Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Sprachregeln Field
 
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II 178
Sprachregeln/Carnap/Field: legen den WW durch Denotation und Extension fest.
II 178
Unbestimmtheit/WW/Field: selbst bei Sätzen, in denen die Referenz von Namen oder Prädikaten fraglich ist, kann es einen perfekten bestimmten WW geben. - Selbst wenn es sinnlos ist, nach der Referenz zu fragen! - FieldVsSprachregeln: dann kann die Tatsache daß es sinnvoll ist, von Wahrheit zu sprechen, nicht von Sprachregeln abhängen, die den WW durch Denotation und Extension festlegen.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980
Sprachregeln Fodor
 
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II 121
FodorVsSprachregeln:
1. Die Annahme von Regeln sagt gar nichts über ihre Form und ihren Inhalt. 2. Niemand hat bisher eine Sprachregel ausreichend beschrieben, obwohl es haufenweise Vergleiche gegeben hat: mit Rezepten, logischen Regeln, Spielregeln, Tanzvorschriften usw.
3. Kein Vergleich kann sich selber erklären.
Daher müsste der Vergleich mit einer Sprachregel exakt angeben, auf welche Merkmale der vermeintlichen Regel er sich bezieht.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsSprachregeln Field Vs Kuhn, Thomas
 
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II 183
Theoriewechsel/Bedeutungswandel/Referenz/Kuhn/Field: (Kuhn 1962,101): die Referenten der Einsteinschen Begriffe sind nie identisch mit denen der Newtonschen Begriffe, die denselben Namen tragen. Newtons Masse bleibt erhalten, Einsteins ist konvertierbar gegen Energie. FieldVsKuhn: das scheint völlig unplausibel, Einstein hat nämlich gezeigt , dass es keine „Newtonsche Masse“ gibt!.
Bedeutungswandel/Kuhn/Field: ich bestreite nicht, dass Newtons „Masse“ etwas anderes bedeutete, aber ich leugne auch nicht Kuhns Behauptungen über Bedeutung, sondern über Referenz oder Denotation.
Kuhn/(s): Newtons Begriffe haben andere Bedeutung und daher gar keine Referenz.
FieldVsKuhn/(s): Newtons Begriffe haben schon andere Bedeutung aber sie referieren auf eine Menge von Objekten, wobei die heutigen Begriffe auf eine Teilmenge dieser Objekte referieren. (s.u.).
II 184
FieldVsKuhn: ich leugne, dass es jemals so etwas wie „Newtonsche Masse“ gegeben hat oder geben wird. Und daher kann Newton selbst auch niemals auf „Newtonsche Masse“ referiert haben. Daher sind auch keine weiteren positiven analytischen Hypothese möglich als eben bloß (HP) und (HR).
(HR) Newtons Wort „Masse“ denotierte relativistische Masse.
(HP) Newtons Wort „Masse“ denotierte Eigenmasse.
Problem: jetzt müssen wir die negative (HA) betrachten: dass Newtons Wort „Masse“ gar nichts denotierte, in dem Sinn wie „Nikolaus“ nichts bezeichnet.
(HA) Newtons Wort „Masse“ denotierte überhaupt nichts.
Problem: dann müssen wir Newtons (unbestreitbaren) Sätzen (Satztokens) falsche WW zuschreiben.
Nikolaus/Einhorn/Lösung/Frege: Einige Sätze haben WW-Lücken.
Newton/Field: Bsp unbestreitbar wahrer Satz von Newton, dem jeder Physiker zustimmt:
(7) Um einen Körper gleichförmig zwischen irgendeinem Paar verschiedener Geschwindigkeiten zu beschleunigen, wird mehr Kraft benötigt, wenn die Masse des Körpers größer ist.
Das schien zu Newtons Zeit sicher wahr. Und die RT stimmt ihm zu (sowohl für Eigenmasse als auch für relativistische Masse).
II 195
Theoriewechsel/Denotation/FieldVsKuhn: man sollte nicht sagen, dass Newtons „Masse“ gar nicht denotierte. Dann wäre ein Satz wie Bsp „Die Masse der Erde ist kleiner als die der Sonne“
nicht buchstäblich wahr gewesen, wenn Newton ihn geäußert hätte.
Lösung/Field: man sollte immerhin von einem „Übermitteln von Information“ sprechen (convey). (Auch FieldVsSprachregeln Field vs language rules)

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980
VsSprachregeln Chisholm Vs Sprachregeln
 
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II 69
Wahrheit/Wahrheitsbedingungen/Tarski/ChisholmVsSprachregeln: der rechts von "bik" stehende Teil formuliert eine notwendige Bedingung für die Wahrheit des links stehenden Satzes. aber er bezieht sich nicht auf Sprachregeln sondern auf etwas Nichtsprachliches. Deshalb können wir von keinem Satz sagen, daß er allein aufgrund der Weise, wie wir Wörter verwenden, wahr wäre.
So wie das W Schema dasteht, drückt ein W Satz keinen Bezug auf etwas Nichtsprachliches aus, so daß man ihn zunächst durch einen ersetzen können muß, der das tut. Es ist Tarskis Definition von "X ist wahr" durch "Jedes Ding erfüllt X".
II 71
VsSprachregeln: verbreiteter Vorwurf: lediglich konventionell, arbiträr. ((s) Nur Liste.).

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
VsSprachregeln Quine Vs Sprachregeln
 
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Willard V. O. Quine
XI 75
Analytizität/Sprachregeln/QuineVsSprachregeln/Lauener: Angenommen, wir hätten andere Sprachregeln, die Sätze nun nicht als analytisch, sondern als wahr festlegen. Dann können wir analytisch definieren als eine Aussage. Wenn wie allein nach dieser Regel wahr ist. ((s) nicht mehr zirkulär. „Allein nach dieser Regel“: nicht empirisch).
QuineVs: das ist kein Fortschnitt, denn die Regeln, auf die wir uns berufen, zeichnen sich gegenüber anderen Regeln nur dadurch aus, dass sie auf einer bestimmten Seite unter der Rubrik „Sprachregeln“ figurieren. Keine Auszeichnung einer Teilmenge von Wahrheiten in L ist an sich eher eine semantische Regel als eine andere. Wenn
Def analytisch: sein soll: „wahr aufgrund von Sprachregeln“: dann ist keine Wahrheit von L unter Ausschluss einer anderen analytisch. (Two Dogmas, S 35). ((s) Damit ist keine besondere Regel ausgezeichnet).
XI 76
D.h. die Regeln sind für die Bestimmung von „analytisch“ nur nützlich, wenn wir schon wissen, was der Begriff bedeutet!

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003