Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]


 

Finden Sie Gegenargumente, in dem Sie NameVs…. oder….VsName eingeben.

Erweiterte Suche:
Suchbegriff 1: Autor oder Begriff Suchbegriff 2:Autor oder Begriff


zusammen mit




Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 1 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Skeptizismus Rorty
 
Bücher bei Amazon:
Richard Rorty
Rorty VI 225
PragmatismusVsSkeptizismus: (derbe Version): "Wir brauchen gar nicht auf den Skeptizismus zu reagieren, es macht eh keinen Unterschied, ob wir darauf reagieren, oder nicht". (WilliamsVs).
Horwich I 447
Skeptizismus/Peirce/Rorty/Leeds: PeirceVsIdealismus/PeirceVsPhysikalismus: beide haben den Fehler gemeinsam, "Korrespondenz" eine Relation zwischen Stücken von Gedanken und Stücken von Welt ist, die ontologisch homogen sein muss - (Ontologische Homogenität: z.B. nur Relation zwischen Repräsentationen, nicht zwischen Repräsentationen und Objekten ((s) > Berkeley). - Peirce: diese Homogenität muss gar nicht bestehen. - PlantingaVsPeirce: doch, wenn die Objekte z.B. nur existieren können, indem sie ihre Struktur zeigen. - RortyVsPlantinga: das verwechselt ein Kriterium mit einer Kausalerklärung. RortyVsPeirce: "ideal" unklar.
I 448
Lösung/James: "wahr von" ist keine analysierbare Relation - damit fällt die Korrespondenz weg - Lösung/Dewey: es ist nur der Versuch, Sprache als Zwischeninstanz zwischenzuschalten, was das Problem interessant erscheinen lässt.
Rorty I 129
Skeptizismus/Tradition/RortyVsDescartes: nicht ob andere Schmerzen haben ist interessant - der Skeptizismus wäre nie interessant geworden, wenn der Begriff des "natürlich Gegebenen" nicht aufgekommen wäre.
VI 223ff
Skeptizismus: Hauptvertreter: Stroud: ernsthaftes ständiges Problem - Michael WilliamsVsStroud: entsteht nur aus absurder Totalitätsforderung: dass alles zusammen erklärt werden müsse - Aussagen haben aber nur in einer Situation Sinn.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 9 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsStroud Quine Vs Kant, I.
 
Bücher bei Amazon:
Willard V. O. Quine
Danto2 I 132
QuineVsKant, QuineVsAnalytizität: Kants Auffassung von Widerspruch ist ziemlich unklar. Sie setzt den Begriff der Analytizität bereits voraus, anstatt dass sie ihn aufhellt. Quine: Def Widerspruch»P und nicht-P«. Aber: »Junggesellen sind keine unverheirateten, erwachsenen Männer« ist formal gesehen nicht widersprüchlich! Das wurde von Kant nicht erkannt.
- - -
Quine IV 407
Analytizität/QuineVsKant: die Rede vom »Enthaltensein« ist a) in Bezug auf Begriffe metaphorisch. Sie ist
b) zu eng, da sie auf Subjekt Prädikat Sätze zugeschnitten ist. Auf Relationen ist sie nicht so ohne weiteres anwendbar: Bsp »Wenn Hans der Vater von Peter ist, so ist Peter nicht der Vater von Hans«.
c) die Angabe, ein Satz sei analytisch, wenn seine Negation kontradiktorisch sei, hilft nicht weiter, da »kontradiktorisch« hier genauso erklärungsbedürftig ist.
Analytisch/Kant/Quine: Kant erwähnt die Bedeutung von Begriffen in diesem Zusammenhang überhaupt nicht!
- - -
Quine VII 20
Analytizität/Kant/Quine: hergeleitet von Humes Unterscheidung zwischen Relationen von Ideen und
Relationen von Tatsachen.
Leibniz: Unterscheidung von
Tatsachenwahrheiten und
Vernunftwahrheiten. (Von denen wir hören, dass ihre Negation selbstwidersprüchlich sein soll!)
VII 20/21
QuineVsKant: zwei Unzulänglichkeiten: 1. es ist begrenzt auf Aussagen der Subjekt Prädikatform
2. es appelliert an einen Begriff der Begrenzung, der sich auf metaphorischer Ebene bewegt.
analytisch/Quine: kann aber reformuliert werden als wahr kraft der Bedutungen und unabhängig von den Tatsachen.
- - -
Quine XI 72
analytisch/QuineVsLeibniz/Lauener: der Begriff der möglichen Welt ist selbst wieder erklärungsbedürftig. QuineVsKant: der Selbstwiderspruch, in den man sich nach Kant bei der Leugnung analytischer Sätze verwickelt, ist selbst wieder erklärungsbedürftig.
- - -
Stroud I 210
Erfahrung/Empirie/Sinneserfarhung/Sinneseindrücke/Realität/Welt/Kant/Stroud: so sah es für Kant aus: eine völlig allgemeine Unterscheidung zwischen dem was wir durch die Sinne erfahren und Wahrheiten über die Welt würde uns für immer vom Wissen ausschließen.
I 211
Stroud: vielleicht gibt es diese fatalen Konsequenzen aber nur innerhalb der traditionellen philosophischen Vorstellung der Aufgabe der Episteme. (> QuineVstraditionelle Erkenntnistheorie, QuineVsKant: kein a priori-Wissen). Skeptizismus/Quine/Stroud: würde dann nur für den distanzierten Standpunkt (außerhalb des Bezugssystems) gelten! Dann könnten wir aber den Skeptizismus vermeiden und die allgemeine Unterscheidung zwischen dem empirisch Gegebenen ((SellarsVs!) und dem, was über die Außenwelt wahr oder falsch ist, beibehalten.
Alles was wir vermeiden müssten, wäre eine "distanzierte Position" (außerhalb des Bezugssystems).
Stroud I 214
naturalisierte Erkenntnistheorie/KantVsQuine/Stroud: Kant unterschiedet Philosophie von allem anderen (>“prima philosophia“). QuineVsKant: hier gibt es gar kein a priori-Wissen.
Skeptizismus/Kant/Quine/Stroud: beide akzeptieren das „"keptische Konditional" bzw. die "konditionale Korrektheit" des Skeptizismus. Wenn der Skeptiker eine bedeutungsvolle Frage stellen könnte, wäre die skeptische Konklusion (dass wir nichts wissen) korrekt.
I 215
Skeptizismus/Quine/Stroud: es ist nicht klar, ob Quine die skeptische Frage überhaupt beantwortet. Wissen/Quine: fragt, wie wir zu einer Theorie über die Welt gelangen. Das sieht nach einem sehr allgemeinen Problem aus.
Input/Quine: ist "mager": Bsp Lichtreflexe, Hell/Dunkel-Kontraste, Temperaturschwankungen, usw.
Output/Quine: ist dagegen äußerst reichhaltig. Damit kommen wir zur Unterbestimmtheit der Empirie. Wir erhalten ein äußerst differenziertes dreidimensionales Bild, und eine Geschichte der Welt allein durch Vermittelung der Oberflächen der Gegenstände uns unserer Nervenenden.
Realität/Welt/Wissen/Quine: die Relation zwischen Input und Output ist selbst Gegenstand einer Untersuchung, sie ist selbst ein Naturphänomen.
- - -
Stroud I 248
Wissen/Skeptizismus/Kant/Stroud: eine völlig allgemeine Trennung zwischen a) allem, was wir durch die Sinne erfahren auf der einen Seite und
b) dem, was wahr oder falsch ist über die Welt auf der anderen Seite
würde uns für immer vom Wissen abschließen. (s.o.).
StroudVsQuine: das ist fatal für das Projekt der naturalisierten Erkenntnistheorie. Denn es schließt uns aus unserem eigenen Wissen über die Welt aus und lässt uns keinen unabhängigen Grund anzunehmen, dass irgendwelche unserer Projektionen wahr sind.
I 249
QuineVsKant/QuineVsStroud: eben diese Trennung (Unterscheidung) ist eine Befreiung der Wissenschaft. Sie zeigt uns, dass alle Information die ich durch die Sinne von äußeren Dingen erhalten kann, auf zwei-dimensionale optische Projektionen beschränkt ist. Stroud: wenn das tatsächlich das ist, was "Wissenschaft uns sagt" (NNK, 68), wie kann dann die Trennung (Unterscheidung) die Konsequenzen haben, die ich daraus ziehe? Widerspreche ich nicht einfach wissenschaftlichen Tatsachen?
StroudVsQuine: nein: nichts was ich sage impliziert, dass ich keine Person in Interaktion mit ihrer Umgebung beobachten kann und einige Ereignisse an seinen sensorischen Oberflächen von allem anderen isolieren kann.
Pointe: wir wissen - und er weiß möglicherweise auch - eine Menge Dinge, die in der Welt passieren, jenseits jener Ereignisse. Er selbst wird auch wenig über jene Ereignisse wissen, die sich an seinen sensorischen Oberflächen abspielen.
Pointe: diese Ereignisse (die nicht direkt auf seine Sinne einwirken) sollten als Teil dessen betrachtet werden, was seinen Glauben hervorruft ((s) und evtl. Wissen erzeugt).
Sicher würden wir ohne jegliche Sinneserfahrung zu überhaupt keinem Glauben über die Welt kommen.

