Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 39 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Abbildtheorie Wittgenstein Danto I 70/71
Abbildtheorie/Wittgenstein/Danto: These: Die Welt hat die gleiche Form hat wie die Sprache - ohne dass die Welt selbst ihrer Struktur nach irgendwie linguistisch wäre, also mehr Spiegelung.
Hintikka I 67
Abbildtheorie/Bildtheorie/Sachverhalt/Gegenstand/Wittgenstein früh/Hintikka: "Wenn der Satz ein sprachliches Gegenstück zum Sachverhalt ist.
I 68
Dann ist jene Verbindung keine Relation, sondern nur das Bestehen einer Relation.- Das ist Wittgensteins Position vor dem Tractatus. - WittgensteinVs: später Vs - Russell: pro.
I 127
Bild/Bildtheorie/Abbildtheorie/Tractatus/Wittgenstein/Hintikka: Die Abbildtheorie kommt von Frege. Sie findet sich auch bei Tarski wieder.
I 131
Hintikka These: die "Bildtheorie" ist in Wirklichkeit eine Vorwegnahme der ersten Bedingung Tarskis Wahrheitstheorie.
I 132
WittgensteinVsTarski: eine Wahrheitstheorie ist unausdrückbar. I 132f aRb/Ausdrücken/Darstellung/Abbildtheorie/Bildtheorie/Komplex/Wittgenstein/Hintikka: nicht ein Zeichen (Bsp "R") stellt etwas dar - sondern die mit ihm verknüpfte sprachliche Beziehung - hier das flankieren - die sprachliche Relation steht nicht für eine Klasse von Paaren von Individuen (Freges Werteverlauf) - sondern für eine wirkliche Beziehung.
WittgensteinVsFrege - TarskiVsWittgenstein/ CarnapVsWittgenstein/(s): extensionale Semantik - Gegenstand /WittgensteinVsFrege: Elemente möglicher Tatsachen - dann ist die Relation, die dem "R" entspricht immer eine besondere.
I 134/35
Bildtheorie/Abbildtheorie/Tractatus/Wittgenstein/Hintikka: keine Abbildungsrelation, sondern Isomorphismus - (Strukturgleichheit, Isomorphie) - keine Theorie der Sprache, sondern der Wahrheit (der Wahrheitsbedingungen).
I 135
Eine solche Theorie lässt sich als Theorie aber gar nicht ausdrücken.
I 141
Bildtheorie/Abbildtheorie/Tractatus/Wittgenstein/Hintikka: nur einfache Sätze sind Bilder - nicht die komplexen Sätze - diese wären nur Rezepte zur Konstruktion von Bildern. - Wenn man sie zuließe, hätte man kein Argument für die Sonderstellung einiger Sätze: nämlich wahr zu sein.
I 161
Bildtheorie/Abbildtheorie/Widerspiegelung/Tractatus/Hintikka: Bild ungleich Widerspiegelung - Abbildung: verlangt, dass einige der zulässigen Verbindungen einige der möglichen Konfigurationen der Gegenstände wiedergeben - daraus folgt aber nicht, dass die Widerspiegelung vollständig sein muss - d.h. nicht jede zulässige Verbindung muss von einem möglichen Sachverhalt sprechen - Name: kein Bild des Gegenstands - kann ihn aber widerspiegeln - Satz: Bild - Logik: Spiegelbild der Realität.
I 183
Wittgenstein/früh/mittel/spät/Werk/Hintikka: Bildtheorie: 1929 aufgegeben- Hintikka: er hat nie eine vollkommene Abbildtheorie vertreten. - später als 1929: Vs die These, dass Sprache nach strengen Regeln funktioniere - Hintikka: Das hat er vielleicht nie vertreten - 1934/35: neu: Sprachspiele. WittgensteinVsTractatus: VsWiderspiegelung. >Widerspiegelung.
I 184
Sprache/mittlerer Wittgenstein: 1929: physikalische Sprache statt phänomenologischer Sprache. - ((s) Es ist aber immer die gewöhnliche Sprache. (>Phänomenologie/Quine).
III 144
Sprache/Denken/Welt/Wirklichkeit/Bildtheorie/Abbildtheorie/Tractatus/Wittgenstein/Flor: das eigentliche Verhältnis zwischen Sprache (Denken) und Wirklichkeit kann nicht selbst Teil der Wirklichkeit sein - denn das Bild B, das das Verhältnis zwischen A und S wiedergeben sollte, müsste dann identisch sein mit A - daher kann der Satz seinen Sinn bloß zeigen, nicht aussprechen.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Antirealismus Field I 229
Anti-Realismus/Field: viele Formen (die nichts mit unserem Zweck zu tun haben) sind reduktionistisch: (Bsp Reduktion der externen Welt auf menschliche Erfahrung) oder quasi-reduktionistisch (Bsp Theorien, die in Aussagen über menschliche Erfahrungen übereinstimmen, müssen kognitiv äquivalent sein.) - (D.h. dasselbe Verständnis von "wahr" haben.)
I 249
Wahrheits-Definition/Anti-RealismusVsTarski/Anti-RealismusVsKripke - Anti-RealismusVsModelltheorie: VsOntologie von Mengen (Anti-Platonismus dito). - ((s) Weil modelltheoretische Aussagen für den Anti-Realismus trivial wahr sind, da sie keinen Referenten haben.)

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Bedeutung Davidson I (c) 64
Quine hat unsere Auffassung von Kommunikation revolutioniert, indem er gezeigt hat, dass es mit der Bedeutung nicht mehr auf sich hat, als was eine Person mit den gehörigen Anlagen zu lernen oder beobachten vermag. Kausale Theorie der Bedeutung. VsDescartes: Sinne spielen keine Rolle - nur beim Lernen, aber dann kontingent (VsSkeptizismus).
I (c) 47
Def Satzbedeutung/Davidson: die Bedeutung (Interpretation) eines Satzes wird dadurch angegeben, dass dem Satz ein semantischer Platz zugeordnet wird in der Struktur von Sätzen, aus denen die Sprache besteht. Die Bedeutung eines Satzes besteht darin, diesen und keinen anderen Platz in der Makrostruktur der Sprache innezuhaben. Dies ist für Davidson der einzige Inhalt des Bedeutungsbegriffs.
Glüer II 53
DavidsonVs sozialen Charakter der Bedeutung: auch Idiolekt ist prinzipiell interpretierbar (via Kausalhypothesen). Putnam/Kripke: Kausaltheorie: richtige Verknüpfung Wort/Gegenstand - DavidsonVsPutnam: Interpretation ganzer Sätze.

Rorty VI 419
DavidsonVsQuine/Rorty: Davidson lehnt Begriff der "Reizbedeutung" ab: das sei wie Newtons Versuch, sich zum "Newton des Geistes" emporzuschwingen". Stattdessen: distale Bedeutungstheorie. Es gibt kein "mittleres Gebiet" zwischen sprachlich formulierten Überzeugungen und der Physiologie.

Davidson I (e) 95
Kausaltheorie der Bedeutung: Sinne spielen keine Rolle - nur beim Lernen, aber dann kontingent (VsSkeptizismus).
I (e) 99
DavidsonVsPutnam: dass Bedeutungen nicht im Kopf sind, liegt nicht an speziellen Namen für natürliche Arten, sondern am umfassenden sozialen Charakter der Sprache.
Glüer II 50
Bedeutung/Davidson/Glüer: die Interpretation wird dadurch angegeben, dass dem Satz ein semantischer Platz zugeordnet wird in der Struktur von Sätzen, aus denen die Sprache besteht - (mehrere Sprachen = W-Theorien) möglich. - Def Bedeutung/Davidson: besteht dann darin, diesen und keinen anderen Platz in der Makrostruktur der Sprache innezuhaben.
II 51
Bedeutung/Tarski/Davidson: Tarski-artige Theorien beziehen sich nicht auf Bedeutung als festgelegte Entitäten. (Davidson pro: Bedeutung letztlich nicht fixierbar) - Konsequenzen: 1. DavidsonVsTarski: die tatsächlich gesprochene Sprache ist letztlich irrelevant
2. Die triviale These, dass Bedeutung konventionell ist, muss aufgegeben werden.

Frank I 672
Sonnenbrand-Beispiel/Davidson: So wie Sonnenbrand immer noch eine Rötung meiner Haut ist, obwohl er von der Sonne verursacht wurde - genauso führt externe Verursachung nicht dazu, dass Bedeutungen nicht im Kopf sind - sonst pro Putnam: Bedeutungen nicht im Kopf, wohl aber einfache propositionale Einstellungen.
Donald Davidson (1987) : Knowing One's Own Mind, in: Proceedings and
Adresses of the American Philosophical Association LX (1987),441 -4 58

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Bedeutung Putnam I (a) 16
Bedeutung/Putnam: Bedeutungen sind nicht im Kopf: Beweis: sprachliche Arbeitsteilung zeigt, dass ich nicht der einzige bin, der die Kriterien besitzt. - PutnamVsTarski: Verständnis der Referenz muss hinzukommen. - Dies muss unabhängig von Erkennbarkeit sein - (realistische Position).
I (a) 49
Bedeutung/Theorie/PutnamVsCarnap/VsPositivismus: die Theorie bestimmt nicht die Bedeutung - sonst würde der Begriff Gravitation sich ändern, wenn ein 10. Planet entdeckt würde. - Außerdem verlangen die Positivisten, dass die Theorie auch von allen Zusatzannahmen abhängig ist, sonst würde das Schema von Theorie und Voraussage zusammenbrechen.
I (e) 141ff
Bedeutung/Putnam: folgt aus der Löschung der Anführungszeichen. >Zitattilgung.
I (k) 258
Begriffswandel/Bedeutungswandel/Bedeutung/Putnam: Bsp wenn Außerirdische alle Sterne des Großen Wagens durch riesige Glühbirnen ausgetauscht hätten, dann würden wir sagen: "das sind in Wirklichkeit gar keine Sterne" aber nicht: "das ist in Wirklichkeit nicht der Große Wagen".

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Bedeutungstheorie Putnam I (e) 145f
Bedeutungstheorie/Putnam: Def nicht-semantisch/Putnam: die deskriptiven Worte der Objektsprache und logisches Vokabular.
Zitattilgung/Tarski: diese nicht-semantischen Worte können zur Erklärung der Bedeutung von "wahr" verwendet werden. (Zusammen mit einer Mengenlehre, die stärker ist als die der Objektsprache).
Bedeutungstheorie/BT/DavidsonVs: man sollte umgekehrt vorgehen, wie Tarski.

Putnam: These: jede Bedeutungstheorie, d.h. jede endliche Beschreibung ist implizit eine Wahrheitstheorie für eine Sprache.

I (e) 146
DavidsonVsTarski: man sollte umgekehrt vorgehen: statt die Objektsprache als verstanden zu nehmen und "wahr" erklären zu wollen, sollte man die Objektsprache als das nehmen, was zu erklären ist, und "wahr" als das bereits Verstandene. So kann jede Wahrheitsdefinition im Tarskischen Sinne als eine Bedeutungstheorie für diese Sprache angesehen werden.
Die Umkehrung geht sogar noch weiter:
Jede Bedeutungstheorie für eine Sprache, d.h. jede endliche Beschreibung ist implizit eine Wahrheitsdefinition für die Sprache.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Deflationismus Rorty VI 32
Def Deflationismus: die Anschauung, Tarskis Arbeit umfasse alle wesentlichen Merkmale der Wahrheit. >Disquotationalismus, >Minimalismus, >Zitat/Zitattilgung.
VI 39
WrightVsDeflationismus/Rorty: (ebenso wie Davidson, aber andere Gründe) Wright: der Deflationismus erwähnt die Pflicht zur Erreichung der Wahrheit noch nicht einmal. - Das führt zu neuerlicher Inflation - weil die eine Norm nicht mit der anderen erfüllt zu sein braucht.
VI 40
WrightVsTarski: es ist ihm nicht gelungen, eine Norm anzugeben.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Denotation Field II 6
Primitive Denotation/Field: eine Theorie T1, die auf primitiver Denotation basiert, hat Kompositionalität - d.h. dass die Wahrheitswerte (WW) der Sätze von den Wahrheitswerten der nicht-logischen Teile abhängen. - Primitive Denotation: Problem: Bsp "Er nimmt Drogen": hier hat nur ein Token, aber kein Typ eine Bedeutung. - ((s) primitive Denotation/(s): ohne Kennzeichnungen.) -
II 6f
T1/Field: mit primitiver Denotation; jeder Name denotiert, was er denotiert, ein Prädikat denotiert, worauf es zutrifft usw. - Kein zusammengesetzter Ausdruck hat eine primitive Denotation. Def Wahrheit/primitive Denotation: wenn ein Sprecher etwas Wahres damit sagt - daher Tokens! - Nicht Typen von Ausdrücken - Ausdrücke wie "John", "Ich", "Du": immer nur Tokens. - Vorteil: diachrone Theorie der Sprache.
II 8
T1 gebraucht semantische Begriffe: "erfüllen", "denotieren", "zutreffen" (anders als Tarski) - VsT1: "John", "ich" oder "Du". - Probleme mit Ausdrücken wie T2 (s.u.): ohne semantische Begriffe (Bsp Erfüllen, Denotieren, Zutreffen).
II 18f
Denotation/W-Theorie/Sprache/Field: für verschiedene Sprachen gleichzeitig: könnte man "denotiert" definieren: Bsp DE (Englisch) zu sagen der Name N denotiert ein Objekt a ist dasselbe wie zu fordern, dass entweder a ist France und N ist "France" oder a ist Germany und N ist "Germany" ...- dann für eine andere Sprache, Bsp Deutsch: entsprechend "...a ist France und N ist "Frankreich" ..." -
II 21
Problem: so könnte man Zauberei physikalistisch annehmbar definieren, indem man einfach eine Liste von Zauberer-Objekt-Paaren aufstellt.
II 21
Namen/Denotation/FieldVsTarski: Tarskis Definition läuft auf bloße Listen hinaus - und auch Listen für Zutreffen von Prädikaten und für Erfüllung. - (> Semantik möglicher Welten, >Eigenschaften: > II 41)

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Erfüllung Putnam I (c) 91
Erfüllung/Tarski: ist der Terminus für Referenz. - Putnam: Relation zwischen Worten und Dingen, genauer: zwischen Formeln und endlichen Folgen von Dingen - Tarski; "die nur aus x bestehende Folge der Länge eins erfüllt die Formel "Elektron (y)" gdw. x ein Elektron ist". Die Folge Abraham: Isaak erfüllt die Formel "x ist der Vater von y". - Bei mehrstelligen Relationen spricht man nicht von Referenz. - > Korrespondenztheorie - > Abbildtheorie - Putnam: Tarskis Theorie taugt nicht für die Korrespondenztheorie, weil Erfüllung durch eine Liste erklärt wird. - (Statt > Bedeutungspostulaten: "Elektron" referiert auf Elektronen usw.) - "wahr" ist der null-stellige Fall von Erfüllung: eine Formel ist wahr, wenn sie keine freien Variablen hat und die Nullfolge sie erfüllt.
I (c) 92
Nullstellige Relation: Bsp Tarski: "wahr" ist der nullstellige Fall von Erfüllung: d.h. eine Formel ist wahr, wenn sie keine freien Variablen hat und die Nullfolge sie erfüllt. - Nullfolge: konvergiert gegen 0. Bsp 1;1/4,1/9,1/16,...
I (c) 92
Erfüllung/Putnam: Kriterium W kann erweitert werden zum Kriterium E: (E) eine adäquate Definition von erfüllt-in-S muss alle Instanzen des folgenden Schemas als Theoreme erzeugen: "P(x1...xn) wird von der Folge y1...yn und nur dann erfüllt, wenn P(y1....yn) - reformuliert: "Elektron(x)" wird dann und nur dann von y1 erfüllt, wenn y1 ein Elektron ist. - Das wird von Wahrheit und Referenz (nicht Beweisbarkeit) bestimmt und wird daher auch bei intuitionistischer Interpretation bewahrt. PutnamVsField: sein Einwand scheitert: für den Realisten ist das Tarski-Schema das richtige.
FieldVsTarski: ähnelt einer "Definition" chemischer Valenz durch Aufzählung aller Elemente und ihrer Valenz. - Die kausale Einbindung in unsere Erklärungen fehlt.
PutnamVsField: Wahrheit und Referenz sind keine kausal erklärenden Begriffe, wir brauchen sie immer noch für formale Logik, selbst wenn wissenschaftliche Theorien falsch sind.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Idiolekt Davidson Glüer II 51
DavidsonVsTarski: die tatsächlich gesprochene Sprache ist letztlich irrelevant.
Glüer II 53
DavidsonVs Sozialer Charakter der Bedeutung: auch Idiolekt ist prinzipiell interpretierbar (via Kausalhypothesen).
Frank I 626
Wahrheit/Sprache/Davidson: wegen der Aufrichtigkeitsbedingung ist Wahrheit relativiert auf die Sprache des Sprechers, sonst wäre Verhalten keine Evidenz. - ((s) >Habermas/Tönnies: Wahrheit ist in Sprache eingebaut. - ((s) Aber bei Habermas fehlt der Bezug auf den Idiolekt). >Aufrichtigkeitbedingung.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Indexikalität Logik-Texte Sai V 189
Indexikalität/BurgeVsTarski: (Burge 1979) verwendet den Begriff in engerer Weise: nur auf Umstände bezogen. - Es gibt dann verschiedene Ebenen der Wahrheit und welches die einschlägige Ebene ist, wird nicht von der Bedeutung des Satzes festgelegt, sondern von der Aussage, die bei einer Gelegenheit gemacht wird. Sainsbury: das vermeidet viele Schwierigkeiten, die mit Tarskis Hierarchie verbunden sind - Vs: es ist schwer zu rechtfertigen, dass "wahr" indexikalisch wäre.
Texte zur Logik
Me I Albert Menne Folgerichtig Denken Darmstadt 1988
HH II Hoyningen-Huene Formale Logik, Stuttgart 1998
Re III Stephen Read Philosophie der Logik Hamburg 1997
Sal IV Wesley C. Salmon Logik Stuttgart 1983
Sai V R.M.Sainsbury Paradoxien Stuttgart 2001
Individuenkonstanten Bigelow I 101
Namen/Individuenkonstanten/BigelowVsTarski: Tarski ließ als Referenten nur Dinge zu, die einen Ort zu einer Zeit besetzen können. Wir dagegen werden auch Possibilia zulassen.


Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
Interpretation Davidson Glüer II 28
Interpretationstheorie/Glüer: darf nicht annehmen, dass ihre Theoreme mit Hilfe einer Übersetzung hergeleitet wurden (Sonst Zirkel). - Daher DavidsonVsTarski: wir müssen Wahrheit voraussetzen, um Bedeutung zu erklären.
Glüer II 29/30
Def interpretativ/Glüer: ist eine Theorie, wenn alle aus dem Schema W zu gewinnenden W-Äquivalenzen wahr sind. Denn Wahrheitsbedingungen werden im Rekurs auf die Struktur der Sätze angegeben. - >Bedeutungsholismus: ein Satz hat nur im Kontext der Sprache Bedeutung. - Damit ist das Problem der Äquivalenz von "Schnee ist weiß" und "Gras ist grün" ausgeschlossen, denn eine solche Theorie könnte unmöglich zugleich eine wahre W-Äquivalenz für die Sätze "This ist white" oder "That is snow" implizieren.
Glüer II 117/18
Interpretation/Handlung/Erklärung/Davidson/Glüer: eine Handlung ist überhaupt nur interpretierbar, wenn sie als Teil einer rationalen Struktur bezeichnet werden kann. - Das gilt auch für Sprachhandlung. - Daher sind Handlungen mit propositionalen Einstellungen verknüpft. - Jede Handlung ist eine interpretierte Handlung. - Pointe: daher ist es keine empirische Frage, ob eine handelnde Person rational ist. - ((s) Weil es vorausgesetzt wird.) - Ein in der Sprache der propositionalen Einstellungen nicht beschreibbares Ereignis ist keine Handlung ((s) weil nicht interpretierbar).
Frank I 645
mentale Zustände/Proposition/Selbstzuschreibung/Fremdzuschreibung/Davidson: wir müssen von Sätzen oder Äußerungen statt von Propositionen oder Bedeutungen ausgehen - sonst werden verschiedene Arten von Quellen suggeriert. - Stattdessen: Beziehungen zwischen Handelnden und Äußerungen. - Kein unterschiedliches Wissen und keine unterschiedlichen Kriterien. - Lösung: wenn jemand weiß, dass ich einen Satz für richtig halte, weiß er, was ich glaube. - Es wäre zirkulär, die grundlegende Asymmetrie durch eine Asymmetrie an Sicherheit zu erklären.
I 648
Interpretation/mentale Zustände/Fremdzuschreibung/Davidson: auch der Sprecher kann seine Sätze problematisieren - auch er kann sich über die Bedeutung seiner Wörter irren - auch er braucht Tarski-Theorie. - Asymmetrie: Pointe: der Hörer/Interpret kann nicht sicher sein, dass die Tarski-Theorie für die Fremdzuschreibung die beste Methode ist. - Das beste, was der Sprecher tun kann ist, interpretierbar zu sein.

Donald Davidson (1984a): First Person Authority, in: Dialectica 38 (1984),
101-111

Graeser I 167
Interpretation/Davidson: Äußerungen sind verifizierbar, ohne dass die propositionalen Einstellungen der Sprecher im einzelnen bekannt sind. - Radikale Interpretation/RI: Bedeutungsgleichheit kann nicht vorausgesetzt werden, sonst Zirkel > Wahrheitsbedingungen.
V 139
Wahrheit/Interpretation/Davidson: der Gegensatz von Wahrem und Falschem kann nur im Kontext der Interpretation auftreten.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002
Intersubjektivität Davidson Glüer II 122/123
Wahrheit/Intersubjektivität/Davidson/Glüer: intersubjektives Wahrheitsverständnis: ist ein dritter Weg zwischen Korrespondenz-Theorie und Kohärenz-Theorie. - "Geteilte Welt" >Triangulation. - Kommunikation - DavidsonVsTarski: nur durch Verständnis der Wahrheit können wir den Gegenständen einen Platz in der öffentlichen Welt geben. Vgl. >Korrespondenztheorie, >Kohärenztheorie.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Konvention W Davidson Glüer II 37
Konvention-W/Davidson: sagt, dass eine Theorie übersetzend sein muss. ((s) Hintergrund: das Problem, dass z. B: Sätze wie "Schnee ist weiß" und "Gras ist grün" äquivalent sind. >Zitattilgungsschema).
II 38
Konvention-W erlaubt nur extensionale Sprache.
II 22
Def "Konvention W" /Tarski/Glüer: "Eine in der Metasprache formulierte Definition von "wahr" ist sachlich zutreffend, wenn aus ihr alle Sätze folgen, die man aus dem Schema
S ist wahr, genau dann, wenn p

gewinnt, indem man für das Symbol "S" eine Bezeichnung irgendeines Satzes der Objektsprache und für das Symbol "p" die Übersetzung dieses Satzes in die Metasprache einsetzt.
Mit der Konvention W wird getestet, ob eine Wahrheitsdefinition für eine Sprache L die Extension des Prädikats "wahr in L" korrekt bestimmt.
Weder die Konvention W noch die "W-Äquivalenzen" dürfen mit der Wahrheitsdefinition selbst verwechselt werden.
II 28
Def W-Äquivalenz/DavidsonVsTarski/Glüer: einfach wahr genau dann, wenn die verknüpften Sätze unter allen Umständen den gleichen Wahrheitswert haben. Dabei muss die rechte Seite keine Übersetzung der linken sein. Würde dagegen eine Übersetzung gefordert, dürften
1. die Umstände nicht beliebig sein, unter denen die W-Äquivalenzen wahr sind und
2. die gesuchte Bedeutung wäre schon vorausgesetzt.

Def Konvention W*/neu/Davidson/Glüer:
Eine in der Metasprache formulierte W-Theorie für eine Objektsprache L ist dann angemessen, wenn aus ihr alle Sätze folgen, die man aus dem Schema
(W) S ist wahr gdw. p
gewinnt, indem man für das Symbol "S" eine Bezeichnung irgendeines Satzes der Objektsprache und für das Symbol "p" einen Satz der Metasprache einsetzt, der genau dann wahr ist, wenn S es ist.
Glüer: hier sind Äquivalenzen, von denen nicht gefordert wird, dass der Satz rechts den Satz links übersetzt, wahr gdw.
II 29
die verknüpften Sätze unter allen Umständen den gleichen Wahrheitswert haben. DavidsonVsTarski/Glüer: wer Davidsons reinterpretierte Konvention W* anwenden will, muss also wissen, wann W-Äquivalenzen wahr sind.
TarskiVsDavidson: bei Tarski muss man die Bedeutung sowohl objekt- als auch metasprachlicher Sätze kennen.
((s) Um beurteilen zu können, ob eine richtige Übersetzung vorliegt).
W-Prädikat/Davidson/Glüer: bei Davidson muss dagegen das W-Prädikat interpretiert sein.
Davidson/Glüer: setzt damit ein vorgängiges Verständnis des Wahrheitsbegriffs voraus.
Wahrheit/Interpretation/Übersetzung/DavidsonVsTarski/Glüer: eine W-Theorie, die die (neue) Konvention W* erfüllt, kann als Interpretationstheorie gelesen werden: sie impliziert für jeden Aussagesatz S der Objektsprache L eine aus seiner Struktur abgeleitete W-Äquivalenz, deren rechte Seite die Wahrheitsbedingungen angibt, unter denen S wahr ist.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Konvention W Putnam I (b) 66
Wahrheit/PutnamVsTarski: seine Konvention-W klärt nicht die Begriffe der Wahrheit und der Referenz, weil sie die Begriffe der "Benennung" eines Satzes und "aus etwas folgen" verwendet - diese sind mit Wahrheit und Referenz (zu?) eng verwandt - PutnamVsSellars: seine Analyse der Bezeichnung hilft nicht: "wheel" spielt die Rolle von "Rad" im Englischen. - Das ist keine Beschreibung der Rolle sondern der Name der Rolle!
II 89f
Def Konvention-W/Tarski/Putnam: die Forderung, dass alle Sätze aus der Sprache S mit dem entsprechenden Satz aus der Metasprache MS äquivalent seien - Putnam: das legt die Extension von "wahr" nur dann fest, wenn die Junktoren klassisch und nicht intuitionistisch interpretiert werden. - Intuitionistisch ginge es um "beweisbar". - Tarski: "Elektron referiert" ist äquivalent mit "Es gibt Elektronen". - intuitionistisch: es gibt eine Beschreibung D, sodass "D ist ein Elektron" in B1 beweisbar ist - Das könnte bei entsprechender Theorie wahr sein, selbst wenn es keine Elektronen gibt. - Intuitionismus: hier ist Existenz intratheoretisch.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Konventionen Davidson I (e) 113
Sprache/Konvention/Davidson: Konventionen und Regeln erklären die Sprache nicht, die Sprache erklärt sie.
Sprache/Davidson: zwei radikale Konsequenzen:
1. Verstehen: für das Verständnis ist es im Grunde irrelevant, welche Sprache der Sprecher spricht. (DavidsonVsTarski).
II 51
Jede Sprache ist zugänglich über die kausalen Beziehungen. 2. Es gilt als trivial, dass Bedeutung konventionell ist. Was Worte und Sätze bedeuten, ist eine Frage der sozialen Praxis.

