Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 8 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Ethik Putnam
 
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III 113f
Ethik/Begriffe/Williams/Murdoch: 1. porös: Bsp "gut und richtig" - stärker deskriptiv, weniger abstrakt: Bsp "grausam", "keusch," usw. - Murdoch: auch deskriptive Komponente sind interessenrelativ. - VsNon-Kognitivismus: seine Aufspaltung in deskriptiv/präskriptiv gelingt nicht, weil man die Komponenten nicht benennen kann, ohne selbst ein Wort wie "grausam" zu gebrauchen (zirkulär) - Murdoch: Welt nicht in Fakten und Werte zerlegbar - Williams: pro, aber wir können unsere Begriffe auf jede Gesellschaft übertragen.
III 116
"dicht"/Williams: Bsp "keusch" kann sowohl als Wertung als auch als Beschreibung fungieren.
III 117
PutnamVsWilliams: absurd und immer noch zu relativistisch, wenn "Gras ist grün" nicht die absolute Wahrheit sein soll (weil ich Farben wie Werte projiziere) - Werte/Putnam: noch schlechter dran als Farben, denn nachdem wir herausgekriegt haben, daß wir sie projizieren, verlieren wir unsere Fähigkeit, sie zu gebrauchen.
III 128
PutnamVsWilliams: zu kompliziert metaphysisch. - Def Wertungen/Dewey: ergeben sich aus einer Kritik verschiedener Problemlösungsverfahren.
V 190
Ethik/Sprache/Bedeutung/Werte/Putnam: Bsp Superbenthamianer: billigt die gräulichsten Taten zum "Wohl der Mehrheit" - nach einer Weile trennt sich der Sprachgebrauch in Bezug auf "aufrichtig" zwischen ihm und uns. - Das heißt nicht, dass wir und der Superbenthamianer hinsichtlich der Fakten einig sind und in Bezug auf die Werte uneinig - wir leben in verschiedenen Welten.
V 208
PutnamVsBentham: wir haben einen Grund, die Poesie dem Floh-Hüpfen vorzuziehen: das Erlebnis großer Dichtung und ihre Nachwirkungen.
V 282
Ethik/PutnamVsBentham: (Bsp Floh-Hüpfen): es ist kein Vorurteil, die Poesie vorzuziehen. Der Gedanke, dass Werte nicht zu den Bausteinen der Welt gehören, und der Gedanke dass "Werturteile" "Vorurteile" ausdrücken, sind zwei Seiten derselben Medaille - PutnamVsSolipsismus: unmoralisch, wir sind nicht jeder in einer solipsistischen Hölle gefangen, sondern sollen uns am Diskurs beteiligen.

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990
Fremdpsychisches Berkeley
 
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I 222
BerkeleyVsSolipsismus: diesen vertritt er ebenso wenig wie Descartes, Kant, Mach oder Husserl - allerdings sind Sensualismus und Phänomenalismus in dieser Gefahr, weil die Wahrnehmungen immer nur meine sind.
G. Berkeley
I Breidert Berkeley: Wahrnehmung und Wirklichkeit, aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen, Göttingen 1997
Solipsismus Berkeley
 
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I 222
BerkeleyVsSolipsismus: den Solipsismus vertritt Berkeley ebenso wenig wie Descartes, Kant, Mach oder Husserl. - Allerdings sind Sensualismus und Phänomenalismus in dieser Gefahr, weil die Wahrnehmungen immer nur meine sind.
G. Berkeley
I Breidert Berkeley: Wahrnehmung und Wirklichkeit, aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen, Göttingen 1997
Solipsismus Chisholm
 
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Chisholm II M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

II 31
VsSolipsismus/Rutte: der Solipsismus bringt subjektinterne Prüfprobleme mit sich: er glaubt an vergangene und zukünftige eigene Erlebnisse sowie Ordnungen; das sind genauso starke Annahmen und eine genauso starke Beweislast wie im Fall des Realismus.

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
Solipsismus Davidson
 
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I 13
DavidsonVsSolipsismus: Die Welt des Solipsisten kann jede beliebige Größe annehmen, d.h. sie hat gar keine Größe und ist gar keine Welt.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990
Solipsismus Genz
 
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II 18
Solipsismus/GenzVsSolipsismus: erklärt nichts und macht keine Voraussagen.

Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002
Solipsismus Wittgenstein
 
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Nagel I 53
Wittgenstein, Solipsismus : Die Wahrheit des Solipsismus kann gar nicht ausgesprochen werden, zeige sich aber dennoch in der Tatsache, daß die Welt stets in meiner Sprache beschrieben wird. In dieser Sprache kann ich nicht zutreffend sagen, daß die Welt meine Welt ist, denn das ist in meiner Sprache falsch! Nagel: all dies wird aber in meiner Sprache gesagt, und das zeigt, daß die Welt in tieferer Hinsicht meine Welt ist, obwohl eben dies nicht gesagt werden kann.

Hintikka I 96 ff
Welt/Tractatus/Solipsismus/Wittgenstein/Hintikka: Frage, ob Wittgensteins Welt nicht unrettbar egozentrisch ist. Schließlich meint Sinnesdaten ja meine Sinnesdaten.
I 97
Sagen/Zeigen/Wittgenstein: 5.562 (/Gesamtheit der Gegenstände, Grenze der Welt) .."Frage inwieweit der Solipsismus eine Wahrheit ist, was der Solipsismus nämlich meint, ist ganz richtig, nur lässt es sich nicht sagen, sondern es zeigt sich." Hintikka: deuten wir die Gegenstände des Tractatus als Gegenstände meiner Bekanntschaft, dann wird Wittgensteins vorsichtiger Solipsismus nicht nur verständlich, sondern geradezu vorhersehbar.
I 98
Solipsismus/Tractatus/Hintikka: ist hier nicht metaphysisch, er hängt nicht davon ab, dass den Gegenständen irgendein spezifischer subjektiver bewusstseinsabhängiger Status zugewiesen wird. Es geht um ihre phänomenale Gegebenheit, damit ich sie auf meine Sprache beziehen kann. Dennoch hat das, was er als Solipsismus gelten lässt, einen spezifischen Inhalt.
Realismus/Solipsismus/Hintikka: dagegen hat der Realismus recht mit seiner Behauptung, dass diese "Reduktion auf die Bekanntschaft" keine Auswirkungen hat im Hinblick auf die metaphysische Realität der übrigen Welt.
I 99
Welt/Wittgenstein/Hintikka: die Beziehung zu mir ist nicht wesentlich für die Gegenstände. "die gewöhnliche Redeweise könnte den ((s) falschen) Anschein erwecken, als wäre die Beziehung zum Besitzer der Hand etwas, was im Wesen der Hand selbst liegt." ..daher könnte es einmal nützlich sein, einer Hand beim wiederholten Gebrauch einfach einen Namen zu geben. (Philosophische Bemerkungen VII. 71, 99f).
II 132
Schein/Erscheinen/Scheinen/Wittgenstein: "Es scheint zu scheinen" kann man nicht sagen. Solipsismus und Behaviorismus sind einander entgegengesetzt.
II 172
WittgensteinVsSolipsismus: wenn es logisch unmöglich ist, dass jemand anderes Zahnschmerzen hat, dann ist es für mich ebenso unmöglich.
II 172/173
Solipsismus/Wittgenstein: will nicht eine Schreibweise, in der das Ich ein Monopol hat, sondern eine, in der das Ich verschwindet.
II 178
Zeitlicher Solipsismus/Russell/Wittgenstein: Russells Bsp die Welt ist erst vor fünf Minuten entstanden. - Das ist nicht sinnlos, weil es ein Kriterium gibt - ähnlich wie bei Messungen. - Bsp "Jedesmal sitzt kein weißes Kaninchen da".
II 180
"Nur die Gegenwart ist wirklich": Problem: das gibt vor ein Bild zu liefern, das mit einem anderen Bild im Gegensatz steht. - Das gelingt aber nicht.
VI 88
Solipsismus/Wittgenstein/Schulte: um meinen solipsistischen Standpunkt in Worte zu fassen, müsste ich über beide Grenzen hinaus können, der Welt und der Sprache - "Mein" steht nicht im Gegensatz zu "jenem". - Hier sieht man, daß der Solipsismus mit dem reinen Realismus zusammenfällt.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