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003
VsStroud Stroud Vs Kant, I.
 
Bücher bei Amazon
I 145
Def Realität/real/(Kant: "was immer mit einer Wahrnehmung nach empirischen Gesetzen verbunden ist, ist real". (A 376).
I 146
StroudVsKant: aber er geht nicht ins Detail, wie wir Realität von Erscheinung in Einzelfällen unterscheiden können, wo die Frage auftauchen könnte.
I 159
Skeptizismus/transzendental/StroudVsKant: wiederlegt er den Skeptizismus wirklich mit seiner Transzendentalphilosophie? Ist sie eine bessere Antwort als andere? 1. Wir können seine Antwort nur verstehen, wenn wir seinen transzendentalen Ansatz verstehen und akzeptieren. Wir müssen dann auch seinen Idealismus akzeptieren.
I 160
Verstehen/Stroud: sollten wir am besten, wenn wir Menschen und ihr Verhalten beobachten (>Behaviorismus). Das wäre aber eine empirische Untersuchung. Es ginge um Sprache, Sprachverhalten und Spracherwerb.
StroudVsKant: wir verstehen sein Argument nur, wenn wir seinen Begriff des a priori-Wissens verstehen. Und diese Untersuchung setzt voraus, dass wir den transzendentalen Idealismus akzeptieren. Das scheint zirkulär! (Zirkel):
um den Idealismus wiederum zu verstehen, müssen wir die besondere Natur der Untersuchung verstehen, die den Idealismus transzendental macht.
I 161
2. StroudVsKant: (das wären sogar Kantische Gründe VsKant): nach Kant sind Gedanken nur möglich, wenn sie auf das angewendet werden, worauf Kategorien angewendet werden können. Aber das ist nur im Rahmen möglicher Erfahrungen möglich. Die Begriffe müssen eine empirische Anwendung haben können. ((s) sie müssen also in der Empirie gelernt werden). StroudVsKant: wie ist’s dann möglich, dass wir überhaupt (transzendentale) Gedanken haben können, die nicht durch empirische Bedingungen bestimmt sind?
a) empirisch:
Bsp wenn Ausdrücke wie "direkt wahrnehmen" und "unabhängig von uns" im alltäglichen empirischen Gebrauch gegeben sind, dann sehen wir ((s) nach Kant!), dass
der Satz "Wir nehmen unabhängige Dinge direkt wahr" wahr ist. Empirisch verstanden heißt das einfach: Bsp ohne Spiegel oder Bildschirme.
b) transzendental: anderer Sprachgebrauch:
hier drückt der Satz „wir nehmen unabhängige Dinge direkt wahr“ keine Wahrheit aus.
((s) Vorsicht, Stroud sagt nicht, dass er nach Kant falsch sei).
StroudVsKant: mit der transzendentalen Bedeutung entfernen wir uns also von der Alltagssprache.
KantVsStroud: würde erwidern, dass dieser Gebrauch für uns verständlich sein muss, sonst wäre Wissen über die Welt nicht möglich.
I 162
StroudVsKant: das führt zu zwei Problemen: 1. Angenommen, wir akzeptierten Kants Transzendentalismus:
Frage: warum wäre die Ablehnung des Idealismus auf transzendentaler Ebene attraktiver als ihn auf dem empirischen Ebene zu akzeptieren?
Warum lehnt Kant den empirischen Idealismus ab?
((s) "Bedingung"/empirisch/(s): eine Bedingung kann man nicht empirisch auffassen. Wohl aber ihr Erfülltsein > Tatsache . Einer Tatsache kann man aber nicht ansehen, dass sie etwas erfüllen soll.)
Lösung: einen entsprechenden Satz wahr machen. Dieser Satz muss aber zuerst geäußert werden).
StroudVsKant: wenn das Argument lautet, dass unser Wissen sonst auf die Dinge beschränkt wäre, von denen wir wissen, dass sie von uns abhängig sind, warum sollten wir dann "Zuflucht" suchen in der Sicht, dass unser Wissen auf Dinge beschränkt ist, die wir als (transzendental gesprochen) abhängig von uns erkannt haben.
Skeptizismus/StroudVsKant: ist gerade deswegen so schmerzlich, weil er kein Wissen von unabhängigen Dingen erlaubt. Warum sollte Kants Lösung weniger schmerzlich sein, bloß weil sie transzendental daherkommt?
Empirischer Idealismus/KantVsStroud: kann nicht wahr sein.
2. Frage nach der Stärke der Garantie, de Kants Transzendentalismus gibt:
Das entspricht der Frage, warum Kant den transzendentalen Realismus ablehnt.
KantVstranszendentalen Realismus: wäre keine korrekte Erklärung unseres Wissens, weil - wenn er wahr wäre - wir niemals von uns unabhängige Dinge direkt wahrnehmen könnten und daher niemals in Bezug auf ihre Existenz sicher sein könnten.
Damit gibt der transzendentale Realismus den Weg frei für den empirischen Idealismus, indem er die äußeren Dinge als etwas von den Sinnen getrenntes auffasst.
Problem: wir können uns dann unserer Repräsentationen bewusst sein, aber wir wissen nicht, ob ihnen auch etwas Existierendes entspricht!
StroudVsKant: er weist diese Einstellungen aus dem einzigen Grund zurück, aus dem transzendentale Erklärungen überhaupt zurückgewiesen werden können: dass sie keine Erklärung liefern, wie ist’s möglich, dass wir etwas wissen?
StroudVsKant: warum denkt er, dass der empirische Idealismus dem transzendentalen Realismus den Weg bereitet?
Wahrscheinlich weil er glaubt, dass die einzigen Dinge die wir direkt wahrnehmen können die Dinge sind, die von uns abhängig sind. Und das nimmt er nicht als empirische These an, sondern nur als transzendental verstanden.
Der Satz „alles was wir wahrnehmen ist abhängig von uns“ ist wahr, wenn transzendental verstanden.