DavidsonVs: die These vom konventionellen Charakter von Sprache muss in der radikalen Interpretation aufgegeben werden! >Radikale Interpretation.
II 52
Noch der von allen Konventionen befreite Idiolekt eines Nonkonformisten ist prinzipiell interpretierbar solange wir via Kausalhypothesen eine Zugang dazu finden können. Konformismus erleichtert die Interpretation, ist aber keine Bedingung der Möglichkeit des Verstehens. Malapropismen sind falsch gebrauchte oder falsch ausgesprochene Fremdwörter oder Fachausdrücke.
II 150
Kommunikation/Davidson: ist un-konventionell.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Modalitäten Bigelow I 101
Modalität/Notwendigkeit/Möglichkeit/modal/Montague/Bigelow/Pargetter: Montague ist extrem, indem er These: Modaloperatoren (MO) Referenten zuschreibt. Bigelow/Pargetter: statt dessen können wir Funktionen annehmen.
Modalität/Bigelow/Pargetter: unsere Strategie wird eine Zwischenposition sein: wir schreiben nur Namen und offenen Sätzen Referenten zu. (Nicht den MO „möglich“ und „notwendig“).
Namen/Individuenkonstanten/BigelowVsTarski: Tarski ließ als Referenten nur Dinge zu, die einen Ort zu einer Zeit besetzen können.
Wir dagegen werden auch Possibilia zulassen.
Lager: Possibilia: Bigelow pro Possibilia – - dagegen: QuineVsPossibilia//TarskiVsPossibilia -
Possibilia/Bigelow/Pargetter: Dinge, die nirgends lokalisiert sind, es aber hätten sein können. Sie sind zunächst keine Universalien! Am Ende werden wir aber dafür plädieren, dass sie doch Universalien sind.
Def Prädikat/Bigelow/Pargetter: am Ende werden wir dann sagen, dass Prädikate auf Mengen referieren, die aus Universalien und Possibilia konstruiert sind.
Modalität/Modaloperator/Bigelow/Pargetter: für „möglich“, notwendig“, „wahrscheinlich“ führen wir keine Referenten ein, sondern Regeln.
I 290
Notwendigkeit/Modalität/Kausalität/Bigelow/Pargetter: obwohl wir Ursachen nicht mit notwendigen und hinreichenden Bedingungen definieren, gibt es Verbindungen zwischen Ursachen und Notwendigkeit. In einem Sinn, ist die Wirkung mehr als ein zufälliges Folgen. Es gibt zwei Weisen, die Verursachung zu Modalitäten führt.
1.
Das führt von zwei Begriffen von „Ursache“ her, wir nennen sie „dick“ und „dünn“ in Anlehnung an Armstrongs „dicke“ und „dünne“ Einzeldinge. (Armstrong 1978) a) Def dünne Ursache/Terminologie/Bigelow/Pargetter: ist einfach der Komplex von Einzeldingen, Eigenschaften und Relationen, die in Kausalrelation zur Wirkung stehen.
b) Def dicke Ursache/Terminologie/Bigelow/Pargetter: zusätzlich die externen Eigenschaften, einschließlich aller Kräfterelationen.
Modalität/Notwendigkeit/Bigelow/Pargetter: kommt ins Spiel, weil es sicher eine notwendige Verbindung zwischen dicken Ursachen und ihren Wirkungen gibt. Das ergibt sich daraus, dass eine Relation nicht existieren kann, wenn nicht ihre Relata existieren.
Kräfte/Notwendigkeit/Bigelow/Pargetter: daraus ergibt sich, dass Kräfte aktiv sein müssen.
I 291
Ursache/Wirkung/Notwendigkeit/Bigelow/Pargetter: diese triviale Feststellung erklärt, warum Ursachen notwendig sind für ihre Wirkungen. Ursache/Bigelow/Pargetter: können wir auch als Rest der ganzen kausalen Interaktion, wenn alles andere eliminiert ist, ansehen. Umgekehrt, wenn wir als einziges die Wirkung aus der Interaktion entfernen, muss die Wirkung folgen.
2.
Notwendigkeit/Modalität/Verursachung/Erklärung/Bigelow/Pargetter: die zweite Weise, wie Verursachung zu Modalität führt, hat mehr mit dünnen Ursachen zu tun:
Wir haben gesehen, dass dünne Ursachen nicht immer hinreichende und notwendige Bedingungen für eine Wirkung sind.
Manchmal jedoch sind dünne Ursachen sehr wohl hinreichend und notwendig für die Wirkung.
Modalität: kommt ins Spiel, wenn wir Lewis’ Analyse modifizieren, so dass wir sagen, dass die nächsten möglichen Welten die sind, wo die Ursache den und den Effekt hat. Das gilt für die meisten Ursachen und so haben wir auch wieder kontrafaktische Konditionale.
Ähnlichkeitsmetrik/Ähnlichkeit/nächste Möwe/ähnlichste/Bigelow/Pargetter: die Nähe von möglichen Welten wird bestimmt durch die Individuen, Eigenschaften und Relationen (1. und höherer Stufe), die sie gemeinsam haben.
Ähnlichkeitsmetrik/Ähnlichkeit/nächste Möwe/ähnlichste/Bigelow/Pargetter: das größere Gewicht sollten Eigenschaften und Relationen höherer Stufe haben. D.h. die nächste Welt werden im allgemeinen die sein, die die meisten Relationen gemeinsam haben. Wenn wir dann die dicke Ursache haben, muss auch der Effekt sich einstellen (Notwendigkeit).
I 292
Wirkung/Ursache/Bigelow/Pargetter: die Wirkung wird sich in der Mehrzahl der nächsten möglichen Welten einstellen.
I 383
Modalität/Mathematik/Bigelow/Pargetter: die Härte des mathematischen „muss“ ist etwas, mit dem man rechnen muss. Wissenschaft: deckt Notwendigkeiten in der Natur auf. Aber diese sind nur relative, konditionale Notwendigkeiten.
natürliche Notwendigkeit/natN/Bigelow/Pargetter :ist immer nur relativ, eine konditionale Notwendigkeit.
Absolute Notwendigkeit/Bigelow/Pargetter: erwächst nur aus der Mathematik.
I 384
Notwendigkeit/Bigelow/Pargetter: erlegt Beschränkungen auf. Wissenschaft/Bigelow/Pargetter: Wissenschaft zeigt uns auch Möglichkeiten, die wir ohne sie nie gesehen hätten. Hier spielt Mathematik wieder eine Schlüsselrolle.
Modalität/Bigelow/Pargetter: leitet sich eigentlich aus der Mathematik her und diese kann nicht von der Wissenschaft getrennt werden.
Realismus/Bigelow/Pargetter. Problem: muß eigentlich auch Realismus in Bezug auf mathematische Objekte sein, und damit wird er zum Platonismus.
Nominalismus/Bigelow/Pargetter: man kann als wissenschaftlicher Realist auch Nominalist sein. Er muss dann allerdings entweder teile der Mathematik verwerfen, oder stark instrumentalistisch auffassen.
I 385
Quine/Bigelow/Pargetter. wurde durch seinen wissenschaftliche Realismus vom Nominalismus weggetrieben. Lewis/Bigelow/Pargetter: vieles von seinem modalen Realismus wurde in einem nominalistischen Rahmen formuliert. Seine spätere Vorliebe für Universalien ändert nichts daran, dass seine zentralen Theorien auf Individuen und Mengen beruht.
Nominalismus/Bigelow/Pargetter: ist nur dann zu antirealistischen Konsequenzen verpflichtet, wenn er „diesseitige“ Präsuppositionen nährt.
Wissenschaftlicher Realismus/Bigelow/Pargetter: sollte gleichzeitig wissenschaftlicher Platonist sein. D.h. er braucht mathematische Entitäten und Universalien Bigelow/Pargetter pro.
Kombinatoriale Theorie/Bigelow/Pargetter: pro: die Welt enthält einen Bestand an Einzeldingen und Universalien. Damit erhalten wir auch Modalitäten.
So erhalten wir ein Welt-Buch, das einer komplexen Eigenschaft entspricht, die die Welt entweder instanziiert oder nicht.,
I 386
Diese nennen wir mögliche Welten.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
Paradoxien Prior CresswellII 110
Paradoxie/Lügner/Kreter/Prior/Cresswell: These: der Kreter muss, damit er überhaupt etwas gesagt (ausgedrückt) haben kann, mehr als einen Satz gesagt haben. - ((s) Weil sonst der Satz sich selbst widerlegt und damit logisch nichts ausdrückt).
Cresswell II 180ff
Paradox/Cohen/Prior/Cresswell: (Cohen 1957, 225), (Prior 1961). Cohen Bsp Wenn der Polizist bezeugt, dass alles was der Häftling erklärt, falsch ist und der Häftling erklärt, dass etwas, das der Polizist bezeugt wahr ist, dann ist etwas, was der Polizist bezeugt falsch und etwas was der Häftling erklärt, wahr. - Schreibweise: d1: "Der Polizist bezeugt, dass- d2: "der Häftling erklärt" - logische Form: (d1 p(d2p > ~p) ∧ d2Ep(d1p ∧ p)) > (Ep(d1p ∧ ~p) ∧ Ep(d2p u p)) - Lügner/Prior: d: "wurde gesagt von einem Kreter": d p(dp > ~p) > (Ep(dp ∧ p) ∧ Ep(dp ∧ ~p)) - (ii)d p(dp > ~p) > Ep Eq(p ≠ q) ∧ dp ∧ dq). - (ii) besagt, dass der Kreter mindestens zwei Dinge gesagt haben muss.
Prior I 81
Prior/(s): Tautologie p > pq liest Prior hier so: p z.B. Sagen, q: Adverb! - Bsp CpAKpqKpNq: wenn es der Fall ist, dass p, dann entweder es ist der Fall, dass p-und-q oder es ist der Fall dass p-aber-nicht-q. - Moore's Paradox: derselbe Apparat kann dazu benutzt werden: "Ich glaube dass es regnet, aber natürlich regnet es nicht" - Philosophen haben es bemerkenswert schwierig gefunden, zu erklären, was daran falsch ist. - Aber das passiert ständig.
Prior I 2
Mooresches Paradox/Prior: wir brauchen nur normale Wahrheit und Irrtum (Irrtum oder Unaufrichtigkeit als einzige Möglichkeiten).
Prior I 85ff
Vorwortparadox/Prior: These, dass etwas was im Buch ist, nicht der Fall ist, kann nur außerhalb des Buches behauptet werden - Variante: Buch mit nur einem Satz: etwas in diesem Buch ist falsch: Reihenfolge der Theoreme: 1. Dann ist etwas falsch - 2. Das Gesagte, dass etwas in dem Buch falsch ist, ist wahr - 3. Das ist wiederum wahr - 4. Dann ist in dem Buch etwas falsch und etwas ist wahr ((s) aber nur eine Aussage) - aber dann werden mindestens zwei verschiedene Dinge in dem Buch gesagt - durch Kontraposition: wenn nichts in dem Buch falsch ist, außer dem, dass gesagt wird, dass etwas in dem Buch falsch ist, dann wird dies auch nicht in dem Buch gesagt!
Prior I 88f
Vorwort-Paradox/Prior: in dem Buch ist etwas falsch kann einfach nicht die einzige Behauptung sein - Selbstbezüglichkeit ist aber nicht das Problem.
Prior I 96f
Vorwort-Paradox/Prior: Parallele/Cohen: Bsp Wenn John eine braune Kuh hat, die dann und nur dann schwanger ist, wenn irgendein Tier von John nicht schwanger ist, dann ist irgendein Tier von John nicht schwanger - Beweis: ex hypothesi: wenn ein Tier von John nicht schwanger ist, ist die Kuh schwanger Also, wenn die Kuh nicht schwanger ist, so ist das andere Tier schwanger - und daher (weil die Kuh nur schwanger ist, wenn ein anderes Tier es nicht ist, ist ein Tier von John nicht schwanger. - Er muss mindestens zwei Tiere besitzen. Prior: merkwürdigerweise nicht wesentlich, dass das schwangere Tier eine braune Kuh sein müsste, genauso ginge: für ein x, x bedeutet, dass der Himmel blau ist und x ist wahr, gdw. Gras grün ist. - Die beiden Komponenten sind ganz irrelevant füreinander - auch beim Vorwortparadox.
Prior I 98
Vorwort-Paradox/PriorVsTarski: mein Wahrheitsbegriff hier nicht-Tarskisch: Wahrheit nicht Eigenschaft von Sätzen, sondern von Propositionen. - D.h. Quasi-Eigenschaften von Quasi-Objekten - eher Adverbien als Adjektive. - Bsp "wahrheitsgemäß" und "fälschlicherweise".

Pri I
A. Prior
Objects of thought Oxford 1971

Pri II
Arthur N. Prior
Papers on Time and Tense 2nd Edition Oxford 2003

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Paradoxien Putnam I (i) 232f
Paradoxien/Wahrheit/PutnamVsTarski: das Paradoxe an seiner Theorie ist, dass man außerhalb der ganzen Hierarchie stehen muss um zu sagen, dass die Hierarchie existiert - Charles Parsons: These Aussage über Wahrheitswerte in der jeweils höherer Sprache sei ein Sprechakt "sui generis". Vgl. >Lügner-Paradoxie.
I (i) 234
PutnamVsParsons: das ist genauso wenig sui generis wie Satz in roter Tinte - bloß formalistischer Trick zu sagen, sie könnten dann keine Paradoxien enthalten - das Problem ist nur verschoben: in welcher Sprache drücken wir aus, dass Sätze in roter Tinte... Lösung/Putnam: einige Formen von Diskurs können ohne vorausgesetzten Begriff von Wahrheit verstanden werden. - Rorty: schlägt das für alle Diskurse vor - einige: diese Dinge könnten "nicht gesagt, aber gezeigt werden".
PutnamVs: die Vorstellung, es gäbe diskursive Gedanken, die nicht gesagt werden könnten, ist unverständlich. - Gödel: hält mengentheoretische Antinomien für gelöst, semantische für nicht gelöst.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Tarski Field I 33f
Tarski/Field: nach ihm sind folgende zwei Sätze zusammen ein Widerspruch, weil er Mengen für seine Definition von Implikation braucht: a) "Schnee ist weiß" impliziert nicht logisch "Gras ist grün" - b) Es gibt keine mathematischen Entitäten (mE) wie Mengen. - ((s) Daher muß Field sich von Tarski unabhängig machen.) - Lösung Field: Implikation als Grundbegriff.
II 124
Tarski/Wahrheit: anders als disquotationale Wahrheit: nur für ein Fragment. - Unbeschränkte Quantoren und semantische Begriffe müssen ausgeschlossen werden. - Problem: damit können wir keine unendlichen Konjunktionen und Disjunktionen aufstellen. - (Tarski-Wahrheit ist nicht für Verallgemeinerung geeignet). DeflationsimusVsTarski/ QuineVsTarski? - Sonst müssen wir eine explizite Definition aufgeben. - Deflationismus: gebraucht eine verallgemeinerte Version des W-Schemas. - TarskiVsDeflationismus: pro Kompositionalität. (Auch Davidson) - Tarski: braucht Rekursion zur Charakterisierung von Bsp "oder".
II 125
Kompositionsprinzip/Field: Bsp Ein Satz, der aus einem ein-stelligen Prädikat und einem referierenden Namen besteht ist wahr, gdw. das Prädikat von dem wahr ist, was der Name denotiert. - Das geht über logische Regeln hinaus, weil es Referenz und Denotation einführt. - Tarski: braucht das für einen befriedigenden W-Begriff. - Deflationismus: für ihn ist das nicht wichtig. - (>Kompositionalität).
II 141
W-Theorie/Tarski: These: wir bekommen keine adäquate W-Theorie, wenn wir nur alle Instanzen des Schemas als Axiome nehmen. - Das gibt uns nicht die Verallgemeinerungen die wir brauchen, z.B. daß der modus ponens die Wahrheit erhält.
II 142
Deflationismus/Tarski/Field. eigentlich ist Tarskis Ansatz auch deflationistisch.
Soames I 477
FieldVsTarski/Soames: blendet Sprachverhalten aus. - Field: führt primitive Referenz usw. ein. - > Sprachunabhängigkeit. - SoamesVsField: sein Physikalist muß jeden einzelnen der semantischen Begriffe reduzieren. - Bsp er kann Negation nicht als Symbol durch Wahrheit charakterisieren, weil das zirkulär wäre. - Bsp Er kann Negation nicht als Grundbegriff nehmen, denn dann gäbe es keine Tatsachen über Sprecher (keine semantischen Tatsachen über Gebrauch) die die semantischen Eigenschaften erklären. - FieldVsTarski: man müßte die semantischen durch physikalistische Terme ersetzen können.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Soames I
Scott Soames
"What is a Theory of Truth?", The Journal of Philosophy 81 (1984), pp. 411-29
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Soames II
S. Soames
Understanding Truth Oxford 1999
Tarski Soames I 481
VsTarski/Soames: zwei Arten der Kritik. 1. FieldVsTarski: semantische Eigenschaften sollten von Sprechern abhängig sein in einer Weise, wie Tarskis es nicht sind.
2. AndereVsTarski: Bedeutung und Wahrheitsbedingungen sollten kontingent sein, aber analytisch verbunden, Eigenschaften eines Satzes in einer Weise, wie es mit Tarski inkompatibel ist.
SoamesVsVs: beides kann man zurückweisen.

Soames I
Scott Soames
"What is a Theory of Truth?", The Journal of Philosophy 81 (1984), pp. 411-29
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Soames II
S. Soames
Understanding Truth Oxford 1999
Tarski Wright Rorty I 38 ff
WrightVsTarski: es ist ihm nicht gelungen, eine Norm anzugeben. Wright: zwei Normen: berechtigte Behauptbarkeit und Wahrheit. Unterschied: das Streben nach dem einen ist notwendig auch ein Streben nach dem anderen, aber ein Erfolg beim einen ist noch nicht notwendig ein Erfolg beim anderen.
Wright I 85
VsWright: Tarski verlangt Bivalenz, Behauptungen können aber auch unentscheidbar sein (Vs Plattitude Behauptung = Vorbringen von etwas als wahr) - WrightVsVs: der Deflationismus akzeptiert ja gerade nicht das DS (Zitattilgungsschema) - Probleme gibt es nicht mit unbestimmten WW, sondern mit zusätzlichen oder Lücken.

WrightCr I
Crispin Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WrightCr II
Crispin Wright
"Language-Mastery and Sorites Paradox"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

WrightGH I
Georg Henrik von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Teilsätze Searle V 120
Teilsatz/SearleVsFrege/SearleVsTarskiTarski: Nebensätze keine sind Namen von Sätzen! - Wörter in Anführungszeichen sind keine Namen von Wörtern - sonst »»»Regress«««. >Namen von Sätzen.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Verstehen Davidson Glüer II 121/22
Verstehen können wir, weil wir immer schon wissen, was Wahrheit ist.
Glüer II 50
Sprache/Davidson: 1. Verstehen: für das Verständnis ist es im Grunde irrelevant, welche Sprache der Sprecher spricht. (DavidsonVsTarski).
II 51
Jede Sprache ist zugänglich über die kausalen Beziehungen. 2. Es gilt als trivial, dass Bedeutung konventionell ist. Was Worte und Sätze bedeuten, ist eine Frage der sozialen Praxis.
DavidsonVs: die These vom konventionellen Charakter von Sprache muss in der radikalen Interpretation aufgegeben werden! >Radikale Interpretation.
II 52
Noch der von allen Konventionen befreite Idiolekt eines Nonkonformisten ist prinzipiell interpretierbar solange wir via Kausalhypothesen eine Zugang dazu finden können. Konformismus erleichtert die Interpretation, ist aber keine Bedingung der Möglichkeit des Verstehens. Malapropismen sind falsch gebrauchte oder falsch ausgesprochene Fremdwörter oder Fachausdrücke.

Horwich I 459
Verstehen/Erfassen/Wittgenstein/Davidson/Rorty: für Davidson und Wittgenstein ist das Erfassen in all diesen Fällen ein Erfassen der inferentiellen Relationen zwischen den Sätzen und anderen Sätzen der Sprache. - Bsp "Das ist rot" und "Es gibt transfinite Kardinalzahlen": DavidsonVsDummett: hier gibt es gar keinen Unterschied.

Richard Rorty (1986), "Pragmatism, Davidson and Truth" in E. Lepore (Ed.) Truth and Interpretation. Perspectives on the philosophy of Donald Davidson, Oxford, pp. 333-55. Reprinted in:
Paul Horwich (Ed.) Theories of truth, Dartmouth, England USA 1994

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Verstehen Dummett I 150 ff
Frege: Verstehen vor Wahrheit - Wahrheit undefinierbar (FregeVsTarski) Dummett: in früheren Schriften: These: die Theorie der Bedeutung sei eine Theorie des Verstehens.
Heute: die Beziehung ist subtiler: Keine der beiden kann jeweils durch die andere erklärt werden.
Wir können unser Verstehen ist auch mit Hilfe anderer Worte ausdrücken. Ersetzung, Austauschbarkeit.

Husted IV 458 ff
Andererseits kann nicht generell gelten, dass das Verstehen von Ausdrücken die Form eines expliziten Wissens hat und in der Fähigkeit besteht, Ausdrücke mit Hilfe anderer Ausdrücke zu erklären. Denn dies führte in einen Zirkel. Verstehen: hier gibt es Grenzen: wir können uns ein Verständnis nur zu sprechen, wenn wir zeigen können, wie sich ausdrückt. Der (metaphysische) Realist muss also zeigen, wie sich in unserem Verständnis (letztlich Verhalten) offenbart, dass Sätze entweder wahr oder falsch sind, (auch wenn wir es nicht entscheiden können). Und das geht nicht.
Husted IV 463
Verstehen: das sprachliche Verständnis einer Person kann keinen Bestandteil umfassen, der nicht im Gebrauch der Sprache zum Ausdruck käme.
II 69
Verstehen/Dummett: zum Verstehen eines Satzes ist das Kennen der entspreche.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Husted I
Jörgen Husted
"Searle"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Husted II
Jörgen Husted
"Austin"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Husted III
Jörgen Husted
"John Langshaw Austin"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Husted IV
Jörgen Husted
"M.A. E. Dummett. Realismus und Antirealismus
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke (Hg) Hamburg 1993

Husted V
J. Husted
"Gottlob Frege: Der Stille Logiker"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke (Hg) Reinbek 1993
Wahrheit Austin StrawsonVsTarski, AustinVsTarski: Wahrheit keine Eigenschaft - Tarski: Wahrheit Eigenschaft

I 20
Def Wahrheit/Austin: Aussagen sind wahr, wenn sie durch Beschreibungskonventionen bezüglich der Worte (Sätze) mit dem Typus der vorgefundenen Situationen, Dinge, Ereignisse usw. verbunden sind. - Austin pro Korrespondenztheorie, aber mit Konvention.
I 230
Damit eine Aussage wahr sein kann, muss ein Sachverhalt gewissen anderen Sachverhalten ähnlich sein.
I 237
"Wahr" ist nicht logisch überflüssig, genau wie "vage".
I 240
Wahrheit/Austin: "wahr" wird beim Sprechen über Aussagen verwendet, nicht über Sätze. (Strawson dito).

Austin I
John L. Austin
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society, Supplementary Volume 24 (1950): 111 - 128
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Austin II
John L. Austin
Ein Plädoyer für Entschuldigungen
In
Linguistik und Philosophie, Grewendorf/Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Wahrheit Ayer I 21
Wahrheit/Zirkel/Ayer: wahre Aussagen werden durch Relation zu Fakten bestimmt. - Fakten werden mit wahren Aussagen bestimmt. - Zirkel: werden durch Handlungen und Beobachtungen durchbrochen - Ayer trennt zwischen Wahrheits-Definition und Wahrheitskriterium.
I 297
VsKorrespondenztheorie: diese verwechselt ein Verfahren zur Interpretation der Symbole mit einem Wahrheitskriterium.
I 276
Wahrheit/AyerVsTarski: sollte nicht Eigenschaft von Sätzen sondern von Propositionen (durch Sätze ausgedrückten Aussagen) sein. - Bsp Zeitverhältnis ist relevant.
I 278
Wahrheit/Tarski/Ayer: Analyse der Verwendung, (Gebrauch, nicht Wahrheitskriterium).
III 101
Wahrheit/Ayer: fügt einer Aussage nichts hinzu. - Wahrheit/Falschheit: ihre Funktion ist, Negations- und Behauptungszeichen zu ersetzen.
III 102
Sie sind selbst keine echten Begriffe.

Ayer I
Alfred J. Ayer
"Truth" in: The Concept of a Person and other Essays, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ayer II
Alfred Jules Ayer
Language, Truth and Logic, London 1936
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke

Ayer III
Alfred Jules Ayer
"The Criterion of Truth", Analysis 3 (1935), pp. 28-32
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Wahrheit Davidson I (c) 56
Immanenztheorie der Wahrheit/Davidson: 1. Der Satz eines anderen könnte für ihn selbst dann wahr sein, obwohl er, wenn ich ihn korrekt übersetze, einen für mich falschen Sinn ergibt. ---
Glüer II 131f
Das in der Metasprache definierte W-Prädikat kann in die Objektsprache zurückübersetzt werden und der Zustand vor Eliminierung des "wahr" wiederhergestellt werden. Objekt- und Metasprache sollen das Prädikat "wahr" enthalten.
Davidson kann jedoch dem Dilemma ausweichen, indem er erst gar keine Definition aufstellt. Er nennt das eine "Wahrheitsdefinition im Stile Tarskis" im folgenden "W-Theorie" genannt.
DavidsonVsTarski: empirisch statt formal. - Empirie schließt falsche Gesetzes-Zusätze (Goodman) aus.- Die Konvention W ist nicht ausreichend empirisch.
Die Wahrheit einer Äußerung hängt nur von zwei Dingen ab: davon, was die Worte, so, wie sie verwendet wurden, bedeuten, und von der Welt.
VsTranszendentalismus: man kann Sprachkompetenz und Welteinfluss nicht trennen. "Negativer Transzendentalismus".

Rorty VI 51
Davidson/Wahrheit: Wir sammeln Informationen und Muster darüber, ob Akteure Sätzen zustimmen oder nicht. Und zwar, ohne dass man die Bedeutung der Sätze des Akteurs kennt. Doch nach einer Weile tun wir dann den Schritt vom "Nichtpropositionalen zum Propositionalen". Eine Wahrheitstheorie ist zugleich automatisch eine Theorie der Bedeutung und der Rationalität. - Jeder intensionale Begriff ist mit jedem anderen intensionalen Begriff verflochten.