N I
Th. Nagel
Das letzte Wort Stuttgart 1999

N II
Th. Nagel
Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990

N III
Th. Nagel
Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991

NagE I
E. Nagel
The Structure of Science: Problems in the Logic of Scientific Explanation Cambridge, MA 1979

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
Verstehen Nagel
 
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Frank I 148
NagelVsEinfühlung - (Einfühlung nur bei mentalen Zuständen). - VsSolipsismus: dieser ist das Ergebnis davon, dass man die einfühlende Vorstellung als sinnliche interpretiert.
I 149f
Verstehen/Nagel: wir können auch Indizien für die Wahrheit von etwas haben, das wir nicht verstehen - Individuen radikal verschiedener Gattungen (Wissenschaftler vom Mars) können beide dieselben physikalischen Ereignisse in einer objektiven Begrifflichkeit verstehen. - Dazu brauchen sie nicht die phänomenalen Formen zu verstehen.
Nagel I 75
Verstehen/Wittgenstein: zur Verständigung durch die Sprache gehört nicht nur eine Übereinstimmung in den Definition, sondern in den Urteilen - das scheint die Logik aufzuheben, hebt sie aber nicht auf. - Übereinstimmung im Sprachgebrauch und Urteil ist notwendig, aber nicht hinreichend für das Meinen. - Nagel: wenn die Anwendungsbedingungen nicht hinreichend zu sein scheinen, kann es sein, dass man den Begriff falsch gedeutet hat, aber auch, dass man die Bedingungen falsch verstanden hat.

N I
Th. Nagel
Das letzte Wort Stuttgart 1999

N II
Th. Nagel
Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990

N III
Th. Nagel
Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991

NagE I
E. Nagel
The Structure of Science: Problems in the Logic of Scientific Explanation Cambridge, MA 1979

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 9 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsSolipsismus Berkeley Vs Solipsismus
 
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Ber I 222
BerkeleyVsSolipsismus: wollte er ebenso wenig vertreten wie Descartes, Kant, Mach oder Husserl. Allerdings ist der Sensualismus oder Phänomenologie leicht in Gefahr des Solipsismus.
Weil alle Wahrnehmungen immer nur meine sind, wie auch Berkeley betont.
G. Berkeley
I Breidert Berkeley: Wahrnehmung und Wirklichkeit, aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen, Göttingen 1997
VsSolipsismus Davidson Vs Solipsismus
 
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I 13
DavidsonVsSolipsismus: Die Welt des Solipsisten kann jede beliebige Größe annehmen, d.h. sie hat gar keine Größe und ist gar keine Welt. Ohne interagierendes zweites Lebewesen gibt es keine Antwort auf diese Fragen. Das bloße Interagieren zeigt aber nicht, in welcher Weise die Interaktion für die beteiligten Wesen von Bedeutung ist.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990
VsSolipsismus Evans Vs Solipsismus
 
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Gareth Evans
Frank I 533/534
Solipsismus/Evans: versucht, sich eine Asymmetrie zunutze zu machen: "ich bin dasjenige Objekt, das, wenn es Schmerzen hat, etwas Schlimmes zu erwarten hat. ((s)Verschärft: wenn jemand...).(s) jedenfalls sonst niemand. Bsp roter und grüner Gegenstand, Solipsist: "ich kann den Unterschied zwischen einem Sachverhalt, der mich betrifft und einem Sachverhalt, der einen anderen Betrifft durch den Unterschied in der Weise, wie sie mir (kursiv) erscheinen angeben. (?).
EvansVsSolipsismus: Irrtum, aus dieser Asymmetrie etwas Informatives über seine Verwendung des Wortes "ich" ableiten zu wollen.
Fra I 535
In der Relativierung auf den Solipsisten ergeben sich nur Tautologien. Bsp "Ich bin die Person derart, dass wenn ihre Beine angewinkelt sind, dies gefühlt wird. Oder: "... wenn sie sich bewegt, Veränderungen von der und der Art zu beobachten sind". Der Solipsist muss kein Dualist sein.

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsSolipsismus Leibniz Vs Solipsismus
 
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Ber I 221
Solipsismus/LeibnizVsSolipsismus: Lösung: Fensterlosigkeit der Monaden, prästabilierte Harmonie. Von Berkeley nicht diskutiert, keine Kommunikation zwischen Berkeley und Leibniz.

Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998
VsSolipsismus Nagel Vs Solipsismus
 
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II 12
NagelVsSolipismus: folgert man aufgrund der Daten, dass man selbst der einzige Gegenstand ist, so folgert man mehr, als man aufgrund der Daten zu folgern berechtigt ist. Man kann nicht wissen, dass es draußen keine Welt gibt. Zeitlicher Solipsismus (Russell): das ist die verschärfte Form,
II 13
Problem: wir drehen uns im Kreis, wenn wir die Vergangenheit unterstellen, um die Realität der Vergangenheit zu beweisen.
II 15
VsSolipsismus/Nagel: also ist der Solipsismus sinnlos. Er versucht, die Außenwelt von der Gesamtheit der Eindrücke abzuziehen. Er scheitert jedoch, denn subtrahiert man die Außenwelt, so hören sie auf, bloße Eindrücke zu sein und werden zu Wahrnehmungen der Wirklichkeit.
II 16
NagelVsVs: das taugt nur etwas, wenn man die Welt als das definiert, was beobachtet werden kann. Sind wir jedoch tatsächlich außerstande, den Gedanken von einer wirklichen Welt, zu verstehen, die niemand beobachten kann?
Skeptiker: wird geltend machen, dass, sofern es eine Außenwelt gibt, die Dinge in ihr beobachtbar sind, weil sie existieren und nicht umgekehrt. Dass also Existenz nicht dasselbe sei wie Beobachtbarkeit. (VsMach).
Wenn das richtig ist, scheint zu folgen, dass der Gedanke an die Welt als bloße Projektion unseres Bewusstseins nicht sinnlos ist.
Daraus gibt es keine Ausweg. Das bezeichnet man als "egozentrische Verlegenheit".

N I
Th. Nagel
Das letzte Wort Stuttgart 1999

N II
Th. Nagel
Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990

N III
Th. Nagel
Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991

NagE I
E. Nagel
The Structure of Science: Problems in the Logic of Scientific Explanation Cambridge, MA 1979
VsSolipsismus Putnam Vs Solipsismus
 
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V 284
Moral/PutnamVsSolipsismus: wir sind nicht jeder in unserer solipsistischen Hölle gefangen, sondern aufgefordert, uns an einem wahrhaft menschlichen Dialog zu beteiligen.

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990
VsSolipsismus Ryle Vs Solipsismus
 
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I 231
Disposition/Ryle: Bsp eingebildet zu sein, heißt z.B. seine Zeit lieber in Gesellschaft berühmter Leute zu verbringen, und bei unwichtigen mit ihr zu knausern (der Zeit) Diese Verhalten ist für uns alles andere als unbeobachtbar.
I 231 /232
Das ist ein induktiver Vorgang und wir sind im wirklichen Leben durchaus damit vertraut, wie man Personen beurteilt.
I 233
Motiv/Täuschung/Irrtum/Ryle: es ist immer möglich, Motive und Fähigkeiten, die man nicht hat, vorzutäuschen. Auf den ersten Blick scheint es so, als ob niemand von seiner Seele ein wahres Bild haben könnte, oder von der eines anderen, da es keine Art von Benehmen gibt, von der man sagen könnte: "niemand könnte das spielen".
VsSolipsismus/Ryle: trotzdem ist die Befürchtung universeller Täuschung unbegründet: Wir wissen, worin Verstellung besteht. Sie besteht darin, sich absichtlich so zu benehmen, wie andere Leute, die sich nicht verstellen. Zerknirschung vorzutäuschen, heißt, Gebärden, Tonfall, Worte und Taten von wirklich Zerknirschten annehmen. Sowohl der Heuchler als auch die von ihm getäuschten müssen also wissen, wie es aussieht, wenn einer wirklich zerknirscht ist.