Kant/Stroud: wahrscheinlich nimmt er das an, weil er nicht versteht, wie Wahrnehmung möglich ist, ohne die Wahrnehmung einer „Repräsentation“ oder etwas „in uns“.
StroudVsKant: so erscheint hier die These von der "epistemischen Priorität"
wieder:
I 164
Uns zwar von der empirischen auf die transzendentale Ebene verschoben. Wahrnehmung/Kant/Stroud: er kann direkte Wahrnehmung unabhängiger Dinge empirisch gesprochen nur akzeptieren, weil er sie nicht transzendental gesprochen akzeptiert.
StroudVsKant: wichtig: dass dies der einzige Punkt ist, den er ablehnt.
Kant: wenn wir äußere Dinge als Dinge an sich behandeln, ist es unmöglich zu verstehen, wie wir zu einem Wissen gelangen können.
StroudVsKant: Angenommen, Kant hätte recht, dass transzendentaler Realismus unser Wissen von äußeren Dingen unerklärt lässt.
Frage: warum soll das alleine hinreichend sein, unsere Theorie falsch zu machen, transzendental gesprochen? Könnte es nicht einfach transzendental wahr sein, dass die Dinge unwißbar sind?
Kant/Stroud: würde sagen, nein, so wie er "transzendental" versteht: transzendentales Wissen ist Teil der Erklärung unseres Wissens.
direkte Wahrnehmung/Kant: ist nur von abhängigen Dingen (Repräsentationen usw.) möglich.
Transzendentaler Realismus/Kant/Stroud: würde dann sagen müssen, dass es außerdem noch unabhängige Dinge gibt. Nämlich solche, die diesen Repräsentationen entsprechen. Aber dann wären wir gezwungen zu schließen, dass alle unsere Repräsentationen (Sinneserfahrungen) inadäquat wären, um die Realität dieser Dinge zu etablieren. (A 369). Die äußeren Dinge wären dann getrennt von den Dingen, die uns bewusst sind.
StroudVsKant: das einzige Problem des transzendentalen Realismus ist dann, dass er unsere Erklärung "wie ist Wissen möglich", verhindert.
I 165
Problem: dann gibt es keine unabhängige Weise, seine Wahrheit oder Falschheit festzustellen. Der einzige Test seiner Akzeptabilität ist, ob er eine Erklärung möglich macht. Transzendentale Ästhetik/transzendentaler Idealismus/Kant/Stroud: der transzendentale Idealismus ist in die transzendentale Ästhetik eingebunden: (A 378), und zwar unabhängig von diesen Konsequenzen.
StroudVsKant: aber er ist nicht anders als transzendental oder a priori eingebunden als a priori Bedingung einer Untersuchung der Bedingungen der Möglichkeit von Wissen. Und das ist die einzige Möglichkeit, wie eine transzendentale Theorie überhaupt begründet werden kann: dass sie die einzige mögliche Erklärung unseres synthetisch a priori möglichen Wissens in Geometrie und Arithmetik ist.
Skeptizismus/StroudVsKant: es gibt also keine unabhängige Möglichkeit, eine transzendentale Theorie zu begründen. ((s) als dass sie die einzige Erklärung für etwas anderes ist). Dann muss man fragen, ob der Skeptizismus damit überhaupt widerlegt ist.
I 166
Skeptizismus/StroudVsKant: es gibt mindestens zwei Weisen, in der eine Erklärung unseres Wissens von der äußeren Welt fehlschlagen kann: Wenn Skeptizismus wahr wäre; Kant beansprucht, das wenigstens empirisch gesprochen widerlegt zu haben, aber nur, indem er eine transzendentale Version derselben Beschreibung an die Stelle gesetzt hat.
Verstehen/StroudVsKant: wenn wir den Transzendentalismus (transzendentalen Gebrauch unserer Wörter) überhaupt verstehen, ist dieser Gebrauch nicht befriedigend. Er repräsentiert Wissen immer noch als beschränkt auf Dinge die ich als abhängig von mir verstehe.
Damit bin ich erneut ein Gefangener in meiner Subjektivität.
Transzendentaler Idealismus/StroudVsKant: ist dann letztlich schwer vom Skeptizismus zu unterscheiden.
D.h. nicht, dass er dasselbe wie empirischer Idealismus wäre, sondern er ist als Erklärung unbefriedigend, und zwar auf der empirischen Ebene!
I 167
Transzendentaler Idealismus/KantVsStroud/KantVsDescartes: Kant würde sagen: "ich verliere nichts, wenn ich ihn akzeptiere". Mein Wissen ist nicht beschränkt auf die Dinge, die empirisch von mit abhängig sind oder nur empirisch subjektiv sind. Ich bin theoretisch in der Lage, die beste Physik, Chemie und andere Wissenschaften zu liefern. Ich bin in einer besseren Position als Descartes.
StroudVsKant: aber dann ist all unser wissenschaftliches Wissen nach Kant immer noch subjektiv oder von unserer menschlichen Sensibilität abhängig.
I 168
Wissen/Erklärung/StroudVsKant: wir könnten aber auch auf eine andere Weise einer Erklärung entbehren: nicht weil der Skeptizismus wahr wäre (und damit nichts zu erklären wäre) , sondern weil die allgemeine philosophische Frage nicht schlüssig gestellt werden kann! (>Carnap, s.u.). Kant/Stroud: Pointe: plädiert in einer Weise für eine eingeschränkte ("deflationary") Sicht, die dieser Kritik entspricht. ((s) deflationär hier: nicht auf den umfassendsten Rahmen gerichtet, s.u.).
KantVsDescartes: wenn seine Frage kohärent gestellt werden könnte, wäre Skeptizismus die einzige Antwort. Daher ist die Frage illegitim.
StroudVsKant: dieser erklärt damit aber nicht, worüber Descartes besorgt war.