Glüer II 28
Interpretationstheorie/Glüer: darf nicht annehmen, dass ihre Theoreme mit Hilfe einer Übersetzung hergeleitet wurden (Zirkel). - Daher DavidsonVsTarski: Wahrheit voraussetzen, um Bedeutung zu erklären. >Interpretationstheorie.
Horwich I 443
Wahrheit/Davidson/Rorty: sollte mit gar nichts identifiziert werden. - Es gibt keine Korrespondenz, keine Wahrmacher. - DavidsonVsPragmatismus: Wahrheit ist nicht gleich Behauptbarkeit.
Richard Rorty (1986), "Pragmatism, Davidson and Truth" in E. Lepore (Ed.) Truth and Interpretation. Perspectives on the philosophy of Donald Davidson, Oxford, pp. 333-55. Reprinted in:
Paul Horwich (Ed.) Theories of truth, Dartmouth, England USA 1994

Rorty VI 189
Wahrheit/Normen/Davidson: (laut Brandom): das Streben nach Wahrheit kann nicht über unsere eigenen Praktiken hinausführen. - (Sellars dito).

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Wahrheit Goodman I 31
Wahrheit/Goodman: Sofern eine Welt aus Aussagen besteht, kann Wahrheit relevant sein. Wahrheit kann aber nicht durch Übereinstimmung mit "der Welt" definiert sein oder überprüft werden. Wahrheit ist eine gefügige und gehorsame Dienerin, keine gestrenge Herrin.
I 34
Der Wissenschaftler, der annimmt er sei vor allem auf der Suche nach Wahrheit, täuscht sich selbst. Er kümmert sich nicht um triviale Wahrheiten, die er herunterleiern könnte. "Die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit": dies wäre also eine verkehrte und lähmende Politik für jeden Welterzeuger. Die ganze Wahrheit wäre zuviel, sie ist zu umfangreich, zu veränderlich und zu sehr durch Triviales belastet. Nichts als die Wahrheit wäre zu wenig, denn einige richtige Versionen sind nicht wahr (sie sind entweder falsch oder weder wahr noch falsch).
I 147
GoodmanVsTarski: Tarski muß revidiert werden: ""Schnee ist weiß" ist gemäß einer wahren Version dann und nur dann wahr, wenn Schnee gemäß dieser Vesion weiß ist".
I 149
Wahrheit/Goodman: ist wie Intelligenz genau das, was die Tests testen.
I 146 ff
GoodmanVsPragmatismus: dann büßt die pragmatistische These im Augenblick ihres Sieges ihre Kraft ein: denn dass Wahrheiten den Zweck des Erwerbs von Wahrheiten am besten erfüllen ist ebenso leer wie einleuchtend. Richtigkeit/Goodman:
Goodman schlägt höchste Akzeptabilität als Richtigkeitsmaßstab vor.
III 242
Die Wahrheit einer Hypothese ist eine Sache des Passens. Des Passens zu einem Theoriegebäude und des Passens von Hypothesen und Theorie zu den vorhandenen Daten und den Fakten, auf die man noch stossen wird. Wahrheit/Goodman: Wir sollten Wahrheit für die Symbole in Satzform reservieren.
IV 208
Richtigkeit/Goodman: strebt keine formale Definition an. Richtigkeit ist eine Frage des Passens und Wirkens.
IV 205
Richtigkeit und Wahrheit gehen sogar bei Aussagen manchmal auseinander. Obwohl Schnee weiß ist, kann die Aussage "Schnee ist weiß" manchmal nicht richtig sein.

G IV
N. Goodman
Catherine Z. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

Goodman I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

Goodman II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

Goodman III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997
Wahrheit Prior I 21
Wahrheit/Glauben/Prior: Wahrheit kann nicht nur auf Propositionen angewendet werden, sondern auch auf Glauben: logische Form: "(X glaubt, dass) p und p" (Klammer) - aber Feststellung der Wahrheit schreibt keiner Proposition eine Eigenschaft zu (immer Tatsachen entscheidend) - Tatsache auch ohne geglaubte Proposition möglich - Problem/Moore: wenn niemand das glaubt, muss der Glauben falsch sein, auch wenn er richtig wäre, wenn jemand das glaubt! - ((s) Wegen Nichtexistenz). - PriorVs: falsche Auffassung von Glauben als Relation zu einer Tatsache.
I 98
Wahrheit/PriorVsTarski: könnte man auch als Adverb (Quasi-Eigenschaft) statt als Eigenschaft ansehen: Bsp "wenn jemand sagt, dass Schnee weiß ist, sagt er das wahrheitsgemäß". - Bei mir gibt es keine Anführungszeichen. - Bei mir gibt es keine Erwähnung (bei Tarski links, in Anführungszeichen), nur Gebrauch - nur über Schnee, nicht über Wahrheit - keine Metasprache. PriorVsTarski: bei mir gehört die Wahrheit genauso zu den Dingen, die jemand denkt, fürchtet, usw. - dann kann man auch denken, dass man etwas falsches denkt.
I 106
Wahrheit/Bedeutung/Buridan: jeder Satz bedeutet, dass er selbst wahr ist (neben dem, was er sonst noch bedeutet) - Prior: wir müssen zulassen, dass ein Satz mehrere Bedeutungen zur gleichen Zeit hat - dann ist der Satz nichtparadoxal falsch (kontradiktorisch), wenn er bedeuten soll, dass er falsch ist - aber keine "Nebenbedeutung" und "prinzipielle Bedeutung".

Pri I
A. Prior
Objects of thought Oxford 1971

Pri II
Arthur N. Prior
Papers on Time and Tense 2nd Edition Oxford 2003
Wahrheit Rorty II (e) 116f
Wahrheit/Rorty: Wahrheitsliebe nicht als Liebe zu etwas Nicht-Menschlichem, sondern als Verhältnis zu den Mitmenschen. Wahrheitsliebe als umgängliche Gesprächsbereitschaft machte jenen Quasi-Gegenstand als Ziel einer Suche (platonische Idee der natürlichen Ordnung oder universelle gültige Überzeugungen, Habermas) gänzlich überflüssig.
III 100
Wahrheit/Kunst/Ethik/ Rorty: mit Davidson bin ich der Meinung, dass sich die Unterscheidung wahr/falsch auch Aufsätze vom Typ "Yeats war ein großer Dichter" und »Demokratie ist besser als Tyrannei« anwenden lässt.
V 32
Semantische Wahrheitstheorie/Tarski: führt Wahrheit auf Rechtfertigung zurück.
VI 8f
Wahrheit: absoluter Begriff: in folgendem Sinne: "wahr für mich, aber nicht für dich", "in meiner Kultur, aber nicht von deiner", "damals wahr, aber nicht heute" solche Äußerungen sind befremdlich und witzlos. Dagegen sinnvoll: "für mich gerechtfertigt, aber nicht für dich".
Rechtfertigung: relativ! Rechtfertigung ist Kriterium für Wahrheit.
VI 11
Wahrheit: kein Ziel der Forschung! Ein Ziel ist etwas, von dem man wissen kann, ob man darauf zusteuert oder davon abkommt.
VI 199
Wahrheit: Eigenschaft von Sätzen! Wahrheit/Existenz/Rorty: natürlich war es schon früher wahr, dass Frauen nicht unterdrückt werden sollten, wie die Planetenbahnen auch schon früher wahr waren! Die Wahrheit ist zwar ahistorisch, aber das liegt nicht daran, daß wahre Aussagen durch ahistorische Entitäten wahr gemacht würden!

Horwich I 444
Pragmatismus/James/Davidson/Rorty: 1."Wahrheit" hat keinen erklärenden Gebrauch. - 2. Überzeugungen werden durch die Kausalrelation erklärt. - 3. Es gibt keine Wahrmacher. - 4. Wenn keine Wahrmacher, dann kein Streit zwischen Anti-Realismus und Realismus, der diese Wahrmacher annimmt.
Horwich I 454
Wahrheit/DavidsonVsTarski/Rorty: kann man daher nicht in Begriffen von Erfüllung oder etwas anderem definieren. - Wir können nur sagen, daß die Wahrheit einer Äußerung von der Bedeutung der Wörter und dem Arrangement der Welt abhängt. - Damit sind wie die Korrespondenztheorie los.
Horwich I 456
Wahrheit/Putnam: wenn sie keine Eigenschaft wäre. wären die Wahrheitsbedingungen alles, was man über sie wissen könnte - (Putnam pro Wahrheit als Eigenschaft. - (PutnamVsField?). - Putnam: dann wären unsere Gedanken keine Gedanken.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Wahrheit Tugendhat I 263
Wahrheit/Tugendhat: eine Behauptung ist ein für allemal wahr oder falsch, das hängt nicht von den Umständen oder einer Situation ab (>zeitloser Satz, >Zeitloses).
I 267
Wahrheit/Tugendhat: Gründe für Wahrheit muss man nicht haben, sondern kennen - Unterschied Verwendungsgründe/Wahrheitsgründe - sonst wären Lüge und Täuschung ausgeschlossen.
I 285
Wahrheit/Tugendhat: Wahrheit ist erst durch Referenz auf raumzeitliche Gegenstände möglich. - Referenz ist aber erst in geregelter Sprachverwendung möglich. - VsRussell: nicht über den Pseudobegriff der Vorstellung.
III 190
Wahrheit/Tarski/Tugendhat seine Definition hat keinen Bezug zur Verifikation. TugendhatVsTarski: sein Schema ist zu eng. - Realität und Subjektivität müssen in die Wahrheitsauffassung hinein genommen werden. - TugendhatVsMetasprache. - Urteile weisen über sich hinaus, daher sind doch Kriterien nötig.
III 196
Tugendhat: wir müssen wissen, wie wir ein Urteil verifizieren können, sonst sinnlos.
III 208
Das "doppelte Verhältnis" (Satz-Sinn-Gegebenes), verflüchtigt sich bei Tarski zu einem einfachen Verhältnis.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992
Wahrheitsdefinition Davidson Glüer II 29
W-Definition/Tarski-Schema/Inhalt/Interpretierbarkeit/Übersetzung/Tarski/Davidson/Glüer: Bsp "Snow ist white" ist wahr gdw. Gras grün ist - eine solche Theorie wäre nicht interpretativ - rechts hat mit den Wahrheitsbedingungen (WB) von links nichts zu tun - Problem: rein formal besteht die Äquivalenz, weil der Wahrheitswert immer gleich ist. - Lösung: Bedeutungsholismus: ein Satz hat nur im Kontext Bedeutung - Lösung/Davidson: W-Prädikat drei-stellig: für Satz, Sprecher, Zeitpunkt.
Glüer II 37f
DavidsonVsTarski: empirisch statt formal. - Empirie schließt falsche Gesetzes-Zusätze (>Goodman) aus ("gefälschte Theorie"). - Die Konvention W ist nicht ausreichend empirisch. - ((s) Weil nur Äquivalenzen liefernd).
Glüer II 65
W-Äquivalenzen/Davidson/Glüer: setzen Überzeugungsinhalt und Überzeugungsursache gleich.
Glüer II 40/41
Bsp (WR") für alle Sprecher x, für alle t: "It is raining" geäußert von x an t ist wahr gdw. es an t in der Umgebung von x regnet - ((s) Das gibt die Wahrheitsbedingungen an).
Glüer II 67
Wahrheit/Davidson: intuitiv - Bedeutung: nicht intuitiv - Wahrheit ist unanalysierbarer Grundbegriff.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Wahrheitsdefinition Putnam Soames I 480
Wahrheitsdefinition/W-Def/Wahrheit/PutnamVsTarski: seine Wahrheitsdefinition hat nichts mit Verstehen oder Bedeutung zu tun. - Sonst wäre es absurd: Bsp Wenn "Ws" in L bedeutet hätte, dass Schnee schwarz ist, dann wäre es der Fall gewesen, dass Schnee weiß gewesen wäre gdw. Schnee schwarz gewesen wäre. - DummettVsTarski: dito, - sonst Bsp Wenn x weiß, dass es nicht der Fall ist, dass Schnee weiß ist gdw. Schnee schwarz ist, dann weiß x, dass "Ws" in L nicht bedeutet, dass Schnee schwarz ist. Davidson: versucht den Begriff der Bedeutung zugunsten des der Wahrheit zu eliminieren. Bedeutungstheorie/Soames: eine Bedeutungstheorie darf nicht an weitere semantische Begriffe appellieren.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

Soames I
Scott Soames
"What is a Theory of Truth?", The Journal of Philosophy 81 (1984), pp. 411-29
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Soames II
S. Soames
Understanding Truth Oxford 1999
Wahrheitsdefinition Stalnaker I 46
Wahrheit/W-Def/Tarski/BenacerrafVsTarski/Referenz/Kausaltheorie/Stalnaker: eine Tarskische W-Def ist nicht hinreichend dafür zu behaupten, dass wir wirklich über Wahrheit reden. - Stalnaker dito. - ((s) Problem: Homophonie garantiert keinerlei kausale Verbindung zu abstrakten oder konkreten Objekten.) - Lösung/Stalnaker: Verbindung zur Praxis.

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Wahrheitsprädikat Davidson Rorty VI 20
"Wahr"/ Davidson: "wahr" ist kein Name einer Beziehung zwischen sprachlichen Aussagen und der Welt. Mit anderen Worten: der Ausdruck "wahr" sollte weder analysiert noch definiert werden. Es gibt kein Ding, das Sätze und Theorien wahr macht. "Wahr" ist mit überhaupt nichts synonym! Weder mit "nach unseren Erkenntnissen gerechtfertigt" doch mit "aufgrund der Verhältnisse in der Welt gerechtfertigt".

Glüer II 27
W-Prädikat/Tarski: Problem: DavidsonVsTarski: Objektsprache (OS) und Metasprache (MS) sollten das Prädikat "wahr" enthalten. - Das in der Metasprache definierte W-Prädikat kann nämlich in die Objektsprache zurückübersetzt werden. Lösung/Davidson: erst gar keine W-Definition aufstellen - statt dessen: W-Theorie /Davidson: Reinterpretation der Konvention W als Angemessenheitskriterium für W-Theorien natürlicher Sprachen.
Glüer II 28
W-Prädikat/Tarski: jedes Prädikat, das korrekte Übersetzungen liefert, ist ein W-Prädikat. - Damit setzt er Bedeutung voraus, um Wahrheit zu explizieren.
Glüer II 122
W-Prädikat/TarskiVsDavidson: liefert eine strukturelle Beschreibung einer Sprache, deren Übersetzung bekannt ist. - Das W-Prädikat leistet keinen Beitrag zur Wahrheitstheorie! - Es ist bei Tarski nicht interpretiert - ((s) Wir wissen noch nicht, was Wahrheit ist.) - W-Prädikat/DavidsonVsTarski: ist vortheoretisch interpretiert. - ((s) Wir wissen schon, was Wahrheit ist.) - ((s) Def interpretiert/(s) : wissen, was ein Wort bedeutet.)
Rorty IV 22
wahr/Davidson/Rorty: entspricht keiner Beziehung zwischen sprachlichen Ausdrücken und der Welt. - Keine Korrespondenz.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Wahrheitstheorie Davidson II 34
Wahrheitstheorie/WT/Tarski/Davidson: zeigt, wie die Wahrheitswerte (WW) der Sätze von L von ihren Strukturen abhängen und warum einige Sätze andere beinhalten und wie Wörter ihre Funktion erfüllen kraft ihrer Beziehung zu Dingen in der Welt. - Tarski. Bedeutung als Grundbegriff.
II 35
FosterVsDavidson: Fehler: zu übersehen, daß jemand eine eindeutige Theorie besitzen könnte, ohne es zu wissen- dann gibt es keine Bedeutungstheorie (BT) - (Davidson dito).
II 37
Wahrheitstheorie/Davidson: ""Schnee ist weiß" ist wahr" ist keine akzidentelle Tatsache über einen Satz, sondern eine Tatsache, die ihn interpretiert. - Das zeigt, daß Fähigkeit zur Interpretation nicht gleich Übersetzung ist.
Davidson I (e) 111
Tarski: definiert Wahrheit. - Davidson: Wahrheit ist für ihn undefinierter Grundbegriff. - "Meinen", "sagen wollen": setzt Bedeutungsbegriff voraus.
I (e) 111
Tarski geht formal vor - Davidson empirisch (Gesetze statt Axiome, empirisch überprüfbar).
Glüer II 28f
W-Theorie/DavidsonVsTarski/Glüer: umgekehrt: es wird von W-Äquivalenzen nicht gefordert, dass die rechte die linke Seite übersetzt - Def W-Äquivalenz/Tarski: wahr gdw. die verknüpften Sätze (im Schema) unter allen Umständen den gleichen WW haben - II 29 dann muß man für Davidsons reinterpretierte Konvention W "(liefert nur wahre Äquivalenzen) wissen, wann W-Äquivalenzen wahr sind. - Man muß also nicht die Bedeutung sowohl von Sätzen der Objektsprache als auch von Sätzen der Metasprache kennen. - ((s) Die Bedeutung wird nicht vorausgesetzt.) - TarskiVsDavidson: die Bedeutung des Satzes sowohl der Objektsprache als auch der Metasprache muß bekannt sein. - W-Prädikat/DavidsonVsTarski: sein Wahrheitsprädikat muß interpretiert sein - Davidson: dann ist die W-Theorie eine Interpretationstheorie, die für jeden Aussagesatz S eine aus seiner Struktur abgeleitete W-Äquivalenz, deren rechte Seite die Wahrheitsbedingungen angibt, unter denen die linke Seite (S) wahr ist.
Glüer II 45
W-Theorie/Davidson/Glüer: für unbekannte) Sprache: 3 Schritte: 1. Die Gesamtheit der Daten muß zur Verfügung stehen, Interpret überträgt seine Logik auf die fremde Sprache - Basis: Beobachtungen über Sätze, die zu allen Zeiten für wahr gehalten werden möglicherweise logische Wahrheiten) - 2. Als solche identifizierte Prädikate werden Gegenstand der Interpretation (über Gelegenheitssätze werden Erfüllungsbedingungen angenähert) - 3. Ausdehnung auf allgemeine Sätze (indirekt erschlossene Wahrheitsbedingungen).
Glüer II 54/55
W-Theorie/Davidson: wegen Malapropismen: nicht Struktur, sondern Intension hat Priorität -
Glüer II 56
Eine W-Theorie ist prinzipiell nur für bestimmte Gelegenheit richtig. - Problem: für eine Theorie der Kompetenz: kein Unterschied mehr zwischen der Fähigkeit, eine Sprache zu kennen und sich in der Welt auszukennen - Sprachkompetenz verschmilzt mit Weltwissen.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Wahrheitstheorie Field II 21
W-Theorie/W-Def/TarskiVsField: semantische Begriffe sind nicht notwendig und nicht philosophisch interessant für eine W-Theorie. - - 2. FieldVsTarski: hat bloß Listen für Denotation: (e)(a)(e ist ein Name der denotiert a) ⇔ (e ist "c1" und a ist c1) oder (e ist "c2" und a ist c2) oder...
II 24
WT/Äußerungsbedingungen/Wahrheit/W-Theorie/Quine: (1953b, S 138) die Äußerungsbedingungen sind alles was man braucht, um den Begriff "wahr" klar zu machen. - (Field dito) - Bsp Alabama-Bsp: ein Freund sagt, dass im Südstaat Alabama ein Fuß hoch Schnee liegt. - Daher sind Äußerungsbedingungen wichtig. - Frage: warum brauchen wir über das T-Schema hinaus kausale Theorien der Referenz? - Das geht sowieso nicht, da wir auf Neuraths Schiff sind. - Dennoch: Lösung/Field: psychologische Modelle über die (innere) Verbindung zur Realität. - (Nicht eine Theorie von außen ankleben). - Diese psychologische Verbindung ist immer noch physikalisch.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Wahrheitstheorie Peacocke II 162ff
Wahrheitstheorie/WT/PeacockeVsDavidson/VsTarski: ist eigentlich empirisch.- Es geht darum, einen W-Satz auf Personen und Zeitpunkte relativieren. Das Kriterium der Akzeptanz von Wahrheitstheorien für beliebige Sprachen setzt schon einen allgemeinen Wahrheitsbegriff voraus. - Umgekehrt wissen wir nicht, welche interpretierte Sprache die Gemeinschaft (> II 149ff) benutzt, wenn wir die Wahrheitsbedingungen der Sätze kennen.

Peacocke I
Chr. R. Peacocke
Sense and Content Oxford 1983

Peacocke II
Christopher Peacocke
"Truth Definitions and Actual Languges"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 42 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsTarskiVsTarski Wittgenstein Vs Carnap, R. I 134
WittgensteinVsTarski/WittgensteinVsCarnap/Hintikka: würde die logische Semantik in Bausch und Bogen ablehnen, weil sie sich nach der Auffassung der Sprache als universellem Medium nicht artikulieren lässt.
I 194 ff
WittgensteinVsCarnap/Wittgenstein/Bio/Hintikka: beschuldigt Carnap, er habe seine Idee der physikalistischen Basissprache ohne Erlaubnis und ohne angemessenen Hinweis benutzt. Neurath hatte als erster im Wiener Kreis gefordert, man solle nicht mehr von "Erlebnisinhalten" und vom "Vergleich zwischen Satz und Wirklichkeit" sprechen, sondern nur noch von Sätzen. (> Kohärenztheorie).

II 333
Logik/WittgensteinVsCarnap: der Versuch, eine Logik zu konstruieren, die für alle Fälle gerüstet sein soll, ist eine Absurdität von großer Bedeutung, wie z. B. Carnaps Konstruktion eines Relationensystems, dass es jedoch offen lässt, ob irgend etwas dazu passt, was ihm Inhalt verleiht.
VI 94
WittgensteinVsCarnap/Schulte: man kann nicht von vornherein annehmen, die Elementarsätze sollten aus zweistelligen Relationen bestehen.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960
VsTarskiVsTarski Soames Vs Carnap, R. I 478
Mengenlehre/W Def/Tarski/Soames: [„Schnee ist weiß“ ist T] und „Schnee ist weiß“ sind notwendig äquivalent in elementarer ML. ((s) >Redundanztheorie). W Prädikat/Tarski/Soames: Tarski würde kein Prädikat als W-Prädikat anerkennen, wenn [ a ist T] nicht material äquivalent wäre
I 480
zu jeder metasprachlichen Paraphrase des objektsprachlichen Satzes der von a benannt wird. Auf dieser Basis kann man Tarski so interpretieren, dass er implizit annimmt, dass Instanzen von (19) notwendig sind oder a priori. (Soames pro).
(19) Wenn „T“ ein W Prädikat für L ist und „S“ in L bedeutet dass p, dann ist „S“ T gdw. p.
Soames: aber das ist etwas ganz anderes als zu behaupten, dass „T“ in (20) durch ein W Prädikat für L ersetzt wird, dass dann die resultierenden Instanzen des Schemas notwendig und a priori wären:
(20) Wenn „S“ in L bedeutet dass p, dann ist „S“ T gdw. p.
Soames: dies ist es aber, was erforderlich ist um (17) und (18) zu behaupten!
PutnamVsTarski/Soames: hat den Kontrast (17/17Tarski) gebraucht.
DummettVsTarski/Soames: hat den Kontrast (18/18Tarski) gebraucht.
Putnam/Dummett/Soames: beide zeigen, dass Tarskis W Def nichts mit Verstehen oder semantischer Interpretation zu tun hat.
Davidson/Soames: versteht man am besten so, dass er nicht versucht, Bedeutung in Begriffen von Wahrheit zu analysieren, sondern den Begriff der Bedeutung zugunsten des der Wahrheit zu eliminieren. Dann würde der Verteidiger des Davidson von „Truth and Meaning“ folgendes statt (i) haben:
(i) Wenn x weiß, dass das, was durch die relevante Instanz von „S“ ausgedrückt wird, wahr in L ist gdw. p, für jeden Satz von L, dann ist x ein kompetenter Sprecher von L.
Soames/Problem: wenn nun „wahr in L“ verstanden wird als Abkürzung für das Definiens das von Tarski geliefert wird, dann ist (i) so absurd wie (18Tarski).
SoamesVsCarnap: genau diese Art von Absurdität liegt im folgenden, (was Tarskis Definiens erlauben würde, der zentrale Begriff in einer Bedeutungstheorie (BT) zu sein):
(T) S ist T gdw. p.
Carnap/Soames: das kommt bei Carnap in Meaning and Necessity S. 5/6 und Abschnitt 7 seiner Introduction to Semantics vor).
BT/Soames: darf nicht an weitere semantische Begriffe appellieren.
W-Prädikat/Soames: der Begriff der Wahrheit spielt keine vorgebliche (ostensible) Rolle in unserem ursprünglichen Problem. Die Verfeinerung des Problems führt zu der Sichtweise, dass eine adäquate BT ein Prädikat charakterisieren müsste, das gewisse Bedingungen erfüllt.
Soames: es war eine Entdeckung, dass es genau auf die wahren Sätze zutrifft. ((s) Etwas, das alle wahren Sätze gemeinsam haben).

Soames I
Scott Soames
"What is a Theory of Truth?", The Journal of Philosophy 81 (1984), pp. 411-29
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Soames II
S. Soames
Understanding Truth Oxford 1999
VsTarskiVsTarski Sellars Vs Church, A. Putnam I 66
Bzeichnung/PutnamVsSellars: ebensowenig hilft Sellars Analyse der Bezeichnung: (1) "wheel" im Englischen bezeichnet Rad.
Putnam: d.h. dass "wheel" im Englischen die Rolle spielt, die Rad im Deutschen innehat.
ChurchVsTarski: (1) ist keine Aussage über das deutsche Wort "Rad".
SellarsVsChurch: führt ein spezielles Mittel ein: die "Punkt Anführung": (Wie Freges "ungerader Sinn"):
Ein Wort in Punkt Anführung denotiert seine eigene sprachliche Rolle:
„Rad“ und „wheel“ sind dann beides Namen für eine gewisse Rolle, dieselbe nämlich!
Wichtig: Rad ist nicht mit einer Beschreibung dieser Rolle synonym: es ist vielmehr ein Name dieser Rolle! Daraus folgt:
(2) "wheel" im Englischen hat die Rolle „Rad“.
Dann ist die Extension von bezeichnet eine Klasse von geordneten Paaren (Wort/Rolle), nicht (Wort/Ding). (> Bezeichnung). Sellars: keine Relation Wort Welt sondern Wort Rolle.
I 66/67
Bezeichnung/Sellars: das ist für ihn keine große Einschränkung, da für ihn als Nominalist "Rollen" keine abstrakten Entitäten sind. PutnamVsSellars: das wirft aber auch kein besonderes Licht auf das Problem der Referenz.

