilismus: den russischen Nihilismus zeichnet – anders als den Schopenhauerschen Nihilismus – aus, dass es außerhalb der Welt eine Autorität gebe, von welcher der Zweck des Lebens zu erfahren sei.
Danto III 44
Nihilismus/Nietzsche/Danto: …der Mensch erreicht die abschließende Form des Nihilismus: die Ungläubigkeit gegenüber jeder sonst noch denkbaren Welt, welche metaphysisch gesehen dieser hier vorzuziehen sei. Gleichzeitig begreift er diese Welt als die einzig existente, wie sehr sie auch der Gestaltung, des Zweckes und des Wertes entbehren mag.
Danto III 46
Ewige Wiederkehr/Nietzsche/Danto: Nietzsches Nihilismus gipfelt in der Lehre von der Ewigen Wiederkunft, laut der die Welt sich endlos und genau wiederholt. Nietzsche hielt sie für eine seriöse wissenschaftliche Erkenntnis und die einzige Alternative zu jener Auffassung, laut der die Welt ein Ziel, einen Zweck oder einen Endzustand hat oder haben kann. ((F. Nietzsche Nachlass, Berlin, 1999, S. 684).
Danto III 43
Nihilismus/Schopenhauer/Danto: der Nihilismus der Leere, als auch Schopenhauers Nihilismus, setzt eine weitverbreitete Weltanschauung voraus, der zufolge „das Ziel von außen her gestellt, gegeben, gefordert“ wird. (F. Nietzsche Nachlass, Berlin, 1999, S. 554). NietzscheVsSchopenhauer: Anstatt den Geisteszustand, welcher nach einem solchen Zweck verlangt, zu überwinden, zeigt sich dieser Nihilismus lediglich von dessen Fehlen enttäuscht. Mit seiner Überwindung wird jedwedem Pessimismus und aller Verzweiflung der Boden entzogen. Aus seinem Verdruss ob der allzu knauserigen guten Fee vermag sich der Mensch zu befreien, sobald es ihm allmählich dämmert, dass es weder eine geizige noch eine großzügige Fee gibt.

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Ries II
Wiebrecht Ries
Nietzsche zur Einführung Hamburg 1990