Strd I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
VsStroud Stroud Vs Moore, G.E.
 
Bücher bei Amazon
Brendel I 267
Moores Hände/Brendel: Moore ist sich bewußt, dass sein Beispiel den Skeptiker nicht widerlegt. VsMoore/Brendel: sein Kritiker gehen jedoch von einem Wissensbegriff aus, den er selbst nicht teilt. Er gib zu, dass er die Prämissen seines Beweises nicht beweisen kann.
Wissen/Moore: Pointe: daraus folgt aber nicht, dass er nicht wissen kann, dass er zwei Hände hat! These: Wissen ist auch ohne Beweis möglich.
I 268
StroudVsMoore: Moore hat sich nicht wirklich auf die skeptische Hypothese eingelassen. Sein „Beweiß der Außenwelt“ ist eine interne Reaktion. Das ist inadäquat. Skeptizismus/Stroud: These seine Frage kann nicht innerhalb eines bestimmten Wissenskontextes gestellt werden.
extern/intern/Skeptizismus/Moores Hände/Stroud/Brendel: zum zu zeigen, dass Moore recht hat müsste man zeigen, dass die skeptische Hypothese gar nicht extern formuliert werden kann.
Moores Hände/BrendelVsStroud: könnte man aber auch als durchaus externe Behauptung verstehen. Denn dass ein Subjekt etwas ohne Rechtfertigung wissen kann, ist typisch externalistisch (s.o.).
BrendelVsExternalismus: (s.o. 8.3.3).
I 270
Moores Hände/BrendelVsMoore/pro Stroud/Brendel. - - -
Stroud I 115
Wissen/Skeptizismus/Stroud: Bsp Frage: gab es 400 vor Christus Äpfel auf Sizilien? Ich weiß es nicht, aber ich habe eine Idee wie ich es herausfinde: neue Frage: ist es bekannt, ob es...? Dann könnte ich Historiker fragen. Einige werden sagen "Ich weiß..."
Wenn mich dann jemand fragt, kann ich sagen: "Ja, es ist bekannt, dass ..."
Das alles sind Fragen über Wissen, die ganz direkt beantwortet werden.
StroudVsMoore: das gleiche geht aber nicht, wenn man überhaupt nichts über die Welt weiß. Im Beispiel ist impliziert, dass man überhaupt etwas über Sizilien weiß ((s) dass man weiß, dass es überhaupt existiert Existenzannahmen sind schon impliziert, wenn Wissensfragen beantwortet werden).
Moore/Stroud: nimmt an, dass man solche Fragen nicht ernst zu nehmen braucht,
I 116
weil es ganz leicht ist, sie zu beantworten. Wissen/Stroud: es geht darum, dass es allgemeine Wahrheiten über menschliches Wissen gibt, die einfach aus der Tatsache folgen, dass überhaupt etwas gewusst wird.
Moore/Stroud: eine solche allgemeine Frage könnte also mit Hinweis auf ein bestimmtes Stück Wissen beantwortet werden. So scheint Moore es zu verstehen. Bsp die Geologie erklärt etwas über Gesteinsschichten, also gibt es materielle Dinge, Bsp es gibt neun Planeten, also gibt es mindestens neun materielle Dinge.

Strd I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984

Bre I
E. Brendel
Wahrheit und Wissen Paderborn 1999
VsStroud Brendel Vs Putnam, H.
 