Sellars I
Wilfrid Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Sellars II
Wilfred Sellars
Science, Perception, and Reality, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
VsTarskiVsTarski Brandom Vs Davidson, D. I 268
Objektivität/Irrtum: es wird behauptet, daß soziale Praktiken hinreichen, Behauptungen objektiv repräsentationalen Gehalt zu verleihen! Das sind dann objektive Wahrheitsbedingungen. Sogar die gesamte Gemeinschaft kann mit einer diesbezüglichen Beurteilung falsch liegen! Universeller Irrtum nur bei Normen, nicht bei Begriffen möglich,s.o.).LL (BrandomVsDavidson).
Davidson: will alles Handeln aus Gründen herleiten. Daher stellen irrationale Handlungen ein Problem für ihn dar.931
BrandomVsDavidson: er hält fälschlich eine globale Bedingung für Absichten für eine lokale, weil er nicht zwischen Festlegung und Berechtigung unterscheidet. I 932
I 383
VsDavidson: es kann sein, daß nur der Kontoführer, (nicht der Handelnde) die praktische Begründung darlegen kann. Auch in solchen Fällen würden die Gründe nicht als Ursachen fungieren. I 383 Außerdem kann man aus den Gründen, die man hat, handeln oder nicht. Davidson: Absichten sind umfassende Urteile im Lichte aller Überzeugungen und Wünsche.
I 954
BrandomVsDavidson: unbefriedigend, weil Wünsche und Überzeugungen als unanalysierte Grundbegriffe behandelt werden. Er hat nicht die Praktiken dargelegt, wie solche Gehalte übertragen werden können. BrandomVsDavidson: bei Davidson wird nicht unterschieden zwischen Interpretationen zwischen Sprachen und innerhalb einer Sprache. Die Interpretation bei Davidson verlangt explanatorische Hypothesenbildung und Inferenzen, die von Geräuschen, die ein anderer von sich gibt, ausgehen. Dem wurde zu recht entgegengehalten, daß man, wenn man eine gemeinsame Sprache spricht, nicht Geräusche sondern Bedeutungen hört! Hier geht es um die nötigen Subkompetenzen.
I 692
Objektivität begrifflicher Normen: über sie können wir uns nicht nur alle einzeln (jeder) sondern auch alle gemeinsam irren! (Elektron, Masse im Universum). Irrtum über den richtigen Gebrauch. > BrandomVsDavidson: kollektiv falsche Überzeugungen möglich.
I 957
Davidson: selbst wenn das Pulver naß gewesen wäre, wäre es ihr doch gelungen, den Finger zu krümmen. So liegt in jeder Handlung etwas, das der Handelnde beabsichtigte und das ihm gelungen ist.
I 958
BrandomVsDavidson: unser Ansatz kommt ohne eine solche theoretische Festlgung aus. Berufung auf VURD reicht aus, um das Problem mit dem nervösen Bergsteiger zu lösen (Davidson). Das ist eine konkrete Alternative zu Davidsons Vorschlag der "Verursachung in der richtigen Weise".
I 729
Brandom: es spielt keine Rolle, ob die gewöhnlich zuverlässige Fähigkeit im Einzelfall versagt. Wenn ich nach dem Brot greife und den Wein verschütte, braucht es nach unserem Ansatz nichts zu geben, was ich zu tun beabsichtigte, und was mir auch gelang.
I 747
Problem: die Substitution im Bereich des "daß" erhält nicht den Wahrheitswert der ganzen Zuschreibung. Lösung: das Satztokening innerhalb des daß-Bereichs gehört nicht zur eigentlichen Zuschreibung! Davidson: Referenz und Wahrheitwert bei Zuschreibung geändert.
I 961
BrandomVsDavidson: dieser betrachtet nicht die Möglichkeit, die Beziehung zwischen dem "daß" und dem folgenden Satztokening als eine anaphorische statt als eine demonstrative aufzufassen.
II 48
BrandomVsDavidson: Festlegung vor Wunsch! Handlung/BrandomVsDavidson: wir haben woanders angefangen. Drei Unterscheidungen:II 126 a. Intentional handeln: Anerkennen einer praktischen Festlegung b. Mit Gründen handeln: zu einer Festlegung berechtigt sein. c. Aus Gründen handeln: hier sind Gründe Ursachen, wenn die Anerkennung einer Festlegung durch geeignetes Überlegen ausgelöst wird.

NS I 166
Referenz/Brandom: ist bei ihm kein fundamentaler Begriff. Er muss sie aber erklären, weil sie dennoch ein zentraler Begriff ist. Lösung/Brandom: Bildung von Äquivalenzklassen von Sätzen, deren Position im Netz von Inferenzen erhalten bleibt, wenn Terme durch koreferentielle Terme ausgetauscht werden.
Wahrheit/BrandomVsTarski/BrandomVsDavidson: er muss ihre Definition so umbiegen, dass statt dass die Wahrheit den Folgerungsbegriff („von wahren Prämissen zu wahren Konklusionen“) charakterisiert, umgekehrt der Begriff der Folgerung den der Wahrheit charakterisiert. Dazu betrachtet Brandom die Stellung von Sätzen, die mit „es ist wahr dass,..“ beginnen, in unserem folgerungsvernetzten Sprachspiel betrachtet.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
VsTarskiVsTarski Dummett Vs Davidson, D. Dummett I 28ff
DavidsonVsTarski: ... braucht man ein vorheriges Verständnis des Wahrheitsbegriffs. - Nicht aber der Bedingungen! denn diese Kenntnis wird ja durch die Wahrheitstheorie festgelegt werden! Dummett: Was jedoch eingebracht werden muß, ist die Erkenntnis des begrifflichen Zusammenhangs zwischen Bedeutung und Wahrheit.
DummettVsDavidson: Bei Davidson bleibt vieles implizit, z.B. eben dieser Zusammenhang, der von jedem Sprecher benötigt wird. Ohne die genaue Beschaffenheit dieses Zusammenhangs ist mit der Beschreibung der W-Theorie noch keine zulängliche Erläuterung des Bedeutungsbegriffs gegeben. Korr-Th/Koh-Th: Bedeutung vor Wahrheit - Davidson: Wahrheit vor Bedeutung (WahrheitsBedingungen später durch Theorie festgelegt) - Dummett beide zusammen!
I 142
Da sich der Wortschatz ändert und verschieden eingesetzt werden kann, faßt Davidson nicht mehr die Sprache einer bestimmten Einzelperson als Ausgangseinheit auf, sondern die Disposition zum Sprachgebrauch. DummettVsQuine,VsDavidson: nicht Idiolekt, sondern gemeinsame Sprache vorrangig
I 146
Davidson def Idiolekt (verfeinert): Sprache, Zeitpunkt, Sprecher, bestimmter Hörer. Gäbe es eine Sprache, die nur von einem einzigen gesprochen würde, könnten wir sie alle dennoch lernen. DummettVsDavidson: Dabei bleibt aber ungeklärt: der Zusammenhang zwischen Wahrheit und Bedeutung, genauer: zwischen Wahrheitsbedingungen und Verwendung.
Dummett: jeder Gesprächsteilnehmer hat seine eigene Theorie, was die Wörter bedeuten. Und diese Theorien decken sich oder doch beinahe.
I 187
DummettVsDavidson,DummettVsQuine: Es ist unzulässig, davon auszugehen, daß Bedeutung und Verstehen von der privaten und nicht mitteilbaren Kenntnis einer Theorie abhängen. Es ist nicht natürlich, ausgerechnet den Idiolekt in erster Linie als Werkzeug der Verständigung aufzufassen. Man ist dann eher versucht, einen inneren Zustand der betreffenden Person als dasjenige anzusehen, das den Ausdrücken des Idiolekt ihre jeweiligen Bedeutungen verleiht.
I 149
Bsp Das, was ein Schachzug bedeutet, leitet sich nicht von der Kenntnis der Regeln durch die Spieler her, sondern von den Regeln selbst. DummettVsDavidson: Wenn man Sprachphilosophie als eigentlich Philosophie des Handelns beschreibt, ist nicht viel gewonnen, es ist im Handeln ja nichts für die Sprache spezifisches.

Avramides I 8
DummettVsDavidson: nicht WB, sondern Verifikationsbedingungen. Die Bedeutungstheorie muss erklären, was jemand weiß, der eine Sprache versteht. (Das ist eine praktische Fähigkeit).
I 9
Diese Fähigkeit muss sich manifestieren können, und zwar durch den Gebrauch von Ausdrücken der Sprache. DummettVsDavidson/Avramides: eine realistisch interpretierte Wahrheitstheorie kann keinen Bedeutungsbegriff
I 87
Dummett: spricht davon, eine Klasse von Sätzen zu übersetzen, die ein fragliches Wort enthalten. DavidsonVsDummett: diese Klasse weitet sich automatisch zur ganzen Sprache aus! (Holismus). (s) Es gibt also sozusagen diese "Klasse relevanter Sätze" nicht.
DavidsonVsDummett/Avramides: dennoch glaubt auch Davidson, dass man ein Korpus verbundener Sätze braucht, nur differiert er mit Dummett darüber, wie man es identifiziert. Es mag Sätze geben, die das untersuchte Wort nicht enthalten, aber dennoch Licht auf es werfen. Es mag auch wichtig sein zu wissen, in welchen Situationen das Wort geäußert wird.
Lösung: "Übersetzung ohne Ende".

Dummett II 108
Wahrheitstheorie/WT/Dummett: Es gibt sicher einen großen Bereich der nicht klassischen Logik für den es möglich ist eine WT zu konstruieren, die triviale W Sätze liefert. DummettVsDavidson: wann immer das getan werden kann, ist die Situation exakt umgekehrt wie sie für eine Davidsonsche WT gefordert wird. Ein triviales Axiom für jeden Ausdruck zeigt nicht selbst das Verständnis, sondern schiebt die ganze Aufgabe des Erklärens in die Theorie des Sinns, die erklärt, was es bedeutet, die Proposition zu erfassen, die von dem Axiom ausgedrückt wird.

Putnam I 148
Wahrheit/Dummett: weder Tarskis Wahrheitstheorie noch Davidsons Bedeutungstheorie hat (bei Annahme einer geist unabhängigen Welt) irgendeine Relevanz für die Wahrheit oder Falschheit dieser metaphysischen Ansichten. DummettVsDavidson: man muss fragen, worin diese "Kennen der Wahrheitstheorie" denn selbst bestehe.
Einige (naturalistische) PhilosophenVsDummett: der Geist denkt eben bewusst oder unbewusst die Aussagen.
VsVs: aber wie denkt er sie denn, in Worten? Oder in Gedankenzeichen? Oder soll der Geist ohne Repräsentationen direkt erfassen, was es bedeutet, dass Schnee weiß ist?

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
VsTarskiVsTarski Brandom Vs Deflationismus I 467
Gefahr: daß der Deflationismus sich selbst das Wasser abgräbt. Tatsache: "Schnee ist weiß" - keine Tatsache wird behauptet, wenn man sagt: "Es ist wahr, daß Schnee weiß ist".

NS I 163
Wahrheit/Bedeutung/BrandomVsDavidson: die Zurückführung von Bedeutung auf Wahrheit könnte nur mit einem stärkeren Wahrheits-Begriff gelingen, der nicht zur Verfügung steht. (BrandomVsDeflationismus, BrandomVsTarski). Folgerungsbeziehungen/Brandom: drei Arten von Folgerungen, die die Bedeutung erhellen:
1. solche, die zu weiteren Überzeugungen verpflichten (Bsp deduktive Schlüsse).
2. ...erlauben (induktive und deduktive)
3. ...ausschließen.


Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
VsTarskiVsTarski Davidson Vs Deflationismus Horwich I 457
Reduktion/Reduktionismus/Rorty: alle Autoren, die einen Mittelweg zwischen Reduktionismus und Anti Reduktionismus versuchen wie Davidson, werden ständig von beiden Seiten attackiert. Davidson: man muss unterscheiden: Normen sind eine Sache und Beschreibungen eine andere. Das nimmt folgende Form an:
I 457/458
Wahrheit/DavidsonVsDeflationismus/Rorty: wir erfahren unendlich mehr darüber, was Wahrheit ist, wenn wir sagen, dass wir heute mehr wissen als morgen, als wir durch das Tarskische Zitattilgungsschema erfahren. Rorty: diese Parallele zwischen Dewey und Davidson wird noch verstärkt durch den Naturalistischen Instrumentalismus von Leeds:
Naturalistischer Instrumentalismus/NI/Leeds/Rorty: (s.o.): die Quine ähnliche Kombination der Sicht, dass das einzige Ziel relativ zu dem unsere Methoden rational sein können, das Ziel der Vorhersage von Beobachtungen ist – mit der Behauptung dass die Welt buchstäblich aus den Entitäten der gegenwärtigen Wissenschaft besteht. Der Naturalistische Instrumentalismus hat zu tun mit:
Semantik/Erklärung/Voraussage/Theorie/Leeds/Arthur Fine/Rorty: man kann Semantik nicht gebrauchen, um Erfolg von Vorhersagen zu erklären. Das wäre zirkulär. Der Zirkel rührt aus dem Versuch, gleichzeitig innerhalb und außerhalb unserer Untersuchungen zu stehen. Das führt zu:
Handlungstheorie/Davidson/Rorty: man muss nicht zwischen diesen beiden Beschreibungen (innen/außen) wählen, wir müssen sie nur konsequent auseinander halten.(1)

Richard Rorty (1986), "Pragmatism, Davidson and Truth" in E. Lepore (Ed.) Truth and Interpretation. Perspectives on the philosophy of Donald Davidson, Oxford, pp. 333-55. Reprinted in:
Paul Horwich (Ed.) Theories of truth, Dartmouth, England USA 1994

Rorty VI 32
Def Deflationismus"/Rorty: die Anschauung, Tarskis Arbeit umfasse alle wesentlichen Merkmale der Wahrheit. DavidsonVsTarski/Rorty: Tarskis "wahr-in-L" gibt die Extension und damit keinen Hinweis auf zukünftige oder allgemeine Fälle! >Disquotationalismus, >Minimalismus, >Zitat/Zitattilgung.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsTarskiVsTarski Tarski Vs Field, H. Field II 142
W-Theorie/TarskiVsField: seine Variante ist dagegen rein axiomatisch. FieldVsTarski/FefermanVsTarski: Ansatz mit Schemabuchstaben statt reinen Axiomen: Vorteile:
1. wir haben denselben Vorteil wie Feferman für die schematische ZT und schematische ML: Erweiterungen der Sprache werden automatisch berücksichtigt.
2. der Gebrauch von „“p“ ist wahr gdw. p“ (jetzt als Schema-Formel als Teil der Sprache statt als Axiom) scheint den Begriff der Wahrheit besser zu fassen.
3. (am wichtigsten) ist nicht abhängig von einem kompositionalen Zugang des Funktionierens der anderen Teile der Sprache. Zwar ist das wichtig, aber es wird von meinem Ansatz auch nicht ausgelassen.
FieldVsTarski: eine axiomatische Theorie ist für Glaubenssätze schwer zu bekommen.

Horwich I 484
TarskiVsField/Soames: dass Tarskis semantische Eigenschaften nicht von Tatsachen über Sprecher abhängig sind, dadurch geht nichts verloren. Man sollte die Semantik abstrakt angehen und der Pragmatik die Interpretation des Sprecherverhaltens überlassen. Vorteil: so erhält man ein W Prädikat für metatheoretische Diskussion, und behält die Möglichkeit philosophische Fragen in anderen Bereichen zu stellen. (1)


1. Scott Soames, "What is a Theory of Truth"?", Journal of Philosophy 81,(1984) pp. 411-29

Tarski I
A. Tarski
Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
VsTarskiVsTarski Leeds Vs Field, H. Field II 304
Unbestimmtheit /Mengenlehre/ML/Leeds/Field: Bsp jemand hält den Begriff "Menge" für unbestimmt, dann kann er statt dessen sagen: die Extension des Begriffs sei "so groß wie möglich". (Leeds 1997,24) (s) "alles, was unter den Begriff fällt"). Dann kann der Begriff enger und weiter gefaßt werden. Mächtigkeit des Kontinuums/Unbestimmtheit/Field: diese Unbestimmtheit müßte aber mindestens ebenso sehr den Begriff der Elementbeziehung umfassen.
LeedsVsField: es ist inkohärent, Mengenlehre zu akzeptieren und gleichzeitig ihre Begriffe als unbestimmt zu bezeichnen. Insbesondere, dann auch noch die klassische Logik darauf anzuwenden.
Field: das kann auch so aussehen, besonders, daß man die philosophischen Kommentare von der Mathematik trennen soll. Aber wir müssen die Trennung von der Praxis gar nicht vornehmen:
Bsp wenn der Glaube in Unbestimmtheit sich darin äußert, ob der Glaubensgrad des Mathematikers in die Kontinuumshypothese und sein "Zweifelsgrad" in dieselbe sich zu 1 summieren. ((s) Daß es keinen Raum für eine dritte Möglichkeit gibt.)
Problem: ein Mathematiker, für den sie sich zu 1 summieren kann sich fragen, "Ist die Kontinuumshypothese korrekt?" und dafür mathematische Beweise suchen. Aber ein andere Mathematiker, für den die Glaubensgrade zu 0 summieren ((s) weil er weder an die Kontinuumshypothese noch an die Negation glaubt) wird die Suche nach einem Beweis für irregeleitet halten. Jede Möglichkeit sei es wert, verfolgt zu werden.
Die Idee hinter der Unbestimmtheit ist aber, daß es wenig zu bestimmen gibt jenseits der akzeptierten Axiome. ((s) Keine Tatsache).
Kontinuumshypothese/Field: praktische Erwägungen mögen einer Auffassung in einem bestimmten Kontext den Vorzug geben, einer anderen in einem anderen Kontext.
Lösung/Field: das ist kein Problem, so lange diese Kontexte getrennt gehalten werden. Es zeigt aber, daß die Nützlichkeit für den Mathematiker unabhängig von der Wahrheit ist.
II 305
Williamsons/Rätsel/Unbestimmtheit/Leeds/Field: (LeedsVsField): (Bsp es muß bestimmt sein, ob Joe reich ist oder nicht): Lösung/Leeds: i) wir schließen die fraglichen Begriffe, hier z.B. "reich" aus der Teilsprache aus, die wir als "erster Klasse" annehmen und
ii) beschränken den primären (disquotationalen) Gebrauch von "referiert" bzw. "ist wahr von" auf diese Teilsprache.
Unbestimmtheit/Leeds: liegt dann einfach darin, daß es keine einheitlich beste Weise der Übersetzung in die Teilsprache gibt, auf die wir das Zitattilgungsschema anwenden.
Field: das ist genial: alle Unbestimmtheit auf die Unbestimmtheit der Übersetzung zu reduzieren.
FieldVsLeeds: ich bezweifle aber, daß man dem letztlich Sinn abgewinnen kann.
Problem: zwischen unbestimmten Termini und solchen Termini zu unterscheiden, die sich bloß in der Extension von denen der Teilsprache "erster Klasse" unterscheiden. Insbesondere, wenn wir mehrere Übersetzungen in unsere Teilsprache haben, die sich untereinander in der Extension unterscheiden.
Lösung/Disquotationalism: dieser würde die fremden Terme in der eigenen Sprache integrieren. Dann dürfen wir zitieren. (Quine, 1953 b, 135. s.o. Kap. IV II 129-30).
Problem: wenn wir "/" und "" integrieren droht die Lösung die wir oben erhalten hatten, zu verschwinden.
FieldVsLeeds: ich fürchte, das letztendliche Ziel wird nicht erreicht: Unbestimmtheit der Ausdrücke in unserer eigenen Sprache auszuschließen. Das scheint sogar für unsere wissenschaftlichen Begriffe unmöglich!
Bsp Wurzel –1/√-1/Brandom/Field: hier ist die Unbestimmtheit nicht beseitigt: wir können die Teilsprache "erster Klasse" einfach dazu gebrauchen zu sagen, dass –1 zwei Wurzeln hat, ohne einen Namen wie "i" einzuführen, der "für eine von beiden stehen" soll.
FieldVsLeeds: wir können Mengenlehre akzeptieren, ohne ihre Sprache als "erster Klasse" anzunehmen. ((s) Aber die Idee war doch, die mengentheoretischen Begriffe aus der Teilsprache erster Klasse zu eliminieren und "wahr von" und "referiert" auf die Teilsprache zu beschränken).
Field: das können wir sogar, wenn wir den Platonismus annehmen (eigentlich FieldVsPlatonismus) :
II 306
Bsp wir nehmen eine fundamentale Theorie T die kein mengentheoretisches Vokabular hat, sondern nur sagt, daß es unendlich viele nicht-physikalische ewig existierende Objekte gibt und die die Konsistenz der basalen Mengenlehre postuliert. (Widerspruchsfreiheit ist dann der Grundbegriff, der von seinen eigenen Axiomen geregelt wird und nicht in mengentheoretischen Begriffen erklärt ist. (Field 1991). Dann übersetzen wir die Sprache der Mengenlehre in T indem wir "Menge" als wahr von einigen oder allen der nicht-physikalischen ewig existierenden Objekte annehmen und "Element von" so interpretieren, dass die normalen Axiome wahr bleiben.
Dann gibt es mehrere Weisen, das zu tun, und verschiedene machen verschiedene Sätze über die Mächtigkeit des Kontinuums wahr. Dann hat die Kontinuumshypothese keinen bestimmten Wahrheitswert. (Kontinuumshypothese; >ohne Wahrheitswert).
Problem: wenn wir mathematische Anwendungen auf nichtmathematische Gebiete ausdehnen, brauchen wir nicht nur mathematische Widerspruchsfreiheit, sondern auch WSF mit diesen anderen Gebieten. Und man müsste auch annehmen, daß die entsprechenden außer-mathematischen Theorien platonistisch reformuliert werden könnte.
1. Das könnte man, indem man sie durch eine nominalistische (!) Theorie ersetzt.
2. man könnte die platonistische Theorie durch die Forderung ersetzen, daß alle nominalistischen Konsequenzen von T-plus-gewählte-Mengelehre wahr sind.
FieldVs: letzteres sieht wie ein billiger Trick aus, aber hier muß die gewählte Mengenlehre nicht eine sein, die die Mächtigkeit des Kontinuums entscheidet.
Auch muß die gewählte Mengenlehre für eine physikalische oder psychologische Theorie nicht mit der für ein anderes Gebiet kompatibel sein. Das zeigt, daß die Wahrheit der ML nicht in einem übergeordneten Bezugssystem angenommen wird. Es geht nur um instrumentelle Nützlichkeit.
FieldVsLeeds: wir können Unbestimmtheit in unserer eigenen Sprache nicht ausschließen, die weit über Vagheit hinausgeht, selbst wenn wir seine Lösung zugestehen. Aber auch das müssen wir nicht: meine Lösung scheint mir attraktiver.

I 378
Wahrheit/W-Theorie/W-Begriff/Leeds: wir müssen jetzt unterscheiden zwischen a) Wahrheits-Theorie (T-Theory) ((s) in der Objektsprache) und
b) Theorien des Begriffs der Wahrheit ((s) metasprachlich, MS) .
Field: (1972): These: wir brauchen eine SI Theorie der Wahrheit und der Referenz (dass eine Standard Interpretation immer verfügbar ist), und diese Theorie ist auch erhältlich.
(LeedsVsStandard-Interpretation/VsSI//LeedsVsField).
Field/Leeds: sein Argument beruht auf einer Analogie zwischen Wahrheit und (chemischer) Valenz. (..+....).
Field: These: wenn es so ausgesehen hätte, dass man sie nicht reduzieren könnte, wäre das ein Grund gewesen, die Theorie der Valenzen aufzugeben. Und zwar trotz der Nützlichkeit der Theorie!
Wahrheit/Field: These: (in Analogie zur Valenz): trotz allem was wir über die Extension des Begriffs wissen, auch für ihn gibt es noch die Notwendigkeit einer physikalistisch akzeptablen Reduktion!
Leeds: was Field eine physikalistisch akzeptable Reduktion nennen würde, wäre das, was wir die SI Theorie der Wahrheit nennen: dass es immer eine Standard Interpretation für "wahr" für eine Sprache gibt.
Field/Leeds: Field suggeriert, dass es möglich ist, so etwas am Ende zu entdecken.
LeedsVsField: betrachten wir die Analogie genauer: Frage: wäre eine bloße Liste von Elementen und Zahlen (Statt Valenzen) nicht akzeptabel?
I 379
Das wäre keine Reduktion, weil die Chemiker das Gesetz der Valenz formuliert hatten. Physikalismus/Naturgesetz/Leeds: verlangt nicht, dass alle Begriffe in einer einfachen oder natürlichen Weise erklärt werden können, sondern dass fundamentale Gesetze einfach formulierbar sind.
Reduktion/Leeds: nur weil das Wort "Valenz" in einem strikten Gesetz vorkommt, sind der Reduktion strenge Beschränkungen auferlegt.
Wahrheit/Tarski/LeedsVsTarski: die Tarskischen Definitionen von T und R erzählen uns nicht die ganze Geschichte über Referenz in Englisch und Wahrheit in Englisch.
Referenz/Wahrheit/Leeds: diese Relationen haben eine Natürlichkeit und Wichtigkeit, die nicht in einer bloßen Liste erfaßbar sind.
Field/Reduktion/Leeds: wenn wir eine Reduktion à la Field wollen, müssen wir eine Analogie zum Gesetz der Valenzen für den Fall der Wahrheit finden. D.h. wir müssen ein Gesetz oder eine Regularität über Wahrheit in Englisch finden.
Analogie/Field: (und viele andere) sehen in der Nützlichkeit des Wahrheits-Begriffs die Analogie zum Gesetz.
LeedsVsField: die Nützlichkeit kann aber vollständig ohne eine SI Theorie erklärt werden. Es ist einfach nicht überraschend, dass wir Verwendung für ein Prädikat P haben, mit der Eigenschaft, dass "’__’ ist P" und "__" immer austauschbar sind. ((s)>Redundanztheorie).
Und zwar weil wir oft in einer Position sind, dass wir jeden Satz in einer gewissen unendlichen Menge z (z.B. wenn alle Elemente die Form gemeinsam haben) behaupten möchten. ((s) "Alle Sätze der Form "a = a" sind wahr"), >Verallgemeinerung.
Verallgemeinerung/W-Prädikat/Leeds: logische Form: (x)(x ε z > P(x)).
Semantischer Aufstieg/Abstieg/Leeds: dafür ist dann Wahrheit ein bequemer Begriff. Ebenso für unendliche Konjunktion und Disjunktion.
I 386
Pointe: dann ist also der Begriff der Wahrheit theoretisch verzichtbar! Es scheint mir nicht ausgeschlossen, dass man eine Sprache mit unendlichen Konjunktionen und Disjunktionen lernen könnte. Und zwar, wenn sie in Inferenzen so behandelt werden. Sie können endlich notiert werden.
I 380
Wahrheit/Leeds: dass sie nützlich ist bei dem was Quine "Disquotation" nennt, ist noch keine Theorie der Wahrheit (W-Theorie). Nutzen/Erklärung/W-Theorie/Leeds: um die Nützlichkeit des W-Begriffs zu erklären, brauchen wir nichts über die Relationen zwischen Sprache und Welt zu sagen. Referenz braucht dann keine wichtige Rolle zu spielen.
Lösung/Leeds: wir haben hier keine W-Theorie, sondern eine Theorie des Wahrheitsbegriffs. D.h. eine Theorie darüber, warum der Begriff in jeder Sprache als nützlich angesehen wird. Diese Erklärung scheint allein auf formalen Merkmalen unserer Sprache zu beruhen. Und das ist ganz unabhängig von irgend welchen Relationen der "Abbildung" oder Referenz auf die Welt.
Das können wir so überprüfen: Angenommen, wir haben ein großes Fragment unserer Sprache, für das wir den Instrumentalismus annehmen, nämlich, dass einige Wörter nicht referieren. Das gilt für Soziologie, Psychologie, Ethik usw. Dann werden wir semantischen Aufstieg nützlich finden, wenn wir über z.B. Psychologie sprechen. Bsp „Einige von Freuds Thesen sind wahr, andere falsch“ (Statt „Überich“ zu gebrauchen!).
Referenz/Wahrheit/Wahrheits-Begriff/Leeds: das zeigt, wie wenig die Nützlichkeit des Wahrheits-Begriffs von einer erfolgreichen Referenz Relation abhängt! .
Dass der Wahrheitsbegriff nützlich ist, hängt gar nicht davon ab, ob Englisch "die Welt abbildet".
I 381
Standard-Interpretation/Leeds: und das sollte unsern Glauben daran erschüttern, dass T natürlich, oder ein Standard wäre. Tarski/Leeds: das sollte uns wiederum nicht davon abhalten, "T" à la Tarski zu definieren. Und dann ist es vernünftig anzunehmen, dass "x ist wahr in Englisch gdw. T(x)" analytisch ist.
LeedsVsSI: dann haben wir zwei Möglichkeiten, ohne SI auszukommen:
a) wir können Tatsachen über Wahrheit in Englisch unter Berufung auf die W-Def ausdrücken, (wenn das Wort "wahr" gebraucht wird) oder
b) unter Berufung auf die disquotationale Rolle des W-Begriffs. Und zwar, wenn das Explanandum das Wort "wahr" innerhalb von Anführungszeichen enthält (in obliqua, (s) erwähnt).