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Philosophie Heidegger Figal I 101
Philosophie/Heidegger/Figal: auch gemäß der Konzeption von Sein und Zeit ist sie eine Befreiung aus den Bindungen überlieferter Begriffe, doch wenn diese Befreiung nicht mehr in die freie Zuwendung zum Anfang der Geschichte führt, sondern auf die eigentliche Struktur des Daseins, so ist die Geschichte in ihrem Wesen nicht mehr geschichtlich. Die Struktur des Daseins besteht, solange es Dasein gibt.
I 102
Lösung: der Durchbruch gelingt Heidegger im Wintersemester 1931/32: Interpretation des Höhlengleichnis (Politeia). Befreiung von Fesseln, sondern, Metapher des Lichts (für die Zeit), Offenheit, Durchlässigkeit, »freigeben«.
I 104
Freiheit/Heidegger: Sein und Zeit: Dasein macht frei - später: Licht macht frei. Seinsentwürfe:
1. Kunst
2. Naturwissenschaft 3. Geschichtswissenschaft
I 107
Kunst/Heidegger: weder »Ausdruck von Erlebnissen« noch Genuss. Stattdessen: »der Künstler hat den Wesensblick für das Mögliche« die verborgenen Möglichkeiten des Seienden zum Werk zu bringen.
Figal I 171
HeideggerVsPhilosophie: Vs Aufteilung in einzelne Gebiete und damit Verwissenschaftlichung.
Cardorff II 13
Philosophie/Heidegger/Cardorff: Heideggers Philosophie hat keinen Gegenstand. sie will nicht Erkenntnis organisieren, keine Aussagen tätigen, sondern mit ihrem Sprechen ein Geschehen gestalten. "Leidenschaft zum Nutzlosen". Seine Philosophie propagiert die Herrschaftlichkeit eines eingestandenermaßen dialogisch unlegitimierbaren Sprechens.
Cardorff II 36
Subjekt/Objekt: HeideggerVs diese traditionelle, raumschaffende Differenzierung. Stattdessen: "Walten sui generis". VsDichotomien: Wahrheit/Unwahrheit - Theorie/Praxis - Freiheit/Notwendigkeit - Glauben/Wissen - Göttliches/Menschliches - Vs Totalitätskonstituierende Kategorien: Sein als Substanz, Geschehen als Bewusstsein, Gott als prima causa, Wille als Ding an sich. (HeideggerVsSchopenhauer).
Cardorff II 46
Entwicklung in Heideggers Werk: Verdichtungsprozess, Abständigkeit zwischen Dasein und Sein wird geringer, der Mensch macht das Sein immer weniger als Standhaltender und Sich Haltender und immer mehr als Vollziehender und Sich Einfügender mit aus. Die Differenz von Seiendem und Sein (ontologische Differenz) tritt tendenziell stärker als innere Aktion des Seins selbst auf.
Cardorff II 60
Philosophie/Heidegger/Cardorff: 1. Die Sache, um die es geht, kann niemals Schuld sein an einem Unverständnis. sie waltet wie sie waltet.
2. Heidegger ist nie Schuld an einem Unverständnis, dazu steht er viel zu sehr in der Sache.
3. Der Leser kann Schuld sein wollen, ist jedoch letztlich nie Schuld, weil nicht er es ist, der sich sperrt, sondern das Zu Denkende, das sich abwendet.
4. Man kann immer davon ausgehen, dass Heidegger es auf Unsicherheit abgesehen hat.
Cardorff II 69
Philosophie/Heidegger/Cardorff: Heideggers Texte ziehen den Leser unter anderem dadurch in sich hinein, als sowohl Bedeutungen als auch Bedeutungsebenen ineinander übergehen. Es geht Heidegger dabei darum, das Subjekt Fassen unmöglich zu machen.
Cardorff II 102
Heidegger: alle Bewertungen seiner Philosophie seien bedeutungslos, weil sie nämlich aus falschem Fragen kommen.

Hei III
Martin Heidegger
Sein und Zeit Tübingen 1993

Figal I
Günter Figal
Martin Heidegger zur Einführung Hamburg 2016

Hei II
Peter Cardorff
Martin Heidegger Frankfurt/M. 1991
Philosophie Nietzsche Ries II 10
Philosophie/Nietzsche: »Was ich erzähle, ist die Geschichte der nächsten zwei Jahrhunderte. Die Heraufkunft des Nihilismus. Diese Geschichte kann jetzt schon erzählt werden.
Ries II 12
Experimentalphilosophie/Nietzsche: Überwindung des durch die moralische Weltauslegung bedingten »Geistes der Rache«, der auf die Vernichtung innerer wie äußere Natur zielt, hin zum Pathos einer übermenschlichen »göttlichen Leichtigkeit im Schwersten«, welches »die Welt als Abfolge göttlicher Lösungen und Visionen im Scheine« feiert. Ästhetische Sinn- und Welterkenntnis.
Ries II 44
Philosophie/Schopenhauer/NietzscheVsSchopenhauer: sein pessimistisches Denken verweigert sich jedem nur ästhetisch erbaulichen Bildungserlebnis. Dieses Denken ist - weil es keine abstrakte »Philosophie« mehr ist - überhaupt nicht konsumierbar.
Ries II 76
Philosophie/Jenseits von Gut und Böse/Nietzsche: 2. Hauptstück: »Der freie Geist«: »eine neue Gattung von Philosophen kommt herauf: die Versucher«. 3. Hauptstück: »Das religiöse Wesen«: verinnerlichte Mystik des Masochismus: die Grausamkeit ist das Wesen des Religiösen.
Opfer: der vergebliche Versuch, den Schicksalscharakter des Lebens zu durchbrechen.
Opfer: letzte Grausamkeit: für das Nichts Gott zu opfern: paradoxes Mysterium. »Das bleibt dem Geschlechte, welches jetzt eben heraufkommt, ausgespart«. (Nationalsozialismus/Faschismus?).
Ries II 77
5. Hauptstück: »Zur Naturgeschichte der Moral«.
Danto III 90
Philosophie/Nietzsche/Danto: das eigentliche Problem der Philosophie bestand für Nietzsche nicht darin, Antworten (…) zu geben, sondern deutlich zu machen, wie es zu (…) Streitigkeiten kommen konnte. Ein philosophisches Problem ist für Nietzsche eine Frage, die nicht zu beantworten, sondern zu überwinden wäre.

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Ries II
Wiebrecht Ries
Nietzsche zur Einführung Hamburg 1990

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Wille Nietzsche Danto III 136
Wille/Nietzsche/Danto: Wenn es stimmt, dass Nietzsche versucht, der gebräuchlichen Unterscheidung zwischen Mentalem und Materiellem zu entgehen, dann muss der Wille zur Macht widersprüchlich erscheinen. Immerhin ist „Wille“ ja ein das Geistige betreffender Ausdruck. (Siehe Kausalität/Nietzsche, Ich/Nietzsche, Subjekt/Nietzsche). Danto: Das stimmt aber so nicht. Wie bei Schopenhauer müssen wird bei Nietzsche die gewöhnliche, das Geistige betreffenden Konnotationen mit dem Begriff des „Willens“ im metaphysischen Sinn verbinden. Der Wille zur Macht beschränkt sich nicht auf Mentale. Wenn wir dies missachten, können wir Nietzsche nicht verstehen.
NietzscheVsWillensakte: Nietzsche attackiert die nicht nur von Philosophen angenommenen „Willensakte“.
Danto III 137
Willensakte/Danto: verhalten sich zu Handlungen wie Ursachen zu Wirkungen. Hume/Danto: Hume verwarf die Idee, dass wir eine Erfahrung haben könnten, der unsere Idee vom Kausalnexus entspricht, wie unser Wille über unsere Körperteile oder unsere Gedanken tätig wird.
Hume: wir haben absolut keine Vorstellung davon, wie der Wille tätig wird. Dennoch nimmt Hume Willensakte an.
NietzscheVsHume: ist radialer, es gibt schlichtweg nichts, dessen Verknüpfung mit unseren Handlungen nachzuweise wäre.
Danto III 138
Denken/Gewissheit/Subjekt/NietzscheVsDescartes: Nietzsche widerlegt den Cartesischen Gedanken, dass uns unsere eigenen mentalen Prozesse unmittelbar durchsichtig sind, dass wir über unsere Denkweise Bescheid wissen. Er widerlegt es, indem er eine Reihe miteinander verknüpfter Gedanken aufstellt und „einfrieren“ lässt: Wenn Descartes davon spricht, dass ihm sein Zweifel an der Realität zumindest als sein eigener Zweifel gewiss sei, so schleppt er hier sehr viele stillschweigende Annahmen mit.
NietzscheVsDescartes: wenn seine Argumentation auf ein „Es wird gedacht“ hinausläuft, wird schon unser Glaube an den Substanzbegriff vorausgesetzt und anschließend ein Subjekt dazu angenommen. (F. Nietzsche Nachlass, Berlin, 1999, S. 577).
Danto III 140
Wille/NietzscheVsSchopenhauer/Nietzsche/Danto: (F. Nietzsche Jenseits von Gut und Böse, KGW VI.,2 S.25): Die Philosophen pflegen vom Willen zu reden, wie als ob er die bekannteste Sache von der Welt sei; ja Schopenhauer gab zu verstehen, der Wille allein sei uns eigentlich bekannt. DantoVsSchoepenhauer: in Wirklichkeit ist dies nicht der Fall. Es gibt keine einfache, für sich identifizierbare mentale Operation, die als Willensakt erkannt und intuitiv erfasst würde.
Nietzsche: Es gibt keinen ‚Willen‘: das ist nur eine vereinfachende Konzeption des Verstandes. (F. Nietzsche Nachlass, Berlin, 1999, S. 913).
Danto III 141
Wille/Nietzsche: Vielleicht ist der schlimmste unter all diesen Trugschlüssen die Folgerung, das ‚Wollen genüge zur Aktion‘.(F. Nietzsche Jenseits von Gut und Böse, KGW VI.,2 S.27).
Danto III 143
Wille/Nietzsche/Danto: (F. Nietzsche, Götzen-Dämmerung, KGW VI,3 S. 85):Der Wille bewegt nichts mehr, erklärt folglich auch nichts mehr – er begleitet bloß Vorgänge, er kann auch fehlen. Danto: wenn es keinen Willen gibt, so auch keinen freien oder unfreien Willen. (Vgl. F. Nietzsche Nachlass, Berlin, 1999, S. 913).
Willensfreiheit/Nietzsche/Danto: Diese Schlussfolgerung ist vorschnell: die Lehre vom freien Wille hängt keineswegs von einer psychologischen Theorie über den Willen als mentalem Phänomen ab; ‚frei‘ wird auf Handlungen, nicht aber auf den Willen angewandt.
Nietzsche legt die Auseinandersetzung über den freien Willen meist auf Eis, die Vorstellung vom freien Willen verdanke sich „logischer Notzucht“.

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Willensfreiheit Berkeley Breidert I 234f
Willensfreiheit/Schopenhauer: kann der Mensch auch "wollen, wie er will"? - BerkeleyVsSchopenhauer: das ist müßige philosophische Spekulation. - Schopenhauer: betrachtet Berkeley aber als Vorläufer - Wille/Schopenhauer. = "Ding an sich".
G. Berkeley
I Breidert Berkeley: Wahrnehmung und Wirklichkeit, aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen, Göttingen 1997

Ber I
W. Breidert
Berkeley
In
Grundprobleme der großen Philosophen, J. Speck (Hg) Göttingen 1997
Willensfreiheit Nietzsche Danto III 140
Wille/NietzscheVsSchopenhauer/Nietzsche/Danto: (F. Nietzsche Jenseits von Gut und Böse, KGW VI.,2 S.25): Die Philosophen pflegen vom Willen zu reden, wie als ob er die bekannteste Sache von der Welt sei; ja Schopenhauer gab zu verstehen, der Wille allein sei uns eigentlich bekannt. DantoVsSchopenhauer: in Wirklichkeit ist dies nicht der Fall. Es gibt keine einfache, für sich identifizierbare mentale Operation, die als Willensakt erkannt und intuitiv erfasst würde.
Nietzsche: Es gibt keinen ‚Willen‘: das ist nur eine vereinfachende Konzeption des Verstandes. (F. Nietzsche Nachlass, Berlin, 1999, S. 913).
Danto III 141
Wille/Nietzsche: Vielleicht ist der schlimmste unter all diesen Trugschlüssen die Folgerung, das ‚Wollen genüge zur Aktion‘.(F. Nietzsche Jenseits von Gut und Böse, KGW VI.,2 S.27).
Danto III 143
Wille/Nietzsche/Danto: (F. Nietzsche, Götzen-Dämmerung, KGW VI,3 S. 85):Der Wille bewegt nichts mehr, erklärt folglich auch nichts mehr – er begleitet bloß Vorgänge, er kann auch fehlen. Danto: wenn es keinen Willen gibt, so auch keinen freien oder unfreien Willen. (Vgl. F. Nietzsche Nachlass, Berlin, 1999, S. 913).
Willensfreiheit/Nietzsche/Danto: Diese Schlussfolgerung ist vorschnell: die Lehre vom freien Wille hängt keineswegs von einer psychologischen Theorie über den Willen als mentalem Phänomen ab; ‚frei‘ wird auf Handlungen, nicht aber auf den Willen angewandt.
Nietzsche legt die Auseinandersetzung über den freien Willen meist auf Eis, die Vorstellung vom freien Willen verdanke sich „logischer Notzucht“.

Nie I
Friedrich Nietzsche
Sämtliche Werke: Kritische Studienausgabe Berlin 2009

Nie V
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsSchopenhauerVsSchopenhauer Danto Vs Schopenhauer, A. I 304
Schopenhauer: wir nehmen uns ganz anders als die Welt wahr, wir sind das Ding an sich, unmittelbarer Zugang zum Willen. DantoVsSchopenhauer: Problem, warum können nicht alle Leute mit den Ohren wackeln und warum kann man das Spalten von Kohlehydraten nicht zur Willenssache erheben.

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
VsSchopenhauerVsSchopenhauer Verschiedene Vs Schopenhauer, A. Thiel I 84
Antike Mathematik kannte gar keine Deduktion, nur Rechenregeln.
I 86
Schopenhauer polemisierte gegen Deduktion I 86 Abb gibt auf einen Blick mehr her als der Euklidische Beweis: Einsicht in die Sache und innere feste Überzeugung von jeder Notwendigkeit und von der Abhängigkeit jener Eigenschaft von rechten Winkel".
I 87
ThielVsSchopenhauer: freilich wird man sagen müssen, dass wir den Sachverhalt eben nicht auf einen Blick erkennen, sondern schrittweise, durch gedankliches Umordnen. Die Figur selbst hat auch Allgemeinheit, aber keine von der Figur losgelöste oder ablösbare, höchstens eine auf verwandte, nämlich nach dem gleichen "Prinzip" konstruierte Figuren übertragbare.





T I
Chr. Thiel
Philosophie und Mathematik Darmstadt 1995
VsSchopenhauerVsSchopenhauer Heidegger Vs Verschiedene I 186
HeideggerVsKatholizismus: (gegen die Wiederzulassung einer katholischen Studentenverbindung): »man kennt die katholische Taktik immer noch nicht. Und eines Tages wird sich das schwer rächen«. Habermas Seyn: Schreibweise im Spätwerk, Vs traditionelle Ontologie.
HeideggerVsHerder: es gibt keine allgemeine Sprache. >Sprache/Foucault, >Sprache/Davidson.
I 123
HeideggerVsPhilosophie: Vs Aufteilung in einzelne Gebiete und damit Verwissenschaftlichung.
I 171
Subjekt/Objekt: HeideggerVs diese traditionelle, raumschaffende Differenzierung. Stattdessen: "Walten sui generis". VsDichotomien: "Wahrheit/Unwahrheit, - Theorie/Praxis - Freiheit/Notwendigkeit - Glauben/Wisssen - Göttliches/Menschliches - Vs Totalitätskonstituierende Kategorien: "Sein als Substanz, Geschehen als Bewusstsein, Gott als prima causa, Wille als Ding an sich (VsSchopenhauer).
II 36
HeideggerVsLogik: "löst sich auf im Wirbel eine ursprünglichen Fragens.."
II 56
Zeichen/Heidegger: Vs Überhandnehmen des Zeichencharakter des Wortes. Dieser muss destruiert werden. (>Rorty: Laute werden wichtiger, Suche nach ursprünglichen Worten: > Sprache/Rorty).
II 66
»Indisches Denken«: braucht den Menschen nicht. (HeideggerVs).
II 131
HeideggerVs"Kulturbetrieb". Spricht aber achtungsvoll von "Kultur", kein heutiger Denker sei "groß" genug das Denken unmittelbar und in geprägter Gestalt vor seine Sache und damit auf seinen Weg zu bringen. (>Spiegelgespräch R. Augstein mit M. Heidegger, Der Spiegel Nr. 23 31. 5. 1976).

Hei III
Martin Heidegger
Sein und Zeit Tübingen 1993