Bücher bei Amazon:
Elke Brendel
I 70
W-Def/WT/PutnamVsTarski/Putnam/Brendel: Tarskis Theorie sei von vornherein kontraintuitiv: das gilt auch für die modelltheoretischen Varianten. Sie werden unserem intuitiven Begriff von „wahr“ nicht gerecht.
I 71
Sein W-Begriff sei noch nicht einmal „semantisch“. BrendelVsPutnam: sein Begriff von „intuitiver Wahrheit“ ist selbst ganz unklar.
I 105
Disquotationstheorie/Zitattilgungstheorie/Disquotationalismus/Putnam/Brendel: These: ist nur eine Variante der Redundanztheorie. BrendelVsPutnam/Brendel: das ist ein Irrtum: denn die Redundanztheorie nimmt einen Operator an und ein disquotationstheoretischer Wahrheitsbegriff kann kein aussagenlogischer Operator sein und damit nicht redundanztheoretisch.
I 278
GTI/PutnamVsSkeptizismus/Putnam: These: die Aussage, wir seien GIT kann sich gar nicht als wahr herausstellen, weil Repräsentationen keine intrinsische Verbindung zu ihren Repräsentanten haben („magische Referenz“) - unabhängig von Verursachung.
I 279
SkeptizismusVsPutnam/Brendel: den Skeptizismus muss das nicht beeindrucken. Er kann Putnams Argument als transzendentales Argument einstufen: es bezieht sich auf die Voraussetzungen der Möglichkeit, den Satz „Wir sind GIT“ zu formulieren. StroudVsPutnam/Brendel: solche transzendentalen Argumente setzen schon bestimmte verifikationistische Annahmen voraus.
I 280
Problem: daraus kann man noch nicht schließen, dass es die Welt tatsächlich gibt. Dazu müsste man noch annehmen, dass erkenntniskonstituierende Prinzipien die Welt notwendigerweise so beschreiben, wie sie tatsächlich ist. StroudVstranszendentales Argument/Brendel: petitio principii.
I 281
BrendelVsStroud: Lösung: semantische Wahrheit/Brendel: die skeptische Hypothese ist keine sinnvolle wahrheitsfähige Aussage im Sinn der semantischen Wahrheit.
GIT/Putnam/Brendel: Putnam selbst räumt ein, dass GIT physikalisch möglich sind. Aber was bedeutet das, außer, dass es eine mögliche solche Beschreibung gibt?
I 282
BrendelVsPutnam: es wird gar keine physikalische Möglichkeit gezeigt, nur eine black box. (David WardVsPutnam Ward, 1995, 191f). er müsste die Denkmöglichkeit oder Denkunmöglichkeit zeigen. ((s) Weil er selbst letztlich von einem Argument der Denkunmöglichkeit (Unmöglichkeit der Referenz) ausgeht.
Gedankenexperiment/Brendel: dass etwas physikalisch möglich ist, ist auch noch kein Argument für die Legitimität von GE.
I 283
Begriffsanalyse/Brendel: lässt sich nur durch begriffliche Möglichkeiten bestätigen oder widerlegen.
I 284
BrendelVsPutnam: die Welt der GIT ist uns gar nicht so verschlossen, wir haben eine Vorstellung, wie es wäre.
I 285
Verstehen/Skeptizismus/BrendelVsPutnam/Brendel: daher ist die skeptische Hypothese uns gar nicht unverständlich. Und dann auch wahrheitsfähig. „alles anders“/Brendel: hier kommen dann allerdings Grenzen unseres Vorstellungsvermögens herein.

Bre I
E. Brendel
Wahrheit und Wissen Paderborn 1999
VsStroud Davidson Vs Quine, W.V.O.
 
Bücher bei Amazon
I 41
Quine verbindet Bedeutung und Inhalt mit dem Feuern von Sinnesnerven (Kompromißvorschlag) Dadurch wird seine Erkenntnistheorie naturalistisch. - DavidsonVsQuine: Quine sollte das fallenlassen (den Naturalismus beibehalten) aber das, was nach Abzug der ersten beiden Dogmen von Empirismus übrigbleibt. - DavidsonVsQuine: nennt: "Drittes Dogma"(>Quine, Theorien und Dinge, Antwort) Dualismus von Schema und Inhalt. Davidson: Schema: Sprache mitsamt der in ihr enthaltenen Ontologie und Welttheorie; I 42 - Inhalt: das gestalthafte Feuern der Neuronen. Argument: so etwas wie der Begriff des uninterpretierten Inhalts sei nötig (DF) um den Begriffsrelativismus begreiflich zu machen. Bei Quine eben neurologischer Ersatz für Sinnesdaten als Grundlage für den Begriffsrelativismus. Davidson: Quines Trennung von Schema und Inhalt wird aber an einer Stelle deutlich: (Wort und Gegenstand) . Quine: "...indem wir diese Anhaltspunkte von der Weltsicht des Menschen subtrahieren, erhalten wir als Differenz das, was er selbst zu dieser Weltsicht beiträgt. Diese Differenz markiert das Ausmaß der begrifflichen Souveränität des Menschen, den Bereich, in dem er seine Theorie revidieren kann, ohne etwas an den Daten zu ändern." I 43 - A propos QuineVsStroud: "Wenn alles anders wäre": wir würden nichts merken ... -DavidsonVsQuine: Ist das überhaupt richtig? Nach der proximalen Theorie könnte man angenommen: der eine sieht ein Kaninchen, der andere ein Warzenschwein und beide sagen: Gavagai! (Ähnliches könnte bei Blinden, Taubstummen, Fledermäusen oder sogar bei geringem Astigmatismus geschehen. Gehirne im Tank können sich sogar in dem Maße irren, wie Stroud es befürchtet. Doch jeder verfügt über eine Theorie, die seinen Empfindungen ihre Struktur bewahrt! I 55 Dann kann man Cresswell schon verstehen, wenn er CreswellVsQuine sagt: er habe ein Reich reifizierter Erfahrungen oder Erscheinungen, welches einer unerforschlichen Realität gegenüberstehe. QuineVsCresswell >Quine III) - DavidsonVsQuine: er sollte unverblümt für die distale Theorie eintreten, und die aktive Rolle des Interpreten anerkennen. Der Sprecher muß dann auf die für beide Seiten auffälligen Ursachen in der Welt von der beide reden, Bezug nehmen. I 64
DavidsonVsQuine: Sein Versuch ist an der ersten Person orientiert, und damit cartesianisch. Ebenso wenig glaube ich, wir könnten ohne einige wenigstens stillschweigend zu eigen gemachte Normen auskommen. ProQuine: sein beherzt in der dritten Person vorgetragenener Zugang zur Erkenntnistheorie. I 66 - Quine: Ontologie nur physikalische Objekte und Klassen -Handlung kein Gegenstand - DavidsonVsQuine: Handlung Ereignis und Referenzobjekt. Diese Ontologie zu explizieren wird zu einer Sache der Semantik. Welche Entitäten müssen wir annehmen, um eine natürliche Sprache zu verstehen? (II 93? Seitenzahl?)
I 165 (Seitenzahl?)
McDowell: Welt/Denken/Davidson: (laut McDowell): Feind überhaupt der Frage, wie wir mit der empirischen Welt in Berührung kommen. Da gibt es gar kein Rätsel. Keine Wechselwirkung von Spontaneität und Rezeptivität! (DavidsonVsQuine.)Schema/Inhalt/Davidson: (Drittes Dogma): Schema: Sprache bei Quine - Inhalt: "empirische Bedeutung" bei Quine. (I 165) Begriffliche Souveränität/Quine: kann so weit gehen, dass inkommensurable Weltsichten resultieren. DavidsonVsQuine: Erfahrung kann keine Basis des Wissens außerhalb unserer Meinungen bilden. Sie müßte sonst gleichzeitig innerhalb und außerhalb des Raums der Vernunft liegen.