Bekanntschaft/Russell/M. Williams: meinte damit ein direktes mentales Erfassen, keine Kausalrelation!
Das ist die ältere Form der Korrespondenztheorie.
I 491
Ihm ging es dabei um RussellVsSkeptizismus: um eine Grundlegung für Wissen und Bedeutung. FieldVsRussell/M. WilliamsVsRussell: das ist genau das Antackern des Begriffsschemas von außen an die Welt.
Field/M. Williams: sein Projekt ist dagegen mehr metaphysisch als epistemisch. Er will einen umfassenden physikalistischen Überblick. Dazu muss er zeigen, wie semantische Eigenschaften in eine physikalische Welt passen.
Wenn Field recht hätte, hätten wir einen Grund, uns auf eine starke Korrespondenztheorie zu verpflichten, aber ohne zweifelhafte epistemische Projekte, die normalerweise damit verknüpft sind. .
LeedsVsField/M. Williams: sein Argument ist aber nicht erfolgreich. Er beantwortet die Frage VsDeflationismus nicht. Denn angenommen, die Rede über Wahrheit lässt sich nicht physikalistisch erklären, dann widerspricht das der Forderung, dass es eine eindeutige Kausalordnung gibt.
Lösung: Wahrheit darf keine erklärende Rolle spielen (s.o.). Sonst haben wir es wieder mit Epistemologie (Erkenntnistheorie) zu tun. (>Rechtfertigung, Akzeptierbarkeit).

Leeds I
Stephen Leeds
"Theories of Reference and Truth", Erkenntnis, 13 (1978) pp. 111-29
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
VsTarskiVsTarski Soames Vs Field, H. I 467
Wahrheits-Theorie/Wahrheitstheorie/WT/Tarski/Soames: zwei Status: a) als mathematische Theorie mit vielen reichen Resultaten
b) philosophisch signifikant für den Begriff der Wahrheit.
WT/Soames: es gibt Streit drüber, was eine WT sein sollte, allgemein sollte sie eins der folgenden drei Dinge tun:
(i) die Bedeutung des W-Prädikats für natürliche Sprachen geben.
(ii) diese W Prädikate reduktionistisch ersetzen
(iii) einen schon vorher verstandenen W Begriff zur Erklärung von Bedeutung oder für andere metaphysische Zwecke gebrauchen.
Proposition/Soames: für folgende Zwecke braucht man eher Propositionen als Sätze oder Äußerungen: Bsp
(1) a. die Proposition, dass die Erde sich bewegt, ist wahr.
b. Churchs Theorem ist wahr
c. Alles was er sagte, ist wahr.
I 468
SoamesVsPropositionen. W Prädikat/Verallgemeinerung/Quine/Soames: Bsp zur Charakterisierung des Realismus:
(5) Es gibt einen Doppelgänger der Sonne in einer entfernten Raumregion, aber wir werden niemals hinreichende Belege dafür finden, dass es ihn gibt.
Soames: natürlich kann man Realist sein, ohne (5) zu glauben. ((s) (5) ist zu speziell, es ist nur ein Beispiel).
Anti Realismus/Soames: was unterschiedet ihn dann vom Realismus? Man ist versucht zu sagen:
(6) Entweder gibt es einen Doppelgänger unserer Sonne.... oder keinen.... und wir werden jeweils keine Belege....
I 470
SoamesVs: das führt zu einer unendlichen Liste, die wir vermeiden sollten. Lösung: semantischer Aufstieg:
(7) Es gibt wenigstens einen Satz S, so dass S wahr ist (auf Deutsch) aber wir werden niemals (hinreichende) Belege für S finden.
I 472
W Def/Field: besteht aus zwei Teilen: 1. „primitive Denotation“: Bsp (s) „Cäsar“ bezieht sich auf Cäsar.
2. die W Def in Begriffen primitiver Denotation.
Das Resultat ist ein Satz der Metasprache:
(8) Für alle Sätze S von L, S ist wahr gdw. T(S).
FieldVsTarski/Soames: (Field: „Tarskis W Theorie“ (diese Zeitschrift, I XIX, 1972): diese Annahme (dass Wahrheit, Zutreffen und Referenz bei Tarski physikalistisch akzeptabel seien) ist falsch!
Field: die vorgeschlagenen Ersetzungen für die Begriffe der primitiven Denotation sind nicht physikalistisch akzeptable Reduktionen
I 474
unserer vortheoretischen Begriffe der Referenz und des Zutreffens. Soames: das gilt nur unter der Voraussetzung, dass Field annimmt, dass Tarski Wahrheit auf primitive Denotation reduziert hat.
W Def/Korrektheit/Tarski/Field/Soames: Field bestreitet nicht, dass die W-Def extensional korrekt ist.
FieldVsTarski: aber extensionale Korrektheit ist nicht hinreichend.
„Cb“ sei ein Satz und die semantische n Tatsachen über ihn sind in (9) gegeben:
(9) a. „b“ referiert (in L) auf Boston
b. „C“ trifft (in L) auf Städte (und nur Städte) zu
c. „Cb“ ist wahr (in L) gdw. Boston eine Stadt ist. (Sprecher abhängig)
Problem: man kann jetzt nicht einfach die Tatsachen aus (10) mit den Tatsachen aus (9) identifizieren.
semantische Eigenschaft/Field: haben Ausdrücke einer Sprache nur Kraft der Weise, wie sie durch Sprecher gebraucht werden (Sprachgebrauch).
Problem: die Tatsachen aus (9) hätten gar nicht bestanden, wenn das Sprachverhalten (im weitesten Sinn) anders gewesen wäre!
Pointe: die Tatsachen aus (10) sind nicht sprecher abhängig. Daher sind sie keine semantischen Tatsachen. Daher kann Tarski sie nicht auf physikalistische Tatsachen reduzieren.
W Prädikat/FieldVsTarski: es ist sowohl physikalistisch als auch koextensiv mit „wahr in L“, aber es ist dennoch kein physikalistischer W Begriff.
Problem: die Inadäquatheit erbt die Charakterisierung der Wahrheit aus den Pseudo Reduktionen die die „base clauses“ (s) rekursiven Definitionen?) ((s) u.a. für und, oder usw. (base clauses) konstituieren.
I 475
Lösung/Field: wir müssen echte Reduktionen für die Begriffe der primitiven Denotation finden oder etwas wie ein Modell der Kausaltheorie der Referenz. Field/Soames: das sind wieder zwei Stadien:
1. Tarskis Reduktion von Wahrheit auf primitive Denotation ((s) wie oben)
2. eine vorgestellte, Kausaltheorie artige Reduktion der Begriffe der Referenz von Namen und des Zutreffens von Prädikaten.
Sprachunabhängigkeit/Field/Soames: wenn die physikalischen Tatsachen die die Denotation in einer Sprache bestimmen, dies für alle Sprachen tun, dann gilt die Denotation für alle Sprachen. Wenn logische Konstanten und Syntax konstant gehalten werden, erhalten wir einen W-Begriff der sprachunabhängig
Problem: 1. Referenz auf abstrakte Objekte ((s) für diese gibt es keine semantischen Tatsachen).
2. ontologische Relativität und Unterbestimmtheit der Referenz.
SoamesVsField: dieser hat seine Kritik an Tarski (FieldVsTarski) sogar noch untertrieben!
Tarski/Soames: denn wenn Tarski primitive Denotation nicht auf physikalische Tatsachen reduziert hat, dann hat er auch Wahrheit gar nicht auf primitive Denotation reduziert ((s) also Punkt 1 verfehlt).
Bsp zwei Sprachen L1 und L2 die identisch sind außer:
L1: hier trifft „R“ auf runde Dinge zu
L2: hier auf rote Dinge.
WB: sind dann für einige Sätze in beiden Sprachen verschieden:
(11) a. „Re“ ist wahr in L1 gdw. die Erde rund ist
b. „Re“ ist wahr in L2 gdw. die Erde rot ist.
Tarski/Soames: in seiner W Def wird dieser Unterschied in die Instanzen (base clauses) der beiden W Def für die einzelnen Sprachen zurückverfolgbar sein. denn hier werden die Anwendungen der Prädikate in einer Liste dargestellt.
FieldVsTarski: seine W Def teilt korrekt mit (reports), dass „R“ auf verschiedene Dinge zutrifft in den zwei Sprachen, aber sie erklärt nicht, wie der Unterschied aus dem Sprachgebrauch durch Sprecher zustanden kommt.
SoamesVsField/SoamesVsTarski: Field sagt aber nicht, dass derselbe Vorwurf VsTarski gemacht werden kann
I 476
in Bezug auf logisches Vokabular und Syntax im rekursiven Teil seiner Definition. Bsp L1: könnte [(A v B)] als wahr behandeln, wenn A oder wenn B wahr ist,
L2: ...wenn A und B wahr sind.
FieldVsTarski: dann ist es nicht hinreichend für die Charakterisierung von Wahrheit, bloß „mitzuteilen“ dass die Wahrheitsbedingungen verschieden sind. Sie müsste durch das Sprachverhalten in den zwei verschiedenen Sprachen ((s) > Sprecherbedeutung) erklärt werden.
FieldVsTarski: weil dieser nichts über Sprachverhalten (Sprecherbedeutung in einer Gemeinschaft) sagt, erfüllt er nicht die Forderungen des Physikalismus ((s) physikalische Tatsachen des Verhaltens) zu erklären.
Soames: das bedeutet, dass Fields Strategie, eine echte Reduktion von Wahrheit zu erhalten, indem man Tarski mit nichttrivialen Definitionen primitiver Denotation ergänzt, nicht funktionieren kann. Denn Tarski hat nach Field Wahrheit nicht auf primitive Denotation reduziert. Er hat sie bestenfalls auf Listen reduziert von semantischen Grundbegriffen:
(13) der Begriff eines Namens, der auf ein Objekt referiert
der Begriff eines Prädikats, das auf ein Objekt zutrifft
der Begriff einer Formel, die die Anwendung eines n stelligen Prädikats auf ein n Tupel von Terme ist
...
I 477
Soames: das erfordert aber eine Reformulierung jeder Bedingung (clause) in Tarskis rekursiver Definition. Bsp alt: 14 a, neu: 14.b: (14) a. wenn A = [~B] , dann ist A wahr in L (im Hinblich auf eine Sequenz s) gdw. B nicht wahr ist in L (im Hinblick auf s).
b. Wenn A eine Negation einer Formel B ist, dann ist A ....
Soames: die resultierende Abstraktion dehnt die Allgemeinheit der W Def auf Klassen von Sprachen 1. Stufe aus. Diese Sprachen unterscheiden sich willkürlich in Syntax, plus logischem und nichtlogischem Vokabular.
SoamesVsField: Problem: diese Allgemeinheit hat ihren Preis.
Alt: die Originaldefinition stipulierte einfach, dass [~A) eine Negation ist ((s) >Symbol, Festlegung).
Neu: die neue Definition gibt keinen Hinweis darauf, welche Formeln in diese Kategorien fallen.
SoamesVsField: sein Physikalist muss nun jeden einzelnen der semantischen Begriffe reduzieren.
Logische Verknüpfung/Konstanten/logische Begriffe/Soames: wir können sie entweder
a) über Wahrheit definieren, oder
b) festlegen, dass bestimmte Symbole Instanzen dieser logischen Begriffe sein sollen.
SoamesVsField: ihm steht nun keiner dieser beiden Wege offen!
a) er kann nicht Negation als Symbol charakterisieren, dass einer Formel angehängt wird, um eine neue Formel zu bilden, die wahr ist, wenn die ursprüngliche Formel falsch wahr, weil das zirkulär wäre.
b) er kann nicht einfach Negation als Grundbegriff (primitiv) nehmen und festlegen, dass [~s] die Negation von s sei. Denn dann würde es keine Tatsachen über Sprecher geben, ((s) Sprachverhalten, physikalistisch), die die semantischen Eigenschaften von [~s] erklären.
Soames: es gibt Alternativen, aber keine ist überzeugend.
wafu Operatoren/wahrheitsfunktional/Quine: (Wurzeln d. Referenz) werden charakterisiert als Dispositionen in einer Gemeinschaft für semantischen Aufstieg und Abstieg.
Problem/Quine: Unbestimmtheit zwischen klassischen und intuitionistischen Konstruktionen der Verknüpfungen sind unvermeidlich.
SoamesVsField: Reduktion von primitiver Denotation auf physikalische Tatsachen ist schwierig genug.
I 478
sie wird noch viel schwieriger für logische Begriffe. SoamesVsField: das liegt daran, dass semantische Tatsachen auf physikalischen Tatsachen über Sprecher supervenieren müssen. ((s) >Sprecherbedeutung, Sprachverhalten).
Problem: das beschränkt adäquate Definitionen auf solche, die das Einsetzen für semantische Begriffe in Kontexten wie (15) und (16) legitimieren. ((s) (15) und (16) sind in Ordnung, die späteren nicht mehr).
(15) Wenn L Sprecher sich anders verhalten hätten hätte „b“ (in L) nicht auf Boston und „C“ nicht Städte refereiert und .....((s) Kontrafaktische Konditionale).
(16) Die Tatsache, dass L Sprecher sich so verhalten, wie sie sich verhalten, erklärt, warum „b“ (in L) auf Boston referiert usw.
((s) Beide Male Referenz)
Soames: FieldVsTarski ist überzeugt, dass es eine Möglichkeit gibt, (15) und (16) so zu
entziffern, dass sie wahr werden, wenn die semantischen Terme durch physikalistische ersetzt werden und die Anfangs Teilsätze (initial clauses) so konstruiert werden, dass sie kontingente
physikalische Möglichkeiten ausdrücken. Das ist nicht der Charakter von Tarskis W Def.
I 481
primitive Referenz/sprachunabhängig/SoamesVsField: Bsp ein Name n referiert auf ein Objekt o in einer Sprache L gdw FL(n) = o. FL: ist dabei ein rein mathematisches Objekt: eine Menge von Paaren vielleicht. D.h. sie beinhaltet keine undefinierten semantischen Begriffe.
W Prädikat/Wahrheit/Theorie/Soames: das resultierende W Prädikat ist genau das, was wir brauchen, um die Natur, Struktur und Reichweite einer vielfältigen Zahl von Theorien metatheoretisch zu untersuchen.
W Def/Sprache/Soames: was die W Def uns nicht sagt, ist etwas über die Sprecher der Sprachen, auf die sie angewendet wird. Nach dieser Auffassung sind Sprachen abstrakte Objekte.
((s) Die ganze Zeit muss man hier zwischen Sprachunabhängigkeit und Sprecherunabhängigkeit unterscheiden).
Sprache/primitive Denotation/sprachunabhängig/Wahrheit/SoamesVsField: nach dieser Auffassung sind Sprachen abstrakte Objekte, d.h. sie können so aufgefasst werden, dass sie ihre semantischen Eigenschaften wesentlich haben ((s) nicht abhängig von Sprachverhalten oder Sprechern, (Sprecher Bedeutung), nicht physikalistisch. D.h. mit anderen Eigenschaften wäre es eine andere Sprache).
D.h. es hätte sich nicht herausstellen können, dass Ausdrücke einer Sprache etwas anderes denotiert haben könnten, als das was sie tatsächlich denotieren. Oder dass Sätze einer Sprache andere WB hätten haben können.
I 483
SoamesVsField: auch dieser wird diese Aufteilung kaum vermeiden können. Indexwörter/Mehrdeutigkeit/Field: (:S. 351ff) Lösung: Äußerungen werden durch den Kontext eindeutig gemacht (contextually disambiguated). Semantische Begriffe: sollten auf eindeutige Entitäten angewendet werden.
D.h. alle Bedingungen (clauses) in einer W Def müssen so formuliert werden, dass sie auf Tokens angewendet werden. Bsp
Negation/Field
(21) Ein Token von [~e] ist wahr (im Hinblick auf eine Sequenz) gdw. das Token von e das es beinhaltet, nicht wahr ist (im Hinblick auf diese Sequenz).
SoamesVsField: das funktioniert nicht. Denn Field kann keine W Def akzeptieren, in der irgendeine syntaktische Form einfach nur als Negation festgelegt ist . ((s) Symbol, stipuliert, dann unabhängig von physikalischen Tatsachen).
Soames: denn dies würde keine Tatsachen über Sprecher erklären, kraft derer negative Konstruktionen die semantischen Eigenschaften haben, die sie haben.
semantische Eigenschaft/(s): nicht etwa Negation selbst, sondern, dass die Negation eines bestimmten Ausdruckes, in einer Situation wahr ist oder zutrifft. Bsp „Cäsar“ referiert auf Cäsar: wäre völlig unabhängig von Umständen, Sprechern, wenn auch nicht von der Sprache, letzteres betrifft aber eigentlich nur die Metasprache.
Lösung/Soames:
(22) Ein Token einer Formel A, die eine Negation einer Formel B ist, ist wahr (im Hinblick auf eine Sequenz) gdw. ein bezeichnetes (designated) Token von B nicht wahr ist (im Hinblick auf diese Sequenz).
„bezeichnet“/(s) : heißt hier: explizit mit einem WW versehen.

Soames I
Scott Soames
"What is a Theory of Truth?", The Journal of Philosophy 81 (1984), pp. 411-29
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Soames II
S. Soames
Understanding Truth Oxford 1999
VsTarskiVsTarski Searle Vs Frege, G. II 285
Indexwörter/ich/SearleVsFrege: das wenige, was Frege über Indexikalität sagt, ist falsch und mit seiner Theorie unverträglich. Über »ich« sagt er, dieses fordert einen öffentlichen und einem privaten Sinn. »Gestern« und »heute«: wenn wir heute dieselbe Proposition ausdrücken wollen, dann müssen wir das Wort »gestern« verwenden. Er akzeptiert also anscheinend eine de re-Theorie indexikalischer Propositionen.
II 286
Frege bemerkt nicht die Selbstbezüglichkeit dieser Ausdrücke. ( Anders als >Morgenstern/Abendstern). Der Gedanke, dass Ausdrücke einen Sinn haben, der sich nicht mitteilen lässt, ist zutiefst anti-Fregesch!
Sinn ist öffentlich zugänglich. Dafür wurde der Begriff eingeführt.

II 301
Die deskriptivistische Theorie war gegen die drei traditionellen Auffassungen gerichtet: VsMill, VsFrege, VsTraditionelle Logik. 1. Mill: Namen gar keine Konnotation, sondern nur Denotation.
2. Frege: Bedeutung eines Namens wird durch einzelne, mit ihm verbundene Kennzeichnung erfasst.
3. Logiklehrbücher: die Bedeutung des Namens »N« ist einfach »heißt N«.(Regress).
Searle: Nr 1 verweigert die Antwort, Nr. 3 bringt unendlichen Regress.
II 303
Namen/Frege/Searle: seine Theorie ist die verheißungsvollste, ich habe sie weiterentwickelt. Bei einem Eigennamen muss es immer irgend einen intentionalen Gehalt geben. SearleVsFrege. Schwachpunkt: der semantischer Gehalt muss immer in Worte gefasst sein.

II 228
Identität/Tatsache/Aussage/Searle: die Identität der Tatsache hängt davon ab, dass die spezifischen Eigenschaften der Tatsache dieselben sind, wie die, die von der korrespondierenden Aussage genannt werden.
III 229
Tatsachen/Searle: sind nicht dasselbe wie wahre Aussagen. (SearleVsFrege). 1. Tatsachen haben eine kausale Funktion, wahre Aussagen nicht.
2. die Relation einer Tatsache zur Aussage ist ein mehrdeutig, dieselbe Tatsache kann durch verschiedene Aussagen formuliert werden.
Zitattilgung/Searle: die Analyse einer Tatsache, wie der, dass Bsp dieses Objekt rot ist, erfordert mehr als Zitattilgung.

V 116
SearleVsFrege: falsch: dass die Wendung „dass“ etwas einleitet, das als „Name eines Satzes“ zu gelten habe (praktisch alle Nebensätze). (Auch SearleVsTarski).
V 117
Regress/Anführungszeichen/Searle: wenn „Sokrates“ der Name von Sokrates ist, dann kann ich nur darüber reden, d. h. den erwähnten, wenn ich ihn wiederum in Anführungszeichen setze: „“Sokrates““. Hierüber kann ich wiederum nur in Anführungszeichen reden: „““Sokrates“““. – „xxx“ ist nicht Name eines Wortes! Es ist kein Verweis! Das Wort verweist weder auf etwas anderes noch auf sich selbst.
Bsp ein Ornithologe: "der Laut, den der kalifornische Eichelhäher aus stößt ist....“. Was den Satz vervollständigte, wäre ein Laut, nicht der Eigenname des Lautes!

V 144
SearleVsFrege: versäumte die Unterscheidung zwischen dem Sinn eines hinweisenden Ausdrucks und der durch seine Äußerung vermittelten Proposition!
V 152
Prädikat/SearleVsFrege: er versuchte zwei philosophische Standpunkte zu vereinigen, die grundsätzlich unvereinbar sind. Er möchte a) die Unterscheidung zwischen Sinn und Bedeutung auf Prädikate ausdehnen (dass Prädikate eine Bedeutung, einen Gegenstand haben) und gleichzeitig
b) den funktionellen Unterschied zwischen hinweisenden und prädikativen Ausdrücken erklären.
Warum vertritt Frege den Standpunkt a) - d.h. warum sagt er, Prädikate hätten eine Bedeutung? Grund: seine Theorie der Arithmetik: die Notwendigkeit der Quantifikation von Eigenschaften. (>Logik 2. Stufe).

V 155
Begriff/Frege: mittels Gebrauch eines grammatischen Prädikats eine Eigenschaft zuschreiben. SearleVsFrege: Widerspruch: einmal Begriff = Eigenschaft (a) einmal Funktion der Zuschreibung einer Eigenschaft (b).
Eigenschaften/SearleVsFrege: Eigenschaften sind nicht wesentlich prädikativ: man kann genauso gut durch singuläre Nominalausdrücke auf sie hinweisen.
V 156
Lösung/Searle: wenn man nicht mehr darauf besteht, Prädikatausdrücke müssten hinweisend sein, löst sich alles auf. Prädikatausdrücke bedeuten nicht Eigenschaften! Sie schreiben eine Eigenschaft zu!
V 172
Zusammenfassung: 1. Frege: hat recht: es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen der Funktion eines hinweisenden Ausdrucks und eines Prädikatausdrucks.
V 173
2. VsFrege: seine Darstellung ist widersprüchlich, wenn er versucht zu zeigen, dass ein Prädikatausdruck auch hinweisend ist. 3. Durch die Aufgabe dieser Behauptung ist Freges Darstellung der Arithmetik (hier braucht er Quantifikation von Eigenschaften) nicht in Frage gestellt. Die Aufgabe der Behauptung ist nicht ein Abstreiten von Universalien.
4. Es gibt zumindest eine Interpretation, der gemäß Universalien existieren.
5. Es gibt keine Klasse von irreduziblen Existenzvoraussetzungen.

V 256
Namen/Deskriptive Stützen/Searle: Bsp Everest = Tschomolungma: die deskriptiven Stützen beider Namen betreffen denselben Gegenstand. Namen/SearleVsFrege: Fehler: dass Eigennamen genauso fest und eindeutig wie bestimmte Kennzeichnungen seien.
Schuld ist sein berühmtes Bsp Morgenstern/Abendstern.
Sie sind keine Paradigmen für Eigennamen, sie liegen vielmehr auf der Grenze zwischen bestimmten Kennzeichnungen und Namen.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
VsTarskiVsTarski Tarski Vs Hilbert Horwich I 127
Wahrheit/Philosophie/Mathematik/HilbertVsTarski: (einziger „philosophischer“ Einwand überhaupt, von einem Mathematiker!): die W Def hätte nichts mit dem „philosophischen Problem „ zu tun. Das sollte aber keine Kritik sein. Begriff/TarskiVsHilbert: ich habe nie verstanden, was das „Wesentliche“ an einem Begriff sein soll. ((s) >Frege: Begriffe haben Merkmale, die man als notwendig ansehen kann, da es sonst ein anderer Begriff ist, im Gegensatz zu Gegenständen, die sich auch als etwas anderes herausstellen können, aber immer noch der betrachtete Gegenstand sind.)
Wahrheit/Tarski: ich glaube, hier gibt es gar kein „philosophisches Problem“.(1)


1. A. Tarski, The semantic Conceptions of Truth, Philosophy and Phenomenological Research 4, pp. 341-75

Tarski I
A. Tarski
Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983
VsTarskiVsTarski Ramsey Vs Inflationismus Horwich III XIII
Wahrheit/Tradition/Inflationismus/Horwich: erkennt Tarskis Idee an, aber betrachtet sie als nicht hinreichend. Bsp PragmatismusVsTarski: dieser erklärt nicht die Nützlichkeit von Wahrheit.
Inflationismus/Horwich: verlangt, Wahrheit zusätzliche Eigenschaften zuzuschreiben: „X ist wahr gdw. X die Eigenschaft P hat“. Damit soll man spezifizieren können was, Wahrheit ist. (z.B. Nützlichkeit).
RamseyVsInflationismus: (> RedundanztheorieVsInflationismus): (Kapitel 4, AyerVsInflationismus, Kapitel 8 und 15, StrawsonVsInflationismus Kapitel 13): Wahrheit braucht keine zusätzliche Spezifikation.

