Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 4 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Inflation Targeting Wirtschaftstheorien Mause I 233
Inflation Targeting/Geldpolitik/Wirtschaftstheorien: in vielen Ländern gibt es eine Abkehr von geldpolitischen Strategien unter Berücksichtigung expliziter Zwischenziele. (VsTaylor, John Brian, VsMcCallum, Bennett). Lösung: im Inflation Targeting orientieren Notenbanken ihre Geldpolitik stattdessen direkt an der Inflationsentwicklung.
VsInflation Targeting: die Notenbanken laufen dabei Gefahr, dass ihre geldpolitischen Maßnahmen aufgrund von Wirkungsverzögerungen zu spät greifen und prozyklisch wirken können. Vor diesem Hintergrund müssen Notenbanken ihre geldpolitischen Eingriffe auf das erwartete Inflationspotenzial ausrichten, d. h. ihre Strategie basiert auf einer Steuerung der prognostizierten Inflationsrate. Sobald das vermutete Inflationspotenzial vom formulierten Inflationsziel abweicht, bedarf es geldpolitischer Maßnahmen.
Problem: Die Glaubwürdigkeit der Geldpolitik hängt (…) entscheidend von der Bestimmung der prognostizierten Inflationsrate ab.
Lösung: hier wird eine Kombination mit einer geldpolitischen Regel vom Taylor-Typ vorgeschlagen. Siehe Taylor-Regel/Taylor.

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018
Kommunitarismus Barber Brocker I 690
Kommunitarismus/Barber: Barber wird nicht von allen Autoren zum Kommunitarismus gezählt, er vertritt jedoch durchaus die typischen Topoi kommunitaristischer Politik: -Ablehnung einer auf abstrakten Prinzipien basierenden politischen Philosophie ((s) KommunitarismusVsKant),
-den Vorwurf der Herauslösung des Einzelnen aus sozialen Bindungen („Atomismus“) und
-die Unzufriedenheit mit einer rein instrumentellen Sicht politischer Institutionen.
BarberVsKommunitarismus: im Gegensatz zu den Cheftheoretikern des Kommunitarismus hat Barber in der kommunitaristischen Reformbewegung um Amitai Etzioni mitgewirkt.
Varianten des Kommunitarismus: a) substantialistisch: hier wird die Gemeinschaft als ein Gegebenes angesehen, dagegen:
b) prozedural: hier geht es um die gemeinsame Praxis des Beratens und Entscheidens. Barber ist letzterer Variante zuzurechnen. (1)(2)
BarberVsMacIntyre, BarberVsWalzer, BarberVsTaylor: Wenn man Theoretiker wie Michael Walzer, Alasdair MacIntyre und Charles Taylor als Skeptiker einer nationalen Politik der demokratischen Gesellschaft und als Anhänger einer zivilgesellschaftlichen Perspektive ansieht (3), so musste einem Barbers Programm der starken Demokratie als recht radikale und zumutungsreiche Position erscheinen, weil sie der nationalen politischen Gemeinschaft und der Partizipation an politischen Entscheidungen letztlich einen hohen Rang einräumte. (BarberVsTaylor, BarberVsWalzer, BarberVsMacIntyre).


1. Hartmut Rosa, „Fremde zu Nachbarn: die Vision einer demokratischen Bürgerschaft. Rezension zu Benjamin Barber, „Starke Demokratie“, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 43/6, 1995 S. 1066-169.
2. W. Jay Reedy, „The relevance of Rousseau to Contemporary Communitarism. The Example of Benjamin Barber”, in: Philosophy and Social Criticism 21/2, 1995
3. Michael Haus, Kommunitarismus. Einführung und Analyse, Wiesbaden 2003

Michael Haus, „Benjamin Barber, Starke Demokratie“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018

PolBarb I
Benjamin Barber
The Truth of Power. Intellectual Affairs in the Clinton White House New York 2001

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018
McCallum-Regel McCallum Mause I 232f
McCallum-Regel/McCallum: McCallum macht den Vorschlag (1), monetaristische Geldpolitik zu erleichtern, indem die Geldmengensteuerung indirekter angelegt wird als im Fall der Taylor-Regel (Siehe Taylor-Regel/Taylor). Die Notenbank soll die Geldbasis am längerfristigen Entwicklungspfad des nominalen Inlandsprodukts ausrichten.
McCallumVsTaylor: die direkte Geldmengensteuerung durch die Taylor-Regel führt dazu, dass die geldpolitischen Entscheidungsträger explizite Aussagen über die Preis- und Mengenkomponenten treffen müssen.
LösungMcCallum: Die sehr langfristige Orientierung (mehr als 20 Jahre) stellt ferner sicher, dass der Entwicklungspfad unabhängig von der monetären Entwicklung ist. (2)
Die Durchschnittswerte werden über einen rollierenden Zeitraum von 4 Jahren berechnet und sollen somit ausschließen, dass die Geldbasis auf konjunkturbedingte Schwankungen der Umlaufgeschwindigkeit reagiert. Die McCallum-Regel basiert im Gegensatz zur originären Taylor-Regel ausschließlich auf den Daten der Vorperiode bzw. auf langfristigen Durchschnittswerten. Das Problem der Echtzeitdaten bei der Identifikation des Anpassungsbedarfs tritt somit nicht auf.
VsMcCallum: dieses mengenorientierte Konzept nimmt stärkere Zinsschwankungen bewusst in Kauf.


1. McCallum, Bennett T., The case for rules in the conduct of monetary policy: A concrete example. Review of World Economics 123, (3), 1987, S. 415– 429.
2. Ebenda.

EconMcCall I
Bennett McCallum
The case for rules in the conduct of monetary policy: A concrete example 1987

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018
Taylor-Regel Taylor Mause I 231
Taylor-Regel/Staatsinterventionen/Geldpolitik/Taylor: Die Taylor-Regel für staatliche Interventionen stützt sich auf Geldmarktzinsen. Taylor versuchte, den Zusammenhang zwischen der Zinsentwicklung und den potenziellen Endzielvariablen in den USA mit Hilfe einer Politikreaktionsfunktion zu identifizieren. (1),(2) Der Regel zufolge hat der Offenmarktausschuss (FOMC) des Federal Reserve Systems den Geldmarktsatz (Federal Funds Rate) immer dann verändert, wenn es zu Abweichungen zwischen der aktuellen (durchschnittlichen) und der gewünschten Inflationsrate (Inflationslücke) und zu Abweichungen zwischen dem realen Inlandsprodukt und einem langfristigen Gleichgewichtsniveau (Outputlücke) gekommen ist.
Die Notenbank erhöht den Geldmarktsatz bei zunehmender Inflation und bei einem höheren Wirtschaftswachstum und umgekehrt (Feedback-Regel). Möchte man die Taylor-Regel operationalisieren, sind Aussagen über das langfristige (gleichgewichtige) Realzinsniveau, die Zielwerte der Inflationsrate und des Inlandsprodukts sowie Informationen über die Reaktionsparameter erforderlich.
Problem: die benötigten Daten erst mit zeitlicher Verzögerung zur Verfügung und werden zudem in der Folgezeit häufig und in einem nicht unerheblichen Umfang nachjustiert.
VsTaylor: Geldpolitik sollte nicht auf Vergangenheitswerte der Inflations- oder Outputlücke reagieren, sondern die zukünftig erwarteten Lücken antizipieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Siehe auch Randbreitenproblem.


1. John B. Taylor,“Discretion Versus Policy Rules in Practice”, Carnegie-Rochester Conference Series on Public Policy 39, 1993 p. 195– 214.
2. John B. Taylor, “A Historical Analysis of Monetary Policy Rules,” In Monetary Policy Rules, J.B. Taylor, Hrsg. Chicago 1999.

EconTayl I
John Brian Taylor
Discretion Versus Policy Rules in Practice
In
Carnegie-Rochester Conference Series on Public Pol, 1993

TaylorB II
Barry Taylor
"States of Affairs"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

TaylorCh I
Charles Taylor
The Language Animal: The Full Shape of the Human Linguistic Capacity Cambridge 2016

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsTaylorVsTaylor Rorty Vs Taylor, Ch. VI 126
Welt/Erkenntnis/Realität/Existenz/Taylor/Rorty: Taylor: These: niemand sei im Ernst bereit, zu bestreiten, dass es in diesem Zimmer keine Stühle gibt, und dass das aufgrund der Beschaffenheit der Realität wahr oder falsch ist. RortyVsTaylor: das bestreite ich allerdings! Es gibt zwei Möglichkeiten, die Formulierung »aufgrund des So-Seins der Dinge« zu interpretieren:
1. als Kürzel: »aufgrund der Verwendungsweisen unserer derzeitigen Beschreibungen und der kausalen Interaktionen.
2. »Aufgrund des So-Seins der Dinge, ganz unabhängig davon, wie wir diese Dinge beschreiben«. (Rorty: das ist einfach sinnlos).
VI 127
Korrespondenz/Rorty: mit dem Weggang des Dings an sich ist auch der Begriff der Übereinstimmung von der Bildfläche verschwunden. RortyVsTaylor: versucht, den einen Begriff beizubehalten, während er auf den anderen verzichtet. Das ist zum Scheitern verurteilt.
VI130
Wahrheit/Taylor: These: "Binnenrahmen": ein Wahrheitsbegriff, der durch unseren nichtrepräsentationalen Umgang mit Zuhandenem gegeben sei. ((s) >Praxis, praktischer Umgang). Rorty/RortyVsTaylor: (mit Sellars): nach dem psychologischen Nominalismus (alles ist sprachlich) ist "nichtrepräsentationaler Umgang" mit irgendetwas suspekt.
RortyVsSellars: außerdem repräsentiert Sprache gar nichts! (Sellars pro Repräsentation (!!)).
RortyVsTaylor: unser Umgang mit Dingen vermittelt uns höchstens ein Gefühl für die kausale Unabhängigkeit der Dinge, aber nicht einen Wahrheitsbegriff der Übereinstimmung.
VI 131
Taylor: unterscheidet "Binnenrahmen" Wahrheit (Übereinstimmung) mit "Sichselbstverstehen". Weil wir selbst zum guten Teil durch unsere Akte des Selbstverstehens konstituiert sind, können wir sie so deuten, als handelten sie in der gleichen Weise, wie unsere Gegenstandsbeschreibungen von einem unabhängigen Objekt.
VI 133
Realität/Erkenntnis/Welt/RortyVsTaylor: es ist nicht gut, zu sagen. "Das Sonnensystem war da und wartete auf Kepler". Neubeschreibung/Rorty: Unterschied zwischen einer Neubeschreibung des Sonnensystems und meiner selbst: das Sonnensystem wird nicht dadurch geändert, und ich kann wahre Äußerungen über es zur Zeit davor machen. Bei mir selbst verwende ich sie selbst in manchen Fällen nicht dazu, wahre Aussagen über mein bisheriges Selbst zu machen
Es gibt aber keine wissenschaftlichen Neubeschreibungen des Sonnensystems à la Sartre!
(Sartre/Rorty: Bsp "Er erkannte sich als Feigling und verlor dadurch seine Feigheit").
TaylorVsRorty/TaylorVsPutnam/TaylorVsGoodman: jene Autoren, die sagen, es gibt kein beschreibungsunabhängiges So-Sein der Welt, sind nach wie vor versucht, Form/Stoff Metaphern zu verwenden. Sie sind versucht zu sagen, es habe keine Gegenstände gegeben, ehe die Sprache das Rohmaterial geformt habe.
Falsche Kausalbeziehung: als habe das Wort "Dinosaurier" die Entstehung verursacht.
Taylor: wir sollten überhaupt aufhören, etwas Allgemeines über das Verhältnis zwischen Sprache und Realität oder das "Wesen der Bezugnahme" zu sagen. (Bloß Aussagen über das bestimmte Sprachverhalten von bestimmten Personen sind statthaft, das erlaubt auch Vorhersagen).
Welt/Sprache/Davidson/Rorty: es gibt sicher eine ganz bestimmte Beziehung zwischen dem Wort "Kilimandscharo" und einem bestimmten Sprecher, aber wir sind nicht imstande, auch nur das geringste darüber zu sagen, wenn wir nicht sehr gut über die Rolle diese Wortes in Sätzen Bescheid wissen!
Bezugnahme/Referenz/Davidson/Rorty: keine Aussicht, die Bezugnahme unmittelbar in nicht-sprachbezogener Terminologie (unabhängig von Sätzen) zu erklären!.
Sprache/Davidson/Rorty: "so etwas wie eine Sprache gibt es nicht ." (Nice Derangement of Epitaphs): es gibt keine Menge von Konventionen, die man lernen müsste, wenn man sprechen lernt. kein abstraktes Gebilde, das verinnerlicht werden müsste.
VI 134
Taylor/Rorty: unterscheidet zwischen Dingen, über die "mit Hilfe der Vernunft entschieden werden kann" und Dingen, bei denen das nicht möglich ist. RortyVsTaylor: höchstens pragmatische Unterscheidung zwischen nützlich für uns und nicht nützlich für uns.
VI 137
Taylor: sobald man der Erkenntnistheorie entronnen ist, gelangt man zu einem "kompromisslosen Realismus". RortyVsTaylor: nur zu einem trivialen und uninteressanten Realismus.
VI 139
Repräsentation/Wissen/Taylor Rorty: die erkenntnistheoretische Deutung des Wissens als innere Bilder ist verfehlt. Zwischen meinem Bild und dem Gegenstand können wir eine Grenze ziehen, nicht aber zwischen meinem Umgang mit dem Gegenstand und diesem Gegenstand selbst. Die Vorstellung, unser Verstehen gründe im Umgang mit der Welt lehnt Repräsentationen überhaupt ab.
VI 140
Taylor: Heidegger ("Zuhanden") und Merleau-Ponty (These: Handeln und Leiblichkeit) zeigen einen Ausweg. RortyVsTaylor: gerade diese beiden Autoren halten an Bildern und Repräsentationen fest, und sei es noch so vermittelt.
Repräsentation/Taylor/Rorty: These: Umgang mit der Welt ursprünglicher als Repräsentation.
VI 141
Rorty: kein Bruch zwischen den nichtsprachlichen und den sprachlichen Interaktionen zwischen Organismen (und Maschinen) und der Welt. Gegenstand/Repräsentation:/RortyVsTaylor: wir können - im Gegensatz zu Taylor - keine Grenze zwischen dem Gegenstand und unserem Bild des Gegenstands ziehen, den das "Abbild" ist auch bloß eine Form des Umgangs.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Realität Taylor, Ch. Rorty VI 126
Welt/Erkenntnis/Realität/Existenz/Taylor/Rorty: Taylor: These niemand sei im Ernst bereit, zu bestreiten, daß es in diesem Zimmer keine Stühle gibt, und daß das aufgrund der Beschaffenheit der Realität wahr oder falsch ist. RortyVsTaylor: das bestreite ich allerdings! Es gibt zwei Möglichkeiten, die Formulierung »aufgrund des So-Seins der Dinge« zu interpretieren:
1. als Kürzel: »aufgrund der Verwendungsweisen unserer derzeitigen Beschreibungen und der kausalen Interaktionen.
2. »Aufgrund des So-Seins der Dinge, ganz unabhängig davon, wie wir diese Dinge beschreiben«. (Rorty: das ist einfach sinnlos).

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Wahrheit Taylor, Ch. Rorty VI ~126 Wahrheit/Taylor: These "Binnenrahmen": ein Wahrheitsbegriff, der durch unseren nichtrepräsentationalen Umgang mit Zuhandenem gegeben sei.
Rorty/RortyVsTaylor: (mit Sellars): nach dem psychologischen Nominalismus (alles ist sprachlich) ist "nichtrepräsentationaler Umgang" mit irgendetwas suspekt.
RortyVsSellars: außerdem repräsentiert Sprache gar nichts! (Sellars pro Repräsentation (!!)).
VI 140
Taylor: Heidegger ("Zuhanden") und Merleau-Ponty (These Handeln und Leiblichkeit) zeigen einen Ausweg. RortyVsTaylor: gerade diese beiden Autoren halten an Bildern und Repräsentationen fest, und sei es noch so vermittelt.