Fodor/Lepore IV 225
Anmerkung
13. > IV 72
Radikale Interpretation/RI/Quine: seine Variante ist ein erster Schritt um zu zeigen, dass der Begriff der linguistischen Bedeutung nicht wissenschaftlich nützlich ist und dass es einen "großen Bereich" gibt, in dem die Anwendung ohne empirische Einschränkung variiert werden kann. (W + O,S. 26 > begriffliche Souveränität?). DavidsonVsQuine: im Gegensatz dazu: RI ist eine Basis für die Leugnung, dass es einen Sinn hätte zu behaupten, Individuen oder Kulturen hätten verschiedene Begriffsschemata.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990
VsStroud Carnap Vs Skeptizismus
 
Bücher bei Amazon
Stroud I 170
CarnapVsSkeptizismus/Sinn/sinnvoll/Sprache/Empirie/Verifikation/Verifikationismus/Stroud: These: die Signifikanz unserer Ausdrücke ist auf ihre empirische Anwendung (Gebrauch) beschränkt. Das bedeutet, dass der Gebrauch der Ausdrücke selbst dadurch eingeschränkt ist, ob es eine mögliche Sinneserfahrung gibt, die relevant dafür ist, die Wahrheit oder Falschheit des Satzes zu bestimmen, in dem diese Ausdrücke vorkommen. Def Verifikationsprinzip/Verstehen/Meinen/Carnap/Stroud: These: dann können wir überhaupt nur etwas verstehen oder mit unseren Äußerungen etwas meinen, wenn entsprechende Sinneserfahrungen für uns möglich sind.
Skeptizismus/Carnap/Stroud: d.h. aber noch nicht, dass der Skeptizismus falsch ist. Aber:
Satz: "Niemand wird je wissen, ob __."
Hier müsste das "__" von einem Ausdruck gefüllt werden, der nur sinnlos sein kann, weil unverifizierbar.
Def sinnlos: weder wahr noch falsch.
I 174
CarnapVsSkeptizismus: die Frage "Gibt es äußere Dinge?" wäre damit sinnlos. Es wäre auch keine Frage, die man nicht beantworten könnte, (sic) weil es hier keine sinnvolle Frage und keine sinnvolle Antwort gibt. Pointe: das heißt aber nicht, dass es nicht dennoch völlig sinnvolle Fragen über die Existenz äußerer Dinge gäbe: das sind die internen Fragen ((s) innerhalb eines Wissensgebiets).
I 176
Wahrheit/Sinn/sinnlos/Carnap/Stroud: was wahr ist, kann gar nicht im Widerspruch zu etwas stehen, das sinnlos ist. Moore/Carnap/Stroud: der Verifikationismus zeigt, dass alles was Moore sagt, wahr sein kann, ohne dabei allerdings den Skeptizismus zu widerlegen. Aber es gibt nichts Bedeutungsvolles, das er außer acht lässt.
VerifikationismusVsSkeptizismus/CarnapVsStroud: der Skeptizismus ist nicht, wie Kant meint, transzendental zu verstehen, sondern er ist als Ganzes sinnlos, weil nicht zu überprüfen.
Def extern/externe Fragen/Existenz/Carnap/Stroud: sind "philosophische" Fragen, die das ganze betreffen (den Rahmen von außen, d.h. zunächst gar nicht möglich).
Def intern/interne Fragen/Wissenschaft/Existenz/Carnap/Stroud: das sind Fragen nach der Existenz von Dingen, die innerhalb einer Wissenschaft gestellt werden. Bsp die Frage nach der Existenz von Zahlen ist sinnvoll innerhalb der Mathematik, aber nicht außerhalb von ihr.
I 177
extern/Existenz/Verifikationismus/CarnapVsSkeptizismus/Stroud: wenn der Skeptizismus erlaubt, dass die Dinge außerhalb von uns überhaupt sinnvoll sind ((s) Die Sätze über die Dinge, nicht die Dinge können sinnvoll oder sinnlos sein) dann kann er sie nicht als unwissbar bezeichnen.
I 178
Objektivität/Verifikationsprinzip/Carnap/Stroud: das Prinzip verhindert jeden Begriff von Objektivität, der nicht die Möglichkeit der empirischen Überprüfung enthalt. VsSkeptizismus: jeder Begriff von Objektivität, der die Möglichkeit von Wissen enthält, macht dann aber den Skeptizismus unmöglich.
praktisch/theoretisch/Verifikationsprinzip/Carnap/Stroud: die Unterscheidung theoretisch/praktisch geht weit über das Verifikationsprinzip hinaus.
- - -
Stroud I 187
CarnapVsSekptizismus: der traditionelle philosophische Skeptizismus (extern) ist eigentlich eine "praktische" Frage über die Wahl des linguistischen Rahmens (Bezugssystems). Das folgt nicht aus dem Verifikationsprinzip allein. Sie ist Teil einer Theorie des Wissens (Wissenstheorie) nach der die Bedeutungslosigkeit der skeptischen Frage durch eine nichtskeptische Antwort aufgezeigt wird auf die Frage wie ist’s möglich, dass wir etwas wissen. Wissen/Carnap/Stroud: zwei wesentliche Bestandteile:
1. Erfahrung,
2. linguistischer Rahmen (Bezugssystem) innerhalb dessen wir die Erfahrung verstehen. Sprache/Carnap/Stroud: ist ein Regelsystem für die Bildung von Sätzen und für ihre Überprüfung bzw. Zurückweisung (ESO 208).
Damit sind wir ausgerüstet, um festzustellen, dass einige Aussagen mit unserer Erfahrung übereinstimmen und andere nicht. Ohne diese Aussagen, die uns durch die Akzeptanz der Sprache ermöglicht wird, hätten wir nichts, was die Erfahrung entweder bestätigt oder widerlegt.
Skeptizismus: würde soweit zustimmen. Auch er braucht Ausdrücke der Sprache für die Dinge der Außenwelt.
CarnapVsSkeptizismus: dieser missversteht die Relation zwischen dem sprachlichen Rahmen und den Wahrheiten, die innerhalb von ihm ausgedrückt werden können. Er denkt, der Rahmen würde nur gebraucht,
I 188
um etwas auszudrücken, das „objektiv“ wahr oder falsch wäre. ((s) > Quine: >Immanenztheorie der Wahrheit, immanente Wahrheit, >Ontologische Relativität: Wahrheit immer nur innerhalb einer Theorie/System).
Objektivität/CarnapVsSkeptizismus/Stroud: jede Rede über objektive Tatsachen oder äußere Dinge ist innerhalb eines Bezugssystems (Rahmen) und kann nicht unseren Besitz dieses Rahmens rechtfertigen. ((s) Der eine praktische Wahl (Konvention) ist.
theoretische Frage/Philosophie/Carnap: die einzige theoretische Frage, die wir hier stellen können ist die nach den Regeln der Sprache.
I 192
CarnapVsSkeptizismus: missversteht die Relation zwischen linguistischem Rahmen der Ausdrucksweise über äußere Gegenstände und den Wahrheiten, die innerhalb dieses Bezugssystems ausgedrückt werden. StroudVsCarnap: aber was ist genau sein eigener nicht-skeptischer Zugang zu dieser Relation?
1. zu welchem System gehört Carnaps These, dass Existenzbehauptungen in der Dingsprache weder wahr noch falsch sind?
2. was drückt die These dann überhaupt aus?