Ramsey I
F. P. Ramsey
The Foundations of Mathematics and Other Logical Essays 2013

Ramsey II
Frank P. Ramsey
A contribution to the theory of taxation 1927

Ramsey III
Frank P. Ramsey
"The Nature of Truth", Episteme 16 (1991) pp. 6-16
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
VsTarskiVsTarski Tarski Vs Juhos, B. Horwich I 139
Wahrheitsdefinition/JuhosVsTarski: (Juhos kennt die W-Def selbst gar nicht): behauptet bewiesen zu haben, dass eine solche Definition prinzipiell nicht zu geben sei.
I 123
TarskiVsJuhos: hält das Schema (T) irrtümlich für die Definition selbst. JuhosVsTarski: das ist unzulässig kurz und unvollständig. Statt dessen müsse man nehmen:
(T’) X ist wahr gdw p ist wahr.
Oder
(T’ ‚ ) X ist wahr gdw. p ist der Fall (d.h. das, was p feststellt, ist der Fall).
I 124
„genau dann wenn“/Äquivalenz/TarskiVsJuhos: Juhos sieht nicht, dass der Ausdruck „gdw“ (dann und nur dann“, genau dann wenn“) keine Relation zwischen Sätzen ausdrückt, denn es kombiniert keine Namen von Sätzen.
I 124
TarskiVsJuhos: verwechselt durchgehend Sätze mit Namen von Sätzen. Seine Schemata (T’) und (T’ ,) sind „unzulässig lang“ Def „unzulässig lang“/TarskiVsJuhos: ist ein Ausdruck, wenn er (i) bedeutungslos ist, und (ii) aus bedeutungslosen Ausdrücken zusammengesetzt wurde, indem überflüssige Wörter eingefügt wurden.(1)


1. A. Tarski, The semantic Conceptions of Truth, Philosophy and Phenomenological Research 4, pp. 341-75

Tarski I
A. Tarski
Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
VsTarskiVsTarski Davidson Vs Korrespondenztheorie I (e) 96
VsKorrespondenztheorie: Damit werden wir zugleich die Korrespondenztheorie der Wahrheit los! LL Es ist der Glaube an sie, der relativistische Gedanken entstehen läßt. Repräsentationen sind relativ zu einem Schema. Bsp Etwas kann eine Landkarte von Mexiko sein, aber nur in Bezug auf die Mercatorprojektion, oder eben eine andere Projektion.
Horwich I 443
Wahrheit/Wahrheitstheorie/WT/DavidsonVsKorrespondenztheorie: eine WT präsentiert keine Entitäten, die mit Sätzen zu vergleichen wären. (A coherence Th of Thruth and Knowledge”): These “Korrespondenz ohne Konfrontation”.
Davidson/Rorty: das steht im Einklang mit seiner Zurückweisung des „Dualismus von Schema und Inhalt“. (= These, dass etwas wie „Geist“ oder „Sprache“ eine Relation wie „Passen“ oder „Organisieren“ zur Welt hätte).
Rorty: solche Theorien sind ein Überbleibsel des Pragmatismus.
Pragmatismus/Davidson/Rorty: wegen der starken Verbindung von Dewey-Quine-Davidson. kann man annehmen, dass Davidson zur Tradition des amerikanischen Pragmatismus gehört.
Dennoch hat Davidson explizit geleugnet, dass sein Bruch mit dem Empirismus ihn zu einem Pragmatisten mache.
Def Pragmatismus/Davidson/Rorty: Davidson denkt, dass der Pragmatismus Wahrheit mit Behauptbarkeit identifiziert. Dann DavidsonVsPragmatismus.
Wahrheit/Davidson: sollte mit gar nichts identifiziert werden.
Wahrmacher/wahrmachen/DavidsonVsWahrmacher: gibt es nicht.
Horwich I 453
Korrespondenz/Erfüllung/Tarski/WT/Davidson/Rorty: die Korrespondenz, die durch „wahr von“ beschreiben werden sollte und die angeblich durch „philosophische Analyse“ in einer WT aufgedeckt wird, ist nicht das, was durch Tarskis Erfüllungs Relation erfaßt wird. Die Relation zwischen Wörtern und Objekten, die durch Erfüllung erfaßt wird, ist irrelevant für diese philosophische Wahrheit. ((s) Von „Korrespondenz“).
„wahr“/Erklärung/Rorty: „wahr“ liefert kein Material für eine Analyse.
Wahrheit/Davidson: ist schön transparent im Gegensatz zu Glauben und Kohärenz. Daher nehme ich sie als Grundbegriff.
Horwich I 454
Wahrheit/DavidsonVsTarski/Rorty: kann man daher nicht in Begriffen von Erfüllung oder etwas anderem definieren. Wir können nur sagen, dass die Wahrheit einer Äußerung von der Bedeutung der Wörter und dem Arrangement der Welt abhängt. DavidsonVsKorrespondenztheorie/Rorty: damit werden wir sie los.
Zwischenglied/Zwischeninstanz/Davidson/Rorty: („tertium“, „tertia“) Bsp „Perspektive“, Bsp Begriffsschema, Bsp „Sichtweise“, Bsp Sprache, Bsp kulturelle Tradition.
Über diese Dinge brauchen wir uns nicht mehr den Kopf zu zerbrechen, wenn wir die Korrespondenz (VsKorrespondenztheorie) verabschieden.
DavidsonVsSkeptizismus: wird gerade durch die Annahme solcher „tertia“ ausgelöst.
„Weniger ist mehr“: wir brauchen uns um Details der Korrespondenzrelation nicht mehr den Kopf zu zerbrechen.
Korrespondenz/Davidson/Rorty: können wir dann als trivial auffassen, ohne Notwendigkeit einer Analyse. Es ist auf eine „stilistische Variante“ von „wahr“ reduziert worden.
DavidsonVsSkeptizismus/Rorty: entsteht wegen dieser intentionalistische Begriffe, die imaginäre Barrieren zwischen Dir und die Welt errichten.
RortyVsDavidson: hat damit aber nicht gezeigt, wie Kohärenz Korrespondenz liefert. Er hat den Skeptiker auch nicht wirklich widerlegt, sondern hält ihn eher von der Frage ab.


Richard Rorty (1986), "Pragmatism, Davidson and Truth" in E. Lepore (Ed.) Truth and Interpretation. Perspectives on the philosophy of Donald Davidson, Oxford, pp. 333-55. Reprinted in:
Paul Horwich (Ed.) Theories of truth, Dartmouth, England USA 1994

Quine II 56
DavidsonVsKorrespondenztheorie: die Konzeption der der Erfahrungsgesamtheit entsprechenden Tatsachenübereinstimmung fügt dem schlichten Begriff des Wahrseins nichts Verständliches hinzu. Kein Ding macht Sätze und Theorien wahr, nicht die Erfahrung, nicht die Oberflächenreizung,nicht die Welt.( >Wahrmachen).

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
VsTarskiVsTarski Antirealismus Vs Kripke, Saul A. Field I 249
Anti Realismus/A R/Metalogik/Field: kann der A R überhaupt etwas mit metalogischen Begriffen wie Konservativität und Konsistenz anfangen? Er möchte ja diese auch von einer mathematischen Theorie behaupten. Problem: Konsistenz ist normalerweise definiert als "ein Modell haben", Konservativität auch in modelltheoretischen Begriffen ((s) setzt ein Ontologie von Mengen voraus, die der A R ablehnt).
Pointe: wenn der A R diese Begriffe gebraucht, dann kann er nicht nicht leer zwischen Konsistenz und Inkonsistenz bzw. Konservativität und Nicht Konservativität unterscheiden, (s) weil alle Aussagen trivial falsch sind wegen trägerloser Begriffe).
Konservativität/Konsistenz/A R/Field: also darf der A R die beiden Begriffe nicht modelltheoretisch definieren. genauso wie:
Wahrheit/Anti RealismusVsTarski/Anti RealismusVsKripke: der A R sollte auch die Wahrheits Definition (W Def) der beiden ablehnen.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
VsTarskiVsTarski Nagel, E. Vs Metaphysik Horwich I 128
Ernest NagelVsTarski: (u.a.) sein W Begriff (bzw. die ganze theoretische Semantik) hätte etwas Metaphysisches. (Ernest NagelVsSemantik).
I 129
Metaphysik/TarskiVsVs: der Begriff ist überhaupt zu vage. Einige Zyniker meinen, Z so würden die Philosophen ihre ungeborenen Kinder nennen. VsMetaphysik: einige meinen, sie schliche sich auf dem Weg durch Definitionen ein, nämlich wenn die Definition uns nicht mit Kriterien dafür versorgt zu entscheiden, ob ein Gegenstand unter die Definition fällt oder nicht.
VsTarski: und der Begriff der Wahrheit sei einfach viel zu allgemein um das zu verhindern.
I 130
Wahrheitskriterium/Kriterium/TarskiVsVs: das ist schon richtig, wir werden wohl niemals ein W Kriterium finden. ( s.o. Kant dito). Aber darin unterscheidet sich der W Begriff nicht von fast allen anderen Begriffen, insbesondere in der theoretische Physik (TT). Metaphysik/Tarski: der Begriff wird ein einem so weiten Sinn gebraucht, dass er sicher Methoden der Logik, der Mathematik oder der empirischen Wissenschaften umfaßt und damit a fortiori auch die Semantik!

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
VsTarskiVsTarski Prior Vs Metasprache I 100
Metasprache/Prior: muss enthalten: a) ein systematische Methode des Benennens von Sätzen
b) eine Übersetzung jedes Satzes der gegebenen Sprache.
Einfachste Methode für b): die Objektsprache sollte ein Teil der Metasprache sein (!), dann sind ihre Sätze ihre eigene Übersetzung.
W Definition/Tarski/Prior: allgemeine Form:
x ist wahr dann und nur dann, wenn p
"x": repräsentiert den Namen in der Metasprache.
"p : repräsentiert die Übersetzung.
Wahrheitsdefinition/PriorVsTarski/PriorVsMetasprache: in unserem eigenen System kommen wir ohne Metasprache aus.
Das gibt uns gewisse Möglichkeiten der Selbstbezüglichkeit, die bei Tarski nicht vorgesehen sind.
Bei Tarski kann kein Satz etwas über seine eigene Wahrheit aussagen auch nicht über andere Sätze der Objektsprache.
Prior: bei uns ist es unter günstigen Umständen möglich, dass Leute über die Wahrheit oder Falschheit ihres Redens, Denkens, Fürchtens usw. nachzudenken, zu reden oder zu fürchten.
Das zählt dann ebenso zu den Dingen, die er denkt, fürchtet usw.
((s) absurd: jemand müsste etwas fürchten, aber nicht, dass der entsprechende Satz wahr ist, weil das nicht zur Objektsprache gehört.)
Prior: aber das ist ein Unterschied zu Tarski, kein Konflikt mit seiner Theorie.
Denn wir benutzen nicht "wahr" und "falsch" in seinem Sinn.
Wir haben eine solche Sprache bloß grob skizziert und nichts gesagt über die Mittel, die sie haben mag, um auf ihre eigenen Sätze zu referieren.
I 144
Glauben/Relation/Theorie/Prior: die zweite Theorie die wir betrachten, sagt, dass eine Relation nur dann zustande kommt, wenn der Glaubende unfehlbar weiß, dass das Objekt existiert: Russell: Wissen durch Bekanntschaft.
Namen/Russell: stützt sich hauptsächlich auf Mill.
Namen/Mill: a) singuläre
b) allgemeine
jeweils α. "konnotative", β. nicht konnotative. (Sonderzeichen)..
allgemeine Namen: Substantive und Adjektive alle konnotativ.
PriorVsMill: besser "anwenden auf" als "denote", denotieren.
Bedeutung/Namen/Mill: die Gegenstände tragen überhaupt nichts zur Bedeutung bei! Wir können einen Namen prinzipiell verstehen, ohne den Gegenstand zu kennen. (Allerdings mit Abstrichen bei Bsp "rot").
Aber auch hier wird die Bedeutung nicht geändert, wenn das Wort auf verschiedene Dinge angewendet wird!
I 145
So behält ein Substantiv oder Adjektiv seine Bedeutung auch, wenn es auf Nichtexistierendes angewendet wird. Verstehen/Mill: um ein Wort zu verstehen müssen wir wissen, welche Attribute ein Ding haben muss, damit ein Wort darauf angewendet werden kann.
Konnotation/Mill: sind die Attribute, die die Bedeutung des Substantivs oder Adjektivs fixieren, in dem sie festlegen, ob das Substantiv oder Adjektiv auf ein Ding angewendet werden können.
sing Term/Mill: kann konnotativ sein, muss aber nicht.
Eigennamen/Mill: bedeutungsloses Zeichen. Information mögen wir vorher haben, und der Name mag sie in Erinnerung rufen, aber er selbst trägt sie nicht.
Prior: seine platonistischen "Attribute" sind nicht wesentlich für seine Theorie.
Information/Konnotation/Mill: konnotative Ausdrücke bringen Information mit sich.
Substantiv/Prädikat/Verb/Peirce: Substantive und Adjektive könnten aus der Sprache verbannt werden. Es gibt nichts, was nicht besser und weniger missverständlich durch Verben erledigt werden könnte.
Benennen/Peirce: Substantive, Verben und Adjektive haben gemein, dass sie nicht benennen, sondern nur angewendet werden auf Objekte.
Das Wort "Stuhl" wird auf x angewendet wenn x ein Stuhl ist, und entsprechend für weiß, wenn x weiß ist, oder das Verb "raucht" ,wenn x raucht.
Substantiv und Adjektiv: sind immer impliziter Teil von Verben!
Bsp "jeder Mann rennt":
I 146
hier ist "Mann" nicht explizit Teil von "ist ein Mann" aber das Verb "Mann sein", "ist ein Mann" ist implizit. Grund: "Was immer ein Mann ist, rennt". Bsp Adjektiv: "X ist ein schlechter Mensch": "schlecht" nicht explizit Teil des Verbs "ist schlecht" aber implizit: "X ist schlecht und ist ein Mensch".
konnotative Namen: man könnte sagen, sie sind überhaupt keine Namen sondern "prädikativ".
Konnotation/Mill: Bsp "Der Chimborazo ist weiß": Subjekt: nicht konnotativ, Prädikat: konnotativ. Das individuelle Ding, das vom Subjekt bezeichnet wird, hat die Attribute, die vom Prädikat konnotiert werden".
Bsp "Alle Menschen sind sterblich": beides konnotativ: was immer die Attribute hat, die vom Subjekt konnotiert werden, hat auch die, die von Prädikat konnotiert werden.
Pointe: in beiden Fällen verlegt die Analyse den konnotativen Ausdruck in die Prädikatposition. (>Verben).

Pri I
A. Prior
Objects of thought Oxford 1971

Pri II
Arthur N. Prior
Papers on Time and Tense 2nd Edition Oxford 2003
VsTarskiVsTarski Fodor Vs Positivismus II 107
AlltagsspracheVsPositivismus: die Formalisierung ist nur brauchbar, wo ihre Struktur die natürliche Sprache spiegelt. Im übrigen kann man Sprachen so konstruieren, dass sie jede gewünschte Eigenschaft hat.
II 108
Wenn ein System willkürlich gewählt wird, kann man keine Lösungen erwarten. formale Sprache/Fodor: es kann so viele künstliche Sprachen geben, wie es Lösungen für ein Problem gibt.
II 109
Die meisten sind nach dem Modell von Principia Mathematica gebildet worden. Das ist ungünstig, die Alltagssprache ist viel komplexer. Der Positivist wendet hier ein, dass vieles außeracht gelassen wird, weil es unsystematisch ist.
II 110
FodorVsPositivismus: dieser behauptet dann, seine Theorie treffe zu mit Ausnahme derjenigen Fälle, in denen sie nicht zutreffe.
II 112
Positivismus/Sprache: unterscheidet zwei Zweige der Semantik: 1. Die Theorie der Bedeutung: Beziehungen zwischen linguistischen Einheiten: Analytizität, Synonymie, Bedeuten.
2. Die Theorie der Bezeichnung: Beziehungen zwischen linguistischen Einheiten und der Wirklichkeit: Benennen, Bezeichnen, Wahrheit, Begriffsumfang.
In Bezug auf natürliche Sprachen sind semantische Theorien in denen solche Begriffe unanalysierte Grundbegriffe sind, empirisch leer.
Lösungsversuch: jene Grundbegriffe operational zu bestimmen.
II 113
Vs: das läßt die Möglichkeit außer acht, eine systematische Theorie der semantischen Struktur einer natürlichen Sprache zu konstruieren. Außerdem ist nicht zu erwarten, dass die Suche nach operationalen Bestimmungen die semantischen Elementarbegriffe klärt, wenn nicht gleichzeitig der zweite Weg beschritten wird.
II 117
Bezeichnung/FodorVsTarski: es ist offensichtlich, dass solche Systeme die Bezeichnungsprobleme in natürlichen Sprachen nicht erfassen können. Bsp "Ich möchte Papst sein" bezeichnet den Papst nicht.
Bsp "Ich möchte den Papst treffen" bezeichnet den Papst.
Bsp "Ich erschoß den Mann mit der Pistole" kann auf "den Mann" oder auf "den Mann mit der Pistole" hinweisen.
Bsp "Das schwarzblaue Kleid" kann das karierte oder das dunklere Kleid bezeichnen.
FodorVsPositivismus: nach der Befragung der positivistischen Bezeichnungstheorien wissen wir nicht mehr über die Beziehung zwischen der natürlichen Sprache und der Umwelt als zuvor.

Fodor/Lepore IV 49
Propositionen/Fodor/Lepore: wenn Aussagen Propositionen sind, dann haben sie ihre Inhalte wesentlich (weil sie darüber individuiert werden):
IV 49/50
Wenn nun Inhalte durch ihre Verifikationsmethode bestimmt werden (Peirces These), dann haben Aussagen ihre Bestätigungsweisen wesentlich QuineVsPeirce: die Quine-Duhem-These sagt, dass Bestätigungsbedingungen kontingent sind! (Es kann sich immer als falsch herausstellen, aus der Bedeutung folgt nichts über Bestätigung).

F/L
Jerry Fodor
Ernest Lepore
Holism. A Shoppers Guide Cambridge USA Oxford UK 1992

Fodor I
Jerry Fodor
"Special Sciences (or The Disunity of Science as a Working Hypothesis", Synthese 28 (1974), 97-115
In
Kognitionswissenschaft, Dieter Münch Frankfurt/M. 1992

Fodor II
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Fodor III
Jerry Fodor
Jerrold J. Katz
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
VsTarskiVsTarski Tarski Vs Possibilia Bigelow I 101
Namen/Individuenkonstanten/BigelowVsTarski: dieser ließ als Referenten nur Dinge zu, die einen Ort zu einer Zeit besetzen können. Wir dagegen werden auch Possibilia zulassen.

Tarski I
A. Tarski
Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
VsTarskiVsTarski Brendel Vs Putnam, H. I 70
W-Def/WT/PutnamVsTarski/Putnam/Brendel: Tarskis Theorie sei von vornherein kontraintuitiv: das gilt auch für die modelltheoretischen Varianten. Sie werden unserem intuitiven Begriff von „wahr“ nicht gerecht.
I 71
Sein W-Begriff sei noch nicht einmal „semantisch“. BrendelVsPutnam: sein Begriff von „intuitiver Wahrheit“ ist selbst ganz unklar.
I 105
Disquotationstheorie/Zitattilgungstheorie/Disquotationalismus/Putnam/Brendel: These: ist nur eine Variante der Redundanztheorie. BrendelVsPutnam/Brendel: das ist ein Irrtum: denn die Redundanztheorie nimmt einen Operator an und ein disquotationstheoretischer Wahrheitsbegriff kann kein aussagenlogischer Operator sein und damit nicht redundanztheoretisch.
I 278
GTI/PutnamVsSkeptizismus/Putnam: These: die Aussage, wir seien GIT kann sich gar nicht als wahr herausstellen, weil Repräsentationen keine intrinsische Verbindung zu ihren Repräsentanten haben („magische Referenz“) - unabhängig von Verursachung.
I 279
SkeptizismusVsPutnam/Brendel: den Skeptizismus muss das nicht beeindrucken. Er kann Putnams Argument als transzendentales Argument einstufen: es bezieht sich auf die Voraussetzungen der Möglichkeit, den Satz „Wir sind GIT“ zu formulieren. StroudVsPutnam/Brendel: solche transzendentalen Argumente setzen schon bestimmte verifikationistische Annahmen voraus.
I 280
Problem: daraus kann man noch nicht schließen, dass es die Welt tatsächlich gibt. Dazu müsste man noch annehmen, dass erkenntniskonstituierende Prinzipien die Welt notwendigerweise so beschreiben, wie sie tatsächlich ist. StroudVstranszendentales Argument/Brendel: petitio principii.
I 281
BrendelVsStroud: Lösung: semantische Wahrheit/Brendel: die skeptische Hypothese ist keine sinnvolle wahrheitsfähige Aussage im Sinn der semantischen Wahrheit.
GIT/Putnam/Brendel: Putnam selbst räumt ein, dass GIT physikalisch möglich sind. Aber was bedeutet das, außer, dass es eine mögliche solche Beschreibung gibt?
I 282
BrendelVsPutnam: es wird gar keine physikalische Möglichkeit gezeigt, nur eine black box. (David WardVsPutnam Ward, 1995, 191f). er müsste die Denkmöglichkeit oder Denkunmöglichkeit zeigen. ((s) Weil er selbst letztlich von einem Argument der Denkunmöglichkeit (Unmöglichkeit der Referenz) ausgeht.
Gedankenexperiment/Brendel: dass etwas physikalisch möglich ist, ist auch noch kein Argument für die Legitimität von GE.
I 283
Begriffsanalyse/Brendel: lässt sich nur durch begriffliche Möglichkeiten bestätigen oder widerlegen.
I 284
BrendelVsPutnam: die Welt der GIT ist uns gar nicht so verschlossen, wir haben eine Vorstellung, wie es wäre.
I 285
Verstehen/Skeptizismus/BrendelVsPutnam/Brendel: daher ist die skeptische Hypothese uns gar nicht unverständlich. Und dann auch wahrheitsfähig. „alles anders“/Brendel: hier kommen dann allerdings Grenzen unseres Vorstellungsvermögens herein.

Bre I
E. Brendel
Wahrheit und Wissen Paderborn 1999
VsTarskiVsTarski Tarski Vs Quine, W.V.O. Field II 25
Wahrheit/QuineVsTarski/Field: das Schema (T) ist alles was wir brauchen. (Oder zusätzlich noch eine Übersetzungstheorie). TarskiVsQuine/Field: das war nicht Tarskis Ansicht!
FieldVsTarki: maß Pseudo-Theorien wie D2, A2 und F2 zu viel Bedeutung bei.
Field These T1 repräsentiert Tarskis echten Beitrag zur W-Theorie adäquat.

Tarski I
A. Tarski
Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
VsTarskiVsTarski Austin Vs Tarski, A. I 240
StrawsonVsTarski, AustinVsTarski: Wahrheit ist keine Eigenschaft - Tarski: Wahrheit = Eigenschaft.

Austin I
John L. Austin
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society, Supplementary Volume 24 (1950): 111 - 128
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Austin II
John L. Austin
Ein Plädoyer für Entschuldigungen
In
Linguistik und Philosophie, Grewendorf/Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
VsTarskiVsTarski Ayer Vs Tarski, A. I 276
AyerVsTarski: es gibt Einwände dagegen, Wahrheit zu einer Eigenschaft von Sätzen statt der in ihnen ausgedrückten Aussagen oder Propositionen zu machen: Sätze, die ein Zeitverhältnis ausdrücken, können bei verschiedenen Gelegenheiten für verschiedene Aussagen benutzt werden. In jedem Fall, wo wir Wahrheit als Eigenschaft von Sätzen definieren können, können wir Sie auch als Eigenschaften von Aussagen definieren.

Ayer I
Alfred J. Ayer
"Truth" in: The Concept of a Person and other Essays, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Ayer II
Alfred Jules Ayer
Language, Truth and Logic, London 1936
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke

Ayer III
Alfred Jules Ayer
"The Criterion of Truth", Analysis 3 (1935), pp. 28-32
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
VsTarskiVsTarski Davidson Vs Tarski, A. Glüer II 28
Tarski testet seine Definitionen daran, daß sie ausschließlich W-Äquivalenzen implizieren, in denen der Satz auf der rechten Seite den links zitierten übersetzt. Das verwendetet W-Prädikat kann dabei uninterpretiert bleiben. Denn: Def W-Prädikat: jedes Prädikat, das korrekte Übersetzungen liefert, ist ein W-Prädikat. Tarski setzt Bedeutung voraus, um Wahrheit zu explizieren. Davidson umgekehrt! Es wird von W-Äquivalenzen nicht gefordert, daß die rechte die linke Seite übersetzt.
Glüer II 38
Def W-Äquivalenz: wahr genau dann, wenn die verknüpften Sätze unter allen Umständen den gleichen Wahrheitswert haben. Wer Davidsons "Konvention W" anwenden will, muß also wissen, wann W-Äquivalenzen wahr sind. Bei Tarski muß man die Bedeutung sowohl objekt- als auch metasprachlicher Sätze kennen. Davidsons W-Prädikat muß dagegen interpretiert sein.
Glüer II 29
Vs: Warum sollten W-Äquivalenzen Wahrheitsbedingungen angeben, wenn zwischen den verknüpften Sätzen keinerlei inhaltliche Verbindung zu bestehen braucht? Übersetzung: Bsp "Snow ist white" ist wahr genau dann, wenn Gras grün ist.
Wie könnten W-Äquivalenzen daran gehindert werden, solche Äquivalenzen zu implizieren?(!)
Antwort: Eine solche Theorie wäre nicht interpretativ. Rechts hat mit den Wahrheitsbedingungen von links nichts zu tun.
DavidsonVsTarski: empirisch statt formal - Empirie schließt falsche Gesetzes-Zusätze (> Goodman) aus.- Konvention W nicht ausreichend empirisch.
Glüer II 50 ff
Tarski-artige W-Theorien beinhalten keinen Bezug auf Bedeutungen im Sinne festgelegter eindeutig zuordnenbarer Entitäten. Davidson: zwei radikale Konsequenzen: 1. Verstehen: für das Verständnis ist es im Grunde irrelevant, welche Sprache der Sprecher spricht.(DavidsonVsTarski).
Glüer II 122
Jede Sprache ist zugänglich über die kausalen Beziehungen. 2. Es gilt als trivial, daß Bedeutung konventionell ist. Was Worte und Sätze bedeuten, ist eine Frage der sozialen Praxis.
DavidsonVs: die These vom konventionellen Charakter von Sprache muß in der radikalen Interpretation aufgegeben werden!
DavidsonVsTarski:Der Radikalinterpret kann nur dann eine W-Theorie für sein L entwickeln, wenn er zur Konstruktion seiner W-Äquivalenzen ein interpretiertes W-Prädikat verwendet, also sein eigenes, intuitives Konzept von Wahrheit.
Während Tarskis W-Prädikate eine strukturelle Beschreibung einer Sprache liefern, deren Übersetzung bekannt ist, und gerade keinen Beitrag leisten zu einer Theorie der Wahrheit, weil dafür interessant wäre, was W-Prädikate verschiedener Sprachen gemeinsam haben.