Ry I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969
VsSolipsismus Strawson Vs Solipsismus
 
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I 106
StrawsonVsSolipsismus: wir schreiben uns nicht nur Handlungen, Absichten, und Sinneswahrnehmungen von Dingen außerhalb unserer selbst zu, sondern auch physikalische Eigenschaften. Wir haben materielle Körper, wir schreiben uns Gedanken, Gefühle, Schmerzen zu. Wir denken uns im Austausch mit anderen.
Es liegt nicht auf der Hand, welche dieser Eigenschaften für ein nicht solipsistisches System wesentlich sind. Und welche wir daher in unserer rein auditiven Welt reproduzieren müssen.
Wir könnten unsere Person mit seiner Stimme ausstatten. Das Problem, ihn mit einem ständig hörbaren Körper auszustatten, wäre vom Führungston gelöst. Jeder Bewohner der Welt könnte seinen eigenen Führungston haben, und keiner wüsste vom anderen. Nur wenn zufällig dieselbe Tonhöhe eintritt: zwei Hörer befänden sich dann am selben Ort.

I 127
Strawson: die nicht berücksichtigte Tatsache ist die: Eine notwendige Bedingung dafür, sich selbst Bewußseinszustände und Erlebnisse zuzuschreiben ist, dass man sie ebenso anderen zuschreibt.(Zentrales Argument VsSolipsismus,) VsStrawson: gegen die uneingeschränkte stärkere Form dieser Behauptung ist ein Argument denkbar: Sicher ist die Idee eines einmalig anwendbaren Prädikats nicht absurd, aber: man muss einen Begriff davon haben, wann eine solche Gelegenheit ist, das Prädikat auf andere als man selbst anzuwenden. Aber nicht notwendig, dass man es dann tatsächlich anwendet.
StrawsonVsVs: die schwächere Behauptung genügt. Man muss aber darauf hinweisen, dass wir nicht von einem einzelnen Prädikat, sondern von einer ganzen umfangreichen Klasse von Prädikaten sprechen. Der wesentliche Punkt ist ein rein logischer: Es besteht eine wechselseitige Anhängigkeit zwischen der Idee eines Prädikats und der Idee einer Reihe von unterscheidbaren Individuen, denen das Prädikat sinnvoll zugeordnet werden kann, wenn es auch nicht notwendig auf sie zutrifft!

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981
VsSolipsismus Skeptizismus Vs Solipsismus
 
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Chisholm II 31
Wahrnehmung/RutteVsRyle: eigentlich ein Begründungsproblem: was spricht an Erfolg/Mißerfolg dafür, auf Außendinge als Verursacher zu schließen? Jeder Wahrnehmende glaubt daran. Einzige Gegenposition: der Solipsismus.
VsSolipsismus/Rutte: hat eigene subjektinterne Prüfprobleme. Er glaubt an vergangene und zukünftige eigene Erlebnisse, an Verläufe und Ordnungen. Er verläßt sich auf Erinnerung und methodisches Vorgehen. Er möchte künftige Erlebnisse aufgrund von Ordnungen prognostizieren und muß daher als Mills "permanente Empfindungsmöglichkeiten" glauben.
Er macht genauso starke Behauptungen wie der Realist.
II 32
Seine Beweislast wäre nur geringer, wenn er sich der Behauptungen über die Welt enthielte.
II 37
SkeptizismusVsSolipsimus: glaubt zuviel: es gibt überhaupt keine Erkenntnis und Vernünftigkeit. Der hier vertretene Standpunkt räumt sowohl dem Realisten als auch dem Solipsisten eine rationale Haltung ein, wenn sie nur gläubig und glaubensbereit ist.
II 41
Realismus: will über den Erlebniserfolg hinaus auch Wahrnehmungserfolg. D.h. er will auf Außendinge schließen können! Dazu muß er aber an die Außenwelt glauben, da er sonst nichts zu überprüfen hätte. VsSolipsismus: verhält sich dagegen inkonsequent (also unvernünftig), wenn er mit diesem Erfolgsziel seinen Glauben an den Realismus ausdrücken würde.
Beim Streben nach Erlebnis Erfolg wäre der Solipsismus also überflüssig, er könnte sich einer Stellungsnahme enthalten.
RealismusVsSolipsismus Asymmetrie: während der Solipsismus etwas Inkonsequentes und damit Überflüssiges ist, kann man das vom Realismus nicht sagen. Er ist nicht in jedem Fall überflüssig. Wir dürfen bei ihm bleiben, wenn wir ihn schon vertreten.

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004