Ca I
R. Carnap
Die alte und die neue Logik
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg), Frankfurt 1996

Ca III
R. Carnap
Philosophie als logische Syntax
In
Philosophie im 20.Jahrhundert, Bd II, A. Hügli/P.Lübcke (Hg), Reinbek 1993

Ca IV
R. Carnap
Mein Weg in die Philosophie Stuttgart 1992

Ca VI
R. Carnap
Der Logische Aufbau der Welt Hamburg 1998

CA VII = PiS
R. Carnap
Sinn und Synonymität in natürlichen Sprachen
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Ca VIII (= PiS)
R. Carnap
Über einige Begriffe der Pragmatik
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982
VsStroud Quine Vs Skeptizismus
 
Bücher bei Amazon:
Willard V. O. Quine
Stroud I 231
QuineVsSkeptizismus/Stroud: was ist nach Quines Ansicht an ihm falsch? Wie kann er vermieden werden? Naturalismus/Quine: Lösung: Reflektion über Wissen spielt sich innerhalb der Wissenschaft ab, nicht jenseits von ihr.
QuineVsSkeptzismus: These: ist eine Überreaktion auf die Ungewissheit einzelner Möglichkeiten der Täuschung. Der Skeptizismus ist aber nicht in sich selbst inkohärent.
"Überreaktion"/Stroud: eine Überreaktion wäre es, wenn ich die ganze Wissenschaft zurückwiese wegen gewisser Unsicherheiten. Bsp wenn mein Auto einmal an einem besonders kalten Tag nicht angesprungen ist, und ich würde es daraufhin wegwerfen, das wäre eine Überreaktion. Aber aus der einfachen Tatsache, dass Täuschungen manchmal vorkommen, kann man nicht folgern, dass Täuschungen immer vorkommen bzw. dass wir nichts wissen über die Welt. ((s) Das ist Quines Position!).
I 232
Skeptizismus/Stroud: kommt ins Spiel, wenn alle Sinneserfahrung mit konkurrierenden Theorien kompatibel ist. Und das wäre dann keine Überreaktion. Bsp Wenn ich auf der Basis meiner Sinneserfahrung nicht sagen kann, ob das ein Goldfink ist, ist es keine Überreaktion zu sagen, dass ich nicht weiß dass es ein Goldfink ist. Stroud: dann sieht es so aus, als wäre der Skeptizismus nicht so gut bestätigt wie andere Sichtweisen.
SkeptizismusQuine/Stroud: was Quine so nennt, ist weit weg von dem, wohin Descartes am Ende seiner ersten Meditation gelangt.
DescartesVsQuine: behauptet ja nicht, dass wir unsere Vorhersagen auf Träume gründen sollten. Und wenn er Wissenschaft als Wissensquelle ablehnt, heißt das nicht, dass wir keine Vorhersagen mehr machen könnten, wenn wir an der Wissenschaft festhielten.
Skeptizismus/Quine/Stroud: Quine spricht von zukünftiger Erfahrung, die eventuell den Skeptiker stützen könnte, als ob diese Zweifel nicht schon in diesem Moment gerechtfertigt wären!
I 233
Skeptizismus/StroudVsQuine: aber ob er korrekt ist oder nicht, ist nichts, was durch zukünftige Erfahrung oder durch Experimente entschieden wird! Wenn die erkenntnistheoretische Frage richtig gestellt sie - so wie Quine sie stellt – dann wissen wir schon jetzt, wie zukünftige Erfahrung geartet sein wird! Wir werden immer mit der Frage nach dem Überschuss unseres reichhaltigen Outputs über den mageren Input konfrontiert sein. Sicher, wenn wir heute mit einer Erfahrung konfrontiert werden, die unseren Glauben unterminiert, wird der Skeptizismus heute gerechtfertigt. Aber: Pointe: genauso war er schon 1630 gerechtfertigt!
I 234
Naturalismus/StroudVsQuine: wird nicht genug sein, wenn der Skeptizismus mit der reductio ad absurdum argumentiert. Wir müssen eben das Schiff auf hoher See umbauen. Der traditionelle Erkenntnistheoretiker kann das Stück aus dem Schiff heraussägen (identifizieren!), das den mageren Input repräsentiert.
I 248
QuineVsSkeptizismus/Stroud: Quines Idee ist es, dass wenn wir die Philosophie ihres angeblichen „äußeren Standpunkts“ berauben, dass das hinreichend ist auszuschließen, dass wir zu einem völlig skeptischen Ergebnis hinsichtlich unseres Wissens gelangen. Das läuft auf naturalisierte als einzige mögliche Erkenntnistheorie hinaus. StroudVsQuine: ich habe aber gezeigt, dass das nicht funktioniert, solange wir unser eigenes Wissen als Projektion auffassen.
Das entspricht Kants Einwand:
Wissen/Skeptizismus/Kant/Stroud: eine völlig allgemeine Trennung zwischen
a) allem, was wir durch die Sinne erfahren auf der einen Seite und
b) dem, was wahr oder falsch ist über die Welt auf der anderen Seite
würde uns für immer vom Wissen abschließen. (s.o.).
StroudVsQuine: das ist fatal für das Projekt der naturalisierten Erkenntnistheorie. Denn es schließt uns aus unserem eigenen Wissen über die Welt aus und lässt uns keinen unabhängigen Grund anzunehmen, dass irgendwelche unserer Projektionen wahr sind.
I 249
QuineVsKant/QuineVsStroud: eben diese Trennung (Unterscheidung) ist eine Befreiung der Wissenschaft. Sie zeigt uns, dass alle Information die ich durch die Sinne von äußeren Dingen erhalten kann, auf zwei-dimensionale optische Projektionen beschränkt ist. Stroud: wenn das tatsächlich das ist, was "Wissenschaft uns sagt" (NNK, 68), wie kann dann die Trennung (Unterscheidung) die Konsequenzen haben, die ich daraus ziehe? Widerspreche ich nicht einfach wissenschaftlichen Tatsachen?
StroudVsQuine: nein: nichts was ich sage impliziert, dass ich keine Person in Interaktion mit ihrer Umgebung beobachten kann und einige Ereignisse an seinen sensorischen Oberflächen von allem anderen isolieren kann.
Pointe: wir wissen - und er weiß möglicherweise auch - eine Menge Dinge, die in der Welt passieren, jenseits jener Ereignisse. Er selbst wird auch wenig über jene Ereignisse wissen, die sich an seinen sensorischen Oberflächen abspielen.
Pointe: diese Ereignisse (die nicht direkt auf seine Sinne einwirken) sollten als Teil dessen betrachtet werden, was seinen Glauben hervorruft ((s) und evtl. Wissen erzeugt).
Sicher würden wir ohne jegliche Sinneserfahrung zu überhaupt keinem Glauben über die Welt kommen.
I 250
Bewusstsein/Quine: die Rede vom Bewusstsein vermeiden wir, indem wir direkt vom Input reden.