Dummett I 25
DavidsonVsTarki: setzt aber voraus, der Wahrheitsbegriff müsse bereits verstanden sein! Wüßten wir nichts darüber, außer, daß er der Wahrheitsdefinition entsprechend für Sätze der betreffenden Sprache gilt, können wir durch die Angabe der Wahrheitsbedingungen nichts über die Bedeutung eines Satzes erfahren. Daher braucht man ein vorheriges Verständnis des Wahrheitsbegriffs. - Nicht aber der Bedingungen! Denn diese Kenntnis wird ja durch die Wahrheitstheorie festgelegt werden.
Frank I 633
Wahrheit/Bedeutung/Interpretation/DavidsonVsTarski: ohne Interpretation bleibt die Behauptung, dass ein bestimmtes physikalisches Gebilde Wahrheitsbedingungen oder Bedeutung besitzt, eine leere Vermutung.
Donald Davidson (1984a): First Person Authority, in: Dialectica38 (1984),
101-111

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsTarskiVsTarski Field Vs Tarski, A. Brendel I 68
W-Def/FieldVsTarski: wird physikalistischen Intuitionen nicht gerecht. (Field 1972). Semantische Begriffe und insbesondere der W-Begriff sollten auf physikalische bzw. logisch-mathematische Begriffe zurückgeführt werden. Tarski/Brendel: spricht sich selbst auch für eine metasprachliche Definition aus, die nur auf logischen Begriffen beruht, keine axiomatische Charakterisierung von „Wahrheit“. (Tarski, „The establishment of Scientific Semantics“).
Bre I 69
FieldVsTarski: Bsp Bezeichnung: Def Bezeichnung/Field: zu sagen, dass der Name N ein Objekt a denotiert ist dasselbe wie zu stipulieren, dass entweder a Frankreich ist und N „Frankreich“ oder a ist Deutschland und N ist „Deutschland“… usw.
Problem: hier wird nur eine extensionale Äquivalenz angegeben, keine Erklärung, was Bezeichnung (oder Erfüllbarkeit) ist.
Bre I 70
Erklärung/FieldVsTarski/Field: müsste angeben, aufgrund welcher Eigenschaften ein Name auf einen Gegenstand referiert. Daher ist Tarskis Wahrheitstheorie nicht physikalistisch. W-def/FieldVsTarski/Field/Brendel: wird physikalistischen Intuitionen nicht gerecht – extensionale Äquivalenz ist noch keine Erklärung was Bezeichnung oder Erfüllbarkeit ist.

Field I 33
Implikation/Field: ist auch in einfacheren Zusammenhängen sinnvollerweise primitiver Grundbegriff: Bsp Jemand behauptet die beiden Sätze
a) "Schnee ist weiß" impliziert nicht logisch "Gras ist grün".
b) Es gibt keine mE wie Mengen.
Das sieht aber nicht so widersprüchlich aus wie
Fie I 34
John ist Junggeselle/John ist verheiratet FieldVsTarski: nach ihm wären aber a) und b) zusammen ein Widerspruch, weil er Implikation mit Mengen definiert. Tarski gibt nicht die normale Bedeutung dieser Begriffe.
VsField: man könnte aber sagen, daß die Tarskischen Begriffe einen ähnlichen Zugang geben wie die Definition "Licht ist elektromagnetische Strahlung".
FieldVsVs: für Implikation brauchen wir aber keinen derartigen theoretischen Zugang. Und zwar weil es ein logischer Begriff wie Negation und Konjunktion ist.
Field II 141
W-Theorie/Tarski: These: wir bekommen keine adäquate W-Theorie, wenn wir nur alle Instanzen des Schemas als Axiome nehmen. Das gibt uns nicht die Verallgemeinerungen die wir brauchen, z.B. dass der modus ponens die Wahrheit erhält. FieldVsTarski: s.o. Abschnitt 3 1. Hier zeigte ich eine Lösung, hätte aber mehr erklären sollen.
Feferman/Field: Lösung: (Feferman 1991): baut Schemabuchstaben nebst einer Regel für die Substitution ein. Dann erweitert sich der Bereich automatisch, wenn sich die Sprache erweitert.
Feferman: braucht das für Zahlentheorie und Mengenlehre.
Problem: das auf die W-Theorie auszudehnen, denn hier brauchen wir dann Schemabuchstaben innerhalb und außerhalb von Anführungszeichen.
Field: meine Lösung war, zusätzlich eine Regel einzuführen die erlaubt, von einem Schema mit allen Buchstaben in Anführungszeichen zu einer Generalisierung für alle Sätze zu gelangen.
Problem: wir brauchen das auch für die Syntax, ... hier wird noch ein Verkettungsfunktor in (TF) und (TFG) eingeführt. (s.o.).
II 142
TarskiVsField: seine Variante ist dagegen rein axiomatisch. FieldVsTarski/FefermanVsTarski: Ansatz mit Schemabuchstaben statt reinen Axiomen: Vorteile:
1. wir haben denselben Vorteil wie Feferman für die schematische ZT und schematische ML: Erweiterungen der Sprache werden automatisch berücksichtigt.
2. der Gebrauch von „“p“ ist wahr gdw. p“ (jetzt als Schema-Formel als Teil der Sprache statt als Axiom) scheint den Begriff der Wahrheit besser zu fassen.
3. (am wichtigsten) ist nicht abhängig von einem kompositionalen Zugang des Funktionierens der anderen Teile der Sprache. Zwar ist das wichtig, aber es wird von meinem Ansatz auch nicht ausgelassen.
FieldVsTarski: eine axiomatische Theorie ist für Glaubenssätze schwer zu bekommen.

Putnam I 91
Korrespondenztheorie/FieldVsTarski: Tarskis Theorie taugt nicht zur Rekonstruktion der Korrespondenztheorie weil Erfüllung (von einfachen Prädikaten der Sprache) durch eine Liste erklärt wird. Diese Liste hat die Form
"Elektron" referiert auf Elektronen
"DNS" referiert auf DNS
"Gen" referiert auf Gene. usw.
das ist ähnlich wie
(w) "Schnee ist weiß" ist wahr dann und nur dann...
(s) > Bedeutungspostulate)
Putnam: diese Ähnlichkeit ist kein Zufall, denn:
Def "wahr"/Tarski/Putnam: "wahr" ist der nullstellige Fall von Erfüllung (d.h. eine Formel ist wahr, wenn sie keine freien Variablen hat und die Nullfolge sie erfüllt).
Def Nullfolge: konvergiert gegen 0: Bsp 1;1/4,1/9; 1/16:...
Kriterium W/Putnam: kann dann wie folgt verallgemeinert werden zum Kriterium E: (E für Erfüllung):
Def Kriterium E/Putnam:
(E) eine adäquate Definition von erfüllt in S muss alle Instanzen des folgenden Schemas als Theoreme erzeugen: "P(x1...xn) wird von der Folge y1...yn und nur dann erfüllt, wenn P(y1....yn).
dann reformulieren wir:
"Elektron(x)" wird dann und nur dann von y1 erfüllt, wenn y1 ein Elektron ist.
PutnamVsField: so wäre es auf Tarskisch von Anfang an formuliert worden. Das zeigt aber nun, dass die von Field beanstandete Liste in ihrer Struktur vom Kriterium E bestimmt wird.
Dies wie auch das Kriterium W werden aber nun durch die von uns gewünschten formalen Eigenschaften der Begriffe von Wahrheit und Referenz bestimmt, deshalb würden wir das Kriterium E selbst dann bewahren, wenn wir die Junktoren intuitionistisch oder quasi intuitionistisch interpretieren würden.
Fields Einwand scheitert. Es ist für den Realisten richtig, "wahr" à la Tarski zu definieren.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Bre I
E. Brendel
Wahrheit und Wissen Paderborn 1999

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
VsTarskiVsTarski Frege Vs Tarski, A. Dummett I 25
Frege: Verstehen vor Wahrheit - Wahrheit undefinierbar (FregeVsTarski)
I 105
FregeVsKorrespondenztheorie: jeder Versuch, Wahrheit zu definieren ist ein kopfloses Unterfangen. Wäre Wahrheit eines Satzes der Besitz dieser oder jener Eigenschaft, so müßte man, um seine Wahrheit zu entscheiden, die Wahrheit eines anderen Satzes entscheiden! (Regreß). FregeVsWahrheitsdefinition: Regreß: immer Wahrheit anderer Sätze vorausgesetzt.

F I
G. Frege
Die Grundlagen der Arithmetik Stuttgart 1987

F II
G. Frege
Funktion, Begriff, Bedeutung Göttingen 1994

F IV
G. Frege
Logische Untersuchungen Göttingen 1993

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982
VsTarskiVsTarski Kripke Vs Tarski, A. III 337
Erweiterung/Sprache/Kripke: hier brauchen wir Mengenlehre, jedenfalls der Mengen der Ausdrücke von L. (Wie Tarski, der allerdings mit referentieller Sprache zu tun hat). DavidsonVsTarski/Kripke: dieser braucht weniger Ontologie und weniger Reichhaltigkeit der Metasprache.
III 367
Substitutionale Quantifikation/sQ/KripkeVsTarski: sQ zusammen mit der Formel Q(p,a) löst Tarskis Problem, "wahrer Satz" zu definieren.
III 410
Sprache/Kripke: wenn eine Sprache eingeführt wird, ist eine explizite W-Definition eine notwendige und hinreichende Bedingung dafür, dass die Sprache eine mathematisch definierte (extensionale) Semantik hat. Andernfalls kann die Sprache in informellem Englisch erklärt werden. Die Semantik ist dann intuitiv. Vor Tarski wurde Semantik generell so behandelt.
Konvention W/DavidsonVsTarski/Kripke: bei Davidson müssen die Axiome endlich an der Zahl sein. Kripke: seine Arbeit ist viel kontroverser als die von Tarski.

Field I 245
Def disquotationale Wahrheit/dW/Field: kann dann mit Hilfe des sQ (∏/(s): für alle Sätze, nicht Gegenstände, gilt") definiert werden. S ist wahr gdw ∏p(wenn S = "p", dann p)
wobei "p" Sätze als Substituenden hat. Aber welche Sätze?
Konjunktion/Verstehen/Paradoxien/Field: Konjunktion von Sätzen: hat nur Sinn, wenn die Sätze vorher verstanden sind! D.h. daß die Konjunktion selbst (und aus ihr konstruierte Sätze) nicht als Konjunkt erlaubt sind. (>Semantische Paradoxien, (s) >Alles was er sagte ist wahr).
Lösung: Tarski ähnliche Hierarchie von W-Prädikaten: dann ist die Definition der disquotationalen Wahrheit durch subsitutionale Quantifikation (sQ) typischerweise mehrdeutig: jedes Element der Hierarchie wird aus dem entsprechenden sQ geliefert.
KripkeVsTarski: (Kripke 1975): dieser sei zu restriktiv für unsere Zwecke: so erhalten wir nicht alle unendlichen Konjunktionen die wir brauchen.
Lösung/Kripke: weitere, quasi-imprädikative Interpretation von disquotationaler Wahrheit Analog für
Field I 246
Substitutionale Quantifikation/sQ/Kripke: erlaubt Sätzen, sich selbst zu enthalten und Dinge, die aus ihnen gebaut sind, als Konjunkte, aber der Wahrheitswert solcher quasi-imprädikativen Konjunktionen soll objektiv unbestimmt sein, bis er einer bestimmten Stufe zugewiesen ist. sQ/Field: erlaubt dann unendliche Konjunktionen ohne semantischen Aufstieg. Wenn wir über die nicht linguistische Welt sprechen wollen, warum sollten wir Sätze ins Spiel bringen, wenn wir es nicht brauchen?
sQ: können wir dann als Grundbegriff nehmen.
Grundbegriff/Field: bedeutet: a) er wird nicht aus grundlegenderen Termini definiert
b) er versucht keine theoretische Erklärung in grundlegenderen Begriffen. (Field pro a) und b)).
Wenn wir a) akzeptieren, müssen wir aber erklären, wie der Begriff seine Bedeutung erhält. Vielleicht aus den logischen Gesetzen, die seinen Gebrauch regeln. Wenn wir a) akzeptieren ist es kein Problem, auch b) zu akzeptieren.
Erklärung/Field: z.B. bei mentalistischen Begriffen geht es nicht darum, die Bedeutung zu geben, sondern zu zeigen, dass der Begriff nicht primitiv (basal) ist. Bei logischen Begriffen muss man die Ideologie nicht so reduzieren.

Kripke I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

Kripke II
Saul A. Kripke
"Speaker’s Reference and Semantic Reference", in: Midwest Studies in Philosophy 2 (1977) 255-276
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Kripke III
Saul A. Kripke
Is there a problem with substitutional quantification?
In
Truth and Meaning, G. Evans/J McDowell Oxford 1976

Kripke IV
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg) Oxford/NY 1984

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
VsTarskiVsTarski Prior Vs Tarski, A. I 98
Wahrheit/Falschheit/PriorVsTarski: die Begriffe von Wahrheit und Falschheit, die im letzten Kapitel erörtert wurden, sind nicht die Begriffe von Tarski. Prior: unsere könnten beschrieben werden als Eigenschaften sind von Sätzen, sondern von Propositionen.
D.h. Quasi Eigenschaften von Quasi Objekten!
Nicht Adjektive "wahr", "falsch", sondern eher Adverbien "wahr" (richtig, wahrheitsgemäß, zu recht) und "fälschlicherweise".
I 99
PriorVsTarski:
(A) Wenn jemand sagt, dass Schnee weiß ist, dann sagt er das wahrheitsgemäß dann und nur dann, wenn Schnee weiß ist. Tarski:
(B) Der Satz "Schnee ist weiß" ist wahr dann und nur dann, wenn Schnee weiß ist.
aus Tarskis Definition kann man mit normaler Logik die Wahrheit aller wahren Sätze einer Sprache ableiten. Und das ist für ihn das Kriterium der Erfüllbarkeit der W Definition.
Anführungszeichen/Wahrheit/W Definition/PriorVsTarski: bei mir gibt es keine Anführungszeichen. Aber diese gehören bei Tarski auch eher zur informellen Vorbereitung als zur strengen Theorie.
Gebrauch/Erwähnung/Tarski/Prior: links: der Satz wird erwähnt (durch den Namen des Satzes)
rechts: gebraucht.
Prior: in meiner Version () gibt es gar keine Erwähnung, nur Gebrauch.
(A) ist von Anfang bis Ende nicht über Sätze, sondern über Schnee.
(B) ist über den Satz "Schnee ist weiß".
Selbstbezüglichkeit/Vorwortparadox/Tarski/Paradox/Prior: es bleibt dabei, dass es so aussieht, als ob Selbstbezüglichkeit involviert wäre, wenn wir über Personen sprechen und darüber, was sie sagen, denken, fürchten usw., was Tarskis Semantik auszuschließen scheint.
Aber wir müssen genauer hinsehen:
Bei Tarski gehören die Prädikate "wahr" und "falsch" nicht zur selben Sprache wie die Sätze, von denen sie ausgesagt werden.

I 103
PriorVsTarski: bei uns heißt es statt dessen "x sagt, etwas wahres wenn..." Oder: ""x sagt während des Intervalls t t’, dass __"
Wenn wir diesen letzten Ausdruck abkürzen als "Sx!, "Sxp", dann könnten ihn in Theoreme einsetzen wie:
CSx∑pKSxpNp∑pKSxpNp.
Problem: (s.o.) Wenn ich sagt, dass er zwischen t und t’ etwas falsches sagt, dann kann das nicht das einzige sein, was er sagt. Das ist ein Problem für sehr kurze Intervalle.
Wie wäre es, wenn der arme alte x Theoreme äußern müsste, und dafür nur so kurze Zeit zur Verfügung hätte? Zu dem obigen Theorem müsste er auch das Konsequens ∑pKSxpNp äußern, und dafür hat er vielleicht keine Zeit! Vor allem kann es sein, dass ich es ex hypothesi nicht tun werde!
Metasprache/Pointe: das bedeutet, dass die Sprache, in der diese Theoreme ausgedrückt werden, nicht dieselbe Sprache sein kann, die bei einigen anderen Gelegenheiten dazu benutzt wird!

Pri I
A. Prior
Objects of thought Oxford 1971

Pri II
Arthur N. Prior
Papers on Time and Tense 2nd Edition Oxford 2003
VsTarskiVsTarski Putnam Vs Tarski, A. Brendel I 70
W-Def/WT/PutnamVsTarski/Putnam/Brendel: Tarskis Theorie sei von vornherein kontraintuitiv: das gilt auch für die modelltheoretischen Varianten. Sie werden unserem intuitiven Begriff von „wahr“ nicht gerecht.
Brendel I 71
Sein W-Begriff sei noch nicht einmal „semantisch“. BrendelVsPutnam: sein Begriff von „intuitiver Wahrheit“ ist selbst ganz unklar.
Brendel I 72
„wahr-in-L“/PutnamVsTarski: nimmt weder auf die Sprecher noch auf deren Gebrauch von Ausrücken Bezug. Sie ist nur von syntaktischen Merkmalen abhängig. Problem: „Schnee ist weiß“ ist dann auch in solchen MöWe wahr, in denen die Wörter eine ganz andere Bedeutung haben! Dann korrespondieren sie einem anderen SV- Was ist dann noch semantisch daran? Und was heißt es, dass ein Satz in einer kontrafaktischen Situation zwar wahr-in-L, aber nicht „wahr“ ist? Es muss dann auch gesagt werden, in welcher Sprache der Satz „nicht wahr“ ist.
Brendel I 73
Außerdem muss erklärt werden, warum eine derartige „kontrafaktische Situation“ zeigt, dass „Wahrheit“ überhaupt nicht begrifflich analysiert wurde. Bsp
I1: hier bedeutet „Schnee ist weiß“, dass Schnee weiß ist (L1)
I2: hier, dass Wasser flüssig ist.
I2: in einem trivialen Sinn ist auch hier „Schnee ist weiß“ L1-wahr! Das ist sogar dann der Fall, wenn in einer Möwe „Schnee“ und „weiß“ so interpretiert werden, dass sie in dieser Möwe einen falschen Satz ausdrücken.
Bsp „„Die Erde ruht“ ist im geozentrischen Weltbild wahr“ ist auch im heliozentrischen Weltbild wahr.
kontrafaktische Situation/Putnam/Brendel: hier sollen die Ausdrücke eine abweichende Bedeutung haben, und außerdem aber weiterhin der SV gelten, dass Schnee weiß ist.
Brendel I 73
kontrafaktische Situation/Putnam/Brendel: Ausrücke haben eine abweichende Bedeutung, die SBV sind aber gleich.
Putnam I (a) 16
PutnamVsTarski: es muss ein bestimmtes substantielles Verständnis der Referenz und Wahrheit hinzukommen, in dem beide nicht von der menschlichen Erkenntnismöglichkeit abhängig gemacht werden. (Das wäre beim Instrumentalismus der Fall, der meint, ein Satz muss wahr sein, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind, z.B. "die und die Sinneseindrücke sind vorhanden".). Wahrheit muss nach dem Realismus über prinzipielle Erkennbarkeit hinausgehen.

I (b) 66
PutnamVsTarski: viele denken, dass er Referenz vollkommen präzisiert hat, ich nicht. Wahrheit/Referenz/Field: (1972) hat gezeigt, dass die "Wahrheitsdefinitionen" und "Referenzdefinitionen" der Logik ihre Aufgabe überhaupt nicht erfüllen.
PutnamVsTarski: seine "Konvention W" klärt nicht die Begriffe der Wahrheit und der Referenz, weil sie die Begriffe der Benennung eines Satzes und "aus etwas folgen" verwendet. Diese Begriffe sind mit Wahrheit und Referenz eng verwandt, bedürfen aber der Klärung.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

Bre I
E. Brendel
Wahrheit und Wissen Paderborn 1999
VsTarskiVsTarski Strawson Vs Tarski, A. Austin I 240
StrawsonVsTarski, AustinVsTarski: Wahrheit ist keine Eigenschaft - Tarski: Wahrheit = Eigenschaft.

Strawson I
Peter F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Strawson II
Peter F. Strawson
"Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit",
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Strawson III
Peter F. Strawson
"On Understanding the Structure of One’s Language"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Strawson IV
Peter F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Strawson V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Strawson VI
Peter F Strawson
Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Strawson VII
Peter F Strawson
"On Referring", in: Mind 59 (1950)
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Austin I
John L. Austin
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society, Supplementary Volume 24 (1950): 111 - 128
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Austin II
John L. Austin
Ein Plädoyer für Entschuldigungen
In
Linguistik und Philosophie, Grewendorf/Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
VsTarskiVsTarski Tugendhat Vs Tarski, A. III 191
TugendhatVsTarski: sein Schema ist zu eng. Außerdem VsMetasprache. Irgendwie müssen Realität und Subjektivität (Intersubjektivität) in die Wahrheitsauffassung hineingenommen werden. Frage: ob nicht doch Kriterien in die Wahrheitstheorie eingebaut werden müssen, da Urteile über sich hinaus, auf die Realität verweisen.
III 197
TugendhatVsTarski: seine implizite Verwendung der Äquivalenz verdeckt die Verweisung auf die Urteilswahrheit.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992
VsTarskiVsTarski Wittgenstein Vs Tarski, A. I 134
WittgensteinVsTarski/WittgensteinVsCarnap/Hintikka: würde die logische Semantik in Bausch und Bogen ablehnen, weil sie sich nach der Auffassung der Sprache als universellem Medium nicht artikulieren lässt.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960
VsTarskiVsTarski Wright Vs Tarski, A. Rorty VI 40
WrightVsTarski/Rorty: es ist ihm nicht gelungen, eine Norm anzugeben. Wright: zwei Normen: berechtigte Behauptbarkeit und Wahrheit. Unterschied: das Streben nach dem einen ist notwendig auch ein Streben nach dem anderen, aber ein Erfolg beim einen ist noch nicht notwendig ein Erfolg beim anderen.

WrightCr I
Crispin Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WrightCr II
Crispin Wright
"Language-Mastery and Sorites Paradox"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

WrightGH I
Georg Henrik von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsTarskiVsTarski Verschiedene Vs Tarski, A. Eigen VII 303
v. WeizsäckerVsTarski: zur Beschreibung der Metasprache brauchte man wieder eine Metametasprache. Regress.
Sainsbury V 180
Tarski: der gewöhnliche alltägliche Wahrheitsbegriff ist inkohärent: er muss durch eine hierarchische Reihe von Wahrheitsprädikaten ersetzt werden. Die Objektsprache darf kein Prädikat enthalten, das genau auf ihre wahren Sätze zutrifft.
SainsburyVsTarski: einige Autoren meinen, dass unsere Alltagssprache nicht wirklich mangelhaft sei, sondern die geforderte Hierarchie bereits enthalte. z.B. bei Wendungen wie
"Was Sie soeben gesagt haben, ist nicht wahr".
Es scheint zu radikal, unseren gewöhnlichen Wahrheitsbegriff zu verwerfen. Andererseits ist es wohl nicht korrekt anzunehmen, unser alltäglicher Begriff enthalte schon die ganze Trennung.
Verstärkter LügnerVsTarski : (L2: L2 ist nicht wahr"). Trotz Tarski könnten wir formulieren:
LN: LN ist nicht wahrN
Version 1: Wenn das mangelhaft ist, weil es die Trennung der Ebenen nicht respektiert, dann ist es nicht wahrN. aber das es das ist, was es sagt, muss es doch wahrN sein!
Version 2: Ein Satz, der die Ebenen durchbricht, ist semantisch mangelhaft und also nicht wahr. Man kann also immer einen Verstärkten-Lügner-Satz konstruieren, um einen Ansatz über Ebenen zu widerlegen!

Horwich I 122
W-Definition/VsTarski: Einwände wegen angeblicher fehlender Korrektheit richten sich gegen den semantischen W-Begriff im allgemeinen. VsTarski: die W-Def sei zirkulär, weil in der Form "p gdw. q" Wahrheit implizit vorkommen: nämlich, weil die Äquivalenz gilt, wenn entweder beide Seiten wahr oder beide Seiten falsch sind.
TarskiVsVs: wenn dieser Einwand gültig wäre, gäbe es überhaupt keine formal korrekte W Def. Denn wir können keinen zusammengesetzten Satz bilden ohne die Hilfe von Verknüpfungen und anderen logischen Termen, die mit ihrer Hilfe definiert werden,.
I 123
Lösung/Tarski: eine strenge deduktive Entwicklung der Logik wird oft eingeleitet durch eine Erklärung der Bedingungen, unter denen Sätze der Form "wenn p dann q" usw. als wahr betrachtet werden. (WW-Tabellen).
Horwich I 127
VsTarski: wegen seines Schemas, das ihn auf Tatsachen verpflichte, sei er auf einen Realismus festgelegt. (GonsethVsTarski). TarskiVsVs: dass der Ausdruck ... Schnee... "tatsächlich" weiß ist...wurde von meinen Kritikern fälschlich eingefügt.
Wahrheitsbedingungen//W-Def/Tarski: der Bezug auf Tatsachen fehlt ganz bewusst im T-Schema! Es geht nämlich nicht um Wahrheitsbedingungen!
T-Schema/Tarski: impliziert nur, dass wenn wir den Satz
(1) Schnee ist weiß
behaupten oder negieren, dass wir dann auch den korrelierten Satz (2) Der Satz „Schnee ist weiß“ ist wahr
behaupten oder negieren müssen.
I 128
Pointe: damit können wir unsere jeweilige epistemologische Einstellung behalten: wir können Realisten, Idealisten, usw. bleiben, wenn wir es vorher schon waren. Realismus/Tarski: der semantische W-Begriff verpflichtet uns keineswegs auf einen naiven Realismus.
((s) Wenn Wahrheit Zitattilgung ist, dann müssen sich die "Disziplinen" unterscheiden lassen eben durch Sätze, die disquotational wahr sind, anstatt "immanent wahr").
TarskiVsVs: reductio ad absurdum: wenn es einen anderen W-Begriff gäbe (nach dem Willen dieser Kritiker, dann müsste er sich irgendwie unterscheiden und dann müsste letztlich herauskommen, dass "Schnee ist weiß" wahr ist, gdw. Schnee nicht weiß ist ! Denn sonst wäre es ja kein anderer W-Begriff sondern derselbe W-Begriff!.
Dennoch wäre ein solcher "neuer" W-Begriff nicht unbedingt absurd. Jedenfalls hätte aber jeder W-Begriff, der mit der semantischen W-Def inkompatibel ist, solche Konsequenzen.

Tarski I 160
VsTarski: Frage: Ist die semantische Konzeption der Wahrheit die einzig "richtige"? TarskiVsVs: ich muss gestehen, dass ich diese Frage nicht verstehe, denn das Problem ist so unbestimmt, dass keine klare Lösung möglich ist.
I 162
VsTarski: bei der Formulierung der Definition gebrauchen wir notwendigerweise Aussageverknüpfungen wie "wenn...., dann.....", "oder" usw.. Diese kommen in Definiens vor. Es ist jedoch wohlbekannt, dass der Sinn von Aussageverknüpfungen in der Logik mit Hilfe der Wörter "wahr" und "falsch" erklärt wird. Zirkel. TarskiVsVs: es ist zweifellos der Fall, dass einer streng deduktiven Entwicklung der Logik häufig bestimmte Feststellungen vorangehen, die die Bedingungen erklären, unter denen Aussagen der Form "wenn, dann..." wahr oder falsch sind.
Diese Feststellungen liegen jedoch außerhalb des Systems der Logik und sollten nicht als Definition der betreffenden Terme angesehen werden!
I 163
Diese Feststellungen beeinflussen die deduktiven Entwicklung der Logik in keiner Weise. Denn hier erörtern wir nicht die Frage, ob eine Aussage wahr ist, sondern ob sie beweisbar ist! (Wahrheit/Beweisbarkeit).
I 163
logische Verknüpfung/Aussagenverknüpfung/Tarski: in dem Moment, wo wir uns im deduktiven System der Logik (oder der Semantik, die auf der Logik basiert) befinden, behandeln wir die Aussagenverknüpfungen entweder als undefinierte Terme, oder wir definieren sie mit Hilfe anderer Aussagenverknüpfungen. Wir definieren die Verknüpfungen jedoch nicht mit Hilfe von Termen wie "wahr" oder "falsch".
(p oder q) genau dann, wenn (wenn nicht p, dann q).
Diese Definition enthält offensichtlich keine semantischen Terme.
Fehler: das Schema
(T) X ist wahr genau dann, wenn p.
für eine Definition der Wahrheit zu halten!
VsTarski: ein Kritiker, der diesen Fehler begeht, hielt diese angebliche Definition für "unzulässig kurz, d. h.: unvollständig".
I 164
Es sei nicht zu entscheiden „ob mit "Äquivalenz" eine logische formale oder eine nicht logische Beziehung gemeint sei. Er schlägt vor zu ergänzen: (T’) X ist wahr genau dann, wenn p wahr ist. ((s) Vs: hier kommt zweimal "wahr" vor ).
(T’’) X ist wahr genau dann, wenn p der Fall ist.
TarskiVsVs: das ist ein Missverständnis hinsichtlich der Natur der Aussagenverknüpfungen. (Verwechslung von Name und Gegenstand/Verwechslung von Aussagen und ihren Namen, Erwähnung/Gebrauch). ((s) p (rechts) ist die Aussage selbst, nicht die Behauptung über ihre Wahrheit. Das hat mit der Richtigkeit Redundanztheorie nichts zu tun).
I 168
VsTarski: die formale Definition der Wahrheit hat aber nichts mit dem "philosophischen Problem der Wahrheit" zu tun. Sie gibt wohl notwendige und hinreichende Bedingungen, aber nicht das "Wesen" dieses Begriffs. TarskiVs: ich bin nicht imstande zu verstehen, was das "Wesen" eines Begriffs sein soll.
((s) FregeVsTarski: Begriffe haben notwendige Merkmale.)
I 172
Kriterium/Wahrheitskriterium/VsTarski: einige argumentieren, Definitionen statten uns nicht mit allgemeinen Kriterien für die Entscheidung aus, ob ein Gegenstand unter den definierten Begriffen fällt. Und der Term "wahr" sei von dieser Art, da aus der Definition unmittelbar kein universelles Kriterium der Wahrheit hervorgeht. (> Wahrheitskriterium). ((s) RescherVsTarski). Tarski: das ist völlig korrekt, aber das unterscheidet den Begriff nicht von vielen Begriffen der Wissenschaften wie z. B. der theoretischen Physik. (> Begriff).
I 174
Semantik/Tarski: semantische Begriffe sind tatsächlich in vielen Bereichen der Wissenschaften und insbesondere der empirischen Wissenschaften enthalten.





Eigen I
M. Eigen
Ruth Winkler
Das Spiel München 1975

Sai I
R.M. Sainsbury
Paradoxien Stuttgart 1993

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

Tarski I
A. Tarski
Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983
VsTarskiVsTarski Loar Vs Tarski, A. II 149
LoarVsTarski: es gibt ein intensionalistisches Gegenstück zu seiner Theorie: dabei sind semantische Begriffe vollständig in Begriffen von abstrakten Korrelationen zwischen Ausdrücken und gewissen intensionalen Entitäten definierbar. Angenommen, wir sollten Sprache als eine Funktion von Sätzen auf satzförmige Intensionen (die wir ihrerseits mit Funktionen von möglichen Welten auf Wahrheitswerte identifizieren können) auffassen.
Würden wir damit einen semantischen Begriff definieren? Ist es so, dass alles, was eine Satzbedeutung hergibt, durch eine abstrakt definierte Funktion auf eine Intension abgebildet werden kann?

Loar I
B. Loar
Mind and Meaning Cambridge 1981

Loar II
Brian Loar
"Two Theories of Meaning"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976
VsTarskiVsTarski Peacocke Vs Tarski, A. II 162
W Satz/PeacockeVsTarski: für eine Sprache mit Indexwörtern logische Form: ApAt (wahr (s,p,t) ↔ A(p.t)) (Sonderzeichen!).
s: "strukturell deskriptiver Name" eines Satzes.
A(p,t) eine Formel, die nicht "wahr" und nicht "erfüllt" enthält.
p,t: Personen, Zeitpunkte.
(s) das berücksichtigt, anders als Tarski, Umstände und ist damit empirisch.
Wahrheit/PeacockeVsTarski/PeacockeVsDavidson: Pointe: d.h. dass wir einen gewissen Zugang zum Begriff der Wahrheit schon voraussetzen müssen!.
Wenn man diese empirische Tendenz weglässt, ist die Frage, was eine Sprache zur Sprache einer Gemeinschaft macht anstelle einer anderen Sprache (> Bedeutungstheorie/Loar).
II 163
Wir wissen dann nicht, was "wahr in L" für eine bestimmte Population P bedeutet. Hier eine Antwort zu verlangen, heißt nicht, Davidsons Programm zu kritisieren. Wir wollen nur eine Lücke schließen.
Vs: man könnte einwenden, dass diese Lücke schon geschlossen ist durch die Forderung, dass jede Wahrheitsdefinition der Konvention W genügen muss.
(Konvention W: rechte Seite muss Übersetzung der linken sein, materiale Äquivalenz, Extension genügt nicht).
Davidson: spricht selbst von der Assimilation eines Übersetzungshandbuchs.
PeacockeVsDavidson: das führt uns aber bloß zurück zu dem allgemeinen Begriff der Wahrheit, nach dem wir suchen. ((s) Das ist zirkulär).

Peacocke I
Chr. R. Peacocke
Sense and Content Oxford 1983

Peacocke II
Christopher Peacocke
"Truth Definitions and Actual Languges"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976
VsTarskiVsTarski Brendel Vs Tarski, A. I 49
W-Def/Tarski/Brendel: enthält keine Objektkonstanten und nur einen Relationsausdruck für die Klasseninklusion. Aussage/Eigenschaft/Benennen/Modelltheorie/Brendel: gegenüber Tarski brauchen wir einige Veränderungen:
1. Aussagen entstehen jetzt nicht mehr dadurch, dass freie Variable n AF durch Allquantifikation gebunden werden, sondern z.B. dass Objektkonstanten Eigenschafts- oder Relationsausdrücke zugeschrieben werden. Bsp „Hans liebt Paula“.
2. Eigenschaft/Modelltheorie: hier muss man auch für jede Eigenschaft angeben was es heißt, dass
I 50
eine Folge von Objekten diese Eigenschaft oder Relation erfüllt. 3. Benennen/Modelltheorie: es muss eine semantische Relation des Benennens von Objekten durch Objektkonstanten formuliert werden.
Interpretation/Modelltheorie/Brendel: (statt Erfüllung) neu: jetzt können sowohl die Konstanten als auch die Variablen und die Eigenschafts- und Relationsausdrücke als deskriptive Zeichen gelten.
Und zwar durch eine Funktion der Zuordnung. (Zuordnungsfunktion).
Variablen/Modelltheorie: neu: jetzt werden auch Variablen semantisch interpretiert. Daher sind auch Formeln mit freien Variablen wahrheitsfähige Aussagen.
W-Def/Modelltheorie/BrendelVsTarski: neu: jetzt ist auch eine rekursive W-Def über den Aufbau von Aussagen möglich. Bsp für die Sprache L mit abzählbar unendlich vielen Eigenschafts- und Relationsausdrücken …+…
I 51
Modelltheorie/W-Def/BrendelVsTarski: diese modelltheoretische W-Def ist allgemeiner als Tarskis Definition, da sie nicht nur über mengentheoretisch Entitäten Aussagen machen kann. semantisch: ist sie aber auch, weil „Wahrheit“ durch „Interpretation auf einem Gegenstandsbereich“ definiert wird, d.h. es wird eine Funktion beschrieben, die sprachliche Entitäten mit nichtsprachlichen in Verbindung bringt.
I 58
semantische Wahrheit/W-Begriff/Brendel: soll ontologisch neutral in Bezug auf die WW-Träger sein. VsRealismus: sollte der W-Begriff eine realistische Position erzwingen, könnte er nicht als minimaler Konsens aller Wissenskonzeptionen fungieren.
VsTarski: es wird ihm oft vorgeworfen, sein W-Begriff beruhe auf einem unkritischen Realismus. (Wegen des Bestehens von SV als Wahrmachern.
TarskiVsVs: kein Realismus wird impliziert, sondern nur, dass wenn eine Aussage verwerfen, dann auch die Behauptung der Wahrheit dieser Aussage. (Tarski 1944, 169).
I 59
JenningsVsTarski: sein W-Begriff ist zwiespältig: a) semantisch, als Relation zwischen Aussagen und SV b) dass lediglich eine Äquivalenz zweier Aussagen (Bsp „Schnee ist weiß“ und, „“Schn…“ ist wahr“) (Jennings 1987). D.h. die Behauptbarkeitsbedingungen sind dieselben. Dann ist die semantische Dimension aber aufgegeben!
Brendel. These: wir sollten den semantischen W-Begriff beibehalten, der allerdings nicht ontologisch neutral ist.

Bre I
E. Brendel
Wahrheit und Wissen Paderborn 1999
VsTarskiVsTarski Hilbert Vs Tarski, A. Horwich I 127
Wahrheit/Philosophie/Mathematik/HilbertVsTarski: (einziger „philosophischer“ Einwand überhaupt, von einem Mathematiker!): die W Def hätte nichts mit dem „philosophischen Problem „ zu tun. Das sollte aber keine Kritik sein. Begriff/TarskiVsHilbert: ich habe nie verstanden, was das „Wesentliche“ an einem Begriff sein soll. ((s) >Frege: Begriffe haben Merkmale, die man als notwendig ansehen kann, da es sonst ein anderer Begriff ist, im Gegensatz zu Gegenständen, die sich auch als etwas anderes herausstellen können, aber immer noch der „betrachtete Gegenstand“ sind.)
Wahrheit/Tarski: ich glaube, hier gibt es gar kein „philosophisches Problem“.
VsTarskiVsTarski Barcan Vs Tarski, A. Quine X 124
substitutionaleQuantifikation/sQ/Wahrheitsbedingungen//WB/Barcan-MarcusVsTarski/Quine: die WB für die Quantifikation, wo Namen für die Variablen eingesetzt werden ((s) WB: also dass Namen vorhanden sind) wurden von Ruth Barcan befürwortet. Sie stehen in interessantem Gegensatz zu Tarskis WB. (5) (s.o. X 67) (5) Für alle x, y und i: x erfüllt die Existenzquantifikation von y, bei der var(i) quantifiziert ist, gdw. y von einem n Tupel x’ erfüllt wird, für das gilt: xj = x’j für alle j ungleich i.
Die neuen WB haben aber auch die in der Mitte von Kapitel 3 aufgezeigte Zirkularität an sich: die E Qu. ist wahr, wenn mindestens einer ihrer Fälle wahr ist ((s) „wahr“ kommt zweimal vor).
alt: der große Unterschied ist, dass (5) nur von den Werten von Variablen spricht und keine Namen gebraucht.
((s) Analogie zum Konstruktivismus: der Beweisweg muss bekannt sein, wie hier die Gegenstände, was durch Vergabe von Namen bewiesen werden soll).
(5): Ist viel komplizierter als die neue Form (sQ).
sQ: bis hierher haben wir noch keine Abweichung, nur verschiedene Beschreibungen derselben Quantifikation, solange alle Gegenstände einen Namen haben.
Problem: in einer nicht allzu beschränkten Welt gibt es nie genug Namen für alle Gegenstände, niemals so viele Namen, wie es Gegenstände gibt. Selbst wenn es unendlich viele Namen gibt.
Bsp Wenn eine Menge nicht durch einen offenen Satz bestimmt wird, hat sie auch keinen Namen: sonst , wenn der Name z.B. „a“ ist, heißt der entsprechende offene Satz „x ε a“.
X 125
Bsp für die irrationalen Zahlen können wir nicht lauter verschiedene Namen haben, weil wir sie nicht den ganzen Zahlen zuordnen können. Z.B. können wir kein Gödelnummern für jede Irrationalzahl bilden.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
VsTarskiVsTarski Cresswell Vs Wittgenstein I 55
CresswellVslogischer Atomismus/CresswellVsAtomismus/CresswellVsWittgenstein/ CresswellVsTractatus: der Fehler der logischen Atomisten war es zu denken, daß wenn sie erst die korrekte totale physikalische Theorie gefunden hätten und sie in eine Sprache 1. Stufe gebracht hätten, daß dann jede Rede über die Welt (in Alltagssprache) in die Sprache dieser Theorie übersetzbar wäre. ((s) Also umgekehrt zu dem, was Cresswell hier macht). Cresswell: ich will hier beides zeigen: wie wir unsere Alltagssprache behalten können ohne irgendwelche Ansprüche aufzugeben in Bezug auf die Adäquatheit einer physikalischen Theorie 1. Stufe.

Hintikka I 133
…Das Verfahren des logischen Semantikers (Carnap, Tarski) verstößt gegen das oben genannte Prinzip des kategorialen Analogie.((s) dass R einer Beziehung in der Welt entspricht). Für Wittgenstein (nicht für Frege) ist dieser Unterschied wichtig: da die Gegenstände Elemente möglicher Tatsachen und Sachverhalte sind. Hier liegt ein großer Unterschied zu Frege.
Daher genügt es nicht, einfach ein "R" anzugeben, und damit eine Wertverlauf, sondern man muss angeben, welches die Relation in all den verschiedenen möglichen Welten ist. (VsTarski)
CresswellVsWittgenstein/FregeVsWittgenstein/Hintikka: könnte nun geltend machen, dass die Angabe aller dieser Wertverläufe identisch wäre mit der Angabe der Relation (darauf beruht die sogenannte Semantik möglicher Welten, MöWe-Semantik).
I 134
Aber gerade da erweist sich der Unterschied zwischen der Bildtheorie des Tractatus und der (um die Modallogik erweiterten) logischen Semantik großenteils als Täuschung. Tractatus/Hintikka: These: im Tractatus hat man es mit einer Vielfalt möglicher Tatsachen zu tun, so dass es eigentlich eine Modallogik ist.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
VsTarskiVsTarski Rorty Vs Wright, Cr. VI 40
WrightVsTarski/Rorty: es ist ihm nicht gelungen, eine Norm anzugeben. Wright: zwei Normen: berechtigte Behauptbarkeit und Wahrheit. Unterschied: das Streben nach dem einen ist notwendig auch ein Streben nach dem anderen, aber ein Erfolg beim einen ist noch nicht notwendig ein Erfolg beim anderen.
Metaphysik/Wright/Rorty: "metaphysischer Aktivismus". Will Korrespondenz und Repräsentation am Leben erhalten.
RortyVsWright: daraus, dass Überzeugungen gerechtfertigt werden können, ohne wahr zu sein (zugegeben), folgt aber nicht, dass hier zwei Normen verfolgt werden. Und auch nicht, dass wir zwei Pflichten haben.
1. Handlungen zu rechtfertigen, und
2. eine weitere Pflicht, das richtige zu tun.
Es zeigt lediglich, dass das, was vor einer Hörerschaft gerechtfertigt ist, vor einer anderen es nicht zu sein braucht.
Zitattilgung/Deflationismus/Wright: der Deflationist meint, durch das ZT Prinzip sei der Inhalt des Wahrheitsprädikats vollständig festgelegt.
Wright: es gibt eine "durch das ZT-P hergestellte und der Erklärung dienende bikonditionale Verbindung zwischen dem Anspruch, ein Satz sei wahr, und dem angemessenen Gebrauch dieses Satzes".
VI 41
"Jede wirkliche Behauptungspraxis ist genauso beschaffen, wie sie es wäre, wenn Wahrheit das bewusst gesetzte Ziel wäre". Rorty: Wright glaubt, man könne zwei Wahlentscheidungen auseinanderhalten, indem man fragt, ob sie "de facto" nicht von der einen, sondern von der anderen Erwägung "geleitet" werden.
RortyVsWright: ist es jedoch ausreichend für das faktische Vorhandensein einer solchen Leistung, wenn der Akteur glaubt, das entsprechende Faktum sei gegeben?
Bsp Ich glaube den Willen der Götter durch ein bestimmtes Verhalten zu erfüllen. Mein Kritiker - Atheist - sagt, es gebe gar keinen Willen der Götter, daher könne es auch nicht meine Norm sein.
VI 42
Ich erwidere, dass sei reduktionistisch und mein eigener Glaube, welche Norm ich erfülle, sei entscheidend. RortyVsWright: dieser sollte nicht beglückt sein über diese Verteidigungsstrategie des Atheisten. Ein phantasiebegabter Akteur wird immer mehr Leitsysteme in Funktion haben, als man auseinanderhalten kann.
VI 42/43
Wright: muss entweder einräumen, ein Ziel sei dann in deskriptiver Hinsicht normativ, wenn der Akteur dies glaubt, oder ein weiteres Kriterium angeben (Regress). Wright: die These, der Besitz der Wahrheit bestehe in der "Erfüllung einer von der Behauptungsberechtigung unterschiedenen normativen Bedingung" ist gleich der These, "Wahrheit sei eine echte Eigenschaft".
Wahrheit/Wright: These: Wahrheit eigenständige Norm. (sic, VI 42/43) WrightVsDeflationismus, Wright pro Spielart des Minimalismus mit Wahrheit als eigenständiger Norm neben einer bloßen Eigenschaft von Sätzen.
VI 45
Repräsentation/Konvergenz/RortyVsWright: aber sein Beispiel ist höchst aufschlussreich: er meint, Bsp was der "intuitiven" Verknüpfung der Repräsentationalität mit Konvergenz zugrunde liegt, sei die folgende "Binsenweisheit" über "Konvergenz/Repräsentation": "Wenn zwei Vorrichtungen für Repräsentation die gleiche Funktion erfüllen, wird bei günstigen Bedingungen ein unterschiedlicher Output erzeugt, wenn es einen unterschiedlichen Input gibt".
VI 46
Wright: muss hier zwischen verschiedenen Diskursen (z.B. über Physik oder das Komische) unterscheiden, bei denen das Kognitive angebracht oder eben nicht angebracht ist. Der Humor (die "Basis") könnte verschieden sein, ohne dass man das den Personen vorwerfen könnte. Metaphysik/Wright/Rorty: solche Fragen lassen sich nur a priori entscheiden. Nämlich: z.B. die Frage nach dem kognitiven Rang eines Diskurses!
VI 46/47
Crispin Wright/RortyVsWright: dieser definiert ein kognitives Gebot, nach dem ein Sprecher wie eine gut geölte Repräsentationsmaschine funktionieren soll. Das folgt dem Schema aller Erkenntnistheoretiker, nach denen Vorurteile und Aberglauben so etwas wie Sand im Getriebe sind. Letztlich sind für sie Menschen Maschinen!
Rorty: richtige Input/Output Funktion wird von zahllosen Funktionen auf uninteressante Weise erfüllt.
Was Wright braucht: wir sollten a priori erkennen: welches die richtigen Funktionen sind.(durch Kenntnis des Inhalts).
VI 48
PragmatismusVsWright/Rorty: der Pragmatismus bezweifelt, dass Kognitivität mehr ist als ein historisch kontingenter Konsens bezüglich der angemessenen Begründung.
VI 48/49
Inhalt/RortyVsWright: dieser glaubt, Philosophen könnten den "Inhalt" eines Diskurses betrachten und dann sagen, ob er dem kognitiven Gebot entspricht. Repräsentation/RortyVsWright: grundverschiedene Outputs können als Repräsentation ein und desselben Inputs gelten. Im Grunde kann alles beliebige Repräsentation von allem beliebigen sein., man muss sich nur vorher darauf einigen.
Kognitivität/Rorty: der Inhalt ist dann von geringfügiger Bedeutung, wenn es um die Bestimmung von Kognitivität geht. Es geht fast nur um Zustimmung zu Konventionen. Darum ist es ein historisch soziologischer Begriff.
VI 50
WrightVsWittgenstein/Rorty: (Befolgen einer Regel) "in metaphysischer Hinsicht ein Spielverderber" (Auch Evans). Einziges Zugeständnis an die "Qietisten": dass Wahrheit und Falschheit auch dort möglich sind, wo der Realismus gar nicht zur Debatte steht. (Komödie, Moral). Zwei Spielarten des Wittgensteinischen Spielverderbers: Kripke und McDowell.
McDowellVsNonkognitivismus/Rorty: der moralische Nonkognitivist wird "von einer verfehlten Deutung ethischer Fakten und ethischer Objektivität getrieben". Für ihn gilt das gleiche wie für seinen platonischen Gegner, den moralischen Realisten:
VI 51
plagt sich mit der Suche nach einem unabhängigen Standpunkt ab. Das sei unmöglich. (McDowellVsRealismus der Moral).
Wright/Rorty: Wright ist gegen diesen Versuch, "die Auseinandersetzung zwischen Realismus und Antirealismus generell zu untergraben.
Vorteil seines Begriffs des Kognitiven Gebots: beinhaltet keinen übermäßig vergegenständlichten Tatsachenbegriff" (wie er von Wittgenstein und McDowell beanstandet würde).
Wir nehmen auf das Bezug, was wir als den Bereich möglicher Ursachen dieser Meinungsverschiedenheiten begreifen!".
Repräsentation/Relevanz/Kognition/Funktion/RortyVsWright: das reicht nicht, um McDowell zu widerlegen: um zu einem Begriff vom Bereich möglicher Ursachen zu kommen, müssen wir zunächst eine Input Output Funktion angeben, sonst können wir ein reibungsloses Funktionieren einer Repräsentationsmaschine nicht von einer Fehlfunktion unterscheiden.
Wittgenstein hat gezeigt, dass der "relevante Gegenstandsbereich" nie im relevanten Sinne "da" ist. Daher Frage: ob es eine Möglichkeit gibt, den Input ohne Bezugnahme auf den "wertenden Standpunkt" zu isolieren.
Welt/Denken/Davidson/DeweyVs: wir haben nicht die Fähigkeit, den von "der Welt" geleisteten Beitrag zum Prozess der Urteilsbildung von unserem eigenen Beitrag zu trennen.
VI 52
Wahrmachen/Wright/Rorty: zweifelt nicht an der Existenz isolierbarer "Wahrmacher". (WrightVsDavidson).
VI 56
PragmatismusVsWright/Rorty: hier gibt es nur historisch soziologisch veränderliche Unterschiede zwischen Mustern von Begründungen. Diese Muster sollten nicht in den Wahrheitsbegriff eingebracht werden.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
W-Def VsTarski Versus Frege IV 19/20
Wahrheit/Definition/FregeVsTarski: kann nicht definiert werden! ( Grund: in einer Definition gibt man gewisse Merkmale an. Bei der Anwendung auf eine bestimmten Fall kommt es dann darauf an, ob sie erfüllt sind. So drehte man sich bei der Wahrheit im Kreise.

F I
G. Frege
Die Grundlagen der Arithmetik Stuttgart 1987

F II
G. Frege
Funktion, Begriff, Bedeutung Göttingen 1994

F IV
G. Frege
Logische Untersuchungen Göttingen 1993
W-Def VsTarski Versus Horwich I 213
Lager: StrawsonVsTarski

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Tarski Field, Hartry II 3
W-Theorie/Tarski/Field: er gebrauchte keinerlei undefinierte semantische Begriffe. Viele sagen: damit machte er den Begriff der Wahrheit hoffähig für den wissenschaftlichen Diskurs seiner Zeit
FieldVs: These das ist ganz falsch. In Wirklichkeit hat Tarski es geschafft, den Begriff der Wahrheit auf andere semantische Begriffe zurückzuführen.
II 141
W-Theorie/Tarski: These wir bekommen keine adäquate W-Theorie, wenn wir nur alle Instanzen des Schemas als Axiome nehmen. Das gibt uns nicht die Verallgemeinerungen die wir brauchen, z.B. daß der modus ponens die Wahrheit erhält. FieldVsTarski.
Horwich I 358
W-Def/Tarski/Field: (Field 1973): These Tarskis W-Def wurde teilweise durch den Wunsch motiviert, den Physikalismus zu stützen.

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Abbildtheorie Wittgenstein Danto I 70/71
Abbildtheorie/Wittgenstein/Danto: These: die Welt hat die gleiche Form hat wie die Sprache. Ohne daß die Welt selbst ihrer Struktur nach irgendwie linguistisch wäre, also mehr Spiegelung.
Sellars II 318
Def Abbildung/Tractatus: Relation zwischen Tatsachen über sprachliche Ausdrücke einerseits und Tatsachen über nicht-sprachliche Gegenstände andererseits.
Hintikka I 131
Hintikka These: die "Bildtheorie" ist in Wirklichkeit eine Vorwegnahme der ersten Bedingung Tarskis Wahrheitstheorie - I 132 WittgensteinVsTarski: eine Wahrheitstheorie ist unausdrückbar -
I 136
Bildtheorie/Abbildtheorie/Tractatus/Wittgenstein/Hintikka These: Wittgensteins Bildkonzeption ist kaum mehr als eine besonders anschauliche Formulierung der gleichen Idee, die auch den üblichen Wahrheitsbedingung für Atomsätze zugrunde liegt.
VII 72
Modell/Tractatus/Tetens: Bsp das Verhältnis zwischen Schallplatte und Partitur ist ein Modell für die Abbildungsbeziehung zwischen Sprache und Wirklichkeit. Das ist die These der Abbildtheorie des Tractatus. ((s) Also nicht die Partitur als Modell der Symphonie, sondern es geht um ein Modell einer Relation oder einer Isomorphie).

Danto I
A. C. Danto
Wege zur Welt München 1999

Danto III
Arthur C. Danto
Nietzsche als Philosoph München 1998

Danto VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005

Sellars I
Wilfrid Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Sellars II
Wilfred Sellars
Science, Perception, and Reality, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989