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003
VsStroud Quine Vs Stroud, B.
 
Bücher bei Amazon:
Willard V. O. Quine
Davidson I 53
Barry Stroud: es könnte doch sein, daß die Welt in ihrer allgemeinen Form völlig verschieden sei von der Art und Weise in der wir sie uns aufgrund ihrer Einwirkung auf die Sinne vostellen.
I 53
QuineVsStroud dieser Unterschied würde gar keinen Unterschied machen. Grund: da Beobachtungssätze holophrastisch (ganze Sätze) auf Reizungen konditioniert sind, werden alle Verbindungen zwischen Sätzen und Beobachtungsbelegen unverändert bleiben. Vom Standpunkt des Subjekts wäre nichts geschehen, was sich ausfindig machen ließe. Bewahre die Struktur, und du wirst alles bewahren.

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990
VsStroud Williams, M. Vs Stroud, B.
 
Bücher bei Amazon
Rorty VI 126
Skeptizismus/Rorty: "Erfahrungserkenntnis hat Vorrang vor Welterkenntnis".
VI 227
Michael Williams: der einzige Grund für diese Auffassung ist, dass es sonst keine Möglichkeit gäbe, unsere Welterkenntnis zu bewerten. das ist eine ungeschminkte metaphysische Festlegung. Stroud: "Es muss gezeigt werden, wie es uns möglich ist, Dinge über die Welt zu wissen, sofern unsere Sinneserfahrung damit vereinbar ist, dass wir träumen.
M. WilliamsVsStroud: Dem muss man nur zustimmen, wenn man bereits einen Fundierungsansatz vertritt. Man muss schon anerkennen, dass es die von Descartes so genannte "natürliche Ordnung der Dinge" wirklich gibt, und damit auch einen kontextfreien epistemischen Status.
RortyVsWilliams: so weit, so gut, aber es ist ihm nicht gelungen, wie er behauptet, eine neue, "die richtige theoretische Diagnose" vorgelegt zu haben.
Sollte er wirklich einen Unterschied machen, zwischen dem Ausgang von seiner Fundierungsauffassung und allen anderen Ansätzen? (Dualismus Subjekt/Objekt, "Zuschauer Theorie", Streben nach Gewissheit, Erfahrung als Schleier usw.)
VI 228
Williams hat mit der radikalsten Kritik dieses Dualismus, Davidson, nicht gerechnet: die Kritik der Unterscheidung Schema/Inhalt. Er missversteht Davidson, wenn er meint, dieser versuche dem Skeptiker direkt zu antworten.(Unmögliche Aufgabe). - - -
VI 234/235
Objektivität/M. Williams/Rorty: drückt sich manchmal mehrdeutig aus (Gefahr: "So Sein" der Welt anzunehmen). Scheint aber nur zu meinen, dass das "Wahrsein einer objektiven Aussage etwas anderes ist als unser für wahr halten oder unsere gerechtfertigte Überzeugung, sie sei wahr" Dem kann dann sogar Davidson zustimmen. Denn eine Unterscheidung von "gerechtfertigt sein" und "wahr sein" reicht als solche nicht aus, um den Dualismus Schema/Inhalt erneut in Kraft zu setzen.
Unabhängigkeit/M. Williams: die Vorstellung, "unsere Erfahrung könnte genauso sein wie sie ist, und trotzdem wäre es möglich, dass alle unsere Überzeugungen über die Welt falsch sind."
RortyVsWilliams: es gibt zwei Bedeutungen von "unabhängig": wer sie verwechselt, zieht den falschen Schluss von "Jeder" auf "Alle". Es ist wahr, jede einzelne Überzeugung kann falsch sein, aber daraus folgt eben nicht, dass alle Überzeugungen falsch sein können.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Skeptizismus Williams, M.
 
Bücher bei Amazon
Rorty VI 224
Erkenntnis/Skeptizismus/Michael WilliamsVsStroud: These wir haben überhaupt keine wirkliche "Auffassung der Erkenntnis". So etwas wie "menschliche Erkenntnis", "unsere epistemische Lage" oder "unsere Sicht der Realität" gibt es gar nicht! Es gibt vielleicht "weniger Dinge zwischen Himmel und Erde, als sich unsere Erkenntnistheorie träumen läßt"... Allerdings kann man Strouds Bedenken nur ausräumen, wenn es gelingt, die richtige Diagnose des Skeptizismus ausfindig zu machen..
Skeptizismus/Michael Williams: Anhaltspunkt: These "Kontextempfindlichkeit" sowohl unserer Zweifel als auch der "Alltagsgewißheiten".. "Unsere Erkenntnissituation" schafft einen neuen Kontext. Dann kann man innerhalb dieses Kontexts eine Unmöglichkeit von Gewißheit konstatieren, sie bedeutet dann aber keine generelle Unmöglichkeit!
VsStroud: er schuldet uns eine Erklärung, warum ein solcher Kontext überhaupt geschaffen werden soll. (sic).
VI 226
Williams These das ganze Problem liegt an der" verhängnisvollen Wechselwirkung zwischen der Objektivitätsforderung und der Totalitätsbedingung". Rorty pro Michael Williams: frappierende Originalität des Ansatzes